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Villeroy & Boch Vz Aktie

Aktie
WKN:  765723 ISIN:  DE0007657231 Branche:  Baumaterialien Land:  Deutschland
17,35 €
+0,3 €
+1,76%
19.01.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
201,71 Mio. €
Streubesitz
97,76%
KGV
68,64
Dividende
0,90 €
Dividendenrendite
5,23%
Villeroy & Boch Vz Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Villeroy & Boch AG Vz ist die börsennotierte Vorzugsaktie eines der traditionsreichsten europäischen Hersteller von Keramikprodukten für Bad, Wellness, Küche und Tischkultur. Das Unternehmen mit Sitz in Mettlach im Saarland verbindet industrielle Serienfertigung mit Premium-Positionierung und hoher Markenbekanntheit. Für langfristig orientierte, konservative Anleger steht Villeroy & Boch sinnbildlich für ein substanzbasiertes Geschäftsmodell im Bereich langlebiger Konsumgüter und Bauzulieferung mit internationaler Ausrichtung. Die Vorzugsaktie ist primär auf Dividendenstetigkeit und eine aktionärsfreundliche Ausschüttungspolitik ausgerichtet, während die Stämme die Stimmrechte tragen. Das Unternehmen adressiert sowohl zyklische Endmärkte wie den Wohnungsneubau als auch relativ stabile Segmente wie Renovierung, Hotellerie und gehobene Tischkultur.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell von Villeroy & Boch basiert auf der industriellen Fertigung und dem weltweiten Vertrieb von Keramikprodukten und ergänzenden Einrichtungslösungen. Der Konzern deckt dabei große Teile der Wertschöpfungskette ab: von Design und Produktentwicklung über die Keramikfertigung, Glas- und Kunststoffkomponenten bis hin zu veredelten Komplettlösungen für Bad, Küche und Dining. Die Erlösströme stammen vor allem aus dem Vertrieb an Großhändler, Sanitär- und Fliesenfachhandel, Küchenstudios, Möbelhäuser, E-Commerce-Plattformen sowie projektbezogen an Architekten, Bauunternehmen und die Hotel- und Gastronomiebranche. Die Marke Villeroy & Boch fungiert als Preissetzungsinstrument und Differenzierungsfaktor. Die operative Wertschöpfung stützt sich auf kapitalintensive Produktionsstandorte in Europa und Asien, ergänzt um ein globales Vertriebsnetz. Skaleneffekte, standardisierte Plattformen bei Sanitärkeramik und Armaturen sowie gemeinsame Beschaffung von Rohstoffen wie Ton, Quarz und Glaskomponenten sind zentrale Effizienztreiber. Das Geschäftsmodell kombiniert langlebige Produktzyklen im Bausektor mit emotionalen, designgetriebenen Kaufentscheidungen im Bereich Tischkultur.

Mission und Markenpositionierung

Die Mission von Villeroy & Boch lässt sich als Verbindung von funktionaler Keramikkompetenz mit ästhetischem Design und europäischer Lebensart beschreiben. Im Zentrum steht das Ziel, Wohn- und Lebensräume durch hochwertige, langlebige und zugleich stilprägende Produkte zu gestalten. Das Unternehmen positioniert sich als Premium-Marke mit historischer Verwurzelung und internationaler Ausstrahlung, die traditionelle Handwerkskunst mit industrieller Fertigungstechnologie verbindet. Diese Markenbotschaft ist auf Konsistenz über alle Produktlinien ausgerichtet: Bad und Wellness sollen als Rückzugsort mit hoher Materialqualität und klarer Formsprache wahrgenommen werden, während Geschirr, Besteck und Glas die Tischkultur und Gastfreundschaft akzentuieren. Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz und Langlebigkeit werden zunehmend in den Markenkern integriert, um den Erwartungen institutioneller Kunden, Hotelleriepartner und privater Bauherren gerecht zu werden.

Produkte und Dienstleistungen

Villeroy & Boch gliedert sein Angebot in zwei zentrale Produktwelten: Sanitär- und Badlösungen sowie Tischkultur und Küchenumfeld. Zum Portfolio zählen unter anderem
  • Sanitärkeramik wie Waschtische, WCs, Bidets und Urinale
  • Badmöbel, Spiegelschränke und Waschtischanlagen
  • Badewannen, Duschwannen und Duschsysteme
  • Whirlpools, Spa- und Wellnesslösungen
  • Küchenspülen aus Keramik sowie passende Armaturen
  • Porzellan- und Keramikgeschirr für den privaten und professionellen Einsatz
  • Gläser, Bestecke und Accessoires für Tischkultur und Dekoration
Ergänzend bietet das Unternehmen projektbezogene Dienstleistungen an, etwa Unterstützung bei Bad- und Küchenplanung, Objektgeschäft für Hotels, Kreuzfahrtgesellschaften und Gastronomie sowie digitale Planungstools für Architekten und Fachhandwerker. Im B2B-Bereich spielen Systemlösungen und abgestimmte Produktfamilien eine wichtige Rolle, um Installationsaufwand und Komplexität auf Baustellen zu reduzieren.

