Innoscripta SE

Aktie
WKN:  A40QVM ISIN:  DE000A40QVM8 Branche:  Software Land:  Deutschland
81,70 €
+0,3 €
+0,37%
07.09.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
816,00 Mio. €
Streubesitz
100,00%
KGV
3,41
Dividende
4,00 €
Innoscripta Aktie Chart

Innoscripta Unternehmensbeschreibung

Innoscripta SE ist ein auf F&E-Förderung, Innovationsfinanzierung und Forschungsmanagement spezialisiertes Unternehmen mit Fokus auf technologieorientierte Mittelständler und forschungsstarke Industrieunternehmen. Die Gesellschaft versteht sich als Schnittstelle zwischen Unternehmensforschung, öffentlicher Förderlandschaft und Kapitalmarkt. Im Zentrum steht die strukturierte Identifikation, Beantragung und Abwicklung von nationalen und europäischen Förderprogrammen, ergänzt um Beratungs- und Softwarelösungen entlang des Innovationszyklus. Innoscripta agiert damit als Nischenanbieter im Segment forschungsnaher Professional Services, der von steigenden F&E-Budgets, regulatorischer Komplexität und dem europäischen Fokus auf technologische Souveränität profitieren soll.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Innoscripta SE basiert im Kern auf dienstleistungsorientierter Unterstützung von Forschungs- und Innovationsvorhaben. Das Unternehmen begleitet Kunden über wesentliche Phasen des Lebenszyklus von F&E-Projekten: von der Identifikation förderfähiger Vorhaben über die Antragsstellung bis hin zu Reporting, Controlling und administrativer Projektabwicklung. Innoscripta erzielt Erlöse primär durch Beratungs- und Servicehonorare, teilweise auch erfolgsabhängig strukturiert. Die Gesellschaft agiert damit als Intermediär zwischen Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und öffentlichen Fördermittelgebern. Ergänzend entwickelt und vertreibt Innoscripta digitale Lösungen zur strukturierten Planung, Dokumentation und Steuerung von Innovationsprojekten. Das stärkere Gewicht von wissensintensiven Dienstleistungen, kombiniert mit Software- und Plattformansätzen, zielt auf skalierbare, wiederkehrende Umsätze mit hoher Kundenbindung. Das Geschäftsmodell ist im Grundsatz asset-light, wissensbasiert und in hohem Maße abhängig von regulatorischen Rahmenbedingungen der Forschungsförderung.

Mission und strategische Zielsetzung

Die Mission von Innoscripta SE besteht darin, Unternehmen den Zugang zu F&E-Fördermitteln zu erleichtern und Innovationsaktivitäten planbarer und effizienter zu machen. Im Vordergrund steht die Beschleunigung technologischer Entwicklung durch professionelle Strukturierung von Förder- und Finanzierungsströmen. Strategisch positioniert sich die Gesellschaft als Partner für Innovationsökosysteme in Europa, mit dem Anspruch, sowohl den Mittelstand als auch größere Unternehmen beim Auf- und Ausbau ihrer Forschungsportfolios zu begleiten. Die Unternehmensstrategie priorisiert Skalierung über digitale Prozesse, Standardisierung von Beratungsleistungen, Internationalisierung in attraktive EU-Förderregionen sowie den Ausbau von Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen.

Produkte und Dienstleistungen

Das Leistungsangebot von Innoscripta SE umfasst mehrere ineinandergreifende Produkt- und Servicebausteine. Typische Dienstleistungsfelder sind:
  • Analyse und Strukturierung unternehmensinterner F&E-Projektportfolios hinsichtlich Förderfähigkeit
  • Konzeption, Erstellung und Einreichung von Förderanträgen auf nationaler und EU-Ebene
  • Administrative Begleitung, Compliance-Management und Reporting gegenüber Fördermittelgebern
  • Beratung zu staatlichen Anreizsystemen wie steuerlicher Forschungsförderung und Beihilfenrecht
  • Unterstützung bei Konsortialprojekten mit Hochschulen und Forschungsinstituten
  • l>Ergänzend dazu entwickelt Innoscripta Software- und Plattformlösungen für F&E-Management, Dokumentation und interne Governance von Innovationsprojekten. Diese digitalen Tools sollen insbesondere Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Audit-Sicherheit der Forschungsaktivitäten erhöhen. Für institutionelle Kunden ergeben sich Synergien durch die Kombination aus Beratungs-Know-how, standardisierten Prozessen und einem softwaregestützten Projekt- und Datenmanagement.

Business Units und operative Struktur

Öffentlich zugängliche Detailinformationen zu exakt abgegrenzten Business Units von Innoscripta SE sind begrenzt. Strukturell lässt sich die Tätigkeit jedoch in mehrere Funktionsbereiche unterteilen:
  • F&E-Förderberatung mit Schwerpunkt auf der inhaltlichen und formalen Ausgestaltung von Projektanträgen
  • Projektmanagement und Förder-Compliance mit Fokus auf Reporting, Mittelverwendungskontrolle und Kommunikation mit Behörden
  • Software- und Plattformentwicklung im Umfeld von F&E- und Innovationsmanagement
  • Business Development und Partnerschaften, insbesondere mit Hochschulen, Verbänden und Technologieclustern
  • l>Diese Segmente werden regional auf verschiedene Länder und Förderregime ausgerichtet, mit Schwerpunkt im europäischen Raum. Mangels detaillierter Segmentberichterstattung lassen sich Anteilsgrößen der einzelnen Einheiten derzeit nicht verlässlich quantifizieren.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Innoscripta SE operiert in einem stark regulierten, komplexen Umfeld, in dem tiefes Verständnis von Förderregularien, Beihilferecht und technischen Innovationsinhalten erforderlich ist. Ein potenzielles Alleinstellungsmerkmal liegt in der Kombination aus spezialisierter F&E-Förderberatung und der Entwicklung digitaler Werkzeuge zur Standardisierung und Skalierung dieser Dienstleistung. Mögliche Burggräben ergeben sich aus:
  • kumuliertem Know-how zu nationalen und europäischen Förderprogrammen sowie deren Antragslogik
  • Erfahrung in der Abstimmung mit öffentlichen Förderinstitutionen, Prüfbehörden und Partnerorganisationen
  • langfristigen Kundenbeziehungen, da F&E-Programme wiederkehrend und mehrjährig angelegt sind
  • eigenen Methoden zur Strukturierung und Dokumentation von Forschungsprojekten
  • l>Im Vergleich zu rein klassischen Beratungsunternehmen versucht Innoscripta, einen Moat über Prozesssoftware, standardisierte Workflows und datenbasierte Auswertung von Projekterfahrungen aufzubauen. Diese Burggräben beruhen überwiegend auf kumuliertem Wissen und Kundenbindung und weniger auf hart schützbaren Patenten oder exklusiven Lizenzen.

