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Welche Unternehmen überraschen positiv und welche enttäuschen? Jetzt lesen!
| Geld/Brief | 94,40 € / 94,80 € |
| Spread | +0,42% |
| Schluss Vortag | 93,24 € |
| Gehandelte Stücke | 65 |
| Tagesvolumen Vortag | 1.964,28 € |
| Tagestief 92,94 € Tageshoch 93,72 € | |
| 52W-Tief 73,00 € 52W-Hoch 97,00 € | |
| Jahrestief 85,50 € Jahreshoch 97,00 € | |
| Umsatz in Mio. | 17.239 $ |
| Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. | 2.315 $ |
| Jahresüberschuss in Mio. | 1.494 $ |
| Umsatz je Aktie | 79,14 $ |
| Gewinn je Aktie | 6,49 $ |
| Gewinnrendite | +8,75% |
| Umsatzrendite | +8,20% |
| Return on Investment | +1,82% |
| Marktkapitalisierung in Mio. | 18.448 $ |
| KGV (Kurs/Gewinn) | 13,05 |
| KBV (Kurs/Buchwert) | 1,08 |
| KUV (Kurs/Umsatz) | 1,07 |
| Eigenkapitalrendite | +8,29% |
| Eigenkapitalquote | +20,83% |
| Faktor-Zertifikate | 35 | |
| Knock-Outs | 23 |
| Auszahlungen/Jahr 4 |
| Keine Senkung seit 1 Jahr |
| Ausschüttungs- 2,8% (auf den Gewinn/FFO) quote 1,7% (auf den Free Cash Flow) |
| Datum | Dividende |
| 25.02.2026 | 0,063 $ |
| 26.11.2025 | 0,063 $ |
| 20.08.2025 | 0,063 $ |
| 28.05.2025 | 0,063 $ |
| 26.02.2025 | 0,063 $ |
| 27.11.2024 | 0,063 $ |
| 21.08.2024 | 0,063 $ |
| 29.05.2024 | 0,063 $ |
| Handelsplatz | Letzter | Änderung | Vortag | Zeit | |
|---|---|---|---|---|---|
| Düsseldorf | 94,38 € | +1,94% | 92,58 € | 17.04.26 | |
| Frankfurt | 93,74 € | +0,30% | 93,46 € | 17.04.26 | |
| Hannover | 93,66 € | +0,84% | 92,88 € | 17.04.26 | |
| Stuttgart | 94,54 € | +1,57% | 93,08 € | 17.04.26 | |
| L&S RT | 95,68 € | +1,09% | 94,65 € | 18.04.26 | |
| NYSE | 111,35 $ | +1,37% | 109,84 $ | 17.04.26 | |
| Nasdaq | 111,37 $ | +1,40% | 109,83 $ | 17.04.26 | |
| AMEX | 111,46 $ | +1,68% | 109,62 $ | 17.04.26 | |
| Tradegate | 93,72 € | +0,51% | 93,24 € | 17.04.26 | |
| Quotrix | 93,40 € | -0,04% | 93,44 € | 17.04.26 | |
| Gettex | 94,55 € | +1,52% | 93,13 € | 17.04.26 | |
| Datum | Kurs | Volumen |
|---|---|---|
| 17.04.26 | 94,62 | 6.057 |
| 16.04.26 | 93,24 | 1.964 |
| 15.04.26 | 93,42 | 280 |
| 14.04.26 | 93,54 | 0 |
| 13.04.26 | 93,70 | 13.938 |
| Zeitraum | Kurs | % |
|---|---|---|
| 1 Woche | 93,36 € | +0,39% |
| 1 Monat | 94,50 € | -0,83% |
| 6 Monate | 85,00 € | +10,26% |
| 1 Jahr | 75,50 € | +24,13% |
| 5 Jahre | 45,40 € | +106,43% |
| Marktkapitalisierung | 19,68 Mrd. € |
| Aktienanzahl | 217,78 Mio. |
| Streubesitz | 20,60% |
| Währung | EUR |
| Land | USA |
| Sektor | Finanzen |
| Branche | Versicherungen |
| Aktientyp | Stammaktie |
| +9,46% | Vanguard Group Inc |
| +7,03% | BlackRock Inc |
| +5,46% | JPMorgan Chase & Co |
| +3,89% | State Street Corp |
| +3,50% | NORGES BANK |
| +2,22% | Geode Capital Management, LLC |
| +1,76% | T. Rowe Price Associates, Inc. |
| +1,62% | Amvescap Plc. |
| +1,43% | Allspring Global Investments Holdings, LLC |
| +1,20% | Dimensional Fund Advisors, Inc. |
| +1,03% | Northern Trust Corp |
| +0,97% | Morgan Stanley - Brokerage Accounts |
| +0,78% | UBS Asset Mgmt Americas Inc |
| +0,77% | Charles Schwab Investment Management Inc |
| +0,71% | Boston Partners Global Investors, Inc |
| +0,67% | Citadel Advisors Llc |
| +0,64% | Legal & General Group PLC |
| +0,56% | Bank of New York Mellon Corp |
| +0,45% | Goldman Sachs Group Inc |
| +0,41% | Barclays PLC |
| +34,84% | Weitere |
| +20,60% | Streubesitz |
