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TDK Aktie

Aktie
WKN:  857032 ISIN:  JP3538800008 US-Symbol:  TTDKF Branche:  Computer-Ausrüstung, Geräte u. Bauteile Land:  Japan
12,585 $
-0,8947 $
-6,64%
10,640 € 23.01.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
23,98 Mrd. €
Streubesitz
41,32%
KGV
17,71
Dividende
15,00 ¥
neu: Nachhaltigkeits-Score
25 %
Index-Zuordnung
TDK Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

TDK Corp ist ein global führender Hersteller passiver elektronischer Bauelemente und magnetischer Werkstoffe mit Schwerpunkt auf Hochtechnologie-Anwendungen in Industrie, Automobil, Unterhaltungselektronik und Energieinfrastruktur. Das in Japan beheimatete Unternehmen gilt als Kernzulieferer für Kondensatoren, Induktivitäten, Ferrite, Sensoren und Speichermedien und ist über Joint Ventures und Beteiligungen auch im Batteriemarkt sowie bei Speichersystemen vertreten. Für institutionelle und konservative Privatanleger ist TDK vor allem ein technologisch diversifizierter Zulieferer mit breiter Kundenbasis entlang der gesamten Elektronik-Wertschöpfungskette.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von TDK basiert auf der Entwicklung, Industrialisierung und Serienfertigung hochspezialisierter elektronischer Komponenten, Modullösungen und Subsysteme. Die Wertschöpfungskette reicht von materialwissenschaftlicher Forschung über eigene Werkstoffentwicklung und Präzisionsfertigung bis hin zu Design-in-Unterstützung beim OEM-Kunden. TDK verfolgt ein B2B-orientiertes Modell mit langfristigen Lieferbeziehungen zu globalen Elektronik- und Automobilkonzernen. Durch hohe Zuverlässigkeit, enge Spezifikationsanpassung und hohe Qualitätsstandards erzielt TDK typischerweise wiederkehrende Aufträge über Plattform- und Produktlebenszyklen hinweg. Margen und Ertragskraft hängen stark vom Produktmix zwischen standardisierten Massenbauteilen und höhermargigen Spezialkomponenten in Wachstumsfeldern wie Elektromobilität, erneuerbare Energien, Industrieautomation und Kommunikationstechnik ab. Die Skalierung erfolgt primär über Produktionsnetzwerke in Asien, ergänzt um Engineering- und Applikationszentren in wichtigen Absatzregionen.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von TDK lässt sich vereinfacht als Bereitstellung fortschrittlicher elektronischer Lösungen zur Unterstützung einer vernetzten, energieeffizienten und nachhaltigen Gesellschaft zusammenfassen. Das Unternehmen betont in seinen Leitlinien die Verbindung von materialwissenschaftlicher Kompetenz, Präzisionsfertigung und zuverlässiger Qualität, um Kunden bei der Miniaturisierung, Effizienzsteigerung und Funktionsintegration ihrer Systeme zu unterstützen. Strategisch fokussiert TDK auf Anwendungen mit strukturellem Wachstum: Elektromobilität, Fahrerassistenzsysteme, Industrie 4.0, 5G-Kommunikation, IoT, Datenspeicherung und erneuerbare Energien. Gleichzeitig verfolgt das Management Nachhaltigkeitsziele entlang der Lieferkette, etwa durch Energieeffizienz in der Produktion, verantwortliche Beschaffung und recyclingfähige Produktdesigns.

Produkte und Dienstleistungen

TDK bietet ein breites Portfolio an elektronischen Komponenten, Modulen und speicherbezogenen Lösungen. Zentrale Produktkategorien sind:
  • Passive Bauelemente: MLCC (Mehrschichtkeramikkondensatoren), Folienkondensatoren, Aluminium-Elektrolytkondensatoren, Induktivitäten, Drosseln, Transformatoren und Entstörkomponenten für Spannungs- und Stromregelung
  • Magnetische Werkstoffe und Komponenten: Ferrite, Magnetkerne, Spulen, elektromagnetische Module und Entstördrosseln für Netzteile, Umrichter und Hochfrequenzanwendungen
  • Sensoren und Aktoren: Temperatursensoren, Drucksensoren, Stromsensoren, Inertialsensoren, Magnetfeldsensoren sowie MEMS-basierte Lösungen für Automobil- und Industrieanwendungen
  • Energiespeicher und Batterielösungen: über Beteiligungen insbesondere Lithium-Ionen-Batterien, Polymerbatterien und Batteriemanagementlösungen für mobile Geräte, Wearables und Automotive-Anwendungen
  • Speicher- und Recording-Technologie: magnetische Speichermedien, Komponenten für Festplattenlaufwerke sowie Lösungen für Datenspeicherung und Power-Elektronik
Ergänzend erbringt TDK technisches Consulting, Design-in-Unterstützung, Simulationsservices und Applikationsengineering, um kundenspezifische Bauteilauslegung, EMV-Optimierung und thermisches Management zu gewährleisten.

