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Netflix steigt aus – Was bedeutet das für den geplanten Deal mit Warner Brothers?

Netflix hat sich aus dem geplanten 82,7 Milliarden US-Dollar Deal mit Warner Bros. zurückgezogen. Die Aktie stieg daraufhin deutlich. Was bedeutet das für Mitstreiter Paramount?
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Netflix AG ist ein international führendes Streaming-Unternehmen, das eine breite Palette von Serien, Filmen und Dokumentationen über eine Internet-basierte Plattform anbietet.
Quelle: - ©unsplash.com
Netflix Inc 92,075 $ Netflix Inc Chart -1,64%
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Paramount Skydance B 11,075 $ Paramount Skydance B Chart +8,15%
Zugehörige Wertpapiere:
Warner Bros Discovery Inc 26,98 $ Warner Bros Discovery Inc Chart -0,26%
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Die Netflix-Aktie stieg zeitweise um bis zu 13 Prozent, nachdem das Unternehmen von einem geplanten Übernahme-Deal Abstand genommen hatte. Warner Bros. verzeichnete hingegen Kursverluste, da nun kein Bieterwettstreit mehr erwartet wird. Paramount blieb nahezu unverändert.

Im Dezember hatte Netflix (Netflix Aktie) einen Vertrag im Wert von 82,7 Milliarden US-Dollar mit Warner Bros. unterzeichnet, um das Studio und das Streaming-Geschäft zu übernehmen. Wiederholte Gegenangebote von Paramount hielten den Bieterwettstreit offen. Warner Bros. bewertete das jüngste Angebot von Paramount mit 31 US-Dollar pro Aktie als das bessere. David Zaslav, CEO von Warner Bros., erklärte, dass die Fusion mit Paramount einen enormen Mehrwert für die Aktionäre schaffen werde.

Die Entscheidung von Netflix, sein Angebot nicht zu erhöhen, wurde von Ancora Holdings Group als vorteilhaft für die Aktionäre bezeichnet, da sie nun mit einer besseren Auszahlung rechnen können.

Der Übernahmekampf zog auch politische Aufmerksamkeit auf sich. Ted Sarandos von Netflix und David Ellison von Paramount trafen sich mit US-Gesetzgebern in Washington, um ihre Argumente vorzutragen. Der Justizausschuss des US-Senats plant eine Anhörung, um den Warner-Bros.-Verkauf zu prüfen, wobei Politiker wie Elizabeth Warren Bedenken bezüglich der kartellrechtlichen Auswirkungen äußerten.

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Im Gegensatz zu Netflix kämpfen traditionelle Film- und TV-Produzenten wie Paramount und Warner Bros. mit eigenen Streaming-Diensten, die jedoch nicht die gleiche Abonnentenbasis wie Netflix aufweisen können. Paramount hatte zudem angeboten, Warner Bros. Kabelfernsehsender wie CNN und TNT zu übernehmen.

Paramount startete eine mehrgleisige Kampagne, um den Deal doch noch zu gewinnen. Schließlich erhielt das Unternehmen eine Fremdfinanzierung von 57,5 Milliarden US-Dollar durch die Bank of America (Bank of America Aktie), Citigroup (Citigroup Aktie) und Apollo Global Management.

Autor: sbh-Redaktion/neb


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