- Jenoptik veröffentlichte schwache Zahlen für Q4 2025.
- Der Umsatz lag bei 299,6 Millionen Euro, 3 Prozent weniger.
- Bestelleingang betrug im Jahr 2025 etwa 1 Milliarden Euro.
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Jenoptik hat am Freitag schwache vorläufige Zahlen für das vierte Quartal 2025 veröffentlicht, zeigt sich jedoch optimistisch für das Jahr 2026. Der Umsatz im vierten Quartal lag bei rund 299,6 Millionen Euro, unverändert zum Vorjahr. Der Wert bleibt damit 3 Prozent unter der Konsensschätzung von 308 Millionen Euro.
Das EBITDA betrug etwa 60,2 Millionen Euro und damit 1 Prozent weniger als im Vorjahr. Die EBITDA-Marge lag bei 20 Prozent, was ebenfalls unter den Erwartungen lag (Konsens: 62 Millionen Euro).
Trotz dieser schwächeren Ergebnisse zeigt Jenoptik eine positive Perspektive für 2026. Das Unternehmen erwartet sowohl Umsatzwachstum als auch eine Verbesserung der EBITDA-Marge, wobei genauere Angaben nach Veröffentlichung der geprüften Zahlen am 25. März 2026 gemacht werden sollen. Besonders im Bereich der Halbleiter-Ausrüstung wird eine fundamentale Erholung erwartet, unterstützt durch signifikante Investitionen in die Infrastruktur von Rechenzentren.
"Der Investment Case bleibt stark vom Halbleitergeschäft abhängig", kommentiert DZ-Bank-Analyst Dirk Schlamp. "Positive Kursimpulse zuletzt dürften von Aussagen des Hauptkunden ASML und der Entwicklungen im Bereich der Halbleiterausrüstung ausgegangen sein."
Die Nachfrage nach Halbleiter-Ausrüstung stabilisierte sich in der zweiten Jahreshälfte 2025. Jenoptik verzeichnete im Jahr 2025 eine Bestelleingang von etwa 1 Milliarden Euro, was 3 Prozent unter dem Vorjahreswert liegt. Dies ist vor allem auf eine schwächere Nachfrage in der Halbleiter- und Automobilindustrie zurückzuführen. Der Free Cash Flow verbesserte sich erheblich auf rund 152 Millionen Euro, was vor allem durch geringere Working-Capital-Anforderungen und geplante Reduzierungen der Investitionen erzielt wurde.
Autor: Ariva-Redaktion/ js
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