Rocket Lab Corp

Aktie
WKN:  A419CG ISIN:  US7731211089 US-Symbol:  RKLB Branche:  Luftfahrt- & Verteidigung Land:  USA
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Rocket Lab Aktie Chart

Rocket Lab Unternehmensbeschreibung

Rocket Lab USA, Inc. ist ein vertikal integrierter Raumfahrt- und Raumfahrtzulieferer mit Fokus auf Kleinraketenstarts, Satellitenplattformen und missionskritische Raumfahrtkomponenten. Das Unternehmen adressiert den strukturellen Wachstumstrend im kommerziellen und staatlichen Raumfahrtmarkt, insbesondere den Bedarf an häufigen, flexiblen und kosteneffizienten Starts für Kleinsatelliten in niedrige Erdumlaufbahnen. Aus Investorensicht positioniert sich Rocket Lab als integrierter Raumfahrtpartner, der sowohl Startservices als auch Raumfahrtsysteme entlang der Wertschöpfungskette anbietet.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Rocket Lab basiert auf zwei zentralen Säulen: dem Raketenstartgeschäft und dem Raumfahrtsystemgeschäft. Im Segment Launch Services generiert das Unternehmen wiederkehrende Einnahmen aus fest gebuchten und langfristig geplanten Orbitalstarts für institutionelle und kommerzielle Kunden. Die Wertschöpfung erfolgt durch Entwicklung, Produktion, Startvorbereitung und Durchführung der Missionen mit der eigenen Trägerrakete Electron sowie künftig mit der größeren, teilweise wiederverwendbaren Neutron-Rakete. Im Segment Space Systems bietet Rocket Lab schlüsselfertige Satellitenbusse, Nutzlastintegration, Photon-Satellitenplattformen, Triebwerke, Reaktionsräder, Solarpaneele und weitere Subsysteme an. Hinzu kommt Missionsdesign, Orbit-Management und Betrieb von Raumfahrzeugen als Dienstleistung. Die strategische Logik liegt in der Kombination aus wiederkehrenden Serviceumsätzen und margenstärkeren Raumfahrt-Komponenten, wodurch Rocket Lab weniger abhängig von der Volatilität einzelner Startkampagnen wird. Der hohe vertikale Integrationsgrad – von Antriebstechnologie über Avionik bis hin zu Bodeninfrastruktur – soll Skaleneffekte und Kostenvorteile schaffen.

Mission und Unternehmensphilosophie

Die erklärte Mission von Rocket Lab besteht darin, den Zugang zum Weltraum zu demokratisieren und Raumfahrt als verlässliche, häufig verfügbare Infrastruktur bereitzustellen. Das Unternehmen versteht sich nicht nur als Anbieter von Raketenstarts, sondern als End-to-End-Raumfahrtunternehmen, das komplette Missionen von der Konzeption bis zum Betrieb im Orbit abdeckt. Leitbegriffe sind Zuverlässigkeit, hohe Startkadenz und Kosteneffizienz. Strategisch verfolgt Rocket Lab das Ziel, Weltraumtechnologie für Anwendungen wie Erdbeobachtung, Kommunikationsnetze, nationale Sicherheit, wissenschaftliche Missionen und Deep-Space-Projekte zu industrialisieren und zu standardisieren. Die Firmenkultur ist stark technologiegetrieben, risikoorientiert und auf schnelle Iterationszyklen ausgerichtet, um Wettbewerbsvorteile über Innovationsgeschwindigkeit aufzubauen.

Produkte und Dienstleistungen

Rocket Lab bietet ein breites Portfolio an Raumfahrtprodukten und -services, das sich im Markt für Raumfahrttechnologie etabliert hat.
  • Electron-Trägerrakete: Eine zweistufige Kleinrakete, ausgelegt für den Transport von Kleinsatelliten in niedrige Erdumlaufbahnen. Electron adressiert den Bedarf nach dedizierten Launches, bei denen Satellitenbetreiber nicht auf Mitfluggelegenheiten bei größeren Trägern angewiesen sind. Rocket Lab arbeitet zudem an der schrittweisen Wiederverwendung der ersten Stufe der Electron, unter anderem durch Bergung und Überholung geflogener Stufen.
  • Neutron-Trägerrakete: Eine in Entwicklung befindliche, größere, teilweise wiederverwendbare Rakete, die mittlere Nutzlastklassen bedienen und insbesondere Konstellationen, Aufträge aus dem Sicherheits- und Verteidigungsbereich sowie perspektivisch auch komplexere Missionen adressieren soll. Neutron ist auf häufige Einsätze und die Wiederverwendung der ersten Stufe ausgelegt.
  • Rutherford-Triebwerke und Antriebstechnologie: Eigenentwickelte Triebwerke, die mittels additiver Fertigung und elektrischer Turbopumpentechnologie auf Kosteneffizienz und Modularität ausgelegt sind und in der Electron-Erst- und -Zweitstufe eingesetzt werden.
  • Photon-Satellitenplattform: Ein standardisierter Satellitenbus mit hoher Konfigurierbarkeit für LEO- und Deep-Space-Missionen, inklusive Antriebs-, Energie- und Kommunikationssystemen. Photon wird sowohl für kundenspezifische Missionen als auch für eigene Missionen von Rocket Lab eingesetzt.
  • Raumfahrtsysteme und Komponenten: Reaktionsräder, Sternsensoren, elektrische Antriebe, Solargeneratoren, Strukturkomponenten und Avionik, die auch an Drittkunden geliefert werden. Dieses Geschäft wurde durch mehrere Übernahmen spezialisierter Raumfahrtzulieferer in den USA erweitert.
  • Missionsservices: Missionsdesign, Launch-Integration, Bahnoptimierung, Bodenstations-Services und On-Orbit-Betrieb, wodurch Kunden Komplettlösungen aus einer Hand erhalten.
  • l>Diese Kombination aus Hardware und Services zielt auf langfristige Kundenbeziehungen und wiederkehrende Projektpipelines ab.

