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| Geld/Brief | 1.907,64 $ / 1.911,6 $ |
| Spread | +0,21% |
| Schluss Vortag | 1.929,91 $ |
| Gehandelte Stücke | 12.415 |
| Tagesvolumen Vortag | 54.997.592 $ |
| Tagestief 1.908,94 $ Tageshoch 1.912,56 $ | |
| 52W-Tief 1.766,03 $ 52W-Hoch 2.201 $ | |
| Jahrestief 1.863,5 $ Jahreshoch 2.180 $ | |
| Umsatz in Mio. | 16.750 $ |
| Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. | 3.842 $ |
| Jahresüberschuss in Mio. | 2.847 $ |
| Umsatz je Aktie | 1.295,75 $ |
| Gewinn je Aktie | 212,50 $ |
| Gewinnrendite | +16,83% |
| Umsatzrendite | +16,40% |
| Return on Investment | +4,60% |
| Marktkapitalisierung in Mio. | 22.315 $ |
| KGV (Kurs/Gewinn) | 8,12 |
| KBV (Kurs/Buchwert) | 1,32 |
| KUV (Kurs/Umsatz) | 1,33 |
| Eigenkapitalrendite | +16,24% |
| Eigenkapitalquote | +27,33% |
| Faktor-Zertifikate | 15 | |
| Knock-Outs | 6 |
| Handelsplatz | Letzter | Änderung | Vortag | Zeit | |
|---|---|---|---|---|---|
| Düsseldorf | 1.627 € | -1,39% | 1.650 € | 24.04.26 | |
| Frankfurt | 1.640 € | -0,49% | 1.648 € | 24.04.26 | |
| Hamburg | 1.638 € | -1,21% | 1.658 € | 24.04.26 | |
| München | 1.663 € | -0,24% | 1.667 € | 24.04.26 | |
| Stuttgart | 1.629 € | -0,97% | 1.645 € | 24.04.26 | |
| L&S RT | 1.631,5 € | -0,03% | 1.632 € | 13:04 | |
| NYSE | 1.912,45 $ | -0,90% | 1.929,91 $ | 24.04.26 | |
| Nasdaq | 1.912,56 $ | -0,75% | 1.926,98 $ | 24.04.26 | |
| AMEX | 1.934,86 $ | -1,84% | 1.971,18 $ | 23.04.26 | |
| Tradegate | 1.634 € | -1,03% | 1.651 € | 24.04.26 | |
| Quotrix | 1.628 € | -1,87% | 1.659 € | 24.04.26 | |
| Gettex | 1.630 € | -1,21% | 1.650 € | 24.04.26 | |
| Datum | Kurs | Volumen |
|---|---|---|
| 24.04.26 | 1.909,88 | 4,62 M |
| 23.04.26 | 1.929,91 | 55,3 M |
| 22.04.26 | 1.944,03 | 48,3 M |
| 21.04.26 | 1.965,84 | 49,1 M |
| 20.04.26 | 1.964,29 | 52,4 M |
| 17.04.26 | 1.988,36 | 125 M |
| Zeitraum | Kurs | % |
|---|---|---|
| 1 Woche | 1.988,36 $ | -3,95% |
| 1 Monat | 1.898,51 $ | +0,60% |
| 6 Monate | 1.878,89 $ | +1,65% |
| 1 Jahr | 1.808,41 $ | +5,61% |
| 5 Jahre | 1.188,84 $ | +60,65% |
| Marktkapitalisierung | 23,83 Mrd. € |
| Aktienanzahl | 12,86 Mio. |
| Streubesitz | 14,22% |
| Währung | EUR |
| Land | USA |
| Sektor | Finanzen |
| Branche | Versicherungen |
| Aktientyp | Stammaktie |
| +9,23% | Vanguard Group Inc |
| +5,63% | BlackRock Inc |
| +4,25% | Principal Financial Group Inc |
| +3,73% | Morgan Stanley - Brokerage Accounts |
| +2,93% | Davis Selected Advisers |
| +2,66% | Select Equity Group LP |
| +2,36% | State Street Corp |
| +2,15% | Boston Partners Global Investors, Inc |
| +1,69% | Geode Capital Management, LLC |
| +1,62% | Davenport & Company LLC |
| +1,59% | Baillie Gifford & Co Limited. |
| +1,29% | Van Lanschot Kempen Investment Management NV |
| +1,23% | T. Rowe Price Investment Management,Inc. |
| +1,20% | Jana Partners Management LP |
| +1,14% | Bank of America Corp |
| +1,14% | NORGES BANK |
| +1,04% | Wellington Management Company LLP |
| +0,98% | Dimensional Fund Advisors, Inc. |
| +0,90% | TD Global Investment Solutions – TD Epoch |
| +0,82% | UBS Asset Mgmt Americas Inc |
| +38,19% | Weitere |
| +14,22% | Streubesitz |
