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Rocket Lab Aktie

Aktie
WKN:  A419CG ISIN:  US7731211089 US-Symbol:  RKLB Branche:  Luft- u. Raumfahrt u. Verteidigung Land:  USA
89,14 $
-7,16 $
-7,44%
76,105 € 20.01.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
27,69 Mrd. €
Streubesitz
40,29%
KGV
-185,35
Index-Zuordnung
-
Rocket Lab Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Rocket Lab USA, Inc. ist ein vertikal integrierter Raumfahrt- und Raumfahrtzulieferer mit Fokus auf Kleinraketenstarts, Satellitenplattformen und missionskritische Raumfahrtkomponenten. Das Unternehmen adressiert den strukturellen Wachstumstrend im kommerziellen und staatlichen Raumfahrtmarkt, insbesondere den Bedarf an häufigen, flexiblen und kosteneffizienten Starts für Kleinsatelliten in niedrige Erdumlaufbahnen. Aus Investorensicht positioniert sich Rocket Lab als integrierter Raumfahrtpartner, der sowohl Startservices als auch Raumfahrtsysteme entlang der gesamten Wertschöpfungskette anbietet.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Rocket Lab basiert auf zwei zentralen Säulen: dem Raketenstartgeschäft und dem Raumfahrtsystemgeschäft. Im Segment Launch Services generiert das Unternehmen wiederkehrende Einnahmen aus fest gebuchten und langfristig geplanten Orbitalstarts für institutionelle und kommerzielle Kunden. Die Wertschöpfung erfolgt durch Entwicklung, Produktion, Startvorbereitung und Durchführung der Missionen mit der eigenen Trägerrakete Electron sowie künftig mit der größeren Neutron-Rakete. Im Segment Space Systems bietet Rocket Lab schlüsselfertige Satellitenbusse, Nutzlastintegration, Photon-Satellitenplattformen, Triebwerke, Reaktionsräder, Solarpaneele und weitere Subsysteme an. Hinzu kommt Missionsdesign, Orbit-Management und Betrieb von Raumfahrzeugen als Dienstleistung. Die strategische Logik liegt in der Kombination aus wiederkehrenden Serviceumsätzen und margenstärkeren Raumfahrt-Komponenten, wodurch Rocket Lab weniger abhängig von der Volatilität einzelner Startkampagnen wird. Der hohe vertikale Integrationsgrad – von Antriebstechnologie über Avionik bis hin zu Bodeninfrastruktur – soll Skaleneffekte und Kostenvorteile schaffen.

Mission und Unternehmensphilosophie

Die erklärte Mission von Rocket Lab besteht darin, den Zugang zum Weltraum zu demokratisieren und Raumfahrt als verlässliche, häufig verfügbare Infrastruktur bereitzustellen. Das Unternehmen versteht sich nicht nur als Anbieter von Raketenstarts, sondern als End-to-End-Raumfahrtunternehmen, das komplette Missionen von der Konzeption bis zum Betrieb im Orbit abdeckt. Leitbegriffe sind Zuverlässigkeit, hohe Startkadenz und Kosteneffizienz. Strategisch verfolgt Rocket Lab das Ziel, Weltraumtechnologie für Anwendungen wie Erdbeobachtung, Kommunikationsnetze, nationale Sicherheit, wissenschaftliche Missionen und Deep-Space-Projekte zu industrialisieren und zu standardisieren. Die Firmenkultur ist stark technologiegetrieben, risikoorientiert und auf schnelle Iterationszyklen ausgerichtet, um Wettbewerbsvorteile über Innovationsgeschwindigkeit aufzubauen.

Produkte und Dienstleistungen

Rocket Lab bietet ein breites Portfolio an Raumfahrtprodukten und -services, das sich im Markt für Raumfahrttechnologie etabliert hat.
  • Electron-Trägerrakete: Eine zweistufige Kleinrakete, ausgelegt für den Transport von Kleinsatelliten in niedrige Erdumlaufbahnen. Electron adressiert den Bedarf nach dedizierten Launches, bei denen Satellitenbetreiber nicht auf Mitfluggelegenheiten bei größeren Trägern angewiesen sind.
  • Neutron-Trägerrakete: Eine in Entwicklung befindliche, größere, teilweise wiederverwendbare Rakete, die mittlere Nutzlastklassen bedienen und insbesondere Konstellationen, Defense-Aufträge und bemannte Raumfahrtmissionen adressieren soll.
  • Rutherford-Triebwerke und Antriebstechnologie: Eigenentwickelte Triebwerke, die mittels additiver Fertigung und elektrischer Turbopumpentechnologie auf Kosteneffizienz und Modularität ausgelegt sind.
  • Photon-Satellitenplattform: Ein standardisierter Satellitenbus mit hoher Konfigurierbarkeit für LEO- und Deep-Space-Missionen, inklusive Antriebs-, Energie- und Kommunikationssystemen.
  • Raumfahrtsysteme und Komponenten: Reaktionsräder, Sternsensoren, elektrische Antriebe, Solargeneratoren, Strukturkomponenten und Avionik, die auch an Drittkunden geliefert werden.
  • Missionsservices: Missionsdesign, Launch-Integration, Bahnoptimierung, Bodenstations-Services und On-Orbit-Betrieb, wodurch Kunden Komplettlösungen aus einer Hand erhalten.
Diese Kombination aus Hardware und Services zielt auf langfristige Kundenbeziehungen und wiederkehrende Projektpipelines ab.

