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| Geld/Brief | 9,80 € / 10,00 € |
| Spread | +2,04% |
| Schluss Vortag | 10,20 € |
| Gehandelte Stücke | 0 |
| Tagesvolumen Vortag | 153,00 € |
| Tagestief 9,80 € Tageshoch 9,80 € | |
| 52W-Tief 7,15 € 52W-Hoch 10,70 € | |
| Jahrestief 8,90 € Jahreshoch 10,70 € | |
| Umsatz in Mio. | 52.989 ZAC |
| Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. | 3.029 ZAC |
| Jahresüberschuss in Mio. | 3.303 ZAC |
| Umsatz je Aktie | 95,33 ZAC |
| Gewinn je Aktie | 5,94 ZAC |
| Gewinnrendite | +2,82% |
| Umsatzrendite | +6,23% |
| Return on Investment | +2,32% |
| Marktkapitalisierung in Mio. | 89.203 ZAC |
| KGV (Kurs/Gewinn) | 27,02 |
| KBV (Kurs/Buchwert) | 0,76 |
| KUV (Kurs/Umsatz) | 1,68 |
| Eigenkapitalrendite | +2,82% |
| Eigenkapitalquote | +82,32% |
| Auszahlungen/Jahr 2 |
| Gesteigert seit 4 Jahre |
| Keine Senkung seit 4 Jahre |
| Stabilität der Dividende -0,19 (max 1,00) |
| Jährlicher 44,55% (5 Jahre) Dividendenzuwachs -0,37% (10 Jahre) |
| Ausschüttungs- 44,4% (auf den Gewinn/FFO) quote 45% (auf den Free Cash Flow) |
| Erwartete Dividendensteigerung 1,43% |
| Datum | Dividende |
| 22.04.2026 | 1,73 ZAR |
| 22.10.2025 | 4,48 ZAR |
| 13.11.2024 | 1,84 ZAR |
| 17.04.2024 | 0,80 ZAR |
| 08.11.2023 | 1,60 ZAR |
| 19.04.2023 | 0,80 ZAR |
| 09.11.2022 | 1,00 ZAR |
| 20.04.2022 | 0,50 ZAR |
| Handelsplatz | Letzter | Änderung | Vortag | Zeit | |
|---|---|---|---|---|---|
| Frankfurt | 9,80 € | -3,92% | 10,20 € | 08:05 | |
| München | 9,90 € | -1,00% | 10,00 € | 09:15 | |
| Stuttgart | 9,70 € | -1,02% | 9,80 € | 18:17 | |
| L&S RT | 9,90 € | -1,00% | 10,00 € | 18:41 | |
| Datum | Kurs | Volumen |
|---|---|---|
| 23.04.26 | 10,20 | 153 |
| 22.04.26 | 9,90 | 0 |
| 21.04.26 | 10,10 | 0 |
| 20.04.26 | 10,20 | 0 |
| 17.04.26 | 10,70 | 21 |
| Zeitraum | Kurs | % |
|---|---|---|
| 1 Woche | 10,70 € | -4,67% |
| 1 Monat | 8,95 € | +13,97% |
| 6 Monate | 8,40 € | +21,43% |
| 1 Jahr | 7,05 € | +44,68% |
| 5 Jahre | 6,25 € | +63,20% |
| Marktkapitalisierung | 4,71 Mrd. € |
| Aktienanzahl | 529,22 Mio. |
| Streubesitz | 45,39% |
| Währung | EUR |
| Land | Südafrika |
| Sektor | Finanzen |
| Branche | Kapitalmärkte |
| Aktientyp | Stammaktie |
| +54,61% | Weitere |
| +45,39% | Streubesitz |
Die Familie Rupert ist die Gründer- und Kontrollfamilie hinter Remgro. Die Wurzeln gehen auf Dr. Anton Rupert zurück, der den alten Rembrandt-Konzern aufgebaut hat. Aus diesem Firmengeflecht sind später unter anderem Remgro in Südafrika und Richemont in der Schweiz hervorgegangen. Remgro selbst beschreibt die eigene Geschichte ausdrücklich als aus dem von Anton Rupert aufgebauten Rembrandt-Erbe hervorgegangen. (Remgro)
Für Remgro ist heute vor allem Johann Rupert entscheidend. Er ist Vorsitzender von Remgro und laut Remgro-Bericht ausdrücklich kein unabhängiger Chairman. Das Unternehmen begründet das mit seiner Kenntnis des Geschäfts und seiner kaufmännischen Erfahrung. Das heißt ungeschminkt: Remgro ist formal börsennotiert, faktisch aber weiterhin stark von der Rupert-Familie geprägt.
