Trade Desk Inc

Aktie
WKN:  A2ARCV ISIN:  US88339J1051 US-Symbol:  TTD Branche:  Medien Land:  USA
19,00 €
-0,32 €
-1,66%
17.04.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
14,63 Mrd. €
Streubesitz
11,14%
KGV
150,68
Nachhaltigkeits-Score
19 %
Index-Zuordnung
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Trade Desk Aktie Chart

Trade Desk Unternehmensbeschreibung

The Trade Desk Inc. ist ein unabhängiger, börsennotierter Anbieter einer Demand-Side-Plattform (DSP) für digitale Werbung mit Fokus auf programmatisches Media-Buying. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Ventura, Kalifornien, adressiert vor allem Werbeagenturen, Marken und Datenpartner, die digitale Kampagnen kanalübergreifend planen, aussteuern und optimieren wollen. Im globalen Adtech-Ökosystem nimmt The Trade Desk eine Rolle als technologischer Vermittler zwischen Werbetreibenden und einer Vielzahl von Publishern, Ad Exchanges und Datenanbietern ein. Für erfahrene Anleger ist das Unternehmen vor allem als Hebel auf das strukturelle Wachstum digitaler, datengetriebener Werbung relevant, insbesondere bei Connected TV und adressierbaren Formaten außerhalb der geschlossenen Ökosysteme der Big-Tech-Plattformen.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell von The Trade Desk basiert auf einer cloudbasierten, selbstbedienbaren Plattform, über die Kunden programmatisch Werbeinventar einkaufen. Die Gesellschaft erwirtschaftet den Großteil ihrer Erlöse als transaktionsabhängige Gebühren auf das über die Plattform laufende Werbevolumen. Diese volumenbasierte Beteiligung schafft eine direkte Kopplung zwischen Plattformnutzung, Kampagnenerfolg und Unternehmensentwicklung. Kern der Wertschöpfung ist die algorithmische Bietlogik im Real-Time-Bidding, die verschiedene Datenquellen zusammenführt, um Zielgruppen granular zu adressieren. Die Plattform aggregiert Inventar aus offenen Exchanges, Private Marketplaces und Direktintegrationen. Für Kunden entsteht Mehrwert durch Reichweite, Transparenz der Media-Kosten, detaillierte Reportingfunktionen und die Möglichkeit, Budgets dynamisch zwischen Kanälen wie Display, Mobile, Video, Audio, Digital Out-of-Home und Connected TV zu allokieren. Durch die Fokussierung auf die Buy-Side vermeidet The Trade Desk Interessenkonflikte, die bei vertikal integrierten Werbeplattformen auftreten können.

Mission und strategische Leitlinien

The Trade Desk formuliert seine Mission darin, die Zukunft der werbefinanzierten, offenen Internetökonomie mitzugestalten und Werbetreibenden mehr Kontrolle, Transparenz und Effizienz zu bieten. Das Unternehmen positioniert sich explizit als Befürworter eines offenen, interoperablen Werbemarkts jenseits geschlossener Walled Gardens. Strategisch bedeutet dies, dass The Trade Desk in Identitätslösungen, Datenschutz-Frameworks und offene Standards investiert, um eine datenschutzkonforme, adressierbare Werbung über verschiedene Publisher und Geräte hinweg zu ermöglichen. Die Mission ist eng verknüpft mit der Unterstützung hochwertiger, vertrauenswürdiger Medieninhalte: Werbung soll Publishern stabile Refinanzierungsmodelle sichern, ohne Nutzererlebnis und Privatsphäre zu kompromittieren. Für das Management fungiert diese Leitlinie als Rahmen für Produktprioritäten, Partnerschaften und Lobbyarbeit in regulatorischen Diskursen.

Produkte und Dienstleistungen

Das Kernprodukt ist die Demand-Side-Plattform, auf der Agenturen und Marken Kampagnen eigenständig konfigurieren. Zentrale Funktionsblöcke sind Zielgruppenplanung, Inventarauswahl, Gebotsstrategien, Frequenzsteuerung, Brand-Safety-Tools und Attribution. Ergänzend bietet The Trade Desk umfangreiche Datenintegration über sein Data Management Framework, darunter:
  • Anbindung von First-Party-Data der Kunden
  • Integration externer Datenanbieter für demografische, kontextuelle oder verhaltensbezogene Segmente
  • Tools zur Lookalike-Modellierung und Audience-Expansion
Ein wesentliches Produkt ist die Identitätslösung Unified ID 2.0, ein offener Standard, der auf verschlüsselten E-Mail-Identifikatoren basiert und eine Alternative zu Third-Party-Cookies und proprietären IDs großer Plattformen darstellen soll. Im Bereich Connected TV und Advanced TV bietet The Trade Desk spezielle Tools zur Planung und Messung von Reichweiten, Frequency Capping über lineare und digitale Kanäle hinweg sowie Integrationen mit Streaming-Plattformen und TV-Netzwerken. Serviceleistungen umfassen technisches Onboarding, Schulung, strategische Kampagnenberatung und Support für Agenturen, die White-Label- oder Hybrid-Setups nutzen.

Business Units und Plattformschwerpunkte

The Trade Desk berichtet sein Geschäft nicht klassisch nach separaten Business Units, sondern nach Medienkanälen und Kundenkategorien. Operativ lassen sich jedoch mehrere Schwerpunkte differenzieren:
  • Omnichannel-Display und Mobile: Kampagnensteuerung über klassische Banner, Rich Media und In-App-Formate
  • Video und Connected TV: wachstumsstarker Fokusbereich, in dem adressierbare Werbung auf Streaming-Geräten und Smart-TVs ausgebaut wird
  • Audio und Podcast-Werbung: Integration von Streaming-Audio-Plattformen, um digitale Radioreichweiten programmatisch buchbar zu machen
  • Digital Out-of-Home: programmatische Belegung digitaler Außenwerbeflächen mit Echtzeit-Targeting
  • Data- und Identity-Ökosystem: Unified ID 2.0, Data-Partnerschaften und Measurement-Lösungen
Innerhalb dieser Schwerpunkte arbeitet The Trade Desk eng mit globalen Holding-Agenturen, großen Marken und spezialisierten Daten- und Measurement-Partnern zusammen. Die Plattform ist mandantenfähig und ermöglicht Agenturen, eigene Strukturen und Reporting-Hierarchien abzubilden.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Positionierung