Business Units und Segmentstruktur

Operativ ist Villeroy & Boch in zwei zentrale Bereiche gegliedert:
  • Bathroom & Wellness: Dieses Segment umfasst Sanitärkeramik, Badmöbel, Badewannen, Duschflächen, Whirlpools, Spa-Lösungen sowie keramische Küchenspülen und Armaturen. Hauptabnehmer sind der Sanitärgroßhandel, Installateure, Architekten, Bauträger sowie Hotel- und Objektkunden. Das Segment ist stark mit dem Bau- und Renovierungsmarkt verknüpft und weist in der Regel eine höhere Kapitalintensität auf.
  • Dining & Lifestyle: Hier sind Tischkulturprodukte, Geschenkartikel, Accessoires und Lifestyle-Kollektionen gebündelt. Vertriebskanäle umfassen den Fachhandel, eigene Markenshops, Shop-in-Shop-Konzepte, E-Commerce und den Hotel- und Gastronomiebereich. Dieses Segment ist stärker von Konsumstimmung, Saisonalität und Trendzyklen geprägt und erfordert hohe Designfrequenz und Markenpflege.
Historisch betrieb Villeroy & Boch weitere Aktivitäten im Bereich Fliesen, die jedoch eigenständig oder von Partnern weitergeführt wurden, sodass der Fokus heute klar auf den beiden Kernsegmenten Bad/Wellness und Dining/Lifestyle liegt.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Die wichtigsten Alleinstellungsmerkmale von Villeroy & Boch liegen in der Verbindung aus Markenstärke, historischer Authentizität und industrieller Fertigungstiefe. Der Name Villeroy & Boch steht international für europäische Tischkultur und hochwertige Sanitärkeramik. Diese Markenwahrnehmung schafft einen gewissen Marken-Moat, da sie nicht kurzfristig imitierbar ist. Hinzu kommt eine umfangreiche Design- und Formensprachenbibliothek, die über Jahrzehnte aufgebaut wurde und Serien mit hohem Wiedererkennungswert ermöglicht. Auf der Produktionsseite verfügt das Unternehmen über langjährige Erfahrung in der Keramikfertigung, speziellen Glasuren und brandgeschützten Verfahren, die Effizienz und Qualitätsstandards sichern. Als Burggraben wirken zudem
  • enge, teils langjährig gewachsene Beziehungen zum Sanitärgroßhandel und zum Objektgeschäft
  • ein breites, abgestimmtes Produktportfolio aus einer Hand für Bad, Küche und Tisch
  • skalierbare Markenpräsenz in Premium- und gehobenen Mittelpreislagen
  • die Fähigkeit, technische Normen und regulatorische Anforderungen in vielen Ländern zu erfüllen
Der Burggraben ist vor allem qualitativ begründet und weniger durch technologische Monopole gesichert. Er hängt stark von der kontinuierlichen Markenpflege, Designkompetenz und Servicequalität ab.

Wettbewerbsumfeld und Konkurrenz

Villeroy & Boch agiert in zwei wettbewerbsintensiven Märkten. Im Sanitär- und Badbereich konkurriert das Unternehmen mit internationalen Spezialisten und breit aufgestellten Bauzulieferern. Zu den relevanten Wettbewerbern im europäischen Premium- und Mittelpreissegment zählen unter anderem
  • Geberit (Sanitärtechnik, Installationssysteme und Keramik)
  • Roca Group (Sanitärkeramik und Badlösungen)
  • Duravit (Design-Sanitär und Badmöbel)
  • Ideal Standard bzw. regionale Marken im Badbereich
Im Bereich Tischkultur messen sich die Produkte von Villeroy & Boch mit europäischen Porzellan- und Glasherstellern und internationalen Lifestyle-Marken wie
  • Rosenthal und Hutschenreuther
  • WMF- und Zwilling-Umfeld im Haushalts- und Premiumsegment
  • Skandinavische Designanbieter und internationale Lifestyle-Labels
Zusätzlich intensiviert der Online-Handel den Preiswettbewerb durch private Labels, Direktmarken und trendgetriebene Nischenanbieter. Die Marke Villeroy & Boch positioniert sich im Spannungsfeld zwischen funktionaler Sanitärlösung und ästhetisch aufgeladenem Lifestyle-Produkt.

Management, Eigentümerstruktur und Strategie

Die Villeroy & Boch AG ist historisch von der Gründerfamilie geprägt, die über Beteiligungsvehikel maßgeblichen Einfluss ausübt. Das Management verfolgt eine Strategie, die auf profitables Wachstum, internationale Diversifikation und kontinuierliche Effizienzsteigerungen ausgerichtet ist. Im Fokus stehen
  • Stärkung der Kernmarke Villeroy & Boch im gehobenen Preissegment
  • Ausbau margenstärkerer Produktlinien im Bad- und Wellnessbereich
  • Digitalisierung von Vertrieb und Marketing, insbesondere E-Commerce und Online-Planungstools
  • Optimierung des Produktionsnetzwerks und der Supply Chain
  • konsequente Kostendisziplin bei gleichzeitiger Investition in Design und Innovation
Die Unternehmensführung betont regelmäßig Solidität, langfristige Planungshorizonte und eine aktionärsfreundliche, aber vorsichtige Ausschüttungspolitik. Vorzugsaktionäre partizipieren typischerweise an Dividenden, ohne Einfluss auf die Stimmrechtsstruktur zu haben, was eine stabile Mehrheits- und Strategieführung ermöglicht.

Branchen- und Regionenanalyse

Im Segment Bathroom & Wellness operiert Villeroy & Boch in der Schnittmenge von Bauindustrie, Renovierungsmarkt und Sanitärtechnik. Die Nachfrage folgt langfristig dem Wohnungsbedarf in Europa, strukturellen Renovierungszyklen und Trends wie dem altersgerechten Bauen, Spa-Orientierung privater Bäder sowie höheren hygienischen Standards. Zyklische Risiken entstehen durch schwächere Baukonjunktur, steigende Zinsen und regulatorische Eingriffe in Immobilienmärkte. Im Bereich Dining & Lifestyle hängt die Nachfrage stark von Konsumklima, Tourismus und Gastronomie sowie vom Trend zu Zuhause-Kochen und Home-Entertainment ab. Die Branche steht unter Druck durch preisgünstige Importe, wechselnde Designtrends und den Bedeutungsgewinn digitaler Lifestyle-Marken. Regional ist Villeroy & Boch traditionell in Europa, insbesondere im deutschsprachigen Raum, in Frankreich und den Benelux-Ländern stark vertreten. Wachstumsimpulse ergeben sich aus der internationalen Expansion in Asien, dem Mittleren Osten und ausgewählten Märkten Nordamerikas. Gleichzeitig steigt dort der Wettbewerb, und Währungsvolatilität kann Ergebnisse beeinflussen. Die Kombination aus etabliertem europäischem Kernmarkt und internationaler Expansion stabilisiert die Gesamtposition, macht das Unternehmen aber sensibel für globale Konjunkturzyklen.