Geschäftsbereiche und operative Struktur

Rocket Lab gliedert seine Aktivitäten im Wesentlichen in zwei Geschäftsfelder, die operativ verzahnt sind:
  • Launch Services: Entwicklung, Produktion und Startabwicklung der Electron-Rakete sowie die Vorbereitung des Neutron-Programms. Dazu gehören die Startanlagen in Neuseeland und den USA, die Missionsplanung und der Betrieb der Bodeninfrastruktur.
  • Space Systems: Design und Fertigung von Satellitenbussen, Raumfahrtkomponenten und Subsystemen. Durch Akquisitionen im Bereich Solartechnologie, Strukturbauteile und Präzisionskomponenten hat Rocket Lab dieses Segment ausgebaut und sein Produktportfolio verbreitert.
Die strategische Steuerung zielt darauf ab, Synergien aus beiden Bereichen zu nutzen: Komponenten und Plattformen werden sowohl in eigenen Missionen als auch für externe Kunden eingesetzt. Damit entsteht ein integrierter Technologie-Stack vom Start bis zur Satellitenhardware.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Rocket Lab besitzt mehrere potenzielle Alleinstellungsmerkmale im Raumfahrtmarkt:
  • Fokus auf dedizierte Kleinsatelliten-Starts: Electron adressiert gezielt den Markt für kleinere Nutzlasten, in dem Kunden unabhängig von großen Trägern flexible Startfenster und präzise Orbits erhalten.
  • Hohe vertikale Integration: Eigenentwicklung von Triebwerken, Avionik, Strukturen und Satellitensystemen reduziert Abhängigkeiten von Zulieferern und ermöglicht technische Differenzierung.
  • Eigene Startanlagen: Exklusive Startkomplexe in Neuseeland und den USA sichern Planbarkeit, politische Diversifikation und begrenzen Wettbewerbszugang zu denselben Infrastrukturen.
  • End-to-End-Angebot: Von Launch über Satellitenplattformen bis zu Missionsservices bietet Rocket Lab ein umfassendes Leistungspaket, das Kundenkomplexität reduziert.
Als Burggräben wirken insbesondere technologische Eintrittsbarrieren, regulatorische Zulassungen, langjährige Kundenbeziehungen im Regierungs- und Verteidigungsbereich sowie Know-how in der Systemintegration. Allerdings bleiben diese Moats im Vergleich zu großen etablierten Raumfahrtkonzernen relativ jung und in Entwicklung.

Wettbewerbsumfeld

Der Markt für kommerzielle Raumfahrt ist intensiv umkämpft und von technologischer Disruption geprägt. Im Segment der Trägerraketen konkurriert Rocket Lab mit:
  • SpaceX (unter anderem mit Falcon 9 und künftig Starship)
  • Relativity Space
  • ABL Space Systems
  • Firefly Aerospace
  • Virgin Orbit (historisch, restrukturiert) sowie weiteren Kleinstarter-Anbietern
Im Segment Raumfahrtsysteme und Satellitenplattformen stehen Unternehmen wie:
  • Airbus Defence and Space
  • Lockheed Martin
  • Northrop Grumman
  • Thales Alenia Space
  • Eine Vielzahl spezialisierter Kleinsatelliten-Hersteller
im Wettbewerb. Für Rocket Lab liegt die Chance darin, sich als spezialisierter, agiler Anbieter im mittleren Größensegment zwischen start-ups und großen Aerospace-Konzernen zu etablieren. Der Preisdruck, die Innovationsgeschwindigkeit und die regulatorischen Anforderungen sind jedoch signifikant.

Management und Strategie

Das Unternehmen wurde von Peter Beck gegründet, der weiterhin eine zentrale Rolle im Management und in der technologischen Ausrichtung spielt. Als Gründer-CEO prägt er die langfristige Vision, den Weltraum als wirtschaftlich nutzbare Infrastruktur aufzubauen. Die Managementstrategie lässt sich in mehreren Stoßrichtungen zusammenfassen:
  • Skalierung der Startfrequenz: Erhöhung der Electron-Startkadenz, um Fixkosten zu hebeln und die Zuverlässigkeit am Markt zu verankern.
  • Entwicklung von Neutron: Aufbau einer wiederverwendbaren Mittelklasse-Rakete zur Ausweitung der adressierbaren Nutzlastsegmente, insbesondere für Konstellationen und nationale Sicherheitsmissionen.
  • Ausbau des Space-Systems-Segments: Stärkung der Satelliten- und Komponentenaktivitäten als zweite Säule, um zyklische Schwankungen im Launch-Geschäft abzufedern.
  • Selektive Akquisitionen: Zukäufe von spezialisierten Raumfahrtzulieferern zur Ergänzung des eigenen Technologieportfolios und zur vertikalen Integration.
Die Strategie richtet sich klar auf Wachstum und technologische Differenzierung aus, was für konservative Anleger ein erhöhtes Umsetzungs- und Integrationsrisiko bedeutet.

Branchen- und Regionalanalyse

Rocket Lab operiert im globalen Raumfahrtsektor, der durch wachsende Nachfrage nach Satellitenkonstellationen, Erdbeobachtung, sicherer Kommunikation und militärischer Aufklärung strukturell expandiert. Treiber sind digitale Transformation, geopolitische Spannungen, Klimabeobachtung und der Bedarf an resilienten Kommunikationsinfrastrukturen. Regional ist Rocket Lab stark in Neuseeland und den USA verankert, mit Startanlagen und Produktionsstandorten in beiden Ländern. Die USA sind der wichtigste Markt, insbesondere wegen des Volumens an Regierungs- und Verteidigungsaufträgen sowie eines ausgeprägten Venture- und Kapitalmarktes für Raumfahrtunternehmen. Regulatorisch wirkt der Raumfahrtsektor komplex: Exportkontrollen, Sicherheitsauflagen, Startlizenzen und internationale Vereinbarungen beeinflussen Planungssicherheit und Kostenstruktur. Gleichzeitig bieten langfristige Regierungsprogramme eine gewisse Planbarkeit im Auftragsvolumen, sofern sicherheitsrelevante Anforderungen erfüllt werden.

Unternehmensgeschichte

Rocket Lab wurde ursprünglich in Neuseeland gegründet und entwickelte sich von einem kleinen Raketenentwickler zu einem börsennotierten Raumfahrtunternehmen. Frühe Meilensteine waren suborbitale Testflüge und die Entwicklung der Electron-Rakete als dedizierter Kleinsatellitenträger. Mit den ersten erfolgreichen Orbitalstarts etablierte sich Rocket Lab als verlässlicher Anbieter im Small-Launch-Segment. In der Folge eröffnete das Unternehmen eigene Startanlagen, unter anderem auf der neuseeländischen Halbinsel Mahia, und später zusätzliche Kapazitäten in den USA. Durch den Aufbau der Photon-Plattform und zusätzliche Akquisitionen im Bereich Raumfahrtkomponenten wurde die strategische Transformation von einem reinen Launch-Provider zu einem umfassenden Raumfahrtunternehmen eingeleitet. Der Börsengang in den USA verschaffte Rocket Lab Zugang zu Wachstumskapital, das vor allem in die Erweiterung der Produktionskapazitäten, die Entwicklung der Neutron-Rakete und in das Space-Systems-Segment investiert wird.

