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New York Times Company A Aktie

Aktie
WKN:  857534 ISIN:  US6501111073 US-Symbol:  NYT Branche:  Medien Land:  USA
67,38 €
+1,20 €
+1,81%
12:05:47 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
9,72 Mrd. €
Streubesitz
-
KGV
29,34
Dividende
0,67 $
Dividendenrendite
1,14%
Index-Zuordnung
-
New York Times Company A Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Die New York Times Company ist ein US-amerikanischer, börsennotierter Medienkonzern mit Fokus auf qualitativ hochwertigen Journalismus und digitale Abonnements. Kern des Geschäfts ist die Marke "The New York Times", eine der weltweit bekanntesten Tageszeitungen mit starker Online-Präsenz. Das Unternehmen adressiert vor allem zahlungskräftige, informationsaffine Lesersegmente in den USA und international. Die strategische Ausrichtung liegt auf einem skalierbaren, wiederkehrenden Abo-Modell, das Print- und Digitalinhalte, spezialisierte Vertikalangebote sowie ergänzende Services umfasst. Für konservative Anleger ist das Unternehmen vor allem als etablierter Qualitätsanbieter im globalen Nachrichtenmarkt relevant, der seine Marke konsequent in ein digitales Plattformmodell überführt.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell der New York Times Company basiert im Wesentlichen auf wiederkehrenden Erlösen aus Digital- und Print-Abonnements, ergänzt durch Werbeerlöse, Lizenzeinnahmen sowie Einnahmen aus ergänzenden digitalen Produkten. Das Unternehmen verfolgt ein mehrschichtiges Abo-System mit verschiedenen Preisstufen und Bündelprodukten, die Nachrichten, Spiele, Audioinhalte, Rezepte und andere digitale Services kombinieren. Zentral ist die Monetarisierung einer großen, globalen Leserschaft über ein Direct-to-Consumer-Modell statt primärer Abhängigkeit von Werbemärkten. Die Gesellschaft setzt auf eine hohe Zahlungsbereitschaft für exklusive Inhalte, investigativen Journalismus und nutzwertige Vertikalangebote. Datenbasierte Analysen der Nutzerpräferenzen steuern Produktentwicklung, Personalisierung und Preisstrategien. Flankierend generiert das Unternehmen Werbeerlöse über digitale Anzeigen, Native Advertising und ausgewählte Print-Werbung, positioniert Werbung aber klar als sekundären Erlöstreiber hinter den Abo-Umsätzen. Insgesamt ist das Modell stark auf Skalierung, Kundenbindung und Markenstärke ausgerichtet.

Mission und publizistischer Auftrag

Die Mission des Unternehmens ist auf unabhängigen, faktenbasierten Journalismus ausgerichtet. Die New York Times Company versteht sich als Verteidigerin einer freien Presse und als Institution zur Bereitstellung geprüfter Informationen für demokratische Entscheidungsprozesse. Leitend ist der Anspruch, die Öffentlichkeit umfassend, tiefgehend und kritisch zu informieren, Missstände aufzudecken und Kontext zu komplexen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen zu liefern. Dieser publizistische Auftrag prägt sowohl redaktionelle Standards als auch die strategische Priorisierung von Qualitätsjournalismus gegenüber kurzfristigen Reichweitenzielen. Die Mission erstreckt sich zunehmend auch auf neue Formate wie Podcasts, langfristige Recherchen, Datenjournalismus und visuelle Erzählformen, bleibt aber im Kern auf Glaubwürdigkeit, Transparenz und redaktionelle Unabhängigkeit fokussiert.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produktportfolio der New York Times Company gliedert sich in mehrere digitale und analoge Angebote mit starkem Schwerpunkt auf dem Nachrichten-Ökosystem. Kernprodukt ist die Nachrichtenplattform "The New York Times" als digitale Ausgabe und gedruckte Tageszeitung mit umfassender Berichterstattung zu Politik, Wirtschaft, Finanzen, Kultur, Technologie, Wissenschaft und internationalen Ereignissen. Ergänzend hat das Unternehmen ein Portfolio an spezialisierten Produkten aufgebaut. Dazu gehören unter anderem digitale Spieleangebote wie "NYT Games" mit Kreuzworträtseln und Logikspielen, ein Rezepte- und Kochportal mit dem Markenauftritt "NYT Cooking" sowie Audioformate, darunter ein reichweitenstarker Nachrichtenpodcast. Außerdem bietet der Konzern digitale Abopakete mit gebündeltem Zugang zu Nachrichten, Spielen, Cooking und Audio an. Dienstleistungen für Geschäftskunden umfassen Syndication-Lösungen und Content-Lizenzen, bei denen Inhalte der New York Times über Partnerplattformen verbreitet werden. Relativ geringe, aber strategisch relevante Umsätze resultieren aus Events, Konferenzen und ausgewählten Markenkooperationen.