The Trade Desk differenziert sich durch seine Fokussierung auf die Buy-Side im offenen Internet und auf technologisch anspruchsvolle Werbekunden. Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal ist die starke Ausrichtung auf Connected TV und Premium-Video, wo das Unternehmen frühzeitig strategische Partnerschaften und Integrationen aufgebaut hat. Die Plattform bietet granular konfigurierbare Bietstrategien, transparente Kostenaufschlüsselung und umfangreiche Reporting-Optionen, was sich von weniger transparenten Netzwerken abhebt. Die Architektur ist API-getrieben und für hohe Transaktionsvolumina im Real-Time-Bidding ausgelegt, was Skalierbarkeit und niedrige Latenz unterstützt. Zudem setzt The Trade Desk auf offene Standards und Interoperabilität, etwa durch Unified ID 2.0 und Kooperationen mit unabhängigen Mess- und Verifizierungsanbietern. Dieser Ansatz stärkt die Wahrnehmung als neutraler Technologieanbieter für Agenturen, die ihre eigene Wertschöpfung gegenüber Endkunden sichern wollen.

Burggräben und strukturelle Moats

Die Burggräben von The Trade Desk sind primär technologischer und ökosystembasierter Natur. Erstens schafft die datengetriebene Optimierung einen Netzwerkeffekt: Je mehr Kampagnen über die Plattform laufen, desto besser werden Algorithmen und Prognosemodelle, was wiederum die Performance für Kunden steigert und die Kundenbindung erhöht. Zweitens entsteht ein Lock-in durch Integrationen in Agenturprozesse, Schnittstellen zu Dutzenden Datenpartnern, Publishern und Measurement-Anbietern. Ein Wechsel der Plattform hätte für große Agenturgruppen erhebliche operative und organisatorische Kosten. Drittens fungiert Unified ID 2.0 als strategischer Moat im Identitätsmanagement: Je breiter dieser Standard im Markt angenommen wird, desto stärker wird die Rolle von The Trade Desk als zentraler Enabler einer post-Cookie-Ökonomie. Zusätzlich wirken Marke, technisches Know-how, langjährige Kundenbeziehungen und ein gut ausgebauter globaler Sales- und Support-Apparat als Schutzmechanismen gegen neue Wettbewerber.

Wettbewerbsumfeld und Vergleich zu Peers

The Trade Desk agiert in einem fragmentierten und wettbewerbsintensiven Adtech-Markt. Zu den direkten unabhängigen Wettbewerbern zählen andere Demand-Side-Plattformen und Omnichannel-Buying-Lösungen. Daneben konkurriert das Unternehmen mit den integrierten Werbesystemen großer Technologiekonzerne, insbesondere den Walled Gardens von Meta, Alphabet und anderen Plattformbetreibern, die proprietäre Inventare und Datenressourcen bündeln. Indirekte Konkurrenz entsteht durch Inhousing-Tendenzen großer Marken, die eigene Tech-Stacks aufbauen oder direkt mit Publishern verhandeln. The Trade Desk versucht, sich durch seine neutrale Position im offenen Internet, die Offenheit gegenüber Drittanbietern und die starke Spezialisierung auf Agenturen und Premium-CTV-Anbieter von diesen Wettbewerbern abzugrenzen. Die Wettbewerbsdynamik ist durch anhaltende Konsolidierung, regulatorische Eingriffe und technologische Paradigmenwechsel geprägt.

Management, Governance und Strategie

The Trade Desk wurde 2009 von Jeff Green und Dave Pickles gegründet. Jeff Green fungiert als Chief Executive Officer und ist die zentrale Figur für Vision, Strategie und Marktpositionierung. Das Management betont langfristige Plattformentwicklung, hohe F&E-Intensität und die Priorisierung von Marktanteilsgewinnen in wachstumsstarken Segmenten wie Connected TV vor kurzfristiger Margenmaximierung. Governance-seitig weist die Gesellschaft eine in den USA verbreitete Struktur mit starker Gründerpräsenz auf, was einerseits strategische Kontinuität bietet, andererseits eine gewisse Machtkonzentration bedeutet. Der strategische Fokus liegt auf:
  • Ausbau der Omnichannel-Fähigkeiten mit Schwerpunkt auf CTV, Audio und Digital Out-of-Home
  • Stärkung von Identity- und Data-Lösungen, um auch ohne Third-Party-Cookies adressierbare Werbung zu ermöglichen
  • Internationale Expansion in Europa, Asien-Pazifik und Lateinamerika
  • Vertiefung von Partnerschaften mit Agentur-Holdings, Medienhäusern und Streaming-Plattformen
Die Strategie zielt darauf ab, The Trade Desk als unverzichtbare Infrastruktur im offenen, werbefinanzierten Internet zu etablieren.

Branchen- und Regionalanalyse

The Trade Desk ist in der globalen Werbe- und Medienbranche tätig, mit Schwerpunkt auf digitaler und programmatischer Werbung. Die Branche befindet sich in einem mehrjährigen Strukturwandel: Budgetverschiebungen von klassischen Medien zu digitalen Kanälen, wachsender Anteil von Connected TV und Streaming-Angeboten, zunehmende Bedeutung von Daten- und Identity-Lösungen sowie strengere Datenschutz- und Wettbewerbsregulierungen prägen das Umfeld. Regional erzielt das Unternehmen einen wesentlichen Teil seiner Aktivität in Nordamerika, verfolgt jedoch eine klare Internationalisierungsstrategie. In Europa sind Datenschutzstandards und regulatorische Anforderungen besonders hoch, was komplexe Compliance- und Produktanpassungen erfordert. Im asiatisch-pazifischen Raum ist der Markt durch hohe Dynamik, starke lokale Plattformanbieter und teilweise abweichende regulatorische Rahmenbedingungen gekennzeichnet. Insgesamt profitiert The Trade Desk von der globalen Zunahme programmatischer Budgets, ist aber zugleich von Konjunkturschwankungen, Werbezyklen und branchenspezifischen Risiken in Medien, Technologie und Konsumgütern abhängig.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