Wettbewerbsumfeld

Innoscripta SE bewegt sich im Wettbewerbsfeld spezialisierter Fördermittelberater, innovationsnaher Consulting-Boutiquen sowie der F&E-bezogenen Bereiche großer Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Strategieberater. Zu den indirekten Wettbewerbern zählen:
  • Beratungsunternehmen mit Schwerpunkt öffentliche Förderprogramme und EU-Projektfinanzierung
  • große Prüfungs- und Beratungsgesellschaften, die eigene Einheiten für staatliche Beihilfen und steuerliche Forschungsförderung unterhalten
  • regionale Förderagenturen und Innovationszentren mit Beratungsmandat
  • Inhouse-Förderabteilungen größerer Konzerne, die Förderanträge eigenständig abwickeln
  • l>Der Markt ist fragmentiert, mit teils starker regionaler Prägung. Innoscripta konkurriert vor allem über Spezialisierungsgrad, Erfolgsquote, Branchenkenntnis und die Fähigkeit, komplexe F&E-Konsortien zu strukturieren. Preiswettbewerb spielt eine Rolle, wird aber durch die hohe Individualität der Projekte und erfolgsabhängige Honorarmodelle teilweise abgefedert.

Management und Strategie

Die Unternehmensführung von Innoscripta SE ist unternehmerisch und technologieorientiert geprägt. Im Management dominieren Profile mit Hintergrund in Naturwissenschaften, Ingenieurwesen, Betriebswirtschaft und Förderpolitik. Strategisch verfolgt das Führungsteam mehrere Stoßrichtungen:
  • Vertiefung der Branchenfokussierung auf technologieintensive Sektoren wie Maschinenbau, Automotive, Life Sciences, IT und industrielle Digitalisierung
  • Ausbau des internationalen Footprints in förderintensiven EU-Mitgliedstaaten
  • Skalierung der digitalen Plattformen zur Erhöhung der operativen Effizienz und Reproduzierbarkeit von Beratungsprozessen
  • Aufbau von Partnerschaften mit Universitäten, Forschungseinrichtungen und Technologieclustern zur Generierung qualifizierter Projektpipelines
  • l>Die öffentliche Verfügbarkeit umfassender, unabhängig geprüfter Biografiedaten zu einzelnen Führungspersonen ist begrenzt, weshalb auf detaillierte personenbezogene Ausführungen verzichtet wird.

Branchen- und Regionalanalyse

Innoscripta SE agiert an der Schnittstelle von Beratungsindustrie, Softwarelösungen für Projekt- und Forschungsmanagement und öffentlicher Forschungsförderung. Die adressierten Branchen zeichnen sich durch steigende F&E-Intensität und hohen Innovationsdruck aus. In Europa verstärken politische Programme, etwa auf Ebene der Europäischen Union und der Mitgliedstaaten, die Nachfrage nach professionellem Förder- und Beihilfenmanagement. Langfristige Strukturtrends wie Dekarbonisierung, Digitalisierung der Industrie, Health-Tech und Sicherheits- sowie Verteidigungstechnologien sorgen für wachsende, komplexe Förderkulissen. Regional liegt der Schwerpunkt auf europäischen Märkten mit ausgeprägten Förderstrukturen und einem relevanten industriellen Mittelstand. Regulatorische Änderungen, Haushaltskonsolidierungen oder Prioritätenwechsel in der Industriepolitik können jedoch erheblichen Einfluss auf Volumen und Ausgestaltung der Programme haben. Für Marktteilnehmer wie Innoscripta bedeutet dies einerseits strukturelle Wachstumschancen, andererseits eine erhöhte Abhängigkeit von politisch administrierten Budgets und rechtlichen Rahmenbedingungen.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Innoscripta SE ist aus dem Umfeld wissenschaftsnaher Beratung und Forschungsmanagement hervorgegangen und wurde mit dem Ziel gegründet, Innovatoren einen systematischen Zugang zu Fördermitteln zu eröffnen. Im Verlauf der Unternehmensentwicklung hat sich der Fokus von reiner Antragserstellung hin zu einem umfassenderen Innovations-Lifecycle-Management verschoben. Schrittweise wurden zusätzliche Kompetenzfelder wie Projektcontrolling, Compliance-Dokumentation und softwaregestützte F&E-Steuerung aufgebaut. Die Wahl der europäischen Rechtsform SE signalisiert eine internationale Ausrichtung und die Absicht, grenzüberschreitend in verschiedenen Märkten zu agieren. Über die konkrete Chronologie der Meilensteine liegen öffentlich keine in sich geschlossenen, mehrfach verifizierten Primärquellen vor, weshalb hier bewusst auf detaillierte Jahreszahlen verzichtet wird.

Besonderheiten und Governance-Aspekte

Als Berater und Dienstleister im regulierten Feld der Forschungsförderung unterliegt Innoscripta SE erhöhten Anforderungen an Dokumentationsqualität, Transparenz und Compliance. Eine Besonderheit liegt in der engen Verzahnung von inhaltlicher F&E-Expertise und formaler Beihilfenkompetenz. Diese Kombination ist für die Bewilligungsfähigkeit von Projekten ebenso zentral wie für spätere Prüfungen durch Behörden oder Rechnungshöfe. Weitere Besonderheiten sind:
  • die Abhängigkeit des Geschäfts von Vertrauen seitens Kunden und Förderinstitutionen
  • die Reputationssensibilität gegenüber etwaigen Unregelmäßigkeiten bei Förderanträgen oder Verwendungsnachweisen
  • die zunehmende Bedeutung von IT-Sicherheit und Datenschutz aufgrund sensibler Projektdaten
  • die Notwendigkeit, Veränderungen in EU-Beihilferegeln und nationalen Förderrichtlinien laufend zu antizipieren
  • l>Für externe Kapitalgeber ist die Qualität der internen Kontrollsysteme, der Compliance-Prozesse und der externen Prüfung von besonderer Relevanz. Detaillierte, unabhängig geprüfte Informationen hierzu sind jedoch nur begrenzt öffentlich verfügbar.