Sonstige Besonderheiten

Eine Besonderheit von Rocket Lab ist die Kombination aus neuseeländischen Wurzeln und einer starken US-Präsenz, was sowohl technologische als auch regulatorische Diversifikation ermöglicht. Das Unternehmen arbeitet regelmäßig mit zivilen Raumfahrtbehörden, wissenschaftlichen Institutionen und Verteidigungskunden zusammen und ist damit in sicherheits- und politiknahen Projekten involviert. Technologisch sticht der Einsatz additiver Fertigung bei Triebwerken und Komponenten hervor, der schnelle Designanpassungen und Kostensenkungen unterstützen soll. Zudem verfolgt Rocket Lab langfristig Konzepte der Raketenwiederverwendbarkeit und Rückgewinnung von Stufen, um die Wirtschaftlichkeit von Launches weiter zu verbessern. Die Positionierung als Full-Service-Anbieter schafft die Möglichkeit, komplette Konstellationsprojekte über den gesamten Lebenszyklus zu begleiten.

Chancen für konservative Anleger

Für konservative Anleger ergeben sich potenzielle Chancen, wenn die Industrieentwicklung und die Unternehmensstrategie planmäßig verlaufen:
  • Struktureller Wachstumsmarkt: Die Nachfrage nach Satellitenstarts, Konstellationen und Raumfahrtsystemen dürfte mittel- bis langfristig ansteigen, getragen von Kommunikations-, Erdbeobachtungs- und Sicherheitsanwendungen.
  • Diversifiziertes Geschäftsmodell: Die Kombination aus Launch Services und Space Systems bietet die Perspektive, verschiedene Erlösströme zu etablieren und Abhängigkeiten von einzelnen Missionskampagnen zu reduzieren.
  • Kundenbasis im Regierungs- und Verteidigungssektor: Langfristige Programme und wiederkehrende Missionen dieser Kundengruppen können, bei erfolgreicher Positionierung, eine gewisse Visibilität der Auftragslage bieten.
  • Technologie- und Kostenpositionierung: Wenn Rocket Lab seine technologischen Vorteile bei Kleinsatelliten-Launches und Raumfahrtsystemen behaupten und ausbauen kann, könnte sich ein nachhaltiger Wettbewerbsvorteil herausbilden.
Aus konservativer Perspektive bleibt entscheidend, ob das Management die Balance zwischen Wachstum, technischer Komplexität und operativer Stabilität dauerhaft halten kann.

Risiken für konservative Anleger

Ein Investment in Rocket Lab ist trotz der strukturellen Marktchancen mit signifikanten Risiken verbunden, die konservative Anleger besonders berücksichtigen sollten:
  • Technologie- und Entwicklungsrisiko: Raumfahrtprojekte sind inhärent komplex. Verzögerungen, Fehlstarts oder technische Probleme bei Electron, Neutron oder Raumfahrtsystemen können Reputation, Kostenstruktur und Auftragslage belasten.
  • Wettbewerbsdruck: Dominante Marktteilnehmer mit hoher Kapitalausstattung, insbesondere im Raketen- und Satellitenmarkt, könnten Preisdruck ausüben, Margen reduzieren und Marktanteile beanspruchen.
  • Skalierungsrisiken: Die geplante Erhöhung der Startfrequenz und der Ausbau der Produktionskapazitäten erfordern effiziente Prozesse, robuste Lieferketten und ausreichend qualifiziertes Personal. Störungen können zu Verzögerungen und Kostenüberschreitungen führen.
  • Regulatorische und geopolitische Risiken: Exportkontrollen, Änderungen in der Raumfahrtregulierung oder geopolitische Spannungen können Projektgenehmigungen, Zulieferketten und Kundenbeziehungen beeinflussen.
  • Abhängigkeit von Schlüsselpersonen: Die starke Rolle des Gründer-Managements bedeutet, dass Veränderungen in der Führungsebene potenziell strategische und operative Auswirkungen haben können.
Für einen konservativen Anleger ist daher eine sorgfältige Beobachtung der technologischen Meilensteine, der Zuverlässigkeit der Startbilanz, der Entwicklung des Kundenportfolios sowie der regulatorischen Rahmenbedingungen unerlässlich. Eine Anlageentscheidung sollte die hohe Innovationsdynamik, die damit verbundenen Volatilitäten und die langfristige Kapitalbindungsdauer im Raumfahrtsektor reflektieren, ohne aus diesen Informationen eine unmittelbare Handlungs­empfehlung abzuleiten.

Kursdaten

Geld/Brief 89,10 $ / 90,00 $
Spread +1,01%
Schluss Vortag 96,30 $
Gehandelte Stücke 6.941.527
Tagesvolumen Vortag 274.728.973 $
Tagestief -  
Tageshoch -  
52W-Tief 14,77 $
52W-Hoch 99,58 $
Jahrestief 66,905 $
Jahreshoch 99,58 $

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Nachrichtenlage zusammengefasst

  • Rocket Lab Corp. hat erfolgreich einen weiteren Electron-Start durchgeführt, der als entscheidender Meilenstein für die Wachstumsstrategie des Unternehmens gilt.
  • Der CEO von Rocket Lab hat das langfristige Potenzial der Raumfahrtbranche hervorgehoben und betont, dass das Unternehmen gut positioniert ist, um von der zunehmenden Nachfrage zu profitieren.
  • Analysten haben die Marktchancen für Rocket Lab in verschiedenen Segmenten, einschließlich der Lieferung von Satelliten, positiv bewertet und ein starkes Wachstum vorhergesagt.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 436,21 $
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. -189,80 $
Jahresüberschuss in Mio. -190,18 $
Umsatz je Aktie 0,87 $
Gewinn je Aktie -0,38 $
Gewinnrendite -49,73%
Umsatzrendite -
Return on Investment -16,06%
Marktkapitalisierung in Mio. 12.780 $
KGV (Kurs/Gewinn) -67,03
KBV (Kurs/Buchwert) 33,51
KUV (Kurs/Umsatz) 29,28
Eigenkapitalrendite -
Eigenkapitalquote +32,29%
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Derivate