Unternehmensgeschichte und kulturelles Erbe

Villeroy & Boch blickt auf eine Unternehmensgeschichte zurück, die bis in das 18. Jahrhundert reicht. Aus einer Keramikmanufaktur entwickelte sich über mehrere Generationen ein Industriebetrieb, der früh mit Serienfertigung und Exportaktivitäten experimentierte. Die Fusion der Unternehmensteile Villeroy und Boch begründete eine breit angelegte Expansion im Bereich Haushaltskeramik, Fliesen und später Sanitärkeramik. Im 19. und 20. Jahrhundert avancierte Villeroy & Boch zu einem Symbol industrieller Porzellan- und Keramikproduktion aus Deutschland, belieferte Adelshäuser, gehobene Bürgerschichten und Gastronomie. Die Nachkriegszeit war geprägt von Wiederaufbau, Internationalisierung und dem Aufbau eines flächendeckenden Vertriebsnetzes. Im Zuge der Globalisierung und veränderter Wettbewerbsbedingungen straffte das Unternehmen seine Portfoliostruktur, trennte sich von nicht mehr strategiekonformen Bereichen und fokussierte auf Bad, Wellness und Tischkultur. Das kulturelle Erbe spiegelt sich in historischen Standorten, Museumsaktivitäten sowie in traditionsreichen Dekoren und Kollektionen wider, die zum Markenimage beitragen und den Nostalgiefaktor bei bestimmten Kundengruppen erhöhen.

Besonderheiten, Nachhaltigkeit und regulatorische Aspekte

Eine Besonderheit von Villeroy & Boch ist die Verknüpfung von Familienunternehmenskultur mit Börsennotierung. Die Vorzugsaktie erlaubt es, am wirtschaftlichen Erfolg eines traditionsgeprägten Unternehmens zu partizipieren, ohne Einfluss auf die Stimmrechte auszuüben. In der operativen Tätigkeit spielt Nachhaltigkeit zunehmend eine zentrale Rolle. Keramikproduktion ist energieintensiv und unterliegt Umwelt- und Emissionsauflagen. Villeroy & Boch investiert in effizientere Brennöfen, Wasserkreisläufe, Abfallreduktion und nachhaltige Verpackungslösungen. Gleichzeitig werden wassersparende Sanitärlösungen, langlebige Produkte und zeitlose Designs als Teil der Nachhaltigkeitsstrategie kommuniziert. Regulatorisch muss das Unternehmen unterschiedliche Bau- und Hygienestandards, Trinkwasservorschriften und chemikalienrechtliche Vorgaben in Europa und den internationalen Zielmärkten erfüllen. Langfristig können strengere Umweltauflagen und CO₂-Bepreisung Kostenstrukturen verändern, gleichzeitig aber Wettbewerbsvorteile für Anbieter mit frühzeitigen Investitionen in Effizienz schaffen.

Chancen und Risiken aus Sicht eines konservativen Anlegers

Aus konservativer Perspektive bietet Villeroy & Boch als Traditionsunternehmen in etablierten Märkten mehrere Chancen:
  • starke, international bekannte Marke mit Premium-Ausrichtung und hoher Wiedererkennbarkeit
  • breit diversifiziertes Produktportfolio im Bereich langlebiger Konsumgüter und Bauausstattung
  • profitable Nischenpositionierung im Premiumsegment gegenüber rein preisgetriebenen Anbietern
  • langfristige Nachfragebasis durch Renovierungsbedarf, demografische Entwicklungen und steigende Ansprüche an Wohnkomfort
  • potenzieller Mehrwert durch Effizienzprogramme, Portfoliofokussierung und internationale Expansion
Dem stehen Risiken gegenüber, die ein konservativer Anleger einpreisen sollte:
  • Abhängigkeit von Bau- und Immobilienzyklen, insbesondere im Kernmarkt Europa
  • Margendruck durch intensiven Wettbewerb im Sanitär- und Haushaltswarensektor
  • hohe Fixkostenbasis in der Keramikproduktion mit erhöhter Sensitivität gegenüber Nachfrageschwankungen
  • steigende Anforderungen durch Umwelt- und Energiepolitik, die Investitionen in Produktion und Logistik erzwingen
  • Risiko einer Verwässerung der Premium-Positionierung durch Preisdruck im Online-Handel und private Labels
Für risikobewusste Investoren kann die Vorzugsaktie von Villeroy & Boch vor allem als Baustein in einem diversifizierten Portfolio klassischer Industrie- und Konsumtitel dienen. Die Attraktivität eines Engagements hängt wesentlich von individueller Einschätzung der Bau- und Konsumzyklen, der Markenstärke im globalen Wettbewerb sowie der Fähigkeit des Managements ab, Kostenstrukturen und Innovationskraft im sich wandelnden Marktumfeld zu steuern. Eine konkrete Anlageempfehlung lässt sich daraus nicht ableiten.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 17,00 € / 17,65 €
Spread +3,82%
Schluss Vortag 17,05 €
Gehandelte Stücke 9.977
Tagesvolumen Vortag 90.721 €
Tagestief 16,75 €
Tageshoch 17,35 €
52W-Tief 14,95 €
52W-Hoch 18,55 €
Jahrestief 16,25 €
Jahreshoch 18,05 €

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Nachrichtenlage zusammengefasst: Warum ist die Villeroy & Boch Vz Aktie heute gestiegen?