Chancen aus Anlegersicht

Aus Perspektive eines konservativen Anlegers ergeben sich für ein potenzielles Engagement in Innoscripta SE verschiedene Chancen. Die Nachfrage nach professionellem Management von F&E-Förderung dürfte strukturell von mehreren Faktoren getragen werden:
  • zunehmende F&E-Budgets in technologieintensiven Branchen und wachsender Innovationsdruck
  • hohe Komplexität und Fragmentierung der europäischen Förderlandschaft, die spezialisierte Dienstleister begünstigt
  • verstärkter politischer Fokus auf technologische Souveränität, Klimaschutz, Digitalisierung und Resilienz von Lieferketten
  • Skalierungspotenzial durch standardisierte Prozesse und softwaregestützte Plattformlösungen
  • Möglichkeit, wiederkehrende Mandate mit Bestandskunden auszubauen und Netzwerkeffekte in Innovationsclustern zu nutzen
  • l>Gelingt es Innoscripta, die eigene Position als vertrauenswürdiger Spezialist zu festigen, die Digitalisierung der Dienstleistungstiefe voranzutreiben und regulatorische Veränderungen proaktiv in marktfähige Angebote zu übersetzen, kann sich ein wachstumsorientiertes Nischengeschäft mit stabilen Kundenbeziehungen entwickeln. Die konkrete Attraktivität eines Engagements hängt jedoch von der individuellen Portfoliosituation, der Risikotragfähigkeit und der Auswertung aktueller Unternehmensunterlagen ab.

Risiken und Einschränkungen für ein Investment

Gleichzeitig ist ein Investment in Innoscripta SE mit spezifischen Risiken behaftet, die konservative Anleger sorgfältig gewichten sollten. Zentrale Risikofaktoren sind:
  • Regulatorisches Risiko: Änderungen der EU-Beihilfenregeln, Kürzungen von Förderbudgets oder Verschiebungen politischer Prioritäten können das Marktvolumen spürbar beeinflussen.
  • Reputations- und Compliance-Risiko: Schon der Eindruck unsauberer Antragspraktiken oder formaler Fehler kann die Beziehung zu Kunden und Behörden belasten und Folgeaufträge gefährden.
  • Konzentrationsrisiko: Eine starke Ausrichtung auf bestimmte Regionen, Programme oder Branchen kann zu Abhängigkeiten führen, sofern keine ausreichende Diversifikation besteht.
  • Wettbewerbsdruck: Der Eintritt großer Beratungs- und Prüfungsgesellschaften in spezialisierte Fördersegmente sowie der Ausbau interner Förderabteilungen bei Großkunden können Margen und Wachstum begrenzen.
  • Transparenzrisiko: Die öffentlich verfügbaren, unabhängig geprüften Detailinformationen zu Finanzkennziffern, Segmentergebnissen und Governance-Strukturen sind begrenzt, was die Analyse für externe Anleger erschwert.
  • l>Hinzu kommt das generelle Risiko, dass sich die erwartete Skalierung der digitalen Angebote langsamer realisiert als geplant oder zusätzliche Investitionen in Technologie und Personal notwendig werden. Für risikoaverse Anleger bedeutet dies, dass ein potenzielles Engagement sorgfältig in das Gesamtportfolio eingebettet, kritisch hinterfragt und nur auf Grundlage eigener, vertiefter Analyse der verfügbaren Primärunterlagen beurteilt werden sollte.
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Kursdaten

Geld/Brief -   / -  
Spread -
Schluss Vortag 81,40 €
Gehandelte Stücke 5.766
Tagesvolumen Vortag 394.359,7 €
Tagestief 80,70 €
Tageshoch 82,70 €
52W-Tief 61,10 €
52W-Hoch 137,00 €
Jahrestief 61,10 €
Jahreshoch 95,00 €

Community: Diskussion zur Innoscripta Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Diskussionen betonen Innoscriptas skalierbare Clusterix‑Plattform als Kernprodukt, die starke H1‑Entwicklung (Umsatz 44 → 63 Mio. EUR, EBIT 24,5 → 36,4 Mio. EUR), die bestätigte Jahres‑Guidance (ca. 140 Mio. EUR Umsatz, 80 Mio. EUR EBIT) sowie eine vorgeschlagene Dividende von rund EUR 4,– (etwa 6 % Rendite), wobei der Vorstand keine Rückkäufe plant und Kapital in die internationale Expansion investiert.
  • Die Migration auf die neue Clusterix‑Infrastruktur verzögerte Einreichungen und verschob Umsatz zeitlich (etwa 1,5 Monate), soll aber keinen nachhaltigen negativen Einfluss haben; erste Markteintritte in Frankreich, Großbritannien und den USA laufen an, erhöhen vorübergehend die Kundenakquisekosten und sollen mittelfristig zusätzliche Umsätze bringen.
  • Die Anlegerstimmung ist geteilt: heftige Insiderkäufe und positive Aussagen des Vorstands signalisieren Vertrauen, während andere Marktteilnehmer KI‑Risiken und mögliche Kannibalisierung befürchten; das Management sieht KI primär als ergänzenden Baustein für Document Parsing, Datenqualität, Governance und Auditierbarkeit, nicht als Ersatz der Plattform.
Hinweis
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Innoscripta Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 103,41 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 63,48 €
Jahresüberschuss in Mio. 42,61 €
Umsatz je Aktie 10,34 €
Gewinn je Aktie 4,26 €
Gewinnrendite +41,20%
Umsatzrendite +41,20%
Return on Investment +42,18%
Marktkapitalisierung in Mio. 816,00 €
KGV (Kurs/Gewinn) 21,20
KBV (Kurs/Buchwert) 16,78
KUV (Kurs/Umsatz) 8,73
Eigenkapitalrendite +79,23%
Eigenkapitalquote +53,24%

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Datum Dividende
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Innoscripta Termine

