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Enel Aktie

Aktie
WKN:  928624 ISIN:  IT0003128367 US-Symbol:  ESOCF Branche:  Multi-Versorger Land:  Italien
9,699 €
+0,62 €
+6,83%
17:35:59 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
89,13 Mrd. €
Streubesitz
46,97%
KGV
10,22
Dividende
0,47 €
Dividendenrendite
5,49%
Nachhaltigkeits-Score
65 %
Index-Zuordnung
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Enel Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Enel SpA ist ein integrierter europäischer Versorger mit Sitz in Italien und zählt zu den weltweit größten börsennotierten Energieunternehmen mit Schwerpunkt auf Stromerzeugung, -verteilung und -vertrieb. Der Konzern fokussiert sich strategisch auf regulierte Netzinfrastruktur und erneuerbare Energien und tritt damit als zentraler Akteur der Energiewende in Europa und Lateinamerika auf. Für erfahrene Anleger ist Enel insbesondere als defensiver Basiswert im Versorgersektor mit klarer Ausrichtung auf Dekarbonisierung, Elektrifizierung und digitale Netze relevant.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Enel basiert auf einer vertikal integrierten Wertschöpfungskette in der Elektrizitätswirtschaft. Der Konzern kombiniert konventionelle und erneuerbare Stromerzeugung, regulierte Strom- und Gasnetze sowie Endkundenlösungen. Wesentliche Ertragsquellen sind:
  • Netzentgelte aus regulierten Übertragungs- und Verteilnetzen
  • Stromerzeugung aus erneuerbaren und konventionellen Kraftwerken
  • Vertrieb von Energie an Privatkunden, Gewerbe und Industrie
  • Zusatzdienstleistungen wie Energieeffizienz, E-Mobilität und digitale Plattformlösungen
Enel verfolgt eine Strategie der Portfolioumbauung weg von CO₂-intensiver Erzeugung hin zu erneuerbaren Energien und regulatorisch stabilen Netzaktivitäten. Der Cashflow soll dabei zunehmend aus langfristig planbaren, regulierten oder vertraglich abgesicherten Einnahmen stammen. Gleichzeitig nutzt der Konzern seine internationale Präsenz, um Skaleneffekte bei Projektentwicklung, Beschaffung und Finanzierung zu realisieren.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Enel lässt sich in der Trias Dekarbonisierung, Elektrifizierung und Digitalisierung zusammenfassen. Der Konzern will die Energiewende beschleunigen, indem er fossile Erzeugung sukzessive ersetzt, erneuerbare Kapazitäten ausbaut und Strom als zentrale Energieform in Industrie, Mobilität und Gebäuden verankert. Enel positioniert sich als Treiber einer nachhaltigen, sicheren und zugänglichen Energieversorgung. Strategische Leitlinien sind:
  • Priorisierung von Investitionen in erneuerbare Energien und Stromnetze
  • Stärkung der finanziellen Resilienz durch Fokussierung auf Kernmärkte
  • Konsequente Integration von Umwelt-, Sozial- und Governance-Aspekten (ESG) in Kapitalallokation und Risikomanagement
  • Förderung von Innovation durch digitale Plattformen und datengetriebene Optimierung
Die Mission zielt darauf, langfristig stabile Renditen mit gesellschaftlicher Akzeptanz zu verbinden, was insbesondere für konservative Anleger von Bedeutung ist.

Produkte und Dienstleistungen

Enel bietet ein breites Spektrum an Energie- und energienahen Dienstleistungen entlang der Wertschöpfungskette:
  • Stromerzeugung aus Wasserkraft, Wind, Solar, Geothermie und in geringerem Umfang thermischen Kraftwerken
  • Strom- und Gasverteilung über Hoch-, Mittel- und Niederspannungsnetze
  • Strom- und Gasvertrieb an Haushalte, Gewerbe und Industriekunden
  • Erneuerbare Projektentwicklung, Bau und Betrieb von Wind- und Solarparks für den Eigenbestand und für Dritte
  • Elektromobilitätslösungen, insbesondere Ladeinfrastruktur und digitale Services
  • Energieeffizienz- und Flexibilitätslösungen, etwa Demand-Response-Angebote und dezentrale Erzeugung
  • Digitale Services über Plattformen für Smart Metering, Smart Grids und Endkunden-Apps
Der Schwerpunkt verschiebt sich zunehmend von volumengetriebenem Energieverkauf hin zu margenstärkeren, serviceorientierten Angeboten, die auf langfristigen Kundenbeziehungen und technologischer Differenzierung beruhen.

