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Grand City Properties Aktie

Aktie
WKN:  A1JXCV ISIN:  LU0775917882 US-Symbol:  GRNNF Branche:  Gebäudemanagement, Immobilienentwicklung Land:  Luxemburg
9,74 €
-0,13 €
-1,32%
16:20:17 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
1,65 Mrd. €
Streubesitz
21,51%
KGV
8,88
Dividende
0,83 €
Dividendenrendite
8,45%
neu: Nachhaltigkeits-Score
42 %
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Grand City Properties Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Grand City Properties SA ist ein auf Wohnimmobilien fokussierter Bestandshalter mit Sitz in Luxemburg und operativem Schwerpunkt in Deutschland sowie ausgewählten Metropolregionen Europas. Das Unternehmen agiert als langfristiger Portfolio-Owner, der durch aktive Bewirtschaftung, Modernisierung und Repositionierung von Wohnanlagen Wertsteigerung generieren will. Im Zentrum stehen mittelgroße bis große Wohnungsbestände in urbanen Lagen mit grundsätzlich solider Nachfrage, aber häufig operativem oder baulichem Optimierungspotenzial. Für institutionelle wie private Anleger fungiert Grand City Properties damit als spezialisierter Vehikelanbieter für den deutschen Wohnimmobilienmarkt, ergänzt um ein diversifizierendes Engagement in westeuropäischen Ballungsräumen.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell basiert auf der langfristigen Bewirtschaftung von Wohnimmobilienbeständen. Grand City Properties identifiziert unterbewirtschaftete oder strukturell schwächere Objekte mit Verbesserungspotenzial, erwirbt diese, stabilisiert die Cashflows und optimiert die Wertentwicklung. Wesentliche Werttreiber sind: operative Effizienz, Vermietungsmanagement, Instandhaltungs- und Modernisierungsprogramme sowie Portfolioumschichtungen. Der Fokus liegt auf:
  • Wohnportfolios in deutschen Metropolregionen und Wachstumsstädten
  • Objekten mit Leerständen oder niedrigen Mieterträgen im Vergleich zum Marktniveau
  • operativer Optimierung durch professionelles Property- und Asset-Management
Die Erträge stammen überwiegend aus wiederkehrenden Mieteinnahmen und sukzessiven Wertsteigerungen des Portfolios. Opportunistische Veräußerungen einzelner Bestände werden genutzt, um Kapital zu recyclen und die Portfolioqualität zu erhöhen. Diese Strategie ordnet sich in ein Core-Plus- bis Value-Add-Profil ein, jedoch mit klarer Fokussierung auf Wohnimmobilien und langfristige Halteabsicht.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Grand City Properties lässt sich als Kombination aus nachhaltiger Wertsteigerung für Aktionäre und Bereitstellung bezahlbaren Wohnraums interpretieren. Das Unternehmen betont die Verbesserung des Wohnstandards in Bestandsobjekten, Effizienzsteigerungen im laufenden Betrieb und eine langfristig stabile Mieterbasis. Strategisch leitet sich daraus ab:
  • Portfoliofokus auf Wohnsegmente mit strukturell robuster Nachfrage
  • aktive Bewirtschaftung statt rein passivem Halten der Objekte
  • kontrolliertes Wachstum durch selektive Akquisitionen
  • Balance zwischen Renditeoptimierung und sozialverträglicher Mietenpolitik im regulatorischen Rahmen
Im Vordergrund steht die Stabilität der laufenden Cashflows bei gleichzeitigem Werterhalt und moderater Wertsteigerung des Immobilienvermögens.

Produkte und Dienstleistungen

Das „Produkt“ von Grand City Properties ist primär die Bereitstellung von Wohnraum. Kern ist ein breit diversifiziertes Wohnungsportfolio in Städten mit solider Infrastruktur und Arbeitsmarktlage. Die wesentlichen Leistungsbestandteile sind:
  • Vermietung von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern und Wohnanlagen
  • Bewirtschaftung und Verwaltung der Bestände durch internes Property- und Facility-Management sowie teils externe Dienstleister
  • Modernisierungs- und Instandhaltungsprogramme zur Erhöhung der Attraktivität und Energieeffizienz
  • Repositionierung von Objekten durch strukturelle Maßnahmen, Optimierung der Mieterstruktur und Verbesserung der Servicequalität
Für Mieter steht ein standardisiertes Serviceangebot im Vordergrund, von der digitalen Kommunikation bis zu klassischen Hausmeister- und Wartungsleistungen. Für Kapitalmarktanleger bietet Grand City Properties den Zugang zu einem breit gestreuten Portfolio von Wohnimmobilien, das über die Börse investierbar ist und typischerweise auf laufende Erträge und Substanzschutz zielt.

Business Units und operative Struktur

Grand City Properties gliedert sein Geschäft im Wesentlichen entlang der Immobilien-Wertschöpfungskette, ohne in stark getrennte Segmente wie bei Mischkonzernen zu zerfallen. Die operative Struktur lässt sich in folgende Funktionsbereiche beschreiben:
  • Investment und Akquisition: Identifikation, Due Diligence und Erwerb geeigneter Wohnportfolios mit Wertsteigerungspotenzial
  • Asset Management: strategische Steuerung der Portfolios, Festlegung von Investitionsprogrammen, Miet- und Leerstandssteuerung, Performance-Controlling
  • Property Management: operative Bewirtschaftung, Mietverträge, Mieterkommunikation, Instandhaltung, Abrechnung
  • Finanzierung und Kapitalmarkt: Steuerung der Bilanzstruktur, Refinanzierungen, Anleiheemissionen, Umgang mit Banken und Investoren
Die geografische Organisation erfolgt überwiegend über Regionen und Cluster in Deutschland sowie ausgewählte Standorte im europäischen Ausland. So wird eine Kombination aus zentraler Steuerung und regionaler Marktnähe ermöglicht.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Im stark fragmentierten Markt für Wohnimmobilien-Bestandshalter versucht Grand City Properties sich durch seine Spezialisierung und skalierbare Plattform zu differenzieren. Wichtige Alleinstellungsmerkmale sind:
  • Fokus auf Bestände mit operativem Optimierungspotenzial statt reiner „Core“-Assets
  • breite Diversifikation innerhalb Deutschlands sowie Exposure zu weiteren europäischen Märkten
  • etablierte Management- und IT-Plattform zur effizienten Bewirtschaftung großer Portfolios
Die Burggräben des Unternehmens sind im Wesentlichen struktureller und operativer Natur:
  • Größenvorteile: Skaleneffekte in Instandhaltung, Beschaffung, Finanzierung und Verwaltung im Vergleich zu kleineren Wettbewerbern
  • Marktzugang: Etablierte Netzwerke zu Verkäufern, Vermittlern und Finanzierungsquellen erleichtern Transaktionen
  • Daten- und Erfahrungsbasis: Historische Daten zu Mieterstrukturen, Leerständen und Modernisierungsergebnissen verbessern die Risikosteuerung und Objektselektion
Gleichzeitig sind die Burggräben nicht unüberwindbar: Wohnimmobilien sind ein relativ transparenter und vergleichsweise standardisierter Markt, in dem neue Kapitalanbieter durchaus Zugänge finden können.

Wettbewerbsumfeld

Grand City Properties steht im Wettbewerb mit großen börsennotierten Wohnungsunternehmen, mittelgroßen Bestandshaltern, genossenschaftlichen Anbietern und zahlreichen privaten Eigentümern. Zu den wesentlichen börsennotierten Wettbewerbern im deutschsprachigen Raum zählen unter anderem:
  • Vonovia SE
  • LEG Immobilien SE
  • TAG Immobilien AG
  • Deutsche Wohnen (im Vonovia-Konzernverbund)
Daneben existieren regionale Wohnungsunternehmen, kommunale Gesellschaften sowie Immobilienfonds und Versicherungen, die in ähnlichen Märkten aktiv sind. Der Wettbewerb findet primär um attraktive Objekte und Portfolios beim Ankauf sowie indirekt um Mieter in einzelnen Teilmärkten statt. Preisdisziplin bei Akquisitionen und ein effizienter Betrieb entscheiden wesentlich über die relative Wettbewerbsposition.

Management und Strategie

Grand City Properties wird von einem erfahrenen Managementteam geführt, das auf langjährige Expertise in den Bereichen Wohnimmobilien, Finanzierung und Kapitalmarkt zurückgreift. Als börsennotierte Gesellschaft mit professionellen Großaktionären verfolgt das Management eine klar rendite- und risikooptimierte Strategie. Kernelemente sind:
  • konsequente Portfoliooptimierung durch selektive Akquisitionen und Desinvestitionen
  • Stärkung des Cashflow-Profils durch Reduktion von Leerständen und fortlaufende Effizienzsteigerungen
  • Fokussierung auf stabile, regulierte und relativ krisensichere Wohnimmobilienmärkte
  • aktives Liability-Management, um Zins- und Refinanzierungsrisiken zu steuern
Für konservative Anleger ist insbesondere relevant, dass das Management die Stabilität der Einnahmen und die Resilienz gegenüber Konjunkturzyklen betont. Gleichzeitig steht es vor der Herausforderung, in einem regulierten Mietmarkt Wachstums- und Wertsteigerungspotenziale zu realisieren, ohne politische oder soziale Spannungen zu verschärfen.

