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M1 Kliniken Aktie

Aktie
WKN:  A0STSQ ISIN:  DE000A0STSQ8 US-Symbol:  MKLNF Branche:  Gesundheitswesen: Anbieter u. Dienstleister Land:  Deutschland
17,12 €
-0,22 €
-1,27%
13:39:07 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
341,66 Mio. €
Streubesitz
99,49%
KGV
19,30
Dividende
0,50 €
Dividendenrendite
2,90%
Index-Zuordnung
-
M1 Kliniken Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Die M1 Kliniken AG ist ein auf Schönheitsmedizin spezialisierter Gesundheitskonzern mit Sitz in Berlin und Fokus auf minimalinvasive ästhetische Behandlungen sowie ausgewählte plastisch-chirurgische Eingriffe. Über ein dichtes Netz von Fachzentren adressiert das Unternehmen den wachsenden Markt für kosmetische Medizin im mittleren Preissegment. Für erfahrene Anleger ist M1 vor allem als vertikal integrierter Anbieter mit eigener Behandlungsinfrastruktur und pharmazeutischer Wertschöpfungskette im Bereich Botulinumtoxin und Dermal-Filler interessant. Das Unternehmen agiert als börsennotierte Holding, die operative Aktivitäten im In- und Ausland bündelt und auf Skaleneffekte, standardisierte Prozesse und hohe Auslastung der Behandlungsräume setzt.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell der M1 Kliniken AG basiert auf einer Kombination aus ärztlich erbrachten ästhetischen Leistungen und dem Handel mit spezifischen Medizinprodukten für die Schönheitsmedizin. Kern des Modells sind standardisierte, hochfrequente Behandlungen wie Faltenunterspritzungen, Lip- und Gesichtsmodellierungen sowie Botulinumtoxin-Anwendungen. Die Gesellschaft positioniert sich als Kostenführerin mit qualitätsorientierter Leistungserbringung, wobei Skalierung über eine hohe Zahl an Standorten und standardisierte Behandlungsprotokolle erreicht werden soll. Die Wertschöpfung umfasst die Patientengewinnung über digitale Kanäle, die medizinische Leistungserbringung in eigenen Zentren sowie die Beschaffung und Distribution der verwendeten Präparate durch verbundene pharmazeutische Aktivitäten. Wiederkehrende Behandlungsanlässe und eine hohe Terminfrequenz pro behandelndem Arzt sind zentrale Elemente der ökonomischen Logik.

Mission und strategische Leitlinie

Die Mission von M1 lässt sich vereinfacht als Demokratisierung ästhetischer Medizin bei gleichzeitig hohen medizinischen Standards beschreiben. Das Unternehmen strebt an, ästhetische Behandlungen für eine breite, preisbewusste Klientel zugänglich zu machen, ohne auf Facharztkompetenz zu verzichten. Strategisch setzt das Management auf organisches Wachstum durch Eröffnung neuer Standorte, die Stärkung der Marke in Kernmärkten Europas sowie die vertikale Integration entlang der Wertschöpfungskette. Darüber hinaus verfolgt M1 die Zielsetzung, ästhetische Medizin als wiederkehrende Lifestyle-Dienstleistung zu etablieren und dadurch eine langfristig stabile Nachfragebasis aufzubauen.

Produkte und Dienstleistungen

M1 bietet ein Spektrum an medizinisch-ästhetischen Leistungen, das überwiegend ambulant erbracht wird. Schwerpunkte sind:
  • minimalinvasive Behandlungen mit Botulinumtoxin und Hyaluron-Fillern
  • volumenaufbauende und konturierende Injektionen im Gesichts- und Lippenbereich
  • Ausgewählte plastisch-ästhetische Operationen, etwa Brust- und Körperkonturierungs-Eingriffe in spezialisierten Klinikstandorten
  • Beratung und Nachsorge im Rahmen strukturierter Behandlungsketten
Über verbundene Gesellschaften werden zudem Arzneimittel und Medizinprodukte für die ästhetische Medizin und Dermatologie entwickelt, importiert und vertrieben. Dies umfasst insbesondere Botulinumtoxin-Präparate und Filler-Produkte, die in den eigenen Zentren sowie im externen Facharztmarkt eingesetzt werden.

Business Units und Konzernstruktur

Die M1 Kliniken AG fungiert als Holdinggesellschaft und steuert ihre Aktivitäten im Wesentlichen über zwei geschäftliche Schwerpunkte. In der Praxisstruktur werden deutschlandweit und international M1 Med Beauty-Ärztezentren betrieben, in denen standardisierte Behandlungen durch spezialisierte Ärztinnen und Ärzte angeboten werden. Parallel dazu existiert ein eigenständiger pharmazeutischer Bereich, der Handel und Distribution von pharmazeutischen Produkten und Medizinprodukten für die ästhetische Dermatologie umfasst. Die Konzernstruktur ist auf Skalierbarkeit ausgelegt: Zentrale Funktionen wie Marketing, Qualitätsmanagement, Beschaffung und Schulung der Behandler werden gebündelt, während die einzelnen Standorte als relativ standardisierte Einheiten agieren.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

M1 versucht, sich über eine Kombination aus Preisführerschaft, Spezialisierung und vertikaler Integration von anderen Anbietern abzugrenzen. Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal ist die Fokussierung auf wenige, stark nachgefragte Behandlungstypen mit hoher Prozessstandardisierung, was die operative Effizienz steigert. Die eigene Handels- und Distributionsplattform für Botulinumtoxin und Filler schafft potenzielle Kostenvorteile und sichert die Versorgung. Der Markenauftritt mit einheitlichem Corporate Design und wiederkehrenden Marketingbotschaften stärkt die Wiedererkennbarkeit in einem ansonsten stark fragmentierten Markt. Potenzielle Burggräben liegen vor allem in:
  • Skaleneffekten beim Einkauf und in der Standortlogistik
  • der Etablierung einer bekannten Endkundenmarke in einem bislang eher arztzentrierten Markt
  • internen Ausbildungs- und Schulungskonzepten für behandelnde Ärztinnen und Ärzte
  • standardisierten Behandlungsprotokollen mit hohen Fallzahlen pro Standort
Diese Wettbewerbsvorteile sind jedoch nicht unüberwindbar und hängen stark von der Markenwahrnehmung, der Qualitätssicherung und dem regulatorischen Umfeld ab.

