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Deutschland und Frankreich wollen Start-ups stärken

BERLIN (dpa-AFX) - Deutschland und Frankreich wollen Start-ups stärker unterstützen. "Wir wollen, dass Europa ein Umfeld schafft, in dem innovative Unternehmen zu globalen Champions heranwachsen können", schreiben Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) und sein französischer Amtskollege Éric Lombard in einem gemeinsamen Gastbeitrag für das "Handelsblatt" und die französische Finanzzeitung "Les Echos".

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Flagge der Bundesrepublik Deutschland.
Quelle: - ©unsplash.com:

Die beiden Politiker wollen dazu ein Expertengremium einrichten. Es soll vom ehemaligen Gouverneur der Banque de France, Christian Noyer, und dem ehemaligen deutschen Finanzminister Jörg Kukies geleitet werden. Das Gremium solle konkrete Vorschläge zur "Stärkung der Finanzierung von Start-ups und Wachstumsunternehmen in Europa" erarbeiten.

Unternehmen sollen weniger Bürokratielasten tragen

In den vergangenen zwei Jahrzehnten sei die Wettbewerbsfähigkeit Europas hinter die der USA und Chinas zurückgefallen, schreiben Klingbeil und Lombard. "Europa muss international selbstbewusster auftreten und für seine Interessen eintreten. Mehr Zölle und Handelshemmnisse schaffen auf allen Seiten nur Verlierer", warnen beide. Sie forderten die Europäische Kommission auf, die Meldepflichten für große Unternehmen schnell um 25 Prozent zu reduzieren, "für kleine und mittlere Unternehmen sogar noch mehr". Zudem müsse die Spar- und Investitionsunion vorangebracht werden.

Klingbeil und Lombard treffen sich an diesem Mittwoch im Schloss Genshagen bei Berlin zu einer Klausur. Auch dort ist die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit innerhalb der EU ein Schwerpunkt./shy/DP/jha

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