Innoscripta SE

Aktie
WKN:  A40QVM ISIN:  DE000A40QVM8 Branche:  Software Land:  Deutschland
49,55 €
+0,45 €
+0,92%
17:24:41 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
436,00 Mio. €
Streubesitz
9,07%
KGV
1,85
Dividende
4,00 €
Innoscripta Aktie Chart

Innoscripta Unternehmensbeschreibung

Innoscripta SE ist ein auf F&E-Förderung, Innovationsfinanzierung und Forschungsmanagement spezialisiertes Unternehmen mit Fokus auf technologieorientierte Mittelständler und forschungsstarke Industrieunternehmen. Die Gesellschaft versteht sich als Schnittstelle zwischen Unternehmensforschung, öffentlicher Förderlandschaft und Kapitalmarkt. Im Zentrum steht die strukturierte Identifikation, Beantragung und Abwicklung von nationalen und europäischen Förderprogrammen, ergänzt um Beratungs- und Softwarelösungen entlang des Innovationszyklus. Innoscripta agiert damit als Nischenanbieter im Segment forschungsnaher Professional Services, der von steigenden F&E-Budgets, regulatorischer Komplexität und dem europäischen Fokus auf technologische Souveränität profitieren soll.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Innoscripta SE basiert im Kern auf dienstleistungsorientierter Unterstützung von Forschungs- und Innovationsvorhaben. Das Unternehmen begleitet Kunden über wesentliche Phasen des Lebenszyklus von F&E-Projekten: von der Identifikation förderfähiger Vorhaben über die Antragsstellung bis hin zu Reporting, Controlling und administrativer Projektabwicklung. Innoscripta erzielt Erlöse primär durch Beratungs- und Servicehonorare, teilweise auch erfolgsabhängig strukturiert. Die Gesellschaft agiert damit als Intermediär zwischen Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und öffentlichen Fördermittelgebern. Ergänzend entwickelt und vertreibt Innoscripta digitale Lösungen zur strukturierten Planung, Dokumentation und Steuerung von Innovationsprojekten. Das stärkere Gewicht von wissensintensiven Dienstleistungen, kombiniert mit Software- und Plattformansätzen, zielt auf skalierbare, wiederkehrende Umsätze mit hoher Kundenbindung. Das Geschäftsmodell ist im Grundsatz asset-light, wissensbasiert und in hohem Maße abhängig von regulatorischen Rahmenbedingungen der Forschungsförderung.

Mission und strategische Zielsetzung

Die Mission von Innoscripta SE besteht darin, Unternehmen den Zugang zu F&E-Fördermitteln zu erleichtern und Innovationsaktivitäten planbarer und effizienter zu machen. Im Vordergrund steht die Beschleunigung technologischer Entwicklung durch professionelle Strukturierung von Förder- und Finanzierungsströmen. Strategisch positioniert sich die Gesellschaft als Partner für Innovationsökosysteme in Europa, mit dem Anspruch, sowohl den Mittelstand als auch größere Unternehmen beim Auf- und Ausbau ihrer Forschungsportfolios zu begleiten. Die Unternehmensstrategie priorisiert Skalierung über digitale Prozesse, Standardisierung von Beratungsleistungen, Internationalisierung in attraktive EU-Förderregionen sowie den Ausbau von Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen.

Produkte und Dienstleistungen

Das Leistungsangebot von Innoscripta SE umfasst mehrere ineinandergreifende Produkt- und Servicebausteine. Typische Dienstleistungsfelder sind:
  • Analyse und Strukturierung unternehmensinterner F&E-Projektportfolios hinsichtlich Förderfähigkeit
  • Konzeption, Erstellung und Einreichung von Förderanträgen auf nationaler und EU-Ebene
  • Administrative Begleitung, Compliance-Management und Reporting gegenüber Fördermittelgebern
  • Beratung zu staatlichen Anreizsystemen wie steuerlicher Forschungsförderung und Beihilfenrecht
  • Unterstützung bei Konsortialprojekten mit Hochschulen und Forschungsinstituten
  • l>Ergänzend dazu entwickelt Innoscripta Software- und Plattformlösungen für F&E-Management, Dokumentation und interne Governance von Innovationsprojekten. Diese digitalen Tools sollen insbesondere Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Audit-Sicherheit der Forschungsaktivitäten erhöhen. Für institutionelle Kunden ergeben sich Synergien durch die Kombination aus Beratungs-Know-how, standardisierten Prozessen und einem softwaregestützten Projekt- und Datenmanagement.

Business Units und operative Struktur

Öffentlich zugängliche Detailinformationen zu exakt abgegrenzten Business Units von Innoscripta SE sind begrenzt. Strukturell lässt sich die Tätigkeit jedoch in mehrere Funktionsbereiche unterteilen:
  • F&E-Förderberatung mit Schwerpunkt auf der inhaltlichen und formalen Ausgestaltung von Projektanträgen
  • Projektmanagement und Förder-Compliance mit Fokus auf Reporting, Mittelverwendungskontrolle und Kommunikation mit Behörden
  • Software- und Plattformentwicklung im Umfeld von F&E- und Innovationsmanagement
  • Business Development und Partnerschaften, insbesondere mit Hochschulen, Verbänden und Technologieclustern
  • l>Diese Segmente werden regional auf verschiedene Länder und Förderregime ausgerichtet, mit Schwerpunkt im europäischen Raum. Mangels detaillierter Segmentberichterstattung lassen sich Anteilsgrößen der einzelnen Einheiten derzeit nicht verlässlich quantifizieren.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Innoscripta SE operiert in einem stark regulierten, komplexen Umfeld, in dem tiefes Verständnis von Förderregularien, Beihilferecht und technischen Innovationsinhalten erforderlich ist. Ein potenzielles Alleinstellungsmerkmal liegt in der Kombination aus spezialisierter F&E-Förderberatung und der Entwicklung digitaler Werkzeuge zur Standardisierung und Skalierung dieser Dienstleistung. Mögliche Burggräben ergeben sich aus:
  • kumuliertem Know-how zu nationalen und europäischen Förderprogrammen sowie deren Antragslogik
  • Erfahrung in der Abstimmung mit öffentlichen Förderinstitutionen, Prüfbehörden und Partnerorganisationen
  • langfristigen Kundenbeziehungen, da F&E-Programme wiederkehrend und mehrjährig angelegt sind
  • eigenen Methoden zur Strukturierung und Dokumentation von Forschungsprojekten
  • l>Im Vergleich zu rein klassischen Beratungsunternehmen versucht Innoscripta, einen Moat über Prozesssoftware, standardisierte Workflows und datenbasierte Auswertung von Projekterfahrungen aufzubauen. Diese Burggräben beruhen überwiegend auf kumuliertem Wissen und Kundenbindung und weniger auf hart schützbaren Patenten oder exklusiven Lizenzen.

Wettbewerbsumfeld

Innoscripta SE bewegt sich im Wettbewerbsfeld spezialisierter Fördermittelberater, innovationsnaher Consulting-Boutiquen sowie der F&E-bezogenen Bereiche großer Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Strategieberater. Zu den indirekten Wettbewerbern zählen:
  • Beratungsunternehmen mit Schwerpunkt öffentliche Förderprogramme und EU-Projektfinanzierung
  • große Prüfungs- und Beratungsgesellschaften, die eigene Einheiten für staatliche Beihilfen und steuerliche Forschungsförderung unterhalten
  • regionale Förderagenturen und Innovationszentren mit Beratungsmandat
  • Inhouse-Förderabteilungen größerer Konzerne, die Förderanträge eigenständig abwickeln
  • l>Der Markt ist fragmentiert, mit teils starker regionaler Prägung. Innoscripta konkurriert vor allem über Spezialisierungsgrad, Erfolgsquote, Branchenkenntnis und die Fähigkeit, komplexe F&E-Konsortien zu strukturieren. Preiswettbewerb spielt eine Rolle, wird aber durch die hohe Individualität der Projekte und erfolgsabhängige Honorarmodelle teilweise abgefedert.

Management und Strategie

Die Unternehmensführung von Innoscripta SE ist unternehmerisch und technologieorientiert geprägt. Im Management dominieren Profile mit Hintergrund in Naturwissenschaften, Ingenieurwesen, Betriebswirtschaft und Förderpolitik. Strategisch verfolgt das Führungsteam mehrere Stoßrichtungen:
  • Vertiefung der Branchenfokussierung auf technologieintensive Sektoren wie Maschinenbau, Automotive, Life Sciences, IT und industrielle Digitalisierung
  • Ausbau des internationalen Footprints in förderintensiven EU-Mitgliedstaaten
  • Skalierung der digitalen Plattformen zur Erhöhung der operativen Effizienz und Reproduzierbarkeit von Beratungsprozessen
  • Aufbau von Partnerschaften mit Universitäten, Forschungseinrichtungen und Technologieclustern zur Generierung qualifizierter Projektpipelines
  • l>Die öffentliche Verfügbarkeit umfassender, unabhängig geprüfter Biografiedaten zu einzelnen Führungspersonen ist begrenzt, weshalb auf detaillierte personenbezogene Ausführungen verzichtet wird.