Markel ist für mich zum Stand 10.04.2026 eines der qualitativ besseren US-Finanzunternehmen, aber keine billige „Zigarrenstummel“-Value-Aktie. Es ist vielmehr ein langfristig ausgerichteter Spezialversicherer mit Holding-Struktur, der Versicherung, Kapitalanlage und Beteiligungen unter einem Dach bündelt. Genau diese Konstruktion ist der Kern der Investmentthese: Das Versicherungsgeschäft liefert Float und Erträge, das Investmentportfolio arbeitet auf dieser Basis weiter, und die Gruppe investiert zusätzlich in mehrheitlich gehaltene operative Unternehmen außerhalb des Versicherungsgeschäfts. Markel selbst beschreibt sich inzwischen als Holding von eigenständig geführten Unternehmen, mit Markel Insurance im Zentrum und weiteren Mehrheitsbeteiligungen aus Industrie-, Finanz- sowie Konsum- und sonstigen Bereichen. (Markel)
Historisch ist das Unternehmen bemerkenswert. Markel geht auf das Jahr 1930 zurück, als Sam Markel ein Unternehmen gründete, das zunächst Jitney-Busse versicherte, also genau die Art von Nischenrisiken, die große Standardanbieter ungern anfassten. Dieser Fokus auf Spezialnischen ist bis heute im Geschäftsmodell erkennbar. Aus diesem kleinen Nischenversicherer ist über Jahrzehnte eine breit diversifizierte Gruppe geworden, die heute in deutlich mehr Feldern tätig ist als nur im klassischen Versicherungsgeschäft. (mklgroup.com)
Operativ war 2025 ein gutes Jahr, auch wenn man aufpassen muss, welche Kennzahl man betrachtet. Markel meldete für 2025 operative Umsätze von 15,5 Milliarden US-Dollar nach 14,8 Milliarden im Vorjahr. Das operative Ergebnis lag bei 3,19 Milliarden US-Dollar, nach 3,71 Milliarden 2024; der Rückgang erklärt sich vor allem dadurch, dass Markel nach US-GAAP Marktwertbewegungen des Aktienportfolios im Ergebnis ausweisen muss. Aussagekräftiger für die laufende Geschäftsentwicklung ist deshalb das bereinigte operative Ergebnis, das 2025 auf 2,30 Milliarden US-Dollar stieg, nach 2,09 Milliarden im Vorjahr. Das Comprehensive Income to Shareholders lag bei 2,61 Milliarden US-Dollar, der operative Cashflow bei 2,76 Milliarden US-Dollar. (ir.mklgroup.com)
Besonders wichtig ist bei Markel das Versicherungsgeschäft, weil dort die eigentliche wirtschaftliche Basis gelegt wird. Markel Insurance steigerte 2025 die operativen Umsätze auf 9,35 Milliarden US-Dollar, nach 8,98 Milliarden im Vorjahr. Das bereinigte operative Ergebnis des Segments stieg auf 1,379 Milliarden US-Dollar, nach 1,184 Milliarden. Die Combined Ratio verbesserte sich im Gesamtjahr auf 95 Prozent; im vierten Quartal lag sie bei 93 Prozent. Das ist kein Spitzenwert im Sinne der allerbesten Spezialversicherer, aber klar profitabel und für einen breit aufgestellten Underwriter solide. Hinzu kommt, dass Markel für sein Versicherungsgeschäft über fünf Jahre einen durchschnittlichen ROE von 13 Prozent und für 2025 einen ROE von 14 Prozent ausweist. (SEC)
Ein wesentlicher Punkt 2025 war die strategische Bereinigung des Rückversicherungsgeschäfts. Markel hat im August 2025 die Renewal Rights des Global-Reinsurance-Geschäfts verkauft; die Sparte wurde in den Run-off überführt. Das hatte 2025 noch einen negativen Einfluss von zwei Punkten auf die Combined Ratio des Insurance-Segments. Inhaltlich ist das wichtig: Das Management vereinfacht die Gruppe, zieht sich aus einem Geschäft zurück, das nicht mehr attraktiv genug erschien, und konzentriert Kapital und Aufmerksamkeit stärker auf Kerndisziplinen im Specialty-Insurance-Bereich. Das werte ich grundsätzlich positiv. (ir.mklgroup.com)
