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Ion Beam Applications Aktie

Aktie
WKN:  914998 ISIN:  BE0003766806 US-Symbol:  IOBCF Branche:  Gesundheitswesen: Ausstattung u. Produkte Land:  Belgien
15,34 €
+0,68 €
+4,64%
15:10:14 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
354,53 Mio. €
Streubesitz
59,83%
KGV
-
Dividende
0,24 €
Dividendenrendite
1,63%
Index-Zuordnung
-
Ion Beam Applications Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Ion Beam Applications SA (IBA) mit Sitz in Louvain-la-Neuve in Belgien gilt als technologischer Spezialist für Strahlentherapie und Beschleunigertechnologie in der Onkologie. Das Unternehmen fokussiert sich auf die Entwicklung, Installation und Wartung von Anlagen für die Protonentherapie sowie auf industrielle und medizinische Beschleunigeranwendungen. IBA adressiert damit hochregulierte Nischenmärkte innerhalb der Medizintechnik und der Nukleartechnologie und kombiniert Systemgeschäft mit langfristigen Serviceverträgen. Für erfahrene Anleger ist IBA ein spezialisierter Small/Mid Cap mit starker technologischer Verankerung, hoher Eintrittsbarriere für Wettbewerber und ausgeprägter Abhängigkeit von Investitionszyklen im Gesundheitswesen.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Ion Beam Applications SA basiert auf der Entwicklung, dem Engineering und der Integration von Teilchenbeschleunigern für medizinische und industrielle Anwendungen. Der wirtschaftliche Kern liegt in kapitalintensiven Investitionsgütern (CAPEX) und in wiederkehrenden Einnahmen aus Wartung, Upgrades, Betriebsunterstützung und Serviceverträgen (OPEX). IBA agiert als Systemanbieter, der schlüsselfertige Protonentherapiezentren, Bestrahlungssysteme und Beschleunigerlösungen projektiert, installiert und über deren Lebenszyklus technisch begleitet. Die Erlösstruktur setzt sich aus Anlagenverkäufen, Projektmanagement, Softwarelizenzen, klinischer Integration, After-Sales-Services sowie aus Verbrauchsmaterialien und Komponenten zusammen. Aufgrund hoher regulatorischer Anforderungen und komplexer Genehmigungsverfahren verlaufen Auftragsakquisition und Projektabwicklung mehrjährig. Dieses Projektgeschäft führt zu zyklischen Auftragseingängen, wird jedoch durch langfristige Wartungsverträge und Modernisierungen teilweise stabilisiert. IBA arbeitet global mit Krankenhäusern, akademischen Zentren, Industrieunternehmen und Radiopharmazie-Partnern zusammen und agiert häufig in Public-Private-Partnerschaften oder Konsortialstrukturen, um Großprojekte zu realisieren.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Ion Beam Applications SA besteht darin, durch präzisere Strahlentherapie onkologische Behandlungsergebnisse zu verbessern und gleichzeitig Nebenwirkungen für Patienten zu reduzieren. Das Unternehmen versteht sich als Pionier für patientenzentrierte, hochpräzise Krebsbehandlung unter Einsatz von Protonen- und Teilchenstrahlen. Strategisch fokussiert sich IBA auf die Ausweitung der Protonentherapie als komplementäre Technologie zur konventionellen Photonenbestrahlung, auf die Weiterentwicklung seiner Beschleunigerplattformen sowie auf die Stärkung seines Service- und Softwaregeschäfts. Die Unternehmensstrategie umfasst im Kern die technologische Führerschaft in der Protonentherapie, die Erhöhung der Behandlungsfälle pro Anlage durch Effizienzsteigerungen, die Senkung der Systemkosten zur Verbesserung der Zugänglichkeit sowie den Ausbau von Partnerschaften mit führenden onkologischen Zentren. Die Mission betont Nachhaltigkeit, strenge Strahlenschutzstandards und die kontinuierliche Zusammenarbeit mit der wissenschaftlichen Gemeinschaft, um die Evidenzbasis für innovative Therapiekonzepte zu erweitern.

Produkte und Dienstleistungen

Ion Beam Applications SA bietet ein breites Spektrum an Technologien rund um Teilchenbeschleuniger, Strahlführung und Dosimetrie. Im Zentrum stehen Protonentherapiesysteme, typischerweise bestehend aus einem Beschleuniger (Cyclotron oder Synchrozyklotron), Strahltransportlinien und Behandlungsräumen mit Gantries sowie Planungs- und Kontrollsoftware. IBA adressiert dabei ein- bis mehrraumige Protonentherapiezentren, modular skalierbare Lösungen und kompakte Systeme für Krankenhäuser mit begrenztem Platzangebot. Neben der Protonentherapie entwickelt und liefert IBA industrielle Beschleuniger für Anwendungen wie Sterilisation, Materialmodifikation, Isotopenproduktion und Strahlungsprüfung. Ergänzend bietet das Unternehmen Dosimetriesysteme und Messinstrumente an, die zur Qualitätssicherung in der Strahlentherapie, in der Radiologie und in der Industrie eingesetzt werden. Das Dienstleistungsportfolio umfasst Installation, Inbetriebnahme, technische Wartung, Ferndiagnose, Systemupgrades, Trainings für klinisches Personal, Prozessvalidierung sowie regulatorische Unterstützung. Über Softwarelösungen unterstützt IBA zudem Behandlungsplanung, Patientenpositionierung, Strahlsteuerung und Datenmanagement. Langfristige Serviceverträge stellen einen stabilisierenden wiederkehrenden Umsatzanteil dar und sichern Kunden die hohe Verfügbarkeit kritischer Therapiesysteme.

