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Masterflex Aktie

Aktie
WKN:  549293 ISIN:  DE0005492938 Branche:  Chemikalien Land:  Deutschland
12,90 €
-0,1 €
-0,77%
22:13:48 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
129,87 Mio. €
Streubesitz
34,55%
KGV
10,74
Dividende
0,27 €
Dividendenrendite
2,05%
Masterflex Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Masterflex SE ist ein spezialisierter Hersteller von verbindungs- und fördertechnischen Systemen mit Fokus auf Hightech-Schläuche, Verbindungselemente und zugehörige Komponenten für industrielle und medizintechnische Anwendungen. Das Unternehmen versteht sich als Technologieanbieter für anspruchsvolle Medienführung in Umgebungen mit hoher chemischer, mechanischer oder thermischer Belastung. Für erfahrene Anleger ist Masterflex ein Nischenplayer im Segment der Verbindungstechnik, der seine Wertschöpfung auf die Entwicklung, Fertigung und Systemintegration von Schlauch- und Verbindungslösungen konzentriert. Der Konzern adressiert dabei vor allem Industrie-, Luftfahrt-, Life-Science- und Medizinmärkte in Europa, Nordamerika und ausgewählten asiatischen Regionen.

Geschäftsmodell

Masterflex SE verfolgt ein überwiegend industrielles B2B-Geschäftsmodell mit hoher Spezialisierung. Im Zentrum steht die Entwicklung, Produktion und der Vertrieb von technischen Schlauchsystemen, Verbindungslösungen und kundenspezifischen Baugruppen. Das Unternehmen generiert seine Erlöse vor allem aus wiederkehrenden Bedarfen der verarbeitenden Industrie, der Medizintechnik und der Luft- und Raumfahrttechnik. Typisch sind mittel- bis langfristige Kundenbeziehungen mit hohen Anforderungen an Qualität, Zertifizierung und Lieferzuverlässigkeit. Die Wertschöpfungstiefe umfasst Forschung und Entwicklung, Material- und Verfahrenskompetenz (insbesondere in der Polymerverarbeitung), eigene Fertigung sowie die Integration in kundenseitige Systeme. Neben Standardprodukten spielen maßgeschneiderte Lösungen und projektbasierte Engineering-Leistungen eine zentrale Rolle. Strategisch setzt Masterflex auf ein Portfolio aus höhermargigen Spezialprodukten, branchenorientierten Systemlösungen und einer geografisch diversifizierten Präsenz über eigene Gesellschaften und Vertriebspartner.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Masterflex lässt sich in der Bereitstellung sicherer, effizienter und langlebiger Verbindungssysteme für sensible und kritische Anwendungen zusammenfassen. Das Unternehmen zielt darauf ab, als technologischer Problemlöser für komplexe Anforderungen in der Fluid-, Gas- und Partikelführung wahrgenommen zu werden. Strategisch fokussiert sich Masterflex auf:
  • Ausbau der Position als Spezialist für Hightech-Schläuche und Verbindungssysteme in regulierten und sicherheitskritischen Märkten
  • Steigerung des Anteils kundenspezifischer Lösungen mit hoher technischer Eintrittsbarriere
  • Digitalisierung von Prozessen entlang der Wertschöpfungskette, etwa in Entwicklung, Produktion und Vertrieb
  • Internationalisierung mit Schwerpunkt auf technologisch anspruchsvolle Industrieregionen
Damit verbindet das Management organisches Wachstum mit Effizienzsteigerungen und einer selektiven Portfoliopflege, ohne auf aggressives M&A-Wachstum zu setzen.

Produkte und Dienstleistungen

Der Produktkatalog von Masterflex umfasst ein breites Spektrum an technischen Schläuchen, Verbindungselementen und Systemkomponenten. Typische Produktgruppen sind:
  • Industrielle Schläuche für Abrasiv-, Chemikalien-, Luft-, Gas- und Flüssigmedien, oft auf Basis von Polyurethan, PTFE, Silikon und anderen Hochleistungskunststoffen
  • Absaug- und Förderschläuche für Schüttgüter, Stäube und Partikel in der verarbeitenden Industrie
  • Reinraum- und Medizinschläuche für Anwendungen in Life-Science, Pharmazie und Medizintechnik mit entsprechenden Zulassungen und Normen
  • Verbindungssysteme, Kupplungen und Adapter, häufig als kundenspezifische Modul- oder Systemlösung
  • Spezialschläuche für Luftfahrt, Fahrzeugtechnik und andere hochregulierte Branchen
Ergänzend bietet das Unternehmen Engineering-Leistungen, anwendungsspezifische Beratung, Material- und Designoptimierung sowie teilweise Montage- und Systemintegrationsservices. Der Dienstleistungsanteil dient der Differenzierung und stärkt die Kundenbindung, insbesondere in Applikationen mit hohen regulatorischen Anforderungen.

Business Units und Markenstruktur

Masterflex SE tritt als Holding einer Gruppe spezialisierter Gesellschaften und Marken auf. Die operative Struktur ist in der Praxis entlang von Anwendungen und Märkten organisiert. Innerhalb der Gruppe agieren verschiedene Marken im Bereich industrieller Schlauchsysteme und in der Medizintechnik. Die Business Units lassen sich grob in industrielle Anwendungen und medizintechnische beziehungsweise Life-Science-Anwendungen gliedern. Im industriellen Segment werden vor allem Bau, Maschinen- und Anlagenbau, Umwelttechnik, Chemie, verarbeitende Industrie und Luftfahrt adressiert. Im medizintechnischen Segment fokussiert sich Masterflex auf medizinische Schläuche und Systeme, häufig unter separaten Marken, die in Klinik, Labor und Diagnostik eingesetzt werden. Diese Aufteilung ermöglicht es, unterschiedliche regulatorische Rahmenbedingungen, Zertifizierungen und Vertriebskanäle gezielt zu bedienen, während zentrale Funktionen wie Forschung, Entwicklung und teilweise Produktion gruppenweit organisiert werden.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Kompetenzen

Masterflex positioniert sich als Anbieter von Hightech-Schlauchsystemen mit hoher Material- und Applikationskompetenz. Zentrale Differenzierungsmerkmale sind:
  • Breites Spektrum an Spezialmaterialien für hohe Temperatur-, Chemikalien- und Abrasionsbeständigkeit
  • Kombination von Standardprogrammen und maßgeschneiderten Sonderlösungen für Nischenapplikationen
  • Erfahrung mit zertifizierten Anwendungen in Medizintechnik, Luftfahrt und regulierten Industrien
  • Systemansatz, bei dem Schlauch, Verbindungselemente und Zubehör als Einheit betrachtet und ausgelegt werden
Diese Kombination aus Werkstoff-Know-how, anwendungsorientierter Entwicklung und regulatorischer Expertise erschwert Nachahmung und rein preisgetriebene Konkurrenz. Für Investoren relevant ist, dass die Spezialisierung häufig zu hohen Wechselkosten beim Kunden führt, da Qualifikation, Zulassung und Prozessintegration von Verbindungssystemen aufwendig und risikobehaftet sind.