Geschäftsbereiche und operative Struktur

Rocket Lab gliedert seine Aktivitäten im Wesentlichen in zwei Geschäftsfelder, die operativ verzahnt sind:
  • Launch Services: Entwicklung, Produktion und Startabwicklung der Electron-Rakete sowie die Vorbereitung und Umsetzung des Neutron-Programms. Dazu gehören die Startanlagen in Neuseeland und den USA, die Missionsplanung und der Betrieb der Bodeninfrastruktur.
  • Space Systems: Design und Fertigung von Satellitenbussen, Raumfahrtkomponenten und Subsystemen. Durch Akquisitionen im Bereich Solartechnologie, Strukturbauteile und Präzisionskomponenten hat Rocket Lab dieses Segment ausgebaut und sein Produktportfolio verbreitert.
  • l>Die strategische Steuerung zielt darauf ab, Synergien aus beiden Bereichen zu nutzen: Komponenten und Plattformen werden sowohl in eigenen Missionen als auch für externe Kunden eingesetzt. Damit entsteht ein integrierter Technologie-Stack vom Start bis zur Satellitenhardware.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Rocket Lab besitzt mehrere potenzielle Alleinstellungsmerkmale im Raumfahrtmarkt:
  • Fokus auf dedizierte Kleinsatelliten-Starts: Electron adressiert gezielt den Markt für kleinere Nutzlasten, in dem Kunden unabhängig von großen Trägern flexible Startfenster und präzise Orbits erhalten.
  • Hohe vertikale Integration: Eigenentwicklung von Triebwerken, Avionik, Strukturen und Satellitensystemen reduziert Abhängigkeiten von Zulieferern und ermöglicht technische Differenzierung.
  • Eigene Startanlagen: Exklusive Startkomplexe in Neuseeland und den USA sichern Planbarkeit, geographische Diversifikation und begrenzen Wettbewerbszugang zu denselben Infrastrukturen.
  • End-to-End-Angebot: Von Launch über Satellitenplattformen bis zu Missionsservices bietet Rocket Lab ein umfassendes Leistungspaket, das Kundenkomplexität reduziert.
  • l>Als Burggräben wirken insbesondere technologische Eintrittsbarrieren, regulatorische Zulassungen, langjährige Kundenbeziehungen im Regierungs- und Verteidigungsbereich sowie Know-how in der Systemintegration. Diese Moats befinden sich im Vergleich zu großen etablierten Raumfahrtkonzernen weiterhin im Aufbau.

Wettbewerbsumfeld

Der Markt für kommerzielle Raumfahrt ist intensiv umkämpft und von technologischer Disruption geprägt. Im Segment der Trägerraketen konkurriert Rocket Lab mit:
  • SpaceX (unter anderem mit Falcon 9 und der in Entwicklung befindlichen Schwerlastrakete Starship)
  • Relativity Space
  • ABL Space Systems
  • Firefly Aerospace
  • historisch Virgin Orbit (inzwischen abgewickelt, Teile des Unternehmens und seiner Infrastruktur wurden verkauft)
  • weiteren Kleinstarter-Anbietern
  • l>Im Segment Raumfahrtsysteme und Satellitenplattformen stehen Unternehmen wie:
    • Airbus Defence and Space
    • Lockheed Martin
    • Northrop Grumman
    • Thales Alenia Space
    • eine Vielzahl spezialisierter Kleinsatelliten-Hersteller
    • l>im Wettbewerb. Für Rocket Lab liegt die Chance darin, sich als spezialisierter, agiler Anbieter im mittleren Größensegment zwischen Start-ups und großen Aerospace-Konzernen zu etablieren. Der Preisdruck, die Innovationsgeschwindigkeit und die regulatorischen Anforderungen sind jedoch signifikant.

Management und Strategie

Das Unternehmen wurde von Peter Beck gegründet, der weiterhin eine zentrale Rolle im Management und in der technologischen Ausrichtung spielt. Als Gründer-CEO prägt er die langfristige Vision, den Weltraum als wirtschaftlich nutzbare Infrastruktur aufzubauen. Die Managementstrategie lässt sich in mehreren Stoßrichtungen zusammenfassen:
  • Skalierung der Startfrequenz: Erhöhung der Electron-Startkadenz, um Fixkosten zu hebeln und die Zuverlässigkeit am Markt zu verankern.
  • Entwicklung von Neutron: Aufbau einer teilweise wiederverwendbaren Mittelklasse-Rakete zur Ausweitung der adressierbaren Nutzlastsegmente, insbesondere für Konstellationen und nationale Sicherheitsmissionen.
  • Ausbau des Space-Systems-Segments: Stärkung der Satelliten- und Komponentenaktivitäten als zweite Säule, um zyklische Schwankungen im Launch-Geschäft abzufedern.
  • Selektive Akquisitionen: Zukäufe von spezialisierten Raumfahrtzulieferern zur Ergänzung des eigenen Technologieportfolios und zur vertikalen Integration.
  • l>Die Strategie richtet sich klar auf Wachstum und technologische Differenzierung aus, was für konservative Anleger ein erhöhtes Umsetzungs- und Integrationsrisiko bedeuten kann.

Branchen- und Regionalanalyse

Rocket Lab operiert im globalen Raumfahrtsektor, der durch wachsende Nachfrage nach Satellitenkonstellationen, Erdbeobachtung, sicherer Kommunikation und militärischer Aufklärung strukturell expandiert. Treiber sind digitale Transformation, geopolitische Spannungen, Klimabeobachtung und der Bedarf an resilienten Kommunikationsinfrastrukturen. Regional ist Rocket Lab stark in Neuseeland und den USA verankert, mit Startanlagen und Produktionsstandorten in beiden Ländern. Die USA sind ein besonders wichtiger Markt, insbesondere wegen des Volumens an Regierungs- und Verteidigungsaufträgen sowie eines ausgeprägten Kapitalmarktes für Raumfahrtunternehmen. Regulatorisch wirkt der Raumfahrtsektor komplex: Exportkontrollen, Sicherheitsauflagen, Startlizenzen und internationale Vereinbarungen beeinflussen Planungssicherheit und Kostenstruktur. Gleichzeitig bieten langfristige Regierungsprogramme eine gewisse Planbarkeit im Auftragsvolumen, sofern sicherheitsrelevante Anforderungen erfüllt werden.

