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Morgan Stanley Aktie

Aktie
WKN:  885836 ISIN:  US6174464486 US-Symbol:  MS Branche:  Kapitalmärkte Land:  USA
183,70 $
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-2,85%
156,59 € 19:31:39 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
248,74 Mrd. €
Streubesitz
13,20%
KGV
18,06
Dividende
1,00 $
Dividendenrendite
0,53%
neu: Nachhaltigkeits-Score
36 %
Index-Zuordnung
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Morgan Stanley Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Morgan Stanley ist eine global agierende Investmentbank und Vermögensverwaltungsgesellschaft mit Hauptsitz in New York. Das Institut zählt zu den systemrelevanten Finanzinstituten in den USA und ist in zahlreichen Jurisdiktionen, darunter die EU, Großbritannien und der asiatisch-pazifische Raum, mit lizenzierten Bank- und Wertpapiergesellschaften vertreten. Der Konzern fokussiert sich auf kapitalmarktorientierte Dienstleistungen für institutionelle Investoren, Unternehmen, Regierungen sowie vermögende Privatkunden. Für konservative Anleger ist Morgan Stanley vor allem als diversifizierter Finanzdienstleister mit starkem Markenwert, hoher regulatorischer Einbindung und ausgeprägter Kapitalmarktpräsenz relevant.

Geschäftsmodell und Ertragslogik

Das Geschäftsmodell von Morgan Stanley basiert auf drei zentralen Säulen: Investment Banking, Institutional Securities und Wealth & Investment Management. Der Konzern verfolgt ein beratungs- und provisionsgetriebenes Modell, ergänzt um zinsabhängige Erträge aus Kredit- und Marginfinanzierungen. Die Bank strukturiert komplexe Kapitalmarkttransaktionen, begleitet Fusionen und Übernahmen, platziert Aktien- und Anleiheemissionen und stellt Liquidität im Handelsgeschäft bereit. Parallel dazu generiert Morgan Stanley wiederkehrende Gebühren aus der Vermögensverwaltung für wohlhabende Privatkunden und institutionelle Mandate. Ziel ist eine ausgewogene Mischung aus zyklischen Kapitalmarkterträgen und stabileren, gebührenbasierten Einnahmequellen, um die Volatilität des Ergebnisses zu glätten und die regulatorischen Kapitalanforderungen verlässlich zu erfüllen.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Morgan Stanley lässt sich als Ausrichtung auf langfristig verantwortungsvolle Kapitalallokation, umfassende Kundenberatung und eine stabile Rolle im globalen Finanzsystem beschreiben. Das Management betont die Verbindung von Fiduciary Duty gegenüber Kunden mit strenger Risikokontrolle und regulatorischer Compliance. Strategisch verfolgt die Bank den Ausbau des globalen Wealth-Management-Geschäfts, die Stärkung wiederkehrender Erträge sowie die Integration von Nachhaltigkeitskriterien in Kapitalmarkt- und Anlageprozesse. ESG-Aspekte werden zunehmend in Research, Produktstrukturierung und Portfolioallokation eingebunden, ohne jedoch den klassischen Investmentbanking-Fokus vollständig zu verdrängen. Ein zentrales Element der Mission ist die Positionierung als verlässlicher, globaler Partner für komplexe Finanzfragen über Konjunkturzyklen hinweg.

Produkte und Dienstleistungen

Morgan Stanley bietet ein breites Spektrum an Finanzdienstleistungen, das verschiedene Kundensegmente adressiert.
  • Investment Banking: Beratung bei M&A-Transaktionen, Spin-offs, Restrukturierungen, Initial Public Offerings, Kapitalerhöhungen sowie Strukturierung komplexer Eigen- und Fremdkapitalfinanzierungen.
  • Institutional Securities: Aktien- und Anleihehandel, Derivate- und Strukturprodukte, Prime Brokerage für Hedgefonds, Devisen- und Rohstoffhandel, Securities Lending sowie Research-Dienstleistungen für institutionelle Investoren.
  • Wealth Management: Finanzplanung, Portfolioverwaltung, Vermögensstrukturierung, Nachfolgeplanung, Kreditlösungen, Margin Lending sowie Zugang zu alternativen Investments und strukturierten Produkten für vermögende Privatkunden und Family Offices.
  • Investment Management: Publikumsfonds, institutionelle Mandate, alternative Anlageprodukte wie Private Equity, Immobilienfonds und Infrastrukturvehikel.
Das Produktangebot ist stark auf beratungsintensive, margenstarke Dienstleistungen ausgerichtet, die hohe Markteintrittsbarrieren und Kundentreue begünstigen.