The Trade Desk entstand 2009 vor dem Hintergrund des aufkommenden Real-Time-Bidding-Ökosystems. Die Gründer brachten frühere Erfahrung aus der Adtech-Branche ein und positionierten das Unternehmen von Beginn an als Technologiepartner für Agenturen, anstatt einen direkten Zugang zum Endkunden zu suchen. In den Folgejahren baute The Trade Desk seine Plattform schrittweise zu einer Omnichannel-Lösung aus, erweiterte das Inventarangebot und integrierte fortlaufend Daten- und Messpartner. Der Börsengang an der NASDAQ Mitte der 2010er-Jahre markierte einen Wendepunkt, der zusätzliche Mittel für internationale Expansion, Produktentwicklung und Akquisitionen bereitstellte. In den letzten Jahren avancierte vor allem Connected TV zur Wachstumssäule, begleitet vom Aufbau von Unified ID 2.0 als zentralem Identitätsstandard. Parallel dazu positionierte sich das Unternehmen öffentlich als Fürsprecher eines offenen Internets und beteiligte sich aktiv an Brancheninitiativen und Diskussionen rund um Datenschutz und kommerzielle Nachhaltigkeit von Qualitätsjournalismus und Premium-Inhalten.

Besonderheiten und regulatorischer Kontext

Eine Besonderheit von The Trade Desk ist die bewusste Distanzierung von walled-garden-ähnlichen Strukturen. Das Unternehmen tritt als Befürworter von Transparenz, Interoperabilität und unabhängigen Messstandards auf, was es in regulatorischen Diskussionen teils als konstruktiven Gesprächspartner positioniert. Gleichzeitig steht die Adtech-Branche im Fokus von Kartell- und Datenschutzbehörden. Themen wie Third-Party-Cookie-Abschaffung, E-Privacy-Regeln, Einwilligungsmanagement, Datenlokalisierung und die Rolle von Identitätslösungen rücken das Geschäftsmodell von The Trade Desk in einen sensiblen regulatorischen Rahmen. Die Abhängigkeit von Partnern wie Browseranbietern, Betriebssystemherstellern und großen Publishern macht das Unternehmen anfällig für Policy-Änderungen dieser Akteure. Zudem unterliegt die Gesellschaft Reputationsrisiken, die aus Debatten über Tracking, Nutzerprofilbildung und zielgerichtete Werbung resultieren. Für konservative Anleger sind diese Besonderheiten bei der Risikoabwägung zentral.

Chancen aus Sicht konservativer Anleger

Für risikoaversion orientierte Investoren ergeben sich mehrere strukturelle Chancen. Erstens partizipiert The Trade Desk am langfristigen Wachstum digitaler und programmatischer Werbebudgets, insbesondere in Connected TV, wo Streaming-Modelle Werbeinventar neu definieren. Zweitens bietet die neutrale Stellung im offenen Internet eine strategische Alternative zu geschlossenen Plattformen und kann Agenturen und Marken bei der Diversifizierung ihrer Mediabudgets unterstützen. Drittens kann Unified ID 2.0 bei breiter Branchenakzeptanz als De-facto-Standard für Identity im offenen Web dienen und damit einen langfristigen Wettbewerbsvorteil erzeugen. Viertens ermöglicht die Plattform aufgrund ihrer Skalierbarkeit hohe operative Hebel, sobald sich Fixkosten über ein wachsendes Transaktionsvolumen verteilen. Für konservative Anleger ist attraktiv, dass The Trade Desk eher als Infrastruktur- und Plattformanbieter im Hintergrund agiert, was bei Erreichen kritischer Masse eine gewisse Stabilität der Kundenbeziehungen begünstigen kann.

Risiken und zentrale Unsicherheiten

Dem stehen substanzielle Risiken gegenüber, die gerade für konservative Anleger sorgfältig abzuwägen sind. Die Abhängigkeit vom Werbemarkt macht das Geschäftsmodell konjunktursensibel; in Rezessionsphasen kürzen Unternehmen häufig Marketingbudgets. Die Adtech-Branche weist traditionell hohe Volatilität, intensiven Preiswettbewerb und rasche technologische Disruptionen auf. Regulatorische Eingriffe im Datenschutz oder Kartellrecht können Tracking-Mechanismen, Datenverfügbarkeit und Geschäftsbeziehungen erheblich verändern. Sollten zentrale Akteure wie große Browser- oder Betriebssystemanbieter technische Restriktionen für Identity-Lösungen verschärfen, könnte Unified ID 2.0 an Wirkung verlieren. Hinzu kommt das strategische Risiko durch marktmächtige Plattformen, die mit eigenen Werbesystemen und exklusivem Inventar Marktanteile binden. Schließlich kann die starke Rolle des Gründer-CEOs sowohl als Stabilitätsfaktor als auch als Konzentrationsrisiko gesehen werden, insbesondere falls strategische Fehlentscheidungen oder Governance-Konflikte auftreten. Konservative Anleger sollten diese technologischen, regulatorischen und zyklischen Unsicherheiten gegen das langfristige Wachstumspotenzial des programmatischen Werbemarktes aufwiegen, ohne auf implizite Garantien oder kurzfristige Kursentwicklungen zu vertrauen.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 19,03 € / 19,21 €
Spread +0,95%
Schluss Vortag 19,32 €
Gehandelte Stücke 26.611
Tagesvolumen Vortag 469.716,1 €
Tagestief 18,96 €
Tageshoch 19,77 €
52W-Tief 16,92 €
52W-Hoch 78,39 €
Jahrestief 16,92 €
Jahreshoch 34,90 €
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Attraktive Knock-Outs auf Trade Desk
Typ Hebel Bid / Ask WKN
Call
4,5 0,42 € / 0,43 €
FE0RYJ
Put
4,6 4,16 € / 4,17 €
FE2980
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Trade Desk Aktie - Nachrichtenlage zusammengefasst:

  • Trade Desk Inc. hat kürzlich eine strategische Partnerschaft mit einem führenden Anbieter von Marketingtechnologie angekündigt, um die Effizienz von Werbekampagnen weiter zu steigern.
  • Das Unternehmen plant, seine internationalen Geschäftstätigkeiten auszubauen und neue Märkte in Europa und Asien zu erschließen, was als positiv für zukünftiges Wachstum angesehen wird.
  • Analysten haben das Wachstumspotenzial von Trade Desk hervorgehoben, da die Nachfrage nach programmatischer Werbung weiterhin steigt und das Unternehmen sich als Marktführer etabliert.
  • Die Finanzkennzahlen des vierteljährlichen Berichts zeigen eine signifikante Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahr, wobei das Unternehmen auch seine Gewinnprognosen angehoben hat.
Hinweis

Community: Diskussion zur Trade Desk Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Aktie von The Trade Desk zeigte nach einer extremen Rallye (bis +6300%) eine starke Korrektur (bis −86% vom Allzeithoch bzw. −76% in anderen Angaben) und das Chartbild wirkt dadurch eingetrübt, mit aktuell gemischter Dynamik und ersten Stabilisierungstendenzen; in der Diskussion stehen Rebound‑Chance versus „fallendes Messer“.
  • Fundamental und operativ werden gemischte Signale genannt: Quartalszahlen teils über den Erwartungen, aber ein enttäuschender Ausblick, ein schneller CFO‑Wechsel und weitere Führungsumbesetzungen sorgen für Unsicherheit, parallel meldete CEO Jeff Green große Aktienkäufe (~148 Mio. USD) und es gibt Spekulationen über bedeutende Werbezusammenarbeiten (z. B. OpenAI), während Analysten‑Downgrades und Verkäufe wie von Cathie Wood erwähnt werden.
  • Die Stimmung ist geteilt: Einige Anleger sehen in den Rückgängen eine Turnaround‑Chance und kaufen nach, andere verweisen auf starken Wettbewerb (Alphabet, Amazon), Short‑Positionen und unklare Prognosen, sodass als entscheidende Faktoren künftig vor allem Quartalszahlen, Ausblick, Partnerschaften und Führungsstabilität gelten.
Hinweis
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Trade Desk Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 2.445 $
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 427,17 $
Jahresüberschuss in Mio. 393,08 $
Umsatz je Aktie 4,82 $
Gewinn je Aktie 0,78 $
Gewinnrendite +13,33%
Umsatzrendite +16,08%
Return on Investment +6,43%
Marktkapitalisierung in Mio. 59.569 $
KGV (Kurs/Gewinn) 150,68
KBV (Kurs/Buchwert) 20,19
KUV (Kurs/Umsatz) 24,38
Eigenkapitalrendite +13,33%
Eigenkapitalquote +48,25%

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Trade Desk Aktie: Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 19,55 +0,88%
19,38 € 17.04.26
Frankfurt 19,00 -1,71%
19,33 € 17.04.26
Hamburg 19,35 +0,78%
19,20 € 17.04.26
München 19,288 +1,32%
19,036 € 17.04.26
Stuttgart 19,01 -2,06%
19,41 € 17.04.26
Xetra 19,41 -1,07%
19,62 € 17.04.26
L&S RT 19,085 -0,13%
19,11 € 18.04.26
NYSE 22,475 $ -1,27%
22,765 $ 17.04.26
Nasdaq 22,47 $ -1,30%
22,765 $ 17.04.26
AMEX 22,46 $ -1,53%
22,81 $ 17.04.26
Wien 19,38 -0,77%
19,53 € 17.04.26
Tradegate 19,00 -1,66%
19,32 € 17.04.26
Quotrix 19,29 -1,43%
19,57 € 17.04.26
Gettex 19,088 -1,45%
19,368 € 17.04.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
17.04.26 19,09 0,52 M
16.04.26 19,32 470 T
15.04.26 18,96 0,60 M
14.04.26 17,83 0,59 M
13.04.26 18,05 0,62 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 17,12 € +10,98%
1 Monat 21,77 € -12,72%
6 Monate 42,795 € -55,60%
1 Jahr 44,185 € -57,00%
5 Jahre 59,95 € -68,31%

Unternehmensprofil Trade Desk

The Trade Desk Inc. ist ein unabhängiger, börsennotierter Anbieter einer Demand-Side-Plattform (DSP) für digitale Werbung mit Fokus auf programmatisches Media-Buying. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Ventura, Kalifornien, adressiert vor allem Werbeagenturen, Marken und Datenpartner, die digitale Kampagnen kanalübergreifend planen, aussteuern und optimieren wollen. Im globalen Adtech-Ökosystem nimmt The Trade Desk eine Rolle als technologischer Vermittler zwischen Werbetreibenden und einer Vielzahl von Publishern, Ad Exchanges und Datenanbietern ein. Für erfahrene Anleger ist das Unternehmen vor allem als Hebel auf das strukturelle Wachstum digitaler, datengetriebener Werbung relevant, insbesondere bei Connected TV und adressierbaren Formaten außerhalb der geschlossenen Ökosysteme der Big-Tech-Plattformen.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell von The Trade Desk basiert auf einer cloudbasierten, selbstbedienbaren Plattform, über die Kunden programmatisch Werbeinventar einkaufen. Die Gesellschaft erwirtschaftet den Großteil ihrer Erlöse als transaktionsabhängige Gebühren auf das über die Plattform laufende Werbevolumen. Diese volumenbasierte Beteiligung schafft eine direkte Kopplung zwischen Plattformnutzung, Kampagnenerfolg und Unternehmensentwicklung. Kern der Wertschöpfung ist die algorithmische Bietlogik im Real-Time-Bidding, die verschiedene Datenquellen zusammenführt, um Zielgruppen granular zu adressieren. Die Plattform aggregiert Inventar aus offenen Exchanges, Private Marketplaces und Direktintegrationen. Für Kunden entsteht Mehrwert durch Reichweite, Transparenz der Media-Kosten, detaillierte Reportingfunktionen und die Möglichkeit, Budgets dynamisch zwischen Kanälen wie Display, Mobile, Video, Audio, Digital Out-of-Home und Connected TV zu allokieren. Durch die Fokussierung auf die Buy-Side vermeidet The Trade Desk Interessenkonflikte, die bei vertikal integrierten Werbeplattformen auftreten können.