Hebelprodukte (68)
Knock-Outs 49
Faktor-Zertifikate 19
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Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 76,50 € -5,56%
81,00 € 20.01.26
Frankfurt 77,00 € -1,91%
78,50 € 20.01.26
Hamburg 76,50 € -4,97%
80,50 € 20.01.26
München 80,00 € +1,27%
79,00 € 20.01.26
Stuttgart 75,50 € -3,21%
78,00 € 20.01.26
L&S RT 76,75 € -2,54%
78,75 € 20.01.26
NYSE 89,14 $ -7,46%
96,33 $ 20.01.26
Nasdaq 89,14 $ -7,44%
96,30 $ 20.01.26
AMEX 89,145 $ -7,67%
96,555 $ 20.01.26
Tradegate 75,50 € -4,43%
79,00 € 20.01.26
Quotrix 75,00 € -6,83%
80,50 € 20.01.26
Gettex 76,50 € -4,38%
80,00 € 20.01.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
16.01.26 96,30 537 M
15.01.26 90,76 286 M
14.01.26 91,80 473 M
13.01.26 86,58 473 M
12.01.26 87,90 590 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 86,58 $ +11,16%
1 Monat 70,52 $ +36,47%
6 Monate 51,39 $ +87,27%
1 Jahr 24,00 $ +301,00%
5 Jahre - -

Unternehmensprofil Rocket Lab Corp

Rocket Lab USA, Inc. ist ein vertikal integrierter Raumfahrt- und Raumfahrtzulieferer mit Fokus auf Kleinraketenstarts, Satellitenplattformen und missionskritische Raumfahrtkomponenten. Das Unternehmen adressiert den strukturellen Wachstumstrend im kommerziellen und staatlichen Raumfahrtmarkt, insbesondere den Bedarf an häufigen, flexiblen und kosteneffizienten Starts für Kleinsatelliten in niedrige Erdumlaufbahnen. Aus Investorensicht positioniert sich Rocket Lab als integrierter Raumfahrtpartner, der sowohl Startservices als auch Raumfahrtsysteme entlang der gesamten Wertschöpfungskette anbietet.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Rocket Lab basiert auf zwei zentralen Säulen: dem Raketenstartgeschäft und dem Raumfahrtsystemgeschäft. Im Segment Launch Services generiert das Unternehmen wiederkehrende Einnahmen aus fest gebuchten und langfristig geplanten Orbitalstarts für institutionelle und kommerzielle Kunden. Die Wertschöpfung erfolgt durch Entwicklung, Produktion, Startvorbereitung und Durchführung der Missionen mit der eigenen Trägerrakete Electron sowie künftig mit der größeren Neutron-Rakete. Im Segment Space Systems bietet Rocket Lab schlüsselfertige Satellitenbusse, Nutzlastintegration, Photon-Satellitenplattformen, Triebwerke, Reaktionsräder, Solarpaneele und weitere Subsysteme an. Hinzu kommt Missionsdesign, Orbit-Management und Betrieb von Raumfahrzeugen als Dienstleistung. Die strategische Logik liegt in der Kombination aus wiederkehrenden Serviceumsätzen und margenstärkeren Raumfahrt-Komponenten, wodurch Rocket Lab weniger abhängig von der Volatilität einzelner Startkampagnen wird. Der hohe vertikale Integrationsgrad – von Antriebstechnologie über Avionik bis hin zu Bodeninfrastruktur – soll Skaleneffekte und Kostenvorteile schaffen.

Mission und Unternehmensphilosophie

Die erklärte Mission von Rocket Lab besteht darin, den Zugang zum Weltraum zu demokratisieren und Raumfahrt als verlässliche, häufig verfügbare Infrastruktur bereitzustellen. Das Unternehmen versteht sich nicht nur als Anbieter von Raketenstarts, sondern als End-to-End-Raumfahrtunternehmen, das komplette Missionen von der Konzeption bis zum Betrieb im Orbit abdeckt. Leitbegriffe sind Zuverlässigkeit, hohe Startkadenz und Kosteneffizienz. Strategisch verfolgt Rocket Lab das Ziel, Weltraumtechnologie für Anwendungen wie Erdbeobachtung, Kommunikationsnetze, nationale Sicherheit, wissenschaftliche Missionen und Deep-Space-Projekte zu industrialisieren und zu standardisieren. Die Firmenkultur ist stark technologiegetrieben, risikoorientiert und auf schnelle Iterationszyklen ausgerichtet, um Wettbewerbsvorteile über Innovationsgeschwindigkeit aufzubauen.

Produkte und Dienstleistungen

Rocket Lab bietet ein breites Portfolio an Raumfahrtprodukten und -services, das sich im Markt für Raumfahrttechnologie etabliert hat.
  • Electron-Trägerrakete: Eine zweistufige Kleinrakete, ausgelegt für den Transport von Kleinsatelliten in niedrige Erdumlaufbahnen. Electron adressiert den Bedarf nach dedizierten Launches, bei denen Satellitenbetreiber nicht auf Mitfluggelegenheiten bei größeren Trägern angewiesen sind.
  • Neutron-Trägerrakete: Eine in Entwicklung befindliche, größere, teilweise wiederverwendbare Rakete, die mittlere Nutzlastklassen bedienen und insbesondere Konstellationen, Defense-Aufträge und bemannte Raumfahrtmissionen adressieren soll.
  • Rutherford-Triebwerke und Antriebstechnologie: Eigenentwickelte Triebwerke, die mittels additiver Fertigung und elektrischer Turbopumpentechnologie auf Kosteneffizienz und Modularität ausgelegt sind.
  • Photon-Satellitenplattform: Ein standardisierter Satellitenbus mit hoher Konfigurierbarkeit für LEO- und Deep-Space-Missionen, inklusive Antriebs-, Energie- und Kommunikationssystemen.
  • Raumfahrtsysteme und Komponenten: Reaktionsräder, Sternsensoren, elektrische Antriebe, Solargeneratoren, Strukturkomponenten und Avionik, die auch an Drittkunden geliefert werden.
  • Missionsservices: Missionsdesign, Launch-Integration, Bahnoptimierung, Bodenstations-Services und On-Orbit-Betrieb, wodurch Kunden Komplettlösungen aus einer Hand erhalten.
Diese Kombination aus Hardware und Services zielt auf langfristige Kundenbeziehungen und wiederkehrende Projektpipelines ab.