Business Units und Segmentstruktur

Die New York Times Company berichtet ihr Geschäft im Wesentlichen entlang der Segmente Nachrichtenprodukte und andere digitale Angebote. Im Zentrum steht die Nachrichtensparte, die sowohl die digitale Nachrichtenplattform als auch die gedruckte Zeitung umfasst. Sie bildet die Basis für die journalistische Wertschöpfung und fungiert als Hauptakquisitionskanal für Abonnenten. Davon abgesetzt werden die ergänzenden digitalen Produkte, insbesondere Spiele und Kochangebote, die als eigenständige Abo-Vertikalen vermarktet werden und oft in Bündelangebote integriert sind. Innerhalb der Organisation bestehen spezialisierte Einheiten für Redaktion, Produktentwicklung, Technologie, Data Analytics, Vertrieb und Marketing. Die redaktionelle Einheit arbeitet weitgehend unabhängig von der Geschäftsführung, um die publizistische Unabhängigkeit zu sichern, während auf Managementebene Integration und Monetarisierung der unterschiedlichen Produktlinien gesteuert werden.

Alleinstellungsmerkmale

Die New York Times Company verfügt über mehrere markante Alleinstellungsmerkmale im globalen Medienmarkt. Besonders hervorzuheben ist die starke, historisch gewachsene Markenreputation als Referenzmedium für Qualitätsjournalismus. Die Zeitung ist vielfach ausgezeichnet und gilt in vielen Ländern als Standardquelle für US- und internationale Nachrichten. Zweitens besitzt das Unternehmen eine außergewöhnlich große und wachsende Basis zahlender Digitalabonnenten, die weltweit nur von wenigen Medienhäusern erreicht wird. Drittens zeichnet sich das Produktportfolio durch eine Kombination aus tiefgründiger Berichterstattung, datengetriebenem Storytelling, investigativen Projekten und nutzwertigen Vertikalen aus, die Leser langfristig an die Marke binden. Zudem hat die Gesellschaft frühzeitig auf ein Paywall- und Abomodell gesetzt und dieses konsequent weiterentwickelt. Dadurch konnte sie sich von rein reichweitengetriebenen, werbefinanzierten Online-Medien abgrenzen und ein nachhaltigeres Erlösprofil aufbauen.

Burggräben und strukturelle Moats

Die Burggräben der New York Times Company ergeben sich vor allem aus immateriellen Vermögenswerten und Netzwerkeffekten. Erster zentraler Moat ist die über Jahrzehnte aufgebaute journalistische Glaubwürdigkeit. Diese Reputation ist schwer imitierbar und bildet eine hohe Eintrittsbarriere für neue Wettbewerber, die vergleichbare Vertrauenswerte aufbauen wollen. Zweiter Moat ist die enorme Abonnentenbasis. Sie erzeugt Skaleneffekte im redaktionellen Betrieb und im Technologie-Stack, da die Fixkosten für globalen Journalismus und digitale Plattformen auf viele zahlende Nutzer verteilt werden. Drittens wirken Daten- und Lernkurveneffekte: Das Unternehmen verfügt über umfangreiche Nutzungsdaten zur Optimierung von Abo-Paketen, Preismodellen, personalisierten Inhalten und Marketingkampagnen. Viertens bildet das starke journalistische Ökosystem mit investigativen Projekten, Visualisierungen, Audioformaten und Servicejournalismus einen in sich geschlossenen Kosmos, der die Wechselkosten für loyale Leser erhöht. Zusammen erschweren diese Faktoren eine direkte Substitution durch andere Nachrichtenseiten oder kostenlose Quellen.

Wettbewerbsumfeld

Die New York Times Company agiert in einem stark umkämpften globalen Medienmarkt. Zu den direkten Wettbewerbern gehören große US-Qualitätsmedien wie "The Washington Post" und "The Wall Street Journal" sowie internationale Titel wie "Financial Times" und führende europäische Tageszeitungen. Hinzu kommen digitale Nachrichtenplattformen, TV-Sender mit Online-Angeboten und spezialisierte Finanz- und Wirtschaftsdienste. Auf der Werbeseite konkurriert die Gesellschaft zudem mit Plattformkonzernen wie Google und Meta, die einen Großteil der digitalen Werbebudgets anziehen. Indirekt konkurriert die New York Times Company mit Streaming-Diensten, Social-Media-Plattformen und Spieleanbietern um die Aufmerksamkeit und Zahlungsbereitschaft der Nutzer. Im Segment digitaler Spiele und Kochangebote treten spezialisierte Apps und Rezeptseiten als Wettbewerber auf. Insgesamt ist der Markt durch hohen Innovationsdruck, sinkende Printnutzung und eine starke Machtverschiebung zu großen Technologieplattformen geprägt.

Management und Strategie

Die Unternehmensführung der New York Times Company kombiniert publizistische Tradition mit einer klaren Digitalstrategie. Der Vorstandsvorsitz und das Managementteam fokussieren sich auf den Ausbau der digitalen Abonnementbasis, die Optimierung der Produktbündel und die Stärkung der globalen Markenpräsenz. Strategische Prioritäten sind unter anderem: Ausbau der Kernnachrichtenplattform, kontinuierliche Verbesserung der Nutzererfahrung, Entwicklung neuer Vertikalangebote, Ausbau von Audioformaten sowie selektive internationale Expansion. Die Unternehmensführung setzt auf organisches Wachstum und technologischen Fortschritt, etwa durch Investitionen in Produktentwicklung, Datenanalyse und personalisierte Empfehlungssysteme. Gleichzeitig wird die redaktionelle Unabhängigkeit betont: Die Trennung von Redaktion und Geschäftsführung soll sicherstellen, dass wirtschaftliche Erwägungen nicht unmittelbar in die Berichterstattung eingreifen. Langfristig zielt die Strategie auf eine robuste, diversifizierte Abo-Basis mit hoher Kundenloyalität und auf ein Erlösprofil, das weniger konjunkturabhängig von Werbemärkten ist.