Business Units und Segmentstruktur

Enel gliedert seine Aktivitäten in mehrere Kerneinheiten, die nach Wertschöpfungsstufen und Technologien strukturiert sind. Wichtige Bereiche sind:
  • Global Power Generation / Enel Green Power: Erzeugung, Projektentwicklung und Betrieb von Anlagen insbesondere für erneuerbare Energien
  • Grids: Planung, Betrieb und Modernisierung von Verteil- und Übertragungsnetzen in Kernmärkten
  • Retail / Endkundengeschäft: Energievertrieb, Tarifgestaltung und Kundenservice für Haushalte und Unternehmen
  • Enel X: Innovative Energiedienstleistungen, Elektromobilität, digitale Lösungen und Energieeffizienzangebote
Diese Struktur erlaubt es, Investitionen und Risikoprofile je Einheit zu steuern und Kapital gezielt in regulierte Netze und wachstumsstarke erneuerbare Energien zu lenken, während marktexponierte Segmente wie der Vertrieb flexibler gehalten werden.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Enel verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die als Burggräben im Versorgersektor gelten:
  • Skaleneffekte: Umfangreiche installierte Kapazitäten und Netzlänge ermöglichen günstige Beschaffungsbedingungen, Effizienzgewinne und Kostendegression bei Technologieeinführung.
  • Regulierte Infrastruktur: Die Kontrolle über weitreichende, teilweise monopolistische Verteilnetze schafft stabile, regulierte Erträge und hohe Markteintrittsbarrieren.
  • Technologische Kompetenz in Erneuerbaren: Enel Green Power gehört zu den weltweit bedeutenden Entwicklern erneuerbarer Projekte. Erfahrung in Projektpipeline, Genehmigungen, Bau und Betrieb verschafft einen Vorsprung gegenüber kleineren Wettbewerbern.
  • Digitale Netz- und Messinfrastruktur: Der frühzeitige Ausbau von Smart Grids und Smart Metering erhöht die Netzstabilität, reduziert Verluste und ermöglicht neue Geschäftsmodelle wie Flexibilitätsmärkte.
  • Breite geografische Diversifikation: Präsenz in mehreren regulativen Systemen und Nachfragezyklen reduziert länderspezifische Risiken, auch wenn ein Schwerpunkt auf Italien und ausgewählten lateinamerikanischen Märkten verbleibt.
Diese Faktoren stützen die Ertragsbasis und erschweren die Nachbildung des Geschäftsmodells durch neue Marktteilnehmer, wenngleich politische Eingriffe und Regulierungsänderungen den Burggraben begrenzen können.

Wettbewerbsumfeld

Enel steht im Wettbewerb mit europäischen und internationalen Versorgern, insbesondere im Segment der erneuerbaren Energien und des Endkundenvertriebs. Zu den relevanten Vergleichsunternehmen zählen:
  • Europäische Energieversorger mit Fokus auf Netze und Erneuerbare wie Iberdrola, EDP, RWE oder Ørsted
  • In Italien aktive Wettbewerber im Retail- und Industriekundengeschäft, darunter Eni Plenitude und Edison
  • Regionale Versorger und teilweise kommunale Anbieter auf den lokalen Netzen und im B2C-Vertrieb
  • Internationale Projektentwickler für Wind- und Solarparks, die mit Enel Green Power um Standorte, Genehmigungen und Auktionen konkurrieren
Der Wettbewerb ist besonders in Ausschreibungen für erneuerbare Kapazitäten und im liberalisierten Endkundenmarkt intensiv. Enel versucht, sich durch Kostenführerschaft, digitale Services und integrierte Angebote vorzudifferenzieren. Gleichzeitig regulieren Behörden in Italien, der EU und Lateinamerika zentrale Aspekte wie Netzentgelte, Auktionen und Verbraucherschutz, was den Wettbewerbsrahmen stark prägt.

Management, Eigentümerstruktur und Strategie

Enel weist eine gemischte Eigentümerstruktur mit signifikantem staatlichem Einfluss auf, da das italienische Finanzministerium über eine Beteiligungsgesellschaft einen wesentlichen Anteil hält. Dies prägt die Unternehmensführung und kann sowohl Stabilität als auch politische Einflussnahmen mit sich bringen. Das Management verfolgt eine Strategie, die auf Kapitaldisziplin, Portfoliobereinigung und Fokussierung auf Kernmärkte abzielt. Wichtige strategische Schwerpunkte sind:
  • Beschleunigter Ausbau erneuerbarer Energien mit Fokus auf wettbewerbsfähige Ausschreibungen und langfristige Stromabnahmeverträge (Power Purchase Agreements)
  • Stärkung und Digitalisierung der Netzinfrastruktur, um Netzresilienz, Integration erneuerbarer Einspeisung und Netzautomatisierung voranzutreiben
  • Reduktion der Verschuldung über selektive Desinvestitionen nicht-strategischer Vermögenswerte
  • Verbesserung der operativen Effizienz über digitale Prozesse, standardisierte Plattformen und zentralisierte Beschaffung
Die Unternehmensführung betont die Verknüpfung von Rendite- und Nachhaltigkeitszielen. Für konservative Anleger sind vor allem Governance-Strukturen, der staatliche Einfluss und die Verlässlichkeit der Dividendenpolitik zentrale Beobachtungspunkte.

Branchen- und Regionenanalyse

Enel ist überwiegend in regulierten und halbregulierten Energiemärkten aktiv, mit Schwerpunkt auf Europa und Lateinamerika. Der Versorgersektor in diesen Regionen ist durch hohe Kapitalkosten, lange Investitionszyklen und ein stark reguliertes Umfeld gekennzeichnet. Wesentliche Branchentrends sind:
  • Zunehmende Dekarbonisierung und politische Vorgaben zur Reduktion von Treibhausgasemissionen
  • Elektrifizierung von Mobilität, Industrieprozessen und Wärmeerzeugung
  • Dezentrale Erzeugungsstrukturen und wachsende Bedeutung von Flexibilität und Speichern
  • Digitalisierung der Netze und Endkundenbeziehungen
In Europa geben EU-Klimaziele und nationale Energiepläne den Rahmen für Investitionsentscheidungen vor. In Lateinamerika bieten Wachstumsraten und Ausbaupotenzial für erneuerbare Energien Chancen, werden jedoch von Währungsvolatilität und politischen Risiken begleitet. Enel steht damit an der Schnittstelle zwischen regulierungsgetriebenen Chancen und staatlichen Eingriffen, die Margen und Investitionsplanung beeinflussen können.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Enel wurde in den frühen 1960er-Jahren als staatlicher italienischer Monopolversorger gegründet und übernahm die Aufgabe, die Elektrifizierung Italiens voranzutreiben. In den folgenden Jahrzehnten konzentrierte sich das Unternehmen auf den Aufbau eines landesweiten Netzes, den Betrieb konventioneller Kraftwerke und die Versorgung von Haushalten und Industrie. Mit den Liberalisierungswellen im europäischen Energiemarkt und Privatisierungsinitiativen wurde Enel schrittweise an die Börse gebracht und öffnete sich für private Investoren, während der italienische Staat einen signifikanten Einfluss behielt. Ab den 2000er-Jahren trieb der Konzern die Internationalisierung voran, insbesondere in Spanien und Lateinamerika, und begann, sein Portfolio stärker in Richtung erneuerbare Energien zu transformieren. Die Gründung und der Ausbau von Enel Green Power markierten den strategischen Schwenk zur Dekarbonisierung. In den vergangenen Jahren stand zusätzlich die Digitalisierung von Netzen und Kundenbeziehungen im Fokus, um Effizienz und Netzstabilität zu erhöhen und neue Geschäftsmodelle zu erschließen. Heute präsentiert sich Enel als global ausgerichteter, aber weiterhin in Italien verankerter Konzern mit Fokus auf die Energiewende.

