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Deutsche Rohstoff Aktie

Aktie
66,10 €
-1,60 €
-2,36%
20.02.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
233,01 Mio. €
Streubesitz
85,35%
KGV
3,13
Dividende
2,00 €
Dividendenrendite
4,12%
Deutsche Rohstoff Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Die Deutsche Rohstoff AG ist eine in Mannheim ansässige, börsennotierte Beteiligungsgesellschaft mit Fokus auf die Exploration und Förderung von Erdöl und Erdgas in Nordamerika sowie ausgewählte Metall- und Rohstoffprojekte. Das Unternehmen versteht sich als spezialisierter Rohstoffinvestor, der Projekte entlang des Upstream-Segments identifiziert, entwickelt und teilweise wieder veräußert. Kern des Geschäftsmodells ist die Kombination aus operativem Know-how im Öl- und Gasgeschäft, aktivem Portfoliomanagement und einer strikten Kapitaldisziplin, die auf Wertsteigerung pro Aktie abzielt. Die Aktie der Deutsche Rohstoff AG notiert im regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell der Deutsche Rohstoff AG basiert auf dem Erwerb, der Erschließung, der Entwicklung und der späteren Optimierung oder Veräußerung von Rohstoffprojekten, vor allem in der US-Öl- und Gasindustrie. Die Gesellschaft agiert überwiegend über Tochterunternehmen, die in aussichtsreichen Förderregionen – insbesondere im US-Bundesstaat Colorado (DJ Basin) und in Texas (Permian Basin) – Förderrechte erwerben und Bohrprogramme umsetzen. Ein zentrales Element ist das sogenannte Asset-Rotation-Modell: Reife, cashflowstarke Felder werden je nach Marktumfeld teilweise monetarisiert, während Erlöse in neue Projekte mit attraktivem Risiko-Rendite-Profil reinvestiert werden. Dadurch versucht das Unternehmen, zyklische Rohstoffpreise zu nutzen, anstatt ihnen ausgeliefert zu sein. Die Deutsche Rohstoff AG tritt teils als Operator, teils als nicht-operativer Partner in Joint Ventures auf. Das reduziert die operative Komplexität und ermöglicht breitere Diversifikation innerhalb der Zielregionen. Ergänzt wird das Modell durch selektive Engagements in Metallprojekten, die jedoch im Portfoliokontext gegenüber dem Öl- und Gasgeschäft eine nachgeordnete Rolle spielen.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission der Deutsche Rohstoff AG lässt sich als fokussierte Wertgenerierung im Rohstoffsektor durch disziplinierte Kapitalallokation und technisch fundierte Projektselektion beschreiben. Das Management strebt an, für Aktionäre einen nachhaltig attraktiven Total Return zu erzielen, der sich aus Dividenden, möglichen Sonderausschüttungen sowie substantiellen Wertsteigerungen des Projektportfolios ergibt. Leitend ist eine konservative Finanzierungsstrategie mit Schwerpunkt auf Eigenkapitalbasis und maßvollem Einsatz von Fremdkapital. Das Unternehmen betont in seinen Publikationen die Bedeutung von:
  • Risikostreuung über mehrere Förderregionen und Projekte
  • strikter Investitionskriterien inklusive Break-Even-Analysen bei konservativen Rohstoffpreisannahmen
  • einer ausgeprägten Cashflow-Orientierung
  • Transparenz gegenüber Kapitalmarkt und Gläubigern
Damit positioniert sich die Deutsche Rohstoff AG als mittelgroßer, aber auf Effizienz, Rendite und Risikoabsicherung bedachter Player im internationalen Rohstoffumfeld.

Produkte und Dienstleistungen

Das zentrale „Produkt“ der Deutsche Rohstoff AG besteht in der Förderung und Vermarktung von Erdöl und Erdgas sowie begleitenden Kondensaten und Flüssiggasen in den USA. Die Gesellschaft generiert ihre Erlöse überwiegend aus:
  • dem Verkauf von Rohöl an Raffinerien und Handelshäuser
  • dem Verkauf von Erdgas in regionale Pipeline- und Versorgungsnetze
  • dem Verkauf von Natural Gas Liquids (NGLs) und Kondensaten
Darüber hinaus erschließt die Gesellschaft über ihre Beteiligungen Wert aus:
  • der Entwicklung und Veräußerung von Förderrechten (Leases)
  • Royalty-Strukturen sowie Working-Interest-Beteiligungen in Bohrprogrammen
  • vereinzelt Metall- und Spezialrohstoffprojekten, insbesondere im Bereich Wolfram und Edelmetalle, sofern diese ein attraktives Chancen-Risiko-Profil bieten
Für Investoren stellt die Aktie der Deutsche Rohstoff AG damit ein Vehikel dar, um diversifiziert am US-Öl- und Gasmarkt zu partizipieren, ohne selbst operative Aktivitäten steuern zu müssen.

Business Units und Struktur

Die operative Struktur der Deutsche Rohstoff AG ist in mehrere Tochtergesellschaften und Projektvehikel gegliedert, die vor allem nach Region und Rohstofftyp differenziert werden. Im Fokus stehen dabei die US-Öl- und Gas-Tochtergesellschaften, die eigenständige Bohrprogramme umsetzen oder sich an Joint Ventures beteiligen. Historisch wichtige Einheiten waren und sind unter anderem Gesellschaften, die im DJ Basin (Colorado) sowie im Permian Basin (Texas) aktiv sind. Ergänzend existieren Beteiligungen an Projekten im Metallsektor, etwa im Bereich Wolfram, die teils in früheren Jahren eine größere Rolle einnahmen und heute eher als Beimischung im Portfolio dienen. Diese Struktur ermöglicht es dem Management, Projekte klar zuzuordnen, gegebenenfalls zu bündeln oder zu veräußern und damit die Bilanz flexibel an Marktphasen anzupassen. Für Anleger bedeutet diese Aufstellung eine Mischung aus Kernsegment Öl und Gas in den USA sowie opportunistischen Engagements in weiteren Rohstoffbereichen.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Die Deutsche Rohstoff AG verfügt als mittelgroßer Rohstoffspezialist über mehrere potenzielle Alleinstellungsmerkmale. Erstens kombiniert sie die Rolle eines Beteiligungsunternehmens mit tiefem technisch-geologischen Know-how im Upstream-Bereich. Die Gesellschaft kann Projekte eigenständig bewerten und ist nicht ausschließlich auf externe Ingenieurdienstleister angewiesen. Zweitens nutzt sie gezielt Nischen in etablierten Förderregionen wie dem DJ und Permian Basin, in denen Infrastruktur, Serviceanbieter und Marktzugang bereits vorhanden sind. Das reduziert Anlaufzeiten und Kapitalkosten je Bohrung. Drittens hat das Unternehmen in der Vergangenheit wiederholt bewiesen, dass es Projektrechte in frühen Phasen erwerben, entwickeln und zu attraktiven Bewertungen teilweise oder vollständig veräußern kann. Dieser Ansatz schafft eine Art „Transaktions-Moat“, der auf Erfahrung mit US-Dealstrukturen, lokaler Regulierung und Verhandlungspraxis beruht. Die Burggräben sind dennoch relativ schmal, da der Öl- und Gasmarkt von starken, kapitalstarken Wettbewerbern geprägt wird. Der wichtigste Schutzfaktor liegt daher weniger in unkopierbaren Technologien als in:
  • Marktkenntnis der Zielregionen
  • Netzwerk zu lokalen Partnern und Landbesitzern
  • einer erprobten Bewertungs- und Transaktionspipeline
Für konservative Anleger ist vor allem relevant, dass der Burggraben stark managementabhängig ist und laufend gepflegt werden muss.