Wettbewerbsumfeld

Das Wettbewerbsumfeld der ästhetischen Medizin ist kleinteilig und dynamisch. M1 konkurriert in Deutschland und anderen europäischen Märkten mit:
  • Einzelpraxen und Praxisverbünden plastischer Chirurgen und Dermatologen
  • anderen Ketten und Franchises im Bereich Beauty- und Anti-Aging-Medizin
  • privaten Kliniken, die plastisch-ästhetische Eingriffe als Teil eines breiteren Leistungsspektrums anbieten
Der Preiswettbewerb im mittleren Marktsegment nimmt zu, während Premiumanbieter stärker über Reputation und individuelle Arztmarken auftreten. Im pharmazeutischen Bereich besteht zusätzlicher Wettbewerb durch internationale Hersteller von Botulinumtoxin und Filler-Produkten sowie durch Distributoren, die die Arztpraxen direkt beliefern. Der Markteintritt neuer Anbieter, auch mit digital gestützten Plattformmodellen, kann mittelfristig den Margendruck erhöhen.

Management und Strategie

Die M1 Kliniken AG wird von einem erfahrenen Managementteam mit medizinischem und betriebswirtschaftlichem Hintergrund geführt. Die strategische Ausrichtung umfasst mehrere Dimensionen:
  • geografische Expansion der M1 Med Beauty-Standorte insbesondere in wirtschaftsstarken Ballungsräumen
  • Stärkung der vertikalen Integration durch Ausbau pharmazeutischer Aktivitäten und Optimierung der Lieferkette
  • konsequente Standardisierung medizinischer Prozesse und kontinuierliche Qualitätssicherung
  • Digitalisierung von Terminmanagement, Patient Journey und Marketingkampagnen
Aus konservativer Anlegerperspektive ist die Fähigkeit des Managements, kontrolliertes Wachstum mit regulatorischer Compliance und medizinischer Qualität zu verbinden, ein zentrales Bewertungsmerkmal. Die Strategie setzt stark auf Skalierung, was eine sorgfältige Kapazitätsplanung und strikte Kostenkontrolle erfordert.

Branchen- und Regionalanalyse

M1 operiert im Schnittfeld von Gesundheitswesen, privater Schönheitsmedizin und Lifestyle-Dienstleistungen. Die Nachfrage nach ästhetischen Eingriffen wächst in vielen Industrieländern strukturell, getrieben durch demografische Entwicklungen, steigende Akzeptanz kosmetischer Behandlungen und höhere Zahlungsbereitschaft für individuelle Selbstoptimierung. Zugleich bleibt der Markt stark von Konsumklima und Einkommenssituation der privaten Haushalte abhängig, was ihn konjunktursensibel macht. Regional ist M1 hauptsächlich in Deutschland aktiv, erweitert aber seine Präsenz in anderen europäischen Ländern. In diesen Märkten unterscheiden sich regulatorische Rahmenbedingungen, Werbevorschriften, Erstattungssysteme und Haftungsregime zum Teil erheblich. Für die Skalierung des Geschäftsmodells sind fundierte Kenntnisse der jeweiligen Gesundheitsrechtssysteme und ein professionelles Compliance-Management unerlässlich.

Unternehmensgeschichte

Die heutige M1 Kliniken AG ist aus einer auf Schönheitsmedizin spezialisierten Unternehmensgruppe hervorgegangen, die ihren Schwerpunkt früh auf ambulante ästhetische Leistungen gelegt hat. Über die Jahre wurden sukzessive eigene Klinikstandorte aufgebaut und später um ein Netzwerk von Ärztezentrums-Strukturen ergänzt. Parallel dazu entwickelte sich der pharmazeutische Handelsbereich, um Abhängigkeiten von Drittlieferanten zu reduzieren und die Margenstruktur zu verbessern. Die Börsennotierung diente der Finanzierung des weiteren Ausbaus und der Stärkung der Eigenkapitalbasis. Im Verlauf der Unternehmensentwicklung verlagerte sich der Fokus zunehmend von Einzelkliniken hin zu einer skalierbaren Kettenstruktur mit einheitlichem Markenauftritt, unterstützt durch zentralisierte Management- und Steuerungsfunktionen.

Besonderheiten des Unternehmens

Eine Besonderheit von M1 ist die klare Ausrichtung auf standardisierte Schönheitsmedizin mit hohem Durchsatz, während viele klassische Kliniken stärker individualisierte, komplexe Eingriffe anbieten. Zudem kombiniert das Unternehmen medizinische Dienstleistung mit pharmazeutischer Handelskompetenz, was in diesem Segment eher selten vorkommt. Der Markenaufbau unter dem Label M1 Med Beauty richtet sich stark an digital affine Kundengruppen, obwohl die Gesellschaft an der Börse eher ein konservatives Anlegerpublikum anspricht. Darüber hinaus ist die Ärztestruktur ein kritischer Erfolgsfaktor: M1 setzt auf spezialisierte Ärztinnen und Ärzte, die im Rahmen standardisierter Konzepte arbeiten, was das Spannungsfeld zwischen medizinischer Autonomie und unternehmerischer Steuerung erhöht. Investoren sollten ferner beachten, dass Reputation und Patientenzufriedenheit bei Schönheitsbehandlungen eine überdurchschnittlich große Rolle für die langfristige Ertragskraft spielen.

