Kaum zu glauben, aber wahr: PayPal-Aktie jetzt mit ersten Kaufsignalen!
Max Gross
Max Gross
Max Gross verfügt über langjährige Börsenerfahrung, davon fünf Jahre als Redakteur bei einem der führenden Anlegermagazine Deutschlands. Für ARIVA.DE bereitet er Markt- und Unternehmensentwicklungen fundiert, praxisnah und mit klarem Fokus auf Anlageentscheidungen auf. Sein Schwerpunkt liegt auf US-Aktien, Dividendenwerten und Value-Titeln. Ziel seiner Arbeit ist es, Anlegerinnen und Anlegern relevante Informationen, konkrete Investmentideen und belastbare Impulse für den langfristigen Vermögensaufbau zu liefern. Dafür setzt er auf die Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse.
Den technisch lange angeschlagenen PayPal-Anteilen sind signifikante Verbesserungen und erste Kaufsignale gelungen. Ist es jetzt an der Zeit einzusteigen?
Für dich zusammengefasst:
PayPal-Aktie hat seit Jahresbeginn etwa -23 Prozent verloren.
In den letzten 4 Wochen erholte sich die Aktie um 9,2 Prozent.
Aktuelle Kaufsignale zeigen sich durch Anstiege über wichtige Linien.
Fast vollständig von der Bildfläche verschwunden: PayPal
Um die Aktie von Zahlungsdienstleister PayPal ist es in den vergangenen Wochen und Monaten äußerst still geworden. Zwischen Halbleiter-Euphorie und Space-Boom war wenig Platz für Underperformer, die inzwischen zwar eine günstige Unternehmensbewertung aber einen technischen schwachen Trend mit wenig Aussichten auf Besserung bieten.
Nichtsdestotrotz konnte sich die PayPal-Aktie geringfügig erholen. Nach dem Crash im Februar, als das Unternehmen mit seiner Ergebnispräsentation alles falsch gemacht hatte, das schieflaufen konnte, liegen die Verluste gegenüber dem Jahresauftakt zwar bei knapp -23 Prozent, doch in den vergangenen 4 Wochen ist PayPal eine Erholung um 9,2 Prozent gelungen. Das hat jetzt zu ersten Kaufsignalen geführt, wie der Blick in den Chart zeigt:
Übergeordnet befindet sich die PayPal-Aktie in einem langfristigen Abwärtstrend. Seit ihren Allzeithochs haben die Anteile 85,5 Prozent an Wert verloren. Das zeigt, wie brutal die strukturelle Neubewertung des Geschäftsmodells in einem zunehmend umkämpften Markt in den vergangenen Jahren gewesen ist.
Anfang Februar war PayPal auf den niedrigsten Stand seit April 2017 gefallen. Anlegerinnen und Anleger ließen ihrem Zorn und ihrer Frustration freien Lauf, nachdem das Unternehmen den CEO freigestellt und eine unterirdische Geschäftsprognose präsentiert hatte. Diese sogenannte Kitchen-Sink-Guidance hat jetzt aber dazu geführt, dass die Erwartungen an die Zahlen von PayPal entsprechend niedrig sind, wodurch positive Überraschungen wahrscheinlicher werden. Das könnte sich noch als ein Trumpf herausstellen.
... doch die Bullen sind um Schadensbegrenzung bemüht
Zu weiteren Kursverlusten kam es in der Folge jedoch nicht, da die Aktie nach ihrem Earnings-Crash bereits stark überverkauft war. Außerdem kamen zwischenzeitlich Übernahmegerüchte beziehungsweise Diskussionen um den möglichen Verkauf von Unternehmensteilen auf. Das sorgte für eine erste Erholung der Anteile.
Viel ist den Käuferinnen und Käufern seither zwar nicht gelungen, doch das Ausbleiben weiterer Verluste genügt bereits für eine Erholung der technischen Indikatoren, die sich jetzt in Aufwärtstrends befinden. Dadurch gelang der Aktie nach einer Zwischenkorrektur die Etablierung eines Doppelbodens bei 40,00 US-Dollar, der als Ausgangsbasis für die aktuell laufende Erholung fungierte.
Aktie jetzt mit ersten Kaufsignalen
Dieser Erholung sind mit dem Anstieg über 50-Tage-Linie bei rund 45 US-Dollar sowie dem Anstieg des Trendstärkeindikators MACD gleich zwei prozyklische Kaufsignale gelungen. Da auch der Relative-Stärke-Index viel Rückenwind anzeigt, ohne dass die Aktie bereits überkauft oder der neue Aufwärtstrend weit fortgeschritten wäre, stehen die Chancen gut, dass die Erholung anhält.
Die ersten Kursziele liegen bei 52,50 US-Dollar sowie im Bereich von 53,63 US-Dollar, wo gegenwärtig die 200-Tage-Linie verläuft. Damit besteht ein initiales Erholungspotenzial von knapp 19 Prozent – ganz ohne, dass sich am übergeordnet schwachen Chartbild etwas ändern müsste.
Um dieses Potenzial nicht zu gefährden, sollte PayPal jetzt aber nicht mehr nachhaltig unter 45 US-Dollar fallen und schon gar nicht erst unter 40 US-Dollar, was für neue Verkaufssignale und die Wiederaufnahme des langfristigen Abwärtstrends sorgen würde.
Fazit: Aussichtsreiches Gesamtpaket, aber es braucht positive News!
Mit Blick auf die Unternehmensbewertung hat PayPal Anlegerinnen und Anlegern unverändert viel zu bieten. Das KGVe 2026 von 8,5 verbürgt sich für eine zweistellige Gewinnrendite, dazu kommt angesichts eines Kurs-Cashflow-Verhältnisses von 6,2 sogar eine noch höhere Cashflow-Rendite.
Gegenüber ihrem 5-Jahres-Mittel ist die PayPal-Aktie um 55 bis 67 Prozent unterbewertet. Auch im Vergleich zum Branchendurchschnitt handelt das Papier mit Abschlägen zwischen 25 und 60 Prozent. Das deutet auf eine strukturelle Unterbewertung hin.
All dieses Potenzial nutzt jedoch nichts, solange das Unternehmen nicht wenigstens einmal mit positiven Schlagzeilen auf sich aufmerksam machen kann. Für die sollten also spätestens die in 3 Wochen zu erwartenden Quartalszahlen sorgen.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB5EZQ5 , DE000NB6X9E5 , DE000NB63UG9 , DE000NB5EUA0 , DE000NB6JGL3 , DE000NB6MEB3 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
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