Das Positionspapier unter DHS-Federführung haben Fachorganisationen aus den Bereichen Suchthilfe, Medizin, Psychologie und Sozialer Arbeit mitgezeichnet, darunter die Bundesärztekammer, die Deutsche Krebshilfe und die Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, wie eine Sprecherin der Dachorganisation in Hamm schilderte.
"Seit Jahrzehnten werden Chancen vertan"
Prävention helfe nachweislich. Das gelte nicht nur für Vorbeugung mit individuellem Ansatz, sondern auch für Maßnahmen, die äußere Bedingungen festlegten. Diese wichtige Steuerungsmöglichkeit sei aber bisher in Deutschland kaum genutzt worden. "Seit Jahrzehnten wird hier die Chance vertan, Kosten in Milliardenhöhe einzusparen und die Gesundheit von Menschen zu verbessern und Leid zu vermeiden", kritisierte Hans-Jürgen Rumpf von der DHS in einer Mitteilung.
Es sollten zudem flächendeckend präventive Gesundheitsangebote aufgebaut werden - neben der medizinischen und psychosozialen Versorgung. Alkohol kann nach DHS-Angaben verheerende Folgen nicht nur für die Gesundheit der Betroffenen verursachen, sondern auch für die gesamte Gesellschaft - mit jährlich rund 57 Milliarden Euro volkswirtschaftlichen Kosten./wa/DP/zb
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