Business Units und Segmentstruktur

Ion Beam Applications SA gliedert seine Aktivitäten in mehrere Geschäftsbereiche, die unterschiedliche, aber technologisch verwandte Marktsegmente bedienen. Die wichtigste Business Unit ist die Protonentherapie, in der IBA als Systemintegrator komplette Zentren plant, baut und betreut. Ein weiterer Bereich umfasst industrielle Beschleunigerlösungen, die für Sterilisation, Polymermodifikation, Halbleiteranwendungen und andere industrielle Prozesse verwendet werden. Zusätzlich betreibt IBA einen Bereich für Dosimetrie und Messsysteme, der sowohl onkologische Kliniken als auch Forschungsinstitute und Industrieunternehmen adressiert. Darüber hinaus engagiert sich das Unternehmen im Umfeld der Radionuklidproduktion und Radiopharmazie, insbesondere über Beschleuniger für die Isotopenherstellung und damit verbundene Infrastruktur. Diese Segmentstruktur ermöglicht eine Diversifikation über verschiedene Endmärkte hinweg, während technologische Synergien im Bereich Beschleunigertechnik, Strahlführung und Sicherheitstechnik genutzt werden.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Moats

Der wesentliche Wettbewerbsvorteil von Ion Beam Applications SA liegt in seiner langjährigen Spezialisierung auf Protonen- und Teilchenbeschleunigertechnik sowie in der klinischen Erfahrung im Betrieb großskaliger Protonentherapiezentren. IBA verfügt über eine umfangreiche installierte Basis weltweit, was zu Skaleneffekten in Service, Wartung und Weiterentwicklung führt. Das Unternehmen kombiniert Beschleunigertechnologie, Strahloptik, Gantry-Design, Softwareintegration und Dosimetrie zu schlüsselfertigen Gesamtlösungen. Diese vertikale Integration schafft hohe technische und organisatorische Eintrittsbarrieren für neue Marktteilnehmer. Ein weiterer Moat ergibt sich aus der engen Kooperation mit führenden onkologischen Zentren und Universitätskliniken, die klinische Daten generieren und die Weiterentwicklung von Bestrahlungsprotokollen unterstützen. Regulatorische Zulassungen, Strahlenschutzkompetenz, Standortplanung und Bauerfahrung von Strahlenschutzbunkern bilden zusätzliche Schutzwälle. Die Kombination aus proprietären Technologien, umfangreichem Projekt-Know-how und langlaufenden Serviceverträgen führt zu hohen Wechselkosten für Kunden, da ein Austausch der Systeme komplex, kostenintensiv und mit regulatorischen Risiken verbunden wäre.

Wettbewerbsumfeld

Ion Beam Applications SA agiert in einem globalen Markt für Strahlentherapie und Beschleunigertechnik, der von wenigen spezialisierten Wettbewerbern geprägt ist. Im Segment Protonentherapie konkurriert IBA mit Anbietern, die ebenfalls schlüsselfertige Zentren oder modulare Systeme liefern. Im weiteren Strahlentherapiemarkt stehen Großunternehmen mit Photonen-basierten Linearbeschleunigern und integrierten Onkologie-Plattformen im Fokus. Darüber hinaus existieren Wettbewerber im Bereich industrieller Beschleuniger und in der Dosimetrie, die einzelne Elemente der Wertschöpfungskette adressieren. Das Wettbewerbsumfeld ist technologisch anspruchsvoll und forschungsintensiv. Differenzierung erfolgt über Behandlungskapazität, Präzision, Verfügbarkeit, Lebenszykluskosten, Softwareintegration und Servicequalität. Die Kundenbasis, zumeist Krankenhäuser, staatliche Institutionen und Großkonzerne, vergleicht nicht nur Anschaffungspreis, sondern auch Betriebskosten, klinische Evidenz und Zuverlässigkeit. IBA positioniert sich als Spezialist mit tiefem Know-how in der Protonentherapie und versucht, durch Komplettlösungen und langjährige Partnerschaften einen strategischen Vorteil gegenüber reinen Komponentenlieferanten und generischen Wettbewerbern zu sichern.

Management und Unternehmensführung

Das Management von Ion Beam Applications SA verbindet technologische Expertise mit Erfahrung im internationalen Projektgeschäft im Gesundheitssektor. Die Unternehmensführung verfolgt eine Strategie, die auf Innovation, Kosteneffizienz, selektivem Wachstum und Risikomanagement basiert. Ein Schwerpunkt liegt auf der Optimierung der Projektabwicklung, um komplexe Protonentherapieanlagen termingerecht und budgetkonform zu realisieren. Zugleich fokussiert sich das Management auf die Stärkung des Serviceportfolios, um wiederkehrende Erlösströme zu erhöhen und die Abhängigkeit von einzelnen Großaufträgen zu reduzieren. Die Governance-Struktur folgt den in Belgien üblichen Corporate-Governance-Standards mit einem Aufsichts- bzw. Verwaltungsrat, der die strategische Ausrichtung überwacht und das Risikomanagement kontrolliert. Transparente Berichterstattung, Compliance mit regulatorischen Anforderungen im Gesundheitswesen sowie ein strukturierter Umgang mit Projekt-, Finanz- und Reputationsrisiken sind zentrale Elemente der Führungsphilosophie. Die Managementagenda adressiert zudem die Sicherung technischer Talente, die Kooperation mit akademischen Einrichtungen und die kontinuierliche Verbesserung interner Prozesse.