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Innoscripta Aktie: Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 80,60 +0,50%
80,20 € 07.09.26
Frankfurt 81,50 +0,37%
81,20 € 07.09.26
Gettex 82,00 -0,49%
82,40 € 07.09.26
Hamburg 81,00 -0,25%
81,20 € 07.09.26
L&S RT 81,65 +0,18%
81,50 € 07.09.26
München 82,60 +0,85%
81,90 € 07.09.26
Quotrix 81,30 +0,37%
81,00 € 07.09.26
Stuttgart 80,80 +0,37%
80,50 € 07.09.26
Tradegate 82,60 +1,35%
81,50 € 07.09.26
Xetra 81,70 +0,37%
81,40 € 07.09.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
07.09.26 82,05 332 T
04.09.26 81,40 394 T
03.09.26 81,60 0,62 M
02.09.26 80,10 0,58 M
01.09.26 80,00 0,96 M
31.08.26 84,50 1,19 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 84,50 € -2,90%
1 Monat 79,90 € +2,69%
6 Monate 78,40 € +4,66%
1 Jahr 131,60 € -37,65%
5 Jahre - -

Unternehmensprofil Innoscripta

Innoscripta SE ist ein auf F&E-Förderung, Innovationsfinanzierung und Forschungsmanagement spezialisiertes Unternehmen mit Fokus auf technologieorientierte Mittelständler und forschungsstarke Industrieunternehmen. Die Gesellschaft versteht sich als Schnittstelle zwischen Unternehmensforschung, öffentlicher Förderlandschaft und Kapitalmarkt. Im Zentrum steht die strukturierte Identifikation, Beantragung und Abwicklung von nationalen und europäischen Förderprogrammen, ergänzt um Beratungs- und Softwarelösungen entlang des Innovationszyklus. Innoscripta agiert damit als Nischenanbieter im Segment forschungsnaher Professional Services, der von steigenden F&E-Budgets, regulatorischer Komplexität und dem europäischen Fokus auf technologische Souveränität profitieren soll.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Innoscripta SE basiert im Kern auf dienstleistungsorientierter Unterstützung von Forschungs- und Innovationsvorhaben. Das Unternehmen begleitet Kunden über wesentliche Phasen des Lebenszyklus von F&E-Projekten: von der Identifikation förderfähiger Vorhaben über die Antragsstellung bis hin zu Reporting, Controlling und administrativer Projektabwicklung. Innoscripta erzielt Erlöse primär durch Beratungs- und Servicehonorare, teilweise auch erfolgsabhängig strukturiert. Die Gesellschaft agiert damit als Intermediär zwischen Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und öffentlichen Fördermittelgebern. Ergänzend entwickelt und vertreibt Innoscripta digitale Lösungen zur strukturierten Planung, Dokumentation und Steuerung von Innovationsprojekten. Das stärkere Gewicht von wissensintensiven Dienstleistungen, kombiniert mit Software- und Plattformansätzen, zielt auf skalierbare, wiederkehrende Umsätze mit hoher Kundenbindung. Das Geschäftsmodell ist im Grundsatz asset-light, wissensbasiert und in hohem Maße abhängig von regulatorischen Rahmenbedingungen der Forschungsförderung.

Mission und strategische Zielsetzung

Die Mission von Innoscripta SE besteht darin, Unternehmen den Zugang zu F&E-Fördermitteln zu erleichtern und Innovationsaktivitäten planbarer und effizienter zu machen. Im Vordergrund steht die Beschleunigung technologischer Entwicklung durch professionelle Strukturierung von Förder- und Finanzierungsströmen. Strategisch positioniert sich die Gesellschaft als Partner für Innovationsökosysteme in Europa, mit dem Anspruch, sowohl den Mittelstand als auch größere Unternehmen beim Auf- und Ausbau ihrer Forschungsportfolios zu begleiten. Die Unternehmensstrategie priorisiert Skalierung über digitale Prozesse, Standardisierung von Beratungsleistungen, Internationalisierung in attraktive EU-Förderregionen sowie den Ausbau von Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen.

Produkte und Dienstleistungen

Das Leistungsangebot von Innoscripta SE umfasst mehrere ineinandergreifende Produkt- und Servicebausteine. Typische Dienstleistungsfelder sind:
  • Analyse und Strukturierung unternehmensinterner F&E-Projektportfolios hinsichtlich Förderfähigkeit
  • Konzeption, Erstellung und Einreichung von Förderanträgen auf nationaler und EU-Ebene
  • Administrative Begleitung, Compliance-Management und Reporting gegenüber Fördermittelgebern
  • Beratung zu staatlichen Anreizsystemen wie steuerlicher Forschungsförderung und Beihilfenrecht
  • Unterstützung bei Konsortialprojekten mit Hochschulen und Forschungsinstituten
  • l>Ergänzend dazu entwickelt Innoscripta Software- und Plattformlösungen für F&E-Management, Dokumentation und interne Governance von Innovationsprojekten. Diese digitalen Tools sollen insbesondere Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Audit-Sicherheit der Forschungsaktivitäten erhöhen. Für institutionelle Kunden ergeben sich Synergien durch die Kombination aus Beratungs-Know-how, standardisierten Prozessen und einem softwaregestützten Projekt- und Datenmanagement.

Business Units und operative Struktur

Öffentlich zugängliche Detailinformationen zu exakt abgegrenzten Business Units von Innoscripta SE sind begrenzt. Strukturell lässt sich die Tätigkeit jedoch in mehrere Funktionsbereiche unterteilen:
  • F&E-Förderberatung mit Schwerpunkt auf der inhaltlichen und formalen Ausgestaltung von Projektanträgen
  • Projektmanagement und Förder-Compliance mit Fokus auf Reporting, Mittelverwendungskontrolle und Kommunikation mit Behörden
  • Software- und Plattformentwicklung im Umfeld von F&E- und Innovationsmanagement
  • Business Development und Partnerschaften, insbesondere mit Hochschulen, Verbänden und Technologieclustern
  • l>Diese Segmente werden regional auf verschiedene Länder und Förderregime ausgerichtet, mit Schwerpunkt im europäischen Raum. Mangels detaillierter Segmentberichterstattung lassen sich Anteilsgrößen der einzelnen Einheiten derzeit nicht verlässlich quantifizieren.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Innoscripta SE operiert in einem stark regulierten, komplexen Umfeld, in dem tiefes Verständnis von Förderregularien, Beihilferecht und technischen Innovationsinhalten erforderlich ist. Ein potenzielles Alleinstellungsmerkmal liegt in der Kombination aus spezialisierter F&E-Förderberatung und der Entwicklung digitaler Werkzeuge zur Standardisierung und Skalierung dieser Dienstleistung. Mögliche Burggräben ergeben sich aus:
  • kumuliertem Know-how zu nationalen und europäischen Förderprogrammen sowie deren Antragslogik
  • Erfahrung in der Abstimmung mit öffentlichen Förderinstitutionen, Prüfbehörden und Partnerorganisationen
  • langfristigen Kundenbeziehungen, da F&E-Programme wiederkehrend und mehrjährig angelegt sind
  • eigenen Methoden zur Strukturierung und Dokumentation von Forschungsprojekten
  • l>Im Vergleich zu rein klassischen Beratungsunternehmen versucht Innoscripta, einen Moat über Prozesssoftware, standardisierte Workflows und datenbasierte Auswertung von Projekterfahrungen aufzubauen. Diese Burggräben beruhen überwiegend auf kumuliertem Wissen und Kundenbindung und weniger auf hart schützbaren Patenten oder exklusiven Lizenzen.