Business Units und Segmentstruktur

Der Konzern berichtet seine Aktivitäten im Wesentlichen in zwei großen Segmenten: Institutional Securities sowie Wealth Management. Flankierend tritt das Segment Investment Management hinzu, das sich auf Asset-Management-Lösungen für institutionelle und private Anleger konzentriert. Innerhalb von Institutional Securities bündelt Morgan Stanley das klassische Investmentbanking, den Global Markets Bereich mit Sales & Trading über verschiedene Assetklassen sowie Prime Brokerage-Services. Wealth Management umfasst insbesondere die nach der Übernahme von Smith Barney massiv ausgebaute Beratung für wohlhabende Privatkunden, Finanzplaner-Netzwerke, digitale Plattformen sowie Kredit- und Cash-Management-Angebote. Investment Management steuert spezialisierte Fonds- und Mandatslösungen mit Fokus auf Aktien, Renten, Multi-Asset-Strategien sowie alternative Anlagen. Diese Segmentierung ermöglicht eine differenzierte Steuerung von Kapital, Risiko und Profitabilität.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Morgan Stanley entstand 1935 in den USA im Zuge des Glass-Steagall-Gesetzes, das die Trennung von Geschäfts- und Investmentbankgeschäft vorschrieb. Aus der historischen Morgan-Organisation hervorgegangen, spezialisierte sich das neu gegründete Institut auf Wertpapieremissionen und entwickelte sich rasch zu einem bedeutenden Akteur im US-Anleihe- und Aktienmarkt. Im Laufe der Jahrzehnte internationalisierte Morgan Stanley sein Geschäft, baute Niederlassungen in Europa und Asien auf und erweiterte das Leistungsspektrum vom klassischen Emissionsgeschäft zum umfassenden Investmentbanking. Die Finanzkrise 2008 markierte einen Wendepunkt: Morgan Stanley wandelte sich zur Bank-Holding mit verstärkter Einlagenbasis und wurde intensiver Bankenaufsicht unterstellt. In den Folgejahren richtete das Management den Fokus verstärkt auf das Wealth-Management-Geschäft, unter anderem durch die Integration von Smith Barney sowie den Ausbau globaler Beratungsstrukturen. Diese strategische Verlagerung in Richtung stabiler, gebührenbasierter Erträge prägt bis heute das Profil des Konzerns.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Morgan Stanley verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die als Burggräben interpretiert werden können.
  • Markenreputation: Die Marke Morgan Stanley steht im institutionellen wie im wohlhabenden Privatkundensegment für hohe Beratungskompetenz, insbesondere bei komplexen Kapitalmarkttransaktionen und maßgeschneiderten Anlagelösungen.
  • Kundenbeziehungen: Langjährige, vertrauensbasierte Beziehungen zu multinationalen Konzernen, Staatsinstitutionen, Pensionsfonds, Stiftungen und Family Offices schaffen hohe Wechselbarrieren und fördern wiederkehrende Mandate.
  • Skaleneffekte und Plattform: Die globale Handels- und Beratungsplattform ermöglicht Kostenvorteile, hohe Produktvielfalt und schnellen Marktzugang über verschiedene Regionen und Assetklassen.
  • Research- und Structuring-Kompetenz: Die starke Research-Abdeckung und Expertise bei der Strukturierung komplexer Derivate und Finanzierungslösungen verschafft der Bank einen qualitativen Vorsprung gegenüber kleineren Wettbewerbern.
Diese Elemente wirken gemeinsam als Moat und erschweren neuen Marktteilnehmern den Eintritt in zentrale Ertragsfelder von Morgan Stanley.

Wettbewerbsumfeld

Morgan Stanley agiert im direkten Wettbewerb mit anderen globalen Universal- und Investmentbanken. Zu den wesentlichen Wettbewerbern zählen unter anderem Großinstitute wie Goldman Sachs, JPMorgan, Bank of America, Citigroup, Barclays, Deutsche Bank, UBS und Credit Suisse-Nachfolgeeinheiten sowie asiatische Großbanken. In der Vermögensverwaltung konkurriert Morgan Stanley mit internationalen Wealth-Managern, Privatbanken und unabhängigen Asset-Managern. Der Wettbewerb ist stark von Preis- und Margendruck, regulatorischen Anforderungen, technologischen Investitionen und Talentgewinnung geprägt. Marktanteile in zentralen Bereichen wie M&A-Beratung, Equity Capital Markets, Debt Capital Markets und Prime Brokerage werden regelmäßig neu ausgehandelt, abhängig von Deal-Flow, Risikobereitschaft und Platzierungskraft der Institute.

Management, Governance und Strategie

Die Unternehmensführung von Morgan Stanley wird von einem erfahrenen Top-Management und einem Board of Directors mit starkem Fokus auf Corporate Governance und Risikomanagement geprägt. Nach einer Phase der Neuausrichtung nach der Finanzkrise setzte das Management konsequent auf Kapitalstabilität, Regulierungskonformität und den Ausbau des Wealth-Management-Geschäfts. Die strategische Agenda umfasst mehrere Kernpunkte:
  • Stärkung gebührenbasierter Erträge durch Wachstum in Wealth Management und Investment Management.
  • Disziplinierte Kapitalallokation mit Priorität auf regulatorische Kapitalquoten, Stresstests und Liquiditätspuffer.
  • Digitalisierung von Kundeninteraktion und Backoffice-Prozessen, inklusive Plattformlösungen für Berater und Self-Directed-Investoren.
  • Integration von ESG-Faktoren in Produkte, Risikomanagement und Reporting.
Die Vergütungsstrukturen orientieren sich stark an Leistung, langfristigen Erfolgskennziffern und regulatorischen Leitplanken, um Fehlanreize und übermäßige Risikobereitschaft zu begrenzen.