Business Units und Segmentstruktur

TDK strukturiert sein Geschäft in mehrere Hauptsegmente, die sich inhaltlich an Anwendungsfeldern und Produktfamilien orientieren. Im Zentrum steht der Bereich Passive Components, der Kondensatoren, Induktivitäten, Ferrite und zugehörige Module umfasst und als Rückgrat des Geschäftsmodells fungiert. Hinzu kommen Segmente für magnetische Anwendungslösungen, Sensorik und Aktorik sowie Energiespeichersysteme, die TDK über Organisches Wachstum und Übernahmen ausgebaut hat. Diese Business Units richten sich gezielt auf Kernmärkte wie Automobil, Industrieautomation, Energieversorgung, Telekommunikation, IT-Infrastruktur und Unterhaltungselektronik. Die interne Steuerung erfolgt typischerweise über regionale Vertriebsorganisationen und globale Key-Account-Strukturen, die Kunden in Japan, Asien, Europa und Amerika betreuen. Die Segmentierung erlaubt eine differenzierte Kapitalallokation zwischen reifen Volumenmärkten und wachstumsstarken Nischen mit höherer technologischer Differenzierung.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Kompetenz

Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal von TDK liegt in der tiefen werkstoffwissenschaftlichen Expertise, insbesondere bei keramischen, piezoelektrischen und magnetischen Materialien. Diese Materialkompetenz ermöglicht Miniaturisierung, hohe Temperaturfestigkeit, stabile elektrische Eigenschaften und Zuverlässigkeit über lange Betriebszyklen. TDK kombiniert diese Stärken mit präziser Dünnfilm- und Dickschichttechnologie, fortgeschrittener Sintertechnik und hochautomatisierten Fertigungsprozessen. Das Unternehmen ist in zahlreichen Nischen ein technologischer Referenzanbieter, etwa bei MLCCs mit hoher Kapazität auf minimaler Grundfläche, EMV-Lösungen für Automotive-Powertrains und zuverlässigen Sensorlösungen für sicherheitskritische Systeme. Ein weiteres Differenzierungsmerkmal ist die breite Applikationsabdeckung von Consumer-Elektronik bis zu industriellen Hochzuverlässigkeitsanwendungen, was Skaleneffekte auf der Produktionsseite mit einem diversifizierten Nachfrageprofil verbindet.

Burggräben und Eintrittsbarrieren

Der Burggraben von TDK speist sich aus mehreren strukturellen Faktoren. Erstens wirken technologische Eintrittsbarrieren: Die Entwicklung hochwertiger passiver Komponenten und Sensoren erfordert langjährige Materialforschung, proprietäre Prozessrezepte, hohe Investitionen in Fertigungstechnologie und Know-how im Yield-Management. Zweitens bestehen qualitative und regulatorische Hürden, insbesondere im Automobil- und Industriebereich, wo umfangreiche Qualifizierungs- und Zertifizierungsprozesse erforderlich sind. Ein einmal freigegebenes Bauteil bleibt oft über die gesamte Plattformlaufzeit im Einsatz, wodurch Wechselkosten und Lieferrisiken mögliche Anbieterwechsel begrenzen. Drittens verfügt TDK über einen globalen Fertigungs- und Lieferverbund, der Skalenvorteile und Redundanz schafft. Diese Struktur erschwert es neuen Wettbewerbern, in vergleichbare Volumina und Qualitätsniveaus vorzudringen. Viertens tragen langjährige Kundenbeziehungen mit großer OEM- und Tier-1-Kundschaft zu einer stabilen Marktposition und wiederkehrenden Projekten bei, insbesondere bei komplexen Systemdesigns, in denen Bauteile tief in Hardware- und Softwarearchitekturen integriert sind.

Wettbewerbsumfeld

TDK agiert in einem fragmentierten, aber stark kompetitiven Markt für elektronische Komponenten und Speichersysteme. Relevante Wettbewerber sind je nach Segment andere japanische, koreanische, taiwanische und europäische Spezialisten. Im Bereich passiver Bauelemente und MLCCs konkurriert TDK mit großen asiatischen Herstellern, die ähnliche Skalenvorteile nutzen. In der Sensorik trifft das Unternehmen auf Anbieter mit starker Position in Automotive- und Industrie-Anwendungen. Im Batteriemarkt stehen vor allem große Zellhersteller und Elektronikkonzerne im Wettbewerb. Der Preisdruck ist in Standardsegmenten hoch, weshalb Differenzierung über Leistungsdaten, Zuverlässigkeit, Lieferfähigkeit und Applikationssupport zentral ist. In höherwertigen Nischen, etwa Automotive-Power-Management, Leistungselektronik oder Industrie-Sensorik, spielt technologischer Vorsprung eine größere Rolle als Stückkosten. Aus Investorensicht ist wichtig, dass TDK zugleich mit preisaggressiven Massenanbietern und hochspezialisierten Nischenplayern konkurriert und seine Position über kontinuierliche Innovation und Portfoliobereinigung verteidigen muss.