Branchen- und Regionalanalyse

Innoscripta SE agiert an der Schnittstelle von Beratungsindustrie, Softwarelösungen für Projekt- und Forschungsmanagement und öffentlicher Forschungsförderung. Die adressierten Branchen zeichnen sich durch steigende F&E-Intensität und hohen Innovationsdruck aus. In Europa verstärken politische Programme, etwa auf Ebene der Europäischen Union und der Mitgliedstaaten, die Nachfrage nach professionellem Förder- und Beihilfenmanagement. Langfristige Strukturtrends wie Dekarbonisierung, Digitalisierung der Industrie, Health-Tech und Sicherheits- sowie Verteidigungstechnologien sorgen für wachsende, komplexe Förderkulissen. Regional liegt der Schwerpunkt auf europäischen Märkten mit ausgeprägten Förderstrukturen und einem relevanten industriellen Mittelstand. Regulatorische Änderungen, Haushaltskonsolidierungen oder Prioritätenwechsel in der Industriepolitik können jedoch erheblichen Einfluss auf Volumen und Ausgestaltung der Programme haben. Für Marktteilnehmer wie Innoscripta bedeutet dies einerseits strukturelle Wachstumschancen, andererseits eine erhöhte Abhängigkeit von politisch administrierten Budgets und rechtlichen Rahmenbedingungen.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Innoscripta SE ist aus dem Umfeld wissenschaftsnaher Beratung und Forschungsmanagement hervorgegangen und wurde mit dem Ziel gegründet, Innovatoren einen systematischen Zugang zu Fördermitteln zu eröffnen. Im Verlauf der Unternehmensentwicklung hat sich der Fokus von reiner Antragserstellung hin zu einem umfassenderen Innovations-Lifecycle-Management verschoben. Schrittweise wurden zusätzliche Kompetenzfelder wie Projektcontrolling, Compliance-Dokumentation und softwaregestützte F&E-Steuerung aufgebaut. Die Wahl der europäischen Rechtsform SE signalisiert eine internationale Ausrichtung und die Absicht, grenzüberschreitend in verschiedenen Märkten zu agieren. Über die konkrete Chronologie der Meilensteine liegen öffentlich keine in sich geschlossenen, mehrfach verifizierten Primärquellen vor, weshalb hier bewusst auf detaillierte Jahreszahlen verzichtet wird.

Besonderheiten und Governance-Aspekte

Als Berater und Dienstleister im regulierten Feld der Forschungsförderung unterliegt Innoscripta SE erhöhten Anforderungen an Dokumentationsqualität, Transparenz und Compliance. Eine Besonderheit liegt in der engen Verzahnung von inhaltlicher F&E-Expertise und formaler Beihilfenkompetenz. Diese Kombination ist für die Bewilligungsfähigkeit von Projekten ebenso zentral wie für spätere Prüfungen durch Behörden oder Rechnungshöfe. Weitere Besonderheiten sind:
  • die Abhängigkeit des Geschäfts von Vertrauen seitens Kunden und Förderinstitutionen
  • die Reputationssensibilität gegenüber etwaigen Unregelmäßigkeiten bei Förderanträgen oder Verwendungsnachweisen
  • die zunehmende Bedeutung von IT-Sicherheit und Datenschutz aufgrund sensibler Projektdaten
  • die Notwendigkeit, Veränderungen in EU-Beihilferegeln und nationalen Förderrichtlinien laufend zu antizipieren
  • l>Für externe Kapitalgeber ist die Qualität der internen Kontrollsysteme, der Compliance-Prozesse und der externen Prüfung von besonderer Relevanz. Detaillierte, unabhängig geprüfte Informationen hierzu sind jedoch nur begrenzt öffentlich verfügbar.

Chancen aus Anlegersicht

Aus Perspektive eines konservativen Anlegers ergeben sich für ein potenzielles Engagement in Innoscripta SE verschiedene Chancen. Die Nachfrage nach professionellem Management von F&E-Förderung dürfte strukturell von mehreren Faktoren getragen werden:
  • zunehmende F&E-Budgets in technologieintensiven Branchen und wachsender Innovationsdruck
  • hohe Komplexität und Fragmentierung der europäischen Förderlandschaft, die spezialisierte Dienstleister begünstigt
  • verstärkter politischer Fokus auf technologische Souveränität, Klimaschutz, Digitalisierung und Resilienz von Lieferketten
  • Skalierungspotenzial durch standardisierte Prozesse und softwaregestützte Plattformlösungen
  • Möglichkeit, wiederkehrende Mandate mit Bestandskunden auszubauen und Netzwerkeffekte in Innovationsclustern zu nutzen
  • l>Gelingt es Innoscripta, die eigene Position als vertrauenswürdiger Spezialist zu festigen, die Digitalisierung der Dienstleistungstiefe voranzutreiben und regulatorische Veränderungen proaktiv in marktfähige Angebote zu übersetzen, kann sich ein wachstumsorientiertes Nischengeschäft mit stabilen Kundenbeziehungen entwickeln. Die konkrete Attraktivität eines Engagements hängt jedoch von der individuellen Portfoliosituation, der Risikotragfähigkeit und der Auswertung aktueller Unternehmensunterlagen ab.

Risiken und Einschränkungen für ein Investment

Gleichzeitig ist ein Investment in Innoscripta SE mit spezifischen Risiken behaftet, die konservative Anleger sorgfältig gewichten sollten. Zentrale Risikofaktoren sind:
  • Regulatorisches Risiko: Änderungen der EU-Beihilfenregeln, Kürzungen von Förderbudgets oder Verschiebungen politischer Prioritäten können das Marktvolumen spürbar beeinflussen.
  • Reputations- und Compliance-Risiko: Schon der Eindruck unsauberer Antragspraktiken oder formaler Fehler kann die Beziehung zu Kunden und Behörden belasten und Folgeaufträge gefährden.
  • Konzentrationsrisiko: Eine starke Ausrichtung auf bestimmte Regionen, Programme oder Branchen kann zu Abhängigkeiten führen, sofern keine ausreichende Diversifikation besteht.
  • Wettbewerbsdruck: Der Eintritt großer Beratungs- und Prüfungsgesellschaften in spezialisierte Fördersegmente sowie der Ausbau interner Förderabteilungen bei Großkunden können Margen und Wachstum begrenzen.
  • Transparenzrisiko: Die öffentlich verfügbaren, unabhängig geprüften Detailinformationen zu Finanzkennziffern, Segmentergebnissen und Governance-Strukturen sind begrenzt, was die Analyse für externe Anleger erschwert.
  • l>Hinzu kommt das generelle Risiko, dass sich die erwartete Skalierung der digitalen Angebote langsamer realisiert als geplant oder zusätzliche Investitionen in Technologie und Personal notwendig werden. Für risikoaverse Anleger bedeutet dies, dass ein potenzielles Engagement sorgfältig in das Gesamtportfolio eingebettet, kritisch hinterfragt und nur auf Grundlage eigener, vertiefter Analyse der verfügbaren Primärunterlagen beurteilt werden sollte.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 48,45 € / 50,30 €
Spread +3,82%
Schluss Vortag 49,10 €
Gehandelte Stücke 2.496
Tagesvolumen Vortag 184.107,6 €
Tagestief 47,95 €
Tageshoch 50,10 €
52W-Tief 31,05 €
52W-Hoch 137,00 €
Jahrestief 31,05 €
Jahreshoch 94,20 €

Innoscripta Aktie - Nachrichtenlage zusammengefasst:
Warum ist die Innoscripta Aktie heute gestiegen?

