SpaceX landet Milliardenauftrag der US Space Force
Pascal Grunow
Pascal Grunow
Pascal Grunow war bereits drei Jahre lang als Werkstudent in der Redaktion von BörsenNEWS tätig und ist heute Teil der Redaktion von Wallstreet-Online. Sein Schwerpunkt liegt vor allem auf Kryptothemen, bei denen er aktuelle Marktbewegungen und Trends rund um digitale Währungen aufbereitet.
SpaceX hat einen weiteren bedeutenden Auftrag der US-Regierung an Land gezogen. Die US Space Force vergab am Mittwoch Aufträge im Gesamtwert von 1,6 Milliarden US-Dollar an das Raumfahrtunternehmen von Elon Musk.
Der Vertrag umfasst 18 Falcon-9-Raketenstarts bis zum Jahr 2027, mit denen Satelliten des Pentagons ins All gebracht werden sollen. Diese Satelliten dienen der Erkennung, Verfolgung und Zielerfassung von Luftzielen und gelten als wichtiger Bestandteil der künftigen Verteidigungsarchitektur der Vereinigten Staaten.
SpaceX baut Stellung im Verteidigungsgeschäft weiter aus
Mit dem neuen Auftrag setzt SpaceX seine Erfolgsserie im Verteidigungssektor fort. Allein im laufenden Jahr konnte das Unternehmen bereits Pentagon-Aufträge im Wert von mindestens 7 Milliarden US-Dollar sichern.
Bereits im Mai erhielt SpaceX Verträge im Gesamtumfang von 6,5 Milliarden US-Dollar. Darunter befand sich ein Auftrag über 4,16 Milliarden US-Dollar zum Aufbau eines Satellitennetzwerks zur Überwachung beweglicher Luftziele.
Wenige Tage später folgte ein weiterer Vertrag im Wert von 2,29 Milliarden US-Dollar für Kommunikationssatelliten, die Daten zwischen Raketenwarnsystemen, Sensoren und Abfangsystemen nahezu in Echtzeit übertragen sollen.
Diese Projekte gelten als zentrale Bausteine des von der Trump-Regierung vorangetriebenen "Golden Dome"-Raketenabwehrsystems. Das milliardenschwere Verteidigungsprogramm besitzt nach aktuellen Schätzungen ein Gesamtvolumen von rund 185 Milliarden US-Dollar und dürfte SpaceX auch in den kommenden Jahren erhebliche Geschäftsmöglichkeiten eröffnen.
Sorge über Abhängigkeit von einem Anbieter wächst
Die wachsende Dominanz von SpaceX ruft jedoch zunehmend politische Diskussionen hervor. Mehrere US-Abgeordnete hatten in den vergangenen Jahren davor gewarnt, dass sich das Pentagon zu stark auf einen einzelnen Anbieter verlasse. Die US Space Force betont deshalb regelmäßig, langfristig mehr Wettbewerb innerhalb der amerikanischen Raumfahrtindustrie schaffen zu wollen.
Kurzfristig bleibt SpaceX jedoch aufgrund seiner hohen Startfrequenz, der bewährten Falcon-9-Rakete und der operativen Zuverlässigkeit der mit Abstand wichtigste Anbieter für militärische Weltraummissionen.
Aktie reagiert nachbörslich positiv
Die SpaceX-Aktie hatte den regulären Handel zunächst mit einem Minus von 3,32 Prozent beendet. Nach Bekanntgabe des milliardenschweren Auftrags drehte die Stimmung jedoch im nachbörslichen Handel. Die Aktie legte um 0,53 Prozent zu und notierte zuletzt bei 113,15 US-Dollar.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB6V170 , DE000NB6V147 , DE000NB7AFR9 , DE000NB690K0 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
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