Management und Unternehmensstrategie

Das Management von TDK verfolgt eine Strategie, die technologische Fokussierung mit selektiver Diversifikation verbindet. Oberste Priorität genießen Forschung und Entwicklung in Materialien, Sensorik und Energiespeicherung, um künftige Wachstumsfelder wie Elektromobilität, Fahrerassistenzsysteme, IoT-Knoten, Industrieautomation und Edge-Computing zu adressieren. Akquisitionen und Beteiligungen dienen dazu, Kompetenzlücken zu schließen, das Angebot entlang der Wertschöpfungskette zu vertiefen und Zugang zu neuen Kundengruppen zu erhalten. Gleichzeitig achtet die Führung auf Effizienzprogramme in der Fertigung, Standortoptimierungen und eine schlanke Kostenstruktur, um Zyklen im Elektroniksektor abzufedern. Die Strategie legt Wert auf eine ausbalancierte regionale Präsenz mit starken Standbeinen in Asien, Europa und Nordamerika sowie auf eine solide Bilanzpolitik mit Fokus auf finanzielle Stabilität. Für konservative Anleger ist insbesondere relevant, dass das Management den Schwerpunkt nicht auf kurzfristige Maximierung einzelner Trendsegmente, sondern auf nachhaltige technologische Relevanz und Portfolioausgewogenheit legt.

Branchen- und Regionenprofil

TDK ist in zyklischen, aber strukturell wachsenden Branchen aktiv. Die Elektronikindustrie wird von Megatrends wie Digitalisierung, Elektrifizierung, Automatisierung und Vernetzung getragen. Konkret profitiert TDK von zunehmender Elektronikdichte in Fahrzeugen, von Energieumwandlung in erneuerbaren Systemen, von wachsenden Datenvolumina in Rechenzentren und von der Verbreitung intelligenter Endgeräte. Zugleich unterliegen diese Märkte Investitionszyklen, Angebot-Nachfrage-Schwankungen und technologischen Sprüngen, die Produktlebenszyklen verkürzen. Regional betrachtet ist TDK stark mit der asiatischen Elektronikfertigung verflochten, beliefert jedoch global tätige Kunden mit Entwicklungs- und Produktionsstandorten in den USA und Europa. Die regionale Diversifikation reduziert die Abhängigkeit von Einzelländern, erhöht jedoch die Exponierung gegenüber geopolitischen Spannungen, Handelskonflikten und regulatorischen Veränderungen. Für Investoren bedeutet dies ein Engagement in eine von Asien getriebene, aber weltumspannende Industrie mit mittel- bis langfristig positiven Nachfragetrends und kurzfristig erheblicher Zyklik.

Unternehmensgeschichte

TDK wurde 1935 in Japan gegründet, ursprünglich zur Industrialisierung von Ferrit, einem damals neuartigen magnetischen Werkstoff, der auf universitäre Forschung zurückging. Von diesem ferritbasierten Ursprung aus entwickelte sich das Unternehmen in den Nachkriegsjahrzehnten zu einem zentralen Zulieferer für Radio-, Fernseh- und spätere Unterhaltungselektronikindustrien. In den 1960er- und 1970er-Jahren folgte eine Expansion in magnetische Aufnahme- und Speichermedien, etwa Kassetten- und Videobänder, und später Komponenten für Computerlaufwerke. Mit dem Aufkommen der Halbleiter- und Konsumelektronik erweiterte TDK sein Portfolio um Kondensatoren, Induktivitäten und EMV-Komponenten und baute schrittweise eine globale Fertigungs- und Vertriebsstruktur auf. Ab den 1990er-Jahren intensivierte das Unternehmen seine Internationalisierung und verlagerte wesentliche Fertigungsvolumina nach Asien außerhalb Japans, behielt aber Forschung und Schlüsseltechnologien im Konzernverbund. In den letzten zwei Jahrzehnten rückten Sensorik, Automotive-Elektronik, Datenspeicherung und Batterielösungen stärker ins Zentrum, teils durch gezielte Übernahmen. Der rote Faden der Unternehmensgeschichte bleibt die konsequente Nutzung von Material- und Magnetikkompetenz, um in neue Elektronikgenerationen hinein zu wachsen.

Besonderheiten und Unternehmenscharakteristika

TDK vereint Eigenschaften eines klassischen Industriekonzerns mit denen eines technologiegetriebenen Komponentenherstellers. Zu den Besonderheiten zählt die starke Verankerung in der japanischen Ingenieurskultur mit Betonung auf Zuverlässigkeit, Präzision und Langfristigkeit in Kundenbeziehungen. Zudem pflegt das Unternehmen eine enge Kooperation mit Hochschulen und Forschungsinstituten, insbesondere im Bereich neuer Werkstoffe und Fertigungsprozesse. Im Vergleich zu reinen Konsumelektronik-Herstellern ist TDK weniger von Modetrends und Markenzyklen abhängig, sondern stärker von der technologischen Infrastruktur moderner Elektronik. Die Lieferkette ist allerdings komplex: Sie reicht von Rohmaterialien und Chemikalien bis zu anspruchsvollen Fertigungsanlagen, was eine sorgfältige Steuerung von Qualitäts-, Umwelt- und Compliance-Risiken erfordert. Nachhaltigkeitsaspekte wie Energieverbrauch in der Keramikfertigung, Materialeffizienz und Recyclingpotenziale gewinnen im Unternehmensprofil zunehmend an Gewicht und werden von Kunden ebenso wie von Regulatoren aufmerksam verfolgt.