Unternehmensgeschichte

Rocket Lab wurde ursprünglich in Neuseeland gegründet und entwickelte sich von einem kleinen Raketenentwickler zu einem an einer US-Börse gelisteten Raumfahrtunternehmen. Frühe Meilensteine waren suborbitale Testflüge und die Entwicklung der Electron-Rakete als dedizierter Kleinsatellitenträger. Mit den ersten erfolgreichen Orbitalstarts etablierte sich Rocket Lab als Anbieter im Small-Launch-Segment. In der Folge eröffnete das Unternehmen eigene Startanlagen, unter anderem auf der neuseeländischen Halbinsel Mahia, und später zusätzliche Kapazitäten in den USA. Durch den Aufbau der Photon-Plattform und zusätzliche Akquisitionen im Bereich Raumfahrtkomponenten wurde die strategische Transformation von einem reinen Launch-Provider zu einem umfassenden Raumfahrtunternehmen eingeleitet. Der Börsengang in den USA erfolgte über eine Fusion mit einer börsennotierten Akquisitionsgesellschaft und verschaffte Rocket Lab Zugang zu Wachstumskapital, das vor allem in die Erweiterung der Produktionskapazitäten, die Entwicklung der Neutron-Rakete und in das Space-Systems-Segment investiert wird.

Sonstige Besonderheiten

Eine Besonderheit von Rocket Lab ist die Kombination aus neuseeländischen Wurzeln und einer starken US-Präsenz, was sowohl technologische als auch regulatorische Diversifikation ermöglicht. Das Unternehmen arbeitet regelmäßig mit zivilen Raumfahrtbehörden, wissenschaftlichen Institutionen und Verteidigungskunden zusammen und ist damit in sicherheits- und politiknahen Projekten involviert. Technologisch sticht der Einsatz additiver Fertigung bei Triebwerken und Komponenten hervor, der schnelle Designanpassungen und Kostensenkungen unterstützen soll. Zudem verfolgt Rocket Lab Konzepte der Raketenwiederverwendbarkeit und Rückgewinnung von Stufen, um die Wirtschaftlichkeit von Launches weiter zu verbessern. Die Positionierung als Full-Service-Anbieter schafft die Möglichkeit, komplette Konstellationsprojekte über den gesamten Lebenszyklus zu begleiten.

Chancen für konservative Anleger

Für konservative Anleger ergeben sich potenzielle Chancen, wenn die Industrieentwicklung und die Unternehmensstrategie planmäßig verlaufen:
  • Struktureller Wachstumsmarkt: Die Nachfrage nach Satellitenstarts, Konstellationen und Raumfahrtsystemen dürfte mittel- bis langfristig ansteigen, getragen von Kommunikations-, Erdbeobachtungs- und Sicherheitsanwendungen.
  • Diversifiziertes Geschäftsmodell: Die Kombination aus Launch Services und Space Systems bietet die Perspektive, verschiedene Erlösströme zu etablieren und Abhängigkeiten von einzelnen Missionskampagnen zu reduzieren.
  • Kundenbasis im Regierungs- und Verteidigungssektor: Langfristige Programme und wiederkehrende Missionen dieser Kundengruppen können, bei erfolgreicher Positionierung, eine gewisse Visibilität der Auftragslage bieten.
  • Technologie- und Kostenpositionierung: Wenn Rocket Lab seine technologischen Vorteile bei Kleinsatelliten-Launches und Raumfahrtsystemen behaupten und ausbauen kann, könnte sich ein nachhaltiger Wettbewerbsvorteil herausbilden.
  • l>Aus konservativer Perspektive bleibt entscheidend, ob das Management die Balance zwischen Wachstum, technischer Komplexität und operativer Stabilität dauerhaft halten kann.

Risiken für konservative Anleger

Ein Investment in Rocket Lab ist trotz der strukturellen Marktchancen mit signifikanten Risiken verbunden, die konservative Anleger besonders berücksichtigen sollten:
  • Technologie- und Entwicklungsrisiko: Raumfahrtprojekte sind inhärent komplex. Verzögerungen, Fehlstarts oder technische Probleme bei Electron, Neutron oder Raumfahrtsystemen können Reputation, Kostenstruktur und Auftragslage belasten.
  • Wettbewerbsdruck: Dominante Marktteilnehmer mit hoher Kapitalausstattung, insbesondere im Raketen- und Satellitenmarkt, könnten Preisdruck ausüben, Margen reduzieren und Marktanteile beanspruchen.
  • Skalierungsrisiken: Die geplante Erhöhung der Startfrequenz und der Ausbau der Produktionskapazitäten erfordern effiziente Prozesse, robuste Lieferketten und ausreichend qualifiziertes Personal. Störungen können zu Verzögerungen und Kostenüberschreitungen führen.
  • Regulatorische und geopolitische Risiken: Exportkontrollen, Änderungen in der Raumfahrtregulierung oder geopolitische Spannungen können Projektgenehmigungen, Zulieferketten und Kundenbeziehungen beeinflussen.
  • Abhängigkeit von Schlüsselpersonen: Die starke Rolle des Gründer-Managements bedeutet, dass Veränderungen in der Führungsebene potenziell strategische und operative Auswirkungen haben können.
  • l>Für einen konservativen Anleger ist daher eine sorgfältige Beobachtung der technologischen Meilensteine, der Zuverlässigkeit der Startbilanz, der Entwicklung des Kundenportfolios sowie der regulatorischen Rahmenbedingungen unerlässlich. Eine Anlageentscheidung sollte die hohe Innovationsdynamik, die damit verbundenen Volatilitäten und die langfristige Kapitalbindungsdauer im Raumfahrtsektor reflektieren, ohne aus diesen Informationen eine unmittelbare Handlungsempfehlung abzuleiten.
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Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.