Besonderheiten und ESG-Positionierung

Enel betont seine Rolle als nachhaltiger Versorger und bindet ESG-Kriterien systematisch in seine Unternehmensstrategie ein. Besondere Merkmale sind:
  • Ausgeprägte Fokussierung auf erneuerbare Energien und schrittweiser Ausstieg aus CO₂-intensiven Erzeugungsformen
  • Einsatz grüner und nachhaltigkeitsbezogener Finanzierungsinstrumente, etwa Sustainability-Linked Bonds
  • Soziale Programme in den Regionen, in denen Enel Netze betreibt, etwa zur Verbesserung der Stromversorgungssicherheit und zur Förderung lokaler Gemeinschaften
  • Transparente Berichterstattung zu Nachhaltigkeitskennzahlen und Ausrichtung an internationalen Standards
Diese Ausrichtung kann für institutionelle und private Anleger relevant sein, die verstärkt auf nachhaltige Investments achten. Gleichzeitig ist die Bewertung der tatsächlichen ESG-Wirkung abhängig von der Glaubwürdigkeit der Transformationspfade und der Reduktion verbleibender fossiler Aktivitäten.

Chancen für langfristig orientierte Anleger

Enel bietet aus Sicht konservativer Anleger mehrere potenzielle Chancen:
  • Strukturelles Wachstum durch Energiewende: Der globale Trend zu erneuerbaren Energien und zur Elektrifizierung stützt die langfristige Nachfrage nach Netzinfrastruktur und erneuerbarer Erzeugung.
  • Hoher Anteil regulierter Erlöse: Die starke Verankerung im Netzgeschäft kann zu relativ stabilen Cashflows und einer gewissen Planbarkeit beitragen.
  • Skalenvorteile und Projektpipeline: Die Größe von Enel Green Power und die internationale Pipeline können die Wettbewerbsposition in Ausschreibungen stärken und die Kapitalkosten senken.
  • Digitalisierung als Effizienztreiber: Smart Grids, automatisierte Netzsteuerung und datenbasierte Kundenservices können mittelfristig Effizienzgewinne und neue Einnahmequellen eröffnen.
  • ESG-Nachfrage: Eine klare Nachhaltigkeitspositionierung kann die Attraktivität für Investoren mit ESG-Fokus erhöhen und potenziell die Finanzierungskonditionen verbessern.
Für langfristig orientierte Anleger, die Wert auf planbare Erträge und Beteiligung an der Energiewende legen, kann das Profil von Enel daher strategisch interessant sein, ohne dass daraus eine Handlungsempfehlung abzuleiten ist.

Risiken und zentrale Unsicherheiten

Dem stehen spezifische Risiken gegenüber, die konservative Anleger sorgfältig beobachten sollten:
  • Regulierungs- und politische Risiken: Anpassungen bei Netzentgelten, Steuern, Preisbremsen oder Sonderabgaben können Margen und Investitionsrenditen spürbar beeinträchtigen.
  • Staatlicher Einfluss: Die bedeutende Beteiligung des italienischen Staates kann zu Entscheidungen führen, die nicht ausschließlich an den Interessen privater Minderheitsaktionäre ausgerichtet sind.
  • Kapitalintensität und Verschuldung: Hohe Investitionsvolumina für Netze und erneuerbare Projekte erfordern solide Finanzierung und können in Phasen steigender Zinsen die Bilanz belasten.
  • Marktrisiken in Lateinamerika: Währungsvolatilität, regulatorische Eingriffe und politische Instabilität in einigen Zielmärkten können die Ergebnisentwicklung schwanken lassen.
  • Technologische und Umsetzungsrisiken: Verzögerungen bei Projekten, Lieferkettenprobleme oder schwächere Auktionsergebnisse können den geplanten Ausbaupfad bremsen.
Vor einem Investment sollten konservative Anleger daher die regulatorische Entwicklung in den Kernmärkten, die Verschuldungskennzahlen, die Dividendentragfähigkeit und die Umsetzung der Dekarbonisierungsstrategie laufend prüfen. Eine abschließende Bewertung oder Empfehlung erfolgt hier nicht, da individuelle Risikoprofile, Anlagehorizonte und Portfoliostrukturen maßgeblich sind.
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Ausgewählte Faktor-Zertifikate

Kurs
Typ
Faktor
Geld/Brief
WKN
Typ
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9,654 €
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Kursdaten

Geld/Brief -   / -  
Spread -
Schluss Vortag 9,079 €
Gehandelte Stücke 135.375
Tagesvolumen Vortag 574.836,5 €
Tagestief 9,34 €
Tageshoch 9,748 €
52W-Tief 6,536 €
52W-Hoch 9,768 €
Jahrestief 8,817 €
Jahreshoch 9,768 €

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Nachrichtenlage zusammengefasst: Warum ist die Enel Aktie heute gestiegen?

