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| Geld/Brief | - / - |
| Spread | - |
| Schluss Vortag | 16,72 $ |
| Gehandelte Stücke | 3.632 |
| Tagesvolumen Vortag | 3.339 $ |
| Tagestief 17,30 $ Tageshoch 17,30 $ | |
| 52W-Tief 11,428 $ 52W-Hoch 18,4401 $ | |
| Jahrestief 12,72 $ Jahreshoch 17,99 $ | |
| Umsatz in Mio. | 2.346 $ |
| Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. | 812,89 $ |
| Jahresüberschuss in Mio. | 271,83 $ |
| Umsatz je Aktie | 9,12 $ |
| Gewinn je Aktie | 1,06 $ |
| Gewinnrendite | +6,49% |
| Umsatzrendite | +11,59% |
| Return on Investment | +2,00% |
| Marktkapitalisierung in Mio. | 4.665 $ |
| KGV (Kurs/Gewinn) | 17,10 |
| KBV (Kurs/Buchwert) | 1,11 |
| KUV (Kurs/Umsatz) | 1,99 |
| Eigenkapitalrendite | +6,49% |
| Eigenkapitalquote | +30,77% |
| Faktor-Zertifikate | 40 | |
| Knock-Outs | 39 | |
| Optionsscheine | 25 |
| Auszahlungen/Jahr 12 |
| Stabilität der Dividende 0,49 (max 1,00) |
| Jährlicher -3,31% (5 Jahre) Dividendenzuwachs -0,41% (10 Jahre) |
| Ausschüttungs- 1225% (auf den Gewinn/FFO) quote 27,8% (auf den Free Cash Flow) |
| Erwartete Dividendensteigerung -37,93% |
| Datum | Dividende |
| 31.03.2026 | 0,060 CAD |
| 27.02.2026 | 0,060 CAD |
| 30.01.2026 | 0,060 CAD |
| 31.12.2025 | 0,060 CAD |
| 28.11.2025 | 0,10 CAD |
| 31.10.2025 | 0,10 CAD |
| 29.09.2025 | 0,10 CAD |
| 29.08.2025 | 0,10 CAD |
| Handelsplatz | Letzter | Änderung | Vortag | Zeit | |
|---|---|---|---|---|---|
| Düsseldorf | 14,27 € | +0,78% | 14,16 € | 24.04.26 | |
| Frankfurt | 14,205 € | +0,78% | 14,095 € | 24.04.26 | |
| Hamburg | 14,20 € | -0,63% | 14,29 € | 24.04.26 | |
| München | 14,28 € | +0,78% | 14,17 € | 24.04.26 | |
| Stuttgart | 14,70 € | +2,23% | 14,38 € | 24.04.26 | |
| L&S RT | 14,72 € | 0 % | 14,72 € | 25.04.26 | |
| Nasdaq OTC Other | 17,30 $ | +3,47% | 16,72 $ | 24.04.26 | |
| Tradegate | 14,70 € | +1,98% | 14,415 € | 24.04.26 | |
| Quotrix | 14,405 € | +0,77% | 14,295 € | 24.04.26 | |
| Gettex | 14,725 € | +1,87% | 14,455 € | 24.04.26 | |
| Datum | Kurs | Volumen |
|---|---|---|
| 24.04.26 | 17,30 | 54 T |
| 23.04.26 | 16,86 | 1.706 |
| 22.04.26 | 16,72 | 3.339 |
| 21.04.26 | 16,07 | 17.569 |
| 20.04.26 | 16,39 | 1.639 |
| Zeitraum | Kurs | % |
|---|---|---|
| 1 Woche | 16,2145 $ | +3,12% |
| 1 Monat | 16,37 $ | +2,14% |
| 6 Monate | 17,979 $ | -7,00% |
| 1 Jahr | 13,43 $ | +24,50% |
| 5 Jahre | 35,41 $ | -52,78% |
| Marktkapitalisierung | 2,89 Mrd. € |
| Aktienanzahl | 259,43 Mio. |
| Streubesitz | 60,31% |
| Währung | EUR |
| Land | Kanada |
| Aktientyp | Stammaktie |
| +39,69% | Weitere |
| +60,31% | Streubesitz |
Northland Power ist für mich 2026 kein schlechter Wert, aber auch kein Selbstläufer. Das Unternehmen wurde 1987 gegründet, ist seit 1997 börsennotiert und hat sich von einem kanadischen Independent-Power-Producer mit Biomasse- und Gaskraft hin zu einem breit aufgestellten Strominfrastruktur-Unternehmen entwickelt: erst Solar und Onshore-Wind in Kanada, dann 2014 der Einstieg in europäische Offshore-Windparks mit Gemini, 2020/21 der Zukauf der kolumbianischen Utility EBSA und der spanischen Erneuerbaren-Plattform, 2025 dann die Inbetriebnahme des ersten großen Batteriespeichers Oneida. Heute ist Northland eben nicht nur Offshore-Wind, sondern ein Mix aus Offshore-Wind, Onshore-Wind, Solar, Batteriespeichern, Erdgas und reguliertem Stromnetzgeschäft. Zum Jahresende 2025 standen rund 3,5 GW operative Bruttokapazität, 2,2 GW im Bau und eine Pipeline von 9,2 GW; zugleich sind nach Unternehmensangaben mehr als 95 % der Erlöse langfristig kontrahiert und das Rating liegt weiter bei BBB stabil. (Northland Power)