Kursdaten

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Schluss Vortag 67,62 $
Gehandelte Stücke 5.989.632
Tagesvolumen Vortag 248.047.522 $
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Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.

Rocket Lab Aktie - Nachrichtenlage zusammengefasst:
Warum ist die Rocket Lab Aktie heute gestiegen?

  • Rocket Lab Corp. hat erfolgreich eine neue Rakete gestartet, die dazu dient, die nächste Generation von Satelliten ins All zu bringen.
  • Das Unternehmen hat bekannt gegeben, dass es die Produktionskapazitäten erhöhen will, um den steigenden Anforderungen des Marktes gerecht zu werden.
  • Analysten heben die potenziellen Partnerschaften von Rocket Lab mit führenden Technologie- und Raumfahrtunternehmen hervor, die das Wachstum des Unternehmens unterstützen könnten.
Hinweis

Community: Diskussion zur Rocket Lab Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Diskussion beschreibt eine starke Kursvolatilität von Rocket Lab mit einer deutlichen Korrektur (bis zu rund −56% vom Hoch bzw. zuvor auch −34%), wodurch charttechnisch wichtige Unterstützungszonen wie die 200‑Tage‑Linie in den Fokus rücken.
  • Gleichzeitig sorgen Unternehmensnachrichten — insbesondere die angekündigte Übernahme von Iridium, eine Reihe erfolgreicher Starts sowie die Aufnahme in den Nasdaq — für kurzfristige Kurssprünge und vermehrte Medien‑ und Analystenberichterstattung, während institutionelle Umschichtungen (z. B. Verkäufe/Reduzierungen durch ARK Invest zugunsten SpaceX) zusätzlich gegensätzliche Signale liefern.
  • Im Forum äußern sich Anleger gespalten: einige sehen die aktuellen Kurse als Kaufgelegenheit und berichten von Nachkäufen oder Kauforders nahe der GD200, andere beklagen verpasste Verkäufe nahe dem Hoch und warnen vor weiterer Schwäche, sodass die Stimmung insgesamt als gemischt mit Betonung auf Risiko‑/Chancenabwägung beschrieben werden kann.
Hinweis
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Rocket Lab Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 601,80 $
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. -228,84 $
Jahresüberschuss in Mio. -198,21 $
Umsatz je Aktie 1,13 $
Gewinn je Aktie -0,35 $
Gewinnrendite -32,94%
Umsatzrendite -32,94%
Return on Investment -8,53%
Marktkapitalisierung in Mio. 47.942 $
KGV (Kurs/Gewinn) -199,31
KBV (Kurs/Buchwert) 23,18
KUV (Kurs/Umsatz) 66,44
Eigenkapitalrendite -
Eigenkapitalquote +74,07%

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08.07.26
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Rocket Lab unter Druck – Raumfahrtunternehmen an wichtiger Zone
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Düsseldorf 61,40 +4,60%
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Frankfurt 59,20 +0,34%
59,00 € 17.07.26
Gettex 59,10 -0,51%
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Hamburg 59,10 +0,85%
58,60 € 17.07.26
L&S RT 59,10 -0,17%
59,20 € 13:03
München 59,70 -8,44%
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Nasdaq 67,62 $ 0 %
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NYSE 67,59 $ +0,36%
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Quotrix 59,50 +0,17%
59,40 € 17.07.26
SIX Swiss Exchange 62,12 ¤ 0 %
62,12 ¤ 16.07.26
Stuttgart 60,60 +3,06%
58,80 € 17.07.26
Tradegate 59,30 +0,68%
58,90 € 17.07.26
Xetra 59,60 0 %
59,60 € 17.07.26
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Unternehmensprofil Rocket Lab

Unternehmensprofil Rocket Lab
Rocket Lab USA, Inc. ist ein vertikal integrierter Raumfahrt- und Raumfahrtzulieferer mit Fokus auf Kleinraketenstarts, Satellitenplattformen und missionskritische Raumfahrtkomponenten. Das Unternehmen adressiert den strukturellen Wachstumstrend im kommerziellen und staatlichen Raumfahrtmarkt, insbesondere den Bedarf an häufigen, flexiblen und kosteneffizienten Starts für Kleinsatelliten in niedrige Erdumlaufbahnen. Aus Investorensicht positioniert sich Rocket Lab als integrierter Raumfahrtpartner, der sowohl Startservices als auch Raumfahrtsysteme entlang der Wertschöpfungskette anbietet.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Rocket Lab basiert auf zwei zentralen Säulen: dem Raketenstartgeschäft und dem Raumfahrtsystemgeschäft. Im Segment Launch Services generiert das Unternehmen wiederkehrende Einnahmen aus fest gebuchten und langfristig geplanten Orbitalstarts für institutionelle und kommerzielle Kunden. Die Wertschöpfung erfolgt durch Entwicklung, Produktion, Startvorbereitung und Durchführung der Missionen mit der eigenen Trägerrakete Electron sowie künftig mit der größeren, teilweise wiederverwendbaren Neutron-Rakete. Im Segment Space Systems bietet Rocket Lab schlüsselfertige Satellitenbusse, Nutzlastintegration, Photon-Satellitenplattformen, Triebwerke, Reaktionsräder, Solarpaneele und weitere Subsysteme an. Hinzu kommt Missionsdesign, Orbit-Management und Betrieb von Raumfahrzeugen als Dienstleistung. Die strategische Logik liegt in der Kombination aus wiederkehrenden Serviceumsätzen und margenstärkeren Raumfahrt-Komponenten, wodurch Rocket Lab weniger abhängig von der Volatilität einzelner Startkampagnen wird. Der hohe vertikale Integrationsgrad – von Antriebstechnologie über Avionik bis hin zu Bodeninfrastruktur – soll Skaleneffekte und Kostenvorteile schaffen.