Branchen- und Regionalanalyse

Ion Beam Applications SA ist in den Branchen Medizintechnik, Strahlentherapie und Nukleartechnik tätig, mit Ergänzungen in industriellen Applikationen. Der Markt für onkologische Therapien wächst strukturell, getrieben durch alternde Bevölkerungen, steigende Krebsinzidenzen und technologische Fortschritte. Innerhalb der Strahlentherapie gewinnt die Protonentherapie an Bedeutung, bleibt aber eine hochspezialisierte und kostenintensive Nische. Der Investitionsbedarf für Protonentherapiezentren ist erheblich, sodass Entscheidungen häufig von staatlichen Gesundheitssystemen, Universitätskliniken oder großen privaten Krankenhausketten getroffen werden. Regional ist IBA weltweit aktiv, mit Projekten in Europa, Nordamerika, Asien und dem Mittleren Osten. Die geografische Diversifikation reduziert die Abhängigkeit von einzelnen Gesundheitssystemen, erhöht jedoch die Komplexität regulatorischer Anforderungen und der Projektlogistik. Wachstumsimpulse ergeben sich insbesondere aus asiatischen Märkten mit steigender Gesundheitsinvestition und aus Ländern, die ihr onkologisches Versorgungsnetz modernisieren. Zugleich wirken fiskalische Restriktionen in etablierten Märkten sowie Vergütungsregime der Kostenträger dämpfend auf die Geschwindigkeit neuer Protonentherapieinvestitionen.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Ion Beam Applications SA wurde in Belgien gegründet und entwickelte sich aus einem technologischen Umfeld, das von Teilchenphysik und Beschleunigerforschung geprägt war. Ursprünglich fokussierte sich das Unternehmen auf Beschleuniger für Forschung und Industrie, bevor es die medizinische Anwendung von Protonenstrahlen als strategisches Wachstumsfeld identifizierte. IBA gilt als einer der frühen Pioniere in der klinischen Umsetzung der Protonentherapie und hat maßgeblich zu deren Kommerzialisierung beigetragen. Im Verlauf der Unternehmensgeschichte baute IBA eine internationale Präsenz auf, realisierte zahlreiche Referenzprojekte in renommierten Kliniken und erweiterte sein Portfolio um Dosimetrie und Industrieanwendungen. Die Historie des Unternehmens ist geprägt von technologischen Innovationszyklen, der Anpassung an regulatorische Rahmenbedingungen und von Phasen intensiver Projektakquisition. Gleichzeitig musste IBA wiederholt seine Organisationsstruktur und Prozesse anpassen, um Projektrisiken besser zu managen und die Skalierbarkeit des Geschäfts zu verbessern. Diese Lernkurve spiegelt sich in einer zunehmenden Standardisierung von Systemplattformen und einer stärkeren Diversifikation über mehrere Geschäftsbereiche wider.

Besonderheiten und ESG-Aspekte

Eine Besonderheit von Ion Beam Applications SA liegt in der Schnittstelle zwischen Hochtechnologie, Gesundheitsversorgung und Strahlenschutz. Die Systeme von IBA wirken direkt auf die Therapiequalität und Lebensqualität von Krebspatienten, was dem Unternehmen eine hohe gesellschaftliche Relevanz verleiht. Gleichzeitig unterliegt es strengen Sicherheits- und Umweltnormen im Umgang mit ionisierender Strahlung. ESG-Aspekte, insbesondere Patientensicherheit, Mitarbeiterschutz, Strahlenschutz, verantwortungsvolle Entsorgung und regulatorische Compliance, sind integraler Bestandteil des Geschäfts. Die Technologie zielt darauf ab, präziser zu bestrahlen und umliegendes gesundes Gewebe zu schonen, was als medizinischer Mehrwert gewertet werden kann. Für Investoren sind darüber hinaus Governance-Fragen relevant, da die Projektlandschaft komplex ist und langfristige Verpflichtungen gegenüber Kunden bestehen. Die Kombination aus gesellschaftlicher Wirkung, technologischer Spezialisierung und regulatorischem Rahmen macht IBA zu einem Unternehmen, in dem nicht-finanzielle Faktoren für die Risikoeinschätzung besonders bedeutsam sind.

Chancen für konservative Anleger

Für konservativ orientierte Anleger bietet Ion Beam Applications SA mehrere Chancen, sofern die typischen Risiken von Technologie- und Projektgeschäft akzeptiert werden. Erstens profitiert das Unternehmen von strukturellen Wachstumstreibern im Gesundheitswesen, insbesondere in der Onkologie und in der hochpräzisen Strahlentherapie. Zweitens verfügt IBA über technologische Eintrittsbarrieren, eine etablierte installierte Basis und langlaufende Serviceverträge, die zu wiederkehrenden Erlösen und zu Kundenbindung führen. Drittens eröffnet die globale Präsenz Zugang zu Märkten mit wachsender Gesundheitsnachfrage, insbesondere in Asien und in aufstrebenden Volkswirtschaften. Viertens kann eine fortschreitende Evidenz zugunsten der Protonentherapie die Nachfrage steigern, wenn Kostenträger und Gesundheitssysteme den klinischen Nutzen höher bewerten. Fünftens könnte eine weitere Standardisierung der Systemplattformen die Profitabilität von Projekten verbessern, indem Entwicklungs- und Installationskosten gesenkt werden. Insgesamt kann IBA als fokussierter Nischenanbieter von Hochtechnologie im Medizintechniksektor eine Beimischung im Portfolio darstellen, die an Fortschritten in der Krebsbehandlung partizipiert, ohne breit im Pharmasektor engagiert zu sein.

Risiken und Einschränkungen eines Investments

Ein Investment in Ion Beam Applications SA ist mit spezifischen Risiken verbunden, die konservative Anleger sorgfältig berücksichtigen sollten. Die Abhängigkeit von wenigen, sehr großen Projekten im Bereich Protonentherapie führt zu hoher Volatilität im Auftragseingang und in der Ergebnisentwicklung. Verzögerungen bei Genehmigungen, Bau, Installation oder klinischer Inbetriebnahme können Kostensteigerungen, Vertragsrisiken und Ergebnisbelastungen verursachen. Zudem ist das Unternehmen exponiert gegenüber politischen und regulatorischen Entscheidungen, da viele Kunden öffentliche oder halböffentliche Einrichtungen sind, deren Investitionsprogramme von Haushaltslagen und Gesundheitspolitik abhängen. Technologischer Wandel im Bereich Strahlentherapie und potenzielle Durchbrüche in anderen Therapieformen, etwa in personalisierter Medizin oder Immunonkologie, könnten die langfristige Attraktivität der Protonentherapie relativieren. Hinzu kommen Währungs-, Zins- und Länderrisiken aufgrund der internationalen Projektverteilung. Die Notwendigkeit hoher F&E-Aufwendungen und qualifizierter Fachkräfte erzeugt Kostendruck, während Lieferkettenrisiken bei komplexen Großanlagen das operative Profil zusätzlich belasten können. Schließlich bleibt zu beachten, dass die Marktliquidität einer spezialisierten belgischen Medizintechnik-Aktie geringer sein kann als bei großen Standardwerten, was sich in höheren Kursschwankungen und eingeschränkter Handelbarkeit niederschlagen kann. Anleger sollten diese Faktoren eigenständig prüfen und keine Entscheidung allein auf Basis der hier dargestellten Informationen treffen.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 15,34 € / 15,42 €
Spread +0,52%
Schluss Vortag 14,66 €
Gehandelte Stücke 6.225
Tagesvolumen Vortag 247.015,2 €
Tagestief 14,76 €
Tageshoch 15,34 €
52W-Tief 9,41 €
52W-Hoch 15,34 €
Jahrestief 12,74 €
Jahreshoch 15,34 €

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Nachrichtenlage zusammengefasst: Warum ist die Ion Beam Applications Aktie heute gestiegen?