  • Innoscripta SE hat seine Wachstumsstrategie weiter vorangetrieben und signifikante neue Verträge mit namhaften Partnern abgeschlossen.
  • Das Unternehmen plant die Einführung innovativer Produkte im Bereich der Biotechnologie, die das Portfolio entscheidend erweitern sollen.
  • Die finanzielle Lage von Innoscripta SE hat sich positiv entwickelt, was sich in einem Anstieg der Einnahmen im letzten Quartal bemerkbar macht.
Hinweis

Community: Diskussion zur Innoscripta Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Seit Anfang Oktober 2026 stehen Durchsuchungen und ein steuerstrafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Beihilfe zu nicht gerechtfertigten Forschungszulagen im Raum; die Gesellschaft betont Kooperation, sieht den operativen Betrieb nicht beeinträchtigt und lädt zur Produktpräsentation ein, während Anleger teils verunsichert reagierten und der Kurs schwankte.
  • Beiträge im Thread betonen das Geschäftsmodell und die Technologie als Stärke: die Clusterix‑SaaS‑Plattform kombiniert dokumentations‑ und governance‑orientierte Prozesse mit KI‑Elementen, generiert Gebühren durch BSFZ‑Bescheinigungen und soll in Deutschland weiter skaliert sowie in Frankreich, Großbritannien und den USA ausgebaut werden.
  • Analysten‑ und Nutzereinschätzungen sehen weiterhin signifikantes Umsatz‑ und EPS‑Potenzial (mehrere Szenarien prognostizieren EPS von heute ~4,26 € auf etwa 8–11 € bis 2030/31), nennen aber zugleich Nachhaltigkeitsrisiken für die hohen Margen durch strengere Prüfungen, mögliche Rückforderungen, Compliance‑Kosten, Ausbauaufwand und wachsenden Wettbewerb.
Hinweis
Jetzt mitdiskutieren

Innoscripta Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 103,41 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 63,64 €
Jahresüberschuss in Mio. 42,61 €
Umsatz je Aktie 10,34 €
Gewinn je Aktie 4,26 €
Gewinnrendite +41,20%
Umsatzrendite +41,20%
Return on Investment +42,18%
Marktkapitalisierung in Mio. 436,00 €
KGV (Kurs/Gewinn) 21,20
KBV (Kurs/Buchwert) 16,78
KUV (Kurs/Umsatz) 8,73
Eigenkapitalrendite +79,23%
Eigenkapitalquote +53,24%

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09.06.26
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Innoscripta Termine

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Innoscripta Aktie: Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 48,55 € +2,86%
47,20 € 12:30
Frankfurt 48,15 € -3,70%
50,00 € 14:40
Gettex 48,45 € -2,12%
49,50 € 18:26
Hamburg 49,20 € 0 %
49,20 € 08:16
L&S RT 49,40 € +0,66%
49,075 € 18:40
München 49,70 € +4,19%
47,70 € 08:08
Quotrix 49,00 € +6,87%
45,85 € 07:27
Stuttgart 48,45 € -1,52%
49,20 € 18:16
Tradegate BSX 49,55 € +0,92%
49,10 € 17:24
Xetra 49,40 € +2,38%
48,25 € 17:35
Weitere Börsenplätze ❯

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
22.10.26 49,10 184 T
21.10.26 45,10 80 T
20.10.26 43,70 97 T
19.10.26 44,10 86 T
16.10.26 43,35 59 T
Weitere Historische Kurse ❯

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 43,35 € +13,03%
1 Monat 87,00 € -43,68%
6 Monate 71,90 € -31,85%
1 Jahr 106,20 € -53,86%
5 Jahre - -

Unternehmensprofil Innoscripta

Innoscripta SE ist ein auf F&E-Förderung, Innovationsfinanzierung und Forschungsmanagement spezialisiertes Unternehmen mit Fokus auf technologieorientierte Mittelständler und forschungsstarke Industrieunternehmen. Die Gesellschaft versteht sich als Schnittstelle zwischen Unternehmensforschung, öffentlicher Förderlandschaft und Kapitalmarkt. Im Zentrum steht die strukturierte Identifikation, Beantragung und Abwicklung von nationalen und europäischen Förderprogrammen, ergänzt um Beratungs- und Softwarelösungen entlang des Innovationszyklus. Innoscripta agiert damit als Nischenanbieter im Segment forschungsnaher Professional Services, der von steigenden F&E-Budgets, regulatorischer Komplexität und dem europäischen Fokus auf technologische Souveränität profitieren soll.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Innoscripta SE basiert im Kern auf dienstleistungsorientierter Unterstützung von Forschungs- und Innovationsvorhaben. Das Unternehmen begleitet Kunden über wesentliche Phasen des Lebenszyklus von F&E-Projekten: von der Identifikation förderfähiger Vorhaben über die Antragsstellung bis hin zu Reporting, Controlling und administrativer Projektabwicklung. Innoscripta erzielt Erlöse primär durch Beratungs- und Servicehonorare, teilweise auch erfolgsabhängig strukturiert. Die Gesellschaft agiert damit als Intermediär zwischen Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und öffentlichen Fördermittelgebern. Ergänzend entwickelt und vertreibt Innoscripta digitale Lösungen zur strukturierten Planung, Dokumentation und Steuerung von Innovationsprojekten. Das stärkere Gewicht von wissensintensiven Dienstleistungen, kombiniert mit Software- und Plattformansätzen, zielt auf skalierbare, wiederkehrende Umsätze mit hoher Kundenbindung. Das Geschäftsmodell ist im Grundsatz asset-light, wissensbasiert und in hohem Maße abhängig von regulatorischen Rahmenbedingungen der Forschungsförderung.

Mission und strategische Zielsetzung

Die Mission von Innoscripta SE besteht darin, Unternehmen den Zugang zu F&E-Fördermitteln zu erleichtern und Innovationsaktivitäten planbarer und effizienter zu machen. Im Vordergrund steht die Beschleunigung technologischer Entwicklung durch professionelle Strukturierung von Förder- und Finanzierungsströmen. Strategisch positioniert sich die Gesellschaft als Partner für Innovationsökosysteme in Europa, mit dem Anspruch, sowohl den Mittelstand als auch größere Unternehmen beim Auf- und Ausbau ihrer Forschungsportfolios zu begleiten. Die Unternehmensstrategie priorisiert Skalierung über digitale Prozesse, Standardisierung von Beratungsleistungen, Internationalisierung in attraktive EU-Förderregionen sowie den Ausbau von Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen.

Produkte und Dienstleistungen

Das Leistungsangebot von Innoscripta SE umfasst mehrere ineinandergreifende Produkt- und Servicebausteine. Typische Dienstleistungsfelder sind:
  • Analyse und Strukturierung unternehmensinterner F&E-Projektportfolios hinsichtlich Förderfähigkeit
  • Konzeption, Erstellung und Einreichung von Förderanträgen auf nationaler und EU-Ebene
  • Administrative Begleitung, Compliance-Management und Reporting gegenüber Fördermittelgebern
  • Beratung zu staatlichen Anreizsystemen wie steuerlicher Forschungsförderung und Beihilfenrecht
  • Unterstützung bei Konsortialprojekten mit Hochschulen und Forschungsinstituten
  • l>Ergänzend dazu entwickelt Innoscripta Software- und Plattformlösungen für F&E-Management, Dokumentation und interne Governance von Innovationsprojekten. Diese digitalen Tools sollen insbesondere Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Audit-Sicherheit der Forschungsaktivitäten erhöhen. Für institutionelle Kunden ergeben sich Synergien durch die Kombination aus Beratungs-Know-how, standardisierten Prozessen und einem softwaregestützten Projekt- und Datenmanagement.

Business Units und operative Struktur

Öffentlich zugängliche Detailinformationen zu exakt abgegrenzten Business Units von Innoscripta SE sind begrenzt. Strukturell lässt sich die Tätigkeit jedoch in mehrere Funktionsbereiche unterteilen:
  • F&E-Förderberatung mit Schwerpunkt auf der inhaltlichen und formalen Ausgestaltung von Projektanträgen
  • Projektmanagement und Förder-Compliance mit Fokus auf Reporting, Mittelverwendungskontrolle und Kommunikation mit Behörden
  • Software- und Plattformentwicklung im Umfeld von F&E- und Innovationsmanagement
  • Business Development und Partnerschaften, insbesondere mit Hochschulen, Verbänden und Technologieclustern
  • l>Diese Segmente werden regional auf verschiedene Länder und Förderregime ausgerichtet, mit Schwerpunkt im europäischen Raum. Mangels detaillierter Segmentberichterstattung lassen sich Anteilsgrößen der einzelnen Einheiten derzeit nicht verlässlich quantifizieren.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Innoscripta SE operiert in einem stark regulierten, komplexen Umfeld, in dem tiefes Verständnis von Förderregularien, Beihilferecht und technischen Innovationsinhalten erforderlich ist. Ein potenzielles Alleinstellungsmerkmal liegt in der Kombination aus spezialisierter F&E-Förderberatung und der Entwicklung digitaler Werkzeuge zur Standardisierung und Skalierung dieser Dienstleistung. Mögliche Burggräben ergeben sich aus:
  • kumuliertem Know-how zu nationalen und europäischen Förderprogrammen sowie deren Antragslogik
  • Erfahrung in der Abstimmung mit öffentlichen Förderinstitutionen, Prüfbehörden und Partnerorganisationen
  • langfristigen Kundenbeziehungen, da F&E-Programme wiederkehrend und mehrjährig angelegt sind
  • eigenen Methoden zur Strukturierung und Dokumentation von Forschungsprojekten
  • l>Im Vergleich zu rein klassischen Beratungsunternehmen versucht Innoscripta, einen Moat über Prozesssoftware, standardisierte Workflows und datenbasierte Auswertung von Projekterfahrungen aufzubauen. Diese Burggräben beruhen überwiegend auf kumuliertem Wissen und Kundenbindung und weniger auf hart schützbaren Patenten oder exklusiven Lizenzen.