Branchen- und Regionenfokus

Morgan Stanley ist im globalen Finanzdienstleistungssektor aktiv, mit Schwerpunkt auf Investmentbanking, Kapitalmarktgeschäft, Vermögensverwaltung und Asset Management. Regional liegt der Fokus auf Nordamerika, gefolgt von Europa, dem Nahen Osten und Afrika sowie Asien-Pazifik. In vielen dieser Märkte ist Morgan Stanley als Lead-Arranger, Bookrunner oder Berater bei kapitalmarktrelevanten Transaktionen positioniert. Der Finanzsektor insgesamt befindet sich in einem tiefgreifenden Strukturwandel, getrieben durch Digitalisierung, Regulierung, niedrige beziehungsweise volatile Zinsniveaus und die wachsende Bedeutung nachhaltiger Anlagen. Morgan Stanley agiert in einem Umfeld hoher regulatorischer Dichte, intensiven Wettbewerbs und verkürzter Marktzyklen, was eine flexible Kapital- und Risikosteuerung erfordert.

Sonstige Besonderheiten

Eine Besonderheit von Morgan Stanley ist die starke Verknüpfung von traditionellem Investmentbanking mit einem im Zeitverlauf überdurchschnittlich ausgebauten Wealth-Management-Geschäft. Diese Kombination zielt auf Stabilität der Ertragsbasis und reduziert die Abhängigkeit von kurzfristigen Handels- und Emissionsvolumina. Darüber hinaus engagiert sich die Bank in Programmen zur finanziellen Bildung, zur Förderung von Unternehmertum und zur Unterstützung sozialer Projekte. Im Nachhaltigkeitsbereich hat Morgan Stanley eigene Initiativen und Plattformen etabliert, um Investoren Impact- und ESG-orientierte Strategien anzubieten. Gleichzeitig unterliegt das Institut wie andere Großbanken anhaltender öffentlicher und regulatorischer Beobachtung hinsichtlich Geschäftsverhalten, Vergütungspolitik und Umgang mit Interessenkonflikten.

Chancen für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers ergeben sich mehrere potenzielle Chancen im Zusammenhang mit Morgan Stanley:
  • Skalierter, global diversifizierter Geschäftsansatz mit etablierter Marke und breiter Kundenbasis.
  • Zunehmender Anteil stabilerer, gebührenbasierter Erträge aus Wealth Management und Asset Management, die zyklische Schwankungen des Kapitalmarktgeschäfts dämpfen können.
  • Strenge regulatorische Aufsicht und interne Risikokontrollsysteme, die nach der Finanzkrise weiter geschärft wurden und auf Kapitalstärke sowie Liquiditätssicherung abzielen.
  • Potenzial, von strukturellen Trends wie wachsendem Vermögen privater Haushalte, institutioneller Nachfrage nach komplexen Anlagelösungen und ESG-orientierten Produkten zu profitieren.
Diese Faktoren können langfristig zu einer robusteren Ertragsstruktur beitragen, bleiben jedoch abhängig von Marktbedingungen und regulatorischem Umfeld.

Risiken und zentrale Unsicherheiten

Trotz der genannten Chancen müssen konservative Anleger wesentliche Risiken berücksichtigen:
  • Zyklizität: Investmentbanking und Handelsgeschäft unterliegen starken Konjunktur- und Marktzyklen, die Ergebnisvolatilität verursachen können.
  • Regulatorische Risiken: Verschärfte Kapitalanforderungen, Compliance-Vorgaben, Geldwäsche- und Sanktionsregeln sowie mögliche neue Abgaben können Profitabilität und Geschäftsmodell beeinflussen.
  • Reputations- und Rechtsrisiken: Fehlverhalten einzelner Geschäftsbereiche, Rechtsstreitigkeiten oder Compliance-Verstöße können zu hohen Kosten, Auflagen und Reputationsschäden führen.
  • Zins- und Marktpreisrisiken: Veränderungen von Zinsstruktur, Kreditspreads, Währungen und Assetpreisen wirken sich direkt auf Handelsbuch, Kreditportfolios und Kundenaktivität aus.
  • Wettbewerbs- und Technologierisiken: Konkurrenz durch etablierte Banken, Vermögensverwalter und technologiegetriebene Marktteilnehmer (Fintechs, Neobroker, digitale Plattformen) kann Margen und Marktanteile unter Druck setzen.
Ein Investment in Morgan Stanley bleibt damit trotz schrittweiser Stabilisierung des Geschäftsprofils eng mit der Entwicklung der globalen Finanzmärkte und des regulatorischen Umfelds verknüpft. Eine sorgfältige individuelle Risikoabwägung ist unerlässlich; konkrete Anlageentscheidungen sollten auf eigener Analyse und gegebenenfalls externer, unabhängiger Beratung basieren.