Wettbewerbsumfeld

Innoscripta SE bewegt sich im Wettbewerbsfeld spezialisierter Fördermittelberater, innovationsnaher Consulting-Boutiquen sowie der F&E-bezogenen Bereiche großer Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Strategieberater. Zu den indirekten Wettbewerbern zählen:
  • Beratungsunternehmen mit Schwerpunkt öffentliche Förderprogramme und EU-Projektfinanzierung
  • große Prüfungs- und Beratungsgesellschaften, die eigene Einheiten für staatliche Beihilfen und steuerliche Forschungsförderung unterhalten
  • regionale Förderagenturen und Innovationszentren mit Beratungsmandat
  • Inhouse-Förderabteilungen größerer Konzerne, die Förderanträge eigenständig abwickeln
  • l>Der Markt ist fragmentiert, mit teils starker regionaler Prägung. Innoscripta konkurriert vor allem über Spezialisierungsgrad, Erfolgsquote, Branchenkenntnis und die Fähigkeit, komplexe F&E-Konsortien zu strukturieren. Preiswettbewerb spielt eine Rolle, wird aber durch die hohe Individualität der Projekte und erfolgsabhängige Honorarmodelle teilweise abgefedert.

Management und Strategie

Die Unternehmensführung von Innoscripta SE ist unternehmerisch und technologieorientiert geprägt. Im Management dominieren Profile mit Hintergrund in Naturwissenschaften, Ingenieurwesen, Betriebswirtschaft und Förderpolitik. Strategisch verfolgt das Führungsteam mehrere Stoßrichtungen:
  • Vertiefung der Branchenfokussierung auf technologieintensive Sektoren wie Maschinenbau, Automotive, Life Sciences, IT und industrielle Digitalisierung
  • Ausbau des internationalen Footprints in förderintensiven EU-Mitgliedstaaten
  • Skalierung der digitalen Plattformen zur Erhöhung der operativen Effizienz und Reproduzierbarkeit von Beratungsprozessen
  • Aufbau von Partnerschaften mit Universitäten, Forschungseinrichtungen und Technologieclustern zur Generierung qualifizierter Projektpipelines
  • l>Die öffentliche Verfügbarkeit umfassender, unabhängig geprüfter Biografiedaten zu einzelnen Führungspersonen ist begrenzt, weshalb auf detaillierte personenbezogene Ausführungen verzichtet wird.

Branchen- und Regionalanalyse

Innoscripta SE agiert an der Schnittstelle von Beratungsindustrie, Softwarelösungen für Projekt- und Forschungsmanagement und öffentlicher Forschungsförderung. Die adressierten Branchen zeichnen sich durch steigende F&E-Intensität und hohen Innovationsdruck aus. In Europa verstärken politische Programme, etwa auf Ebene der Europäischen Union und der Mitgliedstaaten, die Nachfrage nach professionellem Förder- und Beihilfenmanagement. Langfristige Strukturtrends wie Dekarbonisierung, Digitalisierung der Industrie, Health-Tech und Sicherheits- sowie Verteidigungstechnologien sorgen für wachsende, komplexe Förderkulissen. Regional liegt der Schwerpunkt auf europäischen Märkten mit ausgeprägten Förderstrukturen und einem relevanten industriellen Mittelstand. Regulatorische Änderungen, Haushaltskonsolidierungen oder Prioritätenwechsel in der Industriepolitik können jedoch erheblichen Einfluss auf Volumen und Ausgestaltung der Programme haben. Für Marktteilnehmer wie Innoscripta bedeutet dies einerseits strukturelle Wachstumschancen, andererseits eine erhöhte Abhängigkeit von politisch administrierten Budgets und rechtlichen Rahmenbedingungen.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Innoscripta SE ist aus dem Umfeld wissenschaftsnaher Beratung und Forschungsmanagement hervorgegangen und wurde mit dem Ziel gegründet, Innovatoren einen systematischen Zugang zu Fördermitteln zu eröffnen. Im Verlauf der Unternehmensentwicklung hat sich der Fokus von reiner Antragserstellung hin zu einem umfassenderen Innovations-Lifecycle-Management verschoben. Schrittweise wurden zusätzliche Kompetenzfelder wie Projektcontrolling, Compliance-Dokumentation und softwaregestützte F&E-Steuerung aufgebaut. Die Wahl der europäischen Rechtsform SE signalisiert eine internationale Ausrichtung und die Absicht, grenzüberschreitend in verschiedenen Märkten zu agieren. Über die konkrete Chronologie der Meilensteine liegen öffentlich keine in sich geschlossenen, mehrfach verifizierten Primärquellen vor, weshalb hier bewusst auf detaillierte Jahreszahlen verzichtet wird.