Noch wichtiger als der Vorsitz ist die Stimmrechtsstruktur. Remgro hat neben den börsennotierten Stammaktien auch nicht börsennotierte B-Stammaktien. Jede normale Aktie hat eine Stimme, jede B-Aktie zehn Stimmen. Alle ausgegebenen unlisted B ordinary shares werden laut Remgro von Rupert Beleggings gehalten; Johann Rupert ist dort Direktor. Genau darüber läuft der familiäre Kontrolleffekt. Das ist der Kernpunkt. Nicht die direkte Stückzahl der frei gehandelten Aktien macht die Familie mächtig, sondern die Sonderstimmrechte.
Die nackten Zahlen dazu: Zum 30. Juni 2025 waren 529.217.007 normale Aktien und 39.056.987 B-Aktien im Umlauf. Weil jede B-Aktie zehn Stimmen hat, erzeugen diese B-Aktien 390.569.870 Stimmen. Die normalen Aktien erzeugen 529.217.007 Stimmen. Zusammen sind das 919.786.877 Stimmen. Die B-Aktien stehen damit für rund 42,5 Prozent aller Stimmen, obwohl sie zahlenmäßig nur einen kleinen Teil der Aktien ausmachen. Da Rupert Beleggings alle B-Aktien hält, hat die Rupert-Seite allein über diese Klasse einen massiven Hebel. Das ist keine absolute Mehrheitskontrolle aus den B-Aktien allein, aber es ist ein sehr starkes Blockierungs- und Lenkungsinstrument.
Dazu kommt, dass Johann Rupert persönlich laut Shareholder-Informationen über einen Associate-Zusammenhang mit 7.553.865 Remgro-Stammaktien verbunden ist; dieselbe Fußnote nennt auch A. E. Rupert als Direktor dieses Associates. Gleichzeitig ist A. E. Rupert auch Non-Executive Director bei Remgro. Das spricht klar dafür, dass die Familie ihre Stellung nicht nur über die B-Aktien, sondern auch über flankierende Vehikel und direkte Repräsentanz im Board absichert.
Zur Familienbesetzung im Konzernumfeld: Johann P. Rupert ist die dominierende Figur. A. E. Rupert sitzt bei Remgro im Board; bei Richemont ist Anton Rupert ebenfalls als Non-Executive Director in der Governance-Struktur ausgewiesen. Das zeigt, dass die Familie generationenübergreifend in den zentralen Vehikeln präsent bleibt. Wer Remgro kauft, kauft also kein managergeführtes, breit entpersonalisiertes Unternehmen, sondern eine Familienholding mit klarer familiärer Prägung. (Remgro)
Die Parallele zu Richemont ist wichtig, weil sie zeigt, wie die Familie grundsätzlich denkt. Bei Richemont hält Compagnie Financière Rupert per 31. März 2025 nur 10,18 Prozent des Kapitals, aber etwa 51 Prozent der Stimmrechte; Johann Rupert ist dort General Managing Partner. Das ist ein fast lehrbuchhaftes Beispiel für Rupert-Kontrolle über disproportionale Stimmrechte. Für Remgro gilt nicht exakt dieselbe juristische Konstruktion, aber dasselbe Prinzip: Kontrolle über Sonderrechte, nicht über breite Kapitalmehrheit.
Was heißt das praktisch für Remgro?
Erstens: Die Rupert-Familie kann den strategischen Rahmen sehr stark prägen. Das betrifft große Portfoliotransaktionen, Kapitalallokation, Managementauswahl und die Frage, ob Vermögenswerte verkauft, zusammengelegt oder jahrzehntelang gehalten werden. Remgro ist deshalb kein Papier, bei dem anonyme Streubesitzaktionäre die Richtung bestimmen.
