Guterres warnte, diese "weitere Eskalation wird zu zusätzlichen Zwangsvertreibungen, Tötungen und massiver Zerstörung führen und das unvorstellbare Leid der palästinensischen Bevölkerung im Gazastreifen noch verschlimmern". Die humanitäre Lage in Gaza sei bereits katastrophal, Millionen von Menschen litten unter unvorstellbaren Bedingungen. Auch das Leben der verbliebenen Geiseln könne durch das israelische Vorgehen zusätzlich gefährdet werden.
"Gaza ist und muss ein integraler Bestandteil eines palästinensischen Staates bleiben", sagte Guterres. Eine nachhaltige Lösung des Konflikts sei nur durch ein Ende der Besatzung und die Verwirklichung einer Zweistaatenlösung möglich. Bei einer Konferenz Ende Juli hatte Guterres noch gesagt, eine Zweistaatenlösung sei weiter entfernt als je zuvor.
Das israelische Sicherheitskabinett hatte zuvor eine weitere Verschärfung der Kämpfe in dem abgeriegelten Küstenstreifen beschlossen. Ziel seine eine Entwaffnung der islamistischen Hamas, die Rückkehr - lebend oder tot - aller Geiseln, die Entmilitarisierung des Gazastreifens, die israelische Sicherheitskontrolle des Küstengebiets sowie die Einrichtung einer Zivilverwaltung, die weder der Terrororganisation Hamas noch der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) unterstehen soll./scb/DP/he
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