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Totalenergies überrascht — Anleger sollten jetzt aufhorchen

Der Ölkonzern Totalenergies hat sich im dritten Quartal erfolgreich gegen die stark gesunkenen Ölpreise gestemmt. Eine florierende Förderung und Produktion von Erdöl und Erdgas sorgte laut Unternehmen für Rückenwind; der um Sondereffekte bereinigte Gewinn stieg im Vergleich zum vorangegangenen Quartal um 11 Prozent auf 3,98 Milliarden Dollar (Dollarkurs).

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Geschäftsentwicklung im dritten Quartal

Wie das im EuroStoxx 50 notierte Unternehmen am Donnerstag in Paris mitteilte, verbesserten sich die Ergebnisse im Raffinerie- und Tankstellen-Geschäft deutlich. Insgesamt erreichte Totalenergies dadurch nahezu das Vorjahresniveau. Analysten hatten in etwa mit einem Verdienst in dieser Größenordnung gerechnet.

Marktreaktion und Ölpreise

Zugleich seien die Ölpreise um mehr als zehn Dollar je Barrel im Vergleich zum Vorjahr gesunken, hieß es vom Konzern weiter. Die Aktie gab gleichwohl im frühen Handel nach, zuletzt um 1,6 Prozent.

Dividende und US-Listing

Seinen Aktionären will das Unternehmen nun eine Zwischendividende von 0,85 Euro ausschütten, das seien knapp 8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Ferner kündigte Totalenergies an, dass die in den Vereinigten Staaten gehandelten American Deposity Receipts (ADR) in Stammaktien umgewandelt werden, die dann ab dem 8. Dezember 2025 an der US-Börse Nyse gelistet werden.

Wesentliche Kennzahlen

  • Bereinigter Gewinn im 3. Quartal: 3,98 Milliarden Dollar (Anstieg um 11% gegenüber dem vorangegangenen Quartal)
  • Ölpreise: mehr als 10 Dollar je Barrel niedriger im Vergleich zum Vorjahr
  • Aktienkurs: Rückgang im frühen Handel um zuletzt 1,6 Prozent
  • Zwischendividende: 0,85 Euro (knapp 8% mehr als vor einem Jahr)
  • US-Listing: Umwandlung der in den USA gehandelten ADR in Stammaktien, NYSE-Listing ab 8. Dezember 2025

Fazit für Anleger

Die Zahlen zeigen, dass Totalenergies kurzfristig Widerstandskraft gegenüber fallenden Ölpreisen demonstriert, gestützt durch Fördermengen und verbesserte Raffinerie- und Tankstellenergebnisse. Anleger sollten dies als Hinweis auf operative Stabilität werten, jedoch zugleich die gesunkenen Ölpreise und die jüngste Kursreaktion im Blick behalten. Konservativ orientierte Anleger könnten die anstehende Zwischendividende von 0,85 Euro sowie die angekündigte Umwandlung der ADRs in Stammaktien als Faktoren in ihre Entscheidungsfindung einbeziehen, dabei aber eine Diversifizierung und ein regelmäßiges Monitoring der Ölpreisentwicklung und der Quartalszahlen empfehlen, bevor sie größere Positionen aufbauen oder verändern.

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