Branchen- und Regionalanalyse

Die New York Times Company ist hauptsächlich in der Medien- und Verlagsbranche in den USA tätig, agiert aber mit ihren digitalen Angeboten de facto weltweit. Der US-Medienmarkt gilt als reif und von intensiver Konkurrenz geprägt, weist jedoch eine hohe Zahlungsbereitschaft für Premiuminhalte in bestimmten Zielgruppen auf. Global befindet sich die Nachrichtenbranche in einem tiefgreifenden Strukturwandel: Print-Auflagen gehen langfristig zurück, während digitale Geschäftsmodelle und Abo-Plattformen Bedeutung gewinnen. Zugleich verschieben sich Werbebudgets zu globalen Technologiekonzernen, was die Abhängigkeit von Werbeerträgen für klassische Medienhäuser problematisch macht. In diesem Umfeld gilt die New York Times Company als einer der erfolgreicheren Transformationsfälle, da sie ein tragfähiges digitales Abo-Modell etabliert hat. Regional ist die Marke besonders stark in den USA, verfügt aber über eine wachsende Leserschaft in Europa und anderen entwickelten Märkten. Währungs- und regulatorische Risiken bleiben im Vergleich zu stark international diversifizierten Konzernen begrenzt, konzentrieren sich aber auf medienrechtliche Entwicklungen und Datenschutzvorgaben.

Unternehmensgeschichte

Die Wurzeln der New York Times Company reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück. Die Zeitung "The New York Times" wurde in New York City gegründet und entwickelte sich im Laufe des 20. Jahrhunderts zu einem der einflussreichsten Printmedien der USA. Die Unternehmensgeschichte ist geprägt von journalistischen Meilensteinen, darunter umfangreiche investigative Recherchen, internationale Kriegsberichterstattung und Enthüllungen politischer Skandale. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts professionalisierte sich die Unternehmensstruktur, und die Zeitung wurde zu einem zentralen Referenzmedium für Politik, Wirtschaft und Kultur. Mit dem Aufkommen des Internets begann eine schrittweise digitale Transformation. Die Einführung einer Paywall und die konsequente Fokussierung auf Abonnements markierten strategische Wendepunkte. Das Unternehmen investierte in digitale Plattformen, Apps, Audioformate und datengetriebene Produktentwicklung. Historisch gewachsene redaktionelle Standards blieben dabei bestehen, während das Erlösmodell von Printwerbung zu digitalen Abos verschoben wurde. Heute steht die New York Times Company sinnbildlich für die erfolgreiche Anpassung einer traditionellen Tageszeitung an das digitale Zeitalter.

Besonderheiten und Strukturmerkmale

Die New York Times Company weist mehrere Besonderheiten auf, die für Anleger relevant sind. Die Unternehmensstruktur ist von einer starken, identitätsprägenden Marke dominiert, die weit über den Heimatmarkt hinaus bekannt ist. Die Organisation verbindet einen redaktionell geprägten Kern mit technisch orientierten Produkt- und Daten-Teams. Ein zentrales Merkmal ist der hohe Stellenwert redaktioneller Unabhängigkeit, der sich in klaren internen Richtlinien, Ombudsstrukturen und etablierten Qualitätsprozessen niederschlägt. Darüber hinaus verfolgt das Unternehmen eine klare Plattformlogik: Inhalte werden für verschiedene Kanäle – Website, App, Audio, Newsletter und gegebenenfalls Partnerplattformen – kuratiert und technisch optimiert. Die Konzentration auf ein Abo-Ökosystem mit mehreren Produktkategorien innerhalb einer Marke unterscheidet das Unternehmen von stark fragmentierten Medienkonglomeraten. Für Investoren bedeutet dies eine hohe Abhängigkeit von der Markenwahrnehmung, aber auch einen fokussierten strategischen Rahmen.

Chancen für konservative Anleger

Für konservativ orientierte Anleger bietet die New York Times Company mehrere potenzielle Chancen. Erstens kann der hohe Anteil wiederkehrender Abo-Erlöse zu einer relativ gut planbaren Umsatzbasis beitragen, sofern die Abonnentenbindung stabil bleibt. Zweitens dürfte die starke Markenposition im Premiumsegment des Nachrichtenmarktes eine gewisse Preissetzungsmacht ermöglichen, etwa über schrittweise Preiserhöhungen oder attraktiv gestaltete Bündelangebote. Drittens kann weiteres Wachstum der digitalen Abonnentenbasis, insbesondere außerhalb der USA und in jüngeren Zielgruppen, zusätzliche Skaleneffekte erzeugen. Viertens besteht die Chance, dass neue Formate wie Audio, interaktive Formate, datengetriebene Visualisierungen und Serviceangebote die Nutzungsintensität erhöhen und Up-Selling-Potenziale erschließen. Fünftens könnte die Position des Unternehmens als Symbol für Qualitätsjournalismus in Zeiten von Desinformation und polarisierten Medienumgebungen einen langfristigen Vertrauensvorteil ausbauen. Für Anleger, die auf etablierte Marken und strukturelle Burggräben setzen, kann diese Stabilität einen gewissen Reiz haben, ohne jedoch Kurs- oder Ertragssicherheit zu garantieren.