  • Die Villeroy & Boch AG hat ihre Geschäftszahlen für das dritte Quartal veröffentlicht, die eine deutliche Umsatzsteigerung im Kerngeschäft zeigen.
  • Das Unternehmen plant eine Erweiterung seines Produktportfolios, um sich auf die steigende Nachfrage nach nachhaltigen und umweltfreundlichen Sanitärlösungen zu konzentrieren.
  • Analysten heben die starke Marktposition der Marke hervor und sehen Potenzial für weiteres Wachstum in den kommenden Jahren, besonders im internationalen Geschäft.
  • Das Management äußerte sich optimistisch bezüglich der zukünftigen Geschäftsentwicklung und rechnet mit einer positiven Marktentwicklung.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 1.421 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 37,70 €
Jahresüberschuss in Mio. 6,60 €
Umsatz je Aktie 53,55 €
Gewinn je Aktie 0,22 €
Gewinnrendite +1,81%
Umsatzrendite +0,42%
Return on Investment +0,38%
Marktkapitalisierung in Mio. 400,66 €
KGV (Kurs/Gewinn) 68,64
KBV (Kurs/Buchwert) 1,10
KUV (Kurs/Umsatz) 0,28
Eigenkapitalrendite +1,62%
Eigenkapitalquote +20,85%

Derivate

Hebelprodukte (9)
Faktor-Zertifikate 5
Knock-Outs 4

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 1
Stabilität der Dividende 0,83 (max 1,00)
Jährlicher 13,09% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 6,98% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 254,4% (auf den Gewinn/FFO)
quote 53,3% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 6,67%

Dividenden Historie

Datum Dividende
12.05.2025 0,90 €
15.04.2024 1,05 €
24.04.2023 1,20 €
04.04.2022 1,00 €
29.03.2021 0,55 €
02.11.2020 0,35 €
09.07.2020 0,20 €
01.04.2019 0,60 €
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Termine

19.03.2026 Veröffentlichung Jahresfinanzbericht
31.03.2026 Quartalsmitteilung
08.05.2026 Hauptversammlung
12.05.2026 Veröffentlichung Quartalsfinanzbericht (Stichtag Q1)
Quelle: EQS

Prognose & Kursziel

Keine aktuellen Prognosen oder Kursziele bekannt.

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 17,20 € +1,47%
16,95 € 19.01.26
Frankfurt 16,85 € -1,46%
17,10 € 19.01.26
Hamburg 16,95 € -0,29%
17,00 € 19.01.26
Hannover 16,95 € -0,29%
17,00 € 19.01.26
München 17,00 € -1,73%
17,30 € 19.01.26
Stuttgart 17,10 € +0,59%
17,00 € 19.01.26
Xetra 17,40 € +2,96%
16,90 € 19.01.26
L&S RT 17,375 € +2,51%
16,95 € 19.01.26
SIX Swiss Exchange -   -
-   -
Tradegate 17,35 € +1,76%
17,05 € 19.01.26
Quotrix 17,20 € +1,18%
17,00 € 19.01.26
Gettex 17,15 € -0,29%
17,20 € 19.01.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
19.01.26 17,35 170 T
16.01.26 17,05 91 T
15.01.26 17,35 127 T
14.01.26 17,75 111 T
13.01.26 17,95 305 T
12.01.26 17,60 340 T
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 17,60 € -1,42%
1 Monat 16,20 € +7,10%
6 Monate 18,00 € -3,61%
1 Jahr 15,45 € +12,30%
5 Jahre 15,60 € +11,22%

Unternehmensprofil Villeroy & Boch AG Vz

Villeroy & Boch AG Vz ist die börsennotierte Vorzugsaktie eines der traditionsreichsten europäischen Hersteller von Keramikprodukten für Bad, Wellness, Küche und Tischkultur. Das Unternehmen mit Sitz in Mettlach im Saarland verbindet industrielle Serienfertigung mit Premium-Positionierung und hoher Markenbekanntheit. Für langfristig orientierte, konservative Anleger steht Villeroy & Boch sinnbildlich für ein substanzbasiertes Geschäftsmodell im Bereich langlebiger Konsumgüter und Bauzulieferung mit internationaler Ausrichtung. Die Vorzugsaktie ist primär auf Dividendenstetigkeit und eine aktionärsfreundliche Ausschüttungspolitik ausgerichtet, während die Stämme die Stimmrechte tragen. Das Unternehmen adressiert sowohl zyklische Endmärkte wie den Wohnungsneubau als auch relativ stabile Segmente wie Renovierung, Hotellerie und gehobene Tischkultur.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell von Villeroy & Boch basiert auf der industriellen Fertigung und dem weltweiten Vertrieb von Keramikprodukten und ergänzenden Einrichtungslösungen. Der Konzern deckt dabei große Teile der Wertschöpfungskette ab: von Design und Produktentwicklung über die Keramikfertigung, Glas- und Kunststoffkomponenten bis hin zu veredelten Komplettlösungen für Bad, Küche und Dining. Die Erlösströme stammen vor allem aus dem Vertrieb an Großhändler, Sanitär- und Fliesenfachhandel, Küchenstudios, Möbelhäuser, E-Commerce-Plattformen sowie projektbezogen an Architekten, Bauunternehmen und die Hotel- und Gastronomiebranche. Die Marke Villeroy & Boch fungiert als Preissetzungsinstrument und Differenzierungsfaktor. Die operative Wertschöpfung stützt sich auf kapitalintensive Produktionsstandorte in Europa und Asien, ergänzt um ein globales Vertriebsnetz. Skaleneffekte, standardisierte Plattformen bei Sanitärkeramik und Armaturen sowie gemeinsame Beschaffung von Rohstoffen wie Ton, Quarz und Glaskomponenten sind zentrale Effizienztreiber. Das Geschäftsmodell kombiniert langlebige Produktzyklen im Bausektor mit emotionalen, designgetriebenen Kaufentscheidungen im Bereich Tischkultur.

