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Ein Minus von 0,95 Prozent steht gegenwärtig für die Aktie von Gerresheimer zu Buche. Die Aktie verbilligte sich um 0,2 Euro. Zuletzt notierte das Wertpapier bei 20,84 Euro. Gegenüber dem SDAX (SDAX ) liegt der Anteilsschein von Gerresheimer damit im Hintertreffen. Der SDAX kommt derzeit nämlich auf 18.029 Punkte. Das entspricht einem Minus von 0,36 Prozent. Den bisher niedrigsten Kurs verzeichnete das Wertpapier von Gerresheimer am 30. März 2009. Seinerzeit kostete das Papier 13,02 Euro, also 7,82 Euro weniger als zur Stunde.
Die Gerresheimer AG bietet zusammen mit ihren Tochtergesellschaften in Deutschland und international Arzneimittelverpackungen, Drug Delivery Devices und Lösungen an. Das Unternehmen ist in drei Geschäftsbereichen tätig: Plastics & Devices, Primary Packaging Glass und Advanced Technologies. Es bietet vorfüllbare Spritzen, Verpackungslösungen aus Kunststoff und Glas, Fläschchen, Glaskarpulen und Ampullen, Flaschen und Behälter sowie Behälter, Flaschen, Kappen, Verschlüsse, Applikatoren und Zubehör an.
Auf dem Markt sieht sich Gerresheimer mehreren Gegenspielern gegenüber. Dazu gehört zum Beispiel Krones (Krones-Aktie). das Wertpapier des Konzerns liegt gegenwärtig mit 4,83 Prozent im Minus. Kaum verändert ist hingegen derzeit der Kurs bei Asahi Glass (Asahi Glass-Aktie). die Aktie kostet 35,00 EUR und damit etwa genauso viel wie am Vortag.
Die Gerresheimer-Aktie wird von mehreren Analysten beobachtet.
Deutsche Bank Research hat das Kursziel für Gerresheimer von 34 auf 22 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Eine positivere Einschätzung des Spezialverpackungsherstellers sei kaum möglich, bis die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ihre Untersuchung beendet habe, schrieb Falko Friedrichs in seinem am Montag vorliegenden Kommentar zu neuerlichen Problemen. Die Gewinnwarnung für 2026 werde ohnehin eine weitere Korrekturrunde bei den Markterwartungen einläuten.
Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Gerresheimer angesichts der Bilanzverschiebung wegen andauernder Untersuchungen von 30 auf 20 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Der ebenfalls angekündigte Verkauf der US-Tochter Centor könnte ein Rettungsanker sein, schrieb Analyst Christian Ehmann am Freitagabend. Sein Vertrauen in die Ertragsqualität des Spezialverpackungsherstellers werde aber neben den Bilanzierungsunregelmäßigkeiten auch von wesentlichen Wertminderungen, einer schwächeren Profitabilität und dem im Konsensvergleich enttäuschenden Ausblick untergraben.
Dieser Artikel wurde von ARIVA.DE mithilfe von Aktienanalysen von dpa-AFX erstellt. Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für die genannten Analysten-Häuser finden Sie hier.
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