Chancen aus Investorensicht

Aus Sicht eines konservativen Anlegers ergeben sich mehrere potenzielle Chancen:
  • strukturelles Wachstum des Marktes für ästhetische Medizin in Europa und darüber hinaus
  • Skalierbarkeit des Kettenmodells mit der Möglichkeit, Fixkosten auf eine größere Zahl von Behandlungen zu verteilen
  • Margenpotenzial durch vertikale Integration und eigene Beschaffungskanäle für Botulinumtoxin und Filler
  • Markenaufbau in einem bislang fragmentierten Markt, was bei erfolgreicher Positionierung zu höherer Preissetzungsmacht führen kann
  • Optionale Wertsteigerung durch internationale Expansion, falls regulatorische und kulturelle Hürden erfolgreich adressiert werden
Für risikoaverse Anleger ist insbesondere die Kombination aus wiederkehrenden Behandlungsanlässen, standardisierten Prozessen und einer gewissen Diversifikation über mehrere Länder hinweg interessant, sofern diese Struktur langfristig stabil gehalten werden kann.

Risiken aus Investorensicht

Dem gegenüber stehen signifikante Risiken, die konservative Investoren sorgfältig abwägen sollten. Wesentliche Risikofaktoren umfassen:
  • regulatorische Eingriffe in die ästhetische Medizin, etwa strengere Werbebeschränkungen, Qualifikationsanforderungen oder Haftungsverschärfungen
  • Reputationsrisiken durch Behandlungsfehler, negative Medienberichterstattung oder kritische Bewertungen in sozialen Medien
  • intensiven Wettbewerb mit Preis- und Qualitätsdruck, der die angestrebte Kostenführerschaft untergraben kann
  • Abhängigkeit von qualifizierten Fachärztinnen und Fachärzten, deren Rekrutierung und Bindung in einem engen Arbeitsmarkt herausfordernd ist
  • Konjunktursensitivität, da ästhetische Behandlungen typischerweise freiwillige, selbstzahlende Leistungen sind
  • Abhängigkeit von der Verfügbarkeit und Preisentwicklung zentraler Präparate wie Botulinumtoxin und Fillern
Zusätzlich besteht das strategische Risiko, dass eine schnelle Expansion zulasten der medizinischen Qualität oder der Prozessstabilität gehen könnte. Für langfristig orientierte, sicherheitsbewusste Anleger ist daher eine sorgfältige Beobachtung von Governance-Strukturen, Compliance und Qualitätsmanagement von besonderer Bedeutung, ohne dass daraus eine konkrete Investitionsempfehlung abgeleitet werden soll.

Kursdaten

Geld/Brief 17,14 € / 17,32 €
Spread +1,05%
Schluss Vortag 17,34 €
Gehandelte Stücke 1.407
Tagesvolumen Vortag 24.342,44 €
Tagestief 17,10 €
Tageshoch 17,40 €
52W-Tief 12,78 €
52W-Hoch 19,76 €
Jahrestief 17,00 €
Jahreshoch 19,02 €

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Nachrichtenlage zusammengefasst

  • M1 Kliniken AG hat eine signifikante Umsatzsteigerung im letzten Quartal verzeichnet, was auf eine zunehmende Nachfrage nach kosmetischen Eingriffen hinweist.
  • Das Unternehmen hat neue Partnerschaften mit Kliniken im Ausland geschlossen, was die Expansion in internationale Märkte fördert.
  • Die positive Marktentwicklung wird durch gezielte Marketingmaßnahmen unterstützt, die das Bewusstsein für die angebotenen Dienstleistungen stärken.
  • Analysten zeigen sich optimistisch gegenüber den zukünftigen Wachstumsperspektiven des Unternehmens aufgrund der expandierenden Zielgruppe.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 339,18 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 26,75 €
Jahresüberschuss in Mio. 17,79 €
Umsatz je Aktie 18,28 €
Gewinn je Aktie 0,86 €
Gewinnrendite +16,77%
Umsatzrendite +4,72%
Return on Investment +9,47%
Marktkapitalisierung in Mio. 308,01 €
KGV (Kurs/Gewinn) 19,30
KBV (Kurs/Buchwert) 2,90
KUV (Kurs/Umsatz) 0,91
Eigenkapitalrendite +15,10%
Eigenkapitalquote +56,47%

Derivate

Anlageprodukte (45)
Discount-Zertifikate 35
Aktienanleihen 10
Hebelprodukte (76)
Knock-Outs 45
Optionsscheine 28
Faktor-Zertifikate 3

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 1
Keine Senkung seit 1 Jahr
Stabilität der Dividende 0,97 (max 1,00)
Dividendenzuwachs 5,84% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 52,3% (auf den Gewinn/FFO)
quote 26,9% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 20%

Dividenden Historie

Datum Dividende
17.07.2025 0,50 €
18.07.2024 0,50 €
26.08.2019 0,30 €
11.07.2018 0,30 €
28.06.2017 0,30 €
16.06.2016 0,30 €
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Termine

31.03.2026 Quartalsmitteilung
Quelle: Leeway

Prognose & Kursziel

Keine aktuellen Prognosen oder Kursziele bekannt.