Mission und Unternehmensphilosophie

Die erklärte Mission von Rocket Lab besteht darin, den Zugang zum Weltraum zu demokratisieren und Raumfahrt als verlässliche, häufig verfügbare Infrastruktur bereitzustellen. Das Unternehmen versteht sich nicht nur als Anbieter von Raketenstarts, sondern als End-to-End-Raumfahrtunternehmen, das komplette Missionen von der Konzeption bis zum Betrieb im Orbit abdeckt. Leitbegriffe sind Zuverlässigkeit, hohe Startkadenz und Kosteneffizienz. Strategisch verfolgt Rocket Lab das Ziel, Weltraumtechnologie für Anwendungen wie Erdbeobachtung, Kommunikationsnetze, nationale Sicherheit, wissenschaftliche Missionen und Deep-Space-Projekte zu industrialisieren und zu standardisieren. Die Firmenkultur ist stark technologiegetrieben, risikoorientiert und auf schnelle Iterationszyklen ausgerichtet, um Wettbewerbsvorteile über Innovationsgeschwindigkeit aufzubauen.

Produkte und Dienstleistungen

Rocket Lab bietet ein breites Portfolio an Raumfahrtprodukten und -services, das sich im Markt für Raumfahrttechnologie etabliert hat.
  • Electron-Trägerrakete: Eine zweistufige Kleinrakete, ausgelegt für den Transport von Kleinsatelliten in niedrige Erdumlaufbahnen. Electron adressiert den Bedarf nach dedizierten Launches, bei denen Satellitenbetreiber nicht auf Mitfluggelegenheiten bei größeren Trägern angewiesen sind. Rocket Lab arbeitet zudem an der schrittweisen Wiederverwendung der ersten Stufe der Electron, unter anderem durch Bergung und Überholung geflogener Stufen.
  • Neutron-Trägerrakete: Eine in Entwicklung befindliche, größere, teilweise wiederverwendbare Rakete, die mittlere Nutzlastklassen bedienen und insbesondere Konstellationen, Aufträge aus dem Sicherheits- und Verteidigungsbereich sowie perspektivisch auch komplexere Missionen adressieren soll. Neutron ist auf häufige Einsätze und die Wiederverwendung der ersten Stufe ausgelegt.
  • Rutherford-Triebwerke und Antriebstechnologie: Eigenentwickelte Triebwerke, die mittels additiver Fertigung und elektrischer Turbopumpentechnologie auf Kosteneffizienz und Modularität ausgelegt sind und in der Electron-Erst- und -Zweitstufe eingesetzt werden.
  • Photon-Satellitenplattform: Ein standardisierter Satellitenbus mit hoher Konfigurierbarkeit für LEO- und Deep-Space-Missionen, inklusive Antriebs-, Energie- und Kommunikationssystemen. Photon wird sowohl für kundenspezifische Missionen als auch für eigene Missionen von Rocket Lab eingesetzt.
  • Raumfahrtsysteme und Komponenten: Reaktionsräder, Sternsensoren, elektrische Antriebe, Solargeneratoren, Strukturkomponenten und Avionik, die auch an Drittkunden geliefert werden. Dieses Geschäft wurde durch mehrere Übernahmen spezialisierter Raumfahrtzulieferer in den USA erweitert.
  • Missionsservices: Missionsdesign, Launch-Integration, Bahnoptimierung, Bodenstations-Services und On-Orbit-Betrieb, wodurch Kunden Komplettlösungen aus einer Hand erhalten.
  • l>Diese Kombination aus Hardware und Services zielt auf langfristige Kundenbeziehungen und wiederkehrende Projektpipelines ab.

Geschäftsbereiche und operative Struktur

Rocket Lab gliedert seine Aktivitäten im Wesentlichen in zwei Geschäftsfelder, die operativ verzahnt sind:
  • Launch Services: Entwicklung, Produktion und Startabwicklung der Electron-Rakete sowie die Vorbereitung und Umsetzung des Neutron-Programms. Dazu gehören die Startanlagen in Neuseeland und den USA, die Missionsplanung und der Betrieb der Bodeninfrastruktur.
  • Space Systems: Design und Fertigung von Satellitenbussen, Raumfahrtkomponenten und Subsystemen. Durch Akquisitionen im Bereich Solartechnologie, Strukturbauteile und Präzisionskomponenten hat Rocket Lab dieses Segment ausgebaut und sein Produktportfolio verbreitert.
  • l>Die strategische Steuerung zielt darauf ab, Synergien aus beiden Bereichen zu nutzen: Komponenten und Plattformen werden sowohl in eigenen Missionen als auch für externe Kunden eingesetzt. Damit entsteht ein integrierter Technologie-Stack vom Start bis zur Satellitenhardware.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Rocket Lab besitzt mehrere potenzielle Alleinstellungsmerkmale im Raumfahrtmarkt:
  • Fokus auf dedizierte Kleinsatelliten-Starts: Electron adressiert gezielt den Markt für kleinere Nutzlasten, in dem Kunden unabhängig von großen Trägern flexible Startfenster und präzise Orbits erhalten.
  • Hohe vertikale Integration: Eigenentwicklung von Triebwerken, Avionik, Strukturen und Satellitensystemen reduziert Abhängigkeiten von Zulieferern und ermöglicht technische Differenzierung.
  • Eigene Startanlagen: Exklusive Startkomplexe in Neuseeland und den USA sichern Planbarkeit, geographische Diversifikation und begrenzen Wettbewerbszugang zu denselben Infrastrukturen.
  • End-to-End-Angebot: Von Launch über Satellitenplattformen bis zu Missionsservices bietet Rocket Lab ein umfassendes Leistungspaket, das Kundenkomplexität reduziert.
  • l>Als Burggräben wirken insbesondere technologische Eintrittsbarrieren, regulatorische Zulassungen, langjährige Kundenbeziehungen im Regierungs- und Verteidigungsbereich sowie Know-how in der Systemintegration. Diese Moats befinden sich im Vergleich zu großen etablierten Raumfahrtkonzernen weiterhin im Aufbau.

