- Die Otto Group kooperiert mit Nvidia zur Logistikbeschleunigung.
- Ein neues System trainiert und steuert Logistikroboter.
- Das System wird in Löhne, NRW, getestet und entwickelt.
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Der Konzern aus Hamburg arbeitet demnach an einem Computersystem, das Logistikroboter trainiert, miteinander verbindet und steuert. Auch etwa Sortieranlagen sollen eingebunden werden.
Mit dem System "Robotic Coordination Layer" wolle die Otto Group Kosten senken, sagte der für Logistik zuständige Vorstand, Kay Schiebur. Ihm zufolge wird als Folge des Vorhabens kein Arbeitsplatz wegfallen. Die Otto Group unterhält den Angaben nach rund 120 Logistikstandorte.
Nvidia stellt Software und Hardware bereit
Nvidia aus dem kalifornischen Santa Clara stellt der Otto Group unter anderem Software für physikbasierte Simulationen bereit sowie Grafikprozessoren seiner Blackwell-Reihe, um diese Simulationen auszuführen. Was die Otto Group dafür an Nvidia zahlt, wurde von den Firmen nicht mitgeteilt.
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Die bei Nvidia zuständige Vizepräsidentin für den Einzelhandel, Azita Martin, sagte anlässlich der Ankündigung, Nvidia arbeite auch mit anderen Händlern - etwa Amazon (Amazon Aktie)
System soll zuerst in Nordrhein-Westfalen getestet werden
Das System soll zunächst in einem Logistikzentrum von Hermes Fulfilment - das Unternehmen gehört zum Otto-Konzern - getestet werden. Das Logistikzentrum befindet sich im Nordosten Nordrhein-Westfalens in der Stadt Löhne. Von dem Zentrum habe der Dienstleister Reply einen digitalen Zwilling erstellt, also ein virtuelles Abbild.
Die Otto Group investiere einen zweistelligen Millionen-Betrag in die erste Entwicklungsphase, teilte das Unternehmen mit. Schiebur sagte, die Einführung des Systems in Löhne werde schätzungsweise sechs bis neun Monate dauern. Danach sollen weitere Standorte folgen. Langfristige Vision sei, das Lagersystem der Otto Group vollständig zu digitalisieren./lkm/DP/nas
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