Zweitens: Das erklärt den typischen Familienholding-Charakter. Remgro denkt eher in langen Zyklen, nicht in Quartalen. Das kann positiv sein, weil kurzfristiger Unsinn seltener wird. Es kann aber auch negativ sein, weil Minderheitsaktionäre mit einem Kontrollabschlag leben müssen. Wenn eine Familie das Unternehmen strukturell dominiert, preist der Markt oft dauerhaft einen Abschlag auf den inneren Wert ein. Bei Remgro sieht man genau so einen Holdingabschlag seit Jahren. Der Markt misstraut nicht zwingend der Qualität der Assets, sondern oft der Komplexität und der Machtasymmetrie. Diese Schlussfolgerung ist eine Einschätzung, aber sie passt zur Struktur. Die Faktenbasis dafür ist der dokumentierte NAV-Abschlag und die Stimmrechtsarchitektur. (Remgro)
Drittens: Die Familie hat historisch gezeigt, dass sie Vermögen sehr langfristig aufbaut und über Generationen absichert. Das ist einer der Gründe, warum Remgro eher wie ein Familienvermögensvehikel als wie ein klassischer Konzern wirkt. Die Geschichte von Rembrandt, die spätere Abspaltung von Richemont und die fortbestehende Sonderstimmrechtsstruktur passen exakt in dieses Muster. (Remgro)
Zur Familie selbst außerhalb von Remgro ist gesichert: Die Ruperts sind eine der bedeutendsten Unternehmerfamilien Südafrikas, traditionell stark in Stellenbosch und im Weinbereich verwurzelt. Offizielle Familien- und Weingüterseiten nennen unter anderem La Motte und L’Ormarins als Rupert-nahe Güter; zudem gibt es die Partnerschaft Rupert & Rothschild. Das ist für Remgro nicht direkt kursentscheidend, zeigt aber, dass es sich nicht um eine reine „Börsenfamilie“ handelt, sondern um ein breiteres, über Jahrzehnte gewachsenes Vermögens- und Einflussnetzwerk. (la-motte.com)
Die ehrliche Zusammenfassung lautet daher:
Die Rupert-Familie ist bei Remgro nicht bloß ein historischer Name, sondern das Machtzentrum. Johann Rupert führt den Vorsitz. Die Familie kontrolliert über Rupert Beleggings sämtliche B-Aktien mit zehnfachen Stimmrechten. Dazu kommen board seats und assoziierte Aktienbestände. Remgro ist deshalb eine echte Familienholding mit starker faktischer Kontrolle, langer Zeithorizontlogik und typischem Minderheitsaktionärs-Risiko. Das kann gut sein, wenn man der Familie vertraut. Es ist aber falsch, Remgro als „normale“ breit kontrollierte Publikumsgesellschaft zu betrachten. Das ist sie strukturell nicht.
Autor: ChatGPT
Remgro ist kein klassischer Produzent mit einem einheitlichen „Sortiment“, sondern eine südafrikanische Beteiligungsgesellschaft. Das ist wichtig, weil die Aktie deshalb nicht primär über Umsatzwachstum einzelner Produkte zu beurteilen ist, sondern über die Qualität der Beteiligungen, die Kapitalallokation des Managements, die Entwicklung des inneren Werts und den Abschlag der Börsenbewertung darauf. Zum Portfolio zählten per 30. Juni 2025 vor allem Beteiligungen aus Healthcare, Konsumgütern, Finanzdienstleistungen, Infrastruktur und Industrie, darunter Mediclinic, RCL Foods, Heineken Beverages, Siqalo Foods, Rainbow, CIVH, SEACOM, Air Products, TotalEnergies Marketing South Africa und Wispeco. Remgro ist an der JSE und an der A2X unter dem Kürzel REM notiert; die ISIN lautet ZAE000026480. Die in Deutschland gebräuchliche WKN ist 578937.