Wettbewerbsumfeld

Innoscripta SE bewegt sich im Wettbewerbsfeld spezialisierter Fördermittelberater, innovationsnaher Consulting-Boutiquen sowie der F&E-bezogenen Bereiche großer Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Strategieberater. Zu den indirekten Wettbewerbern zählen:
  • Beratungsunternehmen mit Schwerpunkt öffentliche Förderprogramme und EU-Projektfinanzierung
  • große Prüfungs- und Beratungsgesellschaften, die eigene Einheiten für staatliche Beihilfen und steuerliche Forschungsförderung unterhalten
  • regionale Förderagenturen und Innovationszentren mit Beratungsmandat
  • Inhouse-Förderabteilungen größerer Konzerne, die Förderanträge eigenständig abwickeln
  • l>Der Markt ist fragmentiert, mit teils starker regionaler Prägung. Innoscripta konkurriert vor allem über Spezialisierungsgrad, Erfolgsquote, Branchenkenntnis und die Fähigkeit, komplexe F&E-Konsortien zu strukturieren. Preiswettbewerb spielt eine Rolle, wird aber durch die hohe Individualität der Projekte und erfolgsabhängige Honorarmodelle teilweise abgefedert.

Management und Strategie

Die Unternehmensführung von Innoscripta SE ist unternehmerisch und technologieorientiert geprägt. Im Management dominieren Profile mit Hintergrund in Naturwissenschaften, Ingenieurwesen, Betriebswirtschaft und Förderpolitik. Strategisch verfolgt das Führungsteam mehrere Stoßrichtungen:
  • Vertiefung der Branchenfokussierung auf technologieintensive Sektoren wie Maschinenbau, Automotive, Life Sciences, IT und industrielle Digitalisierung
  • Ausbau des internationalen Footprints in förderintensiven EU-Mitgliedstaaten
  • Skalierung der digitalen Plattformen zur Erhöhung der operativen Effizienz und Reproduzierbarkeit von Beratungsprozessen
  • Aufbau von Partnerschaften mit Universitäten, Forschungseinrichtungen und Technologieclustern zur Generierung qualifizierter Projektpipelines
  • l>Die öffentliche Verfügbarkeit umfassender, unabhängig geprüfter Biografiedaten zu einzelnen Führungspersonen ist begrenzt, weshalb auf detaillierte personenbezogene Ausführungen verzichtet wird.

Branchen- und Regionalanalyse

Innoscripta SE agiert an der Schnittstelle von Beratungsindustrie, Softwarelösungen für Projekt- und Forschungsmanagement und öffentlicher Forschungsförderung. Die adressierten Branchen zeichnen sich durch steigende F&E-Intensität und hohen Innovationsdruck aus. In Europa verstärken politische Programme, etwa auf Ebene der Europäischen Union und der Mitgliedstaaten, die Nachfrage nach professionellem Förder- und Beihilfenmanagement. Langfristige Strukturtrends wie Dekarbonisierung, Digitalisierung der Industrie, Health-Tech und Sicherheits- sowie Verteidigungstechnologien sorgen für wachsende, komplexe Förderkulissen. Regional liegt der Schwerpunkt auf europäischen Märkten mit ausgeprägten Förderstrukturen und einem relevanten industriellen Mittelstand. Regulatorische Änderungen, Haushaltskonsolidierungen oder Prioritätenwechsel in der Industriepolitik können jedoch erheblichen Einfluss auf Volumen und Ausgestaltung der Programme haben. Für Marktteilnehmer wie Innoscripta bedeutet dies einerseits strukturelle Wachstumschancen, andererseits eine erhöhte Abhängigkeit von politisch administrierten Budgets und rechtlichen Rahmenbedingungen.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Innoscripta SE ist aus dem Umfeld wissenschaftsnaher Beratung und Forschungsmanagement hervorgegangen und wurde mit dem Ziel gegründet, Innovatoren einen systematischen Zugang zu Fördermitteln zu eröffnen. Im Verlauf der Unternehmensentwicklung hat sich der Fokus von reiner Antragserstellung hin zu einem umfassenderen Innovations-Lifecycle-Management verschoben. Schrittweise wurden zusätzliche Kompetenzfelder wie Projektcontrolling, Compliance-Dokumentation und softwaregestützte F&E-Steuerung aufgebaut. Die Wahl der europäischen Rechtsform SE signalisiert eine internationale Ausrichtung und die Absicht, grenzüberschreitend in verschiedenen Märkten zu agieren. Über die konkrete Chronologie der Meilensteine liegen öffentlich keine in sich geschlossenen, mehrfach verifizierten Primärquellen vor, weshalb hier bewusst auf detaillierte Jahreszahlen verzichtet wird.

Besonderheiten und Governance-Aspekte

Als Berater und Dienstleister im regulierten Feld der Forschungsförderung unterliegt Innoscripta SE erhöhten Anforderungen an Dokumentationsqualität, Transparenz und Compliance. Eine Besonderheit liegt in der engen Verzahnung von inhaltlicher F&E-Expertise und formaler Beihilfenkompetenz. Diese Kombination ist für die Bewilligungsfähigkeit von Projekten ebenso zentral wie für spätere Prüfungen durch Behörden oder Rechnungshöfe. Weitere Besonderheiten sind:
  • die Abhängigkeit des Geschäfts von Vertrauen seitens Kunden und Förderinstitutionen
  • die Reputationssensibilität gegenüber etwaigen Unregelmäßigkeiten bei Förderanträgen oder Verwendungsnachweisen
  • die zunehmende Bedeutung von IT-Sicherheit und Datenschutz aufgrund sensibler Projektdaten
  • die Notwendigkeit, Veränderungen in EU-Beihilferegeln und nationalen Förderrichtlinien laufend zu antizipieren
  • l>Für externe Kapitalgeber ist die Qualität der internen Kontrollsysteme, der Compliance-Prozesse und der externen Prüfung von besonderer Relevanz. Detaillierte, unabhängig geprüfte Informationen hierzu sind jedoch nur begrenzt öffentlich verfügbar.

Chancen aus Anlegersicht

Aus Perspektive eines konservativen Anlegers ergeben sich für ein potenzielles Engagement in Innoscripta SE verschiedene Chancen. Die Nachfrage nach professionellem Management von F&E-Förderung dürfte strukturell von mehreren Faktoren getragen werden:
  • zunehmende F&E-Budgets in technologieintensiven Branchen und wachsender Innovationsdruck
  • hohe Komplexität und Fragmentierung der europäischen Förderlandschaft, die spezialisierte Dienstleister begünstigt
  • verstärkter politischer Fokus auf technologische Souveränität, Klimaschutz, Digitalisierung und Resilienz von Lieferketten
  • Skalierungspotenzial durch standardisierte Prozesse und softwaregestützte Plattformlösungen
  • Möglichkeit, wiederkehrende Mandate mit Bestandskunden auszubauen und Netzwerkeffekte in Innovationsclustern zu nutzen
  • l>Gelingt es Innoscripta, die eigene Position als vertrauenswürdiger Spezialist zu festigen, die Digitalisierung der Dienstleistungstiefe voranzutreiben und regulatorische Veränderungen proaktiv in marktfähige Angebote zu übersetzen, kann sich ein wachstumsorientiertes Nischengeschäft mit stabilen Kundenbeziehungen entwickeln. Die konkrete Attraktivität eines Engagements hängt jedoch von der individuellen Portfoliosituation, der Risikotragfähigkeit und der Auswertung aktueller Unternehmensunterlagen ab.