Fundamental ist das Unternehmen operativ robuster, als der ausgewiesene Jahresgewinn auf den ersten Blick vermuten lässt. 2025 stieg der Umsatz aus Energieverkäufen auf 2,435 Mrd. CAD, das Adjusted EBITDA lag mit 1,253 Mrd. CAD nahezu auf Vorjahresniveau und der Free Cash Flow je Aktie bei 1,46 CAD. Dass unter dem Strich dennoch ein Nettoverlust von 108 Mio. CAD stand, lag vor allem an einer nicht zahlungswirksamen Wertberichtigung von 527 Mio. CAD bei Nordsee One. In der Bilanz standen Ende 2025 rund 13,24 Mrd. CAD Vermögen, 4,42 Mrd. CAD Eigenkapital, 643 Mio. CAD Cash und 6,63 Mrd. CAD Finanzverbindlichkeiten; die verfügbare Unternehmensliquidität lag bei 931 Mio. CAD. Wichtig ist dabei: Der Großteil der Projektfinanzierung ist nicht regressfähig auf Konzernebene und mit festen oder abgesicherten Zinsen strukturiert. Das relativiert die hohe absolute Verschuldung, beseitigt sie aber nicht. Ebenso wichtig: Northland hat die Dividende im November 2025 auf 0,72 CAD pro Jahr gesenkt. Das war bilanziell vernünftig, hat aber Vertrauen gekostet. (Northland Power)
Der eigentliche Investment-Case hängt jetzt an der Ausführung der Großprojekte. Hai Long in Taiwan ist mit gut 1,0 GW eines der wichtigsten Projekte der Firma. Ende Februar meldete Northland dort 37 von 73 installierten Turbinen, 20 bereits stromerzeugend, gleichzeitig aber eine langsamere Inbetriebnahme als erwartet; das kann die Vorfertigstellungs-Erlöse nach Northland-Anteil um etwa 150 bis 200 Mio. CAD schmälern. Trotzdem hält das Management an der kommerziellen Inbetriebnahme 2027 und an den ursprünglichen Gesamtkosten fest. Baltic Power in Polen mit 1,1 GW ist 2026 das zweite Schlüsselprojekt; dort waren Ende Februar beide Offshore-Umspannwerke, alle Monopile-Fundamente, 30 Turbinen und 2 von 4 Exportkabeln installiert, die kommerzielle Inbetriebnahme bleibt für das zweite Halbjahr 2026 avisiert. Auf der aktuellen Projektseite meldet Northland inzwischen die Wiederaufnahme der Offshore-Arbeiten bei Hai Long 3 mit der Installation der ersten Turbine sowie bei Baltic Power die Montage aller 76 Transition Pieces. Oneida wiederum wurde 2025 planmäßig sogar vorzeitig und unter Budget in Betrieb genommen. (Northland Power)
Genau hier liegt mein Urteil über die Qualität des Unternehmens: Das Bestandsgeschäft ist ordentlich, die Vertragsstruktur defensiv, die geographische Diversifikation sinnvoll und die Utility- sowie Gaskomponenten stabilisieren die Cashflows. Aber Northland ist keine simple Qualitätsaktie, die man blind ins Depot legt und zehn Jahre vergisst. Es ist ein kapitalintensiver Entwickler und Betreiber, der dauerhaft von Zinsen, Baufortschritt, Regulierung, Strommarktmechanik und Partnerstrukturen abhängt. Dass die Dividende gesenkt werden musste, zeigt klar: Wenn gleichzeitig mehrere große Projekte laufen, ist die Finanzierungsrealität härter als die schöne Erzählung vom sicheren Infrastrukturwert. Dafür bekommt man im Erfolgsfall aber auch einen deutlich besseren Hebel auf Wachstum als bei klassischen, trägen Versorgern. (Northland Power)