Chancen aus Anlegersicht

Für konservative Anleger eröffnen sich mehrere strukturelle Chancen. Erstens profitiert TDK von langfristigen Wachstumstreibern wie Elektromobilität, Fahrerassistenzsystemen, erneuerbaren Energien, 5G-Infrastruktur, Industrieautomation und IoT, in denen hochwertige passive Komponenten, Sensoren und Energiespeicher unverzichtbar sind. Zweitens bietet das breit diversifizierte Produktportfolio eine Risikostreuung über zahlreiche Endmärkte und Kunden. Schwächer laufende Segmente können durch andere Wachstumsbereiche teilweise kompensiert werden. Drittens schaffen technologische Kompetenz, jahrzehntelange Kundenbeziehungen und globale Fertigung einen strukturellen Wettbewerbsvorteil, der Markteintritte neuer Anbieter erschwert. Viertens ermöglicht die Fokussierung auf B2B-Komponenten, dass TDK auf Ebene der Systemlieferanten und OEMs an technologischen Umbrüchen partizipiert, ohne selbst als Markenanbieter in direkte Konsumentenzyklen eingebunden zu sein. Diese Faktoren können bei langfristigem Horizont und ausreichender Risikotragfähigkeit zu einem ausgewogenen Engagement im Elektroniksektor beitragen.

Risiken und Einschätzung für konservative Investoren

Dem stehen signifikante Risiken gegenüber, die konservative Anleger sorgfältig abwägen sollten. Zyklische Nachfrageschwankungen in der Elektronikindustrie können zu kurzfristig hoher Volatilität führen, insbesondere wenn Kunden Lagerbestände abrupt anpassen oder Investitionsprogramme verschieben. Zudem ist der Markt für Standardkomponenten durch intensiven Preiswettbewerb geprägt; Margen hängen stark von Innovationsgrad, Kapazitätsauslastung und Kostenstruktur ab. Geopolitische Spannungen, Exportbeschränkungen, Währungsbewegungen und handelspolitische Eingriffe können die global ausgerichtete Liefer- und Kundenbasis belasten. Technologische Disruptionen, etwa neue Materialklassen, veränderte Halbleiterarchitekturen oder Substitutionen durch integrierte Lösungen, bergen das Risiko, dass etablierte Produktlinien schneller als erwartet an Bedeutung verlieren. Hinzu kommen regulatorische Anforderungen in den Bereichen Umwelt, Energieverbrauch und Lieferketten-Compliance, die Investitionen und operative Komplexität erhöhen. Aus Sicht eines risikoaversen Anlegers eignet sich TDK daher eher im Rahmen einer breit diversifizierten Anlagestrategie mit langfristigem Anlagehorizont, klarer Risikotragfähigkeit und Bewusstsein für die inhärente Zyklik des Elektronikkomponentenmarktes, ohne dass sich daraus eine konkrete Anlageempfehlung ableiten lässt.

Kursdaten

Geld/Brief -   / -  
Spread -
Schluss Vortag 13,48 $
Gehandelte Stücke 24.231
Tagesvolumen Vortag 95.821,02 $
Tagestief 12,28 $
Tageshoch 13,45 $
52W-Tief 7,576 $
52W-Hoch 18,6369 $
Jahrestief 11,06 $
Jahreshoch 15,204 $

News

NEU
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14.01.26
ARIVA.DE Redaktion


Weitere News »

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 2,20 M ¥
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 224.192 ¥
Jahresüberschuss in Mio. 167.161 ¥
Umsatz je Aktie 1.160,42 ¥
Gewinn je Aktie 87,98 ¥
Gewinnrendite +9,29%
Umsatzrendite +7,58%
Return on Investment +4,72%
Marktkapitalisierung in Mio. 2,96 M ¥
KGV (Kurs/Gewinn) 17,71
KBV (Kurs/Buchwert) 1,64
KUV (Kurs/Umsatz) 1,34
Eigenkapitalrendite +9,29%
Eigenkapitalquote +50,83%

Derivate

Hebelprodukte (9)
Knock-Outs 9

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 2
Gesteigert seit 4 Jahre
Keine Senkung seit 12 Jahre
Stabilität der Dividende 0,8 (max 1,00)
Jährlicher 24,33% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 15,7% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 35,1% (auf den Gewinn/FFO)
quote 32,9% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 6,67%

Dividenden Historie

Datum Dividende
29.09.2025 15,00 ¥ (0,086 €)
28.03.2025 14,00 ¥ (0,086 €)
27.09.2024 60,00 ¥ (0,37 €)
28.03.2024 58,00 ¥ (0,35 €)
28.09.2023 58,00 ¥ (0,37 €)
30.03.2023 53,00 ¥ (0,37 €)
29.09.2022 53,00 ¥ (0,38 €)
29.09.2021 95,00 ¥ (0,73 €)
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Termine

31.03.2026 Quartalsmitteilung
Quelle: Leeway

Prognose & Kursziel

Keine aktuellen Prognosen oder Kursziele bekannt.