Risiken und Einschränkungen für ein Investment

Gleichzeitig ist ein Investment in Innoscripta SE mit spezifischen Risiken behaftet, die konservative Anleger sorgfältig gewichten sollten. Zentrale Risikofaktoren sind:
  • Regulatorisches Risiko: Änderungen der EU-Beihilfenregeln, Kürzungen von Förderbudgets oder Verschiebungen politischer Prioritäten können das Marktvolumen spürbar beeinflussen.
  • Reputations- und Compliance-Risiko: Schon der Eindruck unsauberer Antragspraktiken oder formaler Fehler kann die Beziehung zu Kunden und Behörden belasten und Folgeaufträge gefährden.
  • Konzentrationsrisiko: Eine starke Ausrichtung auf bestimmte Regionen, Programme oder Branchen kann zu Abhängigkeiten führen, sofern keine ausreichende Diversifikation besteht.
  • Wettbewerbsdruck: Der Eintritt großer Beratungs- und Prüfungsgesellschaften in spezialisierte Fördersegmente sowie der Ausbau interner Förderabteilungen bei Großkunden können Margen und Wachstum begrenzen.
  • Transparenzrisiko: Die öffentlich verfügbaren, unabhängig geprüften Detailinformationen zu Finanzkennziffern, Segmentergebnissen und Governance-Strukturen sind begrenzt, was die Analyse für externe Anleger erschwert.
  • l>Hinzu kommt das generelle Risiko, dass sich die erwartete Skalierung der digitalen Angebote langsamer realisiert als geplant oder zusätzliche Investitionen in Technologie und Personal notwendig werden. Für risikoaverse Anleger bedeutet dies, dass ein potenzielles Engagement sorgfältig in das Gesamtportfolio eingebettet, kritisch hinterfragt und nur auf Grundlage eigener, vertiefter Analyse der verfügbaren Primärunterlagen beurteilt werden sollte.
Stand: Oktober 2026
Hinweis

Innoscripta Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

Innoscripta Kursziel 2026

  • Die Innoscripta Kurs Performance für 2026 liegt bei -45,74%. Die Performance der Benchmark Scale 30 (Performance) liegt bei +3,68%. Underperformance: Die Innoscripta Kurs Performance ist um -49,42 Prozentpunkte niedriger als die Performance des Scale 30 (Performance).

Stammdaten

Marktkapitalisierung 436,00 Mio. €
Streubesitz 9,07%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Technologie
Branche Software
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+6,235% Institutionelle Aktionäre
+84,70% Insider Aktionäre
+9,065% Streubesitz