Kursdaten

Geld/Brief 183,71 $ / 183,73 $
Spread +0,01%
Schluss Vortag 189,09 $
Gehandelte Stücke 587.110
Tagesvolumen Vortag 1.203.333.850 $
Tagestief 183,64 $
Tageshoch 186,665 $
52W-Tief 94,35 $
52W-Hoch 192,68 $
Jahrestief 177,21 $
Jahreshoch 192,68 $

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Nachrichtenlage zusammengefasst

  • Morgan Stanley Bank zeigt ein starkes Wachstum im Wealth Management-Geschäft und hat kürzlich positive Kundenfeedbacks für ihre Beratungsdienste erhalten.
  • Die Bank hat ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2023 angehoben, basierend auf den guten Ergebnissen im Investmentbanking und dem Anstieg der Vermögenswerte unter Verwaltung.
  • Morgan Stanley hat mehrere strategische Partnerschaften angekündigt, um ihre technologische Infrastruktur auszubauen und die Effizienz zu verbessern.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 103.145 $
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 17.596 $
Jahresüberschuss in Mio. 13.529 $
Umsatz je Aktie 64,14 $
Gewinn je Aktie 8,33 $
Gewinnrendite +12,95%
Umsatzrendite +12,98%
Return on Investment +1,11%
Marktkapitalisierung in Mio. 202.158 $
KGV (Kurs/Gewinn) 15,09
KBV (Kurs/Buchwert) 1,93
KUV (Kurs/Umsatz) 1,96
Eigenkapitalrendite +12,81%
Eigenkapitalquote +8,60%
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Derivate

Anlageprodukte (2)
Aktienanleihen 2
Hebelprodukte (173)
Optionsscheine 102
Faktor-Zertifikate 38
Knock-Outs 33
Alle Derivate

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 4
Gesteigert seit 12 Jahre
Keine Senkung seit 15 Jahre
Stabilität der Dividende 0,77 (max 1,00)
Jährlicher 22,41% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 21,46% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 37,7% (auf den Gewinn/FFO)
quote 15,9% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 9,61%

Dividenden Historie

Datum Dividende
31.10.2025 1,00 $ (0,86 €)
31.07.2025 1,00 $ (0,88 €)
30.04.2025 0,93 $ (0,81 €)
31.01.2025 0,93 $ (0,89 €)
31.10.2024 0,93 $ (0,85 €)
31.07.2024 0,93 $ (0,86 €)
29.04.2024 0,85 $ (0,79 €)
30.01.2024 0,85 $ (0,78 €)
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Termine

31.03.2026 Quartalsmitteilung
Quelle: Leeway

Prognose & Kursziel

Keine aktuellen Prognosen oder Kursziele bekannt.

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 158,36 € +0,97%
156,84 € 08:10
Frankfurt 158,54 € -1,23%
160,52 € 08:10
Hamburg 157,06 € -2,16%
160,52 € 17:25
Hannover 157,00 € -2,19%
160,52 € 17:25
München 159,26 € +0,23%
158,90 € 09:05
Stuttgart 156,72 € -2,37%
160,52 € 19:17
Xetra 157,44 € -2,69%
161,80 € 17:35
L&S RT 155,76 € -3,34%
161,15 € 19:46
NYSE 183,75 $ -2,82%
189,09 $ 19:31
Nasdaq 183,73 $ -2,82%
189,06 $ 19:31
AMEX 183,83 $ -2,92%
189,36 $ 19:26
Wien 157,14 € -2,43%
161,06 € 17:32
SIX Swiss Exchange -   -
-   -
Tradegate 157,26 € -2,42%
161,16 € 18:36
Quotrix 160,24 € +2,38%
156,52 € 08:41
Gettex 156,00 € -3,49%
161,64 € 19:43
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
16.01.26 189,09 1,20 Mrd
15.01.26 191,23 1,80 Mrd
14.01.26 180,78 559 M
13.01.26 182,76 982 M
12.01.26 186,57 686 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 182,76 $ +3,46%
1 Monat 176,98 $ +6,84%
6 Monate 140,83 $ +34,27%
1 Jahr 137,87 $ +37,15%
5 Jahre 74,84 $ +152,66%

Unternehmensprofil Morgan Stanley Corp

Morgan Stanley ist eine global agierende Investmentbank und Vermögensverwaltungsgesellschaft mit Hauptsitz in New York. Das Institut zählt zu den systemrelevanten Finanzinstituten in den USA und ist in zahlreichen Jurisdiktionen, darunter die EU, Großbritannien und der asiatisch-pazifische Raum, mit lizenzierten Bank- und Wertpapiergesellschaften vertreten. Der Konzern fokussiert sich auf kapitalmarktorientierte Dienstleistungen für institutionelle Investoren, Unternehmen, Regierungen sowie vermögende Privatkunden. Für konservative Anleger ist Morgan Stanley vor allem als diversifizierter Finanzdienstleister mit starkem Markenwert, hoher regulatorischer Einbindung und ausgeprägter Kapitalmarktpräsenz relevant.

