Gestützt wurden die Ölpreise durch einen schwächeren Dollarkurs. Ein schwächerer Dollar macht Rohöl für Anleger in anderen Währungsräumen günstiger. Dies stützt die Nachfrage. Der Dollar wurde durch schwache Daten vom US-Arbeitsmarkt belastet. Zudem hat die Europäische Zentralbank Signale für eine Pause bei ihren Leitzinssenkungen gegeben - auch dies belastete den Dollar.
Die Notierungen haben sich damit etwas erholt, nachdem sie am Mittwochnachmittag deutlich gefallen waren. Am Markt war spekuliert worden, dass Saudi-Arabien als ein führendes Mitglied der Opec+ beim nächsten Treffen des Ölverbunds eine weitere Erhöhung der Fördermenge anstreben könnte. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Kreise berichtete, will das Königreich die tägliche Fördermenge der Opec+ auch im September um mindestens 411.000 Barrel erhöhen./jsl/men
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