Mission und Markenpositionierung

Die Mission von Villeroy & Boch lässt sich als Verbindung von funktionaler Keramikkompetenz mit ästhetischem Design und europäischer Lebensart beschreiben. Im Zentrum steht das Ziel, Wohn- und Lebensräume durch hochwertige, langlebige und zugleich stilprägende Produkte zu gestalten. Das Unternehmen positioniert sich als Premium-Marke mit historischer Verwurzelung und internationaler Ausstrahlung, die traditionelle Handwerkskunst mit industrieller Fertigungstechnologie verbindet. Diese Markenbotschaft ist auf Konsistenz über alle Produktlinien ausgerichtet: Bad und Wellness sollen als Rückzugsort mit hoher Materialqualität und klarer Formsprache wahrgenommen werden, während Geschirr, Besteck und Glas die Tischkultur und Gastfreundschaft akzentuieren. Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz und Langlebigkeit werden zunehmend in den Markenkern integriert, um den Erwartungen institutioneller Kunden, Hotelleriepartner und privater Bauherren gerecht zu werden.

Produkte und Dienstleistungen

Villeroy & Boch gliedert sein Angebot in zwei zentrale Produktwelten: Sanitär- und Badlösungen sowie Tischkultur und Küchenumfeld. Zum Portfolio zählen unter anderem
  • Sanitärkeramik wie Waschtische, WCs, Bidets und Urinale
  • Badmöbel, Spiegelschränke und Waschtischanlagen
  • Badewannen, Duschwannen und Duschsysteme
  • Whirlpools, Spa- und Wellnesslösungen
  • Küchenspülen aus Keramik sowie passende Armaturen
  • Porzellan- und Keramikgeschirr für den privaten und professionellen Einsatz
  • Gläser, Bestecke und Accessoires für Tischkultur und Dekoration
Ergänzend bietet das Unternehmen projektbezogene Dienstleistungen an, etwa Unterstützung bei Bad- und Küchenplanung, Objektgeschäft für Hotels, Kreuzfahrtgesellschaften und Gastronomie sowie digitale Planungstools für Architekten und Fachhandwerker. Im B2B-Bereich spielen Systemlösungen und abgestimmte Produktfamilien eine wichtige Rolle, um Installationsaufwand und Komplexität auf Baustellen zu reduzieren.

Business Units und Segmentstruktur

Operativ ist Villeroy & Boch in zwei zentrale Bereiche gegliedert:
  • Bathroom & Wellness: Dieses Segment umfasst Sanitärkeramik, Badmöbel, Badewannen, Duschflächen, Whirlpools, Spa-Lösungen sowie keramische Küchenspülen und Armaturen. Hauptabnehmer sind der Sanitärgroßhandel, Installateure, Architekten, Bauträger sowie Hotel- und Objektkunden. Das Segment ist stark mit dem Bau- und Renovierungsmarkt verknüpft und weist in der Regel eine höhere Kapitalintensität auf.
  • Dining & Lifestyle: Hier sind Tischkulturprodukte, Geschenkartikel, Accessoires und Lifestyle-Kollektionen gebündelt. Vertriebskanäle umfassen den Fachhandel, eigene Markenshops, Shop-in-Shop-Konzepte, E-Commerce und den Hotel- und Gastronomiebereich. Dieses Segment ist stärker von Konsumstimmung, Saisonalität und Trendzyklen geprägt und erfordert hohe Designfrequenz und Markenpflege.
Historisch betrieb Villeroy & Boch weitere Aktivitäten im Bereich Fliesen, die jedoch eigenständig oder von Partnern weitergeführt wurden, sodass der Fokus heute klar auf den beiden Kernsegmenten Bad/Wellness und Dining/Lifestyle liegt.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Die wichtigsten Alleinstellungsmerkmale von Villeroy & Boch liegen in der Verbindung aus Markenstärke, historischer Authentizität und industrieller Fertigungstiefe. Der Name Villeroy & Boch steht international für europäische Tischkultur und hochwertige Sanitärkeramik. Diese Markenwahrnehmung schafft einen gewissen Marken-Moat, da sie nicht kurzfristig imitierbar ist. Hinzu kommt eine umfangreiche Design- und Formensprachenbibliothek, die über Jahrzehnte aufgebaut wurde und Serien mit hohem Wiedererkennungswert ermöglicht. Auf der Produktionsseite verfügt das Unternehmen über langjährige Erfahrung in der Keramikfertigung, speziellen Glasuren und brandgeschützten Verfahren, die Effizienz und Qualitätsstandards sichern. Als Burggraben wirken zudem
  • enge, teils langjährig gewachsene Beziehungen zum Sanitärgroßhandel und zum Objektgeschäft
  • ein breites, abgestimmtes Produktportfolio aus einer Hand für Bad, Küche und Tisch
  • skalierbare Markenpräsenz in Premium- und gehobenen Mittelpreislagen
  • die Fähigkeit, technische Normen und regulatorische Anforderungen in vielen Ländern zu erfüllen
Der Burggraben ist vor allem qualitativ begründet und weniger durch technologische Monopole gesichert. Er hängt stark von der kontinuierlichen Markenpflege, Designkompetenz und Servicequalität ab.

