Köln ist - gegen den Trend in NRW - weiter nach links gerückt. Grüne und SPD können mit der Linkspartei eine Mehrheit bilden. Oder aber mit Kleinparteien wie Volt. Auch die OB-Stimme wird nach der Stichwahl zwischen Berivan Aymaz (Grüne) und Torsten Burmester (SPD) dieser neuen Mehrheit angehören. Das ist zumindest insofern eine Chance für Köln, als die politische Selbstblockade zwischen CDU und Grünen der letzten Jahre beendet werden kann. Denn die CDU ist raus aus dem Ratsbündnis, hat mit der Mehrheitsbildung faktisch nichts zu tun. Sie bekam damit - anders als die Grünen - die Quittung für fünf Jahre Kölner Fast-Stillstand, obwohl ihr Bündnispartner noch viel länger an den Hebeln der Macht saß. Es liegt an dieser neuen Mehrheit, zu zeigen, dass Köln Zukunft kann. Nicht irgendwann, sondern jetzt. Diese Stadt hat keine Zeit zu verlieren./yyzz/DP/zb
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