Branchen- und Regionenanalyse

Grand City Properties operiert vor allem in der Wohnimmobilienbranche, die im Vergleich zu gewerblichen Segmenten traditionell als defensiv gilt. Wohnraum in urbanen Zentren Deutschlands und Westeuropas unterliegt struktureller Nachfrage: demografische Entwicklungen, Urbanisierungstendenzen und knappe Neubaukapazitäten stützen das Marktumfeld. Gleichzeitig sehen sich Wohnungsunternehmen einem dichten regulatorischen Rahmen gegenüber. Mietregulierungen, energetische Vorgaben und kommunale Eingriffe in den Wohnungsmarkt limitieren Preissetzungsspielräume und können Investitionsentscheidungen beeinflussen. Regional fokussiert sich Grand City Properties auf deutsche Städte und Agglomerationen mit solider Wirtschaftsstruktur sowie ergänzend auf ausgewählte europäische Metropolen. Diese Konzentration reduziert Währungsrisiken, erhöht jedoch die Abhängigkeit von der deutschen Regulierung und dem dortigen Mietrecht. Insgesamt agiert das Unternehmen in einem Umfeld mit relativ hoher Visibilität der Nachfrage, aber zunehmenden politischen und regulatorischen Risiken.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Grand City Properties wurde als spezialisiertes Wohnimmobilienunternehmen aufgebaut, das sich frühzeitig auf die Akquisition von Objekten mit Optimierungspotenzial konzentrierte. In den Jahren nach der Finanzkrise nutzte das Unternehmen günstige Marktbedingungen und eine lockere Geldpolitik, um durch umfangreiche Zukäufe ein beträchtliches Wohnungsportfolio aufzubauen. Der Börsengang und die anschließende Kapitalmarktfinanzierung ermöglichten eine deutliche Skalierung des Geschäftsmodells. Im Zeitverlauf verlagerte sich der Schwerpunkt von stark wachstumsorientierten Akquisitionen hin zu einer stärkeren Betonung von Portfoliooptimierung, operativer Exzellenz und Bilanzstabilität. Kooperationen und Überschneidungen mit anderen Immobilienplattformen im europäischen Kontext haben das Unternehmen zusätzlich professionalisiert und dessen Zugang zu Finanzierungsquellen verbessert. Heute präsentiert sich Grand City Properties als etablierter Akteur im Markt für börsennotierte Wohnimmobiliengesellschaften mit einem gereiften, aber weiterhin entwicklungsfähigen Portfolio.

Besonderheiten und Corporate-Governance-Aspekte

Eine Besonderheit von Grand City Properties ist die in Luxemburg angesiedelte Holdingstruktur, während der operative Schwerpunkt klar in Deutschland und ausgewählten europäischen Märkten liegt. Dies spiegelt eine Kapitalmarktorientierung mit internationaler Anlegerbasis wider. Die Gesellschaft ist an einer großen Börse notiert und folgt den entsprechenden Transparenz- und Berichterstattungsstandards, inklusive regelmäßiger Finanzberichte und Investorenkommunikation. Für konservative Anleger sind Corporate-Governance- und Eigentümerstrukturen relevant. Grand City Properties weist einen signifikanten Anteil professioneller Großinvestoren auf, was einerseits Stabilität in der Aktionärsbasis verschaffen kann, andererseits aber die Einflussverhältnisse stärker konzentriert. Der Verwaltungsrat und das Management unterliegen den luxemburgischen und europarechtlichen Anforderungen, inklusive Unabhängigkeitsregeln und Kontrollmechanismen. ESG-Themen gewinnen auch bei Grand City Properties an Bedeutung. Das Unternehmen kommuniziert Initiativen zur Verbesserung der Energieeffizienz der Bestände, zur CO₂-Reduktion und zu sozialer Verantwortung im Umgang mit Mietern. Der Transformationsprozess hin zu einem stärker ESG-orientierten Portfolio erfordert mittelfristig substanzielle Investitionen in Bestandsgebäude.

Chancen für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers eröffnen sich bei Grand City Properties mehrere potenzielle Chancen:
  • Defensiver Sektor: Wohnimmobilien in wirtschaftlich stabilen Regionen weisen in der Regel weniger zyklische Schwankungen auf als gewerbliche Immobiliensegmente wie Büros oder Einzelhandel.
  • Stabile Nachfrage: Der strukturelle Wohnungsmangel in vielen deutschen Städten kann zu robusten Auslastungsgraden und verlässlich planbaren Mieteinnahmen beitragen.
  • Skaleneffekte: Die Größe des Portfolios ermöglicht Kosten- und Finanzierungsvorteile, die kleineren Betreibern häufig verwehrt bleiben.
  • Portfolio-Diversifikation: Die geografische Streuung über verschiedene Städte und Regionen reduziert objektspezifische Risiken und schafft Diversifikation innerhalb des Wohnsegements.
  • Professionelles Management: Die Erfahrung des Managements mit Kapitalmarktzugängen, Refinanzierungen und operativer Optimierung kann zur Risikoabsicherung beitragen.
Für konservative Investoren kann Grand City Properties damit als Baustein zur Beimischung von substanzorientierten, einkommensnahen Anlagen in einem breit aufgestellten Portfolio dienen, vorausgesetzt, die individuellen Risikoanforderungen, Anlagestrategien und steuerlichen Rahmenbedingungen werden berücksichtigt.

Risiken und Unsicherheiten

Mit einem Investment in Grand City Properties sind zugleich verschiedene Risiken verbunden, die konservative Anleger sorgfältig abwägen sollten:
  • Regulatorische Eingriffe: Verschärfungen im Mietrecht, Mietendeckelungen, energetische Sanierungspflichten oder steuerliche Änderungen können die Ertragskraft belasten und Planungen erschweren.
  • Zins- und Refinanzierungsrisiko: Als kapitalintensives Immobilienunternehmen ist Grand City Properties von den Bedingungen am Anleihe- und Bankmarkt abhängig. Steigende Zinsen oder restriktivere Kreditvergaben können Finanzierungskosten erhöhen und die Bewertung der Immobilien drücken.
  • Bewertungs- und Marktpreisrisiko: Immobilienbewertungen reagieren auf Veränderungen im Zinsumfeld, auf Transaktionsaktivität und Sentiment am Kapitalmarkt. Dies kann zu Schwankungen im ausgewiesenen Nettovermögen und im Aktienkurs führen.
  • Operative Risiken: Leerstände, Instandhaltungsstaus, Baukostensteigerungen und potenzielle Konflikte mit Mietern können die erwarteten Cashflows beeinträchtigen.
  • ESG- und Transformationsrisiko: Der Druck zur Dekarbonisierung des Gebäudebestands erfordert hohe Investitionen. Verzögerungen, regulatorische Verschärfungen oder technische Herausforderungen können Margen und Kapitalbedarf beeinflussen.
  • Corporate-Governance- und Konzentrationsrisiken: Eine starke Rolle einzelner Großaktionäre und die luxemburgische Holdingstruktur können zu anderen Governance-Dynamiken führen als bei rein national verankerten Gesellschaften. Minderheitsaktionäre sollten die Interessenausrichtung und Transparenz aufmerksam verfolgen.
Ob die Chancen die genannten Risiken überwiegen, hängt von der individuellen Risikotragfähigkeit, dem Anlagehorizont und der Portfoliostruktur des jeweiligen Anlegers ab. Eine eigenständige Prüfung der aktuellen Unternehmensberichte, der regulatorischen Rahmenbedingungen und der Entwicklung am Wohnimmobilienmarkt bleibt unerlässlich.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 9,71 € / 9,86 €
Spread +1,54%
Schluss Vortag 9,87 €
Gehandelte Stücke 4.090
Tagesvolumen Vortag 126.279,5 €
Tagestief 9,74 €
Tageshoch 9,84 €
52W-Tief 9,14 €
52W-Hoch 11,60 €
Jahrestief 9,53 €
Jahreshoch 10,22 €

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Nachrichtenlage zusammengefasst

  • Der Immobilienentwickler Grand City Properties hat in seinem neuesten Berichtszeitraum eine signifikante Steigerung der Mieteinnahmen verzeichnet, was auf eine erfolgreiche Anpassung der Mietpreise und eine positive Entwicklung des Immobilienmarktes zurückzuführen ist.
  • Das Unternehmen plant, seine Portfolio-Strategie weiterzuverfolgen, um das Wachstum durch gezielte Akquisitionen attraktiver Objekte in deutschen Großstädten zu fördern.
  • Analysten heben die solide Finanzlage und die Stabilität von Grand City Properties hervor, was die Aktie als attraktive Investitionsmöglichkeit in der aktuellen Marktsituation positioniert.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 422,69 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 370,40 €
Jahresüberschuss in Mio. 242,13 €
Umsatz je Aktie 2,45 €
Gewinn je Aktie 1,38 €
Gewinnrendite +4,93%
Umsatzrendite +56,54%
Return on Investment +2,16%
Marktkapitalisierung in Mio. 2.031 €
KGV (Kurs/Gewinn) 8,51
KBV (Kurs/Buchwert) 0,41
KUV (Kurs/Umsatz) 4,80
Eigenkapitalrendite +4,86%
Eigenkapitalquote +43,79%
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Derivate

Hebelprodukte (20)
Faktor-Zertifikate 11
Knock-Outs 9
Alle Derivate

Dividenden Historie

Datum Dividende
30.06.2022 0,83 €
01.07.2021 0,82 €
25.06.2020 0,82 €
27.06.2019 0,77 €
28.06.2018 0,73 €
29.06.2017 0,68 €
30.06.2016 0,25 €
25.06.2015 0,20 €
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Termine

11.03.2026 Geschäftsbericht für das Jahr 2025 (ENG)
12.05.2026 Zwischenbericht für das 1.Quartal 2026 (ENG)
12.08.2026 Zwischenbericht für das 1.Halbjahr 2026 (ENG)
11.11.2026 Zwischenbericht für das 3.Quartal 2026 (ENG)
Quelle: EQS

Prognose & Kursziel

Die Grand City Properties Aktie wird von Analysten als unterbewertet eingestuft.
Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
13,10 € 9,87 € +32,73%

