Sino LIMES Schlosskliniken – Zwischen Heavy Tradern und High-End-Psychiatrie: Einblicke Herbstkonferenz.

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Zeitungsständer (Symbolbild).
- © AdrianHancu / iStock Editorial / Getty Images Plus / Getty Images

sino AG und Limes Schlosskliniken – Smallcaps mit Charme. Die eine Aktie zeigt eine starke Performance und kräftiges wachstum Jahr für Jahr. Die andere glänzt mit grossen ausschüttungen aus Beteiligungsverkäufen – auch über Jahre hinweg. Bei beiden Aktien können sich die Anleger bisher nicht beklagen. Bleibt das so?

Auf der diesjährigen Herbstkonferenz der Deutschen Börse AG in Frankfurt präsentierten sich am zweiten Konferenztag direkt zu beginn zwei denkbar unterschiedliche, aber auf ihre Weise äußerst spannende Nebenwerte. Ob Finanz-Beteiligungsperle mit verlockender Substanz oder hochspezialisierter Betreiber privater Fachkliniken – beide Präsentationen boten für an Aktien interessierte Anleger reichlich Stoff für genaue Analysen.

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sino AG: Versteckter Wertzuwachs durch Trade-Republic-Beteiligung.

Die 1998 gegründete sino AG hat sich seit jeher als High-End-Broker für extrem aktive Anleger („Heavy Trader“) positioniert. Was die aktuelle Unternehmenslage jedoch besonders spannend macht, ist nicht nur das Stammgeschäft, sondern vor allem das Beteiligungsportfolio. So stellte der CEO Ingo Hillen sein Unternehmen vor. Weiter erläuterte er, betreut sino im Brokerage derzeit rund 300 Kunden, die es gemeinsam auf gut 1 Million Trades pro Jahr bringen. Nach neun Monaten im laufenden Geschäftsjahr steht ein operatives Ergebnis von rund 3,5 Millionen Euro zu Buche. Deutlich höher jedoch die Beteiligungserlöse: Satte 38,4 Millionen Euro flossen sino aus Verkäufen von  Trade-Republic-Aktien in diesem Geschäftsjahr zu (Die letzte Hauptversammlung sprach sich für einen Teilverkauf aus.  rund 15 % der am Geschäftsjahresanfang gehaltenen Aktien wurden deshalb Anfang des Jahres verkauft).

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