Geschäftsmodell und Ertragslogik

Das Geschäftsmodell von Morgan Stanley basiert auf drei zentralen Säulen: Investment Banking, Institutional Securities und Wealth & Investment Management. Der Konzern verfolgt ein beratungs- und provisionsgetriebenes Modell, ergänzt um zinsabhängige Erträge aus Kredit- und Marginfinanzierungen. Die Bank strukturiert komplexe Kapitalmarkttransaktionen, begleitet Fusionen und Übernahmen, platziert Aktien- und Anleiheemissionen und stellt Liquidität im Handelsgeschäft bereit. Parallel dazu generiert Morgan Stanley wiederkehrende Gebühren aus der Vermögensverwaltung für wohlhabende Privatkunden und institutionelle Mandate. Ziel ist eine ausgewogene Mischung aus zyklischen Kapitalmarkterträgen und stabileren, gebührenbasierten Einnahmequellen, um die Volatilität des Ergebnisses zu glätten und die regulatorischen Kapitalanforderungen verlässlich zu erfüllen.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Morgan Stanley lässt sich als Ausrichtung auf langfristig verantwortungsvolle Kapitalallokation, umfassende Kundenberatung und eine stabile Rolle im globalen Finanzsystem beschreiben. Das Management betont die Verbindung von Fiduciary Duty gegenüber Kunden mit strenger Risikokontrolle und regulatorischer Compliance. Strategisch verfolgt die Bank den Ausbau des globalen Wealth-Management-Geschäfts, die Stärkung wiederkehrender Erträge sowie die Integration von Nachhaltigkeitskriterien in Kapitalmarkt- und Anlageprozesse. ESG-Aspekte werden zunehmend in Research, Produktstrukturierung und Portfolioallokation eingebunden, ohne jedoch den klassischen Investmentbanking-Fokus vollständig zu verdrängen. Ein zentrales Element der Mission ist die Positionierung als verlässlicher, globaler Partner für komplexe Finanzfragen über Konjunkturzyklen hinweg.

Produkte und Dienstleistungen

Morgan Stanley bietet ein breites Spektrum an Finanzdienstleistungen, das verschiedene Kundensegmente adressiert.
  • Investment Banking: Beratung bei M&A-Transaktionen, Spin-offs, Restrukturierungen, Initial Public Offerings, Kapitalerhöhungen sowie Strukturierung komplexer Eigen- und Fremdkapitalfinanzierungen.
  • Institutional Securities: Aktien- und Anleihehandel, Derivate- und Strukturprodukte, Prime Brokerage für Hedgefonds, Devisen- und Rohstoffhandel, Securities Lending sowie Research-Dienstleistungen für institutionelle Investoren.
  • Wealth Management: Finanzplanung, Portfolioverwaltung, Vermögensstrukturierung, Nachfolgeplanung, Kreditlösungen, Margin Lending sowie Zugang zu alternativen Investments und strukturierten Produkten für vermögende Privatkunden und Family Offices.
  • Investment Management: Publikumsfonds, institutionelle Mandate, alternative Anlageprodukte wie Private Equity, Immobilienfonds und Infrastrukturvehikel.
Das Produktangebot ist stark auf beratungsintensive, margenstarke Dienstleistungen ausgerichtet, die hohe Markteintrittsbarrieren und Kundentreue begünstigen.

Business Units und Segmentstruktur

Der Konzern berichtet seine Aktivitäten im Wesentlichen in zwei großen Segmenten: Institutional Securities sowie Wealth Management. Flankierend tritt das Segment Investment Management hinzu, das sich auf Asset-Management-Lösungen für institutionelle und private Anleger konzentriert. Innerhalb von Institutional Securities bündelt Morgan Stanley das klassische Investmentbanking, den Global Markets Bereich mit Sales & Trading über verschiedene Assetklassen sowie Prime Brokerage-Services. Wealth Management umfasst insbesondere die nach der Übernahme von Smith Barney massiv ausgebaute Beratung für wohlhabende Privatkunden, Finanzplaner-Netzwerke, digitale Plattformen sowie Kredit- und Cash-Management-Angebote. Investment Management steuert spezialisierte Fonds- und Mandatslösungen mit Fokus auf Aktien, Renten, Multi-Asset-Strategien sowie alternative Anlagen. Diese Segmentierung ermöglicht eine differenzierte Steuerung von Kapital, Risiko und Profitabilität.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Morgan Stanley entstand 1935 in den USA im Zuge des Glass-Steagall-Gesetzes, das die Trennung von Geschäfts- und Investmentbankgeschäft vorschrieb. Aus der historischen Morgan-Organisation hervorgegangen, spezialisierte sich das neu gegründete Institut auf Wertpapieremissionen und entwickelte sich rasch zu einem bedeutenden Akteur im US-Anleihe- und Aktienmarkt. Im Laufe der Jahrzehnte internationalisierte Morgan Stanley sein Geschäft, baute Niederlassungen in Europa und Asien auf und erweiterte das Leistungsspektrum vom klassischen Emissionsgeschäft zum umfassenden Investmentbanking. Die Finanzkrise 2008 markierte einen Wendepunkt: Morgan Stanley wandelte sich zur Bank-Holding mit verstärkter Einlagenbasis und wurde intensiver Bankenaufsicht unterstellt. In den Folgejahren richtete das Management den Fokus verstärkt auf das Wealth-Management-Geschäft, unter anderem durch die Integration von Smith Barney sowie den Ausbau globaler Beratungsstrukturen. Diese strategische Verlagerung in Richtung stabiler, gebührenbasierter Erträge prägt bis heute das Profil des Konzerns.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Morgan Stanley verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die als Burggräben interpretiert werden können.
  • Markenreputation: Die Marke Morgan Stanley steht im institutionellen wie im wohlhabenden Privatkundensegment für hohe Beratungskompetenz, insbesondere bei komplexen Kapitalmarkttransaktionen und maßgeschneiderten Anlagelösungen.
  • Kundenbeziehungen: Langjährige, vertrauensbasierte Beziehungen zu multinationalen Konzernen, Staatsinstitutionen, Pensionsfonds, Stiftungen und Family Offices schaffen hohe Wechselbarrieren und fördern wiederkehrende Mandate.
  • Skaleneffekte und Plattform: Die globale Handels- und Beratungsplattform ermöglicht Kostenvorteile, hohe Produktvielfalt und schnellen Marktzugang über verschiedene Regionen und Assetklassen.
  • Research- und Structuring-Kompetenz: Die starke Research-Abdeckung und Expertise bei der Strukturierung komplexer Derivate und Finanzierungslösungen verschafft der Bank einen qualitativen Vorsprung gegenüber kleineren Wettbewerbern.
Diese Elemente wirken gemeinsam als Moat und erschweren neuen Marktteilnehmern den Eintritt in zentrale Ertragsfelder von Morgan Stanley.