  • Enel SpA hat ein neues Projekt zur Entwicklung erneuerbarer Energien in Brasilien angekündigt, das auf eine signifikante Reduktion der CO2-Emissionen abzielt.
  • Die Unternehmensführung plant, die Investitionen in regenerative Technologien zu erhöhen, um die Nachhaltigkeitsziele bis 2030 zu erreichen.
  • Analysten heben die solide finanzielle Lage von Enel hervor, die durch stabile Einnahmen und effektive Kostenkontrolle unterstützt wird.
Hinweis

Community: Diskussion zu Enel SpA

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Enel erhöht seine Investitionen deutlich, plant für 2026–2028 rund 20 Milliarden Euro in Erneuerbare sowie insgesamt 53 Milliarden Euro für Erneuerbare, Netzausbau und Batteriespeicher, erhält staatliche Unterstützung zum Ausbau der 3Sun-Solarfabrik und tätigt strategische Zukäufe wie die Wasserstoffsparte bei gleichzeitigem Fokus auf Schuldenabbau und höheren Dividenden.
  • Die Unternehmenszahlen zeigen wiederholt Umsatz‑, Ebitda‑ und Ergebniswachstum, Management bestätigt oder hebt Prognosen an und erhält positive Analystenstimmen (u. a. Goldman Sachs „Buy“, JPMorgan „Overweight“), während Marktteilnehmer teils darauf hinweisen, dass Kursziele in der Vergangenheit nicht immer erreicht wurden.
  • Als Risiken und Diskussionsthemen werden ein tödlicher Unfall/Explosion in einem Wasserkraftwerk mit Ermittlungen zu Fremdfirmen, operative Unwägbarkeiten und die Frage, warum die Aktie trotz positiver Fundamentaldaten zeitweise fällt, genannt, wobei Forumsteilnehmer sowohl Nachkäufe als auch Skepsis äußern.
Hinweis
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Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 70.649 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 15.189 €
Jahresüberschuss in Mio. 7.016 €
Umsatz je Aktie -
Gewinn je Aktie 0,67 €
Gewinnrendite +20,80%
Umsatzrendite +9,93%
Return on Investment +3,75%
Marktkapitalisierung in Mio. -
KGV (Kurs/Gewinn) 10,22
KBV (Kurs/Buchwert) -
KUV (Kurs/Umsatz) -
Eigenkapitalrendite +20,80%
Eigenkapitalquote +18,02%
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Derivate

Anlageprodukte (104)
Bonus-Zertifikate 79
Discount-Zertifikate 25
Hebelprodukte (183)
Optionsscheine 96
Knock-Outs 66
Faktor-Zertifikate 21
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Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 2
Gesteigert seit 11 Jahre
Keine Senkung seit 11 Jahre
Stabilität der Dividende 0,24 (max 1,00)
Jährlicher 7,73% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 13,1% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 72,4% (auf den Gewinn/FFO)
quote 83,7% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 6,38%

Dividenden Historie

Datum Dividende
19.01.2026 0,23 €
21.07.2025 0,26 €
20.01.2025 0,22 €
22.07.2024 0,22 €
22.01.2024 0,22 €
24.07.2023 0,20 €
23.01.2023 0,20 €
18.07.2022 0,19 €
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Prognose & Kursziel

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Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
9,72 € 9,58 € +1,52%

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 9,667 +6,91%
9,042 € 16:31
Frankfurt 9,683 +6,58%
9,085 € 17:09
Hamburg 9,698 +7,22%
9,045 € 17:25
Hannover 9,696 +7,20%
9,045 € 17:25
München 9,611 +7,03%
8,98 € 11:07
Stuttgart 9,668 +6,50%
9,078 € 18:18
Xetra 9,699 +6,83%
9,079 € 17:35
L&S RT 9,6485 +6,52%
9,058 € 18:50
Wien 9,698 +7,46%
9,025 € 15:30
Nasdaq OTC Other 10,69 $ +0,16%
10,6725 $ 20.02.26
Tradegate 9,654 +6,27%
9,084 € 18:49
Quotrix 9,656 +6,54%
9,063 € 18:34
Gettex 9,656 +6,23%
9,09 € 18:44
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
23.02.26 9,73 1,16 M
20.02.26 9,079 0,57 M
19.02.26 8,953 0,95 M
18.02.26 9,29 161 T
17.02.26 9,231 293 T
16.02.26 9,179 0,51 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 9,179 € +6,00%
1 Monat 9,02 € +7,87%
6 Monate 8,111 € +19,96%
1 Jahr 6,886 € +41,30%
5 Jahre 7,979 € +21,95%