Geschäftsbereiche und operative Struktur

Rocket Lab gliedert seine Aktivitäten im Wesentlichen in zwei Geschäftsfelder, die operativ verzahnt sind:
  • Launch Services: Entwicklung, Produktion und Startabwicklung der Electron-Rakete sowie die Vorbereitung des Neutron-Programms. Dazu gehören die Startanlagen in Neuseeland und den USA, die Missionsplanung und der Betrieb der Bodeninfrastruktur.
  • Space Systems: Design und Fertigung von Satellitenbussen, Raumfahrtkomponenten und Subsystemen. Durch Akquisitionen im Bereich Solartechnologie, Strukturbauteile und Präzisionskomponenten hat Rocket Lab dieses Segment ausgebaut und sein Produktportfolio verbreitert.
Die strategische Steuerung zielt darauf ab, Synergien aus beiden Bereichen zu nutzen: Komponenten und Plattformen werden sowohl in eigenen Missionen als auch für externe Kunden eingesetzt. Damit entsteht ein integrierter Technologie-Stack vom Start bis zur Satellitenhardware.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Rocket Lab besitzt mehrere potenzielle Alleinstellungsmerkmale im Raumfahrtmarkt:
  • Fokus auf dedizierte Kleinsatelliten-Starts: Electron adressiert gezielt den Markt für kleinere Nutzlasten, in dem Kunden unabhängig von großen Trägern flexible Startfenster und präzise Orbits erhalten.
  • Hohe vertikale Integration: Eigenentwicklung von Triebwerken, Avionik, Strukturen und Satellitensystemen reduziert Abhängigkeiten von Zulieferern und ermöglicht technische Differenzierung.
  • Eigene Startanlagen: Exklusive Startkomplexe in Neuseeland und den USA sichern Planbarkeit, politische Diversifikation und begrenzen Wettbewerbszugang zu denselben Infrastrukturen.
  • End-to-End-Angebot: Von Launch über Satellitenplattformen bis zu Missionsservices bietet Rocket Lab ein umfassendes Leistungspaket, das Kundenkomplexität reduziert.
Als Burggräben wirken insbesondere technologische Eintrittsbarrieren, regulatorische Zulassungen, langjährige Kundenbeziehungen im Regierungs- und Verteidigungsbereich sowie Know-how in der Systemintegration. Allerdings bleiben diese Moats im Vergleich zu großen etablierten Raumfahrtkonzernen relativ jung und in Entwicklung.

Wettbewerbsumfeld

Der Markt für kommerzielle Raumfahrt ist intensiv umkämpft und von technologischer Disruption geprägt. Im Segment der Trägerraketen konkurriert Rocket Lab mit:
  • SpaceX (unter anderem mit Falcon 9 und künftig Starship)
  • Relativity Space
  • ABL Space Systems
  • Firefly Aerospace
  • Virgin Orbit (historisch, restrukturiert) sowie weiteren Kleinstarter-Anbietern
Im Segment Raumfahrtsysteme und Satellitenplattformen stehen Unternehmen wie:
  • Airbus Defence and Space
  • Lockheed Martin
  • Northrop Grumman
  • Thales Alenia Space
  • Eine Vielzahl spezialisierter Kleinsatelliten-Hersteller
im Wettbewerb. Für Rocket Lab liegt die Chance darin, sich als spezialisierter, agiler Anbieter im mittleren Größensegment zwischen start-ups und großen Aerospace-Konzernen zu etablieren. Der Preisdruck, die Innovationsgeschwindigkeit und die regulatorischen Anforderungen sind jedoch signifikant.

Management und Strategie

Das Unternehmen wurde von Peter Beck gegründet, der weiterhin eine zentrale Rolle im Management und in der technologischen Ausrichtung spielt. Als Gründer-CEO prägt er die langfristige Vision, den Weltraum als wirtschaftlich nutzbare Infrastruktur aufzubauen. Die Managementstrategie lässt sich in mehreren Stoßrichtungen zusammenfassen:
  • Skalierung der Startfrequenz: Erhöhung der Electron-Startkadenz, um Fixkosten zu hebeln und die Zuverlässigkeit am Markt zu verankern.
  • Entwicklung von Neutron: Aufbau einer wiederverwendbaren Mittelklasse-Rakete zur Ausweitung der adressierbaren Nutzlastsegmente, insbesondere für Konstellationen und nationale Sicherheitsmissionen.
  • Ausbau des Space-Systems-Segments: Stärkung der Satelliten- und Komponentenaktivitäten als zweite Säule, um zyklische Schwankungen im Launch-Geschäft abzufedern.
  • Selektive Akquisitionen: Zukäufe von spezialisierten Raumfahrtzulieferern zur Ergänzung des eigenen Technologieportfolios und zur vertikalen Integration.
Die Strategie richtet sich klar auf Wachstum und technologische Differenzierung aus, was für konservative Anleger ein erhöhtes Umsetzungs- und Integrationsrisiko bedeutet.

Branchen- und Regionalanalyse

Rocket Lab operiert im globalen Raumfahrtsektor, der durch wachsende Nachfrage nach Satellitenkonstellationen, Erdbeobachtung, sicherer Kommunikation und militärischer Aufklärung strukturell expandiert. Treiber sind digitale Transformation, geopolitische Spannungen, Klimabeobachtung und der Bedarf an resilienten Kommunikationsinfrastrukturen. Regional ist Rocket Lab stark in Neuseeland und den USA verankert, mit Startanlagen und Produktionsstandorten in beiden Ländern. Die USA sind der wichtigste Markt, insbesondere wegen des Volumens an Regierungs- und Verteidigungsaufträgen sowie eines ausgeprägten Venture- und Kapitalmarktes für Raumfahrtunternehmen. Regulatorisch wirkt der Raumfahrtsektor komplex: Exportkontrollen, Sicherheitsauflagen, Startlizenzen und internationale Vereinbarungen beeinflussen Planungssicherheit und Kostenstruktur. Gleichzeitig bieten langfristige Regierungsprogramme eine gewisse Planbarkeit im Auftragsvolumen, sofern sicherheitsrelevante Anforderungen erfüllt werden.

Unternehmensgeschichte

Rocket Lab wurde ursprünglich in Neuseeland gegründet und entwickelte sich von einem kleinen Raketenentwickler zu einem börsennotierten Raumfahrtunternehmen. Frühe Meilensteine waren suborbitale Testflüge und die Entwicklung der Electron-Rakete als dedizierter Kleinsatellitenträger. Mit den ersten erfolgreichen Orbitalstarts etablierte sich Rocket Lab als verlässlicher Anbieter im Small-Launch-Segment. In der Folge eröffnete das Unternehmen eigene Startanlagen, unter anderem auf der neuseeländischen Halbinsel Mahia, und später zusätzliche Kapazitäten in den USA. Durch den Aufbau der Photon-Plattform und zusätzliche Akquisitionen im Bereich Raumfahrtkomponenten wurde die strategische Transformation von einem reinen Launch-Provider zu einem umfassenden Raumfahrtunternehmen eingeleitet. Der Börsengang in den USA verschaffte Rocket Lab Zugang zu Wachstumskapital, das vor allem in die Erweiterung der Produktionskapazitäten, die Entwicklung der Neutron-Rakete und in das Space-Systems-Segment investiert wird.