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Schakal1975
Hier mal die "Meinungen" von Claude und ChatGPT.
zu beantwortende Frage an "die beiden": "Skizziere das mögliche Fördervolumen von Innoscripta". Claude meint: "Meine Schätzung: Das adressierbare Fördervolumen liegt für Deutschland und Frankreich zusammen grob bei 10 bis 15 Mrd. € pro Jahr, davon realistisch erreichbar etwa 3 bis 6 Mrd. €. Das ist eine Überschlagsrechnung, keine belastbare Marktstudie. Deutschland. Das ZEW rechnet nach den jüngsten Verbesserungen bei der Forschungszulage mit einem jährlichen Fördervolumen von rund 4 Milliarden Euro. Das ist eher das Potenzial als das, was heute tatsächlich abgerufen wird. Ab 2026 sind bis zu 3 Mio. € Zulage pro Jahr, bei KMU bis zu 4,2 Mio. € möglich. Das Kerngeschäft von innoscripta liegt aber vor allem im Mittelstand. Frankreich. Laut innoscripta ist das dortige Fördervolumen aktuell rund sechsmal so groß wie das deutsche Forschungszulagensystem. Das ist eine Unternehmensangabe, und die Basis (ob Ist- oder Potenzialvolumen) bleibt offen. Mit meinem Hintergrundwissen, dass der CIR in der Größenordnung von 7 Mrd. € liegt, wirkt sie aber plausibel. Vom Gesamtvolumen zum erreichbaren Teil. Von diesen Töpfen ist nur ein Teil wirklich adressierbar: Große Konzerne mit eigenen Steuer- und F&E-Abteilungen fallen weitgehend heraus. Viele Unternehmen haben gar keine förderfähigen Projekte oder keinen Beratungsbedarf. Es gibt Wettbewerber, und viele Firmen beantragen selbst. Deshalb setze ich etwa 30 bis 50 % des Gesamtpools an. Umsatzpotenzial. Für innoscripta zählt am Ende der Gebührenpool. Die Gebühr entsteht nahezu immer schon mit dem Bescheid der Bescheinigungsstelle. Bei einer angenommenen Erfolgsquote von 10 bis 20 % des Fördervolumens (die Sätze habe ich nicht verifiziert) ergäbe das einen Umsatzpool von etwa 0,3 bis 1 Mrd. € jährlich. Risiken für die Rechnung. Die Regulierung kann sich ändern, etwa bei Deckel, Pauschalen und Prüfintensität. Es gab Durchsuchungen in Tutzing und München wegen des Verdachts, Kunden bei unberechtigten Steuervorteilen durch Forschungszulagen unterstützt zu haben. Sollten BSFZ und Finanzämter deshalb strenger prüfen oder Kunden zögern, würde der erreichbare Anteil sinken. Die Auslandsexpansion ist noch sehr jung, und das Frankreich-Potenzial ist bisher kaum belegt." ChatGPT meint: "Ich würde sagen: innoscripta hat in seinem deutschen Kernmarkt bereits rund 27–30 % der relevanten Zielgruppe erschlossen. Beim gesamten Fördervolumen ist der Anteil dagegen deutlich niedriger. Der Geschäftsbericht 2025 liefert dazu eine interessante Kennzahl: innoscripta hatte bei Unternehmen mit mindestens zehn Mitarbeitern einen Marktanteil von über 27 %. Ende des ersten Halbjahres 2026 lag die Kundenzahl bereits bei über 2.900. (https://www.innoscripta.com/EN_innoscripta_GB_2025.pdf?utm_source=chatgpt.com) Wie viel des Marktes ist erschlossen? Kennzahl Einschätzung Erschlossene Zielgruppe in Deutschland über 27 % Noch nicht erschlossene Zielgruppe knapp 73 % Jährliches Fördervolumen in Deutschland (Arbeitsannahme) ca. 4 Mrd. € Davon rechnerisch noch nicht erschlossen ca. 2,9 Mrd. € Die letzte Zeile ist allerdings nur eine grobe Orientierung: Der Anteil der gewonnenen Unternehmen entspricht nicht automatisch dem Anteil des Fördervolumens. Große Unternehmen können wesentlich höhere förderfähige Aufwendungen haben als kleinere. Meine Einschätzung als Aktionär Ich würde für die Bewertung drei Wachstumstreiber auseinanderhalten: Marktdurchdringung: innoscripta kann weitere Unternehmen in Deutschland gewinnen. Wachstum im Bestand: Bestehende Kunden können zusätzliche Forschungsprojekte einreichen. Internationalisierung: Frankreich, Großbritannien und die USA eröffnen zusätzliche Märkte. Im ersten Halbjahr 2026 hatte innoscripta dort bereits erste Kunden gewonnen. (https://www.eqs-news.com/de/news/corporate/innoscripta-se-erfolgreiches-erstes-halbjahr-2026/16435c8e-ae69-4f0d-95fe-58265c72aaf9_de?utm_source=chatgpt.com) Der entscheidende Punkt ist für mich: Mit mehr als 27 % Marktanteil ist innoscripta bereits etabliert, aber noch längst nicht am Ende seines deutschen Wachstumspotenzials. Ich würde allerdings nicht unterstellen, dass die verbleibenden 73 % genauso leicht zu gewinnen sind wie die ersten 27 %. Die noch nicht erschlossenen Unternehmen könnten im Durchschnitt kleiner sein oder weniger Forschungsaktivitäten betreiben. Meine Arbeitshypothese: Allein in Deutschland besteht noch erhebliches Potenzial für mehrere Jahre profitablen Wachstums. International könnte sich der adressierbare Markt anschließend nochmals deutlich vergrößern." Okay. Folgeaufgabe für beide KI`s: "Skizziere das wahrscheinlichste Szenario hinsichtlich der EPS-Entwicklung für die kommenden 5 Jahre." Chat GPT: "Meine wahrscheinlichste Prognose für innoscripta SE ist, dass sich das EPS von 4,26 € im Jahr 2025 auf etwa 10–11 € im Jahr 2031 erhöhen könnte. Das entspräche einer jährlichen Steigerung von rund 16–17 % über sechs Jahre. Ich rechne dabei bewusst nicht mit einer dauerhaften Fortsetzung des bisherigen Wachstums von 60–70 %. Vielmehr unterstelle ich, dass innoscripta zunehmend international wächst, gleichzeitig aber mit steigender Unternehmensgröße etwas langsamer expandiert. 1. Meine EPS-Prognose bis 2031 Als Ausgangspunkt dienen die Geschäftszahlen 2025 und die bestätigte Prognose für 2026. Im ersten Halbjahr 2026 stieg der Umsatz um 43 % auf 63,1 Mio. € und das bereinigte EBIT um 49 % auf 36,4 Mio. €. Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen mindestens 140 Mio. € Umsatz und 80 Mio. € EBIT. (https://live.deutsche-boerse.com/nachrichten/EQS-News-innoscripta-SE-Successful-First-Half-of-2026-ead680e8-c94c-4422-b68e-bf519db7489b?utm_source=chatgpt.com) Meine Prognose für das Ergebnis je Aktie (EPS): Geschäftsjahr EPS-Prognose Wachstum zum Vorjahr 2025 (Ist) 4,26 € +70 % 2026 5,50 € +29 % 2027 6,80 € +24 % 2028 8,00 € +18 % 2029 8,80 € +10 % 2030 9,70 € +10 % 2031 10,70 € +10 % Alle Werte ab 2026 sind meine eigenen Schätzungen, keine offiziellen Unternehmensprognosen. Ich unterstelle rund 10 Mio. ausstehende Aktien und keine wesentliche Verwässerung. Die Prognose für 2026 liegt in der Nähe der aktuellen Analystenschätzungen: MarketScreener nennt für 2026 einen erwarteten Jahresüberschuss von 55 Mio. € und für 2027 von 72 Mio. €. Für 2028 werden 80 Mio. € erwartet. Das entspricht bei 10 Mio. Aktien EPS-Werten von 5,50 €, 7,20 € und 8,00 €. (https://de.marketscreener.com/kurs/aktie/INNOSCRIPTA-SE-189259227/finanzen/) Meine Schätzung für 2027 fällt etwas vorsichtiger aus, weil ich nicht unterstellen möchte, dass die derzeitigen Wachstumsraten ohne Unterbrechung anhalten. 2. Warum ich dieses Szenario für am wahrscheinlichsten halte Ich sehe drei wesentliche Wachstumstreiber. 1. Der deutsche Markt bietet weiterhin Potenzial. innoscripta hat bereits eine starke Position bei der Forschungszulage. Das Unternehmen muss also nicht erst ein neues Geschäftsmodell etablieren, sondern kann seine bestehende Marktstellung ausbauen. Allerdings erwarte ich, dass das Wachstum in Deutschland mit zunehmender Marktdurchdringung langsamer wird. 2. Die Internationalisierung könnte ab 2027 stärker zum Ergebnis beitragen. Im ersten Halbjahr 2026 hat innoscripta erste Kunden in Frankreich, Großbritannien und den USA gewonnen. Das ist ein wichtiger Schritt, aber noch kein Beleg für einen bereits etablierten internationalen Wachstumsmotor. (https://live.deutsche-boerse.com/nachrichten/EQS-News-innoscripta-SE-Successful-First-Half-of-2026-ead680e8-c94c-4422-b68e-bf519db7489b?utm_source=chatgpt.com) Meine Annahme ist, dass diese Märkte zunächst Investitionen erfordern und ab 2028 zunehmend zum Gewinn beitragen. 3. Die hohe Profitabilität bleibt weitgehend erhalten. 2025 erzielte innoscripta einen bereinigten Umsatz von 104 Mio. € und ein bereinigtes EBIT von 63,6 Mio. €. Die bereinigte EBIT-Marge betrug damit rund 61 %. (https://www.innoscripta.com/DE_innoscripta_GB_2025.pdf?utm_source=chatgpt.com) Ich unterstelle nicht, dass diese außergewöhnlich hohe Marge dauerhaft unverändert bleibt. Mit dem Aufbau internationaler Strukturen könnten die Kosten zunächst schneller wachsen als der Umsatz. Dennoch halte ich eine langfristig hohe Profitabilität für realistisch. 3. Was bedeutet das für Dich als Aktionär? Entscheidend ist die Entwicklung des EPS, denn sie zeigt, wie stark der auf eine Aktie entfallende Gewinn wächst. Bei meiner Prognose ergibt sich folgendes Bild: Kennzahl Ergebnis EPS 2025 4,26 € EPS 2031 10,70 € EPS-Zuwachs +151 % Durchschnittliches jährliches EPS-Wachstum ca. 16,6 % Das bedeutet: Der Gewinn je Aktie würde sich in sechs Jahren auf etwa das 2,5-Fache erhöhen. Wenn der Markt innoscripta dann mit demselben Kurs-Gewinn-Verhältnis bewertet wie heute, müsste der Aktienkurs theoretisch ebenfalls ungefähr auf das 2,5-Fache steigen. Dividenden kämen gegebenenfalls hinzu. Das ist allerdings eine vereinfachte Betrachtung. Die tatsächliche Aktienrendite hängt wesentlich davon ab, welches KGV der Markt dem Unternehmen in sechs Jahren zugesteht. 4. Wo liegen die größten Risiken für meine Prognose? Ich sehe vor allem zwei Punkte: Regulatorisches Risiko: Die Forschungszulage ist eine staatlich definierte Förderung. Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen könnten das Wachstum bremsen. Internationalisierung: Sollten die neuen Märkte langsamer wachsen als erwartet oder höhere Kosten verursachen, könnte das EPS deutlich hinter meiner Prognose zurückbleiben. Umgekehrt besteht Aufwärtspotenzial, wenn innoscripta international schneller wächst und seine hohe Marge bewahrt. Mein Fazit Ich halte ein EPS von rund 8 € im Jahr 2028 und 10–11 € im Jahr 2031 für ein plausibles Basisszenario. Das wäre eine ausgesprochen attraktive Gewinnentwicklung. Ich würde allerdings nicht allein auf das EPS schauen: Bei einem Wachstumsunternehmen wie innoscripta ist die entscheidende Frage, ob das heutige KGV angesichts der erwarteten Gewinnsteigerungen niedrig genug ist." Claude meint: "Mein wahrscheinlichstes Szenario: Das EPS wächst von 4,26 € (2025) auf rund 9 € im Jahr 2030, also etwa 15 bis 17 % pro Jahr. Die Entwicklung verläuft über die Jahre deutlich flacher als bisher. Das ist ein Szenario auf Basis meiner Annahmen, keine Prognose des Unternehmens. Ausgangsbasis. 2025 lag der Umsatz bei 104,3 Mio. €, der Jahresüberschuss bei 42,6 Mio. € und das EPS bei 4,26 €. Die EBIT-Marge betrug über 60 %. Daraus ergeben sich rund 10 Mio. Aktien, die ich konstant halte. Im ersten Quartal 2026 stieg der Umsatz von 25,6 auf 40,3 Mio. €. Vor den Durchsuchungen erwartete der Konsens für 2026 ein EPS von 5,68 €. Die Umsatzschätzungen für 2027 und 2028 lagen bei rund 0,20 bzw. 0,24 Mrd. €. Jahr Umsatz (Mio. €) EBIT-Marge EPS (€) 2025 104 ~61 % 4,26 2026e ~145 ~57 % ~5,4 2027e ~180 ~54 % ~6,5 2028e ~212 ~54 % ~7,7 2029e ~240 ~53 % ~8,5 2030e ~265 ~52 % ~9,2 Annahmen dahinter: Wachstum: Es verlangsamt sich von etwa 40 % auf etwa 10 %. Der Deckel von 12 Mio. € und die geplanten Pauschalen heben das Volumen pro Kunde. Zugleich dürfte ein Teil des Wachstums 2025/26 Nachholeffekt sein, etwa durch die abgelaufene Frist für rückwirkende Anträge. Das ist meine Einschätzung und nicht belegt. Marge: Sie sinkt langsam, weil Frankreich und der Ausbau der Standorte Geld kosten und Compliance und Kontrollen aufwendiger werden. Steuern: Ich rechne mit einer Quote von rund 33 %, wie sie sich aus den 2025er Zahlen ergibt. Ausschüttung: Die Dividende von 4,00 € je Aktie entspricht fast dem gesamten Gewinn. Es wächst daher kaum Kapital nach, und das EPS-Wachstum ist rein operativ. Quartalsschwankungen: Umsatz und Nettogewinn sind unregelmäßig. Im zweiten Quartal 2026 gingen sie gegenüber dem Vorquartal deutlich zurück. Warum unter dem früheren Konsens. Ich setze 2026 bis 2028 einen Abschlag von etwa 10 % an. Seit den Durchsuchungen und dem Ermittlungsverdacht zu Forschungszulagen sind Kosten für Gutachten und Aufarbeitung wahrscheinlich, ebenso etwas Zurückhaltung bei Neukunden. Die Bandbreite ist groß: Pessimistisch: Strengere Prüfung durch die BSFZ und die Finanzämter, Rückforderungen oder Bußgelder. Dann läge das EPS 2030 eher bei 4 bis 5 €. Optimistisch: Die Ermittlungen bleiben folgenlos und Frankreich skaliert wie in Deutschland. Dann wären 12 bis 13 € möglich. Das wichtigste Unsicherheitsfeld ist der Ausgang der Ermittlungen. Meine Zahlen sollten nicht als Grundlage für Anlageentscheidungen dienen. Wenn Du magst, rechne ich die drei Szenarien mit Bewertungsmultiplikatoren zu einem Kursziel durch."
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Ntme
Starke Erholung ausgelöst
Das Statement war im Inhalt schon sehr stark .Dies könnte zur einer kurzfristigen Erholung Richtung 55-65 Euro führen
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Purdie
Marge
