Die Anteile des deutschen Verteidigungsprimus setzen ihre Erholung zum Wochenauftakt fort. Charttechnisch steht für Rheinmetall derzeit einiges auf dem Spiel.
Für dich zusammengefasst:
Rheinmetall verzeichnet den dritten Tag mit Kursgewinnen.
Die Aktie wurde unter den meistgehandelten von Retail-Anlegern.
Analysten haben die Kaufempfehlung für die Aktie bekräftigt.
Rheinmetall-Aktie: Dritter Tag mit Kursgewinnen in Folge
Im Unterschied zu vielen anderen Verteidigungswerten konnten die Aktien von Rheinmetall nicht vom Iran-Krieg profitieren. Die Anteile sind gemeinsam mit Renk und Hensoldt hinter den allgemeinen Branchentrend zurückgefallen – erst recht, nachdem die Ausblicke der Unternehmen auf das kommende Geschäftsjahr unter den Erwartungen ausgefallen sind.
In den vergangenen Tagen wurde der Rücksetzer zumindest bei Rheinmetall gekauft. Am Montag ist die Erholung der Aktie in die Verlängerung gegangen und die Düsseldorfer verzeichneten den dritten Tag mit Kursgewinnen infolge.
Neben einem hohen Interesse von Privatanlegerinnen und -anlegern – die Aktie war einmal mehr unter den meist gehandelten an Retail-Handelsplätzen wie Lang & Schwarz und Tradegate – sorgte eine positive Analystenstimme von Berenberg für Kaufdruck. Das Research-Haus hat seine Wachstumsprognosen geringfügig angehoben und seine Kaufempfehlung für die Aktie bekräftigt, die daraufhin rund 2 Prozent zulegen konnte.
Erholung kommt zu einem für die Aktie kritischen Zeitpunkt
Aus charttechnischer Perspektive zählt aktuell jeder Euro, denn in den gleitenden Durchschnitten zeichnet sich eine disparate Entwicklung ab.
Einerseits befindet sich die 200-Tage-Linie bereits in einem leichten Abwärtstrend, andererseits besteht die Chance auf ein Golden Cross und damit ein Kaufsignal, wenn die 50-Tage-Linie wieder über den Durchschnitt der vergangenen 200 Tage klettern kann.
Die spannende Ausgangslage findet sich auch in den technischen Indikatoren wieder. Im Relative-Stärke-Index ist zwar eine vielversprechende Erholung und wachsender Rückwind zu verzeichnen, allerdings konkurrieren im Trendstärkeindikator MACD ein übergeordneter Abwärtstrend mit einem kurzfristigen Aufwärtstrend, während der Stand unterhalb der Nulllinie aber noch einen Abwärtstrend der Aktie anzeigt.
Das bedeutet, dass noch völlig offen ist, welche Richtung die Rheinmetall-Aktie kurz- und mittelfristig einschlägt und ob ein Kaufsignal gelingt. Damit ist das Chance-Risiko-Verhältnis derzeit ausgewogen. Eine neue Ausgangslage läge erst unter- oder oberhalb der die letzten 9 Monate bestimmenden Seitwärtsrange vor.
Während sich technisch Chance und Risiko aktuell gleichberechtigt gegenüber stehen, überwiegen aus fundamentaler Perspektive weiterhin die Risiken, denn noch immer ist Rheinmetall mit einem KGVe 2026 von 44,2 deutlich höher bewertet als der Rest der Branche. Auch bei anderen Kennziffern sind hohe Aufschläge zu entrichten.
Damit sollte das Papier von Anlegerinnen und Anlegern weiterhin gemieden werden, bis entweder eine charttechnische Entscheidung gefallen ist oder das Bewertungsniveau deutlich zurückgekommen ist und Rheinmetall eine ausreichende Sicherheitsmarge bietet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB07TW5
, DE000NB092M5
, DE000NB09108
, DE000NB60AW4
, DE000NB60AC6
, DE000NB6Z940
. Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
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