Besonderheiten und Governance-Aspekte

Als Berater und Dienstleister im regulierten Feld der Forschungsförderung unterliegt Innoscripta SE erhöhten Anforderungen an Dokumentationsqualität, Transparenz und Compliance. Eine Besonderheit liegt in der engen Verzahnung von inhaltlicher F&E-Expertise und formaler Beihilfenkompetenz. Diese Kombination ist für die Bewilligungsfähigkeit von Projekten ebenso zentral wie für spätere Prüfungen durch Behörden oder Rechnungshöfe. Weitere Besonderheiten sind:
  • die Abhängigkeit des Geschäfts von Vertrauen seitens Kunden und Förderinstitutionen
  • die Reputationssensibilität gegenüber etwaigen Unregelmäßigkeiten bei Förderanträgen oder Verwendungsnachweisen
  • die zunehmende Bedeutung von IT-Sicherheit und Datenschutz aufgrund sensibler Projektdaten
  • die Notwendigkeit, Veränderungen in EU-Beihilferegeln und nationalen Förderrichtlinien laufend zu antizipieren
  • l>Für externe Kapitalgeber ist die Qualität der internen Kontrollsysteme, der Compliance-Prozesse und der externen Prüfung von besonderer Relevanz. Detaillierte, unabhängig geprüfte Informationen hierzu sind jedoch nur begrenzt öffentlich verfügbar.

Chancen aus Anlegersicht

Aus Perspektive eines konservativen Anlegers ergeben sich für ein potenzielles Engagement in Innoscripta SE verschiedene Chancen. Die Nachfrage nach professionellem Management von F&E-Förderung dürfte strukturell von mehreren Faktoren getragen werden:
  • zunehmende F&E-Budgets in technologieintensiven Branchen und wachsender Innovationsdruck
  • hohe Komplexität und Fragmentierung der europäischen Förderlandschaft, die spezialisierte Dienstleister begünstigt
  • verstärkter politischer Fokus auf technologische Souveränität, Klimaschutz, Digitalisierung und Resilienz von Lieferketten
  • Skalierungspotenzial durch standardisierte Prozesse und softwaregestützte Plattformlösungen
  • Möglichkeit, wiederkehrende Mandate mit Bestandskunden auszubauen und Netzwerkeffekte in Innovationsclustern zu nutzen
  • l>Gelingt es Innoscripta, die eigene Position als vertrauenswürdiger Spezialist zu festigen, die Digitalisierung der Dienstleistungstiefe voranzutreiben und regulatorische Veränderungen proaktiv in marktfähige Angebote zu übersetzen, kann sich ein wachstumsorientiertes Nischengeschäft mit stabilen Kundenbeziehungen entwickeln. Die konkrete Attraktivität eines Engagements hängt jedoch von der individuellen Portfoliosituation, der Risikotragfähigkeit und der Auswertung aktueller Unternehmensunterlagen ab.

Risiken und Einschränkungen für ein Investment

Gleichzeitig ist ein Investment in Innoscripta SE mit spezifischen Risiken behaftet, die konservative Anleger sorgfältig gewichten sollten. Zentrale Risikofaktoren sind:
  • Regulatorisches Risiko: Änderungen der EU-Beihilfenregeln, Kürzungen von Förderbudgets oder Verschiebungen politischer Prioritäten können das Marktvolumen spürbar beeinflussen.
  • Reputations- und Compliance-Risiko: Schon der Eindruck unsauberer Antragspraktiken oder formaler Fehler kann die Beziehung zu Kunden und Behörden belasten und Folgeaufträge gefährden.
  • Konzentrationsrisiko: Eine starke Ausrichtung auf bestimmte Regionen, Programme oder Branchen kann zu Abhängigkeiten führen, sofern keine ausreichende Diversifikation besteht.
  • Wettbewerbsdruck: Der Eintritt großer Beratungs- und Prüfungsgesellschaften in spezialisierte Fördersegmente sowie der Ausbau interner Förderabteilungen bei Großkunden können Margen und Wachstum begrenzen.
  • Transparenzrisiko: Die öffentlich verfügbaren, unabhängig geprüften Detailinformationen zu Finanzkennziffern, Segmentergebnissen und Governance-Strukturen sind begrenzt, was die Analyse für externe Anleger erschwert.
  • l>Hinzu kommt das generelle Risiko, dass sich die erwartete Skalierung der digitalen Angebote langsamer realisiert als geplant oder zusätzliche Investitionen in Technologie und Personal notwendig werden. Für risikoaverse Anleger bedeutet dies, dass ein potenzielles Engagement sorgfältig in das Gesamtportfolio eingebettet, kritisch hinterfragt und nur auf Grundlage eigener, vertiefter Analyse der verfügbaren Primärunterlagen beurteilt werden sollte.
Stand: August 2026
Hinweis

Innoscripta Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

Innoscripta Kursziel 2026

  • Die Innoscripta Kurs Performance für 2026 liegt bei -9,14%. Die Performance der Benchmark Scale 30 (Performance) liegt bei +13,95%. Underperformance: Die Innoscripta Kurs Performance ist um -23,09 Prozentpunkte niedriger als die Performance des Scale 30 (Performance).

Stammdaten

Marktkapitalisierung 816,00 Mio. €
Streubesitz 100,00%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Technologie
Branche Software
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+100,00% Streubesitz