Mission und strategische Leitlinien

The Trade Desk formuliert seine Mission darin, die Zukunft der werbefinanzierten, offenen Internetökonomie mitzugestalten und Werbetreibenden mehr Kontrolle, Transparenz und Effizienz zu bieten. Das Unternehmen positioniert sich explizit als Befürworter eines offenen, interoperablen Werbemarkts jenseits geschlossener Walled Gardens. Strategisch bedeutet dies, dass The Trade Desk in Identitätslösungen, Datenschutz-Frameworks und offene Standards investiert, um eine datenschutzkonforme, adressierbare Werbung über verschiedene Publisher und Geräte hinweg zu ermöglichen. Die Mission ist eng verknüpft mit der Unterstützung hochwertiger, vertrauenswürdiger Medieninhalte: Werbung soll Publishern stabile Refinanzierungsmodelle sichern, ohne Nutzererlebnis und Privatsphäre zu kompromittieren. Für das Management fungiert diese Leitlinie als Rahmen für Produktprioritäten, Partnerschaften und Lobbyarbeit in regulatorischen Diskursen.

Produkte und Dienstleistungen

Das Kernprodukt ist die Demand-Side-Plattform, auf der Agenturen und Marken Kampagnen eigenständig konfigurieren. Zentrale Funktionsblöcke sind Zielgruppenplanung, Inventarauswahl, Gebotsstrategien, Frequenzsteuerung, Brand-Safety-Tools und Attribution. Ergänzend bietet The Trade Desk umfangreiche Datenintegration über sein Data Management Framework, darunter:
  • Anbindung von First-Party-Data der Kunden
  • Integration externer Datenanbieter für demografische, kontextuelle oder verhaltensbezogene Segmente
  • Tools zur Lookalike-Modellierung und Audience-Expansion
Ein wesentliches Produkt ist die Identitätslösung Unified ID 2.0, ein offener Standard, der auf verschlüsselten E-Mail-Identifikatoren basiert und eine Alternative zu Third-Party-Cookies und proprietären IDs großer Plattformen darstellen soll. Im Bereich Connected TV und Advanced TV bietet The Trade Desk spezielle Tools zur Planung und Messung von Reichweiten, Frequency Capping über lineare und digitale Kanäle hinweg sowie Integrationen mit Streaming-Plattformen und TV-Netzwerken. Serviceleistungen umfassen technisches Onboarding, Schulung, strategische Kampagnenberatung und Support für Agenturen, die White-Label- oder Hybrid-Setups nutzen.

Business Units und Plattformschwerpunkte

The Trade Desk berichtet sein Geschäft nicht klassisch nach separaten Business Units, sondern nach Medienkanälen und Kundenkategorien. Operativ lassen sich jedoch mehrere Schwerpunkte differenzieren:
  • Omnichannel-Display und Mobile: Kampagnensteuerung über klassische Banner, Rich Media und In-App-Formate
  • Video und Connected TV: wachstumsstarker Fokusbereich, in dem adressierbare Werbung auf Streaming-Geräten und Smart-TVs ausgebaut wird
  • Audio und Podcast-Werbung: Integration von Streaming-Audio-Plattformen, um digitale Radioreichweiten programmatisch buchbar zu machen
  • Digital Out-of-Home: programmatische Belegung digitaler Außenwerbeflächen mit Echtzeit-Targeting
  • Data- und Identity-Ökosystem: Unified ID 2.0, Data-Partnerschaften und Measurement-Lösungen
Innerhalb dieser Schwerpunkte arbeitet The Trade Desk eng mit globalen Holding-Agenturen, großen Marken und spezialisierten Daten- und Measurement-Partnern zusammen. Die Plattform ist mandantenfähig und ermöglicht Agenturen, eigene Strukturen und Reporting-Hierarchien abzubilden.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Positionierung

The Trade Desk differenziert sich durch seine Fokussierung auf die Buy-Side im offenen Internet und auf technologisch anspruchsvolle Werbekunden. Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal ist die starke Ausrichtung auf Connected TV und Premium-Video, wo das Unternehmen frühzeitig strategische Partnerschaften und Integrationen aufgebaut hat. Die Plattform bietet granular konfigurierbare Bietstrategien, transparente Kostenaufschlüsselung und umfangreiche Reporting-Optionen, was sich von weniger transparenten Netzwerken abhebt. Die Architektur ist API-getrieben und für hohe Transaktionsvolumina im Real-Time-Bidding ausgelegt, was Skalierbarkeit und niedrige Latenz unterstützt. Zudem setzt The Trade Desk auf offene Standards und Interoperabilität, etwa durch Unified ID 2.0 und Kooperationen mit unabhängigen Mess- und Verifizierungsanbietern. Dieser Ansatz stärkt die Wahrnehmung als neutraler Technologieanbieter für Agenturen, die ihre eigene Wertschöpfung gegenüber Endkunden sichern wollen.

Burggräben und strukturelle Moats

Die Burggräben von The Trade Desk sind primär technologischer und ökosystembasierter Natur. Erstens schafft die datengetriebene Optimierung einen Netzwerkeffekt: Je mehr Kampagnen über die Plattform laufen, desto besser werden Algorithmen und Prognosemodelle, was wiederum die Performance für Kunden steigert und die Kundenbindung erhöht. Zweitens entsteht ein Lock-in durch Integrationen in Agenturprozesse, Schnittstellen zu Dutzenden Datenpartnern, Publishern und Measurement-Anbietern. Ein Wechsel der Plattform hätte für große Agenturgruppen erhebliche operative und organisatorische Kosten. Drittens fungiert Unified ID 2.0 als strategischer Moat im Identitätsmanagement: Je breiter dieser Standard im Markt angenommen wird, desto stärker wird die Rolle von The Trade Desk als zentraler Enabler einer post-Cookie-Ökonomie. Zusätzlich wirken Marke, technisches Know-how, langjährige Kundenbeziehungen und ein gut ausgebauter globaler Sales- und Support-Apparat als Schutzmechanismen gegen neue Wettbewerber.