Unternehmensprofil Enel SpA

Enel SpA ist ein integrierter europäischer Versorger mit Sitz in Italien und zählt zu den weltweit größten börsennotierten Energieunternehmen mit Schwerpunkt auf Stromerzeugung, -verteilung und -vertrieb. Der Konzern fokussiert sich strategisch auf regulierte Netzinfrastruktur und erneuerbare Energien und tritt damit als zentraler Akteur der Energiewende in Europa und Lateinamerika auf. Für erfahrene Anleger ist Enel insbesondere als defensiver Basiswert im Versorgersektor mit klarer Ausrichtung auf Dekarbonisierung, Elektrifizierung und digitale Netze relevant.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Enel basiert auf einer vertikal integrierten Wertschöpfungskette in der Elektrizitätswirtschaft. Der Konzern kombiniert konventionelle und erneuerbare Stromerzeugung, regulierte Strom- und Gasnetze sowie Endkundenlösungen. Wesentliche Ertragsquellen sind:
  • Netzentgelte aus regulierten Übertragungs- und Verteilnetzen
  • Stromerzeugung aus erneuerbaren und konventionellen Kraftwerken
  • Vertrieb von Energie an Privatkunden, Gewerbe und Industrie
  • Zusatzdienstleistungen wie Energieeffizienz, E-Mobilität und digitale Plattformlösungen
Enel verfolgt eine Strategie der Portfolioumbauung weg von CO₂-intensiver Erzeugung hin zu erneuerbaren Energien und regulatorisch stabilen Netzaktivitäten. Der Cashflow soll dabei zunehmend aus langfristig planbaren, regulierten oder vertraglich abgesicherten Einnahmen stammen. Gleichzeitig nutzt der Konzern seine internationale Präsenz, um Skaleneffekte bei Projektentwicklung, Beschaffung und Finanzierung zu realisieren.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Enel lässt sich in der Trias Dekarbonisierung, Elektrifizierung und Digitalisierung zusammenfassen. Der Konzern will die Energiewende beschleunigen, indem er fossile Erzeugung sukzessive ersetzt, erneuerbare Kapazitäten ausbaut und Strom als zentrale Energieform in Industrie, Mobilität und Gebäuden verankert. Enel positioniert sich als Treiber einer nachhaltigen, sicheren und zugänglichen Energieversorgung. Strategische Leitlinien sind:
  • Priorisierung von Investitionen in erneuerbare Energien und Stromnetze
  • Stärkung der finanziellen Resilienz durch Fokussierung auf Kernmärkte
  • Konsequente Integration von Umwelt-, Sozial- und Governance-Aspekten (ESG) in Kapitalallokation und Risikomanagement
  • Förderung von Innovation durch digitale Plattformen und datengetriebene Optimierung
Die Mission zielt darauf, langfristig stabile Renditen mit gesellschaftlicher Akzeptanz zu verbinden, was insbesondere für konservative Anleger von Bedeutung ist.

Produkte und Dienstleistungen

Enel bietet ein breites Spektrum an Energie- und energienahen Dienstleistungen entlang der Wertschöpfungskette:
  • Stromerzeugung aus Wasserkraft, Wind, Solar, Geothermie und in geringerem Umfang thermischen Kraftwerken
  • Strom- und Gasverteilung über Hoch-, Mittel- und Niederspannungsnetze
  • Strom- und Gasvertrieb an Haushalte, Gewerbe und Industriekunden
  • Erneuerbare Projektentwicklung, Bau und Betrieb von Wind- und Solarparks für den Eigenbestand und für Dritte
  • Elektromobilitätslösungen, insbesondere Ladeinfrastruktur und digitale Services
  • Energieeffizienz- und Flexibilitätslösungen, etwa Demand-Response-Angebote und dezentrale Erzeugung
  • Digitale Services über Plattformen für Smart Metering, Smart Grids und Endkunden-Apps
Der Schwerpunkt verschiebt sich zunehmend von volumengetriebenem Energieverkauf hin zu margenstärkeren, serviceorientierten Angeboten, die auf langfristigen Kundenbeziehungen und technologischer Differenzierung beruhen.

Business Units und Segmentstruktur

Enel gliedert seine Aktivitäten in mehrere Kerneinheiten, die nach Wertschöpfungsstufen und Technologien strukturiert sind. Wichtige Bereiche sind:
  • Global Power Generation / Enel Green Power: Erzeugung, Projektentwicklung und Betrieb von Anlagen insbesondere für erneuerbare Energien
  • Grids: Planung, Betrieb und Modernisierung von Verteil- und Übertragungsnetzen in Kernmärkten
  • Retail / Endkundengeschäft: Energievertrieb, Tarifgestaltung und Kundenservice für Haushalte und Unternehmen
  • Enel X: Innovative Energiedienstleistungen, Elektromobilität, digitale Lösungen und Energieeffizienzangebote
Diese Struktur erlaubt es, Investitionen und Risikoprofile je Einheit zu steuern und Kapital gezielt in regulierte Netze und wachstumsstarke erneuerbare Energien zu lenken, während marktexponierte Segmente wie der Vertrieb flexibler gehalten werden.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Enel verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die als Burggräben im Versorgersektor gelten:
  • Skaleneffekte: Umfangreiche installierte Kapazitäten und Netzlänge ermöglichen günstige Beschaffungsbedingungen, Effizienzgewinne und Kostendegression bei Technologieeinführung.
  • Regulierte Infrastruktur: Die Kontrolle über weitreichende, teilweise monopolistische Verteilnetze schafft stabile, regulierte Erträge und hohe Markteintrittsbarrieren.
  • Technologische Kompetenz in Erneuerbaren: Enel Green Power gehört zu den weltweit bedeutenden Entwicklern erneuerbarer Projekte. Erfahrung in Projektpipeline, Genehmigungen, Bau und Betrieb verschafft einen Vorsprung gegenüber kleineren Wettbewerbern.
  • Digitale Netz- und Messinfrastruktur: Der frühzeitige Ausbau von Smart Grids und Smart Metering erhöht die Netzstabilität, reduziert Verluste und ermöglicht neue Geschäftsmodelle wie Flexibilitätsmärkte.
  • Breite geografische Diversifikation: Präsenz in mehreren regulativen Systemen und Nachfragezyklen reduziert länderspezifische Risiken, auch wenn ein Schwerpunkt auf Italien und ausgewählten lateinamerikanischen Märkten verbleibt.
Diese Faktoren stützen die Ertragsbasis und erschweren die Nachbildung des Geschäftsmodells durch neue Marktteilnehmer, wenngleich politische Eingriffe und Regulierungsänderungen den Burggraben begrenzen können.