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Purdie
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Kernaussagen von CEO Michael HohenesterMarktstellung in Deutschland: „We have managed to capture already around 10% of the whole German R&D workforce.“ Die Skalierung erleichtert die Standardisierung der Dokumentation und verbessert die Qualität der Claims. Bei großen Unternehmen (Nicht-KMU) mit BSFZ-Bescheinigung 2025 lag der Anteil der innoscripta-Kunden bei 31 % – die Plattform werde zunehmend zum Standard. Software-Migration (Clusterix): Die Migration im Q1 war nötig für nationale Märkte und künftige Effizienzgewinne. Sie verzögerte Einreichungen um ca. 1,5 Monate, was Umsatz von Q2 in spätere Quartale verschob. Das Volumen sei nicht verloren, sondern nur verschoben. Man erwarte Aufholung in Q3/Q4. Kein nachhaltiger negativer Einfluss auf den Wachstumspfad. Internationale Expansion: Erfolgreiche Markteintritte in Frankreich (Büro nahe Toulouse), UK (Manchester) und USA mit ersten Verträgen. In Frankreich: „We don’t compete over price, we compete over quality.“ Fokus auf größere Unternehmen und bessere Claims (erhöhte behördliche Prüfung). In den USA: strengere Dokumentationsanforderungen (u. a. IRS Form 6765) schaffen Bedarf. Erste US-Kunden sind vor allem deutsche Firmen mit US-Töchtern; Aufbau lokaler Teams hat Priorität. Neue Märkte sollen in 2026 noch keine wesentlichen Umsatzbeiträge liefern. Ziel: ca. 1 Mio. USD Umsatz pro neuem Markt im ersten Jahr. Geschäftsmodell / Stabilität: F&E-Aktivitäten und die dazugehörigen Steuergutschriften sind weniger zyklisch als die allgemeine Konjunktur. Stetiges Kundenwachstum und niedrige Churn-Rate bestätigen die Stabilität. Aussagen von CFO Alexander Meyer Bestätigung der starken H1-Entwicklung: Umsatz von 44 auf 63 Mio. EUR, EBIT von 24,5 auf 36,4 Mio. EUR. Zusätzliche Ausgaben resultieren aus Investitionen in internationale Märkte (Verträge kommen mit Verzögerung). Bestätigung der Guidance: 140 Mio. EUR Umsatz und 80 Mio. EUR EBIT. Weitere Themen aus Q&AKundenakquisitionskosten: Steigen durch Internationalisierung, aber planmäßig. KI: Hauptsächlich für Document Parsing (Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit, Qualität); proprietary Data Processing bleibt in der EU. Kapitalallokation: Dividende stabil oder leicht steigend; keine konkreten Buyback- oder M&A-Pläne (keine passenden Targets). H2-Ausblick: Starkes Wachstum erwartet, getrieben durch Nachhol-Einreichungen und Internationalisierung. Zusammenfassung des Vorstands: Starkes organisches Wachstum im Kerngeschäft (Deutschland), erfolgreiche Plattform-Skalierung und planmäßige Internationalisierung. Timing-Effekte der Migration sind temporär; die Jahresziele bleiben erreichbar. Clusterix wird als zentrale, skalierbare Infrastruktur weiter gestärkt (Datenqualität, automatisierte Validierung, internationale Workflows).
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Purdie
KI
Die Rolle Künstlicher Intelligenz bei Software-Unternehmen wird derzeit heiß diskutiert. Bei innoscripta ergänzen sich KI und die SaaS-Plattform Clusterix und verbinden so effiziente Prozesse mit Compliance, Governance, Datenintegrität und Auditierbar- keit. Diese Kombination eröffnet zusätzliche Potenziale. Bei der Automatisierung von Förderanträgen für Forschung & Entwicklung oder der allgemeinen Dokumentation von Projek- ten kann KI eine wichtige Hilfe sein, um den Workflow zu opti- mieren. Die eigentliche Wertschöpfung liegt jedoch nicht in der bloßen Erstellung einzelner Dokumente, sondern in einer regulatorisch belastbaren Infrastruktur. Unternehmen benötigen nachvoll- ziehbare Daten, revisionsfähige Dokumentationen, vollständi- ge Audit-Trails sowie transparente und reproduzierbare Ent- scheidungsprozesse. Genau diese Anforderungen bilden den Kern der Clusterix-Plattform. KI als technologischer Baustein Während generative KI Inhalte erzeugen kann, steigen gleichzei- tig besonders in einem regulatorischen Umfeld die Anforderun- gen an die Nachweisbarkeit und Qualität der zugrunde liegenden Daten. innoscripta sieht Künstliche Intelligenz deshalb nicht als Bedro- hung, sondern als partiellen technologischen Baustein der eige- nen Plattform. KI kann künftig beispielsweise Projektbeschreibun- gen automatisieren, technische Dokumentationen analysieren, förderfähige Aktivitäten identifizieren oder Audit-Unterlagen vor- bereiten. Clusterix fungiert dann als zentrale Daten- und Gover- nance-Plattform, welche die regulatorische Qualität, Nachvoll- ziehbarkeit und Integrität dieser Prozesse sicherstellt. Aktuell überwiegen somit die Chancen, die sich durch KI ergeben: Je komplexer regulatorische Anforderungen werden und je stär- ker Unternehmen KI einsetzen, desto größer wird der Bedarf an strukturierten Daten, Governance und auditierbaren Prozessen. Künstliche Intelligenz wird daher langfristig nicht die Plattform er- setzen, sondern ihren Nutzen sogar noch weiter erhöhen und die Skalierbarkeit des Geschäftsmodells von innoscripta zusätzlich stärken. Weiterentwicklung von Clusterix Die in Clusterix entstehende standardisierte Datenbasis ermög- licht zudem neue Softwarelösungen, die deutliches Potenzial haben und Prozesse vereinfachen können. Ein Beispiel sind KI- gestützte Benchmarking Studies für Verrechnungspreise. Auf Ba- sis der strukturierten F&E-, Finanz- und Projektdaten lassen sich künftig deutlich umfassendere und belastbarere Vergleichsana- lysen erstellen, als dies heute noch üblich ist. Clusterix entwickelt sich von einer Compliance-Plattform zunehmend zu einer Daten- plattform, die zusätzliche regulatorische und steuerliche Anwen- dungen möglich macht.
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Tausender
Hier noch zwei Updates,
die allerdings auch schon ein paar Tage alt sind: https://de.marketscreener.com/boerse-nachrichten/innoscripta-se-startet-expansion-in-das-vereinigte-koenigreich-ce7f50d8df88f023 https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/eqs-news-innoscripta-se-erfolgreicher-us-markteintritt-clusterix-eignet-sich-f-r-neue-irs-dokumentationsanforderungen-nach-form-6765-15868194 Nach Frankreich also auch GB und USA. Wenn die da auch nur halb so erfolgreich sind wie in D, kann es nur aufwärts gehen...:-)
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Tausender
Bestätigung der Dividende
durch Pressemitteilung, die gestern Abend nachbörslich veröffentlicht wurde. Den Zeitpunkt finde ich etwas unglücklich, da es sich doch um eine positive Nachricht handelt. Die sollte nicht im Wochenende untergehen. Montag früh hätte ich besser gefunden. Positiv finde ich die zuversichtliche Aussage des Vorstands über die weitere Entwicklung: https://www.tradegatebsx.com/finanz-nachrichten-detail.php?id=20260220006392 Hier noch ein Interview nit dem CFO: https://www.deraktionaer.de/artikel/aktien/innoscripta-coo-sebastian-schwertlein-ueber-den-boersengang-clusterix-und-expansionsplaene-20395466.html
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Tausender
CC von heute
Ich hoffe, der Conderence Call (englisch) wird bald auf der Innoscripta-Seite zum "Nachhören" bereitgestellt, damit jeder sich selbst ein Bild machen kann. Ich habe längst nicht alles verstanden, deshalb nehmt meine Aussagen mit einer gewissen Skepsis...:-) Interessant fand ich folgendes: Es wurde eine Tafel mit bekannteren Kunden gezeigt wie Edeka, Bayern München (!), Pepsi, Atlas Copco und viele mehr. Man möchte in D vor allem größere Firmen als Kunden gewinnen. Die internationale Expansion ist in der Entwicklung (GB,F; aber womöglich auch Canada und USA). Hier ist kurzfristig wohl noch nicht viel zu erwarten. Es wurde auch erläutert, dass es relativ lange dauert, bis das Geld vom Bund ausgezahlt wird: Nach drei Monaten ist ein Antrag bearbeitet; nach ca. 12 Monaten fließt das Geld. Das heißt, es wurden z.B. letztes Jahr viele neue Kunden gewonnen, aber noch kein Umsatz mit ihnen generiert. Auch wird mit dem Kunden nicht gleich der höchstmögliche Förderbetrag beantragt, sondern erst einmal eine Art "Probeantrag" über eine Teilsumme gestellt (um Erfahrung zu sammeln?). Dadurch geht wohl keine Förderung verloren, weil Anträge bis zu 4 Jahren rückwirkend gestellt werden können, wenn ich das richtig verstanden habe. Einen Ausblick für 2026 soll es wohl im April auf einer Investorenkonferenz geben; über eine Dividende und deren Höhe wird im Unternehmen diskutiert. Cash braucht man nicht; Aktienrückkäufe will man nicht, weil der Free Float sowieso relativ gering ist. Es spricht also alles für 'ne ordentliche Dividende. Insgesamt waren beide Vostände optimistisch. Man sieht in D noch viel Potential, bevor man hier an Wachstumsgrenzen stößt. Wie gesagt: Hört euch den Call nach Möglichkeit selbst an; Obiges ist ohne Gewähr...
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Tausender
"evtl. wäre mal ein Vorstandsinterview sinnvoll."
Purdie, meine Rede. Tue Gutes und rede darüber. Ich hatte letztens einen Artikel über die ach so gefürchteten AI-Agenten gelesen (und höchstens die Hälfte verstanden), in dem der Crowdstrike-CEO zitiert wird mit dem Spruch: "Diese Agenten jagen mir eine Heidenangst ein" und fragt, ob die Unternehmen sich darüber klar sind, welche Risiken sie sich ins Haus holen, wenn diese Agenten auf alle möglichen Daten zugreifen können, die sie zum Stricken neuer Software brauchen...und anschließend hochsensible Daten womöglich "außer Haus" schicken usw. Innoscripta wäre gut beraten deutlich zu machen warum die KI kein Gegner für die eigene Software ist, sondern ein effizientes Hilfsmittel. Wie auch immer, gestern war der erste Tag seit langem, an dem die Aktie deutlich positiv geschlossen hat. Der Boss kauft Aktien zu 82 Euro zurück, die er für 120,- platzieren konnte. Mir soll`s recht sein.
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Purdie
höhere Förderung ab 2026
Ab dem 1. Januar 2026 treten durch den sogenannten „Investitions-Booster“ (basierend auf dem Wachstumschancengesetz und weiteren Anpassungen) signifikante Verbesserungen bei der steuerlichen Forschungszulage in Kraft: Erhöhung der Bemessungsgrundlage: Die Obergrenze für förderfähige Aufwendungen steigt von 10 Mio. Euro auf 12 Mio. Euro pro Jahr. Maximale Zulage: Für große Unternehmen erhöht sich die maximale jährliche Forschungszulage auf 3 Mio. Euro (25 % von 12 Mio. Euro). Für KMU steigt sie auf bis zu 4,2 Mio. Euro (erhöhter Fördersatz von 35 %). Neue Gemeinkostenpauschale: Für neue FuE-Vorhaben können erstmals pauschal 20 % Gemein- und Betriebskosten zusätzlich zu den förderfähigen Personalkosten geltend gemacht werden. Erhöhter Stundensatz für Eigenleistungen: Einzelunternehmer oder Mitunternehmer können nun 100 Euro pro Stunde (zuvor 70 Euro) für ihre eigene Projektarbeit ansetzen, begrenzt auf maximal 40 Wochenstunden. Berücksichtigung von Sachkosten: Abnutzbare Anlagegüter (Abschreibungen), die unmittelbar für die Forschung genutzt werden, zählen nun ebenfalls als förderfähige Aufwendungen. Bessere Anrechnung von Auftragsforschung: Aufwendungen für beauftragte Forschungsarbeiten werden stärker im Rahmen der Zulage berücksichtigt.
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Häufig gestellte Fragen zur Innoscripta Aktie und zum Innoscripta Kurs