Wettbewerbsumfeld und Vergleich zu Peers

The Trade Desk agiert in einem fragmentierten und wettbewerbsintensiven Adtech-Markt. Zu den direkten unabhängigen Wettbewerbern zählen andere Demand-Side-Plattformen und Omnichannel-Buying-Lösungen. Daneben konkurriert das Unternehmen mit den integrierten Werbesystemen großer Technologiekonzerne, insbesondere den Walled Gardens von Meta, Alphabet und anderen Plattformbetreibern, die proprietäre Inventare und Datenressourcen bündeln. Indirekte Konkurrenz entsteht durch Inhousing-Tendenzen großer Marken, die eigene Tech-Stacks aufbauen oder direkt mit Publishern verhandeln. The Trade Desk versucht, sich durch seine neutrale Position im offenen Internet, die Offenheit gegenüber Drittanbietern und die starke Spezialisierung auf Agenturen und Premium-CTV-Anbieter von diesen Wettbewerbern abzugrenzen. Die Wettbewerbsdynamik ist durch anhaltende Konsolidierung, regulatorische Eingriffe und technologische Paradigmenwechsel geprägt.

Management, Governance und Strategie

The Trade Desk wurde 2009 von Jeff Green und Dave Pickles gegründet. Jeff Green fungiert als Chief Executive Officer und ist die zentrale Figur für Vision, Strategie und Marktpositionierung. Das Management betont langfristige Plattformentwicklung, hohe F&E-Intensität und die Priorisierung von Marktanteilsgewinnen in wachstumsstarken Segmenten wie Connected TV vor kurzfristiger Margenmaximierung. Governance-seitig weist die Gesellschaft eine in den USA verbreitete Struktur mit starker Gründerpräsenz auf, was einerseits strategische Kontinuität bietet, andererseits eine gewisse Machtkonzentration bedeutet. Der strategische Fokus liegt auf:
  • Ausbau der Omnichannel-Fähigkeiten mit Schwerpunkt auf CTV, Audio und Digital Out-of-Home
  • Stärkung von Identity- und Data-Lösungen, um auch ohne Third-Party-Cookies adressierbare Werbung zu ermöglichen
  • Internationale Expansion in Europa, Asien-Pazifik und Lateinamerika
  • Vertiefung von Partnerschaften mit Agentur-Holdings, Medienhäusern und Streaming-Plattformen
Die Strategie zielt darauf ab, The Trade Desk als unverzichtbare Infrastruktur im offenen, werbefinanzierten Internet zu etablieren.

Branchen- und Regionalanalyse

The Trade Desk ist in der globalen Werbe- und Medienbranche tätig, mit Schwerpunkt auf digitaler und programmatischer Werbung. Die Branche befindet sich in einem mehrjährigen Strukturwandel: Budgetverschiebungen von klassischen Medien zu digitalen Kanälen, wachsender Anteil von Connected TV und Streaming-Angeboten, zunehmende Bedeutung von Daten- und Identity-Lösungen sowie strengere Datenschutz- und Wettbewerbsregulierungen prägen das Umfeld. Regional erzielt das Unternehmen einen wesentlichen Teil seiner Aktivität in Nordamerika, verfolgt jedoch eine klare Internationalisierungsstrategie. In Europa sind Datenschutzstandards und regulatorische Anforderungen besonders hoch, was komplexe Compliance- und Produktanpassungen erfordert. Im asiatisch-pazifischen Raum ist der Markt durch hohe Dynamik, starke lokale Plattformanbieter und teilweise abweichende regulatorische Rahmenbedingungen gekennzeichnet. Insgesamt profitiert The Trade Desk von der globalen Zunahme programmatischer Budgets, ist aber zugleich von Konjunkturschwankungen, Werbezyklen und branchenspezifischen Risiken in Medien, Technologie und Konsumgütern abhängig.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

The Trade Desk entstand 2009 vor dem Hintergrund des aufkommenden Real-Time-Bidding-Ökosystems. Die Gründer brachten frühere Erfahrung aus der Adtech-Branche ein und positionierten das Unternehmen von Beginn an als Technologiepartner für Agenturen, anstatt einen direkten Zugang zum Endkunden zu suchen. In den Folgejahren baute The Trade Desk seine Plattform schrittweise zu einer Omnichannel-Lösung aus, erweiterte das Inventarangebot und integrierte fortlaufend Daten- und Messpartner. Der Börsengang an der NASDAQ Mitte der 2010er-Jahre markierte einen Wendepunkt, der zusätzliche Mittel für internationale Expansion, Produktentwicklung und Akquisitionen bereitstellte. In den letzten Jahren avancierte vor allem Connected TV zur Wachstumssäule, begleitet vom Aufbau von Unified ID 2.0 als zentralem Identitätsstandard. Parallel dazu positionierte sich das Unternehmen öffentlich als Fürsprecher eines offenen Internets und beteiligte sich aktiv an Brancheninitiativen und Diskussionen rund um Datenschutz und kommerzielle Nachhaltigkeit von Qualitätsjournalismus und Premium-Inhalten.

Besonderheiten und regulatorischer Kontext

Eine Besonderheit von The Trade Desk ist die bewusste Distanzierung von walled-garden-ähnlichen Strukturen. Das Unternehmen tritt als Befürworter von Transparenz, Interoperabilität und unabhängigen Messstandards auf, was es in regulatorischen Diskussionen teils als konstruktiven Gesprächspartner positioniert. Gleichzeitig steht die Adtech-Branche im Fokus von Kartell- und Datenschutzbehörden. Themen wie Third-Party-Cookie-Abschaffung, E-Privacy-Regeln, Einwilligungsmanagement, Datenlokalisierung und die Rolle von Identitätslösungen rücken das Geschäftsmodell von The Trade Desk in einen sensiblen regulatorischen Rahmen. Die Abhängigkeit von Partnern wie Browseranbietern, Betriebssystemherstellern und großen Publishern macht das Unternehmen anfällig für Policy-Änderungen dieser Akteure. Zudem unterliegt die Gesellschaft Reputationsrisiken, die aus Debatten über Tracking, Nutzerprofilbildung und zielgerichtete Werbung resultieren. Für konservative Anleger sind diese Besonderheiten bei der Risikoabwägung zentral.