Burggräben und Wettbewerbsvorteile

Die grundlegenden Burggräben von Masterflex beruhen auf technologischen, regulatorischen und beziehungsbezogenen Faktoren.
  • Technologischer Moat: Langjährige Erfahrung in der Polymerverarbeitung, in Verbundmaterialien und in der Auslegung von Schläuchen für extreme Einsatzbedingungen. Die Produkte müssen häufig spezifische Normen, Druck- und Temperaturanforderungen erfüllen.
  • Regulatorischer Moat: In medizintechnischen und luftfahrtbezogenen Anwendungen sind Zertifizierungen, Validierungen und Audits erforderlich. Ein Lieferantenwechsel verursacht erhebliche Kosten und Zeitaufwand, was die Kundenbindung erhöht.
  • Beziehungsmoat: Enge Zusammenarbeit mit OEMs, Anlagenbauern und Industriepartnern führt zu integrierten Lösungen und langfristigen Lieferbeziehungen über den gesamten Produktlebenszyklus.
Diese Moats sind jedoch teilweise Nischen- und Projektspezifisch und schützen nicht in gleicher Intensität das gesamte Produktportfolio, insbesondere nicht einfache Standardschläuche mit hoher Preistransparenz.

Wettbewerbsumfeld

Masterflex agiert in einem fragmentierten Markt für industrielle Schlauchsysteme und medizintechnische Verbindungslösungen. Der Wettbewerb reicht von großen, international diversifizierten Konzernen bis zu hochspezialisierten mittelständischen Anbietern. Im industriellen Segment konkurriert Masterflex mit Herstellern technischer Schläuche, Kunststoffsysteme und Verbindungstechnik aus Europa, Nordamerika und Asien. Für medizintechnische Applikationen stehen internationale Anbieter von Medizinschläuchen, Kathetersystemen und Einwegkomponenten im Wettbewerb, die häufig über starke Beziehungen zu Medizingeräteherstellern verfügen. Die wesentlichen Wettbewerbsfaktoren sind:
  • Material- und Prozesskompetenz
  • Zuverlässigkeit, Lieferfähigkeit und Qualität
  • Kundenspezifische Entwicklungsleistung und Engineering-Know-how
  • Regulatorische Expertise und Zertifizierungen
  • Preis, insbesondere bei Standardprodukten
Masterflex versucht, preissensitiven Standardbereichen durch Spezialisierung und Systemlösungen auszuweichen und sich in technologisch anspruchsvollen Nischen zu positionieren.

Management und Strategie

Das Management von Masterflex verfolgt eine Strategie, die auf profitables Wachstum, operative Effizienz und eine ausgewogene Risikostruktur abzielt. Kernelemente sind:
  • Fokussierung auf Kernkompetenzen in Hochleistungsschläuchen und Verbindungssystemen
  • Ausbau margenstärkerer Anwendungen in regulierten und technologieintensiven Branchen
  • Stärkung der internationalen Präsenz mit lokaler Marktnähe, insbesondere in Europa und Nordamerika
  • Weiterentwicklung der operativen Exzellenz durch Prozessoptimierung, Automatisierung und digitale Tools
Für konservative Anleger ist insbesondere relevant, dass die Unternehmensführung tendenziell auf inkrementelle Weiterentwicklung und Portfoliooptimierung setzt, statt auf hochriskante, großvolumige Expansion. Der strategische Schwerpunkt liegt auf Stabilität, technischer Differenzierung und dem Ausbau wiederkehrender Kundenbeziehungen. Die Corporate-Governance-Struktur entspricht einem börsennotierten deutschen Mittelstandsunternehmen mit Aufsichtsrat und Vorstand; die Ausrichtung ist langfristig, mit Betonung auf Nachhaltigkeit und Verlässlichkeit im Kunden- und Kapitalmarktauftritt.

Branchen- und Regionenfokus

Masterflex bedient mehrere Schlüsselbranchen: Industrie, Maschinen- und Anlagenbau, Chemie, Umwelttechnik, Luftfahrt, Medizintechnik und Life Sciences. Dadurch ergibt sich eine sektorale Diversifikation, die konjunkturelle Ausschläge einzelner Endmärkte teilweise abfedern kann. Regional liegt der Schwerpunkt historisch in Deutschland und Europa, ergänzt um Aktivitäten in Nordamerika und einzelnen asiatischen Märkten. Diese Ausrichtung kombiniert die Nähe zu etablierten Industriekunden mit dem Zugang zu Wachstumsregionen. Gleichwohl bleibt Masterflex deutlich abhängiger von europäischen Konjunktur- und Investitionszyklen als global breit diversifizierte Konzerne. Branchenspezifisch wirken sich Trends wie Automatisierung, Medizintechnik-Wachstum, strengere Umweltauflagen und höhere Anforderungen an Prozesssicherheit grundsätzlich positiv auf die Nachfrage nach hochwertigen Verbindungssystemen aus. Zugleich steht das Unternehmen im industriellen Bereich typischen Zyklikrisiken der Investitionsgüterindustrie gegenüber.

Unternehmensgeschichte

Masterflex entstand als spezialisierter Anbieter im Bereich technischer Schläuche und Verbindungssysteme und hat sich im Laufe der Jahrzehnte von einem nationalen zu einem international tätigen Nischenanbieter entwickelt. Über die Jahre wurden das Produktportfolio, die Materialkompetenzen und die internationalen Standorte kontinuierlich ausgebaut. Durch organisches Wachstum sowie selektive Erweiterungen des Marken- und Gesellschaftsportfolios ist eine Unternehmensgruppe entstanden, die heute verschiedene industrielle und medizintechnische Anwendungsfelder adressiert. Der Börsengang hat die Kapitalbasis verbreitert und die Transparenz erhöht, zugleich aber auch höhere Anforderungen an Controlling, Berichterstattung und Corporate Governance mit sich gebracht. Die Firmenhistorie ist durch eine mittelständische Unternehmenskultur geprägt, die technische Spezialisierung und langfristige Kundenbindungen in den Vordergrund stellt, statt auf kurzfristige Volumenausweitung zu setzen.