Wettbewerbsumfeld

Die Deutsche Rohstoff AG steht im Wettbewerb mit zahlreichen US-amerikanischen Explorations- und Produktionsunternehmen (E&P) sowie internationalen Rohstoffgesellschaften. Zu den relevanten Wettbewerbern zählen:
  • mittelgroße unabhängige E&P-Unternehmen im DJ und Permian Basin
  • private Equity-finanzierte Öl- und Gasvehikel, die gezielt in Förderrechte investieren
  • größere integrierte Ölkonzerne, die in denselben Regionen aktiv sind
Diese Konkurrenz verfügt häufig über deutlich höhere Kapitaldecke, breitere Projektpipelines und Skalenvorteile im Einkauf von Serviceleistungen. Die Deutsche Rohstoff AG besetzt in diesem Marktumfeld die Nische eines agilen, spezialisierten Investors, der in bestimmten Projektgrößenklassen (Small- bis Mid-Cap-Projekte) operiert, die für sehr große Konzerne zu klein, für Kleinstanbieter jedoch zu komplex sind. Der Wettbewerbsdruck zeigt sich vor allem in:
  • steigenden Kosten für Bohrdienstleistungen und Fracking
  • intensiver Konkurrenz um attraktive Förderrechte
  • Preis- und Margendruck bei schwankenden Öl- und Gaspreisen
Im Metallsegment konkurriert das Unternehmen mit internationalen Bergbaugesellschaften und Projektentwicklern, wobei die Bedeutung dieses Bereichs im aktuellen Geschäftsprofil begrenzt ist.

Management und Strategie

Die Deutsche Rohstoff AG wird von einem erfahrenen Managementteam geführt, das technisches, geologisches und finanzwirtschaftliches Know-how kombiniert. Der Vorstand verantwortet die strategische Asset-Allokation, die Festlegung der Investitionskriterien und das Risikomanagement. Zentrale strategische Leitplanken sind:
  • Fokus auf margenstarke Öl- und Gasprojekte in etablierten US-Basins
  • konservative Annahmen zu Rohstoffpreisen bei Investitionsentscheidungen
  • gezielte Begrenzung der Verschuldung und Laufzeitstrukturierung von Finanzinstrumenten
  • aktive Portfoliooptimierung durch Verkäufe, Farm-Outs und Joint Ventures
Das Management kommuniziert eine hohe Bedeutung von Aktionärsinteressen und strebt eine Balance aus Reinvestitionen in Wachstum und Ausschüttungen an. Corporate Governance und Transparenz werden durch Börsennotierung und entsprechende Reportingpflichten gestützt. Für konservative Anleger ist hervorzuheben, dass die Qualität der Anlage stark von der Fähigkeit des Managements abhängt, Zyklen der Rohstoffmärkte zu antizipieren und kapitaldiszipliniert zu agieren.

Branchen- und Regionenanalyse

Die Deutsche Rohstoff AG ist primär im Öl- und Gas-Upstream-Sektor tätig, einer Branche mit hoher Zyklik, regulatorischer Komplexität und technologischer Dynamik. Die Förderregionen in den USA – insbesondere Colorado und Texas – zählen zu den bedeutendsten Onshore-Rohstoffprovinzen der Welt. Sie bieten:
  • gut ausgebaute Infrastruktur (Pipelines, Straßen, Serviceunternehmen)
  • relativ investorenfreundliche Rahmenbedingungen
  • langjährige Datenhistorien zu Lagerstätten und Förderverhalten
Gleichzeitig stehen diese Regionen im Spannungsfeld von Umweltauflagen, lokalen Regulierungen und gesellschaftlichen Debatten um Klimaschutz. Änderungen in Genehmigungsverfahren, Bohrbeschränkungen oder Abgabenstrukturen können die Profitabilität einzelner Projekte erheblich beeinflussen. Der globale Öl- und Gasmarkt ist zudem durch geopolitische Risiken, OPEC-Politik, technologische Substitution (erneuerbare Energien, Elektromobilität) und Nachfrageunsicherheiten geprägt. Für ein spezialisiertes Unternehmen wie die Deutsche Rohstoff AG bedeutet dies, dass Projektselektion, Kostenkontrolle und Hedging-Strategien entscheidend sind, um Volatilität aufzufangen. Die Metallprojekte des Unternehmens bewegen sich in einem separaten, ebenfalls zyklischen Marktumfeld, in dem Angebotsengpässe, geopolitische Konzentration von Lagerstätten und industriepolitische Programme eine Rolle spielen.

Unternehmensgeschichte

Die Deutsche Rohstoff AG wurde im Jahr 2006 gegründet, um deutschen Investoren einen strukturierten Zugang zu Rohstoffprojekten zu ermöglichen. In den Anfangsjahren lag ein stärkerer Fokus auf Metall- und Spezialrohstoffprojekten, unter anderem im Bereich Wolfram und Edelmetalle. Mit der Zeit verlagerte das Unternehmen seinen Schwerpunkt zunehmend auf die Öl- und Gasförderung in Nordamerika, wo sich durch den Schieferöl- und Schiefergasboom erhebliche Chancen ergaben. Die Gesellschaft baute sukzessive ein Netzwerk von Tochtergesellschaften in den USA auf und beteiligte sich an mehreren Förderprogrammen in aussichtsreichen Basins. Immer wieder wurden Projektportfolios teilweise veräußert, um stille Reserven zu heben und Kapital für neue Engagements freizusetzen. Die Börsennotierung im regulierten Markt erhöhte die Visibilität gegenüber institutionellen und privaten Anlegern und ermöglichte einen besseren Zugang zum Kapitalmarkt. Die Unternehmensgeschichte ist von einer starken Anpassungsfähigkeit an Marktphasen geprägt: von der Diversifikation in Metalle hin zur klaren Fokussierung auf Öl und Gas, sowie von frühen Projektentwicklungen hin zu komplexeren Transaktionsstrukturen.

Besonderheiten des Unternehmens

Eine Besonderheit der Deutsche Rohstoff AG ist die Kombination aus deutschem Börsenlisting und überwiegend US-amerikanischem operativen Exposure. Anleger erhalten damit Zugang zu Projekten in Nordamerika, ohne direkt in US-Gesellschaften investieren zu müssen. Zudem nutzt das Unternehmen sowohl Eigenkapitalinstrumente als auch verzinsliche Wertpapiere, um seine Aktivitäten zu finanzieren, und verfolgt dabei eine aus Investorensicht vergleichsweise transparente Kommunikation zu Projektentwicklungen, Reserven und Bohrprogrammen. Bemerkenswert ist ferner der aktive Umgang mit Rohstoffpreisrisiken. Das Unternehmen setzt in relevanten Umfang Hedging-Instrumente ein, um Teile der Produktion gegen Preisrückgänge abzusichern. Dies mindert zwar in Aufschwungphasen die mögliche Upside, stabilisiert jedoch Cashflows und Planbarkeit – ein Aspekt, der gerade für sicherheitsorientierte Anleger von Bedeutung ist. Schließlich zeigt die Historie des Unternehmens, dass es bereit ist, sich von Projekten zu trennen, wenn die Bewertung attraktiv erscheint oder sich das Risiko-Rendite-Profil verschlechtert. Diese Flexibilität unterscheidet die Deutsche Rohstoff AG von klassischen Minen- oder Ölkonzernen, die häufig langfristig an bestimmten Assets festhalten.

Chancen aus Anlegersicht

Für konservative Anleger ergeben sich mehrere potenzielle Chancen. Erstens bietet die Deutsche Rohstoff AG einen gezielten Zugang zum US-Öl- und Gasmarkt, der trotz Energiewende auf absehbare Zeit eine zentrale Rolle in der globalen Energieversorgung spielen dürfte. Zweitens kann das Asset-Rotation-Modell Werthebel schaffen, wenn das Management Förderrechte günstig erwirbt, effizient entwickelt und später mit Gewinn veräußert. Drittens ermöglicht die Diversifikation über mehrere Bohrprogramme und Regionen innerhalb der USA eine gewisse Risikostreuung gegenüber Einzelfeldrisiken. Viertens können eine ausgerichtete Dividendenpolitik und mögliche Sonderausschüttungen für einkommensorientierte Investoren attraktiv sein, sofern Cashflows stabil sind. Langfristig könnten zudem technologische Verbesserungen in der Bohr- und Fördertechnik die Wirtschaftlichkeit von Projekten erhöhen. Ein weiterer strategischer Hebel liegt in der optionalen Beteiligung an Metallprojekten, die im Umfeld von Energiewende, E-Mobilität und Digitalisierung an struktureller Bedeutung gewinnen könnten. Für erfahrene Anleger, die Volatilität akzeptieren und den Rohstoffsektor verstehen, kann die Deutsche Rohstoff AG somit ein Baustein zur Diversifikation im Depot sein.

