Unternehmen stellt bakterielle Verunreinigung fest
"Im Rahmen von Routinekontrollen wurde eine bakterielle Verunreinigung festgestellt. Diese kann zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes wird daher vom Verzehr des Produktes dringend abgeraten", hieß es in der Rückruf-Mitteilung von Roxane. Das Unternehmen und die betroffenen Handelsunternehmen hätten umgehend reagiert und die Ware sofort aus dem Verkauf genommen.
Foodwatch zog Parallelen zu einem Mineralwasser-Skandal in Frankreich. "Denn Roxane gehört zur Alma Group - jenem Konzern, der derzeit in Frankreich wegen der illegalen Filterung von keimbelastetem Mineralwasser vor Gericht steht", hieß es. Foodwatch forderte Roxane und die zuständigen deutschen Lebensmittelbehörden auf, alle Informationen zu dem Rückruf öffentlich zu machen. Insbesondere müssten alle Messwerte von Roxane-Brunnen in Deutschland veröffentlicht werden.
Da Mineralwasser-Sorten mit sehr unterschiedlichen Mindesthaltbarkeitsdaten von dem Rückruf betroffen sind, vermutete Foodwatch, das Problem der Verunreinigungen könne schon länger bestehen.
Auf lebensmittelwarnung.de publizieren die Bundesländer oder das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit öffentliche Meldungen und Informationen./jos/DP/men
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