Chancen aus Sicht konservativer Anleger

Für risikoaversion orientierte Investoren ergeben sich mehrere strukturelle Chancen. Erstens partizipiert The Trade Desk am langfristigen Wachstum digitaler und programmatischer Werbebudgets, insbesondere in Connected TV, wo Streaming-Modelle Werbeinventar neu definieren. Zweitens bietet die neutrale Stellung im offenen Internet eine strategische Alternative zu geschlossenen Plattformen und kann Agenturen und Marken bei der Diversifizierung ihrer Mediabudgets unterstützen. Drittens kann Unified ID 2.0 bei breiter Branchenakzeptanz als De-facto-Standard für Identity im offenen Web dienen und damit einen langfristigen Wettbewerbsvorteil erzeugen. Viertens ermöglicht die Plattform aufgrund ihrer Skalierbarkeit hohe operative Hebel, sobald sich Fixkosten über ein wachsendes Transaktionsvolumen verteilen. Für konservative Anleger ist attraktiv, dass The Trade Desk eher als Infrastruktur- und Plattformanbieter im Hintergrund agiert, was bei Erreichen kritischer Masse eine gewisse Stabilität der Kundenbeziehungen begünstigen kann.

Risiken und zentrale Unsicherheiten

Dem stehen substanzielle Risiken gegenüber, die gerade für konservative Anleger sorgfältig abzuwägen sind. Die Abhängigkeit vom Werbemarkt macht das Geschäftsmodell konjunktursensibel; in Rezessionsphasen kürzen Unternehmen häufig Marketingbudgets. Die Adtech-Branche weist traditionell hohe Volatilität, intensiven Preiswettbewerb und rasche technologische Disruptionen auf. Regulatorische Eingriffe im Datenschutz oder Kartellrecht können Tracking-Mechanismen, Datenverfügbarkeit und Geschäftsbeziehungen erheblich verändern. Sollten zentrale Akteure wie große Browser- oder Betriebssystemanbieter technische Restriktionen für Identity-Lösungen verschärfen, könnte Unified ID 2.0 an Wirkung verlieren. Hinzu kommt das strategische Risiko durch marktmächtige Plattformen, die mit eigenen Werbesystemen und exklusivem Inventar Marktanteile binden. Schließlich kann die starke Rolle des Gründer-CEOs sowohl als Stabilitätsfaktor als auch als Konzentrationsrisiko gesehen werden, insbesondere falls strategische Fehlentscheidungen oder Governance-Konflikte auftreten. Konservative Anleger sollten diese technologischen, regulatorischen und zyklischen Unsicherheiten gegen das langfristige Wachstumspotenzial des programmatischen Werbemarktes aufwiegen, ohne auf implizite Garantien oder kurzfristige Kursentwicklungen zu vertrauen.
Hinweis

Trade Desk Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

Trade Desk Kursziel 2026

  • Die Trade Desk Kurs Performance für 2026 liegt bei -41,66%. Die Performance der Benchmark S&P 500 liegt bei +3,30%. Underperformance: Die Trade Desk Kurs Performance ist um -44,95 Prozentpunkte niedriger als die Performance des S&P 500.

Einstufung & Prognose 2026

  • 0 Analysten haben Trade Desk eingestuft: 0 Analysten empfehlen Trade Desk zum Kauf, 0 zum Halten und 0 zum Verkauf.
  • Analystenschätzungen: Laut Einschätzung der Analysten birgt die Trade Desk Aktie ein durchschnittliches Kurspotential 2026 von -.

Stammdaten

Marktkapitalisierung 14,63 Mrd. €
Aktienanzahl 449,65 Mio.
Streubesitz 11,14%
Währung EUR
Land USA
Sektor Kommunikation
Branche Medien
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+9,11% Vanguard Group Inc
+6,28% Baillie Gifford & Co Limited.
+5,45% BlackRock Inc
+2,92% Jennison Associates LLC
+2,79% Edgewood Management LLC
+2,58% Morgan Stanley - Brokerage Accounts
+2,52% Geode Capital Management, LLC
+2,00% State Street Corp
+1,76% JPMorgan Chase & Co
+1,70% Brown Advisory Holdings Inc
+1,62% T. Rowe Price Investment Management,Inc.
+0,83% Bank of America Corp
+0,69% Amvescap Plc.
+0,59% Northern Trust Corp
+0,56% NORGES BANK
+0,55% Viking Global Investors LP
+0,49% UBS Asset Mgmt Americas Inc
+0,48% Jane Street Group LLC
+0,47% Nuveen, LLC
+0,46% ING Investment Management LLC
+44,98% Weitere
+11,14% Streubesitz