Risiken aus Anlegersicht

Dem stehen erhebliche Risiken gegenüber, die ein konservativer Anleger zwingend berücksichtigen sollte. An erster Stelle steht das ausgeprägte Rohstoffpreisrisiko: Ein deutlicher und anhaltender Rückgang der Öl- und Gaspreise kann die Profitabilität einzelner Projekte massiv beeinträchtigen, Investitionen entwerten und die Fähigkeit zur Ausschüttung schwächen. Zweitens besteht ein Projekt- und Explorationsrisiko. Bohrungen können hinter den Erwartungen zurückbleiben, technische Probleme verursachen Mehrkosten, und Reservenschätzungen können sich als zu optimistisch erweisen. Drittens ist das Unternehmen erheblichen regulatorischen und umweltpolitischen Risiken ausgesetzt, insbesondere in den USA. Strengere Umweltauflagen, lokale Moratorien für Bohrungen oder Änderungen bei Steuern und Abgaben können die Wirtschaftlichkeit einzelner Projekte verschlechtern oder Investitionen verzögern. Viertens unterliegt die Gesellschaft einem Währungsrisiko, da wesentliche Cashflows in US-Dollar erzielt werden, während die Aktie in Euro notiert. Fünftens besteht ein nicht zu unterschätzendes Managementrisiko: Der Erfolg des Asset-Rotation-Modells hängt stark von der Fähigkeit des Managements ab, Märkte richtig zu timen, Projekte sorgfältig auszuwählen und Transaktionen vorteilhaft zu strukturieren. Schließlich sind Rohstofftitel generell mit hoher Kursvolatilität verbunden, die gerade für konservative Anleger eine psychologische und strategische Herausforderung darstellen kann. Ein Engagement in die Deutsche Rohstoff AG sollte daher immer im Kontext einer breiten Portfolioallokation gesehen werden, ohne überproportionale Gewichtung und unter Berücksichtigung der individuellen Risikotragfähigkeit.

Kursdaten

Geld/Brief -   / -  
Spread -
Schluss Vortag 67,70 €
Gehandelte Stücke 7.016
Tagesvolumen Vortag 714.871,8 €
Tagestief 66,10 €
Tageshoch 67,80 €
52W-Tief 28,40 €
52W-Hoch 67,80 €
Jahrestief 43,60 €
Jahreshoch 67,80 €

News

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Nachrichtenlage zusammengefasst

  • Das Unternehmen Deutsche Rohstoff AG erweitert seine Aktivitäten im Bereich Lithium und plant, eine neue Produktionsstätte in Deutschland zu errichten.
  • Die Marktanalyse zeigt eine steigende Nachfrage nach Lithium, was positive Auswirkungen auf die zukünftigen Erträge der Deutschen Rohstoff AG haben könnte.
  • Analysten heben hervor, dass die Deutsche Rohstoff AG von den steigenden Rohstoffpreisen und der zunehmenden Energiekrise profitieren kann, insbesondere durch ihre Diversifizierung in verschiedene Rohstoffmärkte.
Hinweis

Community: Diskussion zu Deutsche Rohstoff AG

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die neuesten Meldungen berichten von Fortschritten im US‑Öl‑ und Gasgeschäft der Deutschen Rohstoff AG mit einem Investitionsprogramm in Wyoming, Ausweitung der Positionen in Ohio, gestarteten Produktionen in Mowry und Niobrara, einem 40 Mio. USD non‑OP Joint Venture und Rekordproduktion vom Chinook Pad, was 2026 als Jahr mit weiterem Produktions‑ und Investitionsfortschritt darstellt.
  • Die Aktie hat seit Mitte Januar einen deutlichen Anstieg bis zu einem Allzeithoch um etwa 62 € erlebt und konsolidierte anschließend leicht, wodurch Anleger zwischen Zuversicht über Kursgewinne und abwartender Haltung vor kommenden Berichten schwanken.
  • Im Forum dominieren Diskussionen über die Verbindung zu Almonty, wiederholte Kapitalerhöhungen, die Bedeutung der KfW‑Finanzierung und der Sangdong‑Mine sowie Risiken durch Verwässerung, mögliche Wandlung von Anleihen und die Frage, ob die vorhandenen Mittel und künftig erwarteten Wolfram‑Einnahmen die umfangreichen Projektpläne langfristig tragen; dabei reichen die Meinungen von optimistischen Ertragsprognosen bis zu skeptischen Warnungen vor weiteren Finanzierungsbedarf und Verzögerungen.
Hinweis
Jetzt mitdiskutieren

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 236,35 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 82,86 €
Jahresüberschuss in Mio. 50,22 €
Umsatz je Aktie 48,28 €
Gewinn je Aktie 10,26 €
Gewinnrendite +21,72%
Umsatzrendite +21,25%
Return on Investment +9,09%
Marktkapitalisierung in Mio. 157,15 €
KGV (Kurs/Gewinn) 3,13
KBV (Kurs/Buchwert) 0,68
KUV (Kurs/Umsatz) 0,66
Eigenkapitalrendite +21,72%
Eigenkapitalquote +41,85%

Derivate

Hebelprodukte (45)
Knock-Outs 40
Faktor-Zertifikate 5

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 1
Gesteigert seit 3 Jahre
Keine Senkung seit 3 Jahre
Stabilität der Dividende 0,83 (max 1,00)
Dividendenzuwachs 15,41% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 13,6% (auf den Gewinn/FFO)

Dividenden Historie

Datum Dividende
18.06.2025 2,00 €
19.06.2024 1,75 €
30.06.2023 1,30 €
29.06.2022 0,60 €
16.07.2020 0,10 €
08.08.2019 0,50 €
05.07.2019 0,20 €
11.07.2018 0,65 €
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Termine

31.03.2026 Quartalsmitteilung
Quelle: Leeway

Prognose & Kursziel

Keine aktuellen Prognosen oder Kursziele bekannt.

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 66,00 -1,64%
67,10 € 20.02.26
Frankfurt 65,70 -0,45%
66,00 € 20.02.26
Hamburg 67,10 +3,23%
65,00 € 20.02.26
München 67,90 +2,88%
66,00 € 20.02.26
Stuttgart 66,20 -2,07%
67,60 € 20.02.26
Xetra 66,10 -2,36%
67,70 € 20.02.26
L&S RT 66,40 0 %
66,40 € 21.02.26
Tradegate 66,20 -2,22%
67,70 € 20.02.26
Quotrix 65,90 -2,80%
67,80 € 20.02.26
Gettex 66,30 -2,07%
67,70 € 20.02.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
20.02.26 66,10 469 T
19.02.26 67,70 0,71 M
18.02.26 65,90 2,08 M
17.02.26 60,60 0,69 M
16.02.26 59,40 366 T
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 59,80 € +10,54%
1 Monat 45,10 € +46,56%
6 Monate 39,15 € +68,84%
1 Jahr 39,30 € +68,19%
5 Jahre 12,25 € +439,59%