Risiken und Investitionsüberlegungen

Dem gegenüber stehen wesentliche Risiken, die ein konservativer Investor sorgfältig abwägen sollte. Ein zentrales Risiko ist die anhaltende Disruption im Mediensektor: Veränderungen im Nutzerverhalten, die wachsende Rolle von Social Media als Nachrichtenquelle und neue Wettbewerbsmodelle können die Zahlungsbereitschaft für klassische Abos mittelfristig beeinträchtigen. Zudem besteht ein Klumpenrisiko in der Abhängigkeit von der Marke "The New York Times". Reputationsschäden, Vertrauensverluste oder kontroverse redaktionelle Entscheidungen könnten sich direkt auf Abozahlen und Werbenachfrage auswirken. Weiterhin steht das Unternehmen im Spannungsfeld politischer Polarisierung, was zu Angriffen auf die Glaubwürdigkeit, Boykottaufrufen oder regulatorischem Druck führen kann. Konjunkturelle Abschwünge wirken sich zwar primär auf Werbebudgets aus, können aber auch die Bereitschaft zu kostenpflichtigen Abos reduzieren. Technologie- und Plattformabhängigkeiten, etwa von App-Stores, Suchmaschinen und Empfehlungsalgorithmen, stellen zusätzliche Unwägbarkeiten dar. Aus Anlegersicht erfordert ein Investment daher die Bereitschaft, zyklische und strukturelle Schwankungen im Mediensektor zu akzeptieren und den langfristigen Erfolg des digitalen Transformationspfads als wesentliche Werttreiber anzusehen, ohne daraus automatische Ertragserwartungen abzuleiten.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 66,96 € / 67,38 €
Spread +0,63%
Schluss Vortag 66,18 €
Gehandelte Stücke 1.746
Tagesvolumen Vortag 142.589,7 €
Tagestief 66,02 €
Tageshoch 67,54 €
52W-Tief 40,72 €
52W-Hoch 67,54 €
Jahrestief 51,22 €
Jahreshoch 67,54 €

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Nachrichtenlage zusammengefasst: Warum ist die New York Times Company A Aktie heute gestiegen?

  • Die New York Times Company hat in ihrem neuesten Bericht die Fortschritte bei der digitalen Abonnentenzahl hervorgehoben, die weiterhin steigt und sich positiv auf die Einnahmen auswirkt.
  • Das Unternehmen plant Investitionen in neue digitale Produkte, um die Kundenbindung weiter zu stärken und zusätzliche Einnahmequellen zu erschließen.
  • Analysten zeigen sich optimistisch hinsichtlich der mittelfristigen Wachstumsprognosen, insbesondere im Hinblick auf den Bereich der digitalen Werbung.
  • In der letzten Pressemitteilung wurden positive Reaktionen auf die neue Podcast-Serie der New York Times verzeichnet, die sich als erfolgreich erwiesen hat.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 2.586 $
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 351,10 $
Jahresüberschuss in Mio. 293,83 $
Umsatz je Aktie 15,60 $
Gewinn je Aktie 1,77 $
Gewinnrendite +15,25%
Umsatzrendite +11,36%
Return on Investment +10,34%
Marktkapitalisierung in Mio. 8.630 $
KGV (Kurs/Gewinn) 29,41
KBV (Kurs/Buchwert) 4,48
KUV (Kurs/Umsatz) 3,34
Eigenkapitalrendite +15,25%
Eigenkapitalquote +67,82%

Derivate

Hebelprodukte (39)
Knock-Outs 22
Faktor-Zertifikate 17

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 4
Gesteigert seit 7 Jahre
Keine Senkung seit 12 Jahre
Stabilität der Dividende -0,02 (max 1,00)
Jährlicher 27,12% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 17,99% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 29,3% (auf den Gewinn/FFO)
quote 30,1% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 31,34%

Dividenden Historie

Datum Dividende
06.01.2026 0,18 $ (0,15 €)
08.10.2025 0,18 $ (0,15 €)
09.07.2025 0,18 $ (0,15 €)
01.04.2025 0,18 $ (0,17 €)
09.01.2025 0,13 $ (0,13 €)
09.10.2024 0,13 $ (0,12 €)
09.07.2024 0,13 $ (0,12 €)
01.04.2024 0,13 $ (0,12 €)
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Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 66,86 +2,86%
65,00 € 10:13
Frankfurt 67,26 +2,44%
65,66 € 11:51
München 66,23 -0,35%
66,46 € 08:00
Stuttgart 67,06 +1,48%
66,08 € 11:47
L&S RT 67,17 +1,53%
66,16 € 12:05
NYSE 77,99 $ +3,31%
75,49 $ 20.02.26
Nasdaq 77,98 $ +3,30%
75,49 $ 20.02.26
AMEX 75,56 $ +0,19%
75,42 $ 19.02.26
Tradegate 67,38 +1,81%
66,18 € 12:05
Quotrix 66,02 -0,78%
66,54 € 07:44
Gettex 67,06 +0,96%
66,42 € 11:44
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
23.02.26 67,22 101 T
20.02.26 66,18 143 T
19.02.26 64,16 259 T
18.02.26 64,08 210 T
17.02.26 62,46 0
16.02.26 61,60 1.411
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 61,60 € +9,12%
1 Monat 61,12 € +9,98%
6 Monate 51,02 € +31,75%
1 Jahr 45,92 € +46,39%
5 Jahre 43,40 € +54,88%

