Hoffnung für Frankfurt-Flüge - Bremen und Lufthansa beraten
BREMEN (dpa-AFX) - Hoffnung für die Flugverbindung zwischen Bremen und Frankfurt: Die Hansestadt und die Lufthansa suchen nach einer Lösung, um das geplante Aus der Route zu verhindern. Das bestätigten die Bremer Senatskanzlei und die Airline. Zuvor berichtete buten un binnen.
"Bürgermeister Andreas Bovenschulte und Lufthansa-Chef Carsten Spohr haben sich in einer Videoschalte heute darauf verständigt, gemeinsam nach einer für beide Seiten wirtschaftlich tragfähigen Lösung zu suchen, mit der Bremen möglichst nahtlos an das Drehkreuz Frankfurt angeschlossen bleibt", sagte der Bremer Senatssprecher Christian Dohle. Eine Unternehmenssprecherin der Lufthansa bestätigte die Gespräche ebenfalls, wollte sich aber mit Verweis auf Vertraulichkeit nicht zu Inhalten äußern.
Bisher bis zu fünf Zubringerflüge täglich
Ursprünglich hatte Deutschlands größte Fluggesellschaft angekündigt, die Flugverbindung zwischen Bremen und Frankfurt zum 1. Juli einzustellen. Die Entscheidung sei Teil einer Anpassung des Streckennetzes an "Nachfrage, Wirtschaftlichkeit und operative Rahmenbedingungen", hieß es. Bislang gibt es laut Flughafen bis zu fünf Flüge täglich von Bremen nach Frankfurt. Die Verbindungen an die Drehkreuze München, Zürich und Wien mit Flügen der Lufthansa oder Partnerairlines sollten bestehen bleiben.
Bremer Politiker und Wirtschaftsvertreter hatten das deutlich kritisiert. Sie betonten unter anderem die große Bedeutung des Anschlussfluges an das weltweite Lufthansanetz für die Wirtschaft und Wissenschaft in der Region./xma/DP/jha
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