Unternehmensprofil Deutsche Rohstoff AG

Die Deutsche Rohstoff AG ist eine in Mannheim ansässige, börsennotierte Beteiligungsgesellschaft mit Fokus auf die Exploration und Förderung von Erdöl und Erdgas in Nordamerika sowie ausgewählte Metall- und Rohstoffprojekte. Das Unternehmen versteht sich als spezialisierter Rohstoffinvestor, der Projekte entlang des Upstream-Segments identifiziert, entwickelt und teilweise wieder veräußert. Kern des Geschäftsmodells ist die Kombination aus operativem Know-how im Öl- und Gasgeschäft, aktivem Portfoliomanagement und einer strikten Kapitaldisziplin, die auf Wertsteigerung pro Aktie abzielt. Die Aktie der Deutsche Rohstoff AG notiert im regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell der Deutsche Rohstoff AG basiert auf dem Erwerb, der Erschließung, der Entwicklung und der späteren Optimierung oder Veräußerung von Rohstoffprojekten, vor allem in der US-Öl- und Gasindustrie. Die Gesellschaft agiert überwiegend über Tochterunternehmen, die in aussichtsreichen Förderregionen – insbesondere im US-Bundesstaat Colorado (DJ Basin) und in Texas (Permian Basin) – Förderrechte erwerben und Bohrprogramme umsetzen. Ein zentrales Element ist das sogenannte Asset-Rotation-Modell: Reife, cashflowstarke Felder werden je nach Marktumfeld teilweise monetarisiert, während Erlöse in neue Projekte mit attraktivem Risiko-Rendite-Profil reinvestiert werden. Dadurch versucht das Unternehmen, zyklische Rohstoffpreise zu nutzen, anstatt ihnen ausgeliefert zu sein. Die Deutsche Rohstoff AG tritt teils als Operator, teils als nicht-operativer Partner in Joint Ventures auf. Das reduziert die operative Komplexität und ermöglicht breitere Diversifikation innerhalb der Zielregionen. Ergänzt wird das Modell durch selektive Engagements in Metallprojekten, die jedoch im Portfoliokontext gegenüber dem Öl- und Gasgeschäft eine nachgeordnete Rolle spielen.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission der Deutsche Rohstoff AG lässt sich als fokussierte Wertgenerierung im Rohstoffsektor durch disziplinierte Kapitalallokation und technisch fundierte Projektselektion beschreiben. Das Management strebt an, für Aktionäre einen nachhaltig attraktiven Total Return zu erzielen, der sich aus Dividenden, möglichen Sonderausschüttungen sowie substantiellen Wertsteigerungen des Projektportfolios ergibt. Leitend ist eine konservative Finanzierungsstrategie mit Schwerpunkt auf Eigenkapitalbasis und maßvollem Einsatz von Fremdkapital. Das Unternehmen betont in seinen Publikationen die Bedeutung von:
  • Risikostreuung über mehrere Förderregionen und Projekte
  • strikter Investitionskriterien inklusive Break-Even-Analysen bei konservativen Rohstoffpreisannahmen
  • einer ausgeprägten Cashflow-Orientierung
  • Transparenz gegenüber Kapitalmarkt und Gläubigern
Damit positioniert sich die Deutsche Rohstoff AG als mittelgroßer, aber auf Effizienz, Rendite und Risikoabsicherung bedachter Player im internationalen Rohstoffumfeld.

Produkte und Dienstleistungen

Das zentrale „Produkt“ der Deutsche Rohstoff AG besteht in der Förderung und Vermarktung von Erdöl und Erdgas sowie begleitenden Kondensaten und Flüssiggasen in den USA. Die Gesellschaft generiert ihre Erlöse überwiegend aus:
  • dem Verkauf von Rohöl an Raffinerien und Handelshäuser
  • dem Verkauf von Erdgas in regionale Pipeline- und Versorgungsnetze
  • dem Verkauf von Natural Gas Liquids (NGLs) und Kondensaten
Darüber hinaus erschließt die Gesellschaft über ihre Beteiligungen Wert aus:
  • der Entwicklung und Veräußerung von Förderrechten (Leases)
  • Royalty-Strukturen sowie Working-Interest-Beteiligungen in Bohrprogrammen
  • vereinzelt Metall- und Spezialrohstoffprojekten, insbesondere im Bereich Wolfram und Edelmetalle, sofern diese ein attraktives Chancen-Risiko-Profil bieten
Für Investoren stellt die Aktie der Deutsche Rohstoff AG damit ein Vehikel dar, um diversifiziert am US-Öl- und Gasmarkt zu partizipieren, ohne selbst operative Aktivitäten steuern zu müssen.

Business Units und Struktur

Die operative Struktur der Deutsche Rohstoff AG ist in mehrere Tochtergesellschaften und Projektvehikel gegliedert, die vor allem nach Region und Rohstofftyp differenziert werden. Im Fokus stehen dabei die US-Öl- und Gas-Tochtergesellschaften, die eigenständige Bohrprogramme umsetzen oder sich an Joint Ventures beteiligen. Historisch wichtige Einheiten waren und sind unter anderem Gesellschaften, die im DJ Basin (Colorado) sowie im Permian Basin (Texas) aktiv sind. Ergänzend existieren Beteiligungen an Projekten im Metallsektor, etwa im Bereich Wolfram, die teils in früheren Jahren eine größere Rolle einnahmen und heute eher als Beimischung im Portfolio dienen. Diese Struktur ermöglicht es dem Management, Projekte klar zuzuordnen, gegebenenfalls zu bündeln oder zu veräußern und damit die Bilanz flexibel an Marktphasen anzupassen. Für Anleger bedeutet diese Aufstellung eine Mischung aus Kernsegment Öl und Gas in den USA sowie opportunistischen Engagements in weiteren Rohstoffbereichen.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Die Deutsche Rohstoff AG verfügt als mittelgroßer Rohstoffspezialist über mehrere potenzielle Alleinstellungsmerkmale. Erstens kombiniert sie die Rolle eines Beteiligungsunternehmens mit tiefem technisch-geologischen Know-how im Upstream-Bereich. Die Gesellschaft kann Projekte eigenständig bewerten und ist nicht ausschließlich auf externe Ingenieurdienstleister angewiesen. Zweitens nutzt sie gezielt Nischen in etablierten Förderregionen wie dem DJ und Permian Basin, in denen Infrastruktur, Serviceanbieter und Marktzugang bereits vorhanden sind. Das reduziert Anlaufzeiten und Kapitalkosten je Bohrung. Drittens hat das Unternehmen in der Vergangenheit wiederholt bewiesen, dass es Projektrechte in frühen Phasen erwerben, entwickeln und zu attraktiven Bewertungen teilweise oder vollständig veräußern kann. Dieser Ansatz schafft eine Art „Transaktions-Moat“, der auf Erfahrung mit US-Dealstrukturen, lokaler Regulierung und Verhandlungspraxis beruht. Die Burggräben sind dennoch relativ schmal, da der Öl- und Gasmarkt von starken, kapitalstarken Wettbewerbern geprägt wird. Der wichtigste Schutzfaktor liegt daher weniger in unkopierbaren Technologien als in:
  • Marktkenntnis der Zielregionen
  • Netzwerk zu lokalen Partnern und Landbesitzern
  • einer erprobten Bewertungs- und Transaktionspipeline
Für konservative Anleger ist vor allem relevant, dass der Burggraben stark managementabhängig ist und laufend gepflegt werden muss.

Wettbewerbsumfeld

Die Deutsche Rohstoff AG steht im Wettbewerb mit zahlreichen US-amerikanischen Explorations- und Produktionsunternehmen (E&P) sowie internationalen Rohstoffgesellschaften. Zu den relevanten Wettbewerbern zählen:
  • mittelgroße unabhängige E&P-Unternehmen im DJ und Permian Basin
  • private Equity-finanzierte Öl- und Gasvehikel, die gezielt in Förderrechte investieren
  • größere integrierte Ölkonzerne, die in denselben Regionen aktiv sind
Diese Konkurrenz verfügt häufig über deutlich höhere Kapitaldecke, breitere Projektpipelines und Skalenvorteile im Einkauf von Serviceleistungen. Die Deutsche Rohstoff AG besetzt in diesem Marktumfeld die Nische eines agilen, spezialisierten Investors, der in bestimmten Projektgrößenklassen (Small- bis Mid-Cap-Projekte) operiert, die für sehr große Konzerne zu klein, für Kleinstanbieter jedoch zu komplex sind. Der Wettbewerbsdruck zeigt sich vor allem in:
  • steigenden Kosten für Bohrdienstleistungen und Fracking
  • intensiver Konkurrenz um attraktive Förderrechte
  • Preis- und Margendruck bei schwankenden Öl- und Gaspreisen
Im Metallsegment konkurriert das Unternehmen mit internationalen Bergbaugesellschaften und Projektentwicklern, wobei die Bedeutung dieses Bereichs im aktuellen Geschäftsprofil begrenzt ist.

Management und Strategie

Die Deutsche Rohstoff AG wird von einem erfahrenen Managementteam geführt, das technisches, geologisches und finanzwirtschaftliches Know-how kombiniert. Der Vorstand verantwortet die strategische Asset-Allokation, die Festlegung der Investitionskriterien und das Risikomanagement. Zentrale strategische Leitplanken sind:
  • Fokus auf margenstarke Öl- und Gasprojekte in etablierten US-Basins
  • konservative Annahmen zu Rohstoffpreisen bei Investitionsentscheidungen
  • gezielte Begrenzung der Verschuldung und Laufzeitstrukturierung von Finanzinstrumenten
  • aktive Portfoliooptimierung durch Verkäufe, Farm-Outs und Joint Ventures
Das Management kommuniziert eine hohe Bedeutung von Aktionärsinteressen und strebt eine Balance aus Reinvestitionen in Wachstum und Ausschüttungen an. Corporate Governance und Transparenz werden durch Börsennotierung und entsprechende Reportingpflichten gestützt. Für konservative Anleger ist hervorzuheben, dass die Qualität der Anlage stark von der Fähigkeit des Managements abhängt, Zyklen der Rohstoffmärkte zu antizipieren und kapitaldiszipliniert zu agieren.

