- Die Barmer will 2026 den Zusatzbeitrag stabil halten.
- Der Beitrag bleibt voraussichtlich bei 3,29 Prozent.
- Die Barmer hat 8,3 Millionen Versicherte.
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Der durchschnittliche Zusatzbeitrag liegt derzeit bei 2,9 Prozent. Dies gilt nach einer Bekanntgabe des Bundesgesundheitsministeriums auch als amtliche Orientierungsmarke für die Kassen beim Festlegen der Zusatzbeiträge für 2026. Die Techniker Krankenkasse (TK) als größte Kasse mit 12 Millionen Versicherten teilte auf Anfrage mit, man gehe davon aus, weiterhin unter der amtlichen Marke und deutlich unter dem tatsächlich erhobenen Schnitt der gesetzlichen Kassen zu liegen. Die Entscheidung darüber treffe der Verwaltungsrat am 19. Dezember. Derzeit liegt der Zusatzbeitrag bei der TK bei 2,45 Prozent.
Sparpaket vorerst gestoppt
Um den Druck für Beitragsanhebungen zu mindern, hatte Ministerin Nina Warken (CDU) ein Sparpaket mit Ausgabenbremsen vor allem bei den Kliniken vorgesehen. Der Bundesrat stoppte das vom Bundestag beschlossene Gesetz aber vorerst und schickte es in den Vermittlungsausschuss. Kassenvertreter hatten vor absehbaren Beitragserhöhungen trotz des Sparpakets gewarnt, da viele Kassen ihre Finanzreserven auf Mindestniveaus auffüllen müssen.
Zum gesamten Beitrag, den sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber teilen, gehört neben dem jeweiligen Zusatzbeitrag der allgemeine Satz von 14,6 Prozent. Bei Anhebungen des Zusatzbeitrags haben Mitglieder ein Sonderkündigungsrecht. Erst Anfang 2025 hatte es eine Welle kräftiger Erhöhungen gegeben./sam/DP/stw
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