Unternehmensprofil New York Times Company A

Die New York Times Company ist ein US-amerikanischer, börsennotierter Medienkonzern mit Fokus auf qualitativ hochwertigen Journalismus und digitale Abonnements. Kern des Geschäfts ist die Marke "The New York Times", eine der weltweit bekanntesten Tageszeitungen mit starker Online-Präsenz. Das Unternehmen adressiert vor allem zahlungskräftige, informationsaffine Lesersegmente in den USA und international. Die strategische Ausrichtung liegt auf einem skalierbaren, wiederkehrenden Abo-Modell, das Print- und Digitalinhalte, spezialisierte Vertikalangebote sowie ergänzende Services umfasst. Für konservative Anleger ist das Unternehmen vor allem als etablierter Qualitätsanbieter im globalen Nachrichtenmarkt relevant, der seine Marke konsequent in ein digitales Plattformmodell überführt.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell der New York Times Company basiert im Wesentlichen auf wiederkehrenden Erlösen aus Digital- und Print-Abonnements, ergänzt durch Werbeerlöse, Lizenzeinnahmen sowie Einnahmen aus ergänzenden digitalen Produkten. Das Unternehmen verfolgt ein mehrschichtiges Abo-System mit verschiedenen Preisstufen und Bündelprodukten, die Nachrichten, Spiele, Audioinhalte, Rezepte und andere digitale Services kombinieren. Zentral ist die Monetarisierung einer großen, globalen Leserschaft über ein Direct-to-Consumer-Modell statt primärer Abhängigkeit von Werbemärkten. Die Gesellschaft setzt auf eine hohe Zahlungsbereitschaft für exklusive Inhalte, investigativen Journalismus und nutzwertige Vertikalangebote. Datenbasierte Analysen der Nutzerpräferenzen steuern Produktentwicklung, Personalisierung und Preisstrategien. Flankierend generiert das Unternehmen Werbeerlöse über digitale Anzeigen, Native Advertising und ausgewählte Print-Werbung, positioniert Werbung aber klar als sekundären Erlöstreiber hinter den Abo-Umsätzen. Insgesamt ist das Modell stark auf Skalierung, Kundenbindung und Markenstärke ausgerichtet.

Mission und publizistischer Auftrag

Die Mission des Unternehmens ist auf unabhängigen, faktenbasierten Journalismus ausgerichtet. Die New York Times Company versteht sich als Verteidigerin einer freien Presse und als Institution zur Bereitstellung geprüfter Informationen für demokratische Entscheidungsprozesse. Leitend ist der Anspruch, die Öffentlichkeit umfassend, tiefgehend und kritisch zu informieren, Missstände aufzudecken und Kontext zu komplexen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen zu liefern. Dieser publizistische Auftrag prägt sowohl redaktionelle Standards als auch die strategische Priorisierung von Qualitätsjournalismus gegenüber kurzfristigen Reichweitenzielen. Die Mission erstreckt sich zunehmend auch auf neue Formate wie Podcasts, langfristige Recherchen, Datenjournalismus und visuelle Erzählformen, bleibt aber im Kern auf Glaubwürdigkeit, Transparenz und redaktionelle Unabhängigkeit fokussiert.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produktportfolio der New York Times Company gliedert sich in mehrere digitale und analoge Angebote mit starkem Schwerpunkt auf dem Nachrichten-Ökosystem. Kernprodukt ist die Nachrichtenplattform "The New York Times" als digitale Ausgabe und gedruckte Tageszeitung mit umfassender Berichterstattung zu Politik, Wirtschaft, Finanzen, Kultur, Technologie, Wissenschaft und internationalen Ereignissen. Ergänzend hat das Unternehmen ein Portfolio an spezialisierten Produkten aufgebaut. Dazu gehören unter anderem digitale Spieleangebote wie "NYT Games" mit Kreuzworträtseln und Logikspielen, ein Rezepte- und Kochportal mit dem Markenauftritt "NYT Cooking" sowie Audioformate, darunter ein reichweitenstarker Nachrichtenpodcast. Außerdem bietet der Konzern digitale Abopakete mit gebündeltem Zugang zu Nachrichten, Spielen, Cooking und Audio an. Dienstleistungen für Geschäftskunden umfassen Syndication-Lösungen und Content-Lizenzen, bei denen Inhalte der New York Times über Partnerplattformen verbreitet werden. Relativ geringe, aber strategisch relevante Umsätze resultieren aus Events, Konferenzen und ausgewählten Markenkooperationen.

Business Units und Segmentstruktur

Die New York Times Company berichtet ihr Geschäft im Wesentlichen entlang der Segmente Nachrichtenprodukte und andere digitale Angebote. Im Zentrum steht die Nachrichtensparte, die sowohl die digitale Nachrichtenplattform als auch die gedruckte Zeitung umfasst. Sie bildet die Basis für die journalistische Wertschöpfung und fungiert als Hauptakquisitionskanal für Abonnenten. Davon abgesetzt werden die ergänzenden digitalen Produkte, insbesondere Spiele und Kochangebote, die als eigenständige Abo-Vertikalen vermarktet werden und oft in Bündelangebote integriert sind. Innerhalb der Organisation bestehen spezialisierte Einheiten für Redaktion, Produktentwicklung, Technologie, Data Analytics, Vertrieb und Marketing. Die redaktionelle Einheit arbeitet weitgehend unabhängig von der Geschäftsführung, um die publizistische Unabhängigkeit zu sichern, während auf Managementebene Integration und Monetarisierung der unterschiedlichen Produktlinien gesteuert werden.