Wettbewerbsumfeld

Enel steht im Wettbewerb mit europäischen und internationalen Versorgern, insbesondere im Segment der erneuerbaren Energien und des Endkundenvertriebs. Zu den relevanten Vergleichsunternehmen zählen:
  • Europäische Energieversorger mit Fokus auf Netze und Erneuerbare wie Iberdrola, EDP, RWE oder Ørsted
  • In Italien aktive Wettbewerber im Retail- und Industriekundengeschäft, darunter Eni Plenitude und Edison
  • Regionale Versorger und teilweise kommunale Anbieter auf den lokalen Netzen und im B2C-Vertrieb
  • Internationale Projektentwickler für Wind- und Solarparks, die mit Enel Green Power um Standorte, Genehmigungen und Auktionen konkurrieren
Der Wettbewerb ist besonders in Ausschreibungen für erneuerbare Kapazitäten und im liberalisierten Endkundenmarkt intensiv. Enel versucht, sich durch Kostenführerschaft, digitale Services und integrierte Angebote vorzudifferenzieren. Gleichzeitig regulieren Behörden in Italien, der EU und Lateinamerika zentrale Aspekte wie Netzentgelte, Auktionen und Verbraucherschutz, was den Wettbewerbsrahmen stark prägt.

Management, Eigentümerstruktur und Strategie

Enel weist eine gemischte Eigentümerstruktur mit signifikantem staatlichem Einfluss auf, da das italienische Finanzministerium über eine Beteiligungsgesellschaft einen wesentlichen Anteil hält. Dies prägt die Unternehmensführung und kann sowohl Stabilität als auch politische Einflussnahmen mit sich bringen. Das Management verfolgt eine Strategie, die auf Kapitaldisziplin, Portfoliobereinigung und Fokussierung auf Kernmärkte abzielt. Wichtige strategische Schwerpunkte sind:
  • Beschleunigter Ausbau erneuerbarer Energien mit Fokus auf wettbewerbsfähige Ausschreibungen und langfristige Stromabnahmeverträge (Power Purchase Agreements)
  • Stärkung und Digitalisierung der Netzinfrastruktur, um Netzresilienz, Integration erneuerbarer Einspeisung und Netzautomatisierung voranzutreiben
  • Reduktion der Verschuldung über selektive Desinvestitionen nicht-strategischer Vermögenswerte
  • Verbesserung der operativen Effizienz über digitale Prozesse, standardisierte Plattformen und zentralisierte Beschaffung
Die Unternehmensführung betont die Verknüpfung von Rendite- und Nachhaltigkeitszielen. Für konservative Anleger sind vor allem Governance-Strukturen, der staatliche Einfluss und die Verlässlichkeit der Dividendenpolitik zentrale Beobachtungspunkte.

Branchen- und Regionenanalyse

Enel ist überwiegend in regulierten und halbregulierten Energiemärkten aktiv, mit Schwerpunkt auf Europa und Lateinamerika. Der Versorgersektor in diesen Regionen ist durch hohe Kapitalkosten, lange Investitionszyklen und ein stark reguliertes Umfeld gekennzeichnet. Wesentliche Branchentrends sind:
  • Zunehmende Dekarbonisierung und politische Vorgaben zur Reduktion von Treibhausgasemissionen
  • Elektrifizierung von Mobilität, Industrieprozessen und Wärmeerzeugung
  • Dezentrale Erzeugungsstrukturen und wachsende Bedeutung von Flexibilität und Speichern
  • Digitalisierung der Netze und Endkundenbeziehungen
In Europa geben EU-Klimaziele und nationale Energiepläne den Rahmen für Investitionsentscheidungen vor. In Lateinamerika bieten Wachstumsraten und Ausbaupotenzial für erneuerbare Energien Chancen, werden jedoch von Währungsvolatilität und politischen Risiken begleitet. Enel steht damit an der Schnittstelle zwischen regulierungsgetriebenen Chancen und staatlichen Eingriffen, die Margen und Investitionsplanung beeinflussen können.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Enel wurde in den frühen 1960er-Jahren als staatlicher italienischer Monopolversorger gegründet und übernahm die Aufgabe, die Elektrifizierung Italiens voranzutreiben. In den folgenden Jahrzehnten konzentrierte sich das Unternehmen auf den Aufbau eines landesweiten Netzes, den Betrieb konventioneller Kraftwerke und die Versorgung von Haushalten und Industrie. Mit den Liberalisierungswellen im europäischen Energiemarkt und Privatisierungsinitiativen wurde Enel schrittweise an die Börse gebracht und öffnete sich für private Investoren, während der italienische Staat einen signifikanten Einfluss behielt. Ab den 2000er-Jahren trieb der Konzern die Internationalisierung voran, insbesondere in Spanien und Lateinamerika, und begann, sein Portfolio stärker in Richtung erneuerbare Energien zu transformieren. Die Gründung und der Ausbau von Enel Green Power markierten den strategischen Schwenk zur Dekarbonisierung. In den vergangenen Jahren stand zusätzlich die Digitalisierung von Netzen und Kundenbeziehungen im Fokus, um Effizienz und Netzstabilität zu erhöhen und neue Geschäftsmodelle zu erschließen. Heute präsentiert sich Enel als global ausgerichteter, aber weiterhin in Italien verankerter Konzern mit Fokus auf die Energiewende.

Besonderheiten und ESG-Positionierung

Enel betont seine Rolle als nachhaltiger Versorger und bindet ESG-Kriterien systematisch in seine Unternehmensstrategie ein. Besondere Merkmale sind:
  • Ausgeprägte Fokussierung auf erneuerbare Energien und schrittweiser Ausstieg aus CO₂-intensiven Erzeugungsformen
  • Einsatz grüner und nachhaltigkeitsbezogener Finanzierungsinstrumente, etwa Sustainability-Linked Bonds
  • Soziale Programme in den Regionen, in denen Enel Netze betreibt, etwa zur Verbesserung der Stromversorgungssicherheit und zur Förderung lokaler Gemeinschaften
  • Transparente Berichterstattung zu Nachhaltigkeitskennzahlen und Ausrichtung an internationalen Standards
Diese Ausrichtung kann für institutionelle und private Anleger relevant sein, die verstärkt auf nachhaltige Investments achten. Gleichzeitig ist die Bewertung der tatsächlichen ESG-Wirkung abhängig von der Glaubwürdigkeit der Transformationspfade und der Reduktion verbleibender fossiler Aktivitäten.