Sonstige Besonderheiten

Eine Besonderheit von Rocket Lab ist die Kombination aus neuseeländischen Wurzeln und einer starken US-Präsenz, was sowohl technologische als auch regulatorische Diversifikation ermöglicht. Das Unternehmen arbeitet regelmäßig mit zivilen Raumfahrtbehörden, wissenschaftlichen Institutionen und Verteidigungskunden zusammen und ist damit in sicherheits- und politiknahen Projekten involviert. Technologisch sticht der Einsatz additiver Fertigung bei Triebwerken und Komponenten hervor, der schnelle Designanpassungen und Kostensenkungen unterstützen soll. Zudem verfolgt Rocket Lab langfristig Konzepte der Raketenwiederverwendbarkeit und Rückgewinnung von Stufen, um die Wirtschaftlichkeit von Launches weiter zu verbessern. Die Positionierung als Full-Service-Anbieter schafft die Möglichkeit, komplette Konstellationsprojekte über den gesamten Lebenszyklus zu begleiten.

Chancen für konservative Anleger

Für konservative Anleger ergeben sich potenzielle Chancen, wenn die Industrieentwicklung und die Unternehmensstrategie planmäßig verlaufen:
  • Struktureller Wachstumsmarkt: Die Nachfrage nach Satellitenstarts, Konstellationen und Raumfahrtsystemen dürfte mittel- bis langfristig ansteigen, getragen von Kommunikations-, Erdbeobachtungs- und Sicherheitsanwendungen.
  • Diversifiziertes Geschäftsmodell: Die Kombination aus Launch Services und Space Systems bietet die Perspektive, verschiedene Erlösströme zu etablieren und Abhängigkeiten von einzelnen Missionskampagnen zu reduzieren.
  • Kundenbasis im Regierungs- und Verteidigungssektor: Langfristige Programme und wiederkehrende Missionen dieser Kundengruppen können, bei erfolgreicher Positionierung, eine gewisse Visibilität der Auftragslage bieten.
  • Technologie- und Kostenpositionierung: Wenn Rocket Lab seine technologischen Vorteile bei Kleinsatelliten-Launches und Raumfahrtsystemen behaupten und ausbauen kann, könnte sich ein nachhaltiger Wettbewerbsvorteil herausbilden.
Aus konservativer Perspektive bleibt entscheidend, ob das Management die Balance zwischen Wachstum, technischer Komplexität und operativer Stabilität dauerhaft halten kann.

Risiken für konservative Anleger

Ein Investment in Rocket Lab ist trotz der strukturellen Marktchancen mit signifikanten Risiken verbunden, die konservative Anleger besonders berücksichtigen sollten:
  • Technologie- und Entwicklungsrisiko: Raumfahrtprojekte sind inhärent komplex. Verzögerungen, Fehlstarts oder technische Probleme bei Electron, Neutron oder Raumfahrtsystemen können Reputation, Kostenstruktur und Auftragslage belasten.
  • Wettbewerbsdruck: Dominante Marktteilnehmer mit hoher Kapitalausstattung, insbesondere im Raketen- und Satellitenmarkt, könnten Preisdruck ausüben, Margen reduzieren und Marktanteile beanspruchen.
  • Skalierungsrisiken: Die geplante Erhöhung der Startfrequenz und der Ausbau der Produktionskapazitäten erfordern effiziente Prozesse, robuste Lieferketten und ausreichend qualifiziertes Personal. Störungen können zu Verzögerungen und Kostenüberschreitungen führen.
  • Regulatorische und geopolitische Risiken: Exportkontrollen, Änderungen in der Raumfahrtregulierung oder geopolitische Spannungen können Projektgenehmigungen, Zulieferketten und Kundenbeziehungen beeinflussen.
  • Abhängigkeit von Schlüsselpersonen: Die starke Rolle des Gründer-Managements bedeutet, dass Veränderungen in der Führungsebene potenziell strategische und operative Auswirkungen haben können.
Für einen konservativen Anleger ist daher eine sorgfältige Beobachtung der technologischen Meilensteine, der Zuverlässigkeit der Startbilanz, der Entwicklung des Kundenportfolios sowie der regulatorischen Rahmenbedingungen unerlässlich. Eine Anlageentscheidung sollte die hohe Innovationsdynamik, die damit verbundenen Volatilitäten und die langfristige Kapitalbindungsdauer im Raumfahrtsektor reflektieren, ohne aus diesen Informationen eine unmittelbare Handlungs­empfehlung abzuleiten.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 27,69 Mrd. €
Aktienanzahl 461,43 Mio.
Streubesitz 40,29%
Währung EUR
Land USA
Sektor Industrie
Branche Luft- u. Raumfahrt u. Verteidigung
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+8,23% Vanguard Group Inc
+4,72% BlackRock Inc
+4,42% VK Services LLC
+2,80% Bank of America Corp
+2,74% Capital World Investors
+2,38% D. E. Shaw & Co LP
+2,26% State Street Corp
+1,45% Geode Capital Management, LLC
+1,38% UBS Group AG
+1,29% Amvescap Plc.
+1,16% JPMorgan Chase & Co
+0,95% NORGES BANK
+0,91% Baillie Gifford & Co Limited.
+0,76% FMR Inc
+0,72% Morgan Stanley - Brokerage Accounts
+0,55% DCVC Opportunity Fund II GP, LLC
+0,51% ARK Investment Management LLC
+0,49% Westfield Capital Management Company, L.P.
+0,47% American Century Companies Inc
+0,46% Charles Schwab Investment Management Inc
+21,06% Weitere
+40,29% Streubesitz