Alleinstellungsmerkmale

Die New York Times Company verfügt über mehrere markante Alleinstellungsmerkmale im globalen Medienmarkt. Besonders hervorzuheben ist die starke, historisch gewachsene Markenreputation als Referenzmedium für Qualitätsjournalismus. Die Zeitung ist vielfach ausgezeichnet und gilt in vielen Ländern als Standardquelle für US- und internationale Nachrichten. Zweitens besitzt das Unternehmen eine außergewöhnlich große und wachsende Basis zahlender Digitalabonnenten, die weltweit nur von wenigen Medienhäusern erreicht wird. Drittens zeichnet sich das Produktportfolio durch eine Kombination aus tiefgründiger Berichterstattung, datengetriebenem Storytelling, investigativen Projekten und nutzwertigen Vertikalen aus, die Leser langfristig an die Marke binden. Zudem hat die Gesellschaft frühzeitig auf ein Paywall- und Abomodell gesetzt und dieses konsequent weiterentwickelt. Dadurch konnte sie sich von rein reichweitengetriebenen, werbefinanzierten Online-Medien abgrenzen und ein nachhaltigeres Erlösprofil aufbauen.

Burggräben und strukturelle Moats

Die Burggräben der New York Times Company ergeben sich vor allem aus immateriellen Vermögenswerten und Netzwerkeffekten. Erster zentraler Moat ist die über Jahrzehnte aufgebaute journalistische Glaubwürdigkeit. Diese Reputation ist schwer imitierbar und bildet eine hohe Eintrittsbarriere für neue Wettbewerber, die vergleichbare Vertrauenswerte aufbauen wollen. Zweiter Moat ist die enorme Abonnentenbasis. Sie erzeugt Skaleneffekte im redaktionellen Betrieb und im Technologie-Stack, da die Fixkosten für globalen Journalismus und digitale Plattformen auf viele zahlende Nutzer verteilt werden. Drittens wirken Daten- und Lernkurveneffekte: Das Unternehmen verfügt über umfangreiche Nutzungsdaten zur Optimierung von Abo-Paketen, Preismodellen, personalisierten Inhalten und Marketingkampagnen. Viertens bildet das starke journalistische Ökosystem mit investigativen Projekten, Visualisierungen, Audioformaten und Servicejournalismus einen in sich geschlossenen Kosmos, der die Wechselkosten für loyale Leser erhöht. Zusammen erschweren diese Faktoren eine direkte Substitution durch andere Nachrichtenseiten oder kostenlose Quellen.

Wettbewerbsumfeld

Die New York Times Company agiert in einem stark umkämpften globalen Medienmarkt. Zu den direkten Wettbewerbern gehören große US-Qualitätsmedien wie "The Washington Post" und "The Wall Street Journal" sowie internationale Titel wie "Financial Times" und führende europäische Tageszeitungen. Hinzu kommen digitale Nachrichtenplattformen, TV-Sender mit Online-Angeboten und spezialisierte Finanz- und Wirtschaftsdienste. Auf der Werbeseite konkurriert die Gesellschaft zudem mit Plattformkonzernen wie Google und Meta, die einen Großteil der digitalen Werbebudgets anziehen. Indirekt konkurriert die New York Times Company mit Streaming-Diensten, Social-Media-Plattformen und Spieleanbietern um die Aufmerksamkeit und Zahlungsbereitschaft der Nutzer. Im Segment digitaler Spiele und Kochangebote treten spezialisierte Apps und Rezeptseiten als Wettbewerber auf. Insgesamt ist der Markt durch hohen Innovationsdruck, sinkende Printnutzung und eine starke Machtverschiebung zu großen Technologieplattformen geprägt.

Management und Strategie

Die Unternehmensführung der New York Times Company kombiniert publizistische Tradition mit einer klaren Digitalstrategie. Der Vorstandsvorsitz und das Managementteam fokussieren sich auf den Ausbau der digitalen Abonnementbasis, die Optimierung der Produktbündel und die Stärkung der globalen Markenpräsenz. Strategische Prioritäten sind unter anderem: Ausbau der Kernnachrichtenplattform, kontinuierliche Verbesserung der Nutzererfahrung, Entwicklung neuer Vertikalangebote, Ausbau von Audioformaten sowie selektive internationale Expansion. Die Unternehmensführung setzt auf organisches Wachstum und technologischen Fortschritt, etwa durch Investitionen in Produktentwicklung, Datenanalyse und personalisierte Empfehlungssysteme. Gleichzeitig wird die redaktionelle Unabhängigkeit betont: Die Trennung von Redaktion und Geschäftsführung soll sicherstellen, dass wirtschaftliche Erwägungen nicht unmittelbar in die Berichterstattung eingreifen. Langfristig zielt die Strategie auf eine robuste, diversifizierte Abo-Basis mit hoher Kundenloyalität und auf ein Erlösprofil, das weniger konjunkturabhängig von Werbemärkten ist.