Chancen für langfristig orientierte Anleger

Enel bietet aus Sicht konservativer Anleger mehrere potenzielle Chancen:
  • Strukturelles Wachstum durch Energiewende: Der globale Trend zu erneuerbaren Energien und zur Elektrifizierung stützt die langfristige Nachfrage nach Netzinfrastruktur und erneuerbarer Erzeugung.
  • Hoher Anteil regulierter Erlöse: Die starke Verankerung im Netzgeschäft kann zu relativ stabilen Cashflows und einer gewissen Planbarkeit beitragen.
  • Skalenvorteile und Projektpipeline: Die Größe von Enel Green Power und die internationale Pipeline können die Wettbewerbsposition in Ausschreibungen stärken und die Kapitalkosten senken.
  • Digitalisierung als Effizienztreiber: Smart Grids, automatisierte Netzsteuerung und datenbasierte Kundenservices können mittelfristig Effizienzgewinne und neue Einnahmequellen eröffnen.
  • ESG-Nachfrage: Eine klare Nachhaltigkeitspositionierung kann die Attraktivität für Investoren mit ESG-Fokus erhöhen und potenziell die Finanzierungskonditionen verbessern.
Für langfristig orientierte Anleger, die Wert auf planbare Erträge und Beteiligung an der Energiewende legen, kann das Profil von Enel daher strategisch interessant sein, ohne dass daraus eine Handlungsempfehlung abzuleiten ist.

Risiken und zentrale Unsicherheiten

Dem stehen spezifische Risiken gegenüber, die konservative Anleger sorgfältig beobachten sollten:
  • Regulierungs- und politische Risiken: Anpassungen bei Netzentgelten, Steuern, Preisbremsen oder Sonderabgaben können Margen und Investitionsrenditen spürbar beeinträchtigen.
  • Staatlicher Einfluss: Die bedeutende Beteiligung des italienischen Staates kann zu Entscheidungen führen, die nicht ausschließlich an den Interessen privater Minderheitsaktionäre ausgerichtet sind.
  • Kapitalintensität und Verschuldung: Hohe Investitionsvolumina für Netze und erneuerbare Projekte erfordern solide Finanzierung und können in Phasen steigender Zinsen die Bilanz belasten.
  • Marktrisiken in Lateinamerika: Währungsvolatilität, regulatorische Eingriffe und politische Instabilität in einigen Zielmärkten können die Ergebnisentwicklung schwanken lassen.
  • Technologische und Umsetzungsrisiken: Verzögerungen bei Projekten, Lieferkettenprobleme oder schwächere Auktionsergebnisse können den geplanten Ausbaupfad bremsen.
Vor einem Investment sollten konservative Anleger daher die regulatorische Entwicklung in den Kernmärkten, die Verschuldungskennzahlen, die Dividendentragfähigkeit und die Umsetzung der Dekarbonisierungsstrategie laufend prüfen. Eine abschließende Bewertung oder Empfehlung erfolgt hier nicht, da individuelle Risikoprofile, Anlagehorizonte und Portfoliostrukturen maßgeblich sind.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 89,13 Mrd. €
Aktienanzahl 10,15 Mrd.
Streubesitz 46,97%
Währung EUR
Land Italien
Sektor Versorger
Branche Multi-Versorger
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+53,03% Weitere
+46,97% Streubesitz