Branchen- und Regionenanalyse

Die Deutsche Rohstoff AG ist primär im Öl- und Gas-Upstream-Sektor tätig, einer Branche mit hoher Zyklik, regulatorischer Komplexität und technologischer Dynamik. Die Förderregionen in den USA – insbesondere Colorado und Texas – zählen zu den bedeutendsten Onshore-Rohstoffprovinzen der Welt. Sie bieten:
  • gut ausgebaute Infrastruktur (Pipelines, Straßen, Serviceunternehmen)
  • relativ investorenfreundliche Rahmenbedingungen
  • langjährige Datenhistorien zu Lagerstätten und Förderverhalten
Gleichzeitig stehen diese Regionen im Spannungsfeld von Umweltauflagen, lokalen Regulierungen und gesellschaftlichen Debatten um Klimaschutz. Änderungen in Genehmigungsverfahren, Bohrbeschränkungen oder Abgabenstrukturen können die Profitabilität einzelner Projekte erheblich beeinflussen. Der globale Öl- und Gasmarkt ist zudem durch geopolitische Risiken, OPEC-Politik, technologische Substitution (erneuerbare Energien, Elektromobilität) und Nachfrageunsicherheiten geprägt. Für ein spezialisiertes Unternehmen wie die Deutsche Rohstoff AG bedeutet dies, dass Projektselektion, Kostenkontrolle und Hedging-Strategien entscheidend sind, um Volatilität aufzufangen. Die Metallprojekte des Unternehmens bewegen sich in einem separaten, ebenfalls zyklischen Marktumfeld, in dem Angebotsengpässe, geopolitische Konzentration von Lagerstätten und industriepolitische Programme eine Rolle spielen.

Unternehmensgeschichte

Die Deutsche Rohstoff AG wurde im Jahr 2006 gegründet, um deutschen Investoren einen strukturierten Zugang zu Rohstoffprojekten zu ermöglichen. In den Anfangsjahren lag ein stärkerer Fokus auf Metall- und Spezialrohstoffprojekten, unter anderem im Bereich Wolfram und Edelmetalle. Mit der Zeit verlagerte das Unternehmen seinen Schwerpunkt zunehmend auf die Öl- und Gasförderung in Nordamerika, wo sich durch den Schieferöl- und Schiefergasboom erhebliche Chancen ergaben. Die Gesellschaft baute sukzessive ein Netzwerk von Tochtergesellschaften in den USA auf und beteiligte sich an mehreren Förderprogrammen in aussichtsreichen Basins. Immer wieder wurden Projektportfolios teilweise veräußert, um stille Reserven zu heben und Kapital für neue Engagements freizusetzen. Die Börsennotierung im regulierten Markt erhöhte die Visibilität gegenüber institutionellen und privaten Anlegern und ermöglichte einen besseren Zugang zum Kapitalmarkt. Die Unternehmensgeschichte ist von einer starken Anpassungsfähigkeit an Marktphasen geprägt: von der Diversifikation in Metalle hin zur klaren Fokussierung auf Öl und Gas, sowie von frühen Projektentwicklungen hin zu komplexeren Transaktionsstrukturen.

Besonderheiten des Unternehmens

Eine Besonderheit der Deutsche Rohstoff AG ist die Kombination aus deutschem Börsenlisting und überwiegend US-amerikanischem operativen Exposure. Anleger erhalten damit Zugang zu Projekten in Nordamerika, ohne direkt in US-Gesellschaften investieren zu müssen. Zudem nutzt das Unternehmen sowohl Eigenkapitalinstrumente als auch verzinsliche Wertpapiere, um seine Aktivitäten zu finanzieren, und verfolgt dabei eine aus Investorensicht vergleichsweise transparente Kommunikation zu Projektentwicklungen, Reserven und Bohrprogrammen. Bemerkenswert ist ferner der aktive Umgang mit Rohstoffpreisrisiken. Das Unternehmen setzt in relevanten Umfang Hedging-Instrumente ein, um Teile der Produktion gegen Preisrückgänge abzusichern. Dies mindert zwar in Aufschwungphasen die mögliche Upside, stabilisiert jedoch Cashflows und Planbarkeit – ein Aspekt, der gerade für sicherheitsorientierte Anleger von Bedeutung ist. Schließlich zeigt die Historie des Unternehmens, dass es bereit ist, sich von Projekten zu trennen, wenn die Bewertung attraktiv erscheint oder sich das Risiko-Rendite-Profil verschlechtert. Diese Flexibilität unterscheidet die Deutsche Rohstoff AG von klassischen Minen- oder Ölkonzernen, die häufig langfristig an bestimmten Assets festhalten.

Chancen aus Anlegersicht

Für konservative Anleger ergeben sich mehrere potenzielle Chancen. Erstens bietet die Deutsche Rohstoff AG einen gezielten Zugang zum US-Öl- und Gasmarkt, der trotz Energiewende auf absehbare Zeit eine zentrale Rolle in der globalen Energieversorgung spielen dürfte. Zweitens kann das Asset-Rotation-Modell Werthebel schaffen, wenn das Management Förderrechte günstig erwirbt, effizient entwickelt und später mit Gewinn veräußert. Drittens ermöglicht die Diversifikation über mehrere Bohrprogramme und Regionen innerhalb der USA eine gewisse Risikostreuung gegenüber Einzelfeldrisiken. Viertens können eine ausgerichtete Dividendenpolitik und mögliche Sonderausschüttungen für einkommensorientierte Investoren attraktiv sein, sofern Cashflows stabil sind. Langfristig könnten zudem technologische Verbesserungen in der Bohr- und Fördertechnik die Wirtschaftlichkeit von Projekten erhöhen. Ein weiterer strategischer Hebel liegt in der optionalen Beteiligung an Metallprojekten, die im Umfeld von Energiewende, E-Mobilität und Digitalisierung an struktureller Bedeutung gewinnen könnten. Für erfahrene Anleger, die Volatilität akzeptieren und den Rohstoffsektor verstehen, kann die Deutsche Rohstoff AG somit ein Baustein zur Diversifikation im Depot sein.

Risiken aus Anlegersicht

Dem stehen erhebliche Risiken gegenüber, die ein konservativer Anleger zwingend berücksichtigen sollte. An erster Stelle steht das ausgeprägte Rohstoffpreisrisiko: Ein deutlicher und anhaltender Rückgang der Öl- und Gaspreise kann die Profitabilität einzelner Projekte massiv beeinträchtigen, Investitionen entwerten und die Fähigkeit zur Ausschüttung schwächen. Zweitens besteht ein Projekt- und Explorationsrisiko. Bohrungen können hinter den Erwartungen zurückbleiben, technische Probleme verursachen Mehrkosten, und Reservenschätzungen können sich als zu optimistisch erweisen. Drittens ist das Unternehmen erheblichen regulatorischen und umweltpolitischen Risiken ausgesetzt, insbesondere in den USA. Strengere Umweltauflagen, lokale Moratorien für Bohrungen oder Änderungen bei Steuern und Abgaben können die Wirtschaftlichkeit einzelner Projekte verschlechtern oder Investitionen verzögern. Viertens unterliegt die Gesellschaft einem Währungsrisiko, da wesentliche Cashflows in US-Dollar erzielt werden, während die Aktie in Euro notiert. Fünftens besteht ein nicht zu unterschätzendes Managementrisiko: Der Erfolg des Asset-Rotation-Modells hängt stark von der Fähigkeit des Managements ab, Märkte richtig zu timen, Projekte sorgfältig auszuwählen und Transaktionen vorteilhaft zu strukturieren. Schließlich sind Rohstofftitel generell mit hoher Kursvolatilität verbunden, die gerade für konservative Anleger eine psychologische und strategische Herausforderung darstellen kann. Ein Engagement in die Deutsche Rohstoff AG sollte daher immer im Kontext einer breiten Portfolioallokation gesehen werden, ohne überproportionale Gewichtung und unter Berücksichtigung der individuellen Risikotragfähigkeit.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 233,01 Mio. €
Aktienanzahl 4,89 Mio.
Streubesitz 85,35%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Energie
Branche Erdöl, Erdgas u. nicht erneuerbare Brennstoffe
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+14,65% Weitere
+85,35% Streubesitz

Community-Beiträge zu Deutsche Rohstoff AG

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KostoLenin
2026...