Auch außerhalb der Versicherung baut Markel weiter an seiner Holding-Logik. Die Gruppe organisiert ihre nichtversicherungsnahen Geschäfte inzwischen in Segmenten wie Industrial, Financial sowie Consumer & Other. 2025 profitierte das Wachstum unter anderem von der Konsolidierung von Education Partners International, nachdem die regulatorischen Freigaben Anfang 2025 vorlagen. Das zeigt die typische Markel-DNA: Gewinne werden nicht ausgeschüttet, sondern reinvestiert, und zwar nicht nur in Wertpapiere, sondern auch in ganze Unternehmen. (Markel)
Zur Bilanz: Sie wirkt für ein Unternehmen dieses Typs gesund. Das Eigenkapital lag 2025 bei 18,598 Milliarden US-Dollar, nach 16,916 Milliarden im Vorjahr. Das Management bzw. der Geschäftsbericht nennt eine konsolidierte Debt-to-Capital-Ratio von 19 Prozent zum Jahresende 2025, nach 20 Prozent 2024. Das ist für einen Versicherungs- und Beteiligungskonzern kein Alarmzeichen, sondern eher Ausdruck einer konservativen Finanzierung. Dass Markel seine Versicherungsgesellschaften zudem mit soliden Ratings im Markt hat, passt ins Bild finanzieller Stabilität. (SEC)
Für Aktionäre ist wichtig: Markel ist kein Dividendentitel. Das Unternehmen sagt selbst, dass die aktuelle Strategie darin besteht, Gewinne einzubehalten; man habe keine Bardividende gezahlt und erwarte auch keine. Wer laufende Ausschüttungen sucht, ist hier falsch. Wer auf interne Kapitalallokation und langfristigen Wertzuwachs setzt, findet dagegen genau das, was Markel sein will. (ir.mklgroup.com)
Die Aktie schloss am Freitag, 10.04.2026, bei 1.924,82 US-Dollar. Zum Jahresende 2025 lag der Börsenkurs noch bei 2.149,65 US-Dollar. Das heißt: Der Markt hat die Aktie seit Jahresbeginn spürbar zurückgenommen, obwohl 2025 operativ eher ordentlich war. Die aus den jüngsten Finanzdaten ableitbare Book Value per Share liegt bei rund 1.477 US-Dollar. Daraus ergibt sich auf Basis des Kurses vom 10.04.2026 ein Kurs-Buchwert-Verhältnis von grob 1,30. Das ist für ein Unternehmen mit Markels Qualität weder ein Schnäppchen noch überzogen. Auf Basis des 2025er verwässerten Gewinns je Aktie von rund 169 US-Dollar liegt das KGV grob bei 11 bis 12. Dieses KGV ist bei Markel allerdings nur eingeschränkt aussagekräftig, weil bilanziell erfasste Marktwertschwankungen des Aktienportfolios das Ergebnis verzerren können. (SEC)
Genau daraus ergibt sich mein Bewertungsurteil: Markel ist kein klassischer Billigwert, aber auf dem Niveau von 1.924,82 US-Dollar für einen Langfristinvestor wieder vernünftig. Die Aktie erscheint mir am 10.04.2026 eher fair bis moderat unterbewertet, vor allem wenn man weniger auf das kurzfristig schwankende GAAP-Ergebnis und stärker auf Buchwertwachstum, Underwriting-Qualität, Cashflows und Kapitalallokation schaut. Der CEO verweist im Aktionärsbrief darauf, dass der von Markel intern konsistent berechnete innere Wert je Aktie 2025 um 12 Prozent gestiegen ist, über fünf Jahre mit 15 Prozent jährlich und seit dem IPO mit 16 Prozent jährlich. Das ist keine Garantie für die Zukunft, zeigt aber, aus welcher Logik das Management selbst das Unternehmen steuert. (SEC)