Community-Beiträge zu Enel SpA

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Highländer49
Enel
Der italienische Energieversorger Enel (Enel Aktie) will sein Portfolio an Erneuerbarer Energieerzeugung durch höhere Investitionen ausbauen. Von 2026 bis 2028 sollen rund 20 Milliarden Euro in das Geschäft mit Erneuerbaren fließen, teilte das Unternehmen am Montag in Rom auf einem Kapitalmarkttag mit. Insgesamt will Enel in dem Zeitraum 53 Milliarden Euro in die Hand nehmen, unter anderem auch für den Netzausbau und Batteriespeicher. Zum Vergleich: Für 2025 bis 2027 standen bislang insgesamt 43 Milliarden Euro im Plan. Auch die Gewinnbeteiligung der Aktionäre soll steigen. Die Aktie legte zu. https://www.ariva.de/aktien/enel-spa-aktie/news/roundup-enel-erhoeht-investitionsplaene-in-erneuerbare-11917403
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Highländer49
Enel
Der italienische Energieversorger Enel (Enel Aktie) hat im abgelaufenen Jahr Umsatz und Gewinn gesteigert. Der Erlös legte um knapp zwei Prozent auf 80,4 Milliarden Euro zu, wie das Unternehmen am Donnerstagabend mitteilte. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) kletterte um 2,2 Prozent auf 22,9 Milliarden Euro. Experten hatten in etwa mit dieser Entwicklung gerechnet. https://www.ariva.de/aktien/enel-spa-aktie/news/enel-legt-bei-umsatz-und-gewinn-zu-11898859
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Highländer49
Enel
Der italienische Energieversorger Enel (Enel Aktie) hat zum Jahresstart operativ deutlich zugelegt und die Prognose für 2025 bestätigt. Im ersten Quartal stieg der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um 1,7 Prozent auf 5,97 Milliarden Euro, wie der Konzern am Donnerstag in Rom mitteilte. Analysten hatten im Schnitt etwas weniger erwartet. Unter dem Strich kletterte der bereinigte Gewinn um 1,5 Prozent auf 2,0 Milliarden Euro. Auch hier schnitt Enel etwas besser ab als von Experten erwartet. Der Umsatz legte um 14 Prozent auf 22,07 Milliarden Euro zu. Grund für die positive Entwicklung war insbesondere die Stärke in Lateinamerika und Spanien. Das Management bestätigte seine Jahresprognose. Quelle: dpa-AFX
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Highländer49
Enel
Der italienische Energieversorger Enel (Enel Aktie) will nach einem guten Jahresverlauf auch in Zukunft den Gewinn steigern. Die Aktionäre können sich in der Folge über eine höhere Dividende freuen. Außerdem hat Enel nach jahrelangem Fokus auf den Schuldenabbau wieder einen Zukauf getätigt. Für die Aktie des Energieversorgers ging es am Montag zunächst abwärts: Im frühen Handel verlor das Papier mehr als ein Prozent und gehörte zu den schwächsten Werten im europäischen Leitindex EuroStoxx 50 . Im kommenden Jahr erwartet Enel unter dem Strich bereinigt um Sondereffekte 6,7 bis 6,9 Milliarden Euro Gewinn, wie das Unternehmen zu Wochenbeginn anlässlich eines Kapitalmarkttags in Mailand mitteilte. Dieser Wert liegt im Rahmen der Erwartungen von Analysten. Im vergangenen Jahr hatte Enel unter dem Strich bereinigt 6,5 Milliarden Euro verdient. Für 2027 peilt der Energieversorger 7,1 bis 7,5 Milliarden Euro an. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) dürfte bis dahin auf 24,1 bis 24,5 Milliarden Euro steigen. Im vergangenen Jahr lag er bei knapp 22 Milliarden Euro. Bislang kommt Enel mit seinem Sparprogramm spürbar voran. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres stieg der bereinigte operative Gewinn, wie bereits bekannt, um 6,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf rund 17,4 Milliarden Euro. Von der positiven Gewinnentwicklung sollen auch die Aktionäre des Energieversorgers profitieren: Bei der nächsten Hauptversammlung möchte Enel eine höhere Dividende von 0,46 Euro je Aktie vorschlagen. Für 2023 wurden 0,43 Euro pro Schein ausgeschüttet. Auch die Mindestdividende soll bis im Zeitraum 2025 bis 2027 von 0,43 auf 0,46 Euro steigen. Die wichtigsten Neuerungen der Mittelfriststrategie seien Investitionen, schrieb Goldman-Analyst Alberto Gandolfi. Verglichen mit bisherigen Planungen beschleunige Enel die Ausgaben um rund 40 Prozent, besonders stark in Stromnetze. Hier will Enel mittelfristig rund 26 Milliarden Euro investieren, den Großteil davon in Italien und Spanien. Gandolfi rechnet folglich auch mit einem höheren Ergebniswachstum. Bereits vergangene Woche hatte Enel über sein Tochterunternehmen Endesa den Kauf der Wasserstoffsparte des spanischen Energiekonzerns Acciona Energia angekündigt. DDer Kaufpreis liegt bei einer Milliarde Euro. Jefferies-Analyst Arturo Murua bewertete die Transaktion positiv und als strategisch sinnvoll. Die Übernahme markiert einen Strategiewechsel von Enel-Chef Flavio Cattaneo, nachdem er den Schuldenberg zuletzt merklich senken konnte. Quelle: dpa-AFX
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Häufig gestellte Fragen zur Enel Aktie und zum Enel Kurs

Der aktuelle Kurs der Enel Aktie liegt bei 9,699 €.

Für 1.000€ kann man sich 103,10 Enel Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Enel Aktie lautet ESOCF.

Die 1 Monats-Performance der Enel Aktie beträgt aktuell 7,87%.

Die 1 Jahres-Performance der Enel Aktie beträgt aktuell 41,30%.

Der Aktienkurs der Enel Aktie liegt aktuell bei 9,699 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 7,87% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Enel eine Wertentwicklung von 10,71% aus und über 6 Monate sind es 19,96%.

Das 52-Wochen-Hoch der Enel Aktie liegt bei 9,77 €.

Das 52-Wochen-Tief der Enel Aktie liegt bei 6,54 €.

Das Allzeithoch von Enel liegt bei 16,18 €.

Das Allzeittief von Enel liegt bei 2,02 €.

Die Volatilität der Enel Aktie liegt derzeit bei 33,83%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Enel in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 9,72 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +1,52%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 9,72 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +1,52%.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Enel Kursziel beträgt 9,72 €. Das ist +1,52% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Enel 6 x zum Kauf, 2 x zum Halten und 1 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Enel Kursziel beträgt 9,72 €. Das ist +1,52% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Enel 6 x zum Kauf, 2 x zum Halten und 1 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 9,72 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies ein Kurspotenzial von +1,52%.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Enel Aktie bei 9,72 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach oben bei der Enel Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 89,13 Mrd. €

Am 09.07.2001 gab es einen Split im Verhältnis 2:1.

Am 09.07.2001 gab es einen Split im Verhältnis 2:1.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Enel bei 65%. Erfahre hier mehr

Enel hat seinen Hauptsitz in Italien.

Enel gehört zum Sektor Multi-Versorger.

Das KGV der Enel Aktie beträgt 10,22.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Enel betrug 70,65 Mrd €.

Ja, Enel zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 19.01.2026 eine Dividende in Höhe von 0,23 € gezahlt.

Zuletzt hat Enel am 19.01.2026 eine Dividende in Höhe von 0,23 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 2,40%. Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Enel wurde am 19.01.2026 in Höhe von 0,23 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 2,40%.

Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 19.01.2026. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,23 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.