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 17,12 € -0,81%
17,26 € 12:30
Frankfurt 17,12 € -0,58%
17,22 € 08:07
Hamburg 17,08 € -0,35%
17,14 € 08:16
Hannover 17,08 € -0,35%
17,14 € 08:16
München 17,44 € 0 %
17,44 € 08:04
Stuttgart 17,16 € -1,49%
17,42 € 13:46
Xetra 17,12 € -1,27%
17,34 € 13:39
L&S RT 17,24 € -0,69%
17,36 € 14:09
Tradegate 17,16 € -1,72%
17,46 € 12:10
Quotrix 17,46 € +2,46%
17,04 € 07:27
Gettex 17,16 € -1,15%
17,36 € 13:44
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
16.01.26 17,34 24.342
15.01.26 17,34 63 T
14.01.26 17,76 77 T
13.01.26 18,08 83 T
12.01.26 18,80 81 T
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 18,54 € -6,47%
1 Monat 17,70 € -2,03%
6 Monate 14,58 € +18,93%
1 Jahr 15,45 € +12,23%
5 Jahre 9,00 € +92,67%

Unternehmensprofil M1 Kliniken AG

Die M1 Kliniken AG ist ein auf Schönheitsmedizin spezialisierter Gesundheitskonzern mit Sitz in Berlin und Fokus auf minimalinvasive ästhetische Behandlungen sowie ausgewählte plastisch-chirurgische Eingriffe. Über ein dichtes Netz von Fachzentren adressiert das Unternehmen den wachsenden Markt für kosmetische Medizin im mittleren Preissegment. Für erfahrene Anleger ist M1 vor allem als vertikal integrierter Anbieter mit eigener Behandlungsinfrastruktur und pharmazeutischer Wertschöpfungskette im Bereich Botulinumtoxin und Dermal-Filler interessant. Das Unternehmen agiert als börsennotierte Holding, die operative Aktivitäten im In- und Ausland bündelt und auf Skaleneffekte, standardisierte Prozesse und hohe Auslastung der Behandlungsräume setzt.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell der M1 Kliniken AG basiert auf einer Kombination aus ärztlich erbrachten ästhetischen Leistungen und dem Handel mit spezifischen Medizinprodukten für die Schönheitsmedizin. Kern des Modells sind standardisierte, hochfrequente Behandlungen wie Faltenunterspritzungen, Lip- und Gesichtsmodellierungen sowie Botulinumtoxin-Anwendungen. Die Gesellschaft positioniert sich als Kostenführerin mit qualitätsorientierter Leistungserbringung, wobei Skalierung über eine hohe Zahl an Standorten und standardisierte Behandlungsprotokolle erreicht werden soll. Die Wertschöpfung umfasst die Patientengewinnung über digitale Kanäle, die medizinische Leistungserbringung in eigenen Zentren sowie die Beschaffung und Distribution der verwendeten Präparate durch verbundene pharmazeutische Aktivitäten. Wiederkehrende Behandlungsanlässe und eine hohe Terminfrequenz pro behandelndem Arzt sind zentrale Elemente der ökonomischen Logik.

Mission und strategische Leitlinie

Die Mission von M1 lässt sich vereinfacht als Demokratisierung ästhetischer Medizin bei gleichzeitig hohen medizinischen Standards beschreiben. Das Unternehmen strebt an, ästhetische Behandlungen für eine breite, preisbewusste Klientel zugänglich zu machen, ohne auf Facharztkompetenz zu verzichten. Strategisch setzt das Management auf organisches Wachstum durch Eröffnung neuer Standorte, die Stärkung der Marke in Kernmärkten Europas sowie die vertikale Integration entlang der Wertschöpfungskette. Darüber hinaus verfolgt M1 die Zielsetzung, ästhetische Medizin als wiederkehrende Lifestyle-Dienstleistung zu etablieren und dadurch eine langfristig stabile Nachfragebasis aufzubauen.

Produkte und Dienstleistungen

M1 bietet ein Spektrum an medizinisch-ästhetischen Leistungen, das überwiegend ambulant erbracht wird. Schwerpunkte sind:
  • minimalinvasive Behandlungen mit Botulinumtoxin und Hyaluron-Fillern
  • volumenaufbauende und konturierende Injektionen im Gesichts- und Lippenbereich
  • Ausgewählte plastisch-ästhetische Operationen, etwa Brust- und Körperkonturierungs-Eingriffe in spezialisierten Klinikstandorten
  • Beratung und Nachsorge im Rahmen strukturierter Behandlungsketten
Über verbundene Gesellschaften werden zudem Arzneimittel und Medizinprodukte für die ästhetische Medizin und Dermatologie entwickelt, importiert und vertrieben. Dies umfasst insbesondere Botulinumtoxin-Präparate und Filler-Produkte, die in den eigenen Zentren sowie im externen Facharztmarkt eingesetzt werden.

Business Units und Konzernstruktur

Die M1 Kliniken AG fungiert als Holdinggesellschaft und steuert ihre Aktivitäten im Wesentlichen über zwei geschäftliche Schwerpunkte. In der Praxisstruktur werden deutschlandweit und international M1 Med Beauty-Ärztezentren betrieben, in denen standardisierte Behandlungen durch spezialisierte Ärztinnen und Ärzte angeboten werden. Parallel dazu existiert ein eigenständiger pharmazeutischer Bereich, der Handel und Distribution von pharmazeutischen Produkten und Medizinprodukten für die ästhetische Dermatologie umfasst. Die Konzernstruktur ist auf Skalierbarkeit ausgelegt: Zentrale Funktionen wie Marketing, Qualitätsmanagement, Beschaffung und Schulung der Behandler werden gebündelt, während die einzelnen Standorte als relativ standardisierte Einheiten agieren.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