Meine Einschätzung für die nächsten 12 bis 24 Monate ist deshalb wie folgt, ausdrücklich als Bewertung und nicht als gesicherte Tatsache: Im Negativszenario sehe ich die Aktie eher im Bereich von 1.750 bis 1.850 US-Dollar, falls die Versicherungszyklen schwächer werden, Großschäden zunehmen oder der Markt Markel weiterhin mit Abschlag bewertet. Im Basisszenario halte ich 2.100 bis 2.250 US-Dollar für plausibel, wenn Markel weiter Buchwert aufbaut, das Specialty-Geschäft diszipliniert bleibt und die vereinfachte Struktur nach dem Reinsurance-Rückzug greift. Im Positivszenario sind 2.350 bis 2.500 US-Dollar erreichbar, falls das Underwriting stark bleibt, die nichtversicherungsnahen Beteiligungen besser liefern und der Markt dem Unternehmen wieder einen höheren Qualitätsaufschlag gibt. Diese Kursziele sind meine Einschätzung auf Basis des Kurses vom 10.04.2026, des Buchwerts, der Ertragskraft und der Kapitalstruktur; sie sind keine Analystenziele des Unternehmens. (GuruFocus)
Auf Sicht von fünf bis fünfzehn Jahren gefällt mir Markel grundsätzlich. Der wichtigste Grund ist nicht ein einzelnes Quartal, sondern das System: Spezialversicherung statt Massenware, konservative Bilanz, starke Kapitalanlagekultur und die Bereitschaft, Gewinne geduldig in neue Chancen zu stecken. Solche Konstruktionen können über lange Zeiträume sehr gut funktionieren, sofern das Underwriting sauber bleibt und das Management nicht in empire building abrutscht. Bei Markel ist das bislang eher nicht das Kernproblem; eher das Gegenteil. Die Gruppe wirkt kulturell diszipliniert und langfristig orientiert. (Markel)
Trotzdem gibt es klare Risiken. Erstens bleibt Markel ein Versicherer, also anfällig für Großschäden, Naturkatastrophen und falsche Reservierung. Zweitens führen die bilanziellen Marktwertschwankungen des Aktienportfolios zu Ergebnisvolatilität, die den Markt in schwachen Börsenphasen nervös machen kann. Drittens ist die Holding-Struktur zwar eine Stärke, aber auch eine operative Herausforderung: Kapitalallokation muss dauerhaft gut bleiben, sonst verwässert der Qualitätsvorteil. Viertens ist die bereinigte Verbesserung 2025 auch dadurch begünstigt, dass das Management schwächere Bereiche zurückgeschnitten hat; daran wird Markel nun gemessen werden müssen. (SEC)
Unterm Strich halte ich Markel für ein hochwertiges Langfristunternehmen, aber nicht für eine Aktie, die man blind zu jedem Preis kaufen sollte. Zum Stand 10.04.2026 erscheint mir das Chance-Risiko-Verhältnis jedoch ordentlich: nicht sensationell billig, aber attraktiv genug, um für langfristig orientierte Qualitäts- und Value-Investoren interessant zu sein. Wer Dividenden sucht, greift besser woanders zu. Wer dagegen einen gut geführten Compounder mit Versicherungskern, solider Bilanz und nachvollziehbarer Kapitalallokation sucht, findet in Markel meines Erachtens weiterhin einen der besseren Namen im US-Markt. Mein Gesamturteil lautet daher: qualitativ stark, fundamental solide, strategisch verbessert und auf dem Kursniveau vom 10.04.2026 eher kaufenswert für Anleger mit langem Atem. (ir.mklgroup.com)
Autor: ChatGPT