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ASML: KI-Boom treibt Chipnachfrage

Der globale Chipmarkt soll bis 2030 auf zwei Billionen Dollar wachsen – und ASML hat bei den dafür nötigen Maschinen so gut wie kein Konkurrenz. Was das für den Aktienkurs bedeutet.
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Arbeit an einem Mikrochip (Symbolbild).
Quelle: www.gettyimages.de"> - © franz12/ iStock / Getty Images Plus/ Getty Images www.gettyimages.de: http://www.gettyimages.de
ASML Holding NV 1.237,2 € ASML Holding NV Chart +2,98%
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Der Halbleiterzyklus bekommt neuen Schub: Die Bank of America (Bank of America Aktie) hat ihre Gewinnerwartungen für den niederländischen Chipausrüster ASML Holding (ASML Holding Aktie) kräftig nach oben korrigiert – und begründet das mit einer massiv gestiegenen Nachfrageprognose für den globalen Halbleitermarkt. Demnach soll der weltweite Chip-Umsatz bis 2030 auf zwei Billionen US-Dollar anwachsen. Das entspricht einer Verdoppelung gegenüber früheren Schätzungen und bildet die Grundlage für eine neue Gewinnspanne je Aktie von 58,40 bis 89,50 Euro für das Jahr 2030 – der bisherige Korridor lag bei 52,50 bis 73,80 Euro.

Die Bank of America bekräftigt ihre Kaufempfehlung für ASML-Aktien und hält am Kursziel von 1.598 Euro je Aktie fest, was gegenüber dem aktuellen Kurs von rund 1.114 Euro ein Aufwärtspotenzial von mehr als 43 Prozent impliziert. Die Marktkapitalisierung des Konzerns liegt derzeit bei rund 431 Milliarden Euro.

Treiber der revidierten Prognose ist vor allem die künstliche Intelligenz: Der globale Bedarf an Speicher- und Logikchips steige schneller als erwartet. Die Analysten erhöhten ihre Schätzungen für den DRAM-Markt auf 634 Milliarden US-Dollar, für NAND-Speicher auf 257 Milliarden und für Logik- und Mikroprozessorchips auf 723 Milliarden US-Dollar – jeweils bis 2030.

ASML profitiert davon als Monopolist bei den sogenannten EUV-Lithographieanlagen (Extreme Ultraviolet), die für die Fertigung modernster Chips unverzichtbar sind. Die Analysten gehen von einem stabilen Marktanteil des Unternehmens von 92,5 Prozent und einer Lithografie-Intensität von 25 Prozent aus. Beim mittleren Szenario ergibt sich daraus für 2030 ein Gewinn je Aktie von 73,20 Euro – einem jährlichen Zuwachs von 23 Prozent entsprechend.

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Für die laufenden Jahre zeigt das Bewertungsmodell eine deutliche Wachstumskurve: Der bereinigte Gewinn je Aktie soll von 24,80 Euro im Jahr 2025 auf 42,90 Euro im Jahr 2027 steigen. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis fällt dabei von aktuell knapp 45 auf rund 26 – was die Aktie bei steigenden Gewinnen trotz hohem absolutem Niveau günstiger werden lässt.

Die Analysten betonen die strukturelle Stärke des Geschäftsmodells: „Our Buy rating is predicated on our long-term forecasts calling for double-digit revenue CAGR and upper-teen EPS CAGR over the next (Next Aktie) 5 years", heißt es im Report. Neben der KI-Nachfrage sehen die Experten zusätzliches Potenzial durch stärkere EUV-Adoption in der DRAM- und Foundry-Fertigung sowie durch höhere Margen bei Service und Upgrades.

Autor: Ariva-Redaktion/ js


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