Wettbewerbsumfeld

Morgan Stanley agiert im direkten Wettbewerb mit anderen globalen Universal- und Investmentbanken. Zu den wesentlichen Wettbewerbern zählen unter anderem Großinstitute wie Goldman Sachs, JPMorgan, Bank of America, Citigroup, Barclays, Deutsche Bank, UBS und Credit Suisse-Nachfolgeeinheiten sowie asiatische Großbanken. In der Vermögensverwaltung konkurriert Morgan Stanley mit internationalen Wealth-Managern, Privatbanken und unabhängigen Asset-Managern. Der Wettbewerb ist stark von Preis- und Margendruck, regulatorischen Anforderungen, technologischen Investitionen und Talentgewinnung geprägt. Marktanteile in zentralen Bereichen wie M&A-Beratung, Equity Capital Markets, Debt Capital Markets und Prime Brokerage werden regelmäßig neu ausgehandelt, abhängig von Deal-Flow, Risikobereitschaft und Platzierungskraft der Institute.

Management, Governance und Strategie

Die Unternehmensführung von Morgan Stanley wird von einem erfahrenen Top-Management und einem Board of Directors mit starkem Fokus auf Corporate Governance und Risikomanagement geprägt. Nach einer Phase der Neuausrichtung nach der Finanzkrise setzte das Management konsequent auf Kapitalstabilität, Regulierungskonformität und den Ausbau des Wealth-Management-Geschäfts. Die strategische Agenda umfasst mehrere Kernpunkte:
  • Stärkung gebührenbasierter Erträge durch Wachstum in Wealth Management und Investment Management.
  • Disziplinierte Kapitalallokation mit Priorität auf regulatorische Kapitalquoten, Stresstests und Liquiditätspuffer.
  • Digitalisierung von Kundeninteraktion und Backoffice-Prozessen, inklusive Plattformlösungen für Berater und Self-Directed-Investoren.
  • Integration von ESG-Faktoren in Produkte, Risikomanagement und Reporting.
Die Vergütungsstrukturen orientieren sich stark an Leistung, langfristigen Erfolgskennziffern und regulatorischen Leitplanken, um Fehlanreize und übermäßige Risikobereitschaft zu begrenzen.

Branchen- und Regionenfokus

Morgan Stanley ist im globalen Finanzdienstleistungssektor aktiv, mit Schwerpunkt auf Investmentbanking, Kapitalmarktgeschäft, Vermögensverwaltung und Asset Management. Regional liegt der Fokus auf Nordamerika, gefolgt von Europa, dem Nahen Osten und Afrika sowie Asien-Pazifik. In vielen dieser Märkte ist Morgan Stanley als Lead-Arranger, Bookrunner oder Berater bei kapitalmarktrelevanten Transaktionen positioniert. Der Finanzsektor insgesamt befindet sich in einem tiefgreifenden Strukturwandel, getrieben durch Digitalisierung, Regulierung, niedrige beziehungsweise volatile Zinsniveaus und die wachsende Bedeutung nachhaltiger Anlagen. Morgan Stanley agiert in einem Umfeld hoher regulatorischer Dichte, intensiven Wettbewerbs und verkürzter Marktzyklen, was eine flexible Kapital- und Risikosteuerung erfordert.