Wettbewerbsumfeld und Konkurrenz

Villeroy & Boch agiert in zwei wettbewerbsintensiven Märkten. Im Sanitär- und Badbereich konkurriert das Unternehmen mit internationalen Spezialisten und breit aufgestellten Bauzulieferern. Zu den relevanten Wettbewerbern im europäischen Premium- und Mittelpreissegment zählen unter anderem
  • Geberit (Sanitärtechnik, Installationssysteme und Keramik)
  • Roca Group (Sanitärkeramik und Badlösungen)
  • Duravit (Design-Sanitär und Badmöbel)
  • Ideal Standard bzw. regionale Marken im Badbereich
Im Bereich Tischkultur messen sich die Produkte von Villeroy & Boch mit europäischen Porzellan- und Glasherstellern und internationalen Lifestyle-Marken wie
  • Rosenthal und Hutschenreuther
  • WMF- und Zwilling-Umfeld im Haushalts- und Premiumsegment
  • Skandinavische Designanbieter und internationale Lifestyle-Labels
Zusätzlich intensiviert der Online-Handel den Preiswettbewerb durch private Labels, Direktmarken und trendgetriebene Nischenanbieter. Die Marke Villeroy & Boch positioniert sich im Spannungsfeld zwischen funktionaler Sanitärlösung und ästhetisch aufgeladenem Lifestyle-Produkt.

Management, Eigentümerstruktur und Strategie

Die Villeroy & Boch AG ist historisch von der Gründerfamilie geprägt, die über Beteiligungsvehikel maßgeblichen Einfluss ausübt. Das Management verfolgt eine Strategie, die auf profitables Wachstum, internationale Diversifikation und kontinuierliche Effizienzsteigerungen ausgerichtet ist. Im Fokus stehen
  • Stärkung der Kernmarke Villeroy & Boch im gehobenen Preissegment
  • Ausbau margenstärkerer Produktlinien im Bad- und Wellnessbereich
  • Digitalisierung von Vertrieb und Marketing, insbesondere E-Commerce und Online-Planungstools
  • Optimierung des Produktionsnetzwerks und der Supply Chain
  • konsequente Kostendisziplin bei gleichzeitiger Investition in Design und Innovation
Die Unternehmensführung betont regelmäßig Solidität, langfristige Planungshorizonte und eine aktionärsfreundliche, aber vorsichtige Ausschüttungspolitik. Vorzugsaktionäre partizipieren typischerweise an Dividenden, ohne Einfluss auf die Stimmrechtsstruktur zu haben, was eine stabile Mehrheits- und Strategieführung ermöglicht.

Branchen- und Regionenanalyse

Im Segment Bathroom & Wellness operiert Villeroy & Boch in der Schnittmenge von Bauindustrie, Renovierungsmarkt und Sanitärtechnik. Die Nachfrage folgt langfristig dem Wohnungsbedarf in Europa, strukturellen Renovierungszyklen und Trends wie dem altersgerechten Bauen, Spa-Orientierung privater Bäder sowie höheren hygienischen Standards. Zyklische Risiken entstehen durch schwächere Baukonjunktur, steigende Zinsen und regulatorische Eingriffe in Immobilienmärkte. Im Bereich Dining & Lifestyle hängt die Nachfrage stark von Konsumklima, Tourismus und Gastronomie sowie vom Trend zu Zuhause-Kochen und Home-Entertainment ab. Die Branche steht unter Druck durch preisgünstige Importe, wechselnde Designtrends und den Bedeutungsgewinn digitaler Lifestyle-Marken. Regional ist Villeroy & Boch traditionell in Europa, insbesondere im deutschsprachigen Raum, in Frankreich und den Benelux-Ländern stark vertreten. Wachstumsimpulse ergeben sich aus der internationalen Expansion in Asien, dem Mittleren Osten und ausgewählten Märkten Nordamerikas. Gleichzeitig steigt dort der Wettbewerb, und Währungsvolatilität kann Ergebnisse beeinflussen. Die Kombination aus etabliertem europäischem Kernmarkt und internationaler Expansion stabilisiert die Gesamtposition, macht das Unternehmen aber sensibel für globale Konjunkturzyklen.

Unternehmensgeschichte und kulturelles Erbe

Villeroy & Boch blickt auf eine Unternehmensgeschichte zurück, die bis in das 18. Jahrhundert reicht. Aus einer Keramikmanufaktur entwickelte sich über mehrere Generationen ein Industriebetrieb, der früh mit Serienfertigung und Exportaktivitäten experimentierte. Die Fusion der Unternehmensteile Villeroy und Boch begründete eine breit angelegte Expansion im Bereich Haushaltskeramik, Fliesen und später Sanitärkeramik. Im 19. und 20. Jahrhundert avancierte Villeroy & Boch zu einem Symbol industrieller Porzellan- und Keramikproduktion aus Deutschland, belieferte Adelshäuser, gehobene Bürgerschichten und Gastronomie. Die Nachkriegszeit war geprägt von Wiederaufbau, Internationalisierung und dem Aufbau eines flächendeckenden Vertriebsnetzes. Im Zuge der Globalisierung und veränderter Wettbewerbsbedingungen straffte das Unternehmen seine Portfoliostruktur, trennte sich von nicht mehr strategiekonformen Bereichen und fokussierte auf Bad, Wellness und Tischkultur. Das kulturelle Erbe spiegelt sich in historischen Standorten, Museumsaktivitäten sowie in traditionsreichen Dekoren und Kollektionen wider, die zum Markenimage beitragen und den Nostalgiefaktor bei bestimmten Kundengruppen erhöhen.