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 9,71 € -1,62%
9,87 € 08:10
Frankfurt 9,78 € -0,81%
9,86 € 17:20
Hamburg 9,71 € -1,62%
9,87 € 08:16
Hannover 9,71 € -1,62%
9,87 € 08:16
München 9,76 € -0,81%
9,84 € 09:05
Stuttgart 9,71 € -1,32%
9,84 € 18:01
Xetra 9,78 € -0,41%
9,82 € 17:35
L&S RT 9,78 € -0,31%
9,81 € 18:28
Wien 9,76 € -0,91%
9,85 € 17:32
Nasdaq OTC Other 11,55 $ +5,67%
10,93 $ 31.12.25
Tradegate 9,74 € -1,32%
9,87 € 16:20
Quotrix 9,77 € -1,61%
9,93 € 07:27
Gettex 9,71 € -1,62%
9,87 € 17:43
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
16.01.26 9,87 126 T
15.01.26 9,93 12.251
14.01.26 9,79 74 T
13.01.26 9,92 70 T
12.01.26 9,95 59 T
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 10,14 € -2,86%
1 Monat 9,70 € +1,55%
6 Monate 11,02 € -10,62%
1 Jahr 10,69 € -7,86%
5 Jahre 20,68 € -52,37%

Unternehmensprofil Grand City Properties SA

Grand City Properties SA ist ein auf Wohnimmobilien fokussierter Bestandshalter mit Sitz in Luxemburg und operativem Schwerpunkt in Deutschland sowie ausgewählten Metropolregionen Europas. Das Unternehmen agiert als langfristiger Portfolio-Owner, der durch aktive Bewirtschaftung, Modernisierung und Repositionierung von Wohnanlagen Wertsteigerung generieren will. Im Zentrum stehen mittelgroße bis große Wohnungsbestände in urbanen Lagen mit grundsätzlich solider Nachfrage, aber häufig operativem oder baulichem Optimierungspotenzial. Für institutionelle wie private Anleger fungiert Grand City Properties damit als spezialisierter Vehikelanbieter für den deutschen Wohnimmobilienmarkt, ergänzt um ein diversifizierendes Engagement in westeuropäischen Ballungsräumen.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell basiert auf der langfristigen Bewirtschaftung von Wohnimmobilienbeständen. Grand City Properties identifiziert unterbewirtschaftete oder strukturell schwächere Objekte mit Verbesserungspotenzial, erwirbt diese, stabilisiert die Cashflows und optimiert die Wertentwicklung. Wesentliche Werttreiber sind: operative Effizienz, Vermietungsmanagement, Instandhaltungs- und Modernisierungsprogramme sowie Portfolioumschichtungen. Der Fokus liegt auf:
  • Wohnportfolios in deutschen Metropolregionen und Wachstumsstädten
  • Objekten mit Leerständen oder niedrigen Mieterträgen im Vergleich zum Marktniveau
  • operativer Optimierung durch professionelles Property- und Asset-Management
Die Erträge stammen überwiegend aus wiederkehrenden Mieteinnahmen und sukzessiven Wertsteigerungen des Portfolios. Opportunistische Veräußerungen einzelner Bestände werden genutzt, um Kapital zu recyclen und die Portfolioqualität zu erhöhen. Diese Strategie ordnet sich in ein Core-Plus- bis Value-Add-Profil ein, jedoch mit klarer Fokussierung auf Wohnimmobilien und langfristige Halteabsicht.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Grand City Properties lässt sich als Kombination aus nachhaltiger Wertsteigerung für Aktionäre und Bereitstellung bezahlbaren Wohnraums interpretieren. Das Unternehmen betont die Verbesserung des Wohnstandards in Bestandsobjekten, Effizienzsteigerungen im laufenden Betrieb und eine langfristig stabile Mieterbasis. Strategisch leitet sich daraus ab:
  • Portfoliofokus auf Wohnsegmente mit strukturell robuster Nachfrage
  • aktive Bewirtschaftung statt rein passivem Halten der Objekte
  • kontrolliertes Wachstum durch selektive Akquisitionen
  • Balance zwischen Renditeoptimierung und sozialverträglicher Mietenpolitik im regulatorischen Rahmen
Im Vordergrund steht die Stabilität der laufenden Cashflows bei gleichzeitigem Werterhalt und moderater Wertsteigerung des Immobilienvermögens.

Produkte und Dienstleistungen

Das „Produkt“ von Grand City Properties ist primär die Bereitstellung von Wohnraum. Kern ist ein breit diversifiziertes Wohnungsportfolio in Städten mit solider Infrastruktur und Arbeitsmarktlage. Die wesentlichen Leistungsbestandteile sind:
  • Vermietung von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern und Wohnanlagen
  • Bewirtschaftung und Verwaltung der Bestände durch internes Property- und Facility-Management sowie teils externe Dienstleister
  • Modernisierungs- und Instandhaltungsprogramme zur Erhöhung der Attraktivität und Energieeffizienz
  • Repositionierung von Objekten durch strukturelle Maßnahmen, Optimierung der Mieterstruktur und Verbesserung der Servicequalität
Für Mieter steht ein standardisiertes Serviceangebot im Vordergrund, von der digitalen Kommunikation bis zu klassischen Hausmeister- und Wartungsleistungen. Für Kapitalmarktanleger bietet Grand City Properties den Zugang zu einem breit gestreuten Portfolio von Wohnimmobilien, das über die Börse investierbar ist und typischerweise auf laufende Erträge und Substanzschutz zielt.

Business Units und operative Struktur

Grand City Properties gliedert sein Geschäft im Wesentlichen entlang der Immobilien-Wertschöpfungskette, ohne in stark getrennte Segmente wie bei Mischkonzernen zu zerfallen. Die operative Struktur lässt sich in folgende Funktionsbereiche beschreiben:
  • Investment und Akquisition: Identifikation, Due Diligence und Erwerb geeigneter Wohnportfolios mit Wertsteigerungspotenzial
  • Asset Management: strategische Steuerung der Portfolios, Festlegung von Investitionsprogrammen, Miet- und Leerstandssteuerung, Performance-Controlling
  • Property Management: operative Bewirtschaftung, Mietverträge, Mieterkommunikation, Instandhaltung, Abrechnung
  • Finanzierung und Kapitalmarkt: Steuerung der Bilanzstruktur, Refinanzierungen, Anleiheemissionen, Umgang mit Banken und Investoren
Die geografische Organisation erfolgt überwiegend über Regionen und Cluster in Deutschland sowie ausgewählte Standorte im europäischen Ausland. So wird eine Kombination aus zentraler Steuerung und regionaler Marktnähe ermöglicht.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Im stark fragmentierten Markt für Wohnimmobilien-Bestandshalter versucht Grand City Properties sich durch seine Spezialisierung und skalierbare Plattform zu differenzieren. Wichtige Alleinstellungsmerkmale sind:
  • Fokus auf Bestände mit operativem Optimierungspotenzial statt reiner „Core“-Assets
  • breite Diversifikation innerhalb Deutschlands sowie Exposure zu weiteren europäischen Märkten
  • etablierte Management- und IT-Plattform zur effizienten Bewirtschaftung großer Portfolios
Die Burggräben des Unternehmens sind im Wesentlichen struktureller und operativer Natur:
  • Größenvorteile: Skaleneffekte in Instandhaltung, Beschaffung, Finanzierung und Verwaltung im Vergleich zu kleineren Wettbewerbern
  • Marktzugang: Etablierte Netzwerke zu Verkäufern, Vermittlern und Finanzierungsquellen erleichtern Transaktionen
  • Daten- und Erfahrungsbasis: Historische Daten zu Mieterstrukturen, Leerständen und Modernisierungsergebnissen verbessern die Risikosteuerung und Objektselektion
Gleichzeitig sind die Burggräben nicht unüberwindbar: Wohnimmobilien sind ein relativ transparenter und vergleichsweise standardisierter Markt, in dem neue Kapitalanbieter durchaus Zugänge finden können.

Wettbewerbsumfeld

Grand City Properties steht im Wettbewerb mit großen börsennotierten Wohnungsunternehmen, mittelgroßen Bestandshaltern, genossenschaftlichen Anbietern und zahlreichen privaten Eigentümern. Zu den wesentlichen börsennotierten Wettbewerbern im deutschsprachigen Raum zählen unter anderem:
  • Vonovia SE
  • LEG Immobilien SE
  • TAG Immobilien AG
  • Deutsche Wohnen (im Vonovia-Konzernverbund)
Daneben existieren regionale Wohnungsunternehmen, kommunale Gesellschaften sowie Immobilienfonds und Versicherungen, die in ähnlichen Märkten aktiv sind. Der Wettbewerb findet primär um attraktive Objekte und Portfolios beim Ankauf sowie indirekt um Mieter in einzelnen Teilmärkten statt. Preisdisziplin bei Akquisitionen und ein effizienter Betrieb entscheiden wesentlich über die relative Wettbewerbsposition.

Management und Strategie

Grand City Properties wird von einem erfahrenen Managementteam geführt, das auf langjährige Expertise in den Bereichen Wohnimmobilien, Finanzierung und Kapitalmarkt zurückgreift. Als börsennotierte Gesellschaft mit professionellen Großaktionären verfolgt das Management eine klar rendite- und risikooptimierte Strategie. Kernelemente sind:
  • konsequente Portfoliooptimierung durch selektive Akquisitionen und Desinvestitionen
  • Stärkung des Cashflow-Profils durch Reduktion von Leerständen und fortlaufende Effizienzsteigerungen
  • Fokussierung auf stabile, regulierte und relativ krisensichere Wohnimmobilienmärkte
  • aktives Liability-Management, um Zins- und Refinanzierungsrisiken zu steuern
Für konservative Anleger ist insbesondere relevant, dass das Management die Stabilität der Einnahmen und die Resilienz gegenüber Konjunkturzyklen betont. Gleichzeitig steht es vor der Herausforderung, in einem regulierten Mietmarkt Wachstums- und Wertsteigerungspotenziale zu realisieren, ohne politische oder soziale Spannungen zu verschärfen.