Sonstige Besonderheiten

Eine Besonderheit von Morgan Stanley ist die starke Verknüpfung von traditionellem Investmentbanking mit einem im Zeitverlauf überdurchschnittlich ausgebauten Wealth-Management-Geschäft. Diese Kombination zielt auf Stabilität der Ertragsbasis und reduziert die Abhängigkeit von kurzfristigen Handels- und Emissionsvolumina. Darüber hinaus engagiert sich die Bank in Programmen zur finanziellen Bildung, zur Förderung von Unternehmertum und zur Unterstützung sozialer Projekte. Im Nachhaltigkeitsbereich hat Morgan Stanley eigene Initiativen und Plattformen etabliert, um Investoren Impact- und ESG-orientierte Strategien anzubieten. Gleichzeitig unterliegt das Institut wie andere Großbanken anhaltender öffentlicher und regulatorischer Beobachtung hinsichtlich Geschäftsverhalten, Vergütungspolitik und Umgang mit Interessenkonflikten.

Chancen für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers ergeben sich mehrere potenzielle Chancen im Zusammenhang mit Morgan Stanley:
  • Skalierter, global diversifizierter Geschäftsansatz mit etablierter Marke und breiter Kundenbasis.
  • Zunehmender Anteil stabilerer, gebührenbasierter Erträge aus Wealth Management und Asset Management, die zyklische Schwankungen des Kapitalmarktgeschäfts dämpfen können.
  • Strenge regulatorische Aufsicht und interne Risikokontrollsysteme, die nach der Finanzkrise weiter geschärft wurden und auf Kapitalstärke sowie Liquiditätssicherung abzielen.
  • Potenzial, von strukturellen Trends wie wachsendem Vermögen privater Haushalte, institutioneller Nachfrage nach komplexen Anlagelösungen und ESG-orientierten Produkten zu profitieren.
Diese Faktoren können langfristig zu einer robusteren Ertragsstruktur beitragen, bleiben jedoch abhängig von Marktbedingungen und regulatorischem Umfeld.

Risiken und zentrale Unsicherheiten

Trotz der genannten Chancen müssen konservative Anleger wesentliche Risiken berücksichtigen:
  • Zyklizität: Investmentbanking und Handelsgeschäft unterliegen starken Konjunktur- und Marktzyklen, die Ergebnisvolatilität verursachen können.
  • Regulatorische Risiken: Verschärfte Kapitalanforderungen, Compliance-Vorgaben, Geldwäsche- und Sanktionsregeln sowie mögliche neue Abgaben können Profitabilität und Geschäftsmodell beeinflussen.
  • Reputations- und Rechtsrisiken: Fehlverhalten einzelner Geschäftsbereiche, Rechtsstreitigkeiten oder Compliance-Verstöße können zu hohen Kosten, Auflagen und Reputationsschäden führen.
  • Zins- und Marktpreisrisiken: Veränderungen von Zinsstruktur, Kreditspreads, Währungen und Assetpreisen wirken sich direkt auf Handelsbuch, Kreditportfolios und Kundenaktivität aus.
  • Wettbewerbs- und Technologierisiken: Konkurrenz durch etablierte Banken, Vermögensverwalter und technologiegetriebene Marktteilnehmer (Fintechs, Neobroker, digitale Plattformen) kann Margen und Marktanteile unter Druck setzen.
Ein Investment in Morgan Stanley bleibt damit trotz schrittweiser Stabilisierung des Geschäftsprofils eng mit der Entwicklung der globalen Finanzmärkte und des regulatorischen Umfelds verknüpft. Eine sorgfältige individuelle Risikoabwägung ist unerlässlich; konkrete Anlageentscheidungen sollten auf eigener Analyse und gegebenenfalls externer, unabhängiger Beratung basieren.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 248,74 Mrd. €
Aktienanzahl 1,61 Mrd.
Streubesitz 13,20%
Währung EUR
Land USA
Sektor Finanzen
Branche Kapitalmärkte
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+23,62% Mitsubishi UFJ Financial Group Inc Junk
+7,46% Vanguard Group Inc
+6,52% State Street Corp
+5,95% BlackRock Inc
+2,45% JPMorgan Chase & Co
+1,70% Capital Research & Mgmt Co - Division 3
+1,67% Geode Capital Management, LLC
+1,51% Fisher Asset Management, LLC
+1,30% FMR Inc
+1,21% Capital Research Global Investors
+1,20% Wellington Management Company LLP
+1,07% Bank of America Corp
+0,99% NORGES BANK
+0,99% Goldman Sachs Group Inc
+0,86% Massachusetts Financial Services Company
+0,86% Northern Trust Corp
+0,84% Ameriprise Financial Inc
+0,77% T. Rowe Price Associates, Inc.
+0,70% UBS Asset Mgmt Americas Inc
+0,70% UBS Group AG
+24,42% Weitere
+13,20% Streubesitz

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KBW erwartet Kursgewinne für JPMorgan und andere US-Banken. Das Analysehaus stufte die Aktien von JPMorgan und Morgan Stanley auf "Outperform" hoch und setzte das Kursziel für JPMorgan auf 327 US-Dollar. Auch die US-Regionalbanken Citizens Financial und PNC wurden positiv bewertet. Die Hintergründe.

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US-Großbanken: Investmentgeschäft stützt Bank ...
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Die Bank of America meldet wegen sinkender Zinseinnahmen und höherer Rückstellungen einen deutlich gesunkenen Gewinn. Im Investmentbankgeschäft lief es hingegen gut. Auch die US-Großbank Morgan Stanley profitierte von einer Erholung in diesem Bereich.