Branchen- und Regionalanalyse

Die New York Times Company ist hauptsächlich in der Medien- und Verlagsbranche in den USA tätig, agiert aber mit ihren digitalen Angeboten de facto weltweit. Der US-Medienmarkt gilt als reif und von intensiver Konkurrenz geprägt, weist jedoch eine hohe Zahlungsbereitschaft für Premiuminhalte in bestimmten Zielgruppen auf. Global befindet sich die Nachrichtenbranche in einem tiefgreifenden Strukturwandel: Print-Auflagen gehen langfristig zurück, während digitale Geschäftsmodelle und Abo-Plattformen Bedeutung gewinnen. Zugleich verschieben sich Werbebudgets zu globalen Technologiekonzernen, was die Abhängigkeit von Werbeerträgen für klassische Medienhäuser problematisch macht. In diesem Umfeld gilt die New York Times Company als einer der erfolgreicheren Transformationsfälle, da sie ein tragfähiges digitales Abo-Modell etabliert hat. Regional ist die Marke besonders stark in den USA, verfügt aber über eine wachsende Leserschaft in Europa und anderen entwickelten Märkten. Währungs- und regulatorische Risiken bleiben im Vergleich zu stark international diversifizierten Konzernen begrenzt, konzentrieren sich aber auf medienrechtliche Entwicklungen und Datenschutzvorgaben.

Unternehmensgeschichte

Die Wurzeln der New York Times Company reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück. Die Zeitung "The New York Times" wurde in New York City gegründet und entwickelte sich im Laufe des 20. Jahrhunderts zu einem der einflussreichsten Printmedien der USA. Die Unternehmensgeschichte ist geprägt von journalistischen Meilensteinen, darunter umfangreiche investigative Recherchen, internationale Kriegsberichterstattung und Enthüllungen politischer Skandale. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts professionalisierte sich die Unternehmensstruktur, und die Zeitung wurde zu einem zentralen Referenzmedium für Politik, Wirtschaft und Kultur. Mit dem Aufkommen des Internets begann eine schrittweise digitale Transformation. Die Einführung einer Paywall und die konsequente Fokussierung auf Abonnements markierten strategische Wendepunkte. Das Unternehmen investierte in digitale Plattformen, Apps, Audioformate und datengetriebene Produktentwicklung. Historisch gewachsene redaktionelle Standards blieben dabei bestehen, während das Erlösmodell von Printwerbung zu digitalen Abos verschoben wurde. Heute steht die New York Times Company sinnbildlich für die erfolgreiche Anpassung einer traditionellen Tageszeitung an das digitale Zeitalter.

Besonderheiten und Strukturmerkmale

Die New York Times Company weist mehrere Besonderheiten auf, die für Anleger relevant sind. Die Unternehmensstruktur ist von einer starken, identitätsprägenden Marke dominiert, die weit über den Heimatmarkt hinaus bekannt ist. Die Organisation verbindet einen redaktionell geprägten Kern mit technisch orientierten Produkt- und Daten-Teams. Ein zentrales Merkmal ist der hohe Stellenwert redaktioneller Unabhängigkeit, der sich in klaren internen Richtlinien, Ombudsstrukturen und etablierten Qualitätsprozessen niederschlägt. Darüber hinaus verfolgt das Unternehmen eine klare Plattformlogik: Inhalte werden für verschiedene Kanäle – Website, App, Audio, Newsletter und gegebenenfalls Partnerplattformen – kuratiert und technisch optimiert. Die Konzentration auf ein Abo-Ökosystem mit mehreren Produktkategorien innerhalb einer Marke unterscheidet das Unternehmen von stark fragmentierten Medienkonglomeraten. Für Investoren bedeutet dies eine hohe Abhängigkeit von der Markenwahrnehmung, aber auch einen fokussierten strategischen Rahmen.

Chancen für konservative Anleger

Für konservativ orientierte Anleger bietet die New York Times Company mehrere potenzielle Chancen. Erstens kann der hohe Anteil wiederkehrender Abo-Erlöse zu einer relativ gut planbaren Umsatzbasis beitragen, sofern die Abonnentenbindung stabil bleibt. Zweitens dürfte die starke Markenposition im Premiumsegment des Nachrichtenmarktes eine gewisse Preissetzungsmacht ermöglichen, etwa über schrittweise Preiserhöhungen oder attraktiv gestaltete Bündelangebote. Drittens kann weiteres Wachstum der digitalen Abonnentenbasis, insbesondere außerhalb der USA und in jüngeren Zielgruppen, zusätzliche Skaleneffekte erzeugen. Viertens besteht die Chance, dass neue Formate wie Audio, interaktive Formate, datengetriebene Visualisierungen und Serviceangebote die Nutzungsintensität erhöhen und Up-Selling-Potenziale erschließen. Fünftens könnte die Position des Unternehmens als Symbol für Qualitätsjournalismus in Zeiten von Desinformation und polarisierten Medienumgebungen einen langfristigen Vertrauensvorteil ausbauen. Für Anleger, die auf etablierte Marken und strukturelle Burggräben setzen, kann diese Stabilität einen gewissen Reiz haben, ohne jedoch Kurs- oder Ertragssicherheit zu garantieren.