Besonderheiten, Nachhaltigkeit und regulatorische Aspekte

Eine Besonderheit von Villeroy & Boch ist die Verknüpfung von Familienunternehmenskultur mit Börsennotierung. Die Vorzugsaktie erlaubt es, am wirtschaftlichen Erfolg eines traditionsgeprägten Unternehmens zu partizipieren, ohne Einfluss auf die Stimmrechte auszuüben. In der operativen Tätigkeit spielt Nachhaltigkeit zunehmend eine zentrale Rolle. Keramikproduktion ist energieintensiv und unterliegt Umwelt- und Emissionsauflagen. Villeroy & Boch investiert in effizientere Brennöfen, Wasserkreisläufe, Abfallreduktion und nachhaltige Verpackungslösungen. Gleichzeitig werden wassersparende Sanitärlösungen, langlebige Produkte und zeitlose Designs als Teil der Nachhaltigkeitsstrategie kommuniziert. Regulatorisch muss das Unternehmen unterschiedliche Bau- und Hygienestandards, Trinkwasservorschriften und chemikalienrechtliche Vorgaben in Europa und den internationalen Zielmärkten erfüllen. Langfristig können strengere Umweltauflagen und CO₂-Bepreisung Kostenstrukturen verändern, gleichzeitig aber Wettbewerbsvorteile für Anbieter mit frühzeitigen Investitionen in Effizienz schaffen.

Chancen und Risiken aus Sicht eines konservativen Anlegers

Aus konservativer Perspektive bietet Villeroy & Boch als Traditionsunternehmen in etablierten Märkten mehrere Chancen:
  • starke, international bekannte Marke mit Premium-Ausrichtung und hoher Wiedererkennbarkeit
  • breit diversifiziertes Produktportfolio im Bereich langlebiger Konsumgüter und Bauausstattung
  • profitable Nischenpositionierung im Premiumsegment gegenüber rein preisgetriebenen Anbietern
  • langfristige Nachfragebasis durch Renovierungsbedarf, demografische Entwicklungen und steigende Ansprüche an Wohnkomfort
  • potenzieller Mehrwert durch Effizienzprogramme, Portfoliofokussierung und internationale Expansion
Dem stehen Risiken gegenüber, die ein konservativer Anleger einpreisen sollte:
  • Abhängigkeit von Bau- und Immobilienzyklen, insbesondere im Kernmarkt Europa
  • Margendruck durch intensiven Wettbewerb im Sanitär- und Haushaltswarensektor
  • hohe Fixkostenbasis in der Keramikproduktion mit erhöhter Sensitivität gegenüber Nachfrageschwankungen
  • steigende Anforderungen durch Umwelt- und Energiepolitik, die Investitionen in Produktion und Logistik erzwingen
  • Risiko einer Verwässerung der Premium-Positionierung durch Preisdruck im Online-Handel und private Labels
Für risikobewusste Investoren kann die Vorzugsaktie von Villeroy & Boch vor allem als Baustein in einem diversifizierten Portfolio klassischer Industrie- und Konsumtitel dienen. Die Attraktivität eines Engagements hängt wesentlich von individueller Einschätzung der Bau- und Konsumzyklen, der Markenstärke im globalen Wettbewerb sowie der Fähigkeit des Managements ab, Kostenstrukturen und Innovationskraft im sich wandelnden Marktumfeld zu steuern. Eine konkrete Anlageempfehlung lässt sich daraus nicht ableiten.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 201,71 Mio. €
Aktienanzahl 12,49 Mio.
Streubesitz 97,76%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Industrie
Branche Baumaterialien
Aktientyp Vorzugsaktie