Sonstige Besonderheiten

Eine Besonderheit von Masterflex ist die Fokussierung auf anspruchsvolle Nischenmärkte, in denen Standardprodukte großer Massenhersteller nicht ausreichen. Die Kombination von Industriekunden und medizintechnischen Anwendungen erfordert unterschiedliche regulatorische und qualitätssichernde Systeme, die im Konzern entsprechend abgebildet sind. Zusätzlich ist die Fertigungstiefe in Teilen so ausgelegt, dass kundenspezifische Sonderlösungen relativ schnell umgesetzt werden können. Das Unternehmen profitiert von Trends hin zu höherer Prozesssicherheit, Hygiene, Rückverfolgbarkeit und Individualisierung von Produktionsanlagen. Nachhaltigkeitsthemen spielen zunehmend eine Rolle, etwa hinsichtlich Materialauswahl, Langlebigkeit der Produkte und Energieeffizienz in der Fertigung. Für Investoren ist auch die vergleichsweise geringe Unternehmensgröße relevant, die Agilität ermöglicht, aber die Marktmacht gegenüber großen Kunden begrenzt.

Chancen und Risiken aus Sicht konservativer Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers bietet ein Engagement in Masterflex sowohl strukturelle Chancen als auch spezifische Risiken. Zu den Chancen zählen:
  • Positionierung in technologisch anspruchsvollen Nischen mit hohen Qualitäts- und Zulassungsanforderungen
  • Langfristige Kundenbeziehungen und potenziell hohe Wechselkosten bei komplexen Anwendungen
  • Diversifikation über mehrere Branchen, darunter Medizintechnik und Luftfahrt, die teilweise strukturelle Wachstumsimpulse aufweisen
  • Potenzial für Margensteigerungen durch zunehmenden Anteil kundenspezifischer Systemlösungen
Dem stehen relevante Risiken gegenüber:
  • Ausgeprägte Abhängigkeit von der Investitionsbereitschaft industrieller Kunden, insbesondere im europäischen Raum
  • Wettbewerbsdruck in Standardsegmenten, in denen Preis und Volumen dominieren
  • Begrenzte Unternehmensgröße, die Verwundbarkeit gegenüber Nachfrageeinbrüchen oder Projektverzögerungen erhöhen kann
  • Regulatorische und haftungsrechtliche Risiken insbesondere im medizintechnischen Umfeld, die Investitionen in Qualitätssicherung und Compliance erfordern
Für konservative Anleger eignet sich Masterflex eher als Beimischung in einem diversifizierten Portfolio, das auf Industrie- und Medizintechnik-Nischen setzt, vorausgesetzt, die individuelle Risiko- und Liquiditätstoleranz wird sorgfältig geprüft. Eine explizite Anlageempfehlung lässt sich daraus nicht ableiten; vielmehr ist eine eigenständige Analyse unter Einbeziehung aktueller Unternehmensberichte, Wettbewerbsvergleiche und individueller Anlageziele unerlässlich.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 12,85 € / 13,20 €
Spread +2,72%
Schluss Vortag 13,00 €
Gehandelte Stücke 1.122
Tagesvolumen Vortag 16.699,7 €
Tagestief 12,90 €
Tageshoch 13,55 €
52W-Tief 8,40 €
52W-Hoch 15,00 €
Jahrestief 12,90 €
Jahreshoch 14,55 €

News

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Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 98,07 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 12,22 €
Jahresüberschuss in Mio. 8,23 €
Umsatz je Aktie 10,20 €
Gewinn je Aktie 0,86 €
Gewinnrendite +13,02%
Umsatzrendite +8,39%
Return on Investment +8,77%
Marktkapitalisierung in Mio. 88,87 €
KGV (Kurs/Gewinn) 10,74
KBV (Kurs/Buchwert) 1,41
KUV (Kurs/Umsatz) 0,91
Eigenkapitalrendite +13,02%
Eigenkapitalquote +67,32%

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 1
Gesteigert seit 5 Jahre
Keine Senkung seit 8 Jahre
Stabilität der Dividende -0,73 (max 1,00)
Jährlicher 35,51% (5 Jahre)
Ausschüttungs- 31,4% (auf den Gewinn/FFO)
quote 22,2% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 11,11%

Dividenden Historie

Datum Dividende
13.06.2025 0,27 €
08.07.2024 0,25 €
08.06.2023 0,20 €
15.06.2022 0,12 €
20.05.2021 0,080 €
24.06.2020 0,070 €
29.05.2019 0,070 €
27.06.2018 0,070 €
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Termine

31.03.2026 Veröffentlichung Jahresfinanzbericht
14.04.2026 Metzler Small Cap Days
06.05.2026 Veröffentlichung Quartalsmitteilung (Stichtag Q1)
10.06.2026 Hauptversammlung
Quelle: EQS

Prognose & Kursziel

Keine aktuellen Prognosen oder Kursziele bekannt.

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 13,25 € +0,76%
13,15 € 16:00
Frankfurt 12,75 € -3,77%
13,25 € 20:02
Hamburg 13,05 € -2,25%
13,35 € 08:16
München 13,25 € -3,28%
13,70 € 08:00
Stuttgart 12,65 € -3,07%
13,05 € 21:55
Xetra 13,40 € +2,29%
13,10 € 17:35
L&S RT 12,825 € -2,47%
13,15 € 22:30
Tradegate 12,75 € -3,04%
13,15 € 20:03
Quotrix 12,50 € -5,66%
13,25 € 20:00
Gettex 12,90 € -0,77%
13,00 € 22:13
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
20.01.26 13,45 2.815
19.01.26 13,00 18.556
16.01.26 13,60 806
15.01.26 13,80 5.924
14.01.26 13,95 2.933
13.01.26 13,90 7.202
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 13,90 € -3,24%
1 Monat 13,75 € -2,18%
6 Monate 12,80 € +5,08%
1 Jahr 9,90 € +35,86%
5 Jahre 5,95 € +126,05%