Wettbewerbsumfeld

Der Markt für kommerzielle Raumfahrt ist intensiv umkämpft und von technologischer Disruption geprägt. Im Segment der Trägerraketen konkurriert Rocket Lab mit:
  • SpaceX (unter anderem mit Falcon 9 und der in Entwicklung befindlichen Schwerlastrakete Starship)
  • Relativity Space
  • ABL Space Systems
  • Firefly Aerospace
  • historisch Virgin Orbit (inzwischen abgewickelt, Teile des Unternehmens und seiner Infrastruktur wurden verkauft)
  • weiteren Kleinstarter-Anbietern
  • l>Im Segment Raumfahrtsysteme und Satellitenplattformen stehen Unternehmen wie:
    • Airbus Defence and Space
    • Lockheed Martin
    • Northrop Grumman
    • Thales Alenia Space
    • eine Vielzahl spezialisierter Kleinsatelliten-Hersteller
    • l>im Wettbewerb. Für Rocket Lab liegt die Chance darin, sich als spezialisierter, agiler Anbieter im mittleren Größensegment zwischen Start-ups und großen Aerospace-Konzernen zu etablieren. Der Preisdruck, die Innovationsgeschwindigkeit und die regulatorischen Anforderungen sind jedoch signifikant.

Management und Strategie

Das Unternehmen wurde von Peter Beck gegründet, der weiterhin eine zentrale Rolle im Management und in der technologischen Ausrichtung spielt. Als Gründer-CEO prägt er die langfristige Vision, den Weltraum als wirtschaftlich nutzbare Infrastruktur aufzubauen. Die Managementstrategie lässt sich in mehreren Stoßrichtungen zusammenfassen:
  • Skalierung der Startfrequenz: Erhöhung der Electron-Startkadenz, um Fixkosten zu hebeln und die Zuverlässigkeit am Markt zu verankern.
  • Entwicklung von Neutron: Aufbau einer teilweise wiederverwendbaren Mittelklasse-Rakete zur Ausweitung der adressierbaren Nutzlastsegmente, insbesondere für Konstellationen und nationale Sicherheitsmissionen.
  • Ausbau des Space-Systems-Segments: Stärkung der Satelliten- und Komponentenaktivitäten als zweite Säule, um zyklische Schwankungen im Launch-Geschäft abzufedern.
  • Selektive Akquisitionen: Zukäufe von spezialisierten Raumfahrtzulieferern zur Ergänzung des eigenen Technologieportfolios und zur vertikalen Integration.
  • l>Die Strategie richtet sich klar auf Wachstum und technologische Differenzierung aus, was für konservative Anleger ein erhöhtes Umsetzungs- und Integrationsrisiko bedeuten kann.

Branchen- und Regionalanalyse

Rocket Lab operiert im globalen Raumfahrtsektor, der durch wachsende Nachfrage nach Satellitenkonstellationen, Erdbeobachtung, sicherer Kommunikation und militärischer Aufklärung strukturell expandiert. Treiber sind digitale Transformation, geopolitische Spannungen, Klimabeobachtung und der Bedarf an resilienten Kommunikationsinfrastrukturen. Regional ist Rocket Lab stark in Neuseeland und den USA verankert, mit Startanlagen und Produktionsstandorten in beiden Ländern. Die USA sind ein besonders wichtiger Markt, insbesondere wegen des Volumens an Regierungs- und Verteidigungsaufträgen sowie eines ausgeprägten Kapitalmarktes für Raumfahrtunternehmen. Regulatorisch wirkt der Raumfahrtsektor komplex: Exportkontrollen, Sicherheitsauflagen, Startlizenzen und internationale Vereinbarungen beeinflussen Planungssicherheit und Kostenstruktur. Gleichzeitig bieten langfristige Regierungsprogramme eine gewisse Planbarkeit im Auftragsvolumen, sofern sicherheitsrelevante Anforderungen erfüllt werden.

Unternehmensgeschichte

Rocket Lab wurde ursprünglich in Neuseeland gegründet und entwickelte sich von einem kleinen Raketenentwickler zu einem an einer US-Börse gelisteten Raumfahrtunternehmen. Frühe Meilensteine waren suborbitale Testflüge und die Entwicklung der Electron-Rakete als dedizierter Kleinsatellitenträger. Mit den ersten erfolgreichen Orbitalstarts etablierte sich Rocket Lab als Anbieter im Small-Launch-Segment. In der Folge eröffnete das Unternehmen eigene Startanlagen, unter anderem auf der neuseeländischen Halbinsel Mahia, und später zusätzliche Kapazitäten in den USA. Durch den Aufbau der Photon-Plattform und zusätzliche Akquisitionen im Bereich Raumfahrtkomponenten wurde die strategische Transformation von einem reinen Launch-Provider zu einem umfassenden Raumfahrtunternehmen eingeleitet. Der Börsengang in den USA erfolgte über eine Fusion mit einer börsennotierten Akquisitionsgesellschaft und verschaffte Rocket Lab Zugang zu Wachstumskapital, das vor allem in die Erweiterung der Produktionskapazitäten, die Entwicklung der Neutron-Rakete und in das Space-Systems-Segment investiert wird.