Branchen- und Regionenanalyse

Grand City Properties operiert vor allem in der Wohnimmobilienbranche, die im Vergleich zu gewerblichen Segmenten traditionell als defensiv gilt. Wohnraum in urbanen Zentren Deutschlands und Westeuropas unterliegt struktureller Nachfrage: demografische Entwicklungen, Urbanisierungstendenzen und knappe Neubaukapazitäten stützen das Marktumfeld. Gleichzeitig sehen sich Wohnungsunternehmen einem dichten regulatorischen Rahmen gegenüber. Mietregulierungen, energetische Vorgaben und kommunale Eingriffe in den Wohnungsmarkt limitieren Preissetzungsspielräume und können Investitionsentscheidungen beeinflussen. Regional fokussiert sich Grand City Properties auf deutsche Städte und Agglomerationen mit solider Wirtschaftsstruktur sowie ergänzend auf ausgewählte europäische Metropolen. Diese Konzentration reduziert Währungsrisiken, erhöht jedoch die Abhängigkeit von der deutschen Regulierung und dem dortigen Mietrecht. Insgesamt agiert das Unternehmen in einem Umfeld mit relativ hoher Visibilität der Nachfrage, aber zunehmenden politischen und regulatorischen Risiken.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Grand City Properties wurde als spezialisiertes Wohnimmobilienunternehmen aufgebaut, das sich frühzeitig auf die Akquisition von Objekten mit Optimierungspotenzial konzentrierte. In den Jahren nach der Finanzkrise nutzte das Unternehmen günstige Marktbedingungen und eine lockere Geldpolitik, um durch umfangreiche Zukäufe ein beträchtliches Wohnungsportfolio aufzubauen. Der Börsengang und die anschließende Kapitalmarktfinanzierung ermöglichten eine deutliche Skalierung des Geschäftsmodells. Im Zeitverlauf verlagerte sich der Schwerpunkt von stark wachstumsorientierten Akquisitionen hin zu einer stärkeren Betonung von Portfoliooptimierung, operativer Exzellenz und Bilanzstabilität. Kooperationen und Überschneidungen mit anderen Immobilienplattformen im europäischen Kontext haben das Unternehmen zusätzlich professionalisiert und dessen Zugang zu Finanzierungsquellen verbessert. Heute präsentiert sich Grand City Properties als etablierter Akteur im Markt für börsennotierte Wohnimmobiliengesellschaften mit einem gereiften, aber weiterhin entwicklungsfähigen Portfolio.

Besonderheiten und Corporate-Governance-Aspekte

Eine Besonderheit von Grand City Properties ist die in Luxemburg angesiedelte Holdingstruktur, während der operative Schwerpunkt klar in Deutschland und ausgewählten europäischen Märkten liegt. Dies spiegelt eine Kapitalmarktorientierung mit internationaler Anlegerbasis wider. Die Gesellschaft ist an einer großen Börse notiert und folgt den entsprechenden Transparenz- und Berichterstattungsstandards, inklusive regelmäßiger Finanzberichte und Investorenkommunikation. Für konservative Anleger sind Corporate-Governance- und Eigentümerstrukturen relevant. Grand City Properties weist einen signifikanten Anteil professioneller Großinvestoren auf, was einerseits Stabilität in der Aktionärsbasis verschaffen kann, andererseits aber die Einflussverhältnisse stärker konzentriert. Der Verwaltungsrat und das Management unterliegen den luxemburgischen und europarechtlichen Anforderungen, inklusive Unabhängigkeitsregeln und Kontrollmechanismen. ESG-Themen gewinnen auch bei Grand City Properties an Bedeutung. Das Unternehmen kommuniziert Initiativen zur Verbesserung der Energieeffizienz der Bestände, zur CO₂-Reduktion und zu sozialer Verantwortung im Umgang mit Mietern. Der Transformationsprozess hin zu einem stärker ESG-orientierten Portfolio erfordert mittelfristig substanzielle Investitionen in Bestandsgebäude.

Chancen für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers eröffnen sich bei Grand City Properties mehrere potenzielle Chancen:
  • Defensiver Sektor: Wohnimmobilien in wirtschaftlich stabilen Regionen weisen in der Regel weniger zyklische Schwankungen auf als gewerbliche Immobiliensegmente wie Büros oder Einzelhandel.
  • Stabile Nachfrage: Der strukturelle Wohnungsmangel in vielen deutschen Städten kann zu robusten Auslastungsgraden und verlässlich planbaren Mieteinnahmen beitragen.
  • Skaleneffekte: Die Größe des Portfolios ermöglicht Kosten- und Finanzierungsvorteile, die kleineren Betreibern häufig verwehrt bleiben.
  • Portfolio-Diversifikation: Die geografische Streuung über verschiedene Städte und Regionen reduziert objektspezifische Risiken und schafft Diversifikation innerhalb des Wohnsegements.
  • Professionelles Management: Die Erfahrung des Managements mit Kapitalmarktzugängen, Refinanzierungen und operativer Optimierung kann zur Risikoabsicherung beitragen.
Für konservative Investoren kann Grand City Properties damit als Baustein zur Beimischung von substanzorientierten, einkommensnahen Anlagen in einem breit aufgestellten Portfolio dienen, vorausgesetzt, die individuellen Risikoanforderungen, Anlagestrategien und steuerlichen Rahmenbedingungen werden berücksichtigt.

Risiken und Unsicherheiten

Mit einem Investment in Grand City Properties sind zugleich verschiedene Risiken verbunden, die konservative Anleger sorgfältig abwägen sollten:
  • Regulatorische Eingriffe: Verschärfungen im Mietrecht, Mietendeckelungen, energetische Sanierungspflichten oder steuerliche Änderungen können die Ertragskraft belasten und Planungen erschweren.
  • Zins- und Refinanzierungsrisiko: Als kapitalintensives Immobilienunternehmen ist Grand City Properties von den Bedingungen am Anleihe- und Bankmarkt abhängig. Steigende Zinsen oder restriktivere Kreditvergaben können Finanzierungskosten erhöhen und die Bewertung der Immobilien drücken.
  • Bewertungs- und Marktpreisrisiko: Immobilienbewertungen reagieren auf Veränderungen im Zinsumfeld, auf Transaktionsaktivität und Sentiment am Kapitalmarkt. Dies kann zu Schwankungen im ausgewiesenen Nettovermögen und im Aktienkurs führen.
  • Operative Risiken: Leerstände, Instandhaltungsstaus, Baukostensteigerungen und potenzielle Konflikte mit Mietern können die erwarteten Cashflows beeinträchtigen.
  • ESG- und Transformationsrisiko: Der Druck zur Dekarbonisierung des Gebäudebestands erfordert hohe Investitionen. Verzögerungen, regulatorische Verschärfungen oder technische Herausforderungen können Margen und Kapitalbedarf beeinflussen.
  • Corporate-Governance- und Konzentrationsrisiken: Eine starke Rolle einzelner Großaktionäre und die luxemburgische Holdingstruktur können zu anderen Governance-Dynamiken führen als bei rein national verankerten Gesellschaften. Minderheitsaktionäre sollten die Interessenausrichtung und Transparenz aufmerksam verfolgen.
Ob die Chancen die genannten Risiken überwiegen, hängt von der individuellen Risikotragfähigkeit, dem Anlagehorizont und der Portfoliostruktur des jeweiligen Anlegers ab. Eine eigenständige Prüfung der aktuellen Unternehmensberichte, der regulatorischen Rahmenbedingungen und der Entwicklung am Wohnimmobilienmarkt bleibt unerlässlich.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 1,65 Mrd. €
Aktienanzahl 172,39 Mio.
Streubesitz 21,51%
Währung EUR
Land Luxemburg
Sektor Immobilien
Branche Gebäudemanagement, Immobilienentwicklung
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+78,49% Weitere
+21,51% Streubesitz