Historisch ist Remgro eng mit der Rupert-Familie und dem früheren Rembrandt-Konzern verbunden. Die Wurzeln reichen in die 1940er Jahre zurück, als Anton Rupert den Vorläuferkonzern aufbaute. 1956 kam Rembrandt an die Börse. In den folgenden Jahrzehnten wurde aus dem ursprünglichen Tabak- und Spirituosengeschäft schrittweise eine breit diversifizierte Beteiligungsholding. 1988 entstand mit Richemont die Abspaltung der internationalen Luxusinteressen, 2000 wurde die südafrikanische Struktur neu geordnet und Remgro in seiner heutigen Grundform herausgearbeitet, 2009 folgte die Wiederfusion mit VenFin. Das ist keine Nebensache, sondern erklärt, warum Remgro bis heute stark vom Denken einer Familienholding geprägt ist: lange Haltedauer, disziplinierte Kapitalallokation und der Versuch, Wert über Strukturmaßnahmen und Portfoliosteuerung freizusetzen. (remgro.com)
Fundamental sah das Geschäftsjahr 2025 ordentlich aus. Für das am 30. Juni 2025 beendete Jahr meldete Remgro Headline Earnings von 7,827 Mrd. Rand, entsprechend 14,09 Rand je Aktie. Die ordentliche Dividende stieg auf 344 Cent je Aktie, hinzu kam eine Sonderdividende von 200 Cent. Der ausgewiesene innere Wert, also die Intrinsic Net Asset Value je Aktie, lag bei 292,34 Rand. Der Börsenkurs zum 30. Juni 2025 lag dagegen nur bei 158,20 Rand, also mit einem Abschlag von 45,9 Prozent auf den inneren Wert. Für eine Holding ist genau dieser Abschlag einer der zentralen Punkte der Investment-These.
Auch das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2026 war auf dem Papier stark. Für die sechs Monate bis 31. Dezember 2025 stieg das Headline EPS um 38,5 Prozent auf 931 Cent, die Interim-Dividende sprang um 80,2 Prozent auf 173 Cent, und der innere Wert erhöhte sich auf 297,03 Rand je Aktie. Laut Gesellschaft kamen wichtige positive Ergebnisbeiträge unter anderem von Mediclinic, Rainbow, CIVH, Heineken Beverages und TotalEnergies Marketing South Africa, während RCL Foods schwächer war. Das zeigt zwei Dinge: Erstens arbeitet das Portfolio operativ nicht schlecht. Zweitens hängt Remgro weiterhin stark an einigen wenigen großen Beteiligungen und deren Einzelleistung.
Zum Kursbild am von Dir gewünschten Stichtag: Die JSE wies für den 21.04.2026 einen Kurs von 19.971 Cent aus, also 199,71 Rand je Aktie. Setzt man diesen Kurs ins Verhältnis zum zuletzt gemeldeten inneren Wert von 297,03 Rand je Aktie per 31.12.2025, ergibt sich immer noch ein Abschlag von rund 33 Prozent. Das ist deutlich geringer als noch zum 30.06.2025, aber immer noch substanziell. Anders gesagt: Ein Teil des Value-Gaps hat sich geschlossen, ein erheblicher Teil ist aber noch da. Genau daraus speist sich der Reiz der Aktie. (jse.co.za)
Bei der Dividende muss man sauber trennen. Gesichert ist: Für das Geschäftsjahr 2025 zahlte Remgro 344 Cent ordentliche Dividende plus 200 Cent Sonderdividende. Für das erste Halbjahr 2026 wurde zusätzlich eine Interim-Dividende von 173 Cent erklärt, mit Ex-Tag 22. April 2026 und Zahlung am 28. April 2026. Auf Basis des Kurses von 199,71 Rand entspricht die ordentliche FY2025-Dividende allein einer historischen Rendite von rund 1,7 Prozent; inklusive der Sonderdividende lag die gesamte Ausschüttungsrendite des FY2025 bei rund 2,7 Prozent. Das ist nicht spektakulär hoch. Remgro ist damit keine klassische Hochdividendenaktie, sondern eher eine Holding, bei der Dividendenwachstum und Wertfreisetzung wichtiger sind als die laufende Rendite. (remgro.com)