M1 versucht, sich über eine Kombination aus Preisführerschaft, Spezialisierung und vertikaler Integration von anderen Anbietern abzugrenzen. Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal ist die Fokussierung auf wenige, stark nachgefragte Behandlungstypen mit hoher Prozessstandardisierung, was die operative Effizienz steigert. Die eigene Handels- und Distributionsplattform für Botulinumtoxin und Filler schafft potenzielle Kostenvorteile und sichert die Versorgung. Der Markenauftritt mit einheitlichem Corporate Design und wiederkehrenden Marketingbotschaften stärkt die Wiedererkennbarkeit in einem ansonsten stark fragmentierten Markt. Potenzielle Burggräben liegen vor allem in:
  • Skaleneffekten beim Einkauf und in der Standortlogistik
  • der Etablierung einer bekannten Endkundenmarke in einem bislang eher arztzentrierten Markt
  • internen Ausbildungs- und Schulungskonzepten für behandelnde Ärztinnen und Ärzte
  • standardisierten Behandlungsprotokollen mit hohen Fallzahlen pro Standort
Diese Wettbewerbsvorteile sind jedoch nicht unüberwindbar und hängen stark von der Markenwahrnehmung, der Qualitätssicherung und dem regulatorischen Umfeld ab.

Wettbewerbsumfeld

Das Wettbewerbsumfeld der ästhetischen Medizin ist kleinteilig und dynamisch. M1 konkurriert in Deutschland und anderen europäischen Märkten mit:
  • Einzelpraxen und Praxisverbünden plastischer Chirurgen und Dermatologen
  • anderen Ketten und Franchises im Bereich Beauty- und Anti-Aging-Medizin
  • privaten Kliniken, die plastisch-ästhetische Eingriffe als Teil eines breiteren Leistungsspektrums anbieten
Der Preiswettbewerb im mittleren Marktsegment nimmt zu, während Premiumanbieter stärker über Reputation und individuelle Arztmarken auftreten. Im pharmazeutischen Bereich besteht zusätzlicher Wettbewerb durch internationale Hersteller von Botulinumtoxin und Filler-Produkten sowie durch Distributoren, die die Arztpraxen direkt beliefern. Der Markteintritt neuer Anbieter, auch mit digital gestützten Plattformmodellen, kann mittelfristig den Margendruck erhöhen.

Management und Strategie

Die M1 Kliniken AG wird von einem erfahrenen Managementteam mit medizinischem und betriebswirtschaftlichem Hintergrund geführt. Die strategische Ausrichtung umfasst mehrere Dimensionen:
  • geografische Expansion der M1 Med Beauty-Standorte insbesondere in wirtschaftsstarken Ballungsräumen
  • Stärkung der vertikalen Integration durch Ausbau pharmazeutischer Aktivitäten und Optimierung der Lieferkette
  • konsequente Standardisierung medizinischer Prozesse und kontinuierliche Qualitätssicherung
  • Digitalisierung von Terminmanagement, Patient Journey und Marketingkampagnen
Aus konservativer Anlegerperspektive ist die Fähigkeit des Managements, kontrolliertes Wachstum mit regulatorischer Compliance und medizinischer Qualität zu verbinden, ein zentrales Bewertungsmerkmal. Die Strategie setzt stark auf Skalierung, was eine sorgfältige Kapazitätsplanung und strikte Kostenkontrolle erfordert.

Branchen- und Regionalanalyse

M1 operiert im Schnittfeld von Gesundheitswesen, privater Schönheitsmedizin und Lifestyle-Dienstleistungen. Die Nachfrage nach ästhetischen Eingriffen wächst in vielen Industrieländern strukturell, getrieben durch demografische Entwicklungen, steigende Akzeptanz kosmetischer Behandlungen und höhere Zahlungsbereitschaft für individuelle Selbstoptimierung. Zugleich bleibt der Markt stark von Konsumklima und Einkommenssituation der privaten Haushalte abhängig, was ihn konjunktursensibel macht. Regional ist M1 hauptsächlich in Deutschland aktiv, erweitert aber seine Präsenz in anderen europäischen Ländern. In diesen Märkten unterscheiden sich regulatorische Rahmenbedingungen, Werbevorschriften, Erstattungssysteme und Haftungsregime zum Teil erheblich. Für die Skalierung des Geschäftsmodells sind fundierte Kenntnisse der jeweiligen Gesundheitsrechtssysteme und ein professionelles Compliance-Management unerlässlich.

Unternehmensgeschichte

Die heutige M1 Kliniken AG ist aus einer auf Schönheitsmedizin spezialisierten Unternehmensgruppe hervorgegangen, die ihren Schwerpunkt früh auf ambulante ästhetische Leistungen gelegt hat. Über die Jahre wurden sukzessive eigene Klinikstandorte aufgebaut und später um ein Netzwerk von Ärztezentrums-Strukturen ergänzt. Parallel dazu entwickelte sich der pharmazeutische Handelsbereich, um Abhängigkeiten von Drittlieferanten zu reduzieren und die Margenstruktur zu verbessern. Die Börsennotierung diente der Finanzierung des weiteren Ausbaus und der Stärkung der Eigenkapitalbasis. Im Verlauf der Unternehmensentwicklung verlagerte sich der Fokus zunehmend von Einzelkliniken hin zu einer skalierbaren Kettenstruktur mit einheitlichem Markenauftritt, unterstützt durch zentralisierte Management- und Steuerungsfunktionen.