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Highländer49
Morgan Stanley
Handelsgeschäft beschert Morgan Stanley überraschend viel Gewinn Höhere Einnahmen im Wertpapierhandel und Investmentbanking haben der US-Bank Morgan Stanley im ersten Quartal unerwartet viel Gewinn beschert. Mit 3,4 Milliarden US-Dollar (rund 3,2 Mrd Euro) lag der Überschuss gut 14 Prozent höher als ein Jahr zuvor, wie das Institut am Dienstag in New York mitteilte. Damals hatte Morgan Stanley unter einer Flaute im Investmentbanking gelitten. Analysten hatten jedoch auch diesmal einen leichten Rückgang erwartet. Doch Morgan Stanley überraschte die Anleger ähnlich positiv wie die Rivalin Goldman Sachs (Goldman Sachs Aktie) einen Tag zuvor. Die Morgan-Stanley-Aktie legte nach den Neuigkeiten im vorbörslichen US-Handel um fast vier Prozent zu. Im ersten Quartal steigerte die Bank ihre Erträge im Jahresvergleich um vier Prozent auf 15,1 Milliarden Dollar. Zwar ging der Zinsüberschuss um fast ein Viertel auf 1,8 Milliarden Dollar (Dollarkurs) zurück und damit stärker als von Experten geschätzt. Allerdings brachte der Handel mit Aktien, Anleihen, Währungen und Rohstoffen mehr ein als erwartet. Zudem konnte die Bank einen kleinen Teil der Risikovorsorge für Kreditausfälle auflösen. Quelle: dpa-AFX
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Highländer49
Morgan Stanley

Morgan Stanley verdient wegen höherer Personalkosten weniger Das US-Bank Morgan Stanley hat im Sommer wegen gestiegener Personalkosten einen Gewinnrückgang verbucht. Der Überschuss lag mit 2,4 Milliarden US-Dollar (2,3 Mrd Euro) knapp neun Prozent niedriger als ein Jahr zuvor, wie das Geldhaus am Mittwoch in New York mitteilte. Zwar steigerte die Bank ihre Erträge um zwei Prozent auf knapp 13,3 Milliarden Dollar (Dollarkurs). Doch die Personalkosten wuchsen um rund sechs Prozent auf 5,9 Milliarden Dollar, was die höheren Einnahmen mehr als aufzehrte. Zudem legte die Bank mehr Geld für drohende Kreditausfälle zurück. Am Finanzmarkt kamen die Neuigkeiten schlecht an: Im vorbörslichen US-Handel verlor die Morgan-Stanley-Aktie zunächst mehr als zwei Prozent an Wert. Quelle: dpa-AFX

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Häufig gestellte Fragen zur Morgan Stanley Aktie und zum Morgan Stanley Kurs

Der aktuelle Kurs der Morgan Stanley Aktie liegt bei 156,6376 €.

Für 1.000€ kann man sich 6,38 Morgan Stanley Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Morgan Stanley Aktie lautet MS.

Die 1 Monats-Performance der Morgan Stanley Aktie beträgt aktuell 6,84%.

Die 1 Jahres-Performance der Morgan Stanley Aktie beträgt aktuell 37,15%.

Der Aktienkurs der Morgan Stanley Aktie liegt aktuell bei 156,6376 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 6,84% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Morgan Stanley eine Wertentwicklung von 16,74% aus und über 6 Monate sind es 34,27%.

Das 52-Wochen-Hoch der Morgan Stanley Aktie liegt bei 192,68 $.

Das 52-Wochen-Tief der Morgan Stanley Aktie liegt bei 94,35 $.

Das Allzeithoch von Morgan Stanley liegt bei 192,68 $.

Das Allzeittief von Morgan Stanley liegt bei 0,61 $.

Die Volatilität der Morgan Stanley Aktie liegt derzeit bei 47,00%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Morgan Stanley in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 248,74 Mrd. €

Insgesamt sind 1.608,1 Mio Morgan Stanley Aktien im Umlauf.

Mitsubishi UFJ Financial Group Inc Junk hält +23,62% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Am 27.01.2000 gab es einen Split im Verhältnis 1:2.

Am 27.01.2000 gab es einen Split im Verhältnis 1:2.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Morgan Stanley bei 36%. Erfahre hier mehr

Morgan Stanley hat seinen Hauptsitz in USA.

Morgan Stanley gehört zum Sektor Kapitalmärkte.

Das KGV der Morgan Stanley Aktie beträgt 18,06.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Morgan Stanley betrug 103,1 Mrd $.

Die nächsten Termine von Morgan Stanley sind:
  • 31.03.2026 - Quartalsmitteilung

Ja, Morgan Stanley zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 31.10.2025 eine Dividende in Höhe von 1,00 $ (0,86 €) gezahlt.

Zuletzt hat Morgan Stanley am 31.10.2025 eine Dividende in Höhe von 1,00 $ (0,86 €) gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,53%. Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Morgan Stanley wurde am 31.10.2025 in Höhe von 1,00 $ (0,86 €) je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,53%.

Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 31.10.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 1,00 $ (0,86 €) gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.