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 10,675 € +0,42%
10,63 € 23.01.26
Frankfurt 10,595 € -0,24%
10,62 € 23.01.26
Hamburg 10,695 € -0,23%
10,72 € 23.01.26
Hannover 10,555 € -1,03%
10,665 € 23.01.26
München 10,68 € -0,47%
10,73 € 23.01.26
Stuttgart 10,70 € +0,42%
10,655 € 23.01.26
L&S RT 10,725 € -0,14%
10,74 € 23.01.26
Nasdaq OTC Other 12,5853 $ -6,64%
13,48 $ 23.01.26
Tradegate 10,745 € 0 %
10,745 € 23.01.26
Quotrix 10,715 € -1,65%
10,895 € 23.01.26
Gettex 10,70 € +0,47%
10,65 € 23.01.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
22.01.26 13,48 111 T
21.01.26 12,6156 126 T
20.01.26 12,2902 107 T
16.01.26 14,10 63 T
15.01.26 13,10 78 T
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 14,10 $ -4,40%
1 Monat 14,45 $ -6,71%
6 Monate 12,12 $ +11,22%
1 Jahr 12,01 $ +12,24%
5 Jahre 32,42 $ -58,42%

Unternehmensprofil TDK Corp

TDK Corp ist ein global führender Hersteller passiver elektronischer Bauelemente und magnetischer Werkstoffe mit Schwerpunkt auf Hochtechnologie-Anwendungen in Industrie, Automobil, Unterhaltungselektronik und Energieinfrastruktur. Das in Japan beheimatete Unternehmen gilt als Kernzulieferer für Kondensatoren, Induktivitäten, Ferrite, Sensoren und Speichermedien und ist über Joint Ventures und Beteiligungen auch im Batteriemarkt sowie bei Speichersystemen vertreten. Für institutionelle und konservative Privatanleger ist TDK vor allem ein technologisch diversifizierter Zulieferer mit breiter Kundenbasis entlang der gesamten Elektronik-Wertschöpfungskette.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von TDK basiert auf der Entwicklung, Industrialisierung und Serienfertigung hochspezialisierter elektronischer Komponenten, Modullösungen und Subsysteme. Die Wertschöpfungskette reicht von materialwissenschaftlicher Forschung über eigene Werkstoffentwicklung und Präzisionsfertigung bis hin zu Design-in-Unterstützung beim OEM-Kunden. TDK verfolgt ein B2B-orientiertes Modell mit langfristigen Lieferbeziehungen zu globalen Elektronik- und Automobilkonzernen. Durch hohe Zuverlässigkeit, enge Spezifikationsanpassung und hohe Qualitätsstandards erzielt TDK typischerweise wiederkehrende Aufträge über Plattform- und Produktlebenszyklen hinweg. Margen und Ertragskraft hängen stark vom Produktmix zwischen standardisierten Massenbauteilen und höhermargigen Spezialkomponenten in Wachstumsfeldern wie Elektromobilität, erneuerbare Energien, Industrieautomation und Kommunikationstechnik ab. Die Skalierung erfolgt primär über Produktionsnetzwerke in Asien, ergänzt um Engineering- und Applikationszentren in wichtigen Absatzregionen.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von TDK lässt sich vereinfacht als Bereitstellung fortschrittlicher elektronischer Lösungen zur Unterstützung einer vernetzten, energieeffizienten und nachhaltigen Gesellschaft zusammenfassen. Das Unternehmen betont in seinen Leitlinien die Verbindung von materialwissenschaftlicher Kompetenz, Präzisionsfertigung und zuverlässiger Qualität, um Kunden bei der Miniaturisierung, Effizienzsteigerung und Funktionsintegration ihrer Systeme zu unterstützen. Strategisch fokussiert TDK auf Anwendungen mit strukturellem Wachstum: Elektromobilität, Fahrerassistenzsysteme, Industrie 4.0, 5G-Kommunikation, IoT, Datenspeicherung und erneuerbare Energien. Gleichzeitig verfolgt das Management Nachhaltigkeitsziele entlang der Lieferkette, etwa durch Energieeffizienz in der Produktion, verantwortliche Beschaffung und recyclingfähige Produktdesigns.

Produkte und Dienstleistungen

TDK bietet ein breites Portfolio an elektronischen Komponenten, Modulen und speicherbezogenen Lösungen. Zentrale Produktkategorien sind:
  • Passive Bauelemente: MLCC (Mehrschichtkeramikkondensatoren), Folienkondensatoren, Aluminium-Elektrolytkondensatoren, Induktivitäten, Drosseln, Transformatoren und Entstörkomponenten für Spannungs- und Stromregelung
  • Magnetische Werkstoffe und Komponenten: Ferrite, Magnetkerne, Spulen, elektromagnetische Module und Entstördrosseln für Netzteile, Umrichter und Hochfrequenzanwendungen
  • Sensoren und Aktoren: Temperatursensoren, Drucksensoren, Stromsensoren, Inertialsensoren, Magnetfeldsensoren sowie MEMS-basierte Lösungen für Automobil- und Industrieanwendungen
  • Energiespeicher und Batterielösungen: über Beteiligungen insbesondere Lithium-Ionen-Batterien, Polymerbatterien und Batteriemanagementlösungen für mobile Geräte, Wearables und Automotive-Anwendungen
  • Speicher- und Recording-Technologie: magnetische Speichermedien, Komponenten für Festplattenlaufwerke sowie Lösungen für Datenspeicherung und Power-Elektronik
Ergänzend erbringt TDK technisches Consulting, Design-in-Unterstützung, Simulationsservices und Applikationsengineering, um kundenspezifische Bauteilauslegung, EMV-Optimierung und thermisches Management zu gewährleisten.