Unternehmensprofil Masterflex SE

Masterflex SE ist ein spezialisierter Hersteller von verbindungs- und fördertechnischen Systemen mit Fokus auf Hightech-Schläuche, Verbindungselemente und zugehörige Komponenten für industrielle und medizintechnische Anwendungen. Das Unternehmen versteht sich als Technologieanbieter für anspruchsvolle Medienführung in Umgebungen mit hoher chemischer, mechanischer oder thermischer Belastung. Für erfahrene Anleger ist Masterflex ein Nischenplayer im Segment der Verbindungstechnik, der seine Wertschöpfung auf die Entwicklung, Fertigung und Systemintegration von Schlauch- und Verbindungslösungen konzentriert. Der Konzern adressiert dabei vor allem Industrie-, Luftfahrt-, Life-Science- und Medizinmärkte in Europa, Nordamerika und ausgewählten asiatischen Regionen.

Geschäftsmodell

Masterflex SE verfolgt ein überwiegend industrielles B2B-Geschäftsmodell mit hoher Spezialisierung. Im Zentrum steht die Entwicklung, Produktion und der Vertrieb von technischen Schlauchsystemen, Verbindungslösungen und kundenspezifischen Baugruppen. Das Unternehmen generiert seine Erlöse vor allem aus wiederkehrenden Bedarfen der verarbeitenden Industrie, der Medizintechnik und der Luft- und Raumfahrttechnik. Typisch sind mittel- bis langfristige Kundenbeziehungen mit hohen Anforderungen an Qualität, Zertifizierung und Lieferzuverlässigkeit. Die Wertschöpfungstiefe umfasst Forschung und Entwicklung, Material- und Verfahrenskompetenz (insbesondere in der Polymerverarbeitung), eigene Fertigung sowie die Integration in kundenseitige Systeme. Neben Standardprodukten spielen maßgeschneiderte Lösungen und projektbasierte Engineering-Leistungen eine zentrale Rolle. Strategisch setzt Masterflex auf ein Portfolio aus höhermargigen Spezialprodukten, branchenorientierten Systemlösungen und einer geografisch diversifizierten Präsenz über eigene Gesellschaften und Vertriebspartner.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Masterflex lässt sich in der Bereitstellung sicherer, effizienter und langlebiger Verbindungssysteme für sensible und kritische Anwendungen zusammenfassen. Das Unternehmen zielt darauf ab, als technologischer Problemlöser für komplexe Anforderungen in der Fluid-, Gas- und Partikelführung wahrgenommen zu werden. Strategisch fokussiert sich Masterflex auf:
  • Ausbau der Position als Spezialist für Hightech-Schläuche und Verbindungssysteme in regulierten und sicherheitskritischen Märkten
  • Steigerung des Anteils kundenspezifischer Lösungen mit hoher technischer Eintrittsbarriere
  • Digitalisierung von Prozessen entlang der Wertschöpfungskette, etwa in Entwicklung, Produktion und Vertrieb
  • Internationalisierung mit Schwerpunkt auf technologisch anspruchsvolle Industrieregionen
Damit verbindet das Management organisches Wachstum mit Effizienzsteigerungen und einer selektiven Portfoliopflege, ohne auf aggressives M&A-Wachstum zu setzen.

Produkte und Dienstleistungen

Der Produktkatalog von Masterflex umfasst ein breites Spektrum an technischen Schläuchen, Verbindungselementen und Systemkomponenten. Typische Produktgruppen sind:
  • Industrielle Schläuche für Abrasiv-, Chemikalien-, Luft-, Gas- und Flüssigmedien, oft auf Basis von Polyurethan, PTFE, Silikon und anderen Hochleistungskunststoffen
  • Absaug- und Förderschläuche für Schüttgüter, Stäube und Partikel in der verarbeitenden Industrie
  • Reinraum- und Medizinschläuche für Anwendungen in Life-Science, Pharmazie und Medizintechnik mit entsprechenden Zulassungen und Normen
  • Verbindungssysteme, Kupplungen und Adapter, häufig als kundenspezifische Modul- oder Systemlösung
  • Spezialschläuche für Luftfahrt, Fahrzeugtechnik und andere hochregulierte Branchen
Ergänzend bietet das Unternehmen Engineering-Leistungen, anwendungsspezifische Beratung, Material- und Designoptimierung sowie teilweise Montage- und Systemintegrationsservices. Der Dienstleistungsanteil dient der Differenzierung und stärkt die Kundenbindung, insbesondere in Applikationen mit hohen regulatorischen Anforderungen.

Business Units und Markenstruktur

Masterflex SE tritt als Holding einer Gruppe spezialisierter Gesellschaften und Marken auf. Die operative Struktur ist in der Praxis entlang von Anwendungen und Märkten organisiert. Innerhalb der Gruppe agieren verschiedene Marken im Bereich industrieller Schlauchsysteme und in der Medizintechnik. Die Business Units lassen sich grob in industrielle Anwendungen und medizintechnische beziehungsweise Life-Science-Anwendungen gliedern. Im industriellen Segment werden vor allem Bau, Maschinen- und Anlagenbau, Umwelttechnik, Chemie, verarbeitende Industrie und Luftfahrt adressiert. Im medizintechnischen Segment fokussiert sich Masterflex auf medizinische Schläuche und Systeme, häufig unter separaten Marken, die in Klinik, Labor und Diagnostik eingesetzt werden. Diese Aufteilung ermöglicht es, unterschiedliche regulatorische Rahmenbedingungen, Zertifizierungen und Vertriebskanäle gezielt zu bedienen, während zentrale Funktionen wie Forschung, Entwicklung und teilweise Produktion gruppenweit organisiert werden.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Kompetenzen

Masterflex positioniert sich als Anbieter von Hightech-Schlauchsystemen mit hoher Material- und Applikationskompetenz. Zentrale Differenzierungsmerkmale sind:
  • Breites Spektrum an Spezialmaterialien für hohe Temperatur-, Chemikalien- und Abrasionsbeständigkeit
  • Kombination von Standardprogrammen und maßgeschneiderten Sonderlösungen für Nischenapplikationen
  • Erfahrung mit zertifizierten Anwendungen in Medizintechnik, Luftfahrt und regulierten Industrien
  • Systemansatz, bei dem Schlauch, Verbindungselemente und Zubehör als Einheit betrachtet und ausgelegt werden
Diese Kombination aus Werkstoff-Know-how, anwendungsorientierter Entwicklung und regulatorischer Expertise erschwert Nachahmung und rein preisgetriebene Konkurrenz. Für Investoren relevant ist, dass die Spezialisierung häufig zu hohen Wechselkosten beim Kunden führt, da Qualifikation, Zulassung und Prozessintegration von Verbindungssystemen aufwendig und risikobehaftet sind.

