"Es bringt der Branche als Ganzes nichts, wenn sich Unternehmen wechselseitig Lokführer abwerben", kommentierte BEG-Geschäftsführerin Bärbel Fuchs. Die BEG koordiniert und überwacht im Auftrag des Freistaats den Bahn-Regionalverkehr in Bayern. Mit dem neuen Abkommen übernimmt die BEG eine neue Zusatzaufgabe als Vermittlungsstelle sowohl für die Erstattung der Ausbildungskosten als auch für etwaige Streitfälle.
Viele offene Stellen, wenig Bewerber
Zugausfälle und Verspätungen wegen fehlenden Personals sind auch im Freistaat keine Seltenheit. Nach Daten der Bundesagentur für Arbeit waren 2024 in Bayern 315 offene Stellen in der "Fahrzeugführung im Eisenbahnverkehr" gemeldet, denen nur 61 arbeitslose Bewerberinnen und Bewerber gegenüberstanden.
Die Höhe der jeweiligen Zahlung hängt davon ab, wie lange die Ausbildung zurückliegt: Je kürzer die Zeit seit der Ausbildung, desto teurer wird für den neuen Arbeitgeber der Wechsel. Die nun getroffene Vereinbarung ist Resultat des 2024 von der BEG gegründeten Aktionsbündnisses Bahnberufe Bayern, das den Personalmangel bei den Eisenbahngesellschaften lindern soll./cho/DP/mis
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