Besonderheiten des Unternehmens

Eine Besonderheit von M1 ist die klare Ausrichtung auf standardisierte Schönheitsmedizin mit hohem Durchsatz, während viele klassische Kliniken stärker individualisierte, komplexe Eingriffe anbieten. Zudem kombiniert das Unternehmen medizinische Dienstleistung mit pharmazeutischer Handelskompetenz, was in diesem Segment eher selten vorkommt. Der Markenaufbau unter dem Label M1 Med Beauty richtet sich stark an digital affine Kundengruppen, obwohl die Gesellschaft an der Börse eher ein konservatives Anlegerpublikum anspricht. Darüber hinaus ist die Ärztestruktur ein kritischer Erfolgsfaktor: M1 setzt auf spezialisierte Ärztinnen und Ärzte, die im Rahmen standardisierter Konzepte arbeiten, was das Spannungsfeld zwischen medizinischer Autonomie und unternehmerischer Steuerung erhöht. Investoren sollten ferner beachten, dass Reputation und Patientenzufriedenheit bei Schönheitsbehandlungen eine überdurchschnittlich große Rolle für die langfristige Ertragskraft spielen.

Chancen aus Investorensicht

Aus Sicht eines konservativen Anlegers ergeben sich mehrere potenzielle Chancen:
  • strukturelles Wachstum des Marktes für ästhetische Medizin in Europa und darüber hinaus
  • Skalierbarkeit des Kettenmodells mit der Möglichkeit, Fixkosten auf eine größere Zahl von Behandlungen zu verteilen
  • Margenpotenzial durch vertikale Integration und eigene Beschaffungskanäle für Botulinumtoxin und Filler
  • Markenaufbau in einem bislang fragmentierten Markt, was bei erfolgreicher Positionierung zu höherer Preissetzungsmacht führen kann
  • Optionale Wertsteigerung durch internationale Expansion, falls regulatorische und kulturelle Hürden erfolgreich adressiert werden
Für risikoaverse Anleger ist insbesondere die Kombination aus wiederkehrenden Behandlungsanlässen, standardisierten Prozessen und einer gewissen Diversifikation über mehrere Länder hinweg interessant, sofern diese Struktur langfristig stabil gehalten werden kann.

Risiken aus Investorensicht

Dem gegenüber stehen signifikante Risiken, die konservative Investoren sorgfältig abwägen sollten. Wesentliche Risikofaktoren umfassen:
  • regulatorische Eingriffe in die ästhetische Medizin, etwa strengere Werbebeschränkungen, Qualifikationsanforderungen oder Haftungsverschärfungen
  • Reputationsrisiken durch Behandlungsfehler, negative Medienberichterstattung oder kritische Bewertungen in sozialen Medien
  • intensiven Wettbewerb mit Preis- und Qualitätsdruck, der die angestrebte Kostenführerschaft untergraben kann
  • Abhängigkeit von qualifizierten Fachärztinnen und Fachärzten, deren Rekrutierung und Bindung in einem engen Arbeitsmarkt herausfordernd ist
  • Konjunktursensitivität, da ästhetische Behandlungen typischerweise freiwillige, selbstzahlende Leistungen sind
  • Abhängigkeit von der Verfügbarkeit und Preisentwicklung zentraler Präparate wie Botulinumtoxin und Fillern
Zusätzlich besteht das strategische Risiko, dass eine schnelle Expansion zulasten der medizinischen Qualität oder der Prozessstabilität gehen könnte. Für langfristig orientierte, sicherheitsbewusste Anleger ist daher eine sorgfältige Beobachtung von Governance-Strukturen, Compliance und Qualitätsmanagement von besonderer Bedeutung, ohne dass daraus eine konkrete Investitionsempfehlung abgeleitet werden soll.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 341,66 Mio. €
Aktienanzahl 19,13 Mio.
Streubesitz 99,49%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Gesundheit
Branche Gesundheitswesen: Anbieter u. Dienstleister
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+0,51% Weitere
+99,49% Streubesitz

Community-Beiträge zu M1 Kliniken AG

  • Community-Beiträge
  • Aktuellste Threads

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Forenbeiträge dokumentieren wiederholte starke Kursbewegungen der M1 Kliniken‑Aktie (mehrere Wochen mit zweistelligen Prozentzuwächsen, kurzfristige Sprünge bis rund €19 und ein spitzer Anstieg zum Jahresende), wobei Nutzer über mögliche „hinter den Kulissen“ Treiber spekulieren und die Börsenweisheit diskutieren, dass oft erst der Kurs und dann die Meldung kommt.
  • Gleichzeitig werden fundamentale Nachrichten und Zahlen genannt: ein erhöhtes Analysten‑Kursziel von €28 (rund 49 % über dem zuletzt genannten Schlusskurs €18,80), berichtetes EBIT‑/Ergebniswachstum (Ergebnis je Aktie um etwa €0,86–€0,94), eine Dividendenausschüttung 2025 sowie die strategische Fokussierung auf Medizinkosmetik durch den Verkauf von HAEMATO Pharm und entsprechende Umsatz‑ und Wachstumsziele.
  • Die Stimmung im Thread ist geteilt: Einige sehen die Aktie als unterbewertet mit Aufwärtspotenzial, andere sind skeptisch gegenüber Kurszielen und betonen, dass Marktteilnehmer und Trendfolgeverhalten die Kursentwicklung bestimmen, sodass Unsicherheit über die Nachhaltigkeit der Kursgewinne besteht.
Hinweis
Avatar des Verfassers
Raymond_James
@Clubmitglied BackhandSmash

"Mal sehen was der Kurs daraus macht!"
Siehe angehängte Grafik: Es fehlen noch (€21,90 ./. €15,71 =) 6,19 Punkte bis zu €21,90.