60 % EBIT Marge für ein relativ einfaches Produkt ist dauerhaft nicht zu halten, auch die Konkurrenz durch neue KI Lösungen wird kommen.
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Schakal1975
@Purdie
Sehr interessant. Ich bin in einem Quasi-Pendant zu Applied Opto investiert - Credo Technologies, habe mit der Aktie auch durchaus Freude. Secunet halte ich auch schon seit Jahren, entsprechend tun die jüngsten Entwicklungen bei der Aktie echt gut nach Jahren der Lethargie. Was mich interessieren würde: Warum siehst Du die Gefahr sinkender Margen bei Innoscripta? Die Pipeline ist ja angeblich voll und die Ambitionen im Ausland haben mich seinerzeit nach einer Empfehlung in Focus Money zum Einstieg bewogen. Wo siehst Du da konkret die Risiken, abseits von der jüngsten Durchsuchung? Danke im Voraus. Gruß Stefan
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Purdie
Schakal
ich bin ein vorsichtiger Anleger, Verlusttrades gilt zu vermeiden ... Innoscripta bleibt sehr riskant, obwohl die Stellungnahme sehr hoffnungsvoll klingt. ich halte zB. secunet, Celestica oder den ganzen Optikbereich wie zB. coherent oder Applied Opto vom Chance Risiko Verhältnis für viel besser. secunet entickelt sich aktuell weg vom Kryptoendgeräteanbieter hin zu Cloud, Netzwerk, Edge und KI Anbieter (redet leider keiner drüber, nur Rüstung und Bundeswehr) Als Ingenieur versuche ich immer neue Technologien zu finden, die selbst ohne Marktwachstum wachsen können. Optoelectr. gehört die Zukunft, um all die neuen Hochleistungschips zu verbinden.
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Purdie
Stellungnahme
EQS-News: innoscripta SE: Update zu den Ermittlungen der Steuerbehörden - Geschäftsbetrieb läuft weiter - volle Transparenz zugesichert - Einladung an Aktionäre zur persönlichen Produktvorstellung EQS-News: innoscripta SE / Schlagwort(e): Sonstiges innoscripta SE: Update zu den Ermittlungen der Steuerbehörden - Geschäftsbetrieb läuft weiter - volle Transparenz zugesichert - Einladung an Aktionäre zur persönlichen Produktvorstellung 02.10.2026 / 19:46 CET/CEST Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Tutzing, 2. Oktober 2026 - Die innoscripta SE (ISIN: DE000A40QVM8, die "Gesellschaft" oder "innoscripta") teilt mit, dass gestern, am 01. Oktober 2026, an den zwei Standorten Tutzing und München der innoscripta-Gruppe eine Durchsuchung auf Basis zweier Beschlüsse des Amtsgerichts Schwäbisch Gmünd stattgefunden hat. Die Ermittlungsmaßnahmen stehen im Zusammenhang des Verdachts der Beihilfe zur Erlangung eines nicht gerechtfertigten Steuervorteils bei der Beantragung von Forschungszulagen durch einzelne Kunden der Gesellschaft. Einer der Mitarbeiter, der mit dem Vorgang betraut war, ist seit mehreren Jahren nicht mehr bei innoscripta beschäftigt. "Die Durchsuchung hat uns völlig überrascht", sagt innoscripta CEO Michael Hohenester. "Wir haben ein großes Interesse, den Fall vollumfänglich aufzuklären und wir kooperieren bestmöglich mit den Behörden. Nach derzeitigem Kenntnisstand sind keine Geschäftsvorgänge im aktuellen Geschäftsjahr betroffen." Der operative Geschäftsbetrieb ist weiterhin sichergestellt und ist durch die Ermittlungen nicht beeinträchtigt. Es wird um Verständnis gebeten, dass die Gesellschaft im Hinblick auf das laufende Verfahren zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Details zu den konkreten Inhalten der Ermittlungen nennen kann. Die Gesellschaft ist von der Qualität und Rechtmäßigkeit ihrer Prozesse überzeugt und lädt daher Aktionäre ein, sich selbst ein Bild von ihrem Softwaresystem zu machen. "Wir setzen auf volle Transparenz", sagt CEO Hohenester. Zur weiteren Einordnung der Ad-hoc-Mitteilung vom 01. Oktober 2026 erläutert die Gesellschaft den Ablauf der Beantragung von Forschungszulagen und ihre Rolle darin: Die Forschungszulage wird in Deutschland in zwei Schritten beantragt. Zunächst prüft die Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ), ob ein Vorhaben die technisch-inhaltlichen Voraussetzungen für eine Förderung erfüllt. Der Honoraranspruch der innoscripta entsteht in nahezu allen Fällen mit Bekanntgabe der F&E-Bescheinigung der BSFZ. Das Geschäftsmodell knüpft damit an eine unabhängige Bestätigung der Förderfähigkeit an. Im zweiten Schritt setzt das jeweils zuständige Finanzamt die Forschungszulage fest. Zuständig ist das Finanzamt des Kunden, in Deutschland gibt es mehrere hundert davon. Die Festsetzung ist damit dezentral organisiert und erfolgt unabhängig von der vorgelagerten Bescheinigung durch die BSFZ, häufig mit deutlichem zeitlichem Abstand. Grundlage für die Festsetzung bei den Kunden von innoscripta ist eine Datenbasis, die von dem jeweiligen Kunden in der Software der Gesellschaft strukturiert erfasst wird und für den Kunden und dessen Steuerberater jederzeit transparent einsehbar ist. Der Kunde und/oder der jeweilige Steuerberater prüft die Daten abschließend. Den Antrag auf Festsetzung stellt der Kunde selbst oder sein Steuerberater. Auf dieser Grundlage wurden bereits mehrere Tausend Forschungszulagen für Kunden von innoscripta von Finanzämtern in ganz Deutschland festgesetzt und in zahlreichen Betriebsprüfungen bestätigt. innoscripta hat ihre Prozesse und ihr Softwaresystem wiederholt externen rechtlichen und steuerlichen Prüfungen unterzogen, unter anderem vor dem Börsengang im Mai 2025. Die Gesellschaft kooperiert mit den Ermittlungsbehörden bei der Aufklärung des Sachverhalts und ist zuversichtlich, dass sich die Ordnungsmäßigkeit ihrer Prozesse bestätigen wird. Um die Funktionsweise des Systems transparent zu machen, lädt innoscripta interessierte Aktionäre zu einer Produktvorstellung in ihre Geschäftsräume in Tutzing, Bahnhofstraße 17, ein. Anmeldungen bitte an ir@innoscripta.com. Die Termine werden kurzfristig bekannt gegeben. 02.10.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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Purdie
Re
ich war immer skeptisch, insbesondere, dass die hohe Marge deutlich sinkt, aber mit möglichem F&E Betrug habe ich nicht gerechnet. Hatte selbst am Montag zu 89 € verkauft, sehr bitter wer hier drinhängt ... Kurse unter 10 € möglich.
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Schakal1975
Interview
https://www.deraktionaer.de/artikel/aktien/geheime-ki-gewinner-kennen-sie-diese-deutsche-aktie-20409622.html
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Purdie
Call
Kernaussagen von CEO Michael HohenesterMarktstellung in Deutschland: „We have managed to capture already around 10% of the whole German R&D workforce.“ Die Skalierung erleichtert die Standardisierung der Dokumentation und verbessert die Qualität der Claims. Bei großen Unternehmen (Nicht-KMU) mit BSFZ-Bescheinigung 2025 lag der Anteil der innoscripta-Kunden bei 31 % – die Plattform werde zunehmend zum Standard. Software-Migration (Clusterix): Die Migration im Q1 war nötig für nationale Märkte und künftige Effizienzgewinne. Sie verzögerte Einreichungen um ca. 1,5 Monate, was Umsatz von Q2 in spätere Quartale verschob. Das Volumen sei nicht verloren, sondern nur verschoben. Man erwarte Aufholung in Q3/Q4. Kein nachhaltiger negativer Einfluss auf den Wachstumspfad. Internationale Expansion: Erfolgreiche Markteintritte in Frankreich (Büro nahe Toulouse), UK (Manchester) und USA mit ersten Verträgen. In Frankreich: „We don’t compete over price, we compete over quality.“ Fokus auf größere Unternehmen und bessere Claims (erhöhte behördliche Prüfung). In den USA: strengere Dokumentationsanforderungen (u. a. IRS Form 6765) schaffen Bedarf. Erste US-Kunden sind vor allem deutsche Firmen mit US-Töchtern; Aufbau lokaler Teams hat Priorität. Neue Märkte sollen in 2026 noch keine wesentlichen Umsatzbeiträge liefern. Ziel: ca. 1 Mio. USD Umsatz pro neuem Markt im ersten Jahr. Geschäftsmodell / Stabilität: F&E-Aktivitäten und die dazugehörigen Steuergutschriften sind weniger zyklisch als die allgemeine Konjunktur. Stetiges Kundenwachstum und niedrige Churn-Rate bestätigen die Stabilität. Aussagen von CFO Alexander Meyer Bestätigung der starken H1-Entwicklung: Umsatz von 44 auf 63 Mio. EUR, EBIT von 24,5 auf 36,4 Mio. EUR. Zusätzliche Ausgaben resultieren aus Investitionen in internationale Märkte (Verträge kommen mit Verzögerung). Bestätigung der Guidance: 140 Mio. EUR Umsatz und 80 Mio. EUR EBIT. Weitere Themen aus Q&AKundenakquisitionskosten: Steigen durch Internationalisierung, aber planmäßig. KI: Hauptsächlich für Document Parsing (Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit, Qualität); proprietary Data Processing bleibt in der EU. Kapitalallokation: Dividende stabil oder leicht steigend; keine konkreten Buyback- oder M&A-Pläne (keine passenden Targets). H2-Ausblick: Starkes Wachstum erwartet, getrieben durch Nachhol-Einreichungen und Internationalisierung. Zusammenfassung des Vorstands: Starkes organisches Wachstum im Kerngeschäft (Deutschland), erfolgreiche Plattform-Skalierung und planmäßige Internationalisierung. Timing-Effekte der Migration sind temporär; die Jahresziele bleiben erreichbar. Clusterix wird als zentrale, skalierbare Infrastruktur weiter gestärkt (Datenqualität, automatisierte Validierung, internationale Workflows).
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Tausender
Bestätigung der Dividende
durch Pressemitteilung, die gestern Abend nachbörslich veröffentlicht wurde. Den Zeitpunkt finde ich etwas unglücklich, da es sich doch um eine positive Nachricht handelt. Die sollte nicht im Wochenende untergehen. Montag früh hätte ich besser gefunden. Positiv finde ich die zuversichtliche Aussage des Vorstands über die weitere Entwicklung: https://www.tradegatebsx.com/finanz-nachrichten-detail.php?id=20260220006392 Hier noch ein Interview nit dem CFO: https://www.deraktionaer.de/artikel/aktien/innoscripta-coo-sebastian-schwertlein-ueber-den-boersengang-clusterix-und-expansionsplaene-20395466.html
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Tausender
CC von heute
Ich hoffe, der Conderence Call (englisch) wird bald auf der Innoscripta-Seite zum "Nachhören" bereitgestellt, damit jeder sich selbst ein Bild machen kann. Ich habe längst nicht alles verstanden, deshalb nehmt meine Aussagen mit einer gewissen Skepsis...:-) Interessant fand ich folgendes: Es wurde eine Tafel mit bekannteren Kunden gezeigt wie Edeka, Bayern München (!), Pepsi, Atlas Copco und viele mehr. Man möchte in D vor allem größere Firmen als Kunden gewinnen. Die internationale Expansion ist in der Entwicklung (GB,F; aber womöglich auch Canada und USA). Hier ist kurzfristig wohl noch nicht viel zu erwarten. Es wurde auch erläutert, dass es relativ lange dauert, bis das Geld vom Bund ausgezahlt wird: Nach drei Monaten ist ein Antrag bearbeitet; nach ca. 12 Monaten fließt das Geld. Das heißt, es wurden z.B. letztes Jahr viele neue Kunden gewonnen, aber noch kein Umsatz mit ihnen generiert. Auch wird mit dem Kunden nicht gleich der höchstmögliche Förderbetrag beantragt, sondern erst einmal eine Art "Probeantrag" über eine Teilsumme gestellt (um Erfahrung zu sammeln?). Dadurch geht wohl keine Förderung verloren, weil Anträge bis zu 4 Jahren rückwirkend gestellt werden können, wenn ich das richtig verstanden habe. Einen Ausblick für 2026 soll es wohl im April auf einer Investorenkonferenz geben; über eine Dividende und deren Höhe wird im Unternehmen diskutiert. Cash braucht man nicht; Aktienrückkäufe will man nicht, weil der Free Float sowieso relativ gering ist. Es spricht also alles für 'ne ordentliche Dividende. Insgesamt waren beide Vostände optimistisch. Man sieht in D noch viel Potential, bevor man hier an Wachstumsgrenzen stößt. Wie gesagt: Hört euch den Call nach Möglichkeit selbst an; Obiges ist ohne Gewähr...
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Tausender
"evtl. wäre mal ein Vorstandsinterview sinnvoll."
Purdie, meine Rede. Tue Gutes und rede darüber. Ich hatte letztens einen Artikel über die ach so gefürchteten AI-Agenten gelesen (und höchstens die Hälfte verstanden), in dem der Crowdstrike-CEO zitiert wird mit dem Spruch: "Diese Agenten jagen mir eine Heidenangst ein" und fragt, ob die Unternehmen sich darüber klar sind, welche Risiken sie sich ins Haus holen, wenn diese Agenten auf alle möglichen Daten zugreifen können, die sie zum Stricken neuer Software brauchen...und anschließend hochsensible Daten womöglich "außer Haus" schicken usw. Innoscripta wäre gut beraten deutlich zu machen warum die KI kein Gegner für die eigene Software ist, sondern ein effizientes Hilfsmittel. Wie auch immer, gestern war der erste Tag seit langem, an dem die Aktie deutlich positiv geschlossen hat. Der Boss kauft Aktien zu 82 Euro zurück, die er für 120,- platzieren konnte. Mir soll`s recht sein.
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Häufig gestellte Fragen zur Innoscripta Aktie und zum Innoscripta Kurs