Business Units und Segmentstruktur

TDK strukturiert sein Geschäft in mehrere Hauptsegmente, die sich inhaltlich an Anwendungsfeldern und Produktfamilien orientieren. Im Zentrum steht der Bereich Passive Components, der Kondensatoren, Induktivitäten, Ferrite und zugehörige Module umfasst und als Rückgrat des Geschäftsmodells fungiert. Hinzu kommen Segmente für magnetische Anwendungslösungen, Sensorik und Aktorik sowie Energiespeichersysteme, die TDK über Organisches Wachstum und Übernahmen ausgebaut hat. Diese Business Units richten sich gezielt auf Kernmärkte wie Automobil, Industrieautomation, Energieversorgung, Telekommunikation, IT-Infrastruktur und Unterhaltungselektronik. Die interne Steuerung erfolgt typischerweise über regionale Vertriebsorganisationen und globale Key-Account-Strukturen, die Kunden in Japan, Asien, Europa und Amerika betreuen. Die Segmentierung erlaubt eine differenzierte Kapitalallokation zwischen reifen Volumenmärkten und wachstumsstarken Nischen mit höherer technologischer Differenzierung.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Kompetenz

Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal von TDK liegt in der tiefen werkstoffwissenschaftlichen Expertise, insbesondere bei keramischen, piezoelektrischen und magnetischen Materialien. Diese Materialkompetenz ermöglicht Miniaturisierung, hohe Temperaturfestigkeit, stabile elektrische Eigenschaften und Zuverlässigkeit über lange Betriebszyklen. TDK kombiniert diese Stärken mit präziser Dünnfilm- und Dickschichttechnologie, fortgeschrittener Sintertechnik und hochautomatisierten Fertigungsprozessen. Das Unternehmen ist in zahlreichen Nischen ein technologischer Referenzanbieter, etwa bei MLCCs mit hoher Kapazität auf minimaler Grundfläche, EMV-Lösungen für Automotive-Powertrains und zuverlässigen Sensorlösungen für sicherheitskritische Systeme. Ein weiteres Differenzierungsmerkmal ist die breite Applikationsabdeckung von Consumer-Elektronik bis zu industriellen Hochzuverlässigkeitsanwendungen, was Skaleneffekte auf der Produktionsseite mit einem diversifizierten Nachfrageprofil verbindet.

Burggräben und Eintrittsbarrieren

Der Burggraben von TDK speist sich aus mehreren strukturellen Faktoren. Erstens wirken technologische Eintrittsbarrieren: Die Entwicklung hochwertiger passiver Komponenten und Sensoren erfordert langjährige Materialforschung, proprietäre Prozessrezepte, hohe Investitionen in Fertigungstechnologie und Know-how im Yield-Management. Zweitens bestehen qualitative und regulatorische Hürden, insbesondere im Automobil- und Industriebereich, wo umfangreiche Qualifizierungs- und Zertifizierungsprozesse erforderlich sind. Ein einmal freigegebenes Bauteil bleibt oft über die gesamte Plattformlaufzeit im Einsatz, wodurch Wechselkosten und Lieferrisiken mögliche Anbieterwechsel begrenzen. Drittens verfügt TDK über einen globalen Fertigungs- und Lieferverbund, der Skalenvorteile und Redundanz schafft. Diese Struktur erschwert es neuen Wettbewerbern, in vergleichbare Volumina und Qualitätsniveaus vorzudringen. Viertens tragen langjährige Kundenbeziehungen mit großer OEM- und Tier-1-Kundschaft zu einer stabilen Marktposition und wiederkehrenden Projekten bei, insbesondere bei komplexen Systemdesigns, in denen Bauteile tief in Hardware- und Softwarearchitekturen integriert sind.

Wettbewerbsumfeld

TDK agiert in einem fragmentierten, aber stark kompetitiven Markt für elektronische Komponenten und Speichersysteme. Relevante Wettbewerber sind je nach Segment andere japanische, koreanische, taiwanische und europäische Spezialisten. Im Bereich passiver Bauelemente und MLCCs konkurriert TDK mit großen asiatischen Herstellern, die ähnliche Skalenvorteile nutzen. In der Sensorik trifft das Unternehmen auf Anbieter mit starker Position in Automotive- und Industrie-Anwendungen. Im Batteriemarkt stehen vor allem große Zellhersteller und Elektronikkonzerne im Wettbewerb. Der Preisdruck ist in Standardsegmenten hoch, weshalb Differenzierung über Leistungsdaten, Zuverlässigkeit, Lieferfähigkeit und Applikationssupport zentral ist. In höherwertigen Nischen, etwa Automotive-Power-Management, Leistungselektronik oder Industrie-Sensorik, spielt technologischer Vorsprung eine größere Rolle als Stückkosten. Aus Investorensicht ist wichtig, dass TDK zugleich mit preisaggressiven Massenanbietern und hochspezialisierten Nischenplayern konkurriert und seine Position über kontinuierliche Innovation und Portfoliobereinigung verteidigen muss.