  • Ion Beam Applications SA plant, seine Marktposition durch strategische Partnerschaften zu stärken und neue Technologieinitiativen voranzutreiben.
  • Das Unternehmen hat kürzlich eine positive Umsatzentwicklung verzeichnet, welche auf die steigende Nachfrage in der Medizintechnik zurückzuführen ist.
  • Vorstandsvorsitzender betont die Wichtigkeit von Innovation für zukünftiges Wachstum und die dauerhafte Wettbewerbsfähigkeit.
Hinweis

Derivate

Hebelprodukte (4)
Faktor-Zertifikate 4

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 1
Stabilität der Dividende -0,03 (max 1,00)
Jährlicher 4,66% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs -17,72% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 74,4% (auf den Gewinn/FFO)
quote 100% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung -62,5%

Dividenden Historie

Datum Dividende
18.06.2025 0,24 €
19.06.2024 0,17 €
29.06.2023 0,21 €
29.06.2022 0,19 €
21.06.2021 0,20 €
29.06.2020 0,076 €
12.05.2017 0,29 €
13.05.2016 1,39 €
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Zeit
Düsseldorf 14,72 € +0,27%
14,68 € 08:11
Frankfurt 15,46 € +4,74%
14,76 € 15:17
Hamburg 14,80 € +0,68%
14,70 € 08:10
München 15,18 € +2,85%
14,76 € 13:19
Stuttgart 15,32 € +5,08%
14,58 € 15:18
L&S RT 15,40 € +5,12%
14,65 € 15:37
Nasdaq OTC Other 16,06 $ +5,66%
15,20 $ 16.01.26
Tradegate 15,34 € +4,64%
14,66 € 15:10
Quotrix 15,38 € +5,20%
14,62 € 14:47
Gettex 15,46 € +3,76%
14,90 € 15:25
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
21.01.26 15,24 92 T
20.01.26 14,66 247 T
19.01.26 14,62 78 T
16.01.26 14,06 25.280
15.01.26 14,14 18.015
14.01.26 14,26 63 T
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 14,26 € +6,87%
1 Monat 12,50 € +21,92%
6 Monate 12,10 € +25,95%
1 Jahr 13,22 € +15,28%
5 Jahre 16,08 € -5,22%

Unternehmensprofil Ion Beam Applications SA

Ion Beam Applications SA (IBA) mit Sitz in Louvain-la-Neuve in Belgien gilt als technologischer Spezialist für Strahlentherapie und Beschleunigertechnologie in der Onkologie. Das Unternehmen fokussiert sich auf die Entwicklung, Installation und Wartung von Anlagen für die Protonentherapie sowie auf industrielle und medizinische Beschleunigeranwendungen. IBA adressiert damit hochregulierte Nischenmärkte innerhalb der Medizintechnik und der Nukleartechnologie und kombiniert Systemgeschäft mit langfristigen Serviceverträgen. Für erfahrene Anleger ist IBA ein spezialisierter Small/Mid Cap mit starker technologischer Verankerung, hoher Eintrittsbarriere für Wettbewerber und ausgeprägter Abhängigkeit von Investitionszyklen im Gesundheitswesen.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Ion Beam Applications SA basiert auf der Entwicklung, dem Engineering und der Integration von Teilchenbeschleunigern für medizinische und industrielle Anwendungen. Der wirtschaftliche Kern liegt in kapitalintensiven Investitionsgütern (CAPEX) und in wiederkehrenden Einnahmen aus Wartung, Upgrades, Betriebsunterstützung und Serviceverträgen (OPEX). IBA agiert als Systemanbieter, der schlüsselfertige Protonentherapiezentren, Bestrahlungssysteme und Beschleunigerlösungen projektiert, installiert und über deren Lebenszyklus technisch begleitet. Die Erlösstruktur setzt sich aus Anlagenverkäufen, Projektmanagement, Softwarelizenzen, klinischer Integration, After-Sales-Services sowie aus Verbrauchsmaterialien und Komponenten zusammen. Aufgrund hoher regulatorischer Anforderungen und komplexer Genehmigungsverfahren verlaufen Auftragsakquisition und Projektabwicklung mehrjährig. Dieses Projektgeschäft führt zu zyklischen Auftragseingängen, wird jedoch durch langfristige Wartungsverträge und Modernisierungen teilweise stabilisiert. IBA arbeitet global mit Krankenhäusern, akademischen Zentren, Industrieunternehmen und Radiopharmazie-Partnern zusammen und agiert häufig in Public-Private-Partnerschaften oder Konsortialstrukturen, um Großprojekte zu realisieren.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Ion Beam Applications SA besteht darin, durch präzisere Strahlentherapie onkologische Behandlungsergebnisse zu verbessern und gleichzeitig Nebenwirkungen für Patienten zu reduzieren. Das Unternehmen versteht sich als Pionier für patientenzentrierte, hochpräzise Krebsbehandlung unter Einsatz von Protonen- und Teilchenstrahlen. Strategisch fokussiert sich IBA auf die Ausweitung der Protonentherapie als komplementäre Technologie zur konventionellen Photonenbestrahlung, auf die Weiterentwicklung seiner Beschleunigerplattformen sowie auf die Stärkung seines Service- und Softwaregeschäfts. Die Unternehmensstrategie umfasst im Kern die technologische Führerschaft in der Protonentherapie, die Erhöhung der Behandlungsfälle pro Anlage durch Effizienzsteigerungen, die Senkung der Systemkosten zur Verbesserung der Zugänglichkeit sowie den Ausbau von Partnerschaften mit führenden onkologischen Zentren. Die Mission betont Nachhaltigkeit, strenge Strahlenschutzstandards und die kontinuierliche Zusammenarbeit mit der wissenschaftlichen Gemeinschaft, um die Evidenzbasis für innovative Therapiekonzepte zu erweitern.