Loews Corporation ist für mich Stand 17.4.2026 kein spektakulärer Wachstumswert, sondern ein sehr diszipliniert geführter Mischkonzern mit ungewöhnlich guter Kapitalallokation. Genau darin liegt die Stärke der Aktie. Loews besteht heute im Kern aus vier Bausteinen: dem Versicherer CNA, dem Pipelinegeschäft Boardwalk, Loews Hotels und der Beteiligung an Altium Packaging. Am 17. April 2026 lag die Aktie bei 111,35 US-Dollar, die Marktkapitalisierung bei rund 20,8 Milliarden US-Dollar. Auf Basis der zuletzt berichteten 2025er-Zahlen entspricht das grob einem KGV von 14,3, einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von rund 1,23 und einem Verhältnis von etwa 1,16 zum Buchwert exklusive AOCI. Für ein Unternehmen mit dieser Bilanzqualität, dieser Rückkaufhistorie und dieser Holding-Optionalität ist das nicht teuer, aber auch nicht mehr das klare Schnäppchen, das Loews in schwächeren Marktphasen oft war. (Q4 CDN)
Zur Geschichte: Die Wurzeln liegen im Hotelgeschäft der Tisch-Familie. 1946 investierte die Familie in ein Hotel in Lakewood, New Jersey; später in den 1950er Jahren kamen Loews Theaters hinzu. Die heutige Loews Corporation wurde 1969 als Holdinggesellschaft eingetragen. Diese Herkunft erklärt bis heute den Charakter des Konzerns: Loews denkt weniger wie ein operativer Ein-Produkt-Konzern und mehr wie ein langfristiger Eigentümer, der Kapital dorthin schiebt, wo die risikoadjustierte Rendite am höchsten ist. Auch die Führung ist weiterhin stark von der Familie Tisch geprägt; laut Proxy besitzen Führungskräfte, Directors und Directors Emeriti zusammen rund 19 Prozent der Aktien. (University of Houston)
Fundamental sieht Loews solide aus. 2025 erzielte der Konzern 18,454 Milliarden US-Dollar Umsatz, 1,667 Milliarden US-Dollar Nettogewinn für die Loews-Aktionäre und 7,97 US-Dollar Gewinn je Aktie. Der Buchwert je Aktie stieg zum Jahresende 2025 auf 90,71 US-Dollar, der Buchwert exklusive AOCI auf 95,89 US-Dollar. Die Bilanz ist konservativ: Auf Holdingebene standen Ende 2025 beziehungsweise laut Februar-Präsentation rund 3,9 Milliarden US-Dollar an Cash und Investments etwa 1,8 Milliarden US-Dollar Schulden gegenüber; Loews verweist selbst auf Netto-Cash von rund 2,1 Milliarden US-Dollar und ein A/A3-Rating. Genau das ist für mich einer der wichtigsten Punkte: Loews ist finanziell nicht in die Ecke gedrängt, sondern handlungsfähig. (Q4 CDN)
Der wichtigste Ergebnistreiber ist klar CNA. 2025 kamen 1,173 Milliarden US-Dollar des Loews-Gewinns aus diesem Segment, also der Löwenanteil. CNA schrieb 2025 10,7 Milliarden US-Dollar an net written premiums, arbeitete mit einer Combined Ratio von 94,7 Prozent und profitierte zugleich von höheren Anlageerträgen; in den Q4-Remarks betonte das Management, dass höhere Reinvestitionsrenditen den Margendruck in der Schaden-/Unfallversicherung teilweise abfedern. Positiv ist auch das Rating-Upgrade bei AM Best auf A+. Der Haken ist ebenfalls klar: Versicherung ist nie „sauber“. Soziale Inflation, Reserveentwicklung und Altlasten bei Haftpflicht- und Langschwanzsparten bleiben reale Risiken. Wer Loews kauft, kauft im Kern auch die Reserve- und Underwriting-Disziplin von CNA. (Q4 CDN)
Boardwalk ist für mich derzeit der spannendste Vermögenswert im Konzern. Das Geschäft ist überwiegend vertraglich abgesichert, 87 Prozent der künftigen kontrahierten Umsätze kommen von Investment-Grade-Kunden, und der Vertrags-Backlog lag Ende 2025 bei rund 19,6 Milliarden US-Dollar. In den Q4-Remarks sprach Ben Tisch von einem der attraktivsten Chancenfenster in der Geschichte von Boardwalk: neun Wachstumsprojekte mit zusammen etwa 3,3 Milliarden US-Dollar Capex, gestützt auf langfristige Verträge, vor allem getrieben durch LNG, Stromerzeugung und Rechenzentren. Das gefällt mir, weil es nicht auf Hoffnung basiert, sondern auf bereits gesicherten Nachfragepfaden. Der Nachteil ist: Ein Teil des Cashflows, der sonst in Rückkäufe fließen könnte, wird in Wachstumskapital gebunden werden. Das ist aber nicht schlecht, solange die Renditen stimmen. (Q4 CDN)