..., das Jahr der Abrechnung, zumindest was die Almonty Ausleihungen betrifft.

Nachdem die Falschmeldung, dass eine Anleihe nicht gewandelt werden wird in einer einzigen Dauerschleife durch die Foren kursiert, sehe ich mich gezwungen hier mal zu intervenieren, da es sich nachweislich um eine Falschmeldung handelt.

Die Deutsche Rohstoff AG hat im November eine Anleihe begeben, und hierzu einen Wertpapierprospekt veröffentlicht. Die Veröffentlichung erfolgte nur 11 Monate vor der Fälligkeit der Wandelschuldverschreibungen die an Almonty begeben wurden.

Thomas Gutschlag ist sowohl Aufsichtsrat bei Almonty als auch Aufsichtsratsvorsitzender bei der deutschen Rohstoff AG,.

Im Wertpapierprospekt auf Seite 100 (siehe unten) schreibt die DRAG dass Sie an Almonty 3 Wandelschuldverschreibungen begeben habe, und dass die Emittentin davon ausgeht, dass am 31.10.2026 alle in Aktien gewandelt werden.

Das Wäre schon eine einmalige Anlegertäuschung in einem Wertpapierprospekt, und es würde ein Haftung eintreten wenn dem nicht der Fall wäre, da TG Mitglied beider Gremien ist, und die Veröffentlichung nur 11 Monate vor dem Wandlungstermin liegt. Am 31.10.26 werden mindestens (Zinsen werden ja auch gewandelt) 6,5 Mio Aktien bei der DRAG dazu kommen, alles andere ist frei erfunden ohne jegliche Grundlage.

Mit Zinsen wird die Beteiligung bei mindestens 26,5 Mio Aktien liegen.

Am Ende des Jahres beträgt der Wert der Beiteiligung beim Aktienkurs von 8 € ca. 212 Mio € zzgl. der 7 Mio Darlehen und Promissory Note, die ebenfalls am 31.10.2026 fällig werden, womit der Wert der Almonty Beteiligung ziemlich genau auf 220 Mio € beziffert werden kann, bei einer aktuellen MK der DRAG von 232 Mio €

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KostoLenin
Sehr gute Zahlen..

...und gute Bohrergebnisse.

Q3 Bericht veröffentlicht:

https://rohstoff.de/fileadmin/static/images/05_investoren/03_finanzberichte/2025/de_2025_q3_final.pdf

EPS nach 9 Monaten 4,59 € pro Aktie

In Q4 macht DRAG ca. 30% des Umsatzes und Gewinns. Ich erwarte nun für 2025 ein EPS von 6,50 € (ca. 32 Mio €).

Sofern der Ölpreis nicht drastisch einbricht im Dezember, sollte der hohe Gaspreis das Szenario sützen.

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KostoLenin
Der Kursverlauf....

....zeigt, dass Anleger DRAG mit Almonty gleichsetzen, das Ölgeschäft kaum Bewertung findet, obwol die Daten eine klare Sprache sprechen.

Der Ölpreis befindet sich über 60 €, Gas liegt mit 4,28 $ um 40% über den von der DRAG kalkulierten 3 €, und der Euro nähert sich mit großen Schritten wieder dem Wechselkurs von 1,12 € mit denen die DRAG rechnet.

Mit Wochen Verspätung hat mir die IR Abteilung meine Anfrage beantwortet:

vielen Dank für Ihre Geduld. Bitte entschuldigen Sie die verzögerte Rückmeldung.

Nachfolgend finden Sie die Antworten zu den von Ihnen angesprochenen Punkten:

  1. Wandelschuldverschreibung über 6,0 Mio. CAD vom 10. März 2015, die ursprünglich eine Laufzeit bis 22. März 2017 hatte, wurde zwischenzeitlich mehrfach und zuletzt bis zum 31. Oktober 2026 verlängert.
  2. Wandelschuldverschreibung über 2,0 Mio. CAD vom 13. Dezember 2018 hatte ursprünglich eine Laufzeit bis 30. Juni 2019 und wurde ebenfalls mehrfach, zuletzt bis zum 31. Oktober 2026, verlängert.
  3. Wandelschuldverschreibung über USD 1,0 Mio. vom 22. November 2021 hat derzeit eine Laufzeit bis zum 31. Oktober 2026.

Die DRAG hielt am 30. Juni 2025 einen Anteil von 10,44% vom gezeichneten Kapital der Almonty sowie Ausleihungen in Form von Darlehen und Wandelschuldverschreibungen in Höhe von 15,8 Mio. EUR. Infolge des Initial Public Offerings („IPO“) an der NASDAQ von Almonty am 14. Juli 2025 sank die Beteiligung der DRAG auf 9,47%.

Bei einer Aktienzahl von 217,25 Mio Aktien hält die DRAG also 20 573 575 Almonty Aktien

In meiner letzten Schätzung war die dritte Wandelschuldverschreibung nicht sicher, jetzt wissen wir direkt von der IR Abteilung und aus dem Prospekt für die neue DRAG Anleihe (Seite 100), dass es sich um 1 Mio $ handelt.

Für die ersten Anleihen wird von Almonty und der DRAG und Almonty der gleiche Wandlungspreis angegeben, wobei die DRAG im Prospekt auf Seite 100 schreibt, dass die Wandlungspreise bereits an den reverse splitt angepasst sind.

Die Wandlungskurse beziehen sich auf den Kurs, der sich infolge der unter Abschnitt 5.2.5 ausgeführtenAktienkonsolidierung ergeben hat.

Für die 1 Mio $ Anleihe gibt die DRAG im Prospekt auf Seite 100 einen Wandlungspreis von 1,275 $ an, während Almonty im Q3 Bericht Seite 13 den Wandlungspreis mit 1,05 $ benennt

Im Wertpapierprospekt für der neuen Anleihe schreibt die DRAG auf Seite 100:

Die Emittentin geht aktuell davon aus, dass die Wandelschuldverschreibungen in Aktien gewandelt werden
können und die Promissory Notes zum Ende der Laufzeit am 31. Oktober 2026 zurückgeführt werden können

Almonty (Emittentin) geht also davon aus, dass alle Anleihen gewandelt werden. Klar die brauchen jeden Dollar wenn sie auch noch die neu gekaufte Mine in den USA entwickeln wollen.

Aktien: 20 573 575

Anleihe 1: 2 758 620 Aktien

Anleihe 2: 2 123 142 Aktien

Anleihe 3: nach Almonty 952 381 Aktien, nach DRAG 784 314 Aktien

macht 26 407 718 Aktien nach Almonty und 26 239 651 nach DRAG Angaben

Die Anleiehn haben einen Nennwert von ca 9 Mio $. Verbleiben also Kredite in Höhe von 7 Mio € die ebenfalls am 31.10.2026 fällig werden.

Bei einem Kurs von 5,50 € pro Almonty Aktie, ist der Wert der Almonty Beteiligung zwischen 151 Mio € (nach DRAG) und 165 Mio € (nach Almonty)

Bei einer aktuellen Aktienanzahl von 4,79 Mio und einem Kurs von 45 € ist die MK der DRAG 215 550 000

Das Ölgeschäft wird also je nach Wandlungskurs der dritten Anleihe mit 50 oder 64 Mio € bewertet. Bei einem erwarteten Gewinn von 25 Mio € (guidance wurde ja gerade bestätigt) wird das Öl und Gasgeschäft tatsächlich mit KGV 2 oder 2,5 bewertet.

Wir sind ja alle der Meinung, dass die DRAG unterbewertet ist, aber die krasseste Einschätzung habe ich bei aktienfinder gesehen, ich stelle nur das Zitat und den Link ein:

Die Berechnung des fairen Werts der Deutsche Rohstoff AG Aktie erfolgt über den oben ausgewählten Bewertungszeitraum von 10 Jahren. Das durchschnittliche KGV liegt in diesem Fall bei 13,76.