Strategisch ist die Richtung nachvollziehbar. Northland will die operative Bruttokapazität bis 2030 auf 7 GW verdoppeln, über 50 Mio. CAD jährliche Kosten einsparen, Projekte nur noch ab einer Zielrendite von mindestens 12 % vorantreiben und bis 2030 ein Free-Cash-Flow-je-Aktie-Niveau von 1,55 bis 1,75 CAD erreichen, bei 6 % jährlichem FCF/Aktie-Wachstum und ohne Abhängigkeit von externen Eigenkapitalerhöhungen. Das ist ambitioniert, aber nicht absurd. Mein Problem ist nicht die Strategie, sondern die Beweisführung: Erst wenn Baltic Power sauber ans Netz geht und Hai Long ohne weitere böse Überraschungen hochläuft, wird der Markt dieser 2030-Erzählung wirklich glauben. Bis dahin bleibt Northland ein Titel, den man eher wegen eines potenziellen De-Riskings kauft als wegen perfekt sichtbarer Zahlen. (Northland Power)
Bewertungstechnisch wirkt die Aktie auf dem ersten Blick okay, aber nicht billig. Beim zuletzt verfügbaren Schlusskurs von 23,95 CAD am 10. April 2026 und 261,5 Mio. ausstehenden Aktien kommt Northland auf rund 6,26 Mrd. CAD Börsenwert; das entspricht grob 1,4-mal Buchwert und 2,6-mal Umsatz. Die neue Dividende ergibt auf diesem Kurs nur noch etwa 3,0 % Rendite. Auf Basis der 2026er Management-Guidance von 1,05 bis 1,25 CAD Free Cash Flow je Aktie handelt die Aktie also ungefähr beim 19- bis 23-fachen des diesjährigen FCF. Für einen projektlastigen, fremdkapitalintensiven Strominfrastrukturwert ist das nicht spottbillig. Mein 12-Monats-Kursziel liegt deshalb nur bei 26 CAD. Im bullischen Fall, also bei sauberer Ausführung in Polen und klar sinkendem Hai-Long-Risiko, halte ich 30 CAD für erreichbar. Im negativen Fall mit weiteren Verzögerungen oder Kostenproblemen sehe ich auch 19 bis 20 CAD wieder als realistisch. Für 5 Jahre halte ich bei erfolgreicher Umsetzung der 2030-Strategie einen Bereich von etwa 32 bis 36 CAD für plausibel, zuzüglich Dividenden. Ein exaktes 10- bis 15-Jahres-Kursziel wäre dagegen unseriös; dafür ist das Geschäftsmodell zu abhängig von Zinsen, Regulierung und Projektkosten. (Yahoo Finance)
Unterm Strich halte ich Northland Power für einen vernünftigen, aber anspruchsvollen Langfristwert. Die Aktie ist aus meiner Sicht interessanter als 2025, weil Oneida geliefert wurde, Baltic Power weit fortgeschritten ist und das Unternehmen die Finanzierung realistischer aufgesetzt hat. Gleichzeitig ist sie kein glasklarer Schnäppchenkauf, weil ein Teil des Turnarounds schon im Kurs steckt und Hai Long noch beweisen muss, dass aus dem Projekt kein Dauerproblem wird. Für die nächsten 5 bis 15 Jahre sehe ich gute Chancen auf einen soliden Gesamtertrag, wenn das Management die beiden Offshore-Großprojekte wirklich sauber über die Ziellinie bringt. Wer maximale Planbarkeit sucht, findet defensivere Versorger. Wer dagegen einen Infrastrukturwert mit echter Wachstumsoption sucht und Bau- sowie Refinanzierungsrisiken aushält, kann Northland Power auf dem aktuellen Niveau aus meiner Sicht gut vertreten. (Northland Power)
Autor: ChatGPT