FDP fordert Drohnenabwehrschutz für alle Flughäfen

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Die FDP (Freie Demokratische Partei) ist eine liberale politische Partei in Deutschland, die sich für die Förderung individueller Freiheit, Marktwirtschaft und Bürgerrechte einsetzt.
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BERLIN (dpa-AFX) - FDP-Generalsekretär Martin Hagen hat nach dem Vorfall mit einer Sprengstoff-Drohne in Leipzig ein entschiedenes Handeln der Bundesregierung zum besseren Schutz der deutschen Flughäfen gefordert. "Das Zuständigkeitsgerangel der Drohnenabwehr muss endlich rechtssicher beendet werden", sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. An allen Flughäfen müssten Drohnenabwehrsysteme zur Pflicht und bei jeder Landes- und der Bundespolizei Einheiten zur Drohnenabwehr zum Standard gemacht werden.

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Am Flughafen Leipzig/Halle war in der Nacht zum Mittwoch eine Drohne mit einer Sprengstoffvorrichtung auf einer Start- und Landebahn entdeckt worden. Sie befand sich nach Angaben aus Sicherheitskreisen nahe einer ukrainischen Transportmaschine vom Typ Antonow AN-124 Condor. Spezialisten der Bundespolizei entschärften die Sprengladung.

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sprach von einem "hybriden Anschlagsszenario" und schloss auch "fremde Mächte" als Drahtzieher nicht aus. Die Täter seien hochprofessionell vorgegangen. Man müsse nun aber in alle Richtungen ermitteln.

"Bereits die Zwischenfälle mit Klimaaktivisten, denen es gelang, Rollbahnen zu betreten, haben in den vergangenen Jahren wiederholt die Sicherheitsmängel an deutschen Flughäfen aufgezeigt", sagte dazu der FDP-Generalsekretär. "Der Vorfall in Leipzig führt uns erneut vor Augen, dass wir nach wie vor immense Lücken zu schließen haben. Die Bundesregierung muss endlich entschlossen handeln."

Das von Dobrindt geschaffene Drohnenabwehrzentrum reiche nicht aus, um der zunehmenden Gefahr durch Drohnen Herr zu werden. "Noch immer ist unsere kritische Infrastruktur gegen Extremisten, Terroristen und als Ziel hybrider Kriegführung schlicht nicht ausreichend geschützt", kritisierte Hagen./sk/DP/zb

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