Risiken und Investitionsüberlegungen

Dem gegenüber stehen wesentliche Risiken, die ein konservativer Investor sorgfältig abwägen sollte. Ein zentrales Risiko ist die anhaltende Disruption im Mediensektor: Veränderungen im Nutzerverhalten, die wachsende Rolle von Social Media als Nachrichtenquelle und neue Wettbewerbsmodelle können die Zahlungsbereitschaft für klassische Abos mittelfristig beeinträchtigen. Zudem besteht ein Klumpenrisiko in der Abhängigkeit von der Marke "The New York Times". Reputationsschäden, Vertrauensverluste oder kontroverse redaktionelle Entscheidungen könnten sich direkt auf Abozahlen und Werbenachfrage auswirken. Weiterhin steht das Unternehmen im Spannungsfeld politischer Polarisierung, was zu Angriffen auf die Glaubwürdigkeit, Boykottaufrufen oder regulatorischem Druck führen kann. Konjunkturelle Abschwünge wirken sich zwar primär auf Werbebudgets aus, können aber auch die Bereitschaft zu kostenpflichtigen Abos reduzieren. Technologie- und Plattformabhängigkeiten, etwa von App-Stores, Suchmaschinen und Empfehlungsalgorithmen, stellen zusätzliche Unwägbarkeiten dar. Aus Anlegersicht erfordert ein Investment daher die Bereitschaft, zyklische und strukturelle Schwankungen im Mediensektor zu akzeptieren und den langfristigen Erfolg des digitalen Transformationspfads als wesentliche Werttreiber anzusehen, ohne daraus automatische Ertragserwartungen abzuleiten.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 9,72 Mrd. €
Aktienanzahl 163,17 Mio.
Währung EUR
Land USA
Sektor Kommunikation
Branche Medien
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+9,76% BlackRock Inc
+9,74% Vanguard Group Inc
+6,45% T. Rowe Price Investment Management,Inc.
+3,84% Darsana Capital Partners LP
+3,45% Farallon Capital Management, L.L.C.
+3,05% State Street Corp
+2,80% Wellington Management Company LLP
+2,57% AQR Capital Management LLC
+2,35% Geode Capital Management, LLC
+2,27% Route One Investment Co, LP
+2,00% Renaissance Technologies Corp
+1,98% Baillie Gifford & Co Limited.
+1,73% Dimensional Fund Advisors, Inc.
+1,71% Franklin Resources Inc
+1,47% Morgan Stanley - Brokerage Accounts
+1,45% Burgundy Asset Management Ltd
+1,41% AllianceBernstein L.P.
+1,14% Marshall Wace Asset Management Ltd
+1,12% Charles Schwab Investment Management Inc
+1,04% Capital Research Global Investors
+38,68% Weitere
0,00% Streubesitz

Community-Beiträge zu New York Times Company A

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Rabbit59
New York Times - für langfristige Anleger
Die "New York Times" gilt als eine der besten Tageszeitungen der Welt. Der Umsatz des Internetgeschäfts habe im dritten Quartal 2010 um fast 15% angezogen. Zusammen mit einer spürbaren Wende des Werbemarktes könnte dies zu einer kräftigen Erholung der Aktie führen. Doch bisher sei nach drei Krisenjahren in Folge der Turnaround noch nicht gelungen und der Schuldenberg sei weiterhin hoch.Sollte die Erholung des amerikanischen Werbemarktes anhalten, seien die Perspektiven für die im Netz erfolgreiche "Times" sehr gut. Das Papier sei aber nichts für schwache Nerven. Die Experten von "FOCUS-MONEY" raten, die New York Times-Aktie bis 10,00 Euro zu kaufen. Ein Stopp sollte bei 4,80 Euro platziert werden. (Ausgabe 44) (28.10.2010/ac/a/a)
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Häufig gestellte Fragen zur New York Times Company A Aktie und zum New York Times Company A Kurs

Der aktuelle Kurs der New York Times Company A Aktie liegt bei 67,38 €.

Für 1.000€ kann man sich 14,84 New York Times Company A Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der New York Times Company A Aktie lautet NYT.

Die 1 Monats-Performance der New York Times Company A Aktie beträgt aktuell 9,98%.

Die 1 Jahres-Performance der New York Times Company A Aktie beträgt aktuell 46,39%.

Der Aktienkurs der New York Times Company A Aktie liegt aktuell bei 67,38 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 9,98% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von New York Times Company A eine Wertentwicklung von 20,77% aus und über 6 Monate sind es 31,75%.

Das 52-Wochen-Hoch der New York Times Company A Aktie liegt bei 67,54 €.

Das 52-Wochen-Tief der New York Times Company A Aktie liegt bei 40,72 €.

Das Allzeithoch von New York Times Company A liegt bei 67,54 €.

Das Allzeittief von New York Times Company A liegt bei 4,58 €.

Die Volatilität der New York Times Company A Aktie liegt derzeit bei 43,71%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von New York Times Company A in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 9,72 Mrd. €

Insgesamt sind 165,8 Mio New York Times Company A Aktien im Umlauf.

BlackRock Inc hält +9,76% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

New York Times Company A hat seinen Hauptsitz in USA.

New York Times Company A gehört zum Sektor Medien.

Das KGV der New York Times Company A Aktie beträgt 29,34.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von New York Times Company A betrug 2.585.919.000 $.

Ja, New York Times Company A zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 06.01.2026 eine Dividende in Höhe von 0,18 $ (0,15 €) gezahlt.

Zuletzt hat New York Times Company A am 06.01.2026 eine Dividende in Höhe von 0,18 $ (0,15 €) gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,23%. Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von New York Times Company A wurde am 06.01.2026 in Höhe von 0,18 $ (0,15 €) je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,23%.

Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 06.01.2026. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,18 $ (0,15 €) gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.