Produkte und Dienstleistungen

Ion Beam Applications SA bietet ein breites Spektrum an Technologien rund um Teilchenbeschleuniger, Strahlführung und Dosimetrie. Im Zentrum stehen Protonentherapiesysteme, typischerweise bestehend aus einem Beschleuniger (Cyclotron oder Synchrozyklotron), Strahltransportlinien und Behandlungsräumen mit Gantries sowie Planungs- und Kontrollsoftware. IBA adressiert dabei ein- bis mehrraumige Protonentherapiezentren, modular skalierbare Lösungen und kompakte Systeme für Krankenhäuser mit begrenztem Platzangebot. Neben der Protonentherapie entwickelt und liefert IBA industrielle Beschleuniger für Anwendungen wie Sterilisation, Materialmodifikation, Isotopenproduktion und Strahlungsprüfung. Ergänzend bietet das Unternehmen Dosimetriesysteme und Messinstrumente an, die zur Qualitätssicherung in der Strahlentherapie, in der Radiologie und in der Industrie eingesetzt werden. Das Dienstleistungsportfolio umfasst Installation, Inbetriebnahme, technische Wartung, Ferndiagnose, Systemupgrades, Trainings für klinisches Personal, Prozessvalidierung sowie regulatorische Unterstützung. Über Softwarelösungen unterstützt IBA zudem Behandlungsplanung, Patientenpositionierung, Strahlsteuerung und Datenmanagement. Langfristige Serviceverträge stellen einen stabilisierenden wiederkehrenden Umsatzanteil dar und sichern Kunden die hohe Verfügbarkeit kritischer Therapiesysteme.

Business Units und Segmentstruktur

Ion Beam Applications SA gliedert seine Aktivitäten in mehrere Geschäftsbereiche, die unterschiedliche, aber technologisch verwandte Marktsegmente bedienen. Die wichtigste Business Unit ist die Protonentherapie, in der IBA als Systemintegrator komplette Zentren plant, baut und betreut. Ein weiterer Bereich umfasst industrielle Beschleunigerlösungen, die für Sterilisation, Polymermodifikation, Halbleiteranwendungen und andere industrielle Prozesse verwendet werden. Zusätzlich betreibt IBA einen Bereich für Dosimetrie und Messsysteme, der sowohl onkologische Kliniken als auch Forschungsinstitute und Industrieunternehmen adressiert. Darüber hinaus engagiert sich das Unternehmen im Umfeld der Radionuklidproduktion und Radiopharmazie, insbesondere über Beschleuniger für die Isotopenherstellung und damit verbundene Infrastruktur. Diese Segmentstruktur ermöglicht eine Diversifikation über verschiedene Endmärkte hinweg, während technologische Synergien im Bereich Beschleunigertechnik, Strahlführung und Sicherheitstechnik genutzt werden.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Moats

Der wesentliche Wettbewerbsvorteil von Ion Beam Applications SA liegt in seiner langjährigen Spezialisierung auf Protonen- und Teilchenbeschleunigertechnik sowie in der klinischen Erfahrung im Betrieb großskaliger Protonentherapiezentren. IBA verfügt über eine umfangreiche installierte Basis weltweit, was zu Skaleneffekten in Service, Wartung und Weiterentwicklung führt. Das Unternehmen kombiniert Beschleunigertechnologie, Strahloptik, Gantry-Design, Softwareintegration und Dosimetrie zu schlüsselfertigen Gesamtlösungen. Diese vertikale Integration schafft hohe technische und organisatorische Eintrittsbarrieren für neue Marktteilnehmer. Ein weiterer Moat ergibt sich aus der engen Kooperation mit führenden onkologischen Zentren und Universitätskliniken, die klinische Daten generieren und die Weiterentwicklung von Bestrahlungsprotokollen unterstützen. Regulatorische Zulassungen, Strahlenschutzkompetenz, Standortplanung und Bauerfahrung von Strahlenschutzbunkern bilden zusätzliche Schutzwälle. Die Kombination aus proprietären Technologien, umfangreichem Projekt-Know-how und langlaufenden Serviceverträgen führt zu hohen Wechselkosten für Kunden, da ein Austausch der Systeme komplex, kostenintensiv und mit regulatorischen Risiken verbunden wäre.

Wettbewerbsumfeld

Ion Beam Applications SA agiert in einem globalen Markt für Strahlentherapie und Beschleunigertechnik, der von wenigen spezialisierten Wettbewerbern geprägt ist. Im Segment Protonentherapie konkurriert IBA mit Anbietern, die ebenfalls schlüsselfertige Zentren oder modulare Systeme liefern. Im weiteren Strahlentherapiemarkt stehen Großunternehmen mit Photonen-basierten Linearbeschleunigern und integrierten Onkologie-Plattformen im Fokus. Darüber hinaus existieren Wettbewerber im Bereich industrieller Beschleuniger und in der Dosimetrie, die einzelne Elemente der Wertschöpfungskette adressieren. Das Wettbewerbsumfeld ist technologisch anspruchsvoll und forschungsintensiv. Differenzierung erfolgt über Behandlungskapazität, Präzision, Verfügbarkeit, Lebenszykluskosten, Softwareintegration und Servicequalität. Die Kundenbasis, zumeist Krankenhäuser, staatliche Institutionen und Großkonzerne, vergleicht nicht nur Anschaffungspreis, sondern auch Betriebskosten, klinische Evidenz und Zuverlässigkeit. IBA positioniert sich als Spezialist mit tiefem Know-how in der Protonentherapie und versucht, durch Komplettlösungen und langjährige Partnerschaften einen strategischen Vorteil gegenüber reinen Komponentenlieferanten und generischen Wettbewerbern zu sichern.