Community-Beiträge zu Grand City Properties SA

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Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • GCP hat Tender‑Offers für sämtliche ausstehenden Perpetuals im Nominalwert von rund 1,203 Mrd. € angekündigt, wobei sowohl hochverzinste Papiere (≈503 Mio. €) als auch die 2026 erstmals kündbaren 1,5%-Perpetuals (≈700 Mio. €) adressiert werden; je nach Struktur der Rückkäufe kann dies die durchschnittlichen Zinskosten kurzfristig erhöhen oder senken und damit die FFO1‑Prognose für 2026 beeinflussen, wobei das Management wohl vorhandene Liquidität zur Reduktion der Bruttofinanzverbindlichkeiten nutzen will.
  • In den Beiträgen wird die Aktie als deutlich unterbewertet gegenüber dem NAV und operativer Ertragskraft gesehen, begleitet von Forderungen nach Aktienrückkäufen, einer klaren Dividendenwiederaufnahme und stärkerem Management‑Handeln, während zugleich Kritik an Analysten und Short‑Aktivitäten steht und Ratingagenturen sowie der Anleihemarkt teils positivere Signale senden (z. B. Moody’s Stabil‑Ausblick).
  • Als zentrales Risiko gelten steigende Refinanzierungskosten in 2026–2028 mit möglichen Belastungen für FFO1, dem viele Poster jedoch entgegenhalten, dass Miet‑ und Immobilienpreissteigerungen, selektive Verkäufe oder gezielte Tender‑Offers die Wirkung abfedern können; zudem werden Übernahmephantasien (Aroundtown) und die Aussicht auf mehr Transparenz bzw. Dividenden als potenzielle Kursstützen erwähnt.
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eisbaer1
Ergebnis Perpetual-Rückkauf
https://api3.dublin.oslobors.no/v1/newsreader/attachment?messageId=85427&attachmentId=85816
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eisbaer1
Tender Offer vom 01.12.2025
https://api3.dublin.oslobors.no/v1/newsreader/attachment?messageId=85014&attachmentId=85394 Adressiert werden sämtliche ausstehende GCP-Perpetuals im Nominalwert von 1,203 MRD EUR. Vorzugsweise will man natürlich hochverzinste Perpetuals (nominal 503 Mio €) zurückkaufen. Die in 2026 erstmals kündbaren 1,5%-Perpetuals im Nominalwert von 700 Mio € werden indes ebenfalls adressiert. Mit dem Rückkauf der 1,5%-Perpetuals wird die durchschnittliche Zinsbelastung der ausstehenden Perpetuals steigen, was den FFO1 in 2026 belasten dürfte. Der Rückkauf der höher als 4,75% verzinsten Perpetuals wiederum entlastet den FFO1 zukünftig. In 2026 bis 2028 werden bei GCP und Aroundtown die letzten Anleihen der Nullzinsära fällig. Spätestens nach Tilgung aller Fälligkeiten bis 2028 dürften sich die durchschnittlichen Finanzierungskosten für normale Bonds bei ca. 3,25% einpendeln. Die Perpetuals dürften GCP dann durchschnittlich 4,75% bis 5% kosten. Neben den Zinssätzen ist freilich die Höhe der Brutto-Finanzverbindlichkeiten maßgeblich für die Höhe des Zinsaufwands. GCP wird die aktuell außerordentlich hohe Cashposition mit Sicherheit zur Reduktion der Brutto-Finanzverbindlichkeiten nutzen, so dass die Zinsbemessungsgrundlage zukünftig um ca. 1 MRD EUR niedriger ausfallen dürfte als aktuell. Auf diese Weise sollte der negative Effekt des Zinsanstiegs auf den FFO1 durch Mietsteigerungen zumindest weitgehend ausgeglichen werden können und der FFo1 bis 2028 einigermaßen stabil bleiben. CF-Wachstum dürfte es dank des erwarteten Anstiegs der durchschnittlichen FK-Kosten von aktuell 2,0% auf ca. 3,25% bis 3,5% bis 2028 nicht geben. Bei den Perpetuals wird der negative Zinseffekt bereits mit Auslaufen der 1,5%-Perpetuals in 2026 vollständig sichtbar, so dass der Kapitalmarkt nach Rückkauf besagter 1,5%-Perpetuals die FFo1-Entwicklung ab 2026 deutlich besser als bisher abschätzen können sollte. Die von Analystenseite immer wieder geschürte Angst vor einem deutlichen zinssteigerungsbedingten Rückgang des FFo1 in 2026 bis 2028 sollte dann hoffentlich einem Realitätscheck unterzogen werden. Dank stetig steigender Immobilienpreise kann GCP die Finanzschulden durch Immoverkäufe jederzeit reduzieren, wenn man denn will... Insofern hält man einen Hebel in der Hand, den absehbaren Anstieg des durchschnittlichen Zinssatzes durch Tilgung der Finanzverbindlichkeiten zu kompensieren. Ich gehe davon aus, dass GCP versuchen wird, den FFo1 in den Jahren 2026 bis 2028 in etwa stabil zu halten. Angesichts der dramatischen Wertdifferenz zwischen Aktienkurs und NAV hat die Aktie m.E. auch bei stagnierendem oder leicht sinkenden FFo1 signifikantes Aufwärtspotenzial. M.E. ist das Kursdesaster 2025 allein o.g. Unsicherheit über die FFo1-Entwicklung geschuldet. Die Publikation einer Mehrjahresprognose könnte hier Abhilfe leisten...
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eisbaer1
600Mio € Perpetual Emission + Tender Offer
https://www.grandcityproperties.com/investor-relations/publications/news-and-ad-hoc#true-1 600 Mio € Perpetuals mit 4,75 % Zinscoupon... GCPs Refinanzierungspotenziale passen in keinster Weise zur desaströsen Kursentwicklung... Ich habe von keinem Analysten auch nur eine einzige positive Anmerkung zu diesen hochattraktiven Anleihekonditionen gelesen. Die heutige Kurszielsenkung von GS schießt den Vogel ab. Bewertung spielt für diese Analysten offenbar keine Rolle. Man blickt stur auf die Entwicklung der deutschen 10J-Bonrendite und das war's. Der Anleihemarkt bescheinigt GCP bei jeder Bondemission eine herausragend gute Bonität. Der Aktienmarkt glaubt es besser zu wissen und sieht immense Zinsrisiken, die der Anleihemarkt permanent widerlegt... Die Gier der US Shortseller kennt keine Grenzen... Heute einmal pünktlich zur Xetra Schlussauktion ans Tagestief geschoben... die Algos agieren gnadenlos und es gibt offenbar keinerlei Gegenwehr der Longseite... Offenbar hat die Mehrheit der GCP Aktionäre Interesse an immer weiter fallenden Kursen??? Die Bewertung mit KBV < 40% und KGV < 6 ist einfach nur noch lächerlich. Der Kapitalmarkt ist bewertungstechnisch bei Immobilienaktien nach dem Ende der Nullzinsära völlig aus den Fugen geraten und offenbar ist man nicht mehr bereit, Immobilienaktien auch nur näherungsweise mit dem Substanzwert (NAV) zu bepreisen. Ein KGV unter 6 für ein hochsolides Wohnimmobilienunternehmen ist gelinde gesagt eine Frechheit!
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marmorkuchen
Sag euch
leise Servus. Bin raus, keiner der Berichte der Immofirmen hat mich auch nur ansatzweise zufrieden gestellt. Ich taug aber auch oft als Kontraindikator, von daher darfs auch wieder steigen ab jetzt.. Viel Glück euch.
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marmorkuchen
Ja klar,
es wird halt Geld "gedruckt" in einem Ausmass wie nur selten zuvor ausserhalb der Weltkriege. Hüben wie drüben. Donaldo machts vor, da steigt die Geldmenge so schnell wie in Corona und gleichzeitig will er unbedingt die Zinsen senken (was er auf die eine oder andere Art auch schaffen wird, entweder durch Einflussnahme oder durch die kommende Rezession). Commodities reagieren und schiessen durch die Decke. Lustigerweise das Endprodukt in die andere Richtung. Also Backsteine, Ziegel, Zement, Holz und Land wird mal wieder teurer genauso wie die Arbeitskraft, aber das Endprodukt, was jeder brauch und keiner mehr herstellen kann zu den Preisen wird wieder billiger. Logik? keine vorhanden. Wie idiotisch dies verhalten ist, kann man doch fast täglich bewundern. Die Leut stecken ihr Geld lieber in Cryptocurrencys zur Werterhaltung. Hier nen Zitat: "On average, 1 million new tokens are created weekly in the cryptocurrency space, according to Coinbase CEO Brian Armstrong. This figure reflects the rapid growth and creation of new coins and tokens in the market." Muss jeder selber wissen wo er in Zeiten wie diesen sein Geld anlegt. Ich hab ne Menge Pulver und werde werde die Tage zugreifen. Wo? noch keine Ahnung, aber wahrscheinlich mal wieder Immobilien an der Börse (im echten Leben machen die ja leider diesen Wertverfall nicht mit sondern das Gegenteil).
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eisbaer1
Marktversagen???
Was die Analystengilde bei GCP veranstaltet, geht auf keine Kuhhaut mehr. Die heutigen Halbjahreszahlen sind m.E. durch die Bank hervorragend. Wer Vonovia in den Himmel lobt, gleichzeitig aber die in jeder Hinsicht um Welten bessere Profitabilität einer GCP bestenfalls schulterzuckend zur Kenntnis nimmt, ist für mich als Analyst fachlich gescheitert! Allein das bockstarke EPS von 0,92 €, welches bei Fortsetzung des mittlerweile klar erkennbaren Aufwärtstrends der Immobilienpreise in Deutschland auf Jahressicht ein für Immobilienunternehmen geradezu wahnwitzig niedriges KGV < 6 bei ca. 6,5 bis 8% Dividendenrendite erwarten lässt, hätte die Analysten zu drastischen Kurszielerhöhungen veranlassen müssen! Der gegenüber dem Geschäftsbericht 2024 nochmals um 3% gestiegene NAV liegt mittlerweile mehr als 100% über dem Aktienkurs, obwohl das Unternehmen dank 1,5 MRD EUR Liquiditätspolster faktisch null Sorge vor der Refinanzierung der 2026 bis 2028 auslaufenden Anleihen im Nominalwert von ca. 2,5 MRD EUR haben muss. Selbst wenn infolge der Anleiherefinanzierung der aktuelle FK-Zins von 1,9% sich auf 3,9% verdoppeln sollte, würde die Reduktion der Bruttofinanzverschuldung von aktuell gut 4 MRD EUR auf unter 3 MRD EUR die jährlichen Finanzierungskosten bis 2028 lediglich um 40 Mio € steigern, was GCP bei über 3% p.a. steigenden Mieten ausgehend von aktuell 422 Mio € Jahresmiete locker allein durch Mieterhöhungen kompensieren kann, so dass der FFO1 trotz Zinserhöhungen stabil bleibt bzw. leicht steigt. Der FFO2 hingegen dürfte dank Immobilienpreissteigerungen bis 2028 weiter steigen. Bruttofinanzverschuldung bzw. LTV dürften dank selektiver Immoverkäufe bis 2028 weiter sinken. Alles in allem betrachte ich GCP bei 11 EUR als Nobrainer und habe dementsprechend heute nochmals kräftig nachgelegt, sowohl mit Aktien als auch Knockouts. Wollen wir doch mal sehen, ob die Analysten mit etwas Zeitversatz nicht doch ihre vorsichtige Haltung zu GCP aufgeben müssen und die Kursziele drastisch erhöhen. Wenn der Kurs nicht zeitnah drastisch steigt, dürfte es m.E. nur noch eine Frage der zeit sein, bis Aroundtown uns ein Angebot zur vollständigen Übernahme des restlichen 30% Anteils unterbreitet. Wenn man bedenkt, dass AT1 die GCP-Aktien heute mit mehr als 50% Abschlag zum NAV erwerben könnte, macht es eigentlich keinen Sinn mehr, sich mit dem Zukauf einzelner Immobilien aufzuhalten statt GCPs Gesamtportfolio faktisch zum Schnäppchenpreis zu übernehmen. Liquidität für ein entsprechendes Übernahmeangebot wäre bei AT1 vorhanden. Alternativ wäre möglich, dass GCP die eigene Überschussliquidität für einen Aktienrückkauf nutzt. Es wäre für mich nicht verwunderlich, wenn GCP im Laufe der nächsten 12 Monate ein ARP auflegt. Selbst für den Fall, dass weder ein Übernahmeangebot noch ein ARP zeitnah publiziert werden, hat die Aktie m.E. enormes Wertsteigerungspotenzial. Bis jetzt war die Kurshürde bei 11,40 € noch zu hoch. Möglicherweise bietet der jüngste Rücksetzer zu den zwischen 11,10 € und 10,80 € liegenden SMAs 38, 50, 200 und 100 endlich das charttechnische Sprungbrett für einen Anstieg Richtung Jahreshoch jenseits der 13 € -Marke. Spätestens dann dürften die trendfolgenden Analysten sich bemüßigt fühlen, ihre Kursziele der Kursentwicklung hinterher nach oben anzupassen.
