- Rheinmetall erhält einen Großauftrag für Artilleriemunition.
- Die Produktion soll bis Ende 2027 abgeschlossen sein.
- Deutschland plant ein viertes Aufklärungs-Schiff zu bestellen.
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Pascal Grunow Rheinmetall baut sein Auftragsbuch weiter aus. Der deutsche Rüstungs- und Technologiekonzern hat von einem internationalen Kunden einen Großauftrag über 155-Millimeter-Artilleriemunition erhalten.
Bestellt wurde eine niedrige fünfstellige Zahl von Geschossen, entsprechend einer Größenordnung von etwa 10.000 bis 20.000 Stück. Das Auftragsvolumen liegt nach Unternehmensangaben im niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Verbucht wurde der Auftrag im dritten Quartal 2026.
Die Produktion ist bereits angelaufen. Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) will die Fertigung und Auslieferung im Laufe des Jahres 2027 abschließen. Angaben zur Identität des Kunden machte der Düsseldorfer Konzern nicht.
155-mm-Munition wird zum Schlüsselgeschäft
Der Auftrag unterstreicht die hohe Nachfrage nach großkalibriger Artilleriemunition. Die bestellten Geschosse werden laut Rheinmetall bereits von mehreren NATO-Mitgliedern eingesetzt.
Rheinmetall gehört zu den bedeutenden Produzenten großkalibriger Munition und investiert seit 2022 erheblich in zusätzliche Produktionskapazitäten. Bestehende Standorte werden erweitert, während gleichzeitig neue Fertigungsanlagen entstehen. Bis 2030 will Rheinmetall eine jährliche Kapazität von rund 1,5 Millionen 155-mm-Artilleriegeschossen erreichen.
Der jüngste Auftrag dürfte damit nur einen vergleichsweise kleinen Teil der langfristig geplanten Produktionsleistung beanspruchen, zeigt aber, dass die zusätzlich aufgebauten Kapazitäten auf eine weiterhin robuste Nachfrage treffen.
Deutschland plant viertes Aufklärungsschiff
Zusätzliche Impulse kommen aus dem Marinegeschäft. Deutschland will ein viertes Aufklärungsschiff einer neuen Klasse bestellen. Verteidigungsminister Boris Pistorius kündigte am Montag an, dass die entsprechenden Haushaltsmittel dem Bundestag zur Zustimmung vorgelegt werden sollen.
Die Ankündigung erfolgte bei der Kiellegung des dritten Schiffes dieser Klasse in Wolgast. Rheinmetall ist an dem Programm beteiligt. Die Schiffe dienen der signalerfassenden Aufklärung und sollen der Bundeswehr ein detaillierteres Lagebild auf See ermöglichen. Die Übergabe der neuen Schiffsklasse an die Deutsche Marine ist ab 2029 vorgesehen.
Rheinmetall-Aktie bleibt unter Druck
An der Börse lösen die Nachrichten allerdings keine Euphorie aus. Am Montagnachmittag notiert die Rheinmetall-Aktie lediglich 0,6 Prozent höher bei 997,20 Euro. Damit bleibt die 1.000-Euro-Schwelle hart umkämpft. Seit Jahresbeginn hat die Rheinmetall-Aktie weiterhin über 35 Prozent an Wert verloren.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
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20
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