Multipliziert mit dem bilanzierten Gewinn pro Aktie in Höhe von 15,73 EUR auf die letzten 4 Quartale ergibt sich für die Deutsche Rohstoff AG Aktie ein fairer Wert von 216,48 EUR. Der aktuelle Kurs von 45,10 EUR liegt 79,2% unter diesem fairen Wert, was einer starken Unterbewertung der Aktie entspricht.

https://aktienfinder.net/aktien-profil/Deutsche%20Rohstoff%20AG-Aktie


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KostoLenin
Was ist die Almonty...

...Beteiligung aktuell wirklich wert?

Nachdem soviel Spekulationen unterwegs sind was die Beteiligung der DRAG wert ist, versuche ich hier eine Annäherung zu finden, da für die exakte Berechnung nicht ausreichend Informationen öffentlich zugänglich sind.

Beim heutigen Kurs von 6,50 € und einer Aktienzahl von 217,25 Mio Stück (nach dem reverse Split und anschließender Kapitalerhöhung), kommen wir auf eine MK von 1.412.125.000 €

Laut Halbjahresbericht 2025 (Seite 16) der DRAG betrug der Anteil der DRAG (nach Split und KE) genau 10,44%, was 147,43 Mio € entspricht.

Darüber hinaus hat die DRAG laut HB 2025 (Seite 23) 15,8 Mio € Darlehen und Wandelschuldverschreiibungen in Höhe von 15,8 Mio € aus der Almonty Beteiligung offen stehen.

Das ergibt zusammen rechnerisch ca. 163 Mio €.

Annäherung deshalb, da in allen Geschäftsberichten steht, dass durch mehrfache Umschuldung und Zusammenfassung nirgends genau definiert ist welcher Anteil auf Darlehen und welcher Anteil auf Wandelschuldverschreibung entfällt.

Fündig wurde ich nur im GB 2018 auf Seite 38. Zum damaligen Zeitpunkt lag der Aktienkus bei 0,65 € und die Wandelschuldverschreibung wird mit 4,2 Mio € angegeben.

Da kein Wandlungspreis im GB genannt wurde, ist nicht klar wie die 4,2 Mio € in eine Aktienzahl umzurechnen ist. In einem Telefongespräch sagt die PR Abteilung letzes Jahr zu mir, dass noch bis zu 6 Mio Aktien aus Wandelschuldverschreibungen dazu kommen könnte, es wären aber auch Abweichungen möglich. Das würde ungefähr mit dem Aktienkurs, wenn mann 4,2 Mio € durch den Kurs von 0,65 / Aktie teilt, korrelieren.

Da aber 6,5 Mio Aktien, beim aktuellen Kurs, einen Gegenwert von 42,25 Mio € darstellen würde, ist davon auszugehen, das Wandelschuldverschreibung ebenso wie die Aktien, noch zu den Buchwerten wie die letzten 10 Jahre in den Büchern stehen.

In diesem Fall wäre die aktuelle Rechnung:

147,43 Mio € direkte Beteiligung, WA 42,25 Mio €, 11,6 Mio € Darlehen zusammen 201,28 Mio €

Sollte ein Wandlungspreis von 1,30 € vorgesehn sein reduziert sich die Summe um 21,125 Mio € auf 180 Mio €

Eines ist aber sicher, das gesamte Ölgeschäft wird aktuell von der Börse mit KGV von 0-1 kontiert wenn die DRAG dieses Jahr 40 Mio € Gewinn ausweisen sollte.

Fazit, solange die WA und deren Kondirionen nicht bekannt sind ist eine exakte Berechnung der Beteiligung nicht möglich


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KostoLenin
Almonty

Wenn ich mir die Berichterstattung und die Forenbeiträge ansehe, dreht sich bei Almonty alles um das Wolfram. Unzweifelhaft ist auch, dass Almonty mit Wolfram gutes Geld, vermutlich konkurrenzlos, verdienen wird. Der Anteil an den weltweiten Produktionskapazitäten beträgt zwar nur 10%,

https://inv3st.de/kommentare/wolfram-versorgung-bleibt-herausfordernd-almonty-industries-strategisch-klug-positioniert

woraus man auch schließen könnte, dass China, die 90% der weltweiten Produktion kontrollieren, mit Dumpingpreisen versuchen werden den Konkurrenten zu eliminieren. Da China aber seit Jahrzehnten konkurrenzlos in der Wolfram Produktion ist, wurde die Entwicklung besserer Techniken so vernachlässigt, dass die Produktionskosten pro Tonne Wolframerz in China zwischen 205 und 245 USD liegen, in der Sangdong Mine hingegen nur 110 bis 120 USD.

Die Wahrscheinlichkeit einen Konkurrenten verdrängen zu können, bei dem die Gestehungskosten um 50% niedriger liegen, und der auch noch garantierte Abnahmeverträge mit festgelegten Mindestpreisen hat (siehe eines meiner postings),

https://www.ariva.de/forum/von-wo-kommen-die-heute-angezeigten-kurse-her-586571?page=0#jumppos15

tendiert gegen 0.

Alle Berechnungen die ich bisher gesehen habe, beruhen auf Wolframerz Fördermengen multipliziert mit aktuellen Marktpreise.

Mehrfach habe ich bereits darauf hingewiesen, dass die Molybdänverträge noch wertvoller sind als die Wolfram Abnahmeverträge.

https://www.ariva.de/forum/deutsche-rohstoff-ag-vor-neubewertung-487171?page=144#jumppos3621

Auch hier hat Almonty Lieferverträge über die gesamte Produktion für die nächsten 20 Jahre, und seit heute beschleunigt sich die Entwicklung, und alle Wertberechnungen in den Foren sind meiner Meinung nach obsulet.

Vor 6 Tagen wurden die Beschleunigung der ersten 26 Bohrungen im Sangdong-Molybdän-Projekt angekündigt, da Molybdän inzwischen extreme Mangelware ist, wesentlich knapper ist als Wolfram, was letzte Woche zum Kurssprung geführt hat.

https://www.boerse-express.com/news/articles/almonty-industries-bohroffensive-gegen-molybdaen-krise-827411

https://www.boerse-global.de/almonty-aktie-durchbruch-gelungen/645620

Wegen dieser extremen Knappheit würde mich nicht wundern wenn Molybdän vor Wolfram Geld in die Kassen spült, wobei Molybdän noch mehr Geld bringen wird als das Wolfram.

Bei einer geplanten Produktionskapazität von 5600 Tonnen pro Jahr und einem Preis von ca. 20 USD pro Pfund, bedeutet dies einen jährlichen Umsatz von ca. 230 Mio USD, und das ca. 60 Jahre lang, beginnend im Jahr 2026.

https://de.marketscreener.com/kurs/aktie/ALMONTY-INDUSTRIES-INC-9062503/news/Almonty-Industries-schlie-t-einen-Abnahmevertrag-mit-der-SeAH-Group-dem-koreanischen-Stahlriesen-u-48902773/

https://www.stock-world.de/almonty-industries-aktie-uebernahme-offensive-in-den-usa/

Bei Wolfram wird eine jährlich Verarbeitungkapazität von 640 000 T Erz, und Produktion von 4000 T Wolframoxid jährlich angestrebt.

https://www.boerse-global.de/almonty-aktie-countdown-zur-produktion-laeuft/624181

Fälschlicherweise wird in den Foren von aktuellen Preisen zu 500 USD pro Tonne Wolfram gesprochen, tatsächlich handelt es sich um pro Tonne Wolframerz was einer Jahresproduktion von 320 Mio USD bedeuten würde. Da aber die Förder- und Verarbeitungskosten bei Wolfram viel aufwendiger sind als bei Molybdän, und dieses Ziel erst für Ende 2027 angestrebt wird, ist nach meiner Einschätzung die Entwicklung beim Molybdän viel wichtiger als beim Wolfram, auch wenn bisher darüber fast nichts berichtet wird.

Mit der Währungsanpassung für Warrents wurden weiter Steine aus dem Weg geräumt.