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eisbaer1
Starkes Q1 Ergebnis wird (noch) ignoriert
Vor dem Hintergrund der am Vortag endgültig bestätigten Dividendenaussetzung für das Geschäftsjahr 2024 werden die heute publizierten starken Quartalszahlen schlicht ignoriert. Der Markt setzt die Underperformance gegenüber Vonovia und Co. unbeirrt fort. M.E. bietet die GCP Aktie derzeit das mit riesigem Abstand beste CRV aller europäschen Wohnimmobilienaktien. Insbesondere bei der Profitabilität (KGV) und beim Verhältnis zwischen Markt- und Buchwert des Eigenkapitals (KBV) bietet GCP den Anlegern einzigartig günstige Kennzahlenwerte. Dass obendrein im Hintergrund auch noch Phantasie für eine Komplettübernahme durch Aroundtown besteht, wird vom Kurs offensichtlich in keinster Weise reflektiert. Ich habe die m.E. irrationale Kursschwäche für weitere Zukäufe sowohl der Aktie als auch von Derivaten auf GCP genutzt. Der Rücklauf zur steigenden SMA38 bei aktuell 10,20 EUR im Anschluss an den jüngsten Anstieg von 9,20 bis 11 EUR erachte ich als rein charttechnisch bedingten Pullback und Sprungbrett zu einem neuerlichen Angriff auf die 11 EUR Marke und die SMA 200. Wenn soch der deutsche Immobilienmarkt erwartungsgemäß weiterhin positiv entwickelt, ist es m.E. nur eine Frage der Zeit, bis die Verkäufer ihre bärische Position aufgeben und den Kurs schwungvoll Richtung 20 EUR Marke drücken. Ich sehe kein rationales Argument mehr für eine unter 50% des EK Buchwerts liegende Marktbewertung. https://www.grandcityproperties.com/grandcityproperties.com/Data_Objects/Downloads/Financial_Reports/Q1_2025_Financials/GCP_Q1_2025.pdf https://www.grandcityproperties.com/grandcityproperties.com/Data_Objects/Downloads/Financial_Reports/Q1_2025_Financials/GCP_Q1_2025_results_presentation.pdf
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eisbaer1
GCP mit extremer Underperformance
Die Drückerkolonne ist bei GCP und Aroundtown erneut unterwegs. Es ist schon erstaunlich, wie beharrlich Analysten von Oddo und Co. Vonovia in den Himmel schreiben und GCP + Aroundtown nach unten. Irgendwie scheinen die Analysten die 2024er Ergebnisse partout nicht wahrhaben zu wollen. Während die hochgelobte Vonovia die herben Verluste aus der Portfoliobewertung im 2. Halbjahr nicht aufholen konnten und unter dem Strich erneut tiefrote Zahlen schrieb, hat GCP in 2024 tiefschwarze Zahlen geschrieben mit einem EPS jenseits 1 EUR je Aktie und KGV 9. Mutter Aroundtown hat es trotz eines tiefroten H1 im Gesamtjahr immerhin in die schwarzen Zahlen geschafft. Was sagt uns das? Offensichtlich hatte Vonovia bewertungstechnisch noch einige Leichen im Keller und konnte von der Erholung der Immopreise in H2 24 nicht näherungsweise so stark profitieren wie GCP und Aroundtown. Und während der Marktwert von GCP und Aroundtown noch immer unter 50% des bilanzierten Eigenkapitals liegt, hat Vonovias MKAP bei einem Kurs von 29 EUR kaum noch Luft bis zum EK. Wie also kommen die Analysten zu ihren m.E. grottenfalschen Anlagevotum bei GCP und Aroundtown? Ich wage zu behaupten, dass die meisten Analysten keine Bilanzen lesen können und den dramatischen Bewertungsunterschied beim KBV schlicht ignorieren. Offensichtlich stören sich viele Analysten vor allem an der starken Fremdfinanzierung von GCP und Aroundtown mit Perpetuals. Unter dem Strich ist die FK Quote von Vonovia keinen Deut besser als bei GCP und liegt bei ca. 50%. Im Gegensatz zu Vonovia haben GCP und Aroundtown in den letzten Jahren gigantische Cashreserven aufgebaut, aus denen sie sämtliche fälligen Anleihen bis Anfang 2027 vollständig tilgen und mithin die FK Finanzierung um einen Milliardenbetrag senken können. Analystens Liebling Vonovia hat nichts dergleichen und zahlt lieber Dividenden, statt die FK Quote endlich seriös zu senken. Ich würde GCP und Aroundtown dringend empfehlen, in großem Stil Perpetuals zurückzukaufen, statt Dividenden zu zahlen. Das vorhandene Cashpolster würde locker ausreichen, um sämtliche Perpetuals zu tilgen und somit den Analysten ihr wichtigstes Argument gegen eine am EK orientierte Bewertung von GCP und Aroundtown zu entreißen. Ich persönlich halte das von S&P getriggerte Geschäftsgebahren, Perpetuals bei der Bonitätsbeurteilung teilweise als EK zu betrachten, für hochgradig unseriös, weil es die Unternehmen dazu verleitet, irreführende Angaben zum Verschuldungsgrad zu machen, indem Perpetuals nicht als FK berücksichtigt werden. Betriebswirtschaftlich sind Perpetuals glasklar FK! Insofern kann ich die Abneigung der Analysten gegenüber den unseriösen Angaben zum Verschuldungsgrad bei GCP und Aroundtown verstehen. Allerdings sollten sie ihre Analysen dann folgerichtig generell an der FK Quote orientieren und würden sodann feststellen, dass GCP auch bei vollständiger Einbeziehung der Perpetuals als FK niedriger verschuldet, mit deutlich mehr Cashreserven ausgestattet und zudem weitaus profitabler und mit einem um Welten niedrigeren KBV ausgestattet ist als Vonovia. Für mich sind GCP und Aroundtown aktuell glasklar EXTREM unterbewertet gegenüber Analystens Liebling Vonovia und daher eindeutig zu bevorzugen, ganz gleich was für kolossalen Unsinn einige Analysten ins Feld führen, um ihren US Shortfreunden immer wieder Attacken auf GCP und Aroundtown zu ermöglichen. Wie gesagt, wenn die Perpetuals aus guten Gründen das Hemmnis für eine faire Marktbewertung von GCP und Aroundtown darstellen, dann ist die logische Antwort deren schnellstmögliche Tilgung! Bei GCP kommt indes spätestens seit der Dt.Wohnen Übernahme durch Vonovia glasklar die Übernahmephantasie hinzu. Hier im Forum wurde mehrfach geäußert, man hoffe dass sich nicht irgendein Investor günstig GCP schnappe. Diese Aussage ist freilich Nonsens. Es geht nicht um irgendeinen Investor sondern ausschließlich um Aroundtown, die angesichts der desaströsen Kursentwicklung sehr zeitnah den Ankauf der restlichen 20% an GCP erwägen dürfte. Angesichts einer mit mehr als 3 MRD EUR gefüllten Kriegskasse wären weniger als 400 Mio EUR Börsenwert der ausstehenden 20% GCP Aktien aus der Portokasse finanzierbar. Ich frage mich, ob einige Analysten schlicht Shortinteressen verfolgen, wenn sie die glasklar bestehende Übernahmephantasie bei GCP zu beharrlich totschweigen und ohne mit der Wimper zu zucken bei nicht mal 40% des NAV liegende Kursziele raushauen...???
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eisbaer1
Sinnhaftigkeit von ARP + Dividende
In Sachen Sinnhaftigkeit eines ARP bin ich voll bei dir. Wann, wenn nicht jetzt? Bezüglich einer Dividendenzahlung bin ich indes anderer Ansicht. Immobilienaktien sind wegen des vergleichsweise risikoarmen Geschäftsmodells und stabiler Dividenden seit jeher ein beliebtes Anlagespektrum für Income Investoren. Was mit dem Kurs passiert, wenn Income Investoren, Pensionsfonds und ETFs scharenweise aus Immobilienaktien fliehen, haben wir in den Jahren 2022 / 2023 gesehen. Ohne diese sehr langfristig investierenden Aktionäre sind Immobilienaktien kurzfristig agierenden Charttradern und Shortsellern schutzlos ausgeliefert. Das auf Langfristigkeit angelegte Geschäftsmodell von Immobilienunternehmen verträgt sich überhaupt nicht mit dem ultrakurzfristigen Hü und Hott der Kurszfristtrader. Für langfristig orientierte Investoren ist der seit dem Ende der Nullzinsphase beobachtbare explosive Vola-Anstieg bei Immobilienaktien untragbar und stellt die Sinnhaftigkeit eines Investments in Immobilienaktien grundlegend infrage. Aus diesem Grund erachte ich die Rückkehr zu einer Dividendenzahlung für ein unverzichtbares Signal an besagte Income Investoren, deren Rückkehr eine Normalisierung der Volatilität verspricht und die Attraktivität für Kurzfristtrader deutlich reduzieren dürfte. Immobilienaktien werden m.E. erst dann wieder eine faire Marktbewertung erhalten, wenn der Einfluss chart- und trendorientierter Kurzfristzocker merklich zurückgeht. Jedes private Immobilieninvestment würde ad absurdum geführt, wenn man die Immobilie und Finanzierung tagtäglich neu bewerten würde. Genau um diesen täglichen Börsenwahnsinn zu verhindern werden Immobilien mit langfristigen Darlehensverträgen und Zinsbindung finanziert. Um mehr finanzielle Freiheit bei Dividendenzahlungen, Neuinvestitionen etc. zu genießen, bedienten sich Immobilienunternehmen vorzugsweise der Finanzierung durch ungesicherte Anleihen und Perpetuals anstelle besicherter Bankenfinanzierungen. Dass der Markt den kurzfristigen "Freudenhüpfer" der Anleiherenditen von 2,3% auf 2,9% postwendend in einen 15%-Crash der Aktien von GCP, Vonovia und Co. ummünzten ist betriebswirtschaftlich als Wahnsinnstat zu qualifizieren. Für keines der auf Jahre hinaus durchfinanzierten Unternehmen zeitigt der Anstieg der Bundesanleihen kurz-, mittel- und langfristig negative Auswirkungen auf das Geschäftsmodell, der einen Marktwertverlust in Multimilliardenhöhe rechtfertigen könnte. Ich möchte nur daran erinnern, dass in den USA vor wenigen Monaten noch ein Anstieg der 10-jährigen Staatsanleihen über 5% diskutiert wurde. Und wo stehen sie jetzt? Ist dieser Kapitalmarkt wirklich so bescheuert, dass er seine eigene Funktionsweise nicht mehr kapiert und nicht mehr in der Lage ist, kurzfristige Hypes, ausgelöst von teilweise hysterischem Sentiment und Momentum, von langfristigen Entwicklungen unterscheiden zu können? Wenn es nach mir ginge, würde ich Daytrading bei Unternehmen mit extrem langfristigen Geschäftsmodellen durch Einführung einer Mindesthaltedauer gesetzlich verbieten. Ebenso ungedeckte Leerverkäufe. Fazit: Ich sehe der am Sonntagabend erwarteten Nachricht über den Beschluss des Dividendenvorschlags für 2024 freudig entgegen. Da das Unternehmen selbst eine Guidance von 0,78 € bis 0,83 € gesetzt hat, gehe ich davon aus, dass die Höhe der Dividende einen positiven Schockmoment auslösen könnte und wäre alles andere als unglücklich über einen (m.E. überfälligen) anschließenden Shortsqueeze. Nachdem Langfristanleger seit Monaten durch mehrheitlich short agierende Kurzfristzocker malträtiert wurden, könnte die Ankündigung einer signifikanten Dividende die Spielregeln grundlegend ändern. Ich erhoffe mir einen Gamechanger :-)
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eisbaer1
Die Antwort der EZB folgt morgen!