Burggräben und Wettbewerbsvorteile

Die grundlegenden Burggräben von Masterflex beruhen auf technologischen, regulatorischen und beziehungsbezogenen Faktoren.
  • Technologischer Moat: Langjährige Erfahrung in der Polymerverarbeitung, in Verbundmaterialien und in der Auslegung von Schläuchen für extreme Einsatzbedingungen. Die Produkte müssen häufig spezifische Normen, Druck- und Temperaturanforderungen erfüllen.
  • Regulatorischer Moat: In medizintechnischen und luftfahrtbezogenen Anwendungen sind Zertifizierungen, Validierungen und Audits erforderlich. Ein Lieferantenwechsel verursacht erhebliche Kosten und Zeitaufwand, was die Kundenbindung erhöht.
  • Beziehungsmoat: Enge Zusammenarbeit mit OEMs, Anlagenbauern und Industriepartnern führt zu integrierten Lösungen und langfristigen Lieferbeziehungen über den gesamten Produktlebenszyklus.
Diese Moats sind jedoch teilweise Nischen- und Projektspezifisch und schützen nicht in gleicher Intensität das gesamte Produktportfolio, insbesondere nicht einfache Standardschläuche mit hoher Preistransparenz.

Wettbewerbsumfeld

Masterflex agiert in einem fragmentierten Markt für industrielle Schlauchsysteme und medizintechnische Verbindungslösungen. Der Wettbewerb reicht von großen, international diversifizierten Konzernen bis zu hochspezialisierten mittelständischen Anbietern. Im industriellen Segment konkurriert Masterflex mit Herstellern technischer Schläuche, Kunststoffsysteme und Verbindungstechnik aus Europa, Nordamerika und Asien. Für medizintechnische Applikationen stehen internationale Anbieter von Medizinschläuchen, Kathetersystemen und Einwegkomponenten im Wettbewerb, die häufig über starke Beziehungen zu Medizingeräteherstellern verfügen. Die wesentlichen Wettbewerbsfaktoren sind:
  • Material- und Prozesskompetenz
  • Zuverlässigkeit, Lieferfähigkeit und Qualität
  • Kundenspezifische Entwicklungsleistung und Engineering-Know-how
  • Regulatorische Expertise und Zertifizierungen
  • Preis, insbesondere bei Standardprodukten
Masterflex versucht, preissensitiven Standardbereichen durch Spezialisierung und Systemlösungen auszuweichen und sich in technologisch anspruchsvollen Nischen zu positionieren.

Management und Strategie

Das Management von Masterflex verfolgt eine Strategie, die auf profitables Wachstum, operative Effizienz und eine ausgewogene Risikostruktur abzielt. Kernelemente sind:
  • Fokussierung auf Kernkompetenzen in Hochleistungsschläuchen und Verbindungssystemen
  • Ausbau margenstärkerer Anwendungen in regulierten und technologieintensiven Branchen
  • Stärkung der internationalen Präsenz mit lokaler Marktnähe, insbesondere in Europa und Nordamerika
  • Weiterentwicklung der operativen Exzellenz durch Prozessoptimierung, Automatisierung und digitale Tools
Für konservative Anleger ist insbesondere relevant, dass die Unternehmensführung tendenziell auf inkrementelle Weiterentwicklung und Portfoliooptimierung setzt, statt auf hochriskante, großvolumige Expansion. Der strategische Schwerpunkt liegt auf Stabilität, technischer Differenzierung und dem Ausbau wiederkehrender Kundenbeziehungen. Die Corporate-Governance-Struktur entspricht einem börsennotierten deutschen Mittelstandsunternehmen mit Aufsichtsrat und Vorstand; die Ausrichtung ist langfristig, mit Betonung auf Nachhaltigkeit und Verlässlichkeit im Kunden- und Kapitalmarktauftritt.

Branchen- und Regionenfokus

Masterflex bedient mehrere Schlüsselbranchen: Industrie, Maschinen- und Anlagenbau, Chemie, Umwelttechnik, Luftfahrt, Medizintechnik und Life Sciences. Dadurch ergibt sich eine sektorale Diversifikation, die konjunkturelle Ausschläge einzelner Endmärkte teilweise abfedern kann. Regional liegt der Schwerpunkt historisch in Deutschland und Europa, ergänzt um Aktivitäten in Nordamerika und einzelnen asiatischen Märkten. Diese Ausrichtung kombiniert die Nähe zu etablierten Industriekunden mit dem Zugang zu Wachstumsregionen. Gleichwohl bleibt Masterflex deutlich abhängiger von europäischen Konjunktur- und Investitionszyklen als global breit diversifizierte Konzerne. Branchenspezifisch wirken sich Trends wie Automatisierung, Medizintechnik-Wachstum, strengere Umweltauflagen und höhere Anforderungen an Prozesssicherheit grundsätzlich positiv auf die Nachfrage nach hochwertigen Verbindungssystemen aus. Zugleich steht das Unternehmen im industriellen Bereich typischen Zyklikrisiken der Investitionsgüterindustrie gegenüber.

Unternehmensgeschichte

Masterflex entstand als spezialisierter Anbieter im Bereich technischer Schläuche und Verbindungssysteme und hat sich im Laufe der Jahrzehnte von einem nationalen zu einem international tätigen Nischenanbieter entwickelt. Über die Jahre wurden das Produktportfolio, die Materialkompetenzen und die internationalen Standorte kontinuierlich ausgebaut. Durch organisches Wachstum sowie selektive Erweiterungen des Marken- und Gesellschaftsportfolios ist eine Unternehmensgruppe entstanden, die heute verschiedene industrielle und medizintechnische Anwendungsfelder adressiert. Der Börsengang hat die Kapitalbasis verbreitert und die Transparenz erhöht, zugleich aber auch höhere Anforderungen an Controlling, Berichterstattung und Corporate Governance mit sich gebracht. Die Firmenhistorie ist durch eine mittelständische Unternehmenskultur geprägt, die technische Spezialisierung und langfristige Kundenbindungen in den Vordergrund stellt, statt auf kurzfristige Volumenausweitung zu setzen.