Avatar des Verfassers
Raymond_James
Avatar des Verfassers
Diddi
Geschäftszahlen am 09. September 2025
https://www.m1-kliniken.de/investor-news.html Interessant: Der Konzernumsatz steigt von Quartal in den Jahren 2024 und 2025 zwischen 7 Prozent und 11,2 Prozent, ich denke spätestens am 09. September zu den Halbjahreszahlen werden wir wieder Kurse über 14 Euro sehen.
Avatar des Verfassers
Tony Ford
Stopkurs ...
Einen Stopkurs würde ich bei M1 Kliniken nicht verwenden, allenfalls mir einen Alarm setzen. Denn rückblickend betrachtet gab es immer wieder gezielt herbeigeführte Verkaufswellen um die Stopkurse zu aktivieren, wodurch der Kurs einbricht, in dessen Einbruch samt hoher Liquidität größere Käufe getätigt werden. Kurze Zeit später steht der Kurs wieder auf Ausgang und der Kleinanleger muss zu höheren Kursen wieder einsteigen.
Avatar des Verfassers
Diddi
09.09.2025 - Zwischenbericht 2025
Finanzkalender der M1 Kliniken AG: 09. September 2025 Zwischenbericht 2025 Das Geschäftsjahr der M1 Kliniken AG lief bereits hervorragend, es ist also mit guten Zahlen am 09. September zu rechnen. Ich habe die aktuell niedrigen Kurse zum Nachkauf genutzt.
Avatar des Verfassers
Raymond_James
0,50 EUR M1 Kliniken-Dividende

https://www.publicnow.com/view/19513E8208098A122B0A2F3AFCBE0505EE2398CE

Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns 2024

2. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Bilanzgewinn der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2024 in Höhe von EUR 54.813.664,20 wie folgt zu verwenden:

  1. Ausschüttung einer Dividende an die dividendenberechtigten Aktionäre in Höhe von EUR 0,50 je dividendenberechtigter Stückaktie, d.h. in Höhe von insgesamt EUR 9.821.701,50

  2. Vortrag des verbleibenden Betrags auf neue Rechnung in Höhe von EUR 44.991.962,70.

Avatar des Verfassers
Raymond_James
Vorl. Zahlen für das Geschäftsjahr 2024

https://www.eqs-news.com/de/news/corporate/m1-kliniken-ag-veroeffentlicht-vorlaeufige-zahlen-fuer-das-geschaeftsjahr-2024-starkes-wachstum-bei-ebit-70-und-gewinn-je-aktie-57/f7a31c5e-fa59-4756-ab30-f367f382981d_de

Kennzahlen im Überblick:

  • Konzernumsatz: Anstieg um 7 % auf 339,2 Mio. Euro (Vorjahr: 316,3 Mio. Euro)
  • EBITDA: Steigerung um 52 % auf 32,0 Mio. Euro (Vorjahr: 21,0 Mio. Euro)
  • EBIT: Anstieg um 70 % auf 26,8 Mio. Euro (Vorjahr: 15,7 Mio. Euro)
  • EBT: Anstieg um 60 % auf 26,3 Mio. Euro (Vorjahr: 16,4 Mio. Euro)
  • Gewinn je Aktie: Steigerung um 57 % auf 0,85 Euro (Vorjahr: 0,54 Euro)
  • Eigenkapitalquote: Anstieg von 67 % auf 71 %
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Snake_27
Es ist doch nun lange bekannt
Es ist doch nun lange bekannt, dass inzwischen mit sechs US-amerikanischen institutionellen Investoren merger-talks stattfinden. Die Gespräche befanden sich Ende letzten Jahres noch in den Anfängen und aus Erfahrung kann gesagt werden, dass solche Verhandlungen mit einem Partner bis zu einem Jahr dauern können. Mit sechs Partnern kann das im Falle eines Bieterwettstreits (der nicht öffentlich ausgetragen wird) noch länger dauern. Übliche PEG ratios in den USA für Schönheitskliniken betragen ca 35, was im Falle einer M1 Kliniken mehr als Verdopplung bedeuten würde. Sollte sich M1 noch von Haemato trennen uns zum beauty pure player werden, können PEGs von 37 - 40 abgerufen werden. Was das bedeutet kann sich jeder selbst ausrechnen. Vor allem vor dem Hintergrund, dass mit einem Verkauf von Haemato der Ausbau schneller vorangetrieben werden kann bzw noch mehr Kliniken in den USA eröffnet werden können. In einem PEG von 35 ist das noch nicht berücksichtigt! Was von der Öffentlichkeit vollkommen ignoriert wird ist der extreme Wechselkursvorteil für M1, der sich durch die Zollauseinandersetzung ergeben hat. Allein dadurch werden alle Kosten auf Dollarbasis 15% günstiger. Eine Expansion im margenträchtigen US-Markt dementsprechend günstiger! Alles zusammen ein unfassbarer Vorteil, weswegen ich meine Position in den letzten Wochen deutlich erhöht habe. Zolldebatte, Wechselkurs, Verkauf vom Haemato und merger-talks mit mehreren US-Investoren machen M1 zum absoluten no-brainer.
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Versucher1
Kurs grad bei 8,76 auf Tradegate ... gerade so
als wäre ein weiterer Lockdown schon Gewißheit; Eine Verbesserung der Berichterstattung bei M1 ist natürlich angebracht, wenn man den Aktien-Kurs bzw. die freien Aktionäre 'pflegen' oder wertschätzen möchte.
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ronny61
Berenberg erhöht Ziel M1 Kliniken auf 15
Einstufung: Bestätigt Buy Kursziel: Erhöht auf 15,00 (14,50) Euro Schlusskurs des Vortags: +0,7% auf 9,10 Euro === Trotz der Schließung von Einrichtungen für etwa zwei Monate hat M1 Kliniken laut Berenberg Umsatz und Gewinn besser abschirmen können als von den Analysten erwartet. Im ersten Halbjahr habe das Unternehmen einen Umsatz von 29,1 Millionen Euro und einen Vorsteuergewinn von 2,5 Millionen Euro generiert. Die Mehrzahl der Einrichtungen in Europa sei wieder geöffnet und drei neue Einrichtungen seien eröffnet worden. M1 plane weitere Eröffnungen im zweiten Halbjahr. Darüber hinaus wolle M1 die Berichterstattung verbessern, was sich als weiterer positiver Einflussfaktor für die Aktien erweisen sollte. Die Analysten erhöhen ihre Gewinnprognose für 2020, die mittelfristigen Erwartungen bleiben jedoch stabil. Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
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ronny61
Metzler: M1 Kliniken legt solides Halbjahr vor
Einstufung: Bestätigt Buy Kursziel: Bestätigt 17 Euro Kurs (14:45 Uhr): +1,2% auf 8,64 Euro === Von einer sehr soliden Entwicklung bei M1 Kliniken sprechen die Analysten von Metzler. Um die Effekte des coronabedingten Lockdowns bereinigt sei der Umsatz mit Hyaluron/Botox im Jahresvergleich sogar um 30 Prozent gestiegen, in Deutschland sogar um 50 Prozent. Der Pharmahandel habe das Umsatzniveau nahezu konstant gehalten im Vergleich zur ersten Jahreshälfte 2019. Den EBIT-Einbruch von 3,3 auf 1,2 Millionen Euro führt Metzler zurück auf die steigenden Kosten für die Eröffnung neuer Standorte vor der Corona-Krise. Der deutliche Umsatzanstieg pro Kunde und die starke Nachfrage für Injektionen und Operationen beweise das tragfähige und wachstumsorientierte Geschäftsmodell. Das Unternehmen müsse aber noch beweisen, dass die Integration von Haemato gelingen werde. Die derzeit gültige Prognose von 250 bis 300 Millionen Euro Umsatz im Gesamtjahr 2021 kann nach Ansicht der Analysten um 50 Millionen Euro zu niedrig angesetzt sein.
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Versucher1
... wenn man die gute operative Entwicklung