Loews Hotels und Altium Packaging sind die kleineren, aber für die Sum-of-the-Parts-Betrachtung wichtigen Bausteine. Hotels steigerte 2025 das Adjusted EBITDA auf 372 Millionen US-Dollar, betreibt 27 Hotels mit 18.656 Zimmern und profitiert sichtbar von Orlando und Arlington; operativ läuft das besser, als der ausgewiesene Gewinn vermuten lässt, weil neue Häuser erst anlaufen und hohe Abschreibungen sowie Zinsen drücken. Altium ist mit rund 53 Prozent im Besitz von Loews, macht 1,3 Milliarden US-Dollar Umsatz, hat 64 Produktionsstandorte plus zwei Recyclinganlagen und ist in stabilen Konsum-Endmärkten aktiv. Aber hier gilt ohne Schönfärberei: Kunststoffverpackung bleibt ein strukturell heikles Geschäft. Rohstoffpreise, Verschiebungen bei Konsumentenpräferenzen, regulatorischer Druck und die Wahrnehmung von Plastik sind echte Risiken. (Q4 CDN)
Der eigentliche Grund, warum ich Loews mag, ist die Kapitalallokation. 2025 kaufte Loews 8,9 Millionen eigene Aktien für 782 Millionen US-Dollar zurück; seit Ende 2014 wurden laut Präsentation 45 Prozent der ausstehenden Aktien eingezogen. Das ist enorm. Dazu kommt: Die Familie und das Management sind selbst groß investiert, und das Unternehmen denkt ausdrücklich in „intrinsic value per share“, nicht in kosmetischen Umsatzstorys. Die Dividende ist mit 0,0625 US-Dollar je Quartal beziehungsweise 0,25 US-Dollar im Jahr und damit grob 0,22 Prozent Rendite fast irrelevant; Loews ist kein Dividendentitel, sondern ein Rückkauf- und Substanzwerttitel. (Q4 CDN)
Die größte Bremse für die Aktie ist aus meiner Sicht der übliche Konglomeratsabschlag plus der juristische Überhang bei Boardwalk. Loews selbst zeigt in der Februar-Präsentation, dass der Markt am 6. Februar 2026 bei einer Marktkapitalisierung von 22,9 Milliarden US-Dollar nach Abzug des Marktwerts der CNA-Beteiligung und des Netto-Cashs den privaten Beteiligungen nur 8,4 Milliarden US-Dollar implizit zuschrieb. Bei der heutigen Marktkapitalisierung ist dieser Abschlag eher noch größer geworden. Gleichzeitig läuft in Delaware weiter das Verfahren rund um den 2018er Boardwalk-Squeeze-out. Im 10-K sagt Loews ausdrücklich, dass kein Verlust zurückgestellt wurde, weil die Höhe nicht verlässlich schätzbar sei, dass der Ausgang aber materiell sein könne; in den Earnings Remarks sagte Ben Tisch, das ursprüngliche Urteil von 2021 würde in der maximal nachteiligen Auslegung heute über 1,2 Milliarden US-Dollar bedeuten. Das ist kein Detail, sondern ein echter Bewertungsabschlag. (Q4 CDN)
Meine Einschätzung ist deshalb zweigeteilt. Operativ ist Loews ein gutes bis sehr gutes Unternehmen. Als Aktie ist Loews heute für mich ein Qualitätswert mit moderatem, nicht gewaltigem Abschlag. Mein 12-Monats-Basiskursziel liegt bei 128 US-Dollar. Im bear case sehe ich etwa 102 US-Dollar, falls die CNA-Reserven negativ überraschen, der Markt den Konglomeratsabschlag nicht abbaut und die Boardwalk-Litigation eskaliert. Im bull case sehe ich 145 US-Dollar, wenn Boardwalks Wachstumswert stärker eingepreist wird, Hotels die EBITDA-Dynamik in freien Cashflow übersetzt und der Rechtsüberhang kleiner wird. Das sind meine Bewertungsannahmen, nicht Unternehmensguidance. Auf 5 bis 15 Jahre sehe ich Loews nicht als Vervielfacher mit Showeffekt, sondern als nüchternen Compounder. Aus heutiger Bewertung halte ich hohe einstellige bis niedrige zweistellige Gesamtrenditen pro Jahr für plausibel, vor allem wenn Buchwert je Aktie weiter steigt, Rückkäufe opportunistisch fortgesetzt werden und Boardwalk seine aktuelle Investitionswelle sauber monetarisiert. Die nächste frische Zahl kommt am 4. Mai 2026 mit Q1; bis dahin ist das 2025er Bild der maßgebliche Stand. (Q4 CDN)
Autor: ChatGPT
by Elaine Mendonça
July 24, 2023
TUE., MAY 2, 2023|GABRIEL OSORIO-MAZILLI