Sonstige Besonderheiten

Eine Besonderheit von Masterflex ist die Fokussierung auf anspruchsvolle Nischenmärkte, in denen Standardprodukte großer Massenhersteller nicht ausreichen. Die Kombination von Industriekunden und medizintechnischen Anwendungen erfordert unterschiedliche regulatorische und qualitätssichernde Systeme, die im Konzern entsprechend abgebildet sind. Zusätzlich ist die Fertigungstiefe in Teilen so ausgelegt, dass kundenspezifische Sonderlösungen relativ schnell umgesetzt werden können. Das Unternehmen profitiert von Trends hin zu höherer Prozesssicherheit, Hygiene, Rückverfolgbarkeit und Individualisierung von Produktionsanlagen. Nachhaltigkeitsthemen spielen zunehmend eine Rolle, etwa hinsichtlich Materialauswahl, Langlebigkeit der Produkte und Energieeffizienz in der Fertigung. Für Investoren ist auch die vergleichsweise geringe Unternehmensgröße relevant, die Agilität ermöglicht, aber die Marktmacht gegenüber großen Kunden begrenzt.

Chancen und Risiken aus Sicht konservativer Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers bietet ein Engagement in Masterflex sowohl strukturelle Chancen als auch spezifische Risiken. Zu den Chancen zählen:
  • Positionierung in technologisch anspruchsvollen Nischen mit hohen Qualitäts- und Zulassungsanforderungen
  • Langfristige Kundenbeziehungen und potenziell hohe Wechselkosten bei komplexen Anwendungen
  • Diversifikation über mehrere Branchen, darunter Medizintechnik und Luftfahrt, die teilweise strukturelle Wachstumsimpulse aufweisen
  • Potenzial für Margensteigerungen durch zunehmenden Anteil kundenspezifischer Systemlösungen
Dem stehen relevante Risiken gegenüber:
  • Ausgeprägte Abhängigkeit von der Investitionsbereitschaft industrieller Kunden, insbesondere im europäischen Raum
  • Wettbewerbsdruck in Standardsegmenten, in denen Preis und Volumen dominieren
  • Begrenzte Unternehmensgröße, die Verwundbarkeit gegenüber Nachfrageeinbrüchen oder Projektverzögerungen erhöhen kann
  • Regulatorische und haftungsrechtliche Risiken insbesondere im medizintechnischen Umfeld, die Investitionen in Qualitätssicherung und Compliance erfordern
Für konservative Anleger eignet sich Masterflex eher als Beimischung in einem diversifizierten Portfolio, das auf Industrie- und Medizintechnik-Nischen setzt, vorausgesetzt, die individuelle Risiko- und Liquiditätstoleranz wird sorgfältig geprüft. Eine explizite Anlageempfehlung lässt sich daraus nicht ableiten; vielmehr ist eine eigenständige Analyse unter Einbeziehung aktueller Unternehmensberichte, Wettbewerbsvergleiche und individueller Anlageziele unerlässlich.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 129,87 Mio. €
Aktienanzahl 9,62 Mio.
Streubesitz 34,55%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Grundstoffe
Branche Chemikalien
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+65,45% Weitere
+34,55% Streubesitz

