Der neue Containerfrachter sei nicht nur das erste Schiff des Unternehmens, das den Namen Wilhelmshaven trage, sagte Michael Behrendt, Vorsitzender des Aufsichtsrats von Hapag-Lloyd. "Diese Schiffstaufe soll auch ein Symbol sein, ein Symbol für die Partnerschaft von Hapag-Lloyd mit diesem Hafen, der unabhängig von Ebbe und Flut ein Zukunftsprojekt für Deutschland ist." Hapag-Lloyd ist seit 2022 am Containerterminal in Wilhelmshaven beteiligt.
Eingesetzt wird der Megafrachter im frachtintensiven Fernost-Dienst zwischen Asien und Europa im Rahmen der "Gemini Cooperation" - einem Zusammenschluss der Reedereien Maersk und Hapag-Lloyd, der seit diesem Jahr besteht. Der JadeWeserPort ist dabei einer der Hauptumschlagsplätze.
Das Schiff hat einen sogenannten Dual-Fuel-Antrieb, der mit Flüssigerdgas (LNG) und Schiffsdiesel angetrieben wird. Durch den LNG-Betrieb soll das Schiff im Vergleich zu herkömmlichen Schiffsantrieben bis zu 25 Prozent weniger klimaschädliche CO?-Emissionen verursachen.
Die Nachricht über die Taufe der "Wilhelmshaven Express" unterstreicht operative Entwicklungen und Kooperationen bei Hapag-Lloyd, ohne unmittelbare Zahlen zur finanziellen Wirkung zu liefern. Anleger sollten dies konservativ einordnen: Relevanter sind künftig konkrete Kennzahlen zur Auslastung auf den Routen, zu den Kosten des Dual-Fuel-Betriebs und zu möglichen Effekten der Kooperation mit Maersk.
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