Die Verkäufer und opportunistische Shortseller haben sich heute bei allen Immobilienaktien massiv aus dem Fenster gelehnt. Das Gute ist, morgen ist EZB-Tag! M.E. hat die EZB null Interesse an wieder aufflammenden Inflations- und Zinsängsten. Die angekündigten Infrastruktur- und Rüstungsinvestitionen werden über einen langen Zeitpunkt getätigt und dürften der wachstumsschwachen Eurozone einen lang ersehnten Konjunkturimpuls verschaffen. Dass infolge der Investitionen die Preise in Europa signifikant steigen, halte ich derzeit für nicht besonders wahrscheinlich. Es handelt sich gerade nicht um konsumptive Ausgaben, welche die Nachfrage nach Lebensmitteln, Wohnraum, Pkws etc. sprunghaft steigen lassen. In bestimmten Bereichen wie Bauwirtschaft und Rüstungsindustrie, wo hohe Nachfrage ggf. auf zu geringe Kapazitäten trifft, könnten die Investitionen zu Preissteigerungen führen, wenn es den staatlichen Auftraggebern nicht gelingt, entsprechende (nachhaltige) Kapazitätserweiterungen anzureizen. Genau das dürfte durch langfristige Aufträge bei Rüstung und Bau aber passieren. Zudem kommt die Bauwirtschaft gerade aus einer der tiefsten Wirtschaftskrisen ever und hat zumindest derzeit enorme (unterausgelastete) Kapazitätsreserven. Eine nachhaltige Zinssteigerung für AAA-Bundesanleihen sehe ich nicht, da die Bonität des Staates durch das Verhältnis von Staatsschulden zur Wirtschaftsleistung gekennzeichnet wird und alles andere als ausgeschlossen ist, dass besagte staatliche Investitionen zusätzliche privatwirtschaftliche Investitionen nach sich ziehen und so die Wirtschaftsleistung überproportional zur Entwicklung der Staatsschulden steigt. Am Ende könnte ein modernisiertes, digitalisiertes, wettbewerbsfähigeres und daher schlicht besseres Deutschland / Europa stehen. Vielleicht werden wir in einigen Jahren Herrn Trump herzlich dafür Danke sagen, dass er die wie Mehltau über der deutschen und europäischen Politik liegende Lethargie zerstört und eine neue wirtschaftliche Aufbruchstimmung in ganz Europa initiiert hat. Die kurzfristige Reaktion am Bondmarkt halte ich demnach für wenig aussagekräftig und ist wahrscheinlich auch der Sprunghaftigkeit von US-Shortsellern geschuldet, die in einem bärenstarken Gesamtmarkt sich noch irgendeine Nische für ihre Shortattacken suchen müssen. Das Lemminghafte Verhalten vieler Marktteilnehmer ist erschreckend. Was, wenn Frau Lagarde morgen ganz entspannt auf die Bühne tritt und dem Kapitalmarkt ganz ruhig signalisiert, dass man die Entwicklungen rund um Zollstreit etc. natürlich genau beobachte, kurzfristig aber keinerlei Indizien für ein Ende des stetigen Desinflationstrends sehe und daher wie vom Markt erwartet morgen die Leitzinsen um 25 Basispunkte senkt??? Genau davon gehe ich aus, weil Frau Lagarde den Teufel tun wird, sich von teilweise idiotisch kurzsichtigen und nur auf einen Teilaspekt der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung fokussierter Martteilnehmern und nennen wir das Kind beim Namen... von Charttradern und Kursfristzockern... eine neuerliche Inflations-Hysterie aufschwatzen zu lassen. Die gestern geltenden Fakten gelten auch morgen noch. Will sagen, die zuletzt stark deflationäre Entwicklung der Ölpreise sowie die in den Monaten März und April extrem hohen Vorjahres-Inflationsdaten deuten glasklar darauf hin, dass die Gesamtinflation in Euroland wahrscheinlich bereits im laufenden Monat März, spätestens aber im April UNTER das 2%-Inflationsziel der EZB sinken wird. Vor diesem Hintergrund wird Frau Lagarde den Teufel tun und dem Affen namens Inflationsgespenst Zucker geben. Sie wird morgen m.E. Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen und den Zinszockern eine glasklare Absage erteilen. Wer die EZB vor Zinserhöhungen sieht, sollte sich besser eine neue Brille zulegen! Die europäischen Staatshaushalte sind weiterhin hoch verschuldet, das Wirtschaftswachstum, Konsumnachfrage und Investitionen der Unternehmen lausig schwach. Die EZB dürfte in dieser Situation glasklar Wirtschaftspolitik machen, um die Eurozone wirtschaftlich zu stärken. Im übrigen hat die EZB sich zuletzt sehr stark von der FED-Politik abgesetzt und damit eine Vorreiterrolle in der überfälligen Abnabelung Europas von der US-Politik eingenommen. Dass europäische Aktienindizes die US-Indizes seit Jahresbeginn extrem outperformen hat m.E. in allererster Linie seinen Ursprung und damit auch seine fundamentale Berechtigung im zwischenzeitlich extrem gewordenen Bewertungsunterschied der US-Aktien zum Rest der Welt, zum zweiten aber auch in der Erwartung deutlich sinkender Leitzinsen und eines deutlich wachsenden Zinsgefälles zwischen Europa und USA. In einer rekordverschuldeten Wirtschaftswelt spielen Zinssätze und Geldmengenwachstum eine immer größere, wenn nicht alles überragende Rolle und verdrängen zunehmend andere Wirtschaftsparameter wie u.a. Potenzialwachstum. Was bedeutet das alles für GCP? Die Immobilienzinsen sind historisch gesehen auf einem moderaten bis billigen Niveau. Die Mieten steigen bundesweit nachhaltig mit ca. 3% p.a. und dank Wohnraumknappheit kein Ende in Sicht. Die für GCP relevanten (Wohn)Immobilienpreise steigen seit Mitte 2024 wieder signifikant mit einer Jahressrate von durchschnittlich ca. 3%. Für das Geschäftsmodell von GCP sind das schlicht herausragend gute Rahmenbedingungen. Die bis 2027 fällig werdendem Anleihen aus der Niedrigzinsphase lassen sich seit 2024 wieder problemlos durch neu begebene - unbesicherte - Anleihen refinanzieren. Die durchschnittlichen Finanzierungskosten dürften bis 2027 von derzeit ca. 2% auf 3 bis 4% steigen, was GCP nach aktuellem Informationsstand dank signifikant steigender Wohnungsmieten indes sogar deutlich überkompensieren kann. Die prognostizierte Verdoppelung der Zinssätze wirkt nur auf den verschuldeten Anteil des Gesamtportfolios, während 3% jährliche Mietwachstumsrate sich auf 100% des Immobilienportfolios auswirken. Ich gehe davon aus, dass der FFOI auf diese Weise stabil gehalten werden kann. Die deutlich steigenden Immobilienpreise werden beginnend ab Q4 2024 zu signifikanten Neubewertungsgewinnen führen und zudem den FFOII dank ansteigender Transaktionshäufigkeit deutlich steigern. Die steigenden Immobilienpreise haben einen signifikant positiven Einfluss auf die Entschuldungsmöglichkeiten des Unternehmens. Bei steigenden Immopreisen und auf den historischen Nennwert lautenden Schulden führt jeder Immowertzuwachs zu einer Erhöhung des Nettovermögenswertes der Aktionäre und mithin zur Steigerung des inneren Wertes der Aktie. Die heute gesehenen Kursverluste könnten sich demnach als Bärenfalle entpuppen. Trigger 1: Leitzinssenkung der EZB am 6.3.2025 Trigger 2: Q4-Zahlen und Ausblick am 12.03.2025 Abweichend vom Marktkonsens erwarte ich auf Grundlage des Q3-Ergebnisses ein sehr starkes Q4 mit im Vergleich zum Halbjahresbericht deutlich reduzierter Wertberichtigung auf das Immo-Vermögen (-> Wertaufholung im 2. Halbjahr 2024) und unter dem Strich für 2024 schwarze Zahlen. Zudem gehe ich davon aus, dass GCP eine Wiederaufnahme der Dividendenzahlung in der im Rahmen der Q3-Präsentation genannten Größenordnung von ca. 80 Cent je Aktie beschließen wird. Aktuell scheint der Markt eben dieser in der Q3-Präsentation glasklar avisierten Divi-Prognose nicht zu trauen und statt dessen auf eine weitere Divi-Aussetzung zu spekulieren. Genau darin könnte der Todesstoß für aktive Shortinvestments liegen. Bei Immowerten aktive Income-Investoren reagieren auf nichts stärker als auf eine veränderte Dividendenerwartung. Sollte die m.E. von Shortspekulanten gestreute Unsicherheit über die Dividende 2024 sich in Wohlgefallen auflösen und GCP den Anlegern tatsächlich nahezu 8% Divi-Rendite präsentieren, dürfte die Aktie vom aktuellen Niveau aus m.E. einen gewaltigen Freudensprung sehen. Offen gesagt würde es mich freuen, wenn es einige Shortspekulanten hier gnadenlos erwischen würde. Es ist einfach ärgerlich, dass GCP zwischen den Quartalsberichten immer wieder extrem volatil gehandelt wird, statt endlich wieder in einen Modus überzugehen, wo die Kursentwicklung der Unternehmensentwicklung folgt, sprich eine hohe Korrelation zur NAV-Entwicklung aufweist. (Wohn-) Immobilienaktien galten früher als Langweiler und Low-Beta-Aktien und daher als ideales Invest für Langfristanleger, die besonders niedrige Volatilität schätzen... Seit Corona und dem Ende der Nullzinspolitik ist die Entwicklung der Immoaktien vollkommen aus den Fugen geraten und es ist dem Markt bis heute nicht gelungen, den extremen Volatilitätsanstieg wieder einzudämmen. Kursentwicklungen wie heute waren früher mal die Performance eines ganzen Jahres... wäre schön, wenn dieser durch Algos und Charttrader verursachte Irrsinn irgendwann wieder endet und die Zeiten der Langeweile zurückkehren...
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marmorkuchen
der gute Charles
von der UBS vergibt also kaufen mit KZ 40 Euro für Vonovia und Halten mit 11,5 Euro für GCP? Ich sag mal so, das löst mehr als Unverständnis aus... Daten aus den 9 M Quartalsberichten: NTA Vonovia 44 Euro, GCP 23 Euro // FFO Vonovia 1,78, GCP 0,82 Ich mein nen Abschlag zum DAX Darling ist ja ok von mir aus, aber gleich 50%? warum? wegen 2 oder 3% mehr Zinskosten bei der neu ausgegeben Anleihe? Wtf, ehrlich? das sind 10, 15 Mio im Jahr, derweil steigt der Immowert um weit mehr als den Betrag im Monat? Falscher Fokus guter Charles, aber macht doch was ihr wollt...
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eisbaer1
Abwärtstrend trotz intakter Zinssenkungsphantasie?
Aktuelle Zins- und Wachstumsprognosen für Euroland... https://www.morningstar.de/de/news/259443/wie-oft-wird-die-ezb-die-zinsen-2025-senken.aspx Für 2025 werden 4 bis 5 Zinssenkungen der EZB um jeweils 25 Basispunkte erwartet. Für jede der vier Sitzungen im 1. Halbjahr 2025 wird eine Leitzinssenkung um jeweils 25 Basispunkte prognostiziert. Angesichts dieser Tatsache und des Fakts, dass die Immobilienpreise in Deutschland seit Q3 2024 wieder stetig und signifikant steigen, erscheint der seit 3 Monaten beobachtbare Kursverfall deutscher Immoaktien fundamental nicht nachvollziehbar. Meines Erachtens nach spielen hier US Pensionsfonds und Hedgefonds eine große Rolle, die offensichtlich nicht kapieren, dass die Inflations-, Zins- und Wirtschaftsentwicklung in Euroland derzeit mit der US-Entwicklung nicht viel gemein hat und dass die EZB ihren Zinssenkungszyklus zwecks Stimulation der Wirtschaft und vor allem zwecks Entlastung der hochverschuldeten Staatshaushalte von Zinszahlungen faktisch auch dann fortsetzen MUSS, wenn die FED die US-Leitzinsen im 1. Halbjahr 2025 stabil hält. Offensichtlich gehen viele US Boys weiterhin davon aus, dass die FED auch in der EU die Zinszügel und Kapitalmärkte beherrscht. Schon um den Märkten und Herrn Trump die Unabhängigkeit der EZB vom US Markt vor Augen zu führen, dürfte Frau Lagarde in 2025 relativ wenig Rücksicht auf die Zinspolitik der FED nehmen. Die EU muss sich ein Stück weit aus der wirtschaftlichen Umklammerung der USA lösen und die EZB wird m.E. hier voran gehen. Ich erwarte, dass mit Ankündigung der Zinssenkung am 30.01. und Aktualisierung der Inflationsprognose der EZB durch Frau Lagarde niedrig bewertete Immo-Aktien wie GCP wieder etwas mehr Rückenwind erhalten und den Abwärtstrend der letzten Monate stoppen. Noch acht Tage bis zur nächsten Zinssitzung...
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Häufig gestellte Fragen zur Grand City Properties Aktie und zum Grand City Properties Kurs