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Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Beiträge behandeln vor allem operative Neuigkeiten und Wahrnehmungen zu Rocket Lab – erfolgreiche Starts (u.a. STP‑S30), ein vorgezogener Start, ein abgebrochener Start ohne Schaden sowie positive Medienberichte und die Einordnung als führender kommerzieller Anbieter nach SpaceX.
  • Fundamental werden positive Q3‑Zahlen und Ausblick genannt (Umsatz $155M, +48% YoY; GAAP‑Bruttomarge ~37%, Non‑GAAP ~41.9%; Backlog ~ $1,1 Mrd.; über $1 Mrd. Cash; Q4‑Guidance $170–180M), daneben aber auch Verluste, negativer Free Cash Flow und Verzögerungen beim Neutron‑Programm thematisiert.
  • Die Stimmung ist geteilt und zeigt hohe Volatilität: Nutzer berichten von hohen Gewinnen oder deutlichen Verlusten, es gibt Nachkäufe, Sorgen über Insiderverkäufe und reißerische Medienberichte sowie Spekulationen, dass ein SpaceX‑IPO Kurspotenzial (z.B. $150) bringen könnte, wobei einige zur Vorsicht bei diesem High‑Risk‑Investment raten.
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amorphis
LastMan
Ruhe bewahren! Das ist doch kein Rückgang der exklusiv bei RKLB stattfindet. Die Zahlen waren sehr gut und der Ausblick ist es ebenfalls. Ja, Neutron verzögert sich etwas...vor Q3 2026 ist da nicht mit zu rechnen. Aber ich halte das für vollkommen normal in diesem Bereich. Lieber etwas später und dafür ohne Probleme...als früher und mit Absturz ;-)
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Tony Ford
Rocket Lab - Jahresabschluss ...
Quelle: https://s28.q4cdn.com/737637457/files/doc_financials/2024/q4/Q4-2024-Earnings-Presentation.pdf Kurz und knapp zusammengefasst: - Umsatz etwas über den Analystenerwartungen, Verlust etwas größer ausgefallen - Ausblick Q1/25 liegt unter den Analystenerwartungen, das Wachstum wird wahrscheinlich irgendwo zwischen 15 und 30% liegen, damit deutlich niedriger als in 2024. - Der Fokus liegt auf Neutron, hier befindet man sich nach wie vor im Zeitplan und plant mit einem ersten Start in der zweiten Jahreshälfte, ich vermute mal eher November/Dezember als August/September. - in 2025 könnte auch der Startschuss der Rocket Lab Konstellation - Satelliten sein, mit denen Rocket Lab zukünftig diverse Dienste anbieten kann, ähnlich wie es SpaceX mit StarLink tut. Ich rechne damit, dass sich die Korrektur weiter fortsetzen wird und wir mindestens nochmal in Richtung SMA200 laufen. Denn das große Wachstum wird in 2025 nicht erreicht und ob die Zeitschiene bei Neutron gehalten werden kann, muss sich noch zeigen. Bis dahin besteht ein erhöhtes Maß an Unsicherheit und eine gewisse Limitierung des Wachstums. Ich halte es für denkbar, dass Shortseller diese Situation ausnutzen könnten, was u.a. ja der Shortseller-Report von vorgestern zeigt. Vor allem die starke Verunsicherung in den Märkten dürfte dazu beitragen. Interessant wird sein, wie sich die Inst. Investoren verhalten werden. Diese hatten zuletzt trotz der fallenden Kurse immer noch zugekauft.
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Tony Ford
Rocket Lab - Shortseller Bericht ...
Quelle: https://de.investing.com/news/stock-market-news/rocket-labaktie-bricht-nach-kritischem-shortsellerbericht-ein-93CH-2890378 Zwar halte ich Verzögerungen des Neutron-Starts für wahrscheinlich, jedoch ist der Bericht meiner Einschätzung nach reine Spekulation, was u.a. die Aussage zeigt, dass SpaceX den Markt für die Electron-Rakete schmälert. Das entspricht nicht der Realität, denn die Anzahl der Starts steigen dynamisch an und die Nachfrage bzw. der Auftragsbestand ebenso. Da wollen Shortseller wohl einfach mal eine hoch bewertete Aktie zum Einbruch bringen um mal schnelle Gewinne einzufahren? Morgen nachbörslich werden wir Zahlen und wahrscheinlich auch weitere Infos zum Stand Neutron erfahren.
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Tony Ford
Charttechnik Update ...
Leider sind wichtige Unterstützungen nun gefallen. Damit besteht ein Downside-Risiko bis zur SMA200 Linie Bei Rocket Lab bedeutet das ein Kursrisiko bis 14$ Bei Int. Machines bis 10$ Bei Redwire bis 10$ D.h. 30-40% Risiko, damit muss man rechnen. Ganz anders sieht es bei Avio aus, Avio läuft in einer Wimpelformation und zeigt sich nach wie vor in einem bullischen Chartbild. Die Schwäche geht meiner Meinung nach auf eine wahrlich schlechte Trump-Wirtschaftspolitik zurück. Durch sein Handeln schafft er immer wieder neue Unsicherheiten, verunsichert Unternehmen und Konsumenten, aber auch Investoren, welche mittlerweile nahezu Beispiellos von den USA in andere Regionen umschichten. Deshalb laufen US-Aktien wie Rocket Lab, Int. Machines in Redwire zuletzt besch* während Avio als europäische Raumfahrtaktie davon unbeeindruckt bleibt. Ich für meinen Teil werde meine Anteile an Rocket Lab / Int. Machines / Redwire trotzdem weiter halten, weil ich es als Langfristinvestment betrachte. Zukaufen oder Einsteigen würde ich aktuell aber nicht, dazu müsste sich der Kurs erstmal stabilisieren und eine bullische Konsolidierung zeigen. Sollten wir dem SMA200 tatsächlich nochmal nahe kommen, würde ich wieder aufstocken.
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Tony Ford
charttechnisch ...
sieht bei Rocket Lab sehr gut, bei Avio und Int. Machines gut aus. Eine wirklich sehr schone Bullenflagge die sich bei Rocket Lab ausgebildet hat und nur noch unweit des 50er Durchschnitts ist.
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Tony Ford
bullische Konsolidierung
das sieht mir nach einer bullischen Konsolidierung aus. Handelsvolumen tendenziell rückläufig, gestern ein erster Ausbruchsversuch noch gescheitert, doch weitere Versuche werden folgen. Der Kurs ist im letzten Herbst sehr stark angestiegen und die Bewertung nicht mehr günstig. Deshalb wird die Luft nach oben immer dünner und verlangsamt sich der Anstieg. Wäre ich noch nicht investiert, würde ich eine Situation die aktuell zum Einstieg nutzen, aber nur eine kleine Pos. eröffnen. Denn sollte sich die konjunkturelle Lage in den USA verschlechtern, vor alle die Inflation wieder zulegen, dann besteht ein gewisses Risiko eines Risk-Off-Sentiments, bei dem Rocket Lab Investoren ihre Gewinne sichern und die Aktie verkaufen könnten. Wir haben am 13.Nov. mit den Zahlen ein riesiges Gap gerissen. Meiner Meinung nach könnte dies im worst case geschlossen werden, der Kurs vom aktuellen Niveau evtl. 50% korrigieren, was dann wahrscheinlich auch dem Niveau des SMA200 entsprechen würde. Ein solches Szenario könnte auch eintreten, wenn man den Start der Neutron-Rakete in diesem Jahr, deutlich nach hinten z.B. in 2026 verschieben muss, man den Zeitplan nicht annähernd einhalten kann. Auch das könnte eine Aktie wie Rocket Lab von einen auf den anderen Tag um 20 oder 30% korrigieren lassen und wir das Gap binnen weniger Tage schließen. Man sieht das z.B. an Aktien wie Vertiv Holdings, die binnen einem Tag -30% verloren hat. Da hilft dann auch ein StopLoss meist nicht viel, weils mit einem Schlag nach unten in den Keller geht.
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Tony Ford
der ETF ...
ich vermute mal der VanEck Space Innovators ETF, ist eine wirklich gute Wahl und Alternative zum Direktinvestment in Einzelaktien wie RocketLab. Denn der Raumfahrtsektor ist noch in einer frühen Phase in denen eine breite Masse an Unternehmen profitieren wird, erst recht wenn die Trump/Musk-Regierung mit einem großangelegten Mars-Projekt die Raumfahrt wahrscheinlich in neue Sphären hebt. Dann kann man einen höheren Anteil seines Depots guten Gewissens in einen solchen ETF investieren und ist dann von den Schicksalen einzelner Aktien nicht abhängig.
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Tony Ford
der Wert ist veraltet ...
Bei Int. Machines ist das mit der Anzahl der Aktien im Streubesitz nicht so einfach. So wie ich das verstehe ... Als vor wenigen Jahren der Börsengang erfolgte, gab es bereits einen Bestand an Altaktien, welche von den Altaktionären gehalten wurden, welche Führungspos. in der Firma inne haben. Für die Zahl an alten Aktien hat man mit dem Börsengang an die Altaktionäre Optionen ausgegeben, die sie dazu berechtigt, für eine alte Aktie eine neue Aktie bei Ausübung der Option zu erhalten. Deshalb schwankt der Ertrag bei Int. Machines zwischen Quartal zu Quartal teils extrem. Das erklärt sich dadurch, dass mit steigenden Kursen Rückstellungen für die Optionen vorgenommen werden müssen, fällt der Kurs, können die Rückstellungen verringert werden, was dann mal zu einem fetten Gewinn, mal zu einem fetten Verlust im Quartal führt. Das war u.a. auch der Grund, weshalb ich mich in die Bilanzen eingelesen habe, weil ich wissen wollte, warum die Erträge so stark schwanken. Durch eine verstärkte Ausübung dieser Optionen hat sich die Zahl der Aktien insgesamt sehr stark erhöht. Dadurch dass die Ausübenden die Aktien automatisch auf den Markt werfen lassen haben, hat sich damit auch der Streubesitz deutlich erhöht. Im Nov. 2024 waren es noch 62mio. außenstehende Aktien, sind es Heute etwas mehr als 91mio. Man kann es hier nachvollziehen. Class C - Aktien werden quasi verkauft und eine neue Class A - Aktie erzeugt. ( https://fintel.io/sn/us/lunr ) Insgesamt stehen noch 54mio. Class C - Aktien aus ( Stand 7.01.25 ) Dadurch sind es keine 32% sondern 16% ( https://fintel.io/ss/us/lunr# )
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Tony Ford
Intuitive Machines ...
ist nur in den USA über die NASDAQ handelbar. Deshalb taucht es bei Trade Republic nicht auf.
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plasma3
Oh
Damit habe ich es auch versucht, mir wurde irgendwie nichts angezeigt was damit zu tun hat, jetzt schon. Bei trade Republic habe ich es auch nicht finden können.
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philipo
intuitive
tipp mal intuitive machines. gruß
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plasma3
Int. machines
Sorry für die blöde Frage, aber welches Unternehmen ist damit gemeint? Bei Google finde ich nichts dazu.
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Häufig gestellte Fragen zur Rocket Lab Aktie und zum Rocket Lab Kurs