Management und Unternehmensstrategie

Das Management von TDK verfolgt eine Strategie, die technologische Fokussierung mit selektiver Diversifikation verbindet. Oberste Priorität genießen Forschung und Entwicklung in Materialien, Sensorik und Energiespeicherung, um künftige Wachstumsfelder wie Elektromobilität, Fahrerassistenzsysteme, IoT-Knoten, Industrieautomation und Edge-Computing zu adressieren. Akquisitionen und Beteiligungen dienen dazu, Kompetenzlücken zu schließen, das Angebot entlang der Wertschöpfungskette zu vertiefen und Zugang zu neuen Kundengruppen zu erhalten. Gleichzeitig achtet die Führung auf Effizienzprogramme in der Fertigung, Standortoptimierungen und eine schlanke Kostenstruktur, um Zyklen im Elektroniksektor abzufedern. Die Strategie legt Wert auf eine ausbalancierte regionale Präsenz mit starken Standbeinen in Asien, Europa und Nordamerika sowie auf eine solide Bilanzpolitik mit Fokus auf finanzielle Stabilität. Für konservative Anleger ist insbesondere relevant, dass das Management den Schwerpunkt nicht auf kurzfristige Maximierung einzelner Trendsegmente, sondern auf nachhaltige technologische Relevanz und Portfolioausgewogenheit legt.

Branchen- und Regionenprofil

TDK ist in zyklischen, aber strukturell wachsenden Branchen aktiv. Die Elektronikindustrie wird von Megatrends wie Digitalisierung, Elektrifizierung, Automatisierung und Vernetzung getragen. Konkret profitiert TDK von zunehmender Elektronikdichte in Fahrzeugen, von Energieumwandlung in erneuerbaren Systemen, von wachsenden Datenvolumina in Rechenzentren und von der Verbreitung intelligenter Endgeräte. Zugleich unterliegen diese Märkte Investitionszyklen, Angebot-Nachfrage-Schwankungen und technologischen Sprüngen, die Produktlebenszyklen verkürzen. Regional betrachtet ist TDK stark mit der asiatischen Elektronikfertigung verflochten, beliefert jedoch global tätige Kunden mit Entwicklungs- und Produktionsstandorten in den USA und Europa. Die regionale Diversifikation reduziert die Abhängigkeit von Einzelländern, erhöht jedoch die Exponierung gegenüber geopolitischen Spannungen, Handelskonflikten und regulatorischen Veränderungen. Für Investoren bedeutet dies ein Engagement in eine von Asien getriebene, aber weltumspannende Industrie mit mittel- bis langfristig positiven Nachfragetrends und kurzfristig erheblicher Zyklik.

Unternehmensgeschichte

TDK wurde 1935 in Japan gegründet, ursprünglich zur Industrialisierung von Ferrit, einem damals neuartigen magnetischen Werkstoff, der auf universitäre Forschung zurückging. Von diesem ferritbasierten Ursprung aus entwickelte sich das Unternehmen in den Nachkriegsjahrzehnten zu einem zentralen Zulieferer für Radio-, Fernseh- und spätere Unterhaltungselektronikindustrien. In den 1960er- und 1970er-Jahren folgte eine Expansion in magnetische Aufnahme- und Speichermedien, etwa Kassetten- und Videobänder, und später Komponenten für Computerlaufwerke. Mit dem Aufkommen der Halbleiter- und Konsumelektronik erweiterte TDK sein Portfolio um Kondensatoren, Induktivitäten und EMV-Komponenten und baute schrittweise eine globale Fertigungs- und Vertriebsstruktur auf. Ab den 1990er-Jahren intensivierte das Unternehmen seine Internationalisierung und verlagerte wesentliche Fertigungsvolumina nach Asien außerhalb Japans, behielt aber Forschung und Schlüsseltechnologien im Konzernverbund. In den letzten zwei Jahrzehnten rückten Sensorik, Automotive-Elektronik, Datenspeicherung und Batterielösungen stärker ins Zentrum, teils durch gezielte Übernahmen. Der rote Faden der Unternehmensgeschichte bleibt die konsequente Nutzung von Material- und Magnetikkompetenz, um in neue Elektronikgenerationen hinein zu wachsen.

Besonderheiten und Unternehmenscharakteristika

TDK vereint Eigenschaften eines klassischen Industriekonzerns mit denen eines technologiegetriebenen Komponentenherstellers. Zu den Besonderheiten zählt die starke Verankerung in der japanischen Ingenieurskultur mit Betonung auf Zuverlässigkeit, Präzision und Langfristigkeit in Kundenbeziehungen. Zudem pflegt das Unternehmen eine enge Kooperation mit Hochschulen und Forschungsinstituten, insbesondere im Bereich neuer Werkstoffe und Fertigungsprozesse. Im Vergleich zu reinen Konsumelektronik-Herstellern ist TDK weniger von Modetrends und Markenzyklen abhängig, sondern stärker von der technologischen Infrastruktur moderner Elektronik. Die Lieferkette ist allerdings komplex: Sie reicht von Rohmaterialien und Chemikalien bis zu anspruchsvollen Fertigungsanlagen, was eine sorgfältige Steuerung von Qualitäts-, Umwelt- und Compliance-Risiken erfordert. Nachhaltigkeitsaspekte wie Energieverbrauch in der Keramikfertigung, Materialeffizienz und Recyclingpotenziale gewinnen im Unternehmensprofil zunehmend an Gewicht und werden von Kunden ebenso wie von Regulatoren aufmerksam verfolgt.