Sonstige Besonderheiten

Eine Besonderheit von Rocket Lab ist die Kombination aus neuseeländischen Wurzeln und einer starken US-Präsenz, was sowohl technologische als auch regulatorische Diversifikation ermöglicht. Das Unternehmen arbeitet regelmäßig mit zivilen Raumfahrtbehörden, wissenschaftlichen Institutionen und Verteidigungskunden zusammen und ist damit in sicherheits- und politiknahen Projekten involviert. Technologisch sticht der Einsatz additiver Fertigung bei Triebwerken und Komponenten hervor, der schnelle Designanpassungen und Kostensenkungen unterstützen soll. Zudem verfolgt Rocket Lab Konzepte der Raketenwiederverwendbarkeit und Rückgewinnung von Stufen, um die Wirtschaftlichkeit von Launches weiter zu verbessern. Die Positionierung als Full-Service-Anbieter schafft die Möglichkeit, komplette Konstellationsprojekte über den gesamten Lebenszyklus zu begleiten.

Chancen für konservative Anleger

Für konservative Anleger ergeben sich potenzielle Chancen, wenn die Industrieentwicklung und die Unternehmensstrategie planmäßig verlaufen:
  • Struktureller Wachstumsmarkt: Die Nachfrage nach Satellitenstarts, Konstellationen und Raumfahrtsystemen dürfte mittel- bis langfristig ansteigen, getragen von Kommunikations-, Erdbeobachtungs- und Sicherheitsanwendungen.
  • Diversifiziertes Geschäftsmodell: Die Kombination aus Launch Services und Space Systems bietet die Perspektive, verschiedene Erlösströme zu etablieren und Abhängigkeiten von einzelnen Missionskampagnen zu reduzieren.
  • Kundenbasis im Regierungs- und Verteidigungssektor: Langfristige Programme und wiederkehrende Missionen dieser Kundengruppen können, bei erfolgreicher Positionierung, eine gewisse Visibilität der Auftragslage bieten.
  • Technologie- und Kostenpositionierung: Wenn Rocket Lab seine technologischen Vorteile bei Kleinsatelliten-Launches und Raumfahrtsystemen behaupten und ausbauen kann, könnte sich ein nachhaltiger Wettbewerbsvorteil herausbilden.
  • l>Aus konservativer Perspektive bleibt entscheidend, ob das Management die Balance zwischen Wachstum, technischer Komplexität und operativer Stabilität dauerhaft halten kann.

Risiken für konservative Anleger

Ein Investment in Rocket Lab ist trotz der strukturellen Marktchancen mit signifikanten Risiken verbunden, die konservative Anleger besonders berücksichtigen sollten:
  • Technologie- und Entwicklungsrisiko: Raumfahrtprojekte sind inhärent komplex. Verzögerungen, Fehlstarts oder technische Probleme bei Electron, Neutron oder Raumfahrtsystemen können Reputation, Kostenstruktur und Auftragslage belasten.
  • Wettbewerbsdruck: Dominante Marktteilnehmer mit hoher Kapitalausstattung, insbesondere im Raketen- und Satellitenmarkt, könnten Preisdruck ausüben, Margen reduzieren und Marktanteile beanspruchen.
  • Skalierungsrisiken: Die geplante Erhöhung der Startfrequenz und der Ausbau der Produktionskapazitäten erfordern effiziente Prozesse, robuste Lieferketten und ausreichend qualifiziertes Personal. Störungen können zu Verzögerungen und Kostenüberschreitungen führen.
  • Regulatorische und geopolitische Risiken: Exportkontrollen, Änderungen in der Raumfahrtregulierung oder geopolitische Spannungen können Projektgenehmigungen, Zulieferketten und Kundenbeziehungen beeinflussen.
  • Abhängigkeit von Schlüsselpersonen: Die starke Rolle des Gründer-Managements bedeutet, dass Veränderungen in der Führungsebene potenziell strategische und operative Auswirkungen haben können.
  • l>Für einen konservativen Anleger ist daher eine sorgfältige Beobachtung der technologischen Meilensteine, der Zuverlässigkeit der Startbilanz, der Entwicklung des Kundenportfolios sowie der regulatorischen Rahmenbedingungen unerlässlich. Eine Anlageentscheidung sollte die hohe Innovationsdynamik, die damit verbundenen Volatilitäten und die langfristige Kapitalbindungsdauer im Raumfahrtsektor reflektieren, ohne aus diesen Informationen eine unmittelbare Handlungsempfehlung abzuleiten.
Stand: Juni 2026
Hinweis

Rocket Lab Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

Rocket Lab Kursziel 2026

  • Die Rocket Lab Kurs Performance für 2026 liegt bei -. Die Performance der Benchmark Nasdaq 100 liegt bei +12,50%. Underperformance: Die Rocket Lab Kurs Performance ist um - Prozentpunkte niedriger als die Performance des Nasdaq 100.

