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Tesla, Apple, Nvidia – Boden erreicht?

Der erste Zollschock ist an den Aktienmärkten weitgehend verdaut – wichtige Tiefs wurden markiert. Im Webinar am Dienstag haben wir die Frage diskutiert, ob es sich bei der laufenden Erholung lediglich um eine Bärenmarktrally handelt, die bald in den nächsten Abschwung münden könnte, oder ob sich daraus eine nachhaltigere Aufwärtsbewegung entwickelt.

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Kurzfristig sind nach der Erholung durchaus weitere Rücksetzer möglich – vor allem im Zuge sogenannter Zweitrundeneffekte. Neben Nvidia dürften auch andere Unternehmen im Umfeld der laufenden Berichtssaison vorsichtigere Töne anschlagen.

Vor den Feiertagen wollen wir die Stimmung nicht zusätzlich trüben – aber es ist klug, potenzielle Worst-Case-Szenarien zumindest im Hinterkopf zu behalten. Die beiden beigefügten Grafiken veranschaulichen, wie stark der S&P 500 sowie der Euro Stoxx 50 in der Vergangenheit maximal von ihren jeweiligen 260-Tage-Hochs (rund ein Jahr) korrigierten.

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Unter der Annahme, dass kein echter Bärenmarkt und damit auch keine tiefe Rezession folgt, endeten die größeren Rücksetzer beim S&P 500 historisch meist bei einem Drawdown von etwa 20 bis 25 Prozent.

Beim Euro Stoxx 50 zeigt sich ein etwas anderes Bild: Aufgrund der höheren Volatilität kam es zu mehreren, deutlich ausgeprägteren Korrekturen. Typischerweise markierten diese ihre Wendepunkte bei minus 25 bis 35 Prozent – was sich entsprechend auch in einer schwächeren Performance widerspiegelt.

Auf die aktuelle Lage übertragen bedeutet das: US-Aktien haben mit zuletzt rund 20 Prozent Rückgang bereits eine kräftige Korrektur vollzogen. Bei einem Rückfall auf 4500 Punkte läge der Index rund 25 Prozent unter dem Hoch – vergleichbar mit der zähen Korrektur im Jahr 2022.

Europas Leitindex hingegen hält sich dank der starken Q1-Rally bislang robuster – was im Umkehrschluss heißt, dass dort im negativen Szenario noch mehr Luft nach unten besteht. Ein Rückgang um 25 Prozent würde den Euro Stoxx 50 auf etwa 4100 Punkte drücken, bei 30 Prozent stünde er bei rund 3800.

Wie gesagt: Diese Szenarien ist nicht unser Basisszenarien. Wir hoffen weiterhin auf politische Vernunft und halten eine Eskalation für vermeidbar. An der Börse gilt aber: Wer Risiken kennt, kann Chancen besser einordnen. Dazu muss man natürlich die Frage stellen: Wieviel Schaden ist in den USA bereits angerichtet?

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