Community-Beiträge zu Trade Desk

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Poelsi7
Habs gefunden
Angeblich Insiderkauf vom CEO The Trade Desk Jeff Green über unglaubliche 148 Mio$ in den letzten 2 Tagen. kann ich kaum glauben...
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unbiassed
Green hält Wort
Die aggressive Konkurrenz des Werbenetzwerks von Alphabet mit Trade Desk über Jahre hinweg hat dieses Unternehmen nicht zurückgehalten. Ich glaube nicht, dass Amazon dies ebenfalls tun wird. Ab dem nächsten Quartal werden die Vergleichszahlen für ein Jahr lang sehr einfach sein. Ich bin gerne bereit, ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von etwas über 20 für das zu zahlen, was ich nach wie vor als den führenden strukturellen Compounder im Bereich der offenen Internetwerbung betrachte.
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Poelsi7
Für S&P 500
Echt ein Desaster heute... hab eben nochmal nachgekauft
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unbiassed
Wow, was ein Satz
Jeff Green verdient es.. Gratulation! Citi hat Trade Desk auf eine 90-tägige Beobachtungsliste für Aufwärtskatalysatoren gesetzt, da sie weiterhin beobachten, dass TTD in Bezug auf Service und Ergebnisqualität führend unter den Demand-Side-Plattformen ist. Sie gehen davon aus, dass das zweite und dritte Quartal besser als erwartet ausfallen werden und dass die Dynamik von Amazon in diesem Bereich keinen wesentlichen Einfluss auf die finanzielle Dynamik von TTD hat. Ihre Umfragen unter Werbekunden ergaben sehr positive Ergebnisse für TTD. Sie gehen davon aus, dass der größte Teil des Marktanteils, den Amazon in diesem Bereich erobert, von anderen Akteuren als TTD stammt. Ich würde hier an Alphabet und Microsoft Xandr denken. Werbekunden werden TTD immer vorziehen weil sie beim Angebot kein Interessenkonflikt haben
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Poelsi7
TTD kommt in den S&P500
und ersetzt Ansys. Nice! Die 100 kommen schon wieder...
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unbiassed
True
Wie Green ständig sagt, gewinnen sie seit über einem Jahrzehnt auf einem unfairen Markt". Der Markt wird irgendwann viel fairer werden. Es wird noch viele Rechtsmittel geben, aber allein das Signal einer stärkeren Kontrolle über die Walled Gardens führt bereits zu Verhaltensänderungen. "Wir sind davon überzeugt, dass wir aufgrund der derzeitigen Landschaft und der aktuellen Wettbewerbssituation am besten positioniert sind, um den Löwenanteil der Marktanteile im Endzustand zu gewinnen. Wir müssen einfach nur den Weg von hier nach dort gehen". Mitbegründer/CEO Jeff Green
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unbiassed
Unter dem neuen COO Kundra
(hat Salesforce von 2 Mrd. zu 8 Mrd. Umsatz geführt) läuft es: Die Einführung von Kokai liegt nun wieder vor dem Zeitplan und soll bis zum Jahresende zu 100 % von den Kunden angenommen werden (67 % sind bereits erreicht). Die Teams arbeiten freier an Innovationen und implementieren Änderungen im Wochenrhythmus. "Geschäfts- und Produktteams sind so gut aufeinander abgestimmt wie seit Jahren nicht mehr.
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unbiassed
Hat sich doch gelohnt
Never bet against Am.. ähm Jeff Green :) Der Gegenwind hat in der Vergangenheit den Wechsel zu Programmatic aufgrund der Daten, der Kontrolle, der Flexibilität und der Leistung beschleunigt - aber derselbe Gegenwind hat auch die Marktanteilsgewinne von The Trade Desk beschleunigt." Mitbegründer/CEO Jeff Green
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cosmoc
Körnig
Eher nach oben, wenn du noch mitkommen willst ;-)
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Körnig
Ich überlege grade mein Limit etwas
Nach unten zu korrigieren. Die Aktie kann man zwar auf dem Niveau kaufen, aber bis ich dann wieder Kursgewinne feiern kann, könnte es etwas dauern. Im übrigen kaufe ich Upstart bei Schwäche immer mal nach! Damit habe ich schon wirklich gutes Geld gemacht. Da läuft alles rund und ich kann bei dem Wachstum nur davon ausgehen dass das richtig ist. Also in Schwäche kaufen
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Körnig
Habe mal eine Order bei 395€
gesetzt! Erstmal vorsichtig nur 3 Stück. Ich hatte bei ca. 680 € meine Position geschlossen gehabt. Nun sehe ich wieder langsam mehr Chancen und würde mich freuen wenn mit jemandem 3 Aktien zu den oben genannten Konditionen verkauft
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Rotenstein
Heftige Reaktion auf Zahlen
Ich fühle mich auch bedient nach der heftigen Reaktion auf die Zahlen. Letztlich aber sind wir, die wir letztes oder dieses Jahr gekauft haben, ein bekanntes Risiko eingegangen. Es war klar, dass die Aktie fürstlich bewertet war und sie zurückkommen könnte. Dieses Risiko hat sich nun realisiert, und es könnte mit der allgemeinen Marktbewegung noch weiter nach unten gehen. Leute, die schon länger dabei sind, dürften aber immer noch stark im Grünen sein. Die Zahlen waren zwar gut, aber man muss berücksichtigen, dass die Bewertung nur dann berechtigt ist, wenn sich das starke Wachstum weiterhin fortsetzt. Und da hat TTD wohl beim Gewinnwachstum etwas enttäuscht. Was tun? Wahrscheinlich werde ich gar nichts machen. Nicht verkaufen, aber auch nicht nachkaufen. Einfach aussitzen und hoffen, dass. auch einmal wieder andere Tage kommen. Im Äussersten Fall sollte einen die Diversifikation über eine Reihe von Aktien und auch Assetklassen vor der eigenen Dummheit schützen.
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Häufig gestellte Fragen zur Trade Desk Aktie und zum Trade Desk Kurs

Der aktuelle Kurs der Trade Desk Aktie liegt bei 19,00 €.

Für 1.000€ kann man sich 52,63 Trade Desk Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Trade Desk Aktie lautet TTD.

Die 1 Monats-Performance der Trade Desk Aktie beträgt aktuell -12,72%.

Die 1 Jahres-Performance der Trade Desk Aktie beträgt aktuell -57,00%.

Der Aktienkurs der Trade Desk Aktie liegt aktuell bei 19,00 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -12,72% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Trade Desk eine Wertentwicklung von -37,88% aus und über 6 Monate sind es -55,60%.

Das 52-Wochen-Hoch der Trade Desk Aktie liegt bei 78,39 €.

Das 52-Wochen-Tief der Trade Desk Aktie liegt bei 16,92 €.

Das Allzeithoch von Trade Desk liegt bei 134,34 €.

Das Allzeittief von Trade Desk liegt bei 6,96 €.

Die Volatilität der Trade Desk Aktie liegt derzeit bei 68,11%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Trade Desk in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 14,63 Mrd. €

Insgesamt sind 507,2 Mio Trade Desk Aktien im Umlauf.

Vanguard Group Inc hält +9,11% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Am 17.06.2021 gab es einen Split im Verhältnis 1:10.

Am 17.06.2021 gab es einen Split im Verhältnis 1:10.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Trade Desk bei 19%. Erfahre hier mehr

Trade Desk hat seinen Hauptsitz in USA.

Trade Desk gehört zum Sektor Medien.

Das KGV der Trade Desk Aktie beträgt 150,68.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Trade Desk betrug 2.444.831.000 $.

Nein, Trade Desk zahlt keine Dividenden.