Stammdaten

Marktkapitalisierung 47,94 Mrd. $
Streubesitz 93,12%
Währung USD
Land USA
Sektor Industrie
Branche Luftfahrt- & Verteidigung
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+8,23% Vanguard Group Inc
+4,72% BlackRock Inc
+4,42% VK Services LLC
+4,12% Vanguard Portfolio Management, LLC
+3,89% Vanguard Capital Management, LLC
+2,86% Vanguard Total Stock Mkt Idx Inv
+2,80% Bank of America Corp
+2,74% Capital World Investors
+2,38% D. E. Shaw & Co LP
+2,26% State Street Corp
+2,21% Vanguard Small Cap Index
+2,02% American Funds Growth Fund of Amer A
+2,02% Capital Group Growth Fnd of Amer Comp
+1,45% Geode Capital Management, LLC
+1,38% UBS Group AG
+1,29% Amvescap Plc.
+1,24% Vanguard Small Cap Growth Index Inv
+1,16% Capital Research & Mgmt Co - Division 3
+1,16% JPMorgan Chase & Co
+1,13% Vanguard Mid Cap Index Institutional
+1,04% Defiance ETFs, LLC
+0,96% SPDR® S&P Aerospace & Defense ETF
+0,95% NORGES BANK
+0,91% Baillie Gifford & Co Limited.
+0,87% iShares US Aerospace & Defense ETF
+0,81% Vanguard Institutional Extnd Mkt Idx Tr
+0,77% YieldMax Ultra Option Income Strat ETF
+0,76% FMR Inc
+0,72% Morgan Stanley - Brokerage Accounts
+0,69% Vanguard Growth Index Investor
+0,60% JPMorgan Large Cap Growth I
+0,60% JPM US Large Cap Growth-MA
+0,56% Stt Strt® SPDR® S&P® Arspc & Dfnc ETF
+0,56% Royal Bank of Canada
+0,55% HSBC Holdings PLC
+0,55% DCVC Opportunity Fund II GP, LLC
+0,53% iShares Russell Mid-Cap Growth ETF
+0,51% JPMorgan Mid Cap Growth I
+0,51% ARK Investment Management LLC
+0,49% Vanguard Fiduciary Trust Co
+0,49% Westfield Capital Management Company, L.P.
+0,48% Capital Group Growth Composite
+0,48% American Funds IS® Growth 1
+0,48% JPM US Mid Cap Growth-Composite
+0,47% The Goldman Sachs Group Inc
+0,47% American Century Companies Inc
+0,46% Charles Schwab Investment Management Inc
+0,45% Northern Trust Corp
+0,44% State St Russell Sm/Mid Cp® Indx SL Cl I
+0,41% UBS Asset Mgmt Americas Inc
+0,41% Deutsche Bank AG
+0,41% Fidelity Extended Market Index
+0,40% Vanguard Mid-Cap Growth ETF
+0,39% ING Investment Management LLC
+0,39% Invesco OFI Small Cap Growth
+0,36% Schwab US Small-Cap ETF™
+0,35% Invesco Aerospace & Defense ETF
+0,34% Invesco Discovery A
+0,33% VanEck Space Innovators ETF A USD Acc
+0,33% iShares Russell Mid-Cap ETF
+0,32% American Century US Foc Dyn Growth
+0,31% Fidelity Mid Cap Index
+0,31% iShares Russell 1000 Growth ETF
+0,30% Baillie Gifford WW L/T Glb Gr B USD Acc
+0,28% Russell 1000 Index Fund
+60,53% Institutionelle Aktionäre
+93,12% Streubesitz
+32,59% Individuelle Aktionäre

Community-Beiträge zu Rocket Lab

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amorphis
Bisher war das der komplett richtige Move
Ich warte weiter bis der Kurs bei 75-80 ist. Dann gibt es weitere Käufe.
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LastMan
120 Dollar
Das ist doch mal ne Sause die letzten 2 Jahre. Crazy. Wo soll das noch hingehen. 400 Dollar 2030 ? Ich mach mal die retirement Wette und werde weiter bei rücksetzer nachkaufen.
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amorphis
Cramcrazy
https://fintel.io/so/us/rklb/beck-peter Einfach mal gucken wie viele Anteile er insgesamt hält ;-) Ziemlich reißerisch was da in deinem Artikel behauptet wird "has sold a substantial portion of his holdings this week". Für mich ist das ne Mini Position, verglichen mit dem was er hält ;-)
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amorphis
Ruhe bewahren...
...war gar nicht so übel ;-)
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amorphis
LastMan
Ruhe bewahren! Das ist doch kein Rückgang der exklusiv bei RKLB stattfindet. Die Zahlen waren sehr gut und der Ausblick ist es ebenfalls. Ja, Neutron verzögert sich etwas...vor Q3 2026 ist da nicht mit zu rechnen. Aber ich halte das für vollkommen normal in diesem Bereich. Lieber etwas später und dafür ohne Probleme...als früher und mit Absturz ;-)
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Tony Ford
Rocket Lab nachgekauft ..
den Einbruch von vorgestern habe ich Heute zum Nachkauf genutzt, so dass ich wieder eine Standardpos. im Depot habe.
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amorphis
Bei RKLB
Ist heute der Ausbruch perfekt (wenn das Niveau gehalten wird)
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plasma3
Avio
Avio prallte gestern und heute die ganze Zeit an der 30€ Marke ab, daher jetzt Verkauf meinerseits mit sattem Gewinn (+90%), fast ein halbes Jahr gehalten und kommt jetzt wieder auf die Watchlist für eventuellen Nachkauf zu späterem Zeitpunkt. Auch Rocket Lab befindet sich gerade in einer Korrektur, da halte ich aber bis in die Unendlichkeit und noch viel, viel weiter.
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Tony Ford
Intuitive Machines ...
ist nur in den USA über die NASDAQ handelbar. Deshalb taucht es bei Trade Republic nicht auf.
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plasma3
Oh
Damit habe ich es auch versucht, mir wurde irgendwie nichts angezeigt was damit zu tun hat, jetzt schon. Bei trade Republic habe ich es auch nicht finden können.
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philipo
intuitive
tipp mal intuitive machines. gruß
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plasma3
Int. machines
Sorry für die blöde Frage, aber welches Unternehmen ist damit gemeint? Bei Google finde ich nichts dazu.
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Häufig gestellte Fragen zur Rocket Lab Aktie und zum Rocket Lab Kurs

Der aktuelle Kurs der Rocket Lab Aktie liegt bei 59,1084 €.

Für 1.000€ kann man sich 16,92 Rocket Lab Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Rocket Lab Aktie lautet RKLB.

Die Marktkapitalisierung beträgt 47,94 Mrd. $

Insgesamt sind 530,7 Mio Rocket Lab Aktien im Umlauf.

Vanguard Group Inc hält +8,23% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Rocket Lab hat seinen Hauptsitz in USA.

Rocket Lab gehört zum Sektor Luftfahrt- & Verteidigung.

Das KGV der Rocket Lab Aktie beträgt -280,60.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Rocket Lab betrug 601.799.000 $.

Nein, Rocket Lab zahlt keine Dividenden.

Die Rocket Lab Aktie ist in den folgenden 2 großen ETFs enthalten:
  1. SPDR Russell 2000 U.S. Small Cap UCITS ETF
  2. VanEck Space Innovators UCITS ETF USD A