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crossoverone
Der Grund, ist die Beteiligung an Almonty
und löst eine weitere Hochstufung von 47 auf jetzt 53 EUR aus. https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2025-07/65850953-deutsche-rohstoff-ag-wert-der-almonty-beteiligung-eur-100m-pt-hoch-kaufen-098.htm
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MrTrillion3
DE000A0XYG76 - Deutsche Rohstoff AG

Und das kam gerade noch zur Nahostkrise hinterher:



Deutsche Rohstoff AG – Bewertung im Lichte des Iran Israel Konflikts

Hallo zusammen

Nach den jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten stellt sich die Frage wie stark ein möglicher Konflikt zwischen Iran und Israel den Rohstoffmarkt beeinflusst – und was das konkret für die Deutsche Rohstoff AG bedeutet

1 Kurzfristige Effekte durch Ölpreis

Die geopolitische Spannung hat den Ölpreis bereits steigen lassen. Die Deutsche Rohstoff AG produziert Öl und Gas vor allem in den USA und profitiert direkt von höheren Preisen.
Eine weitere Eskalation könnte Ölpreise in Richtung 90 bis 100 Dollar treiben. Dies würde den Free Cashflow und damit den operativen Gewinn der Gesellschaft kurzfristig deutlich steigern

2 Relative Stärke im Vergleich zum Gesamtmarkt

Während konjunktursensible Unternehmen bei steigenden Energiepreisen unter Druck geraten, zählt die Deutsche Rohstoff AG zu den wenigen deutschen Profiteuren solcher Entwicklungen.
Steigende Preise wirken sich unmittelbar positiv auf die Margen aus. Auch die Dividendenbasis könnte sich dadurch weiter verbessern

3 Risikoabsicherung durch Hedging

Das Management sichert üblicherweise Teile der Produktion ab. Dadurch sind große Teile der Erlöse auch bei fallenden Preisen stabil. In der aktuellen Situation wirkt das Hedging wie ein Schutzschild nach unten, während die nicht abgesicherten Volumen vom Preisboom profitieren

4 Bewertung und Strategie

Die Aktie ist nach wie vor günstig bewertet. Das KGV liegt bei etwa 3. Die Dividendenrendite bei rund 5 Prozent. Analysten sehen ein Kurspotenzial von bis zu 50 Prozent.
Die geopolitische Lage erhöht kurzfristig die Chancen auf weitere Kursanstiege

Mein Fazit

Solange die Lage im Nahen Osten angespannt bleibt, ist die Deutsche Rohstoff AG ein klarer Profiteur. Ich halte meine Position und prüfe je nach weiterer Entwicklung einen moderaten Zukauf.
Rücksetzer bei Entspannung könnten als neue Einstiegschance dienen. Fundamentale Basis bleibt stark. Krisenresistenz durch US Produktion und stabile Cashflows gegeben

Gruss
ChatGPT

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upanddown1
sehr gute Dividende + ARP
..was will ich mehr. Bei meinem durchschnittlichen Einstiegskurs von 19 € ist das eine sehr gute Div.Rendite. Bei den leicht schwächelnden WTI-Preisen ist die Zahl der geplanten Bohrungen auf 10 reduziert worden, sehr gut! Das wird im laufe des Jahres bestimmt wieder nach oben angepasst... aber verschenken werden wir unser Öl nicht!! https://www.wallstreet-online.de/nachricht/19261311-deutsche-rohstoff-starke-dividende-optimistische-prognose-2025-26 Morgen 10:00 Uhr Conference-Call. Gruß upanddown1
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Prosit
Cash aus Börsengängen?

 Und wenn einer der geplanten Börsengänge der SES/Zinn bzw. der Verkauf von Devonian klappt, sind eh 10 Mio in der Tasche, wenn ich das richtig sehe, die theoretisch an Tekton weiter gegeben werden könnten. Wobei ich dringend empfehlen würde, nicht zu einseitig zu werden, und lieber ein paar Dollar in der Hinterhand zu haben, um weiter zu diversifizeiren. Aber man könnte natürlich erstmals tekton zu Ende finanzieren und dann aus dem cash Flow an weitere Projekte gehen. 

 

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Coin
Anleihe
Ich meine in irgendeiner Pressemitteilung oder in einem Interview hat Gutschlag gesagt, dass DRAG weitere Anleihen NICHT über die Börse platzieren wolle. Institutionelle zB könnten aber immer noch bei der DRAG anfragen und könnten dann auch weitere Anleihen zugeteilt bekommen. Gerade bei den hohen Anfangsproduktionsmengen der Bohrungen, die ich noch gar nicht in meiner Berechnung berücksichtigt hatte, kann es je nach Ölpreis und Dauer vom Bohrende bis zum Produktionsbeginn evtl. auch schon aus dem Cashflow klappen.
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Fatalis
Finanzierung

Ich bin mir mittlerweile sehr sicher, dass die DRAG ohne weitere Finanzierungvehikel auskommt. Schau dir mal die Volumen bei der Anleihe an. Wenn das so weitergeht, haben die bis Mitte nächster Woche 75 - 80 Mio. € im Sack. Gestern das größte Volumen, seitdem frei gehandelt wird.

Natürlich alles unter der Vorraussetzung, dass dies neu begebene Anleihen sind. Ich bin kein Experte auf dem Gebiet, halte es aber für unwahrscheinlich, dass von den bisher gezeichneten Anleihen (55 Mio. €) über 50% innerhalb von 2 Monaten den Besitzer gewechselt haben sollen.

Gruß

Fatalis

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Coin
Finanzierung

Was die reine, nackte Bohrtätigkeit angeht, so benötigt Tekton m.M.n. bei 2 Rigs, die ab Januar 14 durchbohren und durchschnittlichem WTI-Preis von 80$ nur noch eine Finanzierung von max. 10 Mio$ ab Ende Q1/Anfang Q2 2014 um die Bohrkosten zu decken. Alternativ könnte man, so die Finanzierung nicht klappt oder gewünscht ist, durch eine 4-wöchige Bohrpause im März/April 2014 die Finanzierungslücke mit dem Cashflow aus diesen 4 Wochen decken.

Bei 90$ WTI dürfte es schon ohne weitere Finanzierung/Bohrstopp funktionieren.

Wohl gemerkt, es geht um die reinen Bohrkosten/Betriebskosten der Bohrungen. Weitere Investitionen, zB Landpacht sind da nicht mit drin. Ebenso die Fixkosten Tektons.

Im kommenden H1-Bericht erhoffe ich mir ein Statement zur geplanten Finanzierung bzw. ob man auf Grund des sehr guten WTI-Preises noch abwartet, ob man evtl. sogar ohne weitere Finanzierung auskommt. Das vermute ich momentan und das wäre ein Knaller...

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Häufig gestellte Fragen zur Deutsche Rohstoff Aktie und zum Deutsche Rohstoff Kurs

Der aktuelle Kurs der Deutsche Rohstoff Aktie liegt bei 66,10 €.

Für 1.000€ kann man sich 15,13 Deutsche Rohstoff Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Deutsche Rohstoff Aktie lautet DROHF.

Die 1 Monats-Performance der Deutsche Rohstoff Aktie beträgt aktuell 46,56%.

Die 1 Jahres-Performance der Deutsche Rohstoff Aktie beträgt aktuell 68,19%.

Der Aktienkurs der Deutsche Rohstoff Aktie liegt aktuell bei 66,10 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 46,56% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Deutsche Rohstoff eine Wertentwicklung von 42,46% aus und über 6 Monate sind es 68,84%.

Das 52-Wochen-Hoch der Deutsche Rohstoff Aktie liegt bei 67,80 €.

Das 52-Wochen-Tief der Deutsche Rohstoff Aktie liegt bei 28,40 €.

Das Allzeithoch von Deutsche Rohstoff liegt bei 67,80 €.

Das Allzeittief von Deutsche Rohstoff liegt bei 6,00 €.

Die Volatilität der Deutsche Rohstoff Aktie liegt derzeit bei 39,83%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Deutsche Rohstoff in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 233,01 Mio. €

Insgesamt sind 4,9 Mio Deutsche Rohstoff Aktien im Umlauf.

Deutsche Rohstoff hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Deutsche Rohstoff gehört zum Sektor Erdöl, Erdgas u. nicht erneuerbare Brennstoffe.

Das KGV der Deutsche Rohstoff Aktie beträgt 3,13.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Deutsche Rohstoff betrug 236.354.824 €.

Die nächsten Termine von Deutsche Rohstoff sind:
  • 31.03.2026 - Quartalsmitteilung

Ja, Deutsche Rohstoff zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 18.06.2025 eine Dividende in Höhe von 2,00 € gezahlt.

Zuletzt hat Deutsche Rohstoff am 18.06.2025 eine Dividende in Höhe von 2,00 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 3,03%. Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Deutsche Rohstoff wurde am 18.06.2025 in Höhe von 2,00 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 3,03%.

Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 18.06.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 2,00 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.