bei M1 im 1. Halbjahr, wo trotz 2-monatiger Schließung der Kliniken wegen Corona ein Umsatz von 29,1 Mio erzielt wurde (ca. -12%) bei einem Gewinn von 2 Mio (-50%) dann mal hochrechnet aufs Gesamtjahr ... da kommt Freude auf meine ich; Und man will ja weitere Kliniken/Häuser eröffnen, was obendrauf kommt.

Und da noch obendrauf kommt ... aus dem H1-Bericht:

6. Wesentliche Ereignisse nach dem 30.06.2020

Mit Wirkung zum 1. Juli 2020 hat die M1 Kliniken AG einen Anteil von gut 48 % am Grundkapital der Haemato AG übernommen. Im Laufe des 2. Halbjahres 2020 erfolgt die Kontrollübernahme, so dass anschließend eine Vollkonsolidierung der Gesellschaft im Rahmen des Konzernabschlusses der M1 Kliniken AG erfolgen wird. Hierdurch werden Umsatz und Ertrag steigen, die prozentualen Margen aber sinken.

(Seit dem 1. Juli gibts den Kursverfall von ca. 11 EUR auf jetzt 8,60 EUR;)

Also ... auch wegen dem Umsatz- und Ergebnisbeitrag von Haemato (ist ja operativ auf gutem Weg, siehe H1-Bericht) ab H2 bzw. sollte der M1-Kurs dann wieder die Richtung nach oben einschlagen ... dauert vielleicht noch etwas ...; 

Oder ?

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Häufig gestellte Fragen zur M1 Kliniken Aktie und zum M1 Kliniken Kurs

Der aktuelle Kurs der M1 Kliniken Aktie liegt bei 17,12 €.

Für 1.000€ kann man sich 58,41 M1 Kliniken Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der M1 Kliniken Aktie lautet MKLNF.

Die 1 Monats-Performance der M1 Kliniken Aktie beträgt aktuell -2,03%.

Die 1 Jahres-Performance der M1 Kliniken Aktie beträgt aktuell 12,23%.

Der Aktienkurs der M1 Kliniken Aktie liegt aktuell bei 17,12 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -2,03% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von M1 Kliniken eine Wertentwicklung von 22,80% aus und über 6 Monate sind es 18,93%.

Das 52-Wochen-Hoch der M1 Kliniken Aktie liegt bei 19,76 €.

Das 52-Wochen-Tief der M1 Kliniken Aktie liegt bei 12,78 €.

Das Allzeithoch von M1 Kliniken liegt bei 22,40 €.

Das Allzeittief von M1 Kliniken liegt bei 3,78 €.

Die Volatilität der M1 Kliniken Aktie liegt derzeit bei 45,15%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von M1 Kliniken in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 341,66 Mio. €

Insgesamt sind 18,6 Mio M1 Kliniken Aktien im Umlauf.

M1 Kliniken hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

M1 Kliniken gehört zum Sektor Gesundheitswesen: Anbieter u. Dienstleister.

Das KGV der M1 Kliniken Aktie beträgt 19,30.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von M1 Kliniken betrug 339.184.017 €.

Die nächsten Termine von M1 Kliniken sind:
  • 31.03.2026 - Quartalsmitteilung

Ja, M1 Kliniken zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 17.07.2025 eine Dividende in Höhe von 0,50 € gezahlt.

Zuletzt hat M1 Kliniken am 17.07.2025 eine Dividende in Höhe von 0,50 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 2,90%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von M1 Kliniken wurde am 17.07.2025 in Höhe von 0,50 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 2,90%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 17.07.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,50 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.