Management und Unternehmensführung

Das Management von Ion Beam Applications SA verbindet technologische Expertise mit Erfahrung im internationalen Projektgeschäft im Gesundheitssektor. Die Unternehmensführung verfolgt eine Strategie, die auf Innovation, Kosteneffizienz, selektivem Wachstum und Risikomanagement basiert. Ein Schwerpunkt liegt auf der Optimierung der Projektabwicklung, um komplexe Protonentherapieanlagen termingerecht und budgetkonform zu realisieren. Zugleich fokussiert sich das Management auf die Stärkung des Serviceportfolios, um wiederkehrende Erlösströme zu erhöhen und die Abhängigkeit von einzelnen Großaufträgen zu reduzieren. Die Governance-Struktur folgt den in Belgien üblichen Corporate-Governance-Standards mit einem Aufsichts- bzw. Verwaltungsrat, der die strategische Ausrichtung überwacht und das Risikomanagement kontrolliert. Transparente Berichterstattung, Compliance mit regulatorischen Anforderungen im Gesundheitswesen sowie ein strukturierter Umgang mit Projekt-, Finanz- und Reputationsrisiken sind zentrale Elemente der Führungsphilosophie. Die Managementagenda adressiert zudem die Sicherung technischer Talente, die Kooperation mit akademischen Einrichtungen und die kontinuierliche Verbesserung interner Prozesse.

Branchen- und Regionalanalyse

Ion Beam Applications SA ist in den Branchen Medizintechnik, Strahlentherapie und Nukleartechnik tätig, mit Ergänzungen in industriellen Applikationen. Der Markt für onkologische Therapien wächst strukturell, getrieben durch alternde Bevölkerungen, steigende Krebsinzidenzen und technologische Fortschritte. Innerhalb der Strahlentherapie gewinnt die Protonentherapie an Bedeutung, bleibt aber eine hochspezialisierte und kostenintensive Nische. Der Investitionsbedarf für Protonentherapiezentren ist erheblich, sodass Entscheidungen häufig von staatlichen Gesundheitssystemen, Universitätskliniken oder großen privaten Krankenhausketten getroffen werden. Regional ist IBA weltweit aktiv, mit Projekten in Europa, Nordamerika, Asien und dem Mittleren Osten. Die geografische Diversifikation reduziert die Abhängigkeit von einzelnen Gesundheitssystemen, erhöht jedoch die Komplexität regulatorischer Anforderungen und der Projektlogistik. Wachstumsimpulse ergeben sich insbesondere aus asiatischen Märkten mit steigender Gesundheitsinvestition und aus Ländern, die ihr onkologisches Versorgungsnetz modernisieren. Zugleich wirken fiskalische Restriktionen in etablierten Märkten sowie Vergütungsregime der Kostenträger dämpfend auf die Geschwindigkeit neuer Protonentherapieinvestitionen.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Ion Beam Applications SA wurde in Belgien gegründet und entwickelte sich aus einem technologischen Umfeld, das von Teilchenphysik und Beschleunigerforschung geprägt war. Ursprünglich fokussierte sich das Unternehmen auf Beschleuniger für Forschung und Industrie, bevor es die medizinische Anwendung von Protonenstrahlen als strategisches Wachstumsfeld identifizierte. IBA gilt als einer der frühen Pioniere in der klinischen Umsetzung der Protonentherapie und hat maßgeblich zu deren Kommerzialisierung beigetragen. Im Verlauf der Unternehmensgeschichte baute IBA eine internationale Präsenz auf, realisierte zahlreiche Referenzprojekte in renommierten Kliniken und erweiterte sein Portfolio um Dosimetrie und Industrieanwendungen. Die Historie des Unternehmens ist geprägt von technologischen Innovationszyklen, der Anpassung an regulatorische Rahmenbedingungen und von Phasen intensiver Projektakquisition. Gleichzeitig musste IBA wiederholt seine Organisationsstruktur und Prozesse anpassen, um Projektrisiken besser zu managen und die Skalierbarkeit des Geschäfts zu verbessern. Diese Lernkurve spiegelt sich in einer zunehmenden Standardisierung von Systemplattformen und einer stärkeren Diversifikation über mehrere Geschäftsbereiche wider.

Besonderheiten und ESG-Aspekte

Eine Besonderheit von Ion Beam Applications SA liegt in der Schnittstelle zwischen Hochtechnologie, Gesundheitsversorgung und Strahlenschutz. Die Systeme von IBA wirken direkt auf die Therapiequalität und Lebensqualität von Krebspatienten, was dem Unternehmen eine hohe gesellschaftliche Relevanz verleiht. Gleichzeitig unterliegt es strengen Sicherheits- und Umweltnormen im Umgang mit ionisierender Strahlung. ESG-Aspekte, insbesondere Patientensicherheit, Mitarbeiterschutz, Strahlenschutz, verantwortungsvolle Entsorgung und regulatorische Compliance, sind integraler Bestandteil des Geschäfts. Die Technologie zielt darauf ab, präziser zu bestrahlen und umliegendes gesundes Gewebe zu schonen, was als medizinischer Mehrwert gewertet werden kann. Für Investoren sind darüber hinaus Governance-Fragen relevant, da die Projektlandschaft komplex ist und langfristige Verpflichtungen gegenüber Kunden bestehen. Die Kombination aus gesellschaftlicher Wirkung, technologischer Spezialisierung und regulatorischem Rahmen macht IBA zu einem Unternehmen, in dem nicht-finanzielle Faktoren für die Risikoeinschätzung besonders bedeutsam sind.

Chancen für konservative Anleger

Für konservativ orientierte Anleger bietet Ion Beam Applications SA mehrere Chancen, sofern die typischen Risiken von Technologie- und Projektgeschäft akzeptiert werden. Erstens profitiert das Unternehmen von strukturellen Wachstumstreibern im Gesundheitswesen, insbesondere in der Onkologie und in der hochpräzisen Strahlentherapie. Zweitens verfügt IBA über technologische Eintrittsbarrieren, eine etablierte installierte Basis und langlaufende Serviceverträge, die zu wiederkehrenden Erlösen und zu Kundenbindung führen. Drittens eröffnet die globale Präsenz Zugang zu Märkten mit wachsender Gesundheitsnachfrage, insbesondere in Asien und in aufstrebenden Volkswirtschaften. Viertens kann eine fortschreitende Evidenz zugunsten der Protonentherapie die Nachfrage steigern, wenn Kostenträger und Gesundheitssysteme den klinischen Nutzen höher bewerten. Fünftens könnte eine weitere Standardisierung der Systemplattformen die Profitabilität von Projekten verbessern, indem Entwicklungs- und Installationskosten gesenkt werden. Insgesamt kann IBA als fokussierter Nischenanbieter von Hochtechnologie im Medizintechniksektor eine Beimischung im Portfolio darstellen, die an Fortschritten in der Krebsbehandlung partizipiert, ohne breit im Pharmasektor engagiert zu sein.