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celmar
was wird hier geschehen??
Eine Beinahepleite wurde im letzten Moment abgewendet und wird wohl auch nicht kommen. Welche Szenarien sind also wahrscheinlich??? 1. Masterflex hat alles was geht abgeschrieben und auch der verbleibende Firmenwert ist durch EK gedeckt. Es sind ca. 10,5 Mio Euro zu 12,2 Mio EK Die Situation ist angesichts etw 12-13% EK Quote nicht gerade erfreulich aber man wird überleben. Die Q3 Zahlen werden die Richtung vorgeben. Wenn keine EBT Gewinn erzielt werden konnte wird es ganz schwer werden. Die Zinsbelastung ist enorm und muss aus dem noch schwächelnden operativen Geschäft dennoch bedient werden, möchte man ohne KE auskommen. Q4 wird wieder etwas stärker werden und wir werden mit Sicherheit einen ordentlichen Ebit Gewinn sehen wobei auch nach Zinsen noch ein Gewinn stehen bleiben wird. Masterflex kann sich also aus eigenen Kraft aus dem Sumpf befreien und kommt ohne KE aus, lediglich die Tochter Masterflex BZ wird teilweise an einen Partner abgegeben, um das Geschäft weiter zügig auszubauen. Ich denke 25-49% zu etwa 3-6 Mio Euro sollte mindestens drin sein. Einen Teil des Geldes könnte Masterflex direkt reinvestieren und den anderen Teil zum Schuldenabbau verwenden. Im übrigen Geschäft muss jeder frei werdende Euro direkt in den Schuldenabbau gesteckt werden um ersteinmal wieder Luft holen zu können. Bis 25% muss man mindestens organisch aufstocken bevor wieder Spielräume da sind. 2. Masterflex erholt sich leicht, sucht nach einen strategischen Investor, der mind. 25% kauft die aus einer KE kommen könnten und damit etwas über dem Marktpreis angeboten werden könnten. Etwa 5 Euro. Das brächte aber nur leider etwas mehr als 5 Mio Euro, würde aber das Geschäft weiter stabilisieren und als Überbrückung dienen, bis aus dem CashFlow Kredite getilgt werden können. Eine KE am Markt wäre auch möglich, dann könnte man 1:2 vorgehen also quasi mit der Giesskanne. Man müsste allerdings warten bis der Kurs etwas mehr als 5 Euro erreicht um wenisgten zu 4,50 am Markt zu platzieren. Das würde fast 10Mio Euro einbringen und würde die Finanzierungsstruktur nachhaltig stärken. 3. Es gibt ein Übernahmeangebot. Masterflex ist ein interessanter Nischenanbieter. Man könnte das Kerngeschäft preiswert erwerben, die Brennstoffzellentochter finanziell unterstützen und Supro nach einer Umstrukturierung in Ruhe verkaufen. Eine Übernahme könnte bereits bei 6Euro realistisch sein, denn viele Anleger habe schlicht weg die Nase voll. In Frage kommen aber nur wenige Unternehmen, denn man muss das Geschäft der Masterflex verstehen und sich eventuell sehr gut ergänzen sonst wärem kaum Synergien möglich.
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Tyko
.......
SdK AktionärsNews - Masterflex nur für sehr risikobereite Anleger 08:32 15.09.09 München (aktiencheck.de AG) - Nach Ansicht der Experten von "SdK AktionärsNews" sollten, wenn überhaupt, nur sehr risikobereite Anleger über einen Einstieg in die Aktie von Masterflex (Profil) nachdenken. Seit dem Börsengang im Jahr 2000 sei die Masterflex AG in Anlegerkreisen als innovatives Unternehmen bekannt gewesen, das mit High-Tech-Schlauchsystemen für die verschiedensten Anwendungen hohe Renditen erwirtschafte. Leider habe der Vorstand mit den Mittelzuflüssen aus dem IPO jedoch eine Reihe weiterer Geschäftsfelder eröffnet, die das Wachstum beschleunigen sollten. Plötzlich habe die Produktpalette auch Brennstoffzellen, Oberflächenveredelung und medizinisch-technische Komponenten umfasst - nur letzteres habe zumindest in Teilbereichen mit Schlauchsystemen zu tun gehabt. Stolze 6 Mio. Euro seien in der Hoffnung auf Synergieeffekte allein in ein inzwischen insolventes Start-Up-Unternehmen investiert worden. Keines dieser Projekte habe jedoch den gewünschten Erfolg gebracht. Dass der Umsatz im Geschäftsjahr 2008 mit 88,3 (88,9) Mio. Euro auf Vorjahreshöhe notiert habe, resultiere ausschließlich aus dem Kerngeschäft, das 45 (42,5) Mio. Euro beigesteuert habe und mit einem bereinigten EBIT von 9,1 (8,3) Mio. Euro profitabel gewesen sei. Die anderen Segmente hätten bestenfalls ausgeglichen abgeschlossen oder im Falle der Oberflächenveredelung sogar ein deutlich negatives Ergebnis beigesteuert. Inzwischen habe dies auch der Vorstand erkannt und eine Refokussierung auf das Kerngeschäft eingeleitet. Alle anderen Aktivitäten stünden auf dem Prüfstand, was zusammen mit der allgemein schwierigen wirtschaftlichen Lage zu erheblichen Sonderbelastungen geführt habe. Infolge des radikalen Strategiewechsels würden viele Projekte nicht mehr fortgeführt, weshalb die aktivierten Entwicklungsleistungen hätten abgeschrieben werden müssen. Allein die Veräußerung der Tochtergesellschaft Dicota habe mit 11 Mio. Euro belastet und insgesamt würden sich die Sonderbelastungen 2008 auf immense 24,3 Mio. Euro summieren - das Konzernergebnis sei deshalb mit -15,6 (7,6) Mio. Euro tief ins Minus gestürzt. Die Eigenkapitalquote liege im Konzern aktuell nur noch bei mauen 12,9%; einzig Kapitalmaßnahmen könnten hier für Entspannung sorgen. Die Banken würden unruhig. Als "Mischung aus Übermut, Unwissen und Unfähigkeit" hätten die Aktionäre auf der Hauptversammlung am 11. August 2009 diese Entwicklung gegeißelt. Sie hätten kaum glauben können, dass das Management die gesamten Einnahmen aus dem Börsengang auf Nebenkriegsschauplätzen verbraten habe, von denen es offensichtlich keine Ahnung gehabt habe. Besonders sauer sei ihnen aufgestoßen, dass die Altaktionäre ihre Beteiligung über die Jahre kontinuierlich abgebaut und Millionen zur Seite geschafft hätten. Von den Beschwichtigungsversuchen des Vorstands, dass der Cash-flow nach wie vor positiv und der Kassenbestand im Jahresvergleich sogar gestiegen sei, hätten sie sich nicht beruhigen lassen. Schließlich ächze Masterflex unter einer Nettoverschuldung von mehr als 50 Mio. Euro und die Banken würden langsam unruhig. Erst wenige Tage vor der Hauptversammlung sei eine Verlängerung der bestehenden Kreditlinien bis zum 30. Juni 2010 gelungen, womit der Vorstand etwas Zeit gewonnen habe, um an einer längerfristigen Lösung zu arbeiten. Die Kritik der Aktionäre, dass aus der einst soliden und gut kapitalisierten Masterflex ein Unternehmen am Tropf der Banken geworden sei, sei aber verständlich. Der Vorstand sei weiter zuversichtlich, dass Masterflex in diesem Jahr die Talsohle durchschreite und ab 2010 wieder auf die Erfolgsspur wechsle. Die Hoffnung bestehe durchaus, schließlich sei das Kerngeschäftsfeld seit 22 Jahren hochprofitabel. Allerdings sei nicht auszuschließen, dass aus den übrigen Aktivitäten, deren Verkauf sich im derzeitigen Marktumfeld sehr schwierig gestalte, noch neue Belastungen erwachsen würden. Und die Finanzierungssituation sei als kritisch einzustufen. Trotz der vordergründig günstigen Kurse sollten, wenn überhaupt, nur sehr risikobereite Anleger über einen Einstieg in die Masterflex-Aktie nachdenken, so die Experten von "SdK AktionärsNews". (Ausgabe 196 vom 14.09.2009) (15.09.2009/ac/a/nw) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen. Quelle: Aktiencheck
Gewinn ist die Summe aus positiven Investitionen abzüglich negativer Investitionen
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Tyko
..
http://www.rubbernews.com/subscriber/headlines2.html?id=1250109850 Laß meine Posi mal liegen....wird aber dauern...bis sich hier mal eine positive Entwicklung des Kurses zeigt. Zahlen waren wie erwartet nicht überzeugend.....
Gewinn ist die Summe aus positiven Investitionen abzüglich negativer Investitionen
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Radelfan
Masterflex mit 1.Hj 09-Zahlen
Masterflex AG meldet Zahlen zum 1. Halbjahr 2009 Masterflex AG / Halbjahresergebnis/Sonstiges 11.08.2009 Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. -------------------------------------------------------------------- ------- PRESSEMITTEILUNG Masterflex AG meldet Zahlen zum 1. Halbjahr 2009 - Konzentration auf High-Tech-Schlauchsysteme - Konzernumbau schreitet erfolgreich voran - Abfederung der Wirtschaftskrise durch frühzeitige Kosteneinsparungen - Ergebnisse belastet durch Restrukturierungskosten, positives operatives EBIT - Deutlich positiver Cash Flow - Sicherstellung der Fremdfinanzierung 30.06.2- 30.06.2- fortgeführte Geschäftsbereiche (IFRS) 009 008 +/- Umsatzerlöse (TEUR) 36.586 45.563 -19,7% Konzern-EBITDA (TEUR) 1.821 5.834 -68,8% Konzern-EBIT (TEUR) ohne Restrukturierungsaufwand 72 2.380 -97,0% inkl. Restrukturierungsaufwand -1.455 2.318 Konzern-EBT (TEUR) -3.251 -5.015 -35,2% Konzernergebnis nach Anteilen Dritter (TEUR) -2.452 -2.469 -0,7% Ergebnis pro Aktie (EUR) Aus fortgeführten Geschäftsbereichen -0,56 -0,82 -31,7% Aus aufgegebenen Geschäftsbereichen 0,00 0,26 Aus fortgeführten und aufgegebenen Geschäftsbereichen -0,56 -0,56 Konzern-EBIT-Marge ohne Restrukturierungsaufwand 0,0% 5,2% inkl. Restrukturierungsaufwand -4,0% 5,1% Konzern-Nettoumsatzrendite -6,7% -5,4% Anzahl der Mitarbeiter 697 758 -8,0% 30.06.20 31.12.20 +/- in 09 08 % Konzern-Eigenkapital (TEUR) 12.441 14.840 -16,2% Konzern-Bilanzsumme (TEUR) 96.114 101.475 -5,3% Konzern-Eigenkapitalquote (%) 12,9% 14,6% -11,6% Gelsenkirchen, 11. August 2009. Die Geschäftsentwicklung der Masterflex AG stand im ersten Halbjahr 2009 im Zeichen der laufenden Restrukturierung und der Wirtschaftskrise. Der Konzernumsatz verringerte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 19,7 Prozent auf 36,6 Mio. EUR. Dabei hat sich die Umsatzentwicklung des Kerngeschäftsfeldes High Tech Schlauchsysteme auf dem Niveau des ersten Quartals 2009 behauptet, lag aber unter Vorjahr. Während sich die Geschäftsfelder Medizintechnik und Mobility umsatzseitig weitgehend stabil entwickelten, kam es in der Oberflächentechnik zu weiteren erheblichen Umsatzrückgängen. Da die Masterflex AG bereits frühzeitig Ende 2008 mit der Einleitung umfassender Kostensenkungsmaßnahmen begonnen hat, hat sich das Unternehmen operativ in weiten Teilen sehr erfolgreich gegen die massiv negativen Ergebniskonsequenzen gestemmt. Allerdings waren die Kosten zur erfolgreichen Fortführung der Restrukturierung sowie insbesondere für die Sicherstellung der weiteren Fremdfinanzierung unerwartet hoch. Dennoch wurde operativ erneut ein ausgeglichenes Ergebnis erreicht. Der Konzerngewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) war mit 1,8 Mio. EUR positiv, der operative Konzerngewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei 72,0 TEUR. Unter Berücksichtigung der Restrukturierungeffekte ergab sich ein EBIT von -1,5. Mio. EUR. Darin enthalten ist die - unter Liquiditätsgesichtspunkten positiv zu sehende - Abnahme der Bestände um -1,2 Mio. EUR sowie Rechts- und Beratungskosten in Höhe von 1,5 Mio. EUR. Im ersten Halbjahr 2009 wurde ein operativer Cash Flow von 2,7 Mio. EUR erwirtschaftet und die Verschuldung weiter erfolgreich reduziert. Durch die Kreditverlängerung bis zum 30. Juni 2010 durch die finanzierenden Banken kann sich die Masterflex AG auf die geordnete Restrukturierung der Fremdfinanzierung sowie auf den Ausbau des Kerngeschäfts High-Tech-Schlauchsysteme konzentrieren. Trotz der derzeit schwierigen Lage sieht der Vorstand der Masterflex AG.... [.....]http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2009-08/14656222-dgap-news-masterflex-ag-deutsch-016.htm
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Häufig gestellte Fragen zur Masterflex Aktie und zum Masterflex Kurs