Aktionärsstruktur

+2,24% Weitere
+97,76% Streubesitz

Community-Beiträge zu Villeroy & Boch AG Vz

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Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Vorzugsaktie befindet sich seit dem Juli‑Hoch bei 18 € in einem längerfristigen Abwärtstrend und bewegt sich seit Monaten in engen Ranges um etwa 16–18 €, zuletzt wieder bei rund 16,10–17,20 €, wobei Marktteilnehmer über eine mögliche Bodenbildung oder einen Ausbruch nach oben spekulieren.
  • Fundamental wird insbesondere die akquisitionsbedingte Umsatzsteigerung und die Integration von Ideal Standard (erstmals Konzernumsatz über 1 Mrd. €) sowie gemischte Kennzahlen (währungsbereinigt rückläufiger Umsatz, leicht verbesserte EBIT‑Marge) diskutiert; die Dividende wurde auf 1,05 € gesenkt, was bei Anlegern Debatten über Ausschüttungspolitik und Schuldentragfähigkeit auslöste, während manche die Aktie weiterhin als dividendenorientierte Anlage sehen.
  • Zusätzlich sorgen wiederholte Vorstands‑/Insiderkäufe für kontroverse Bewertungen — für einige ein positives Signal, für andere vergütungsbedingte Pflichtkäufe — und insgesamt werden Quartalsberichte und Nachrichten überwiegend als wenig kursbelebend gewertet, sodass Unsicherheit über die weitere Kursentwicklung dominiert.
Hinweis
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Bennyjung17
Aber minus 6%
Hat der Markt mehr erwartet. Nun, ja, der Gesamtmarkt gibt auch deutlich nach.
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Balu4u
Klasse Zahlen, klasse Wert.
Echtes Kriseninvest.
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Juliette
Läuft bei V&B
Anhaltend gute Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2022 - Konzernumsatz um 11,3 % auf 248,5 Mio. € gesteigert - Konzernergebnis (EBIT) mit 20,4 Mio. € um 9,7 % über Vorjahr - Umsatz- und Ergebnisprognose trotz zunehmender Risiken für das Gesamtjahr 2022 bestätigt Konzernumsatz: 248,5 Mio. € Im ersten Quartal 2022 erzielte der Villeroy & Boch-Konzern einen Umsatz (inkl. Lizenzerlöse) in Höhe von 248,5 Mio. € und lag damit um 25,2 Mio. € bzw. 11,3 % über dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Konzern profitiert weiterhin verstärkt vom anhaltenden Trend zur Renovierung und Neuausstattung von Haus und Bad sowie der Verschönerung des eigenen Wohnumfelds. Auf kursbereinigter Basis, das heißt gerechnet zu Währungskursen des Vorjahres, wurde ein Umsatzzuwachs von 10,0 % erzielt. Die Auftragseingänge des ersten Quartals 2022 führten im Vergleich zum 31. Dezember 2021 zu einer Erhöhung des Auftragsbestands um 29,4 Mio. € auf 216,2 Mio. €. Davon entfielen 177,2 Mio. € (31.12.2021: 165,1 Mio. €) auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness und 39,0 Mio. € (31.12.2021: 21,7 Mio. €) auf den Unternehmensbereich Dining & Lifestyle. EBIT: 20,4 Mio. € Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich im ersten Quartal 2022 vor allem durch die Umsatzsteigerung in beiden Unternehmensbereichen auf insgesamt 20,4 Mio. € (Vorjahr: 18,6 Mio. €). https://www.dgap.de/dgap/News/corporate/villeroy-boch-anhaltend-gute-geschaeftsentwicklung-ersten-quartal/?newsID=1557229
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Juliette
Morgen kommen die Q1-Zahlen
Ich bin gespannt auf die Geschäftsentwicklung in Q1 und auf ein evtl. aktualisiertes Statement bzgl. der steigenden Energiepreise, Lieferkettenproblematiken etc. und ob man im Zuge dessen die Prognose 2022 (veröffentlicht am 17.02.22) halten kann. Da hieß es noch: "...Mit Blick auf das Jahr 2022 wird von einer Erholung der Weltwirtschaft ausgegangen. Allerdings ist zu erwarten, dass die anhaltenden Versorgungsengpässe und die damit verbundenen erheblichen Preissteigerungen bei Energie und Frachten sowie für Rohstoffe und Verpackungsmaterialien das Jahr 2022 stark beeinflussen werden. Darüber hinaus kann auch der weitere Verlauf der Corona-Pandemie zu erneuten Störungen führen. Auf Basis einer grundsätzlich positiven Markteinschätzung mit einer Reihe stützender Faktoren wird im Geschäftsjahr 2022 inklusive berücksichtigter Preissteigerungseffekte eine Steigerung des Konzernumsatzes um 5 bis 6 % angestrebt. Durch Prozessverbesserungen und ein weiterhin aktives Kostenmanagement wird für das operative EBIT im Jahr 2022 eine überproportionale Verbesserung um voraussichtlich 5 bis 10 % erwartet. Damit setzt der Konzern auf weiterhin hohe, jedoch im Vorjahresvergleich weniger dynamische Wachstumsquoten..."
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Häufig gestellte Fragen zur Villeroy & Boch Vz Aktie und zum Villeroy & Boch Vz Kurs

Der aktuelle Kurs der Villeroy & Boch Vz Aktie liegt bei 17,35 €.

Für 1.000€ kann man sich 57,64 Villeroy & Boch Vz Aktien kaufen.

Die 1 Monats-Performance der Villeroy & Boch Vz Aktie beträgt aktuell 7,10%.

Die 1 Jahres-Performance der Villeroy & Boch Vz Aktie beträgt aktuell 12,30%.

Der Aktienkurs der Villeroy & Boch Vz Aktie liegt aktuell bei 17,35 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 7,10% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Villeroy & Boch Vz eine Wertentwicklung von 9,81% aus und über 6 Monate sind es -3,61%.

Das 52-Wochen-Hoch der Villeroy & Boch Vz Aktie liegt bei 18,55 €.

Das 52-Wochen-Tief der Villeroy & Boch Vz Aktie liegt bei 14,95 €.

Das Allzeithoch von Villeroy & Boch Vz liegt bei 25,00 €.

Das Allzeittief von Villeroy & Boch Vz liegt bei 3,84 €.

Die Volatilität der Villeroy & Boch Vz Aktie liegt derzeit bei 33,84%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Villeroy & Boch Vz in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 201,71 Mio. €

Insgesamt sind 26,5 Mio Villeroy & Boch Vz Aktien im Umlauf.

Am 07.02.2000 gab es einen Split im Verhältnis 1:10.

Am 07.02.2000 gab es einen Split im Verhältnis 1:10.

Villeroy & Boch Vz hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Villeroy & Boch Vz gehört zum Sektor Baumaterialien.

Das KGV der Villeroy & Boch Vz Aktie beträgt 68,64.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Villeroy & Boch Vz betrug 1.421.000.000 €.

Die nächsten Termine von Villeroy & Boch Vz sind:
  • 19.03.2026 - Veröffentlichung Jahresfinanzbericht
  • 31.03.2026 - Quartalsmitteilung
  • 08.05.2026 - Hauptversammlung
  • 12.05.2026 - Veröffentlichung Quartalsfinanzbericht (Stichtag Q1)

Laut Daten gab es in den letzten 3 Monaten Insidertransaktionen, die Hinweise auf die Stimmung innerhalb von Villeroy & Boch Vz geben. Dabei gab es keine Verkäufe der Villeroy & Boch Vz Aktie und 3 Käufe der Villeroy & Boch Vz Aktie.

Ja, Villeroy & Boch Vz zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 12.05.2025 eine Dividende in Höhe von 0,90 € gezahlt.

Zuletzt hat Villeroy & Boch Vz am 12.05.2025 eine Dividende in Höhe von 0,90 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 5,23%. Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Villeroy & Boch Vz wurde am 12.05.2025 in Höhe von 0,90 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 5,23%.

Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 12.05.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,90 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.