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ROUNDUP: Flugbegleiter legen Lufthansa lahm

FRANKFURT (dpa-AFX) - Zum Ende der Osterreisewelle ist das Kabinenpersonal der Lufthansa in einen Streik getreten, der zu hunderten Flugausfällen führt. Seit Mitternacht sollen die rund 20.000 Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter die Arbeit ruhen lassen. Dazu hat die Kabinengewerkschaft Ufo aufgerufen, um in mehrere festgefahrene Tarifkonflikte bei der Lufthansa Kerngesellschaft und der Regionaltochter Lufthansa Cityline Bewegung zu bringen.

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Die Tragfläche eines Flugzeugs bei Sonnenuntergang (Symbolbild).
Quelle: - pixabay.com:
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Es ist nach zwei Runden mit Pilotenstreiks bereits der dritte große Streik in diesem Jahr bei Deutschlands größter Fluggesellschaft. Lufthansa hat zwar Gegenmaßnahmen angekündigt, gleichzeitig aber bereits im Vorfeld hunderte Flüge gestrichen. Am größten Drehkreuz in Frankfurt wurden von knapp 350 geplanten Lufthansa-Abflügen rund 75 Prozent gestrichen, wie der Plan des Flughafens zeigt. Ähnlich sah es am letzten Tag der hessischen Osterferien bei den Landungen aus.

Betroffen sind heute bis 22.00 Uhr Hunderte Abflüge. Bestreikt werden offiziell nur die Starts in Deutschland an den Drehkreuzen München und Frankfurt sowie an zahlreichen anderen Flughäfen wie Leipzig/Halle, Berlin oder Stuttgart. Weil in der Folge die Maschinen an ausländischen Zielen fehlen, dürften aber auch zahlreiche Rückflüge von Osterurlaubern zunächst ausfallen.

Umbuchungen und Entschädigungen

Den Passagieren rät Lufthansa, sich umfassend über ihren Flug zu informieren. Die Tickets können umgebucht oder erstattet werden. Weiterhin stehen den Fluggästen bei Verspätungen von über drei Stunden Entschädigungen zu. Auch muss die Airline für alternativen Transport, Verpflegung und Unterkunft sorgen.

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Dem Streik waren ein Warnstreik und eine Urabstimmung vorausgegangen. Diese ergab eine hohe Zustimmung der Beschäftigten für einen Arbeitskampf.

In dem Konflikt geht es um die Tarifverhandlungen zum Manteltarif bei Lufthansa und nach Ufo-Angaben um die fehlende Bereitschaft des Unternehmens, bei der Cityline über einen Sozialtarifvertrag zu verhandeln. Daran hingen rund 800 Existenzen, hieß es./ceb/DP/zb

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