Max Gross verfügt über langjährige Börsenerfahrung, davon fünf Jahre als Redakteur bei einem der führenden Anlegermagazine Deutschlands. Für ARIVA.DE bereitet er Markt- und Unternehmensentwicklungen fundiert, praxisnah und mit klarem Fokus auf Anlageentscheidungen auf. Sein Schwerpunkt liegt auf US-Aktien, Dividendenwerten und Value-Titeln. Ziel seiner Arbeit ist es, Anlegerinnen und Anlegern relevante Informationen, konkrete Investmentideen und belastbare Impulse für den langfristigen Vermögensaufbau zu liefern. Dafür setzt er auf die Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse.
Einen zwischenzeitlich riesigen Satz hat die TUI-Aktie zum Wochenauftakt gemacht. Die Kursgewinne sind vor allem US-Präsident Donald Trump zu verdanken.
Für dich zusammengefasst:
Trump verkündet Einigung zwischen USA und Iran erneut.
TUI-Aktie steigt am Montag um 3,5 Prozent.
Die Kursentwicklung wird durch gute Buchungslage gestützt.
Trump lässt Börsen aufatmen: Frieden jetzt zum Greifen nahe!
Einmal mehr hat am US-Präsident Donald Trump am zurückliegenden Wochenende eine Einigung zwischen den USA und dem Iran verkündet – nicht weniger als das 38. Mal seit Beginn des Konfliktes. Dieses Mal aber scheint deutlich mehr an der Sache zu sein, denn bereits am kommenden Freitag wollen sich Vertreter beider Staaten in der Schweiz treffen, um ein Rahmenabkommen zu unterzeichnen.
Das sorgte sowohl am Rohstoff- als in der Folge auch an den Aktien- und Anleihemärkten für Entspannung. Zum Wochenauftakt sind die Börsen rund um den Globus sehr fest in eine Handelswoche gestartet, die von zahlreichen Zinsentscheidungen bestimmt wird.
Zu den größten Gewinnern des Tages gehören neben den bereits in den vergangenen Wochen stark gefragten Halbleiter-Werten auch die Anteile von Reiseveranstaltern. Die profitieren von sinkenden Ölpreisen und einer größeren Planungssicherheit ihrer Kundschaft.
TUI schießt hoch, profitiert von Rückenwind für die gesamte Branche
Auch für die Anteile von Europas größtem Reisekonzern TUI ging es am Montag ein gutes Stück nach oben. Zum Handelsschluss stand ein Plus von 3,5 Prozent zu Buche. Zeitweise waren die Gewinne jedoch noch deutlich höher ausgefallen – was aber ändert nichts daran, dass sich die charttechnische Ausgangslage inzwischen wieder deutlich verbessert hat.
Achterbahnfahrt: Erst Mehrjahreshoch, dann plötzlich ein neues Tief
Die vergangenen 12 Monate waren von einem deutlichen Auf und Ab geprägt. Das spiegelt einerseits die anhaltend starke Reiseaktivität von Verbraucherinnen und Verbrauchern und die gute Buchungslage wider – trotz anhaltender hoher Lebenshaltungskosten. Andererseits stellte der Iran-Krieg eine gewaltige Belastung für die TUI-Aktie dar.
Im Arabischen Golf festsitzende Kreuzfahrtschiffe, mit Touristinnen und Touristen, die unter Drohnenbeschuss ausgeflogen werden mussten, sorgten für schlechte PR und eine wachsende Verunsicherung und der Furcht vor einer nachlassenden Reisefreude.
So folgte dem noch Mitte Februar erzielten Mehrjahreshoch rasch der tiefste Stand seit über einem Jahr – in der technischen Analyse ist das ein Verkaufssignal. Das jedoch konnte sich zum Glück von Anlegerinnen und Anlegern jedoch nicht durchsetzen.
Aktie steht jetzt wieder auf solidem Boden ...
Einerseits war die Aktie für Kurse knapp oberhalb von 6,00 Euro bereits überverkauft, andererseits lagen zu diesem Zeitpunkt bereits bullishe Divergenzen vor, die eine Gegenbewegung beziehungsweise Trendwende der Aktie immer wahrscheinlicher machten. Genau dieser Fall ist nach einer Bodenbildung im Bereich von 6,50 Euro eingetreten.
Eine spürbare Erholung der TUI-Anteile ließ in den vergangenen Wochen zwar noch auf sich warten, doch mit dem Sprung über die 50-Tage-Linie sowie über die Abwärtstrendlinie der vergangenen Wochen war ein erster Schritt gemacht.
... und das könnte sich schon sehr bald auszahlen!
Mit dem starken Kursanstieg zum Wochenauftakt haben die Käuferinnen und Käufer nun den nächsten Schritt, den Angriff auf die 200-Tage-Linie, gewagt. Der scheiterte im ersten Versuch zwar, aber der positive Nebeneffekt ist das Überwinden des Widerstands bei 7,00 Euro. Außerdem hat der Trendstärkeindikator MACD dadurch sein Vorzeichen gewechselt, was einen neuen Aufwärtstrend der Aktie anzeigt.
Schon zuvor war die Erholung der Aktie durch einen Anstieg der technischen Indikatoren begleitet worden. Das macht jetzt Mut, dass TUI in den kommenden Tagen und Wochen erneut Ausbruchsversuche über die 200-Tage-Linie wagen und damit eine übergeordnete Trendwende in die Wege leiten dürfte. Hierfür sollte das Papier aber nicht mehr nachhaltig unter die Unterstützungslinie bei 6,50 Euro fallen.
Mit Blick auf die Unternehmenskennzahlen ist das Erreichen der Analystenerwartungen mit dem zu erwartenden Friedensschluss zwischen den USA und dem Iran wieder wahrscheinlicher geworden. Mit einem KGVe 2026 von 6,2 und einer Dividendenrendite von 2,4 Prozent ist TUI sehr attraktiv bewertet – insbesondere im Vergleich zu anderen Reiseveranstaltern wie den US-Kreuzfahrtanbietern, die mit KGVs im mittleren bis hohen Zehnerbereich notieren.
Damit bieten die Anteile von TUI sowohl aus technischer als auch aus fundamentaler Perspektive wieder Anstiegs- und Renditechancen. An dem Papier interessierte Anlegerinnen und Anleger können zugreifen – bevorzugt nach einem erfolgreichen Test des Ausbruchs über 7,00 Euro.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB15691
, DE000NB6WZX1
, DE000NB6WZU7
, DE000NB5JKK9
, DE000NB5Q1S2
, DE000NB6E8H3
. Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Hinweis:
ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen.
Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich
dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch
eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link
„Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für
diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.