Borussia Dortmund verbucht zweistelligen Millionen-Verlust

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Das Stadion von Borussia Dortmund, der Signal Iduna Park.
- ©unsplash.com

DORTMUND (dpa-AFX) - Wegen des frühen Ausscheidens in der Champions League und weiterer Dämpfer ist Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund (Borussia Dortmund Aktie) in die Verlustzone gestürzt. Wie die börsennotierte Firma mitteilte, verbuchte sie in dem Ende Juni abgelaufenen Geschäftsjahr 2025/26 einen Fehlbetrag von 21,7 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte der BVB noch einen Gewinn von 6,5 Millionen Euro erzielen können. Der Umsatz sank 2025/26 um rund 12 Prozent auf 460,5 Millionen Euro.

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Hinweis

Während der BVB 2024/25 noch bis ins Viertelfinale der Königsklasse vorstieß, verfehlte der Club eine Saison später das Achtelfinale - nach einem eigentlich soliden 2:0-Hinspielerfolg gegen Atalanta Bergamo in den Play-offs ging das Rückspiel mit 1:4 verloren. Durch das frühe Aus seien die Champions-League-Erlöse 31,4 Millionen Euro geringer ausgefallen als zuvor, sagte BVB-Finanzchef Thomas Treß. Auch im DFB-Pokal war für die Mannschaft früh Endstation, was ebenfalls finanzielle Folgen hatte.

Management verbreitet Zuversicht

In der Bundesliga kam die Borussia mit 73 Punkten auf den zweiten Tabellenplatz - das sei "eine beeindruckende Saison gewesen", wenngleich Bayern München eine noch bessere Saison gespielt habe, sagte Carsten Cramer, Sprecher der Geschäftsführung. Mit Blick auf die Champions League und den DFB-Pokal sagte er: "Da haben wir die Erwartungen sportlich und wirtschaftlich nicht erfüllt."

Mit Blick auf den zweistelligen Millionen-Verlust sagte Cramer: "Das ist kein gutes Ergebnis, aber das ist keines, was uns sorgenerfüllt in die Zukunft schauen lässt." Beim Blick nach vorn sei man von einer positiven Geschäftsentwicklung "felsenfest überzeugt", man habe die richtigen Maßnahmen samt Kostenreduzierungen ergriffen und die Bundesliga-Fußballmannschaft verstärkt sowie die Abhängigkeit von sehr hohen Transfereinnahmen reduziert.

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BVB 3,08 € +1,32%

Das BVB-Management erwartet, dass die schwarz-gelben Fußballer in der Bundesliga-Saison 2026/27 unter die ersten Drei kommen sowie im DFB-Pokal und in der Champions League mindestens jeweils das Achtelfinale erreichen. Im laufenden Geschäftsjahr rechnet das Management mit einer schwarzen Null oder einem Gewinn von bis zu zehn Millionen Euro. Der Umsatz soll im Korridor von 485 bis 495 Millionen Euro liegen und damit grob gesagt 25 Millionen Euro höher als im abgelaufenen Geschäftsjahr./wdw/DP/nas


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