Der aktuelle Kurs der Innoscripta Aktie liegt bei 81,70 €.

Für 1.000€ kann man sich 12,24 Innoscripta Aktien kaufen.

Die 1 Monats-Performance der Innoscripta Aktie beträgt aktuell 2,69%.

Die 1 Jahres-Performance der Innoscripta Aktie beträgt aktuell -37,65%.

Der Aktienkurs der Innoscripta Aktie liegt aktuell bei 81,70 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 2,69% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Innoscripta eine Wertentwicklung von -0,18% aus und über 6 Monate sind es 4,66%.

Das 52-Wochen-Hoch der Innoscripta Aktie liegt bei 137,00 €.

Das 52-Wochen-Tief der Innoscripta Aktie liegt bei 61,10 €.

Das Allzeithoch von Innoscripta liegt bei 137,00 €.

Das Allzeittief von Innoscripta liegt bei 61,10 €.

Die Volatilität der Innoscripta Aktie liegt derzeit bei 49,69%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Innoscripta in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 816,00 Mio. €

Insgesamt sind 10,0 Mio Innoscripta Aktien im Umlauf.

Innoscripta hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Innoscripta gehört zum Sektor Software.

Das KGV der Innoscripta Aktie beträgt 3,41.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Innoscripta betrug 103.413.275 €.

Ja, Innoscripta zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 22.04.2026 eine Dividende in Höhe von 4,00 € gezahlt.

Zuletzt hat Innoscripta am 22.04.2026 eine Dividende in Höhe von 4,00 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 4,94%.

Die letzte Dividende von Innoscripta wurde am 22.04.2026 in Höhe von 4,00 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 4,94%.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 22.04.2026. Es wurde eine Dividende in Höhe von 4,00 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.