Über 1.000 Experten fordern KI-Bremsmechanismus

dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 518
A-
A+
Lesemodus
playAudio
playTeilen
Visuelle Darstellung von Chat KI
- ©iStock

SAN FRANCISCO (dpa-AFX) - Mehr als 1.000 Mitarbeiter führender KI-Entwicklerfirmen sprechen sich dafür aus, die Voraussetzungen zum Bremsen des Fortschritts bei Künstlicher Intelligenz zu schaffen. Sie warnen vor einem Kontrollverlust und appellieren an die US-Regierung, sich an internationalen Bemühungen für technische und Regulierungs-Maßnahmen zur Steuerung des Entwicklungstempos zu beteiligen.

Für dich zusammengefasst:
Hinweis

Unter den bislang 1.171 Unterzeichnern sind führende Forscher und Manager etwa vom ChatGPT-Entwickler OpenAI, dem Konkurrenten Anthropic sowie dem Facebook-Konzern Meta und Google . Sie verweisen darauf, dass Software mit Künstlicher Intelligenz bald in der Lage sein könnte, sich selbst weiterzuentwickeln.

"Reales Risiko"

Schon jetzt werden große Teile des Programmiercodes in Tech-Unternehmen von KI-Software geschrieben - aber unter menschlicher Aufsicht. Der Moment, in dem die Entwicklung Künstlicher Intelligenz automatisiert werden kann, gilt als ein Wendepunkt. Die Vorhersage, wie sehr dies den KI-Fortschritt beschleunigen werde, sei schwierig, heißt es in dem offenen Brief. Aber es gebe ein "reales Risiko", dass das Tempo "unsere Fähigkeit übertreffen wird, die sich daraus ergebenden Systeme zu verstehen oder zu kontrollieren".

Abgestimmte internationale Anstrengungen seien nötig, weil jedes Land und jede Entwicklerfirma unter Konkurrenzdruck stünden, den KI-Fortschritt nicht abzubremsen, heißt es in dem Brief. Zudem fehlten aktuell noch die technischen Mittel und ein Regelwerk dafür.

Werte aus dem Artikel:
Alphabet Aktie 292,80 € -0,76%
Meta Platforms Aktie 469,30 € -0,11%
Nvidia Aktie 189,72 € -0,05%

KI-Hackerangriff als Weckruf

Der offene Brief folgt auf einen aufsehenerregenden Zwischenfall, der in großen Teilen der Tech-Branche als Weckruf gesehen wird. Ein KI-Modell von OpenAI verschaffte sich bei einem Test eigenständig Zugang zum offenen Internet und drang danach auf eigene Faust in Computersysteme einer anderen KI-Firma. Dabei agierte die Software wie ein Hacker und nutzte unentdeckt gebliebene Sicherheitslücken aus./so/DP/zb


Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login
Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs

Strategie Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
20
Fallender Kurs
Put
5
10
20
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB573V5 , DE000NB7B1V1 , DE000NB7C6J4 , DE000NB6NV32 , DE000NB4ATU1 , DE000NB6TUE8 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.

Ähnliche Artikel

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.

Themen im Trend