Risiken und Einschränkungen eines Investments

Ein Investment in Ion Beam Applications SA ist mit spezifischen Risiken verbunden, die konservative Anleger sorgfältig berücksichtigen sollten. Die Abhängigkeit von wenigen, sehr großen Projekten im Bereich Protonentherapie führt zu hoher Volatilität im Auftragseingang und in der Ergebnisentwicklung. Verzögerungen bei Genehmigungen, Bau, Installation oder klinischer Inbetriebnahme können Kostensteigerungen, Vertragsrisiken und Ergebnisbelastungen verursachen. Zudem ist das Unternehmen exponiert gegenüber politischen und regulatorischen Entscheidungen, da viele Kunden öffentliche oder halböffentliche Einrichtungen sind, deren Investitionsprogramme von Haushaltslagen und Gesundheitspolitik abhängen. Technologischer Wandel im Bereich Strahlentherapie und potenzielle Durchbrüche in anderen Therapieformen, etwa in personalisierter Medizin oder Immunonkologie, könnten die langfristige Attraktivität der Protonentherapie relativieren. Hinzu kommen Währungs-, Zins- und Länderrisiken aufgrund der internationalen Projektverteilung. Die Notwendigkeit hoher F&E-Aufwendungen und qualifizierter Fachkräfte erzeugt Kostendruck, während Lieferkettenrisiken bei komplexen Großanlagen das operative Profil zusätzlich belasten können. Schließlich bleibt zu beachten, dass die Marktliquidität einer spezialisierten belgischen Medizintechnik-Aktie geringer sein kann als bei großen Standardwerten, was sich in höheren Kursschwankungen und eingeschränkter Handelbarkeit niederschlagen kann. Anleger sollten diese Faktoren eigenständig prüfen und keine Entscheidung allein auf Basis der hier dargestellten Informationen treffen.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 354,53 Mio. €
Aktienanzahl 29,30 Mio.
Streubesitz 59,83%
Währung EUR
Land Belgien
Sektor Gesundheit
Branche Gesundheitswesen: Ausstattung u. Produkte
Aktientyp Stammaktie

