Meloni: 'Externes militärisches Vorgehen' nicht richtig - aber legitim
ROM (dpa-AFX) - Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat sich zu den US-Angriffen auf Venezuela und der Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro abwägend geäußert. Ein "externes militärisches Vorgehen" sei nicht der richtige Weg, um "totalitäre Regime zu beenden", hieß es in einer Mitteilung von Melonis Amtssitz. Die rechte Politikerin gilt als Sympathisantin von US-Präsident Donald Trump, der die Angriffe angeordnet hatte.
Gleichzeitig betonte Meloni, ihre Regierung halte ein "Eingreifen defensiver Natur" gegen hybride Angriffe auf die eigene Sicherheit für legitim - etwa, wenn staatliche Akteure den Drogenhandel in einem anderen Land fördern oder begünstigen. Trump hatte Maduro immer wieder vorgeworfen, einen Drogenstaat zu führen und die USA mit Drogen zu überschwemmen.
Meloni betonte, Italien habe stets das Streben des venezolanischen Volkes nach einem demokratischen Übergang in dem lateinamerikanischen Land unterstützt. Ihre Regierung habe zudem das repressive Vorgehen Maduros immer wieder verurteilt und gemeinsam mit den wichtigsten internationalen Partnern eine Anerkennung der Wiederwahl des Politikers nach der umstrittenen Präsidentschaftswahl im Sommer 2024 vehement abgelehnt./rme/DP/he
Hinweis:
ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen.
Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich
dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch
eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link
„Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für
diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.