Der aktuelle Kurs der Rocket Lab Aktie liegt bei 76,1054 €.

Für 1.000€ kann man sich 13,14 Rocket Lab Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Rocket Lab Aktie lautet RKLB.

Die 1 Monats-Performance der Rocket Lab Aktie beträgt aktuell 36,47%.

Die 1 Jahres-Performance der Rocket Lab Aktie beträgt aktuell 301,00%.

Der Aktienkurs der Rocket Lab Aktie liegt aktuell bei 76,1054 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 36,47% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Rocket Lab eine Wertentwicklung von 42,90% aus und über 6 Monate sind es 87,27%.

Das 52-Wochen-Hoch der Rocket Lab Aktie liegt bei 99,58 $.

Das 52-Wochen-Tief der Rocket Lab Aktie liegt bei 14,77 $.

Das Allzeithoch von Rocket Lab liegt bei 99,58 $.

Das Allzeittief von Rocket Lab liegt bei 3,48 $.

Die Volatilität der Rocket Lab Aktie liegt derzeit bei 76,91%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Rocket Lab in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 27,69 Mrd. €

Insgesamt sind 501,4 Mio Rocket Lab Aktien im Umlauf.

Vanguard Group Inc hält +8,23% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Rocket Lab hat seinen Hauptsitz in USA.

Rocket Lab gehört zum Sektor Luft- u. Raumfahrt u. Verteidigung.

Das KGV der Rocket Lab Aktie beträgt -185,35.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Rocket Lab betrug 436.214.000 $.

Nein, Rocket Lab zahlt keine Dividenden.

Die Rocket Lab Aktie ist in den folgenden 2 großen ETFs enthalten:
  1. SPDR Russell 2000 U.S. Small Cap UCITS ETF
  2. VanEck Space Innovators UCITS ETF USD A