- Bots haben den Online-Verkauf von Tonies torpediert.
- Die Toniebox wird seit 2016 verkauft.
- Das Unternehmen hat die Serverkapazitäten erhöht.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Die für Kinder konzipierte Toniebox wird seit 2016 verkauft. Figuren, sogenannte Tonies, werden auf eine würfelförmige Lautsprecher-Box gesetzt, um Inhalte wie Hörspiele und Musik abzuspielen oder etwas Eigenes aufzunehmen. Zudem gibt es Figuren mit Wissens- und Lerninhalten.
Immer wieder Bot-Attacken
Das Unternehmen veröffentlichte nach den Verkaufsproblemen ein Entschuldigungsschreiben an die Kundschaft: "Es tut uns aufrichtig leid, dass es momentan nicht so läuft, wie es sollte." Der Firma sei bekannt, dass Wiederverkäufer regelmäßig versuchten, sich mit Bots größere Mengen unserer Produkte zu sichern. Zuvor hatte der WDR darüber berichtet.
Obwohl Serverkapazitäten erhöht und Maßnahmen gegen Bots auf den Weg gebracht worden waren, hätten Bots dieses Mal "mit ihrer schieren Menge an Anfragen unsere Seite lahmlegen" können, hieß es von Tonies. Die Online-Nachfrage von Menschen sei am Mittwoch hoch gewesen. "Zusätzlich dazu haben massenhafte, automatisierte Bot-Anfragen gleichzeitig auf unserer Seite eingeschlagen." Dem in sozialen Medien geäußerten Verdacht der künstlichen Verknappung - dass also eine Ware knapp gehalten wird, um den Kaufanreiz zu erhöhen - widersprach die Firma. Man habe die Produktionsmengen deutlich erhöht./wdw/DP/men
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