Bei den Kurszielen gibt es nur begrenzte Analystenabdeckung. Nach den aggregierten Konsensdaten von MarketScreener lag der Durchschnitt bei 214,14 Rand, mit einer Spanne von 207,69 bis 220,58 Rand; die Einstufung lautete „Outperform“, basierend auf nur zwei Analysten. Das ist als grober Marker brauchbar, aber nicht belastbar genug, um daraus allein eine Investmententscheidung abzuleiten. Die geringe Coverage ist gerade bei südafrikanischen Holdings ein reales Problem. (MarketScreener)
Die Substanz der Beteiligungen ist der eigentliche Prüfstein. Positiv finde ich die Mischung aus defensiveren und wertschaffenden Assets. Mediclinic gibt dem Portfolio Qualität im Healthcare-Bereich, Heineken Beverages und Teile des Konsumgüterbereichs bringen Marken- und Cashflow-Stabilität, CIVH beziehungsweise Maziv liefern optionales Infrastrukturpotenzial, und Beteiligungen wie TotalEnergies Marketing South Africa oder Air Products sorgen für weitere Diversifikation. Gleichzeitig ist die Holdingstruktur komplex, und Komplexität kostet an der Börse fast immer Bewertung. Genau deswegen handeln solche Vehikel oft dauerhaft unter NAV. Bei Remgro kommt hinzu, dass Südafrika und teils auch die übrigen Exposures mit Länder-, Währungs- und Governance-Abschlägen belegt werden.
Für die nächsten 5 bis 15 Jahre ist Remgro aus meiner Sicht vor allem eine Wette auf drei Dinge: erstens vernünftige Kapitalallokation, zweitens operative Verbesserung einiger Kernbeteiligungen, drittens teilweise Schließung des Holdingabschlags. Gerade die jüngeren Portfolioentwicklungen zeigen, dass das Management an Strukturmaßnahmen arbeitet. Im Frühjahr 2026 meldete Remgro zudem eine Umstrukturierung der Interessen an Mediclinic; parallel liefen bei Maziv/Vodacom bereits 2025 und 2026 wichtige Transaktionsschritte. Solche Maßnahmen sind relevant, weil sie den inneren Wert sichtbarer machen oder die Struktur vereinfachen können. Aber sie tragen auch Ausführungsrisiko. (remgro.com)
Meine Einschätzung ist deshalb klar: Remgro ist keine Wachstumsrakete und keine Aktie für Anleger, die ein einfaches, glasklares Geschäftsmodell wollen. Dafür ist das Konstrukt zu verschachtelt. Aber als börsennotierte Familien- bzw. Kernbeteiligungsholding mit langer Historie, soliden Assets, anständiger Bilanzqualität und immer noch deutlichem Abschlag auf den inneren Wert ist die Aktie interessant. Die Qualität der Grundsubstanz ist besser als der Ruf des südafrikanischen Marktes vermuten lässt. Der Haken ist, dass Holdingabschläge zäh sein können und man Geduld braucht. Wer schnelle Neubewertung erwartet, kann hier lange warten. Wer dagegen 5 bis 15 Jahre Zeit hat und mit Südafrika-, Währungs- und Komplexitätsrisiken leben kann, bekommt mit Remgro eine vernünftige Value-/Compounder-ähnliche Sondersituation. (remgro.com)
Unterm Strich halte ich Remgro per Stand 21.04.2026 für eine eher gute als schlechte Aktie, aber nicht für einen Selbstläufer. Die fundamentale Entwicklung war zuletzt klar positiv, die Dividendenpolitik aktionärsfreundlich, und der Abschlag zum inneren Wert ist trotz Kursanstieg noch vorhanden. Das Hauptargument pro Aktie ist der weiterhin signifikante Bewertungsabschlag zu einem breit aufgestellten Portfolio. Das Hauptargument gegen die Aktie ist, dass dieser Abschlag strukturell bedingt sein kann und nie vollständig verschwindet. Wer das akzeptiert, bekommt eine interessante Holding; wer auf einfache Stories und schnelle Kursverdoppler setzt, ist hier falsch. (jse.co.za)
Autor: ChatGPT