Community-Beiträge zu Ion Beam Applications SA

  • Community-Beiträge
  • Aktuellste Threads

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Diskussionsbeiträge berichten vorrangig über jüngste Aufträge — unter anderem ein Vertrag für drei Räume, der in den 2025er Auftragsbestand gebucht wird, sowie einen unerwarteten Auftrag über rund 100 Mio. USD — und betonen den renommierten Kundenstamm (ein führendes Krebsforschungsinstitut) und die positive Wirkung auf das Orderbuch.
  • Weiterhin wird kontrovers über Bewertung und Kursentwicklung debattiert: Teilnehmende sehen ein niedriges KGV bzw. eine Unterbewertung angesichts langfristiger Liefer‑ und Saleszyklen, kritisieren geringe Liquidität und nachbörsliche Kleinsttransaktionen auf Tradegate und warnen vor kurzfristigem Verkaufsdruck durch Großaktionäre wie den Paladin‑Fonds.
  • Als Gründe für mittelfristiges Aufholpotenzial und Depotstabilität werden vermehrte recurring‑Umsätze durch Serviceverträge, die Marktposition in der Protonentherapie und die Perspektiven der Beteiligung Pantera (inkl. EQT‑Investment) genannt, wobei Unsicherheit über die Bewertung und Offenlegung dieser Beteiligung besteht.
Hinweis
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Scansoft
Ist ja eigentlich
egal, aber die drei Räume fallen noch unter den 2025 Auftragsbestand. This contract, signed at the end of December, will be booked in IBA’s 2025 order intake. In accordance with its financial communication policy, IBA announces the conclusion of commercial contracts after receiving the first instalment. Dann hat man 2025 meines Wissens 10 PT Räume verkauft, dass ist schon ein Ausrufezeichen.
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Scansoft
So langsam kommt IBA
auch in Schwung. Marketscreener hat für 2026 ein KGV von 8 stehen! Völlig absurd für einen 4fachen Weltmarktführer. Solche Bewertungen gibts ja eigentlich nur, wenn es strukturelle oder bilanzielle Probleme gibt. Da ist ja IBA meilenweit von entfernt. Kenne kaum ein solideres Unternehmen. Die Pantera Beteiligung, in die EQT! 100 Mill. investiert hat, gibts ja eh noch umsonst oben drauf.
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Scansoft
Wie gesagt, die
ganze Bewertung ist nicht nachvollziehbar, glaube der aktuelle kurzfristig orientierte Markt kann dieses auf sehr langfristige Sales und Vertriebszyklen ausgerichtete Geschäftsmodell schlicht nicht greifen. Der 100 Mill Auftrag wird ja auch erst 2029 ausgeliefert. Ich mag aber solche Geschäftsmodelle, da sie neben dem herausragenden CRV auch Stabilität im Depot bringen.
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Scansoft
Wirklich krass, zum
Ende des Jahres kommt noch ein 100 Millionen Dollar Auftrag reingeflattert. Sehr nice.
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Scansoft
Diese ständigen Abverkäufe
sind mir immer ein Rätsel. Ein Grund könnte aber sein, dass der Paladin Fonds, der aktuell IBA mit fast 10% gewichtet hat, weiter deutlich an Volumen einbüßt wegen der sehr schlechten Performance über die letzten 4 Jahre. Sind aktuell noch 68 Mill. D.h. da kann noch ordentlich Material auf den Markt kommen.
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BlackSwan Bennett
Q3-Zahlen alles on track
1. Gesamtueberblick Order Intake: 195 Mio EUR (+6 Prozent YoY), stark getrieben durch Radiopharma Solutions und vier verkaufte Proteus ONE Systeme Backlog stabil bei 1.3 Mrd EUR Guidance fuer FY2025 bestaetigt: mindestens 25 Mio EUR REBIT Nettoschulden: 60 Mio EUR Abschluss eines 125 Mio EUR Bank Club Deals plus 10 Mio EUR nachrangiger Kredit PanTera hat mit dem Bau der Ac225 Fabrik begonnen und produziert woechentlich fuer klinische Studien 2. IBA Clinical Protonentherapie 41 Projekte im Backlog (9 Proteus PLUS, 32 Proteus ONE) 9 Installationen laufen 2025, 45 aktive Standorte weltweit 4 neue Proteus ONE Verkaeufe, starke Nachfrage in APAC und USA Neue klinische Evidenz: MD Anderson Phase 3 Studie: Protonentherapie zeigt bessere Nebenwirkungsprofile und verbesserte Ueberlebensraten bei Kopf Hals Tumoren RadComp Phase 3 Brustkrebs: aehnliche kurzfristige Toxizitaet wie Photonen, Langzeitvorteile werden untersucht Kooperation mit Varian zu Interoperabilitaet, DynamicARC, Imaging und FLASH 3. Dosimetrie Neues Produkt: myQA Blue Phantom Akquisition von PhantomX abgeschlossen 4. IBA Technologies 18 verkaufte Systeme Jahr bis Datum (Vorjahr 15) Industriebereich profitiert von strengeren EtO Regularien (Schwenk zu E Beam und X Ray) Radiopharma: starkes Interesse an Alpha Emittern wie Ac225 und At211 5. Corporate und Finanzstruktur Neue Finanzierungsstruktur: 50 Mio EUR Term Loan 15 Mio EUR M and A Term Loan 60 Mio EUR Revolving Credit Facility plus 10 Mio EUR nachrangiger Kredit PanTera: Baustart Fabrik mi2 factory: Demo System finalisiert, IPCEI Update eingereicht NHa: Vorbereitung Magnetfeld Test Anfang 2026 Neues Asien HQ in Beijing eroeffnet 6. Ausblick FY2025 klar auf Kurs Mid Term Outlook 2024 2028: Umsatzwachstum 5 bis 7 Prozent pro Jahr OPEX bis zu 30 Prozent des Umsatzes REBIT rund 10 Prozent des Umsatzes bis 2028 Beobachtung geopolitischer Risiken wie US Zoelle und China Einschraenkungen
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trustone
ich
ich hab mir gestern Abend mal den letzten Earnings Call Transcrpit durchgelesen, und muss ehrlich sagen so richtig hat mich das nicht überzeugt, einige Baustellen im Unternehmen, China, Spanien, Cash Management, in einem US Segment bekommt man nun wegen den Zöllen auch Konkurrenzdruck, könnte sogar eine Kapitalerhöhung in Reichweite sein, da die neue Finanzchefin die Kapitalstruktur überprüfen will ?! oder ist das zu weit her geholt, weiterhin belasten wie hier schon mehrfach erwähnt Altverträge für die Installation, leider wurde nicht erwähnt wann die großteils auslaufen, fürchte fast die Aktie könnte noch weitere 1-2 Jahre seitwärts laufen, dieser Markt ist halt sehr speziell und die Anlagen und Räume sehr aufwendig zu bauen, da kommt sehr oft was dazwischen, das mit Spanien ist schon eine Nummer, da hatten die spanischen Behörden schon einige Anlagen samt Räume bestellt aber nun sind die Spitäler seit vielen Monaten npch gar nicht für den Einbau bereit, die Lagerkosten und Wartungskosten der eingemotteten Anlagen zahlt aktuell Ion Beam............. aber klar, für die Branche ist der Wert jetzt schon günstig bewertet,
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Scansoft
Neben Hypo auch
so ein nerviger Fall, obwohl beide ja operativ performen. Bei 10,5 lege ich nochmal nach.
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Handbuch
Wie befürchtet
haben die 11 Euro nicht gehalten. Mal schauen, wie tief es noch geht...
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Scansoft
Die Schwäche hier ist
schon nervig. Vom Potential müsste der Wert durch die Decke gehen. Wenigstens kann man hier sukzessive steigende Dividenden erwarten.
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cad
Es soll
an dem Artikel gelegen haben. https://www.koreabiomed.com/news/articleView.html?idxno=29274
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Scansoft
@cad
Liegt an dem Kooperationspartner, der den weltweit größten Vorrat des Grundstoffes von AC225 verfügt. Gibt es sonst nirgendwo. Kannst du unter den Beiträgen des paladin Fonds nachlesen. Ist also eine ziemlich einmalige, asymmetrische Konstellation. Das man jetzt für Astine einen weiteren sehr renommierten Kooperationspartner gefunden hat, macht die Ausgangslage für IBA bezüglich der Isotopnproduktion noch besser. Am Ende ist hier nichts eingepreist, ist ja auch ok weil man erstmal wieder das Kerngeschäft in den zweistelligen Ebitmargenbereich bringen muss. 2025 soll es hier deutlich vorankommen.
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Häufig gestellte Fragen zur Ion Beam Applications Aktie und zum Ion Beam Applications Kurs

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Das Allzeithoch von Ion Beam Applications liegt bei 25,08 €.

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Die Volatilität der Ion Beam Applications Aktie liegt derzeit bei 49,00%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Ion Beam Applications in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 354,53 Mio. €

Ion Beam Applications hat seinen Hauptsitz in Belgien.

Ion Beam Applications gehört zum Sektor Gesundheitswesen: Ausstattung u. Produkte.

Ja, Ion Beam Applications zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 18.06.2025 eine Dividende in Höhe von 0,24 € gezahlt.

Zuletzt hat Ion Beam Applications am 18.06.2025 eine Dividende in Höhe von 0,24 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 1,63%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Ion Beam Applications wurde am 18.06.2025 in Höhe von 0,24 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 1,63%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 18.06.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,24 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.