Leck stoppt Crew-13: Dafür gelingt SpaceX ein Milliarden-Start

Nicolas Ebert Nicolas Ebert
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Nicolas Ebert steht für kompakte Nachrichten mit einem sicheren Gespür für relevante Marktthemen. Nach über 6 Jahren für wallstreetONLINE und ariva.de im Einsatz fühlt sich der Berliner in der Finanzwelt wie zu Hause. Seine Inhalte reichen querbeet von Value-Titeln und den Märkten in Asien über die US Big-Techs bis hin zu aktuellen Top-Performern auf dem globalen Börsenparkett. So entstehen informative News, die Anlegern echten Halt geben.

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Ein SpaceX Crew Dragon Raumschiff nähert sich der Internationalen Raumstation zur Andockung.
©NASA Kennedy CC2
Ein Leck an der Dragon-Kapsel verzögert Crew-13. Gleichzeitig bringt SpaceX das Roman-Teleskop ins All.
Für dich zusammengefasst:
Hinweis

Die US-Raumfahrtbehörde und SpaceX haben den Start der Mission Crew-13 verschoben. Bei den Vorbereitungen entdeckten Techniker ein Leck im Oxidationsmittelsystem der Dragon-Raumkapsel.

Derzeit laufen zusätzliche Tests. Einen neuen Starttermin gibt es noch nicht. An der Mission sollen Astronauten aus den Vereinigten Staaten, Kanada und Russland teilnehmen.

Roman-Teleskop erfolgreich gestartet

Gleichzeitig gelang SpaceX ein wichtiger Start für die Weltraumforschung. Das rund 4 Milliarden US-Dollar teure Nancy-Grace-Roman-Weltraumteleskop hob am Sonntag mit einer Falcon-Heavy-Rakete vom Kennedy Space Center in Florida ab, berichtet Reuters.

Werte aus dem Artikel:
SpaceX Aktie 132,86 € +0,83%

Die Mission ist zunächst auf 5 Jahre ausgelegt. Der Treibstoff könnte laut US-Raumfahrtbehörde jedoch für weitere fünf Jahre reichen. Roman soll sich rund 1,6 Millionen Kilometer von der Erde entfernt am Lagrange-Punkt zwei positionieren. Dort soll das Teleskop dunkle Energie, dunkle Materie und die Struktur des Universums untersuchen sowie nach Planeten außerhalb unseres Sonnensystems suchen.

Zwei Milliarden Galaxien im Visier

Roman war ursprünglich für ein Satellitenprogramm des US-Geheimdienstes National Reconnaissance Office entwickelt worden. Nach dessen Einstellung wurde die Technik 2012 der US-Raumfahrtbehörde übergeben und für wissenschaftliche Zwecke umgebaut.

Das Teleskop soll Hubble und James Webb ergänzen. Während James Webb besonders tief ins Universum blickt, kann Roman große Bereiche des Himmels deutlich schneller erfassen. Projektwissenschaftlerin Julie McEnery erklärte laut Reuters, Roman könne die gesamte Milchstraße innerhalb eines Monats erfassen. Hubble würde dafür etwa ein Jahrhundert benötigen.

Eine zentrale Aufgabe ist eine 3-dimensionale Karte des Universums mit mehr als 2 Milliarden Galaxien. Damit wollen Forscher vor allem dunkle Materie und dunkle Energie besser verstehen.

Zudem soll Roman Tausende neue Exoplaneten entdecken und einen breiten Überblick über Planetensysteme liefern, die unserem eigenen ähneln. Nach Angaben der US-Raumfahrtbehörde hob Roman neun Monate früher ab als ursprünglich geplant.

Die Spacex-Aktie setzte auch in der vergangenen Woche ihren positiven Trend fort. Der Kurs stieg damit in insgesamt 4 Wochen um über 20 Prozent.


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