Gemessen an der Zahl der Badenden seien Flüsse die mit Abstand gefährlichsten Badegewässer. Dort starben in den ersten sieben Monaten des Jahres 85 Menschen, nach 90 im Vorjahreszeitraum. In Seen kamen 87 Menschen ums Leben, 10 mehr als im Vorjahreszeitraum.
Alle 10 Todesfälle in Meeren (2024: 13) ereigneten sich in der Ostsee. Neun Menschen starben in Schwimmbädern. Die Zahlen zeigen nach Vogts Worten, dass Baden und Schwimmen dort besonders sicher sei, wo es von Rettungsschwimmern beaufsichtigt werde. Allein an den rund 100 bewachten Badestellen an Nord- und Ostsee seien in der Sommersaison etwa 5.500 Ehrenamtliche der DLRG im Einsatz.
Die meisten Menschen ertranken bis Ende Juli in Bayern. 48 Badetote im Freistaat bedeuten einen Anstieg um 13 Personen. Auch in Hessen (+4) und Mecklenburg-Vorpommern (+3) gab es einen Anstieg der Zahlen. Bei Kindern bis zehn Jahren gab es mit 8 Toten einen Fall mehr als im Vorjahreszeitraum./moe/DP/jha
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