- Bis Ende 2027 sollen 500 Stellen abgebaut werden.
- Der Großteil der Stellenabbau erfolgt bereits 2026.
- RTL investiert jährlich 2,5 Milliarden Euro in Inhalte.
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Der Stellenabbau soll den Angaben zufolge sozialverträglich und in enger Abstimmung mit den zuständigen Betriebsräten erfolgen. Auslaufende Verträge sollen teilweise nicht verlängert und offene Stellen nicht nachbesetzt werden. Betriebsbedingte Kündigungen sollen so vermieden werden. Wie sich die rund 500 Stellen auf RTL und Sky verteilen, teilte das Unternehmen zunächst nicht mit.
Synergien von 250 Millionen Euro geplant
Die RTL Group
Innerhalb von drei Jahren sollen durch den Zusammenschluss jährliche Synergien in Höhe von 250 Millionen Euro erzielt werden. "Der größte Teil davon entsteht durch die Optimierung der Inhalte- und Sachkosten", teilte RTL mit. "Darüber hinaus werden Doppelstrukturen abgebaut, Verantwortlichkeiten gebündelt und effizientere und zukunftsorientierte Entscheidungsprozesse geschaffen."
Dass die Übernahme auch Auswirkungen auf die Beschäftigten haben würde, hatte Bertelsmann-Chef Thomas Rabe bereits vor ihrem Abschluss angekündigt. Man werde die Unternehmen und die Organisation zusammenführen und weiter verschlanken, hatte Rabe im April der Deutschen Presse-Agentur gesagt. "Das wird auch Auswirkungen auf das Personal haben. Im Mittelpunkt steht aber die effizientere Nutzung unserer Programminvestitionen."
RTL will Abonnementgeschäft ausbauen
RTL und Sky investieren zusammen rund 2,5 Milliarden Euro im Jahr in Inhalte. Rabe hatte im April angekündigt, diese Investitionen künftig über die verschiedenen Plattformen - RTL, RTL+ und Sky - auszuspielen.
Mit der Übernahme will RTL auch sein Geschäft breiter aufstellen und unabhängiger vom klassischen TV-Werbemarkt werden. Sky bringt dabei vor allem das Geschäft mit Bezahlfernsehen und Streaming ein.
Schon vorher wurden Stellen gestrichen
Bereits Ende vergangenen Jahres hatte RTL Deutschland im Zuge einer Neustrukturierung den Abbau von rund 600 Stellen angekündigt. Als Gründe nannte das Unternehmen damals unter anderem den tiefgreifenden Wandel im Medienmarkt, die schwierige konjunkturelle Lage und die schwachen TV-Werbemärkte.
RTL Deutschland gehört zur internationalen RTL Group, die mehrheitlich zum Bertelsmann-Konzern gehört. Zu RTL Deutschland zählen unter anderem die Sender RTL, Vox und ntv sowie der Streamingdienst RTL+. Zu Sky gehören neben Fernsehsendern auch der Streamingdienst Wow./svv/DP/jha
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