Der aktuelle Kurs der Grand City Properties Aktie liegt bei 9,74 €.

Für 1.000€ kann man sich 102,67 Grand City Properties Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Grand City Properties Aktie lautet GRNNF.

Die 1 Monats-Performance der Grand City Properties Aktie beträgt aktuell 1,55%.

Die 1 Jahres-Performance der Grand City Properties Aktie beträgt aktuell -7,86%.

Der Aktienkurs der Grand City Properties Aktie liegt aktuell bei 9,74 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 1,55% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Grand City Properties eine Wertentwicklung von -13,60% aus und über 6 Monate sind es -10,62%.

Das 52-Wochen-Hoch der Grand City Properties Aktie liegt bei 11,60 €.

Das 52-Wochen-Tief der Grand City Properties Aktie liegt bei 9,14 €.

Das Allzeithoch von Grand City Properties liegt bei 24,48 €.

Das Allzeittief von Grand City Properties liegt bei 6,04 €.

Die Volatilität der Grand City Properties Aktie liegt derzeit bei 29,54%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Grand City Properties in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 13,10 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +32,73%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 13,10 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +32,73%.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Grand City Properties Kursziel beträgt 13,10 €. Das ist +32,73% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Grand City Properties 3 x zum Kauf, 1 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Grand City Properties Kursziel beträgt 13,10 €. Das ist +32,73% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Grand City Properties 3 x zum Kauf, 1 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 13,10 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies ein Kurspotenzial von +32,73%.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Grand City Properties Aktie bei 13,10 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach oben bei der Grand City Properties Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 1,65 Mrd. €

Insgesamt sind 172,5 Mio Grand City Properties Aktien im Umlauf.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Grand City Properties bei 42%. Erfahre hier mehr

Grand City Properties hat seinen Hauptsitz in Luxemburg.

Grand City Properties gehört zum Sektor Gebäudemanagement, Immobilienentwicklung.

Das KGV der Grand City Properties Aktie beträgt 8,88.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Grand City Properties betrug 422.693.000 €.

Die nächsten Termine von Grand City Properties sind:
  • 11.03.2026 - Geschäftsbericht für das Jahr 2025 (ENG)
  • 12.05.2026 - Zwischenbericht für das 1.Quartal 2026 (ENG)
  • 12.08.2026 - Zwischenbericht für das 1.Halbjahr 2026 (ENG)
  • 11.11.2026 - Zwischenbericht für das 3.Quartal 2026 (ENG)

Ja, Grand City Properties zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 30.06.2022 eine Dividende in Höhe von 0,83 € gezahlt.

Zuletzt hat Grand City Properties am 30.06.2022 eine Dividende in Höhe von 0,83 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 8,45%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Grand City Properties wurde am 30.06.2022 in Höhe von 0,83 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 8,45%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 30.06.2022. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,83 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.