Der aktuelle Kurs der Masterflex Aktie liegt bei 12,90 €.

Für 1.000€ kann man sich 77,52 Masterflex Aktien kaufen.

Die 1 Monats-Performance der Masterflex Aktie beträgt aktuell -2,18%.

Die 1 Jahres-Performance der Masterflex Aktie beträgt aktuell 35,86%.

Der Aktienkurs der Masterflex Aktie liegt aktuell bei 12,90 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -2,18% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Masterflex eine Wertentwicklung von -1,47% aus und über 6 Monate sind es 5,08%.

Das 52-Wochen-Hoch der Masterflex Aktie liegt bei 15,00 €.

Das 52-Wochen-Tief der Masterflex Aktie liegt bei 8,40 €.

Das Allzeithoch von Masterflex liegt bei 15,00 €.

Das Allzeittief von Masterflex liegt bei 3,40 €.

Die Volatilität der Masterflex Aktie liegt derzeit bei 42,00%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Masterflex in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 129,87 Mio. €

Insgesamt sind 9,6 Mio Masterflex Aktien im Umlauf.

Masterflex hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Masterflex gehört zum Sektor Chemikalien.

Das KGV der Masterflex Aktie beträgt 10,74.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Masterflex betrug 98.071.000 €.

Die nächsten Termine von Masterflex sind:
  • 31.03.2026 - Veröffentlichung Jahresfinanzbericht
  • 14.04.2026 - Metzler Small Cap Days
  • 06.05.2026 - Veröffentlichung Quartalsmitteilung (Stichtag Q1)
  • 10.06.2026 - Hauptversammlung
  • 05.08.2026 - Veröffentlichung Halbjahresfinanzbericht
  • 26.08.2026 - HIT – Hamburger Investorentage

Ja, Masterflex zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 13.06.2025 eine Dividende in Höhe von 0,27 € gezahlt.

Zuletzt hat Masterflex am 13.06.2025 eine Dividende in Höhe von 0,27 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 2,05%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Masterflex wurde am 13.06.2025 in Höhe von 0,27 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 2,05%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 13.06.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,27 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.