Chancen aus Anlegersicht

Für konservative Anleger eröffnen sich mehrere strukturelle Chancen. Erstens profitiert TDK von langfristigen Wachstumstreibern wie Elektromobilität, Fahrerassistenzsystemen, erneuerbaren Energien, 5G-Infrastruktur, Industrieautomation und IoT, in denen hochwertige passive Komponenten, Sensoren und Energiespeicher unverzichtbar sind. Zweitens bietet das breit diversifizierte Produktportfolio eine Risikostreuung über zahlreiche Endmärkte und Kunden. Schwächer laufende Segmente können durch andere Wachstumsbereiche teilweise kompensiert werden. Drittens schaffen technologische Kompetenz, jahrzehntelange Kundenbeziehungen und globale Fertigung einen strukturellen Wettbewerbsvorteil, der Markteintritte neuer Anbieter erschwert. Viertens ermöglicht die Fokussierung auf B2B-Komponenten, dass TDK auf Ebene der Systemlieferanten und OEMs an technologischen Umbrüchen partizipiert, ohne selbst als Markenanbieter in direkte Konsumentenzyklen eingebunden zu sein. Diese Faktoren können bei langfristigem Horizont und ausreichender Risikotragfähigkeit zu einem ausgewogenen Engagement im Elektroniksektor beitragen.

Risiken und Einschätzung für konservative Investoren

Dem stehen signifikante Risiken gegenüber, die konservative Anleger sorgfältig abwägen sollten. Zyklische Nachfrageschwankungen in der Elektronikindustrie können zu kurzfristig hoher Volatilität führen, insbesondere wenn Kunden Lagerbestände abrupt anpassen oder Investitionsprogramme verschieben. Zudem ist der Markt für Standardkomponenten durch intensiven Preiswettbewerb geprägt; Margen hängen stark von Innovationsgrad, Kapazitätsauslastung und Kostenstruktur ab. Geopolitische Spannungen, Exportbeschränkungen, Währungsbewegungen und handelspolitische Eingriffe können die global ausgerichtete Liefer- und Kundenbasis belasten. Technologische Disruptionen, etwa neue Materialklassen, veränderte Halbleiterarchitekturen oder Substitutionen durch integrierte Lösungen, bergen das Risiko, dass etablierte Produktlinien schneller als erwartet an Bedeutung verlieren. Hinzu kommen regulatorische Anforderungen in den Bereichen Umwelt, Energieverbrauch und Lieferketten-Compliance, die Investitionen und operative Komplexität erhöhen. Aus Sicht eines risikoaversen Anlegers eignet sich TDK daher eher im Rahmen einer breit diversifizierten Anlagestrategie mit langfristigem Anlagehorizont, klarer Risikotragfähigkeit und Bewusstsein für die inhärente Zyklik des Elektronikkomponentenmarktes, ohne dass sich daraus eine konkrete Anlageempfehlung ableiten lässt.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 23,98 Mrd. €
Aktienanzahl 1,90 Mrd.
Streubesitz 41,32%
Währung EUR
Land Japan
Sektor Technologie
Branche Computer-Ausrüstung, Geräte u. Bauteile
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+58,68% Weitere
+41,32% Streubesitz

Häufig gestellte Fragen zur TDK Aktie und zum TDK Kurs

Der aktuelle Kurs der TDK Aktie liegt bei 10,6395 €.

Für 1.000€ kann man sich 93,99 TDK Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der TDK Aktie lautet TTDKF.

Die 1 Monats-Performance der TDK Aktie beträgt aktuell -6,71%.

Die 1 Jahres-Performance der TDK Aktie beträgt aktuell 12,24%.

Der Aktienkurs der TDK Aktie liegt aktuell bei 10,6395 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -6,71% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von TDK eine Wertentwicklung von -16,97% aus und über 6 Monate sind es 11,22%.

Das 52-Wochen-Hoch der TDK Aktie liegt bei 18,64 $.

Das 52-Wochen-Tief der TDK Aktie liegt bei 7,58 $.

Das Allzeithoch von TDK liegt bei 32,42 $.

Das Allzeittief von TDK liegt bei 0,00 $.

Die Volatilität der TDK Aktie liegt derzeit bei 1.080,31%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von TDK in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 23,98 Mrd. €

Insgesamt sind 1.900,0 Mio TDK Aktien im Umlauf.

Am 27.09.2024 gab es einen Split im Verhältnis 1:5.

Am 27.09.2024 gab es einen Split im Verhältnis 1:5.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von TDK bei 25%. Erfahre hier mehr

TDK hat seinen Hauptsitz in Japan.


Das KGV der TDK Aktie beträgt 17,71.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von TDK betrug 2,205 Bio JPY.

Die nächsten Termine von TDK sind:
  • 31.03.2026 - Quartalsmitteilung

Ja, TDK zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 29.09.2025 eine Dividende in Höhe von 15,00 ¥ (0,086 €) gezahlt.

Zuletzt hat TDK am 29.09.2025 eine Dividende in Höhe von 15,00 ¥ (0,086 €) gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,00%. Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von TDK wurde am 29.09.2025 in Höhe von 15,00 ¥ (0,086 €) je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,00%.

Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 29.09.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 15,00 ¥ (0,086 €) gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.