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Holcim im ersten Quartal mit weniger Umsatz und Gewinn

ZUG (dpa-AFX) - Der Baustoffkonzern Holcim hat im Startquartal weniger umgesetzt und verdient. Aufs Ergebnis drückten der harte Winter in einigen europäischen Ländern und Währungseffekte. Aber auch der Verkauf von mehreren Ländergeschäften belasteten das Resultat. Der Umsatz fiel um 4,8 Prozent auf 3,52 Milliarden Franken (3,83 Mrd Euro), wie der Konkurrent von Heidelberg Materials am Donnerstag mitteilte. Dabei schlug der starke Franken erneut zu Buche. Organisch, also aus eigener Kraft, sei Holcim um 3,9 Prozent gewachsen, hieß es weiter. Dabei habe sich die Wachstumsdynamik im März beschleunigt.

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Heidelberg Materials AG 188,35 € Heidelberg Materials AG Chart +1,15%
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Der wiederkehrende Betriebsgewinn (Ergebnis vor Zinsen und Steuern, Ebit) sank um 11,2 Prozent auf 431 Millionen Franken. Grund waren auch hier die Verkäufe von Geschäftseinheiten und der starke Franken. Die entsprechende operative Marge sank von 13,1 auf 12,2 Prozent. Organisch wäre der wiederkehrende Betriebsgewinn um 8,3 Prozent gestiegen. Grund sei unter anderem die strenge Kostendisziplin sowie die gestiegene Kundennachfrage nach den Premium-Marken und dem Angebot nachhaltiger Produkte und Lösungen, erklärte Konzernchef Miljan Gutovic. Dadurch hätten die Umsatzanteile von CO2-reduziertem Beton und Zement neue Höchstwerte erreicht.

In den Zahlen ist das im vergangenen Sommer abgespaltete Nordamerika-Geschäft nicht mehr enthalten, das als eigenständiges US-Unternehmen Amrize in New York an der Börse notiert ist. Insofern sind die Vorjahreszahlen Pro-Forma-Resultate. Insgesamt hat Holcim die Erwartungen der Analysten auf allen Ebenen teils deutlich übertroffen.

An den bisherigen Zielen hielt Holcim fest: Im Geschäftsjahr 2026 erwartet das Unternehmen ein Umsatzwachstum von 3 bis 5 Prozent in lokaler Währung. Der wiederkehrende Betriebsgewinn soll um 8 bis 10 Prozent in lokaler Währung zulegen. Die entsprechende Marge soll weiter steigen. Zudem peilt Holcim einen Free Cashflow von rund 2 Milliarden Franken an. Darüber hinaus soll das Geschäft mit recycelten Bau- und Abbruchmaterialien um über 20 Prozent wachsen./jb/hr/AWP/jha


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