Der aktuelle Kurs der Innoscripta Aktie liegt bei 49,55 €.

Für 1.000€ kann man sich 20,18 Innoscripta Aktien kaufen.

Die 1 Monats-Performance der Innoscripta Aktie beträgt aktuell -43,68%.

Die 1 Jahres-Performance der Innoscripta Aktie beträgt aktuell -53,86%.

Der Aktienkurs der Innoscripta Aktie liegt aktuell bei 49,55 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -43,68% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Innoscripta eine Wertentwicklung von -32,51% aus und über 6 Monate sind es -31,85%.

Das 52-Wochen-Hoch der Innoscripta Aktie liegt bei 137,00 €.

Das 52-Wochen-Tief der Innoscripta Aktie liegt bei 31,05 €.

Das Allzeithoch von Innoscripta liegt bei 137,00 €.

Das Allzeittief von Innoscripta liegt bei 31,05 €.

Die Volatilität der Innoscripta Aktie liegt derzeit bei 89,38%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Innoscripta in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 436,00 Mio. €

Insgesamt sind 10,0 Mio Innoscripta Aktien im Umlauf.

Institutionelle Aktionäre hält +6,235% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Innoscripta hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Innoscripta gehört zum Sektor Software.

Das KGV der Innoscripta Aktie beträgt 1,85.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Innoscripta betrug 103.413.275 €.

Laut Daten gab es in den letzten 3 Monaten Insidertransaktionen, die Hinweise auf die Stimmung innerhalb von Innoscripta geben. Dabei gab es keine Verkäufe der Innoscripta Aktie und 3 Käufe der Innoscripta Aktie.

Ja, Innoscripta zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 22.04.2026 eine Dividende in Höhe von 4,00 € gezahlt.

Zuletzt hat Innoscripta am 22.04.2026 eine Dividende in Höhe von 4,00 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 8,47%.

Die letzte Dividende von Innoscripta wurde am 22.04.2026 in Höhe von 4,00 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 8,47%.